BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

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Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Montag, 16. Februar 2026, 22:35:15

Ein Sommerabend nimmt auf einem Spielplatz im Kreis Nürnberger Land ein blutiges Ende: Vor den Augen vieler Menschen sticht ein Mann seine Frau und Tochter nieder. Die dafür verhängte lebenslange Freiheitsstrafe gegen einen syrischen Mann wegen versuchten Totschlags an seiner Frau auf dem Spielplatz bleibt nun bestehen.

Quelle:
https://www.infranken.de/lk/nuernberg/k ... rt-6054535

Gegen diese Bestrafung hat der Verurteilte versucht, sich vor dem BGH zu wehren .
Auch hier wurde der Schuldspruch des Landgerichts Nürnberg-Fürth wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung bestätigt.

Die umfassende Urteilsüberprüfung durch den BGH aufgrund der vom Angeklagten erhobenen Rügen hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Das Urteil ist damit wirksam !

Quelle:
https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... n=10690868

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Sonntag, 15. Februar 2026, 19:54:17

Turmfalke23 hat geschrieben: Donnerstag, 03. Juli 2025, 15:12:29 Aus dem Strafjustizzentrum Nürnberg.

Ehemann (51) gesteht Mord an der Ehefrau während der
Hauptverhandlung vor der 5. Kammer am Landgericht Nürnberg/Fürth.
Zuvor hatte der Angeklagte W. gegenüber den Behörden die Aussage komplett verweigert.

Vorsitzender Dr. Markus B. versuchte den Angeklagten zunächst vergeblich zu einem Geständnis zu bewegen. Erst nach emotionalen Aussagen von Angehörigen entschied sich der Mann dazu, was ihm möglicherweise positiv bei der Strafzumessung angerechnet wird.
Beim Angeklagten W. und einigen Prozessbeteiligten war danach eine spürbare Erleichterung erkennbar.

Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass psychische Probleme des Angeklagten zur Eskalation führten. Ein Sachverständiger prüft nun, ob eine Depression seine Handlungsfähigkeit beeinträchtigt haben könnte.

Heute dazu der Schuldspruch von der 5. Kammer am LG. Nbg./ Fürth.

Richter Dr. Markus B. betonte, dem Wesen des Angeklagten sei ein Gewaltverbrechen eigentlich fremd, er habe den Entschluss zur Tötung seiner Ehefrau erst unmittelbar vor der Tat gefasst. Da er die Frau im Schlaf überrascht habe, sei das Mordmerkmal der Heimtücke aber gegeben gemäß § 211 StGB.

Eine mildere Bestrafung wegen Totschlags, wie sie die Verteidigung verlangt hatte, komme nicht in Betracht. Eine besondere Schwere der Schuld - wie von der Staatsanwaltschaft gefordert - stellte das Gericht ebenfalls nicht fest. Dagegen spreche insbesondere das umfassende Geständnis. Niedere Beweggründe, wie bei einem Femizid, seien in diesem besonderen Fall nicht gegeben gewesen...
https://www.frankenfernsehen.tv/mediath ... r-ehefrau/

Bei diesem Fall ist besonders interessant, dass der Angeklagte entgegen seiner Verteidiger ein Geständnis abgelegt hat. Viel geholfen hat es ihm nicht. Das Gericht musste eine lebenslange Freiheitsstrafe aussprechen. Für die nur wenigen Worte des Täters „Ich hab’s getan“ wurde m. E.
auf die Festlegung der besonderen Schwere der Schuld verzichtet. Der Schuldspruch der 5. Kammer am LG. Nbg./Fürth ist somit rechtskräftig.
Beschluss vom 3. Februar 2026 - 6 StR 526/25

Der in Leipzig ansässige 6. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Angeklagten gegen das Urteil des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 3. Juli 2025 verworfen. Das Landgericht hat den Angeklagten wegen Mordes zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt.

