UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

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Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Gast » Freitag, 23. Januar 2026, 15:27:12

Wiesenblume hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:03:41 Nach und nach spürt man , wenn man sich in der Gemeinde befindet, ein Unwohlsein, Fesseln ,nicht von Gott sondern von Menschen angelegt. Und das besonders, wenn man anders ist. Sich nicht an deren "Richtlinien" orientieren will. Für Leute, die schon aus einem autoritären Gebilde ausgebrochen sind ist das besonders tragisch. Denn sie merken nach einiger Zeit, dass sie sich wieder in autoritären Strukturen, nur mit anderem Namen aufhalten.--Yolanda hatte sich von Scientology gelöst. Ich weiß nicht , wie aufgehoben sie sich zuletzt in der Zeal- Kirche gefühlt hat.
Na dann kam sie vom Regen in die Taufe - äh Traufe?

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Gast » Freitag, 23. Januar 2026, 14:58:19

z3001x hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:09:06 Kann man sich drauf verlassen, dass sie nicht einfach wieder aufgetaucht ist, aber man es nicht mitteilen wollte?
Die Fahndung nach Pauline Mann läuft noch
https://www.google.com/search?sca_esv=c ... 1.25&aic=0

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Wiesenblume » Donnerstag, 22. Januar 2026, 19:03:41

z3001x hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:23:07 Sie hat halt mal Dreadlocks getragen, knapp 2 J lang. Und hatte ein Nasenpercing. Sowie ein kleines Tattoo mit dem Motiv einer Sonne am linken Unterarm. Und sie lebte wie die in der Tat linksextreme Sophia Lösche, die ein Jahr vor ihr verschwand (und starb) in Leipzigs Süden (aber nicht in Connewitz nur nahe). Das hat vermutlich den Eindruck erweckt.
Hat aber mW nie irgendwas geäußert, was man politisch deuten konnte und war auch nicht dementsprechend organisiert. Paar ihrer Freunde sind/waren links, was allerdings ein Wunder wäre, wenn dem nicht so wäre bei Studenten.
Diese charismatischen Freikirchen, bei denen sie mitmachte, vertreten ja, wenn man mal den hippen Lifestylelack weglässt, mit dem sie ihre Lämmer ködern, ein ausgesprochen konservativ-traditionelles Weltbild.
Du sprichst einen wichtigen Punkt an. In Leipzig treffen sich Menschen unterschiedlichster Philosophien . Die Stadt ist schon ziemlich tolerant, was verschiedene Weltbilder angeht. Allerdings sind radikale Strömungen nicht tolerant. Sie verlangen sehr subtil von ihren Mitgliedern, dass sie sich ihrer Linie beugen. Genau das schrieb damals auch ein Mitglied der Zeal Church. Er hatte immer angenommen, dass sich Yolanda auf "Ihrer Linie" befand. Das hat oft nichts mit Gottes unendlicher Barmherzigkeit zu tun. Da werden Mitglieder sehr subtil verpflichtet Geld für die Gemeinde zu spenden. Sich so und so (gottesgemäß) zu verhalten. Nach und nach spürt man , wenn man sich in der Gemeinde befindet, ein Unwohlsein, Fesseln ,nicht von Gott sondern von Menschen angelegt. Und das besonders, wenn man anders ist. Sich nicht an deren "Richtlinien" orientieren will. Für Leute, die schon aus einem autoritären Gebilde ausgebrochen sind ist das besonders tragisch. Denn sie merken nach einiger Zeit, dass sie sich wieder in autoritären Strukturen, nur mit anderem Namen aufhalten.--Yolanda hatte sich von Scientology gelöst. Ich weiß nicht , wie aufgehoben sie sich zuletzt in der Zeal- Kirche gefühlt hat.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:23:07

Gast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 13:02:49 Nur so am Rande
Die Zeal-Church in Leipzig wird ja von der Antifa gehasst was man auf deren Seiten nachlesen kann.