Nach den Feststellungen des Landgerichts erdrosselte der Angeklagte seine Ehefrau, die sich Wochen zuvor von ihm getrennt und ihn des Hauses verwiesen hatte, in deren Schlafzimmer mit einem Nachthemd. Den Leichnam vergrub er in einem Waldstück. Das Landgericht hat das Mordmerkmal der Heimtücke angenommen, weil der Angeklagte die Arg- und Wehrlosigkeit seiner erst kurz vor dem Angriff durch sein Erscheinen erwachten Ehefrau für deren Tötung ausgenutzt hat.

Die umfassende Überprüfung des Urteils aufgrund der vom Angeklagten erhobenen Sachrüge hat keinen Rechtsfehler zu seinem Nachteil ergeben. Das Urteil ist damit rechtskräftig.
Quelle: BGH 6 StR 526/25
https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... n=10690868

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Donnerstag, 12. Februar 2026, 20:21:09

Nach Mord an Cousin in Parsberg/Bayern: Lebenslange Haft für 44-Jährigen sowie Feststellung der besonderen Schwere so lautet
der Schuldspruch der 5. Schwurgerichtskammer am Landgericht Nbg./Fürth.

Dann der Eklat: Als der Richter Dr. Markus B. die Tat als "verachtenswert" und als Angriff auf den Rechtsstaat bezeichnete, kam es zu lautstarken Protesten und Tumulten unter den anwesenden Zuschauern. Die Sicherheitskräfte mussten eingreifen, um die Ordnung im Saal wiederherzustellen. Einfach unglaublich !

Ist nicht das erste Mal, dass ich solche Szenen im Gerichtssaal erlebt habe z. B. auch bei tödliche Schüsse in Nürnberger Südstadt nach Urteil.

Bluttat aus Rache: Ein Jahr nach dem tödlichen Messerangriff auf einem Fest in Parsberg ist ein 44-Jähriger in Nürnberg zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte seinem Cousin gezielt ins Herz gestochen. Das Motiv: verletzte Familienehre.

Muss man diese Familienehre ausgerechnet in Deutschland austragen bzw. wiederherstellen ?

Quelle u.a.:
https://www.infranken.de/lk/nuernberg/n ... =idlelayer

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von unknown » Montag, 09. Februar 2026, 21:24:12

Missbrauchsprozess Rulantica/ Rust August 2025

Angeklagter gesteht , ein Mädchen aus dem Freizeitpark Rust verschleppt & missbraucht zu haben.


https://www.tagesschau.de/inland/region ... s-100.html

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... t-100.html

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von unknown » Montag, 09. Februar 2026, 21:12:59

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Montag, 09. Februar 2026, 14:48:44

Urteil im Mordprozess
Lebenslang für Eltern von verhungertem Elias er wurde nur 3 Jahre alt.
Im Prozess um den Tod des dreijährigen Elias sind die Eltern Kevin (27) und Nathalie M. (27) zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie hatten sich schuldig bekannt, nachdem ihr Sohn verhungert war. Die Mutter kommt darüber hinaus in die Psychiatrie.

Quelle:
https://www.bild.de/news/urteil-im-mord ... 0780803be5
und
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... c9c0&ei=18

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Gast » Mittwoch, 04. Februar 2026, 17:13:35

Na da is die kleine Maja aber noch gut weggekommen
Im Prozess gegen Maja T. wegen lebensbedrohender Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung hat das Budapester Stadtgericht ein Urteil gefällt: Demnach muss T. wegen Angriffen auf Rechtsextremisten in Budapest acht Jahre ins Gefängnis.

T. war im Dezember 2023 in Berlin auf Betreiben von ungarischen Behörden festgenommen worden. Der non-binären Person wurde vorgeworfen, im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren antifaschistischen Aktivisten Angehörige der rechtsextremen Szene in Budapest attackiert zu haben.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 4133736724
Das is halt der Nachteil wenn frau seinen Antifaschismus auslebt.
Wär sie in den Wald Holzhacken gegangen, wäre sie billiger davon gekommen.

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Gast » Freitag, 31. Oktober 2025, 11:59:46

Mord im Hauptbahnhof Frankfurt
Als Hintergrund der Tat vermuten die Ermittler eine Familienfehde. Der Schütze ist wie sein Opfer türkischer Staatsangehöriger. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft könnte es sich bei dem Mord in Frankfurt um einen Racheakt gehandelt haben. In der Türkei soll es zwischen den Familien des Getöteten und des Schützen mehrfach zu "gegenseitigen Tötungen" gekommen sein.

Gemeinschaftlich geplant und ausgeführt
In den Monaten nach der Tat wurden nach und nach sieben weitere Verwandte des mutmaßlichen Haupttäters festgenommen.
https://www.hessenschau.de/panorama/mor ... t-100.html

Blut ist halt doch dicker als Wasser

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Freitag, 17. Oktober 2025, 13:18:41

Turmfalke23 » Samstag, 05. Juli 2025, 09:01:18
Wieder ein Mordprozess im Frankenland ohne Leiche. Diesmal geht es um die verschwundene Bulgarin Katina K. P. vor einer großen Strafkammer in Bamberg. Erinnert mich stark auch an einen Vermisstenfall der Alexandra R. aus Nbg./Katzwang vom Dezember 2022. Es zeichnet sich auch hier ein Indizienprozess mit ca. 40 Verhandlungstagen vor dem LG. Bamberg ab.
Die große Strafkammer am Landgericht Bamberg hat bereits heute ein Urteil gefällt.

Der 74-jährige Joseph H. aus Bammersdorf im Landkreis Forchheim/Mfr. soll seine ehemalige Lebensgefährtin Katina K. P. getötet haben, die vor rund 14 Monaten spurlos verschwand.
Seine Verteidigung fordert während der Verhandlung sogar die Aufhebung der Haft ihres Mandanten, sowie eine Entschädigung dafür.

Die Kammer war jedoch anderer Ansicht und verurteilte Joseph H. wegen Totschlags zu 12 Jahren Haft 
auch wenn die Leiche von Katina K. P. bis heute nicht gefunden wurde.

https://www.infranken.de/lk/forchheim/b ... rt-5905114

Die Verteidigung von Joseph H. muss nun innerhalb einer Woche entscheiden, ob das Urteil rechtskräftig wird.

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Freitag, 03. Oktober 2025, 23:14:06

Für seine Sexualstraftaten muss US-Rapper Sean „Diddy“ Combs vier Jahre und zwei Monate in den Knast!
Das entschied ein New Yorker Gericht am Freitagabend deutscher Zeit.

Die Staatsanwaltschaft hatte mehr als das Doppelte an Haftstrafe für Diddy gefordert.
Ein günstiges Urteil für den Rapper, meiner Meinung nach.
Diddys Wunschdenken, das Gericht als freier Mann zu verlassen, ist somit gescheitert.

Quellen:
https://www.bild.de/unterhaltung/stars- ... 23b4b3cefd
sowie
https://www.stern.de/lifestyle/leute/p- ... 03616.html

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Freitag, 26. September 2025, 13:53:24

Urteil im Prozess gegen Linksextremistin Hanna S. (30)! Die Studentin wurde vor dem OLG München wegen u.a. gefährlicher Körperverletzung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung zu einer Haftstrafe von fünf Jahren verurteilt
Das OLG München ist überzeugt, dass Hanna S. im Februar 2023 in Budapest bei einem Aufmarsch von Rechtsextremen
(„Tag der Ehre“) an einer gezielten Prügel-Attacke gegen Neonazis beteiligt war.

Die Verteidigung wollte einen Freispruch sowie eine Haftentschädigung für Hanna S.
Nun ist daraus nichts geworden.
Ein obligatorischer Satz dazu: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig !

https://www.bild.de/news/urteil-gegen-l ... 67406eaff1

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Donnerstag, 25. September 2025, 23:30:25

Turmfalke23 hat geschrieben: Freitag, 19. September 2025, 13:25:13 Update/Schuldspruch vom 19.09.2025, 12.58 Uhr: Lebenslange Haft für Mord an THW-Kollegin Dr. Eva Maria H.
Eigentlich die Höchststrafe, die das Landgericht Coburg ausgesprochen hat, gegenüber dem Beschuldigten.