Konnte man Yolanda früher nicht als links einschätzen?
Sie hat halt mal Dreadlocks getragen, knapp 2 J lang. Und hatte ein Nasenpercing. Sowie ein kleines Tattoo mit dem Motiv einer Sonne am linken Unterarm. Und sie lebte wie die in der Tat linksextreme Sophia Lösche, die ein Jahr vor ihr verschwand (und starb) in Leipzigs Süden (aber nicht in Connewitz nur nahe). Das hat vermutlich den Eindruck erweckt.
Hat aber mW nie irgendwas geäußert, was man politisch deuten konnte und war auch nicht dementsprechend organisiert. Paar ihrer Freunde sind/waren links, was allerdings ein Wunder wäre, wenn dem nicht so wäre bei Studenten.
Diese charismatischen Freikirchen, bei denen sie mitmachte, vertreten ja, wenn man mal den hippen Lifestylelack weglässt, mit dem sie ihre Lämmer ködern, ein ausgesprochen konservativ-traditionelles Weltbild.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Donnerstag, 22. Januar 2026, 18:09:06

Wiesenblume hat geschrieben: Donnerstag, 22. Januar 2026, 14:36:48 Du sprichst etwas an, was mich auch sehr verwundert. Pauline scheint wie vom Erdboden verschluckt worden zu sein. Kann mir kaum vorstellen, dass man sich suizidiert und dann gänzlich unauffindlich bleibt. Aber es scheint auch keiner richtig aktiv zu suchen.
Kann man sich drauf verlassen, dass sie nicht einfach wieder aufgetaucht ist, aber man es nicht mitteilen wollte?

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Wiesenblume » Donnerstag, 22. Januar 2026, 14:36:48

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:35:42 Andere Frauen verschwinden mit viel weniger Trara
https://www.google.com/search?sca_esv=c ... 1.25&aic=0
Du sprichst etwas an, was mich auch sehr verwundert. Pauline scheint wie vom Erdboden verschluckt worden zu sein. Kann mir kaum vorstellen, dass man sich suizidiert und dann gänzlich unauffindlich bleibt. Aber es scheint auch keiner richtig aktiv zu suchen.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Auch Gast » Donnerstag, 22. Januar 2026, 09:55:59

Gast hat geschrieben: Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:35:42 Andere Frauen verschwinden mit viel weniger Trara
https://www.google.com/search?sca_esv=c ... 1.25&aic=0
Ganz einfach: Bei Yolanda liegen viele Informationen sowie widersprüchliche Informationen vor. Auch die Staatsanwaltschaft schweigt bis heute über die offizielle Todesursache. Und der Fall Yolanda war auch sehr stark in den Medien vertreten

Bei Pauline Mann nicht. Es hieß nur das sie auf Medizinische Hilfe angewiesen ist. Und dass die Polizei schon ausgeht sie nicht mehr lebend zu finden. Weitere Infos gibt es nicht zu den Fall. Also könnte man schon ahnen was mit ihr passiert ist.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Gast » Mittwoch, 21. Januar 2026, 23:35:42

Andere Frauen verschwinden mit viel weniger Trara
https://www.google.com/search?sca_esv=c ... 1.25&aic=0

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Mittwoch, 21. Januar 2026, 01:00:27

Auch Gast hat geschrieben: Montag, 19. Januar 2026, 10:22:44 Ok das mit den Nierenprobleme ist mir neu. Aber ja das macht in der Tat noch mehr Sinn. Aber wiederum auch nicht. Ein Nierenversagen sei es akut oder nicht, tritt plötzlich ein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nierenversagen beginnen schleichend und man merkt es nicht sofort. Aber falls ein akuter Nierenversagen eingetreten wäre, hätte Yolanda definitiv ein Tag vorher etwas gemerkt, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Symptome sind zum Beispiel: Kopfschmerzen, Übelkeit sogar auch Erbrechen, Müdigkeit und gefärbter Urin. Das kann und darf man nicht einfach ignorieren. Aller spätestens bei ihren letzten Ohnmachtsanfall in Schwarzwald, hätte es ihr durchaus klar sein müssen, dass mit ihr was nicht stimmte. Das Konsequenz zu ignorieren und einfach weitermachen wie bis her und trotz der Symptome eine Wanderung in Freyburg zu unternehmen ist schon ziemlich grob Fahrlässig.
Gut, darin kenn ich mich medizinisch nicht so tiefgehend aus. Bei dem Punkt, dass sie sich schon vorher schlecht gefühlt haben und deutliche Symptome verspürt haben müsste, sei bedacht, dass es heißt, dass diese Probleme durch den Konsum einer bestimmten, schädlichen Substanz ausgelöst worden seien. Das ist nur inoffiziell, und nat heikel zu diskutieren. Vll sollte auch drauf verzichten, das zu vertiefen :?:

Ich könnte mir nur vorstellen, dass wenn dem fatalen akuten Nierenversagen einen externen Auslöser hatte, dass man dann nicht von einer vorherigen deutlichen Symptomatik ausgehen müsste, oder? Eben weil von außen hervorgerufen.
Sie soll laut Aussagen des Vaters gut drauf gewesen sein in den Tagen davor. Sie hatte wohl auch mehrere Klausuren in den drei Tagen davor absolviert. Auch online war sie aktiv und rege. Ihr letztes Post setzte sie um Mitternacht ab und in den Tagen zuvor likte sie u.a. ihre Zealchurch (damals ICF) sehr und für den Vater und seine Kollegen soll sie ja eine Stadtführung gemacht haben und außerdem anderntags auch mit ihm am Cospudener See spazieren gegangen sein. Also durchaus ein Bild einer aktiven Person, keiner gesundheitlich niedergestreckten.
Nichtsdestotrotz hatte sie wohl gesundheitliche Probleme derer sie und auch ihr Umfeld sich bewusst waren.
So schrieb sie in einem Social Media Profil im Frühjhar/Sommer 2019: "I also love Sport, i do a bit of climbing, swimming and hiking. I used to play football and volleyball, but sometimes I shoud care about my body". Eine körperliche Problematik war ihr also auch selbst schon bewusst.
Auch der Vater sprach davon, dass sie in den letzten 2 Jahren gesundheitliche Probleme gehabt hätte und konkret, dass sie in dem zweiwöchigen USA/Kalifornien-Urlaub, den sie mit ihm und der Schwester quasi unmittelbar davor unternommen hatte, "sehr viel Kraft" gewonnen hätte. https://vimeo.com/725754575/5c93e0b7be#t=4m22s Der Vater sah da also offenbar auch eine ernsthafte Problematik.
Auf diesem letzten Foto, am Augustplatz in Leipzig aufgenommen am Montag davor, schaut sie für meinen Geschmack etwas müde.