Der Verteidiger des Verurteilten Alexander G. hat nach dem Mordurteil fristgerecht Revision eingelegt.
Es ist derzeit das einzige verfügbare Rechtsmittel, die Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) um gegen den Schuldspruch
des LG. Coburg vorzugehen. Also die letzte Möglichkeit, ein rechtsfehlerhaftes Urteil anzugreifen.

Im Falle einer Entscheidung wäre es der gleiche 6. Strafsenat am BGH/Leipzig wie im Vermisstenfall Alexandra R. aus
Nürnberg/Katzwang.

https://www.tvo.de/amp/coburg-prozess-u ... in-783290/

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Mittwoch, 24. September 2025, 17:36:46

Lieber im deutschen knast, als mit dieser frau + kind in der mannheimer wohnung ??

Vllt. ist der Polizistenmörder Sulaiman A. nicht so lange in dt. Strafhaft, evtl. wird er auch in sein Heimatland abgeschoben.

Für eine mögliche Abschiebung von A. nach Afghanistan müsste er nun laut Strafprozessordnung durch die zuständigen Ausländerbehörden ausgewiesen werden. Anschließend müsste die Bundesanwaltschaft von einer weiteren Verbüßung der Haftstrafe absehen. Dabei werden üblicherweise etwa die Umstände der Tat, die Höhe der verbüßten Strafe sowie die familiären Umstände des Straftäters berücksichtigt. Bis zur Tat hatte A. mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern im hessischen Heppenheim gelebt.

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/ ... b490d.html

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von gastxyz..me » Mittwoch, 24. September 2025, 15:43:16

ich frag mich, ob diese "muslims" wirklich wahnvorstellungen haben.

vielleicht sind das einfach blöde irre, genau wie woanders auch, die halt nur ihren religions-kram vorschieben.
eben weil dann eine gestörte-grausame tat plötzlich richtig "gut" ist..

lieber im deutschen knast, als mit dieser frau + kind in der mannheimer wohnung.. :?:
Turmfalke23 hat geschrieben: Mittwoch, 24. September 2025, 15:17:30 Entsetzlich, diese Wahnvorstellung des Täters !

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Mittwoch, 24. September 2025, 15:17:30

Das Urteil zum tödlichen Messerangriff auf den Polizisten Rouven Laur (✝︎29) in Mannheim ist rechtskräftig. Täter Sulaiman Ataee (26) muss lebenslänglich ins Gefängnis. Rechtsmittel gegen den Schuldspruch wurden nicht eingelegt.
Es seien innerhalb der einwöchigen Frist für die Revision keine Rechtsmittel eingelegt worden, weshalb nun Rechtskraft eingetreten sei, teilte das Oberlandesgericht Stuttgart am Mittwoch mit. Das Gericht hatte den Angeklagten Sulaiman Ataee am Dienstag vergangener Woche zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt und außerdem die besondere Schwere der Schuld festgestellt, was eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausschließt. Ataee wurde auch wegen versuchten Mordes in vier Fällen sowie gefährlicher Körperverletzung verurteilt.
https://www.bild.de/news/urteil-in-mann ... 5f8c0fb99f
Richter Herbert Anderer sagte am Dienstag in seinem Schlusswort: „Der Angeklagte gelangte zu der Überzeugung, dass jeder Muslim ein Mudschaheddin sei und die Pflicht habe, Ungläubige zu töten.“
Entsetzlich, diese Wahnvorstellung des Täters !

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Gast » Dienstag, 23. September 2025, 14:30:28

Frau mit zwei Messern ersticht Gassi-Gängerin
Essen – Es sind schockierende Aufnahmen aus der Bodycam eines Polizisten: Ein Beamter kniet neben einer blutüberströmten Frau (28), im Flackern des Blaulichts versucht er, das schwer verletzte Opfer zu reanimieren. Verzweifelte Schreie hallen aus dem Hintergrund. „Helft ihr! Bitte helft ihr!“ Doch jede Hilfe kommt zu spät.
Prozessauftakt am Landgericht Essen (Nordrhein-Westfalen) in einem tödlichen Eifersuchtsdrama. Behutsam führt der Verteidiger die mutmaßliche Mörderin (44) auf die Anklagebank, ihr Gesicht versteckt die vierfache Mutter hinter weißen Blättern. Teilnahmslos hört sie zu, was ihr die Staatsanwaltschaft vorwirft - und schweigt.
Mord aus Eifersucht
Blind vor Eifersucht soll die Deutsch-Marokkanerin vor sieben Monaten auf die 16 Jahre jüngere Geliebte ihres Ehemanns losgegangen sein. „Sie wollte ihren Tod herbeiführen, um wieder mit ihrem Mann zusammenzukommen“, ist sich die Staatsanwaltschaft sicher.

Am Abend des 20. Februar 2025 war das Opfer in einem Wohngebiet im Essener Stadtteil Kray mit ihrem Hund spazieren, als sich die Angeklagte langsam näherte. Sie trug Handschuhe, ihr Gesicht verbarg sie hinter einer medizinischen Maske, über den Kopf zog sie eine Kapuze.
„Warum hast Du das getan?“
Dann soll sie losgestürmt sein und habe aus dem Nichts die neue Freundin ihres Mannes in der Dunkelheit mit einem Messer angegriffen. Immer wieder soll sie der wehrlosen Frau die Klinge in die Brust gerammt haben. Hilflos musste der Ehemann alles mit ansehen. „Warum hast Du das getan?“, schrie er verzweifelt, während er wie von Sinnen mit den Fäusten auf sein Auto schlug.

Apathisch stand die mutmaßliche Mörderin nach der Tat daneben. Auch beim Prozessauftakt zeigte sie keine Emotionen. Bei einer Verurteilung droht der Frau eine lebenslange Haftstrafe.
https://www.bild.de/regional/nordrhein- ... _2.ff.bild

https://www.bild.de/regional/nordrhein- ... 195a721888
War das jetzt auch ein Femizid?

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Freitag, 19. September 2025, 13:25:13

Turmfalke23 hat geschrieben: Dienstag, 09. September 2025, 18:25:26 Zweiter Prozesstag am Landgericht.

Der Angeklagte hat die Tat zu Prozessbeginn zwar eingeräumt und die Tatablaufvariante geänderter Form während des Prozesses durch seinen Anwalt vortragen lassen. Laut Staatsanwaltschaft sind wir zwischenzeitlich beim vierten möglichen Tatablauf angelangt.

Für den Tathergang verfügen Ermittler über gesicherte Erkenntnisse, die von seiner Tatversion abweichen,
so die Staatsanwaltschaft, deshalb soll er endlich die Wahrheit sagen

https://www.tvo.de/coburg-prozess-um-ge ... ch-780280/
von Turmfalke23 » Montag, 08. September 2025, 23:32:33 Ob die Große Strafkammer am Landgericht Coburg am 19. September 2025 eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten verhängt, bleibt abzuwarten.
Update/Schuldspruch vom 19.09.2025, 12.58 Uhr: Lebenslange Haft für Mord an THW-Kollegin Dr. Eva Maria H.
Eigentlich die Höchststrafe, die das Landgericht Coburg ausgesprochen hat, gegenüber dem Beschuldigten.
Im Mordprozess um die getötete Eva-Maria H. aus Coburg-Cortendorf ist das Urteil vor dem Landgericht Coburg gefallen. Der Angeklagte wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Das hat zur Folge, dass eine Prüfung einer Haftentlassung nicht automatisch bereits nach 15 Jahren erfolgt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihm Heimtücke und niedere Beweggründe vorgeworfen. Die Verteidigung hingegen plädierte auf Totschlag, sie hielt eine Haftstrafe von 10 Jahren und 8 Monaten für angemessen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der 38-Jährige hat nach Ansicht des Gerichts die damals 40-Jährige mit einem Kabel erdrosselt und sich anschließend an ihr vergangen.
https://www.radioeins.com/lebenslange-h ... g-1457938/
https://www.infranken.de/lk/coburg/blau ... rt-5985606

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Dienstag, 09. September 2025, 18:25:26

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 08. September 2025, 23:32:33 Der Fall der getöteten THW-Mitarbeiterin und Forscherin Dr. Eva H.
....
Zweiter Prozesstag am Landgericht.

Der Angeklagte hat die Tat zu Prozessbeginn zwar eingeräumt und die Tatablaufvariante geänderter Form während des Prozesses durch seinen Anwalt vortragen lassen. Laut Staatsanwaltschaft sind wir zwischenzeitlich beim vierten möglichen Tatablauf angelangt.

Für den Tathergang verfügen Ermittler über gesicherte Erkenntnisse, die von seiner Tatversion abweichen,
so die Staatsanwaltschaft, deshalb soll er endlich die Wahrheit sagen

https://www.tvo.de/coburg-prozess-um-ge ... ch-780280/

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Turmfalke23 » Montag, 08. September 2025, 23:32:33

Gast hat geschrieben: Sonntag, 07. September 2025, 04:53:22 https://www.bild.de/regional/bayern/cob ... 4ee41a5fda
Der Fall der getöteten THW-Mitarbeiterin und Forscherin Dr. Eva H.

Vermutlich hatte der Angeklagte A. die attraktive und engagierte Forscherin Eva H. schon länger im Fokus.
Nur ist er zu Lebzeiten von Eva, nicht nach seinen eigenen Vorstellungen an sie herangekommen.
Die beiden hätten ohnehin nicht zusammengepasst, m. E.

Ob die Große Strafkammer am Landgericht Coburg am 19. September 2025 eine lebenslange Haftstrafe für den Angeklagten verhängt, bleibt abzuwarten.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/ge ... kt,UvjNHF5

Re: BRANDAKTUELLES TAGESGESCHEHEN -- Strafprozesse/Urteile

von Gast » Montag, 08. September 2025, 14:06:27

Angriff auf Schöffen
"Friedenspianist" Arne S. in Berliner Gericht festgenommen
Vor rund zwei Wochen, am 20. August, zweifelte Arne S. während der Berufungsverhandlung die Legitimation und das rechtmäßige Handeln von Staatsanwaltschaft und Gericht an. Doch dabei beließ er es nicht, sondern scharte im Anschluss an die Verhandlung rund 30 Anhänger um sich und lauerte einem der Schöffen des Verfahrens vor dem Gerichtsgebäude auf. Als der Laienrichter das Haus schließlich verließ, lief Arne S. dem Mann hinterher und bedrängte ihn.

Keine Bewachung außerhalb des Gerichts
Einzelheiten der Aktion sind auf einem Video zu sehen, das ein Mitstreiter aufnahm und das von Arne S. selbst im Netz verbreitet wurde. S. beschwert sich darin zunächst in wirren Ausführungen über die angeblichen Ungerechtigkeiten des Verfahrens. Dann - als er den Schöffen erblickt, der das Gerichtsgebäude verlässt - versucht er, sich diesem in den Weg zu stellen. "Ich habe das Recht, Sie festzuhalten", behauptet er. Dann greift er nach dem Arm des Schöffen und versucht, wenn auch erfolglos, diesen am Weitergehen zu hindern.

Der Laienrichter läuft davon und schafft es schließlich, auf seinen Motorroller zu steigen und davonzufahren. Arne S. fotografiert mit seinem Handy zuvor noch das Nummernschild des Mannes.
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/20 ... setze.html
Man kanns auch übertreiben-ah! beide

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