Wobei die Symptomatik die du erwähnst "Übelkeit sogar auch Erbrechen" das hatte sie ja bei dieser Ohnmacht im Schwarzwald, angeblich - aber das klingt mMn unglaubwürdig - war sie da die ganze Zeit bis zum nächsten Mittag bewusstlos. Aber das wären 20 h gewesen. Das kann kaum wahr sein. Außerdem sei dann im Krankenhaus im Anschluss nichts gefunden worden und sie kam nach einem Tag raus.
Auch Gast hat geschrieben: Montag, 19. Januar 2026, 10:22:44 Die wiederkehrenden Ohnmachtsanfälle trenne ich jedoch trotzdem von den möglichen Nierenprobleme, da die Ohnmachtsanfälle auch früher bereits bei ihr eingetreten waren und ich kein Zusammenhang sehe. Aber die Kombination wäre für Yolanda furchtbar und hätte dringend behandelt werden müssen. Wie ich jedoch in meinen letzten Post erwähnt hatte, war ich die meiste Zeit alleine gewesen als ich im Naturschutzgebiet spazieren ging. Wer weiß wie lange sie noch gelebt hatte, nachdem sie das Bewusstsein verlor.
Schätz ich ähnlich bzw. ebenso ein. Den Informationen des Vaters zufolge, traten die Ohnmachten erstmals mit 16, 17 auf. Also irgendwann in 2012 oder 2013. Da sie vom Sommer '12 bis Sommer '13 in Cardiff/Wales lebte, kann man wohl annehmen, dass es danach begann, weil der Vater es in Wales wohl nicht so direkt mitbekommen haben würde. Dabei ist interessant, dass Yolanda ab da mit der Mutter und deren neuen Ehemann, RL, und ihrer Schwester im bisherigen Haus in Steinen bei Lörrach zusammenlebte, und sich in dem Abwesenheitsjahr die Scheidung der Eltern vollzogen hatte. ihr "echter Vater lebte weit weg auf der Schwäbischen Alb. War also eine andere Umgebung als davor. Sie selbst war da schon selbstbestimmterweise Frei-Evangelikale / Baptistin, die anderen drei Scientologen. Bei den Likes zu ihren Facebook-Posts speziell aus den Jahren 2013-15 finden sich 2 jungen Scientologen aus der Gegend, die vorher und später nicht mehr dabei waren. Ich vermute, dass sie in der Zeit missioniert wurde. Es wurde ja eingeräumt "sie hätte ein paar kleine Kurse gemacht". Vll hat das ja eine Komponente bei den Ursachen der Ohnmachten. Also eine psychosomatische Wurzel. Das dürfte ja schon belastend sein, wenn das nächste Umfeld möchte, dass man einen anderen Glauben praktiziert. Das ist ja sinnbildlich eine Ohnmacht, wenn man sein Leben in einem Kernaspekt nicht so leben darf, wie man will.
Wobei es ihr offenbar nicht verboten wurde, christlich zu denken und zu leben. Sie durfte in Wales in eine Bapisten-Gruppe und zurück in Lörrach ging sie in eine evangelische Schule (FES-LOE) und auch eine frei-evangelische Jugendgruppe (FEG). Die durfte sie auch bei sich zuhause einladen. Nichtsdestotrotz hatte sie damals drei intesive SC'ler um sich, es gibt Dänemark-Fotos von ihr aus der Zeit und eben diese SC-Freunde. Dass das ein Grund für ihre echten Ohnmachten war, ist natürlich tiefste Küchenpsychologie. Zugegeben.
Auch Gast hat geschrieben: Montag, 19. Januar 2026, 10:22:44 Hieß es nicht, dass sie damals gefunden wurde?
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... und%20sich
Ja sie wurde gefunden. Aber halt erst per Zufall am nächsten Tag mittags. Die ganze Nacht über gab es aber einen Großeinsatz mit Helikoptern/Wärmekameras und v.a sehr vielen Hunden. Und natürlich mehreren Dutzend Helfern. Das waren richtige viele Leute und Suchhunde. Aus mehreren Landkreisen zusammengezogen. Und man ging den Wanderweg ab, an dem man sie später fand. Da ist es eben fraglich, ob sie wirklich die ganze Zeit dort lag. Hunde müssten einen lebenden Menschen ja in einsamen Wald finden. Zumal sie ja nur am Wegrand war. Angeblich.
Jedenfalls äußerte die Redaktion von Kripo Live/Spur der Täter des MDR in einem Podcast von 2022, dass die Kripo in Leipzig davon ausginge, dass sie diese Ohnmacht inszeniert hätte und sie sich tatsächlich mit jmd getroffen hätte. Und als die andere Person hatte man ihren Stiefvater, der damals schon wieder von ihrer Mutter getrennt war, im Verdacht. U.a. weil der aus der Gegend wo das passierte, stammte (Titisee) und auch weil sich er und Yolanda gut verstanden und öfters trafen in der Zeit. Gleichzeitig muss man sehen, dass die Kripo das vermutete als sie ganz verschärft auf dem Trip waren, dass Scientology hinter dem Verschwinden stecken würde, und der Stiefvater war ja auch ein SC'ler, der damals aber am Aussteigen war.
https://vimeo.com/913875921/85eac3909f#t=10m30s
Aus heutiger Sicht muss man ja sagen, dass diese These keinerlei Bestätigung gefunden hat. Die Kripo muss wohl explizit untersucht haben, ob sich bestimmte SC'ler an dem Verschwindetag und davor in Leipzig aufhielten. Aber da fand sich gar nichts. Was wiederum heißt, dass sie sich nicht speziell mit dem Stiefvater RL, getroffen haben muss. Evtl. war es ja jmd anderes?
Jedenfalls ist das erste Verschwinden dubios. Sie wurde an einem Weg gefunden, wo eine kleine asphaltierte Waldstraße nach Lenzkirch-Kappel und dann nach Titisee führt. Da könnte man schon denken, dass sie kurz bevor sie gefunden wurde, eben dahinzurück gefahren wurde. Jedenfalls ist mMn kaum denkbar, dass sie die ganze Nacht bewusstlos war und auch ist undenkbar, dass man sie bei dem Aufwand und in Wegesnähe nicht fand. Da sind außerdem sogar auch Häuser in der Nähe, so 300 m weiter.
Irgendein Geheimnis gibt es da noch. Auch der Grund für diese "Substanzeinnahme" ist im Dunkeln. Sowas macht man ja nicht einfach so.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Wiesenblume » Montag, 19. Januar 2026, 20:58:12

Ich finde etwas besonders traurig. Am Abend vor ihrem Verschwinden und wahrscheinlich Ableben trifft sich Yolanda mit ihrem Vater in einem Restaurant. Er fragt sie, ob sie sich am nächsten Tag noch einmal treffen könnten. Sie verneint, da sie sich für einen Einkauf bei Ikea und dann einen Besuch in Halle- Giebichenstein verabredet hat. Ihr Vater wirkte enttäuscht. Ihr Vater war nach Leipzig wegen dieses Baumschulseminares gekommen. Es hätte in dessen Anschluss seine letzte Unternehmung mit Yolanda werden können. Er, der als Baumsachverständiger in ganz Deutschland unterwegs ist, der das Naturschutzgebiet bei Freyburg an der Unstrut kennt, weiß nicht, dass seine Tochter an dem letzten Tag seines Seminares auf den Weg dorthin ist. Sie hat ihr Telefon ausgeschaltet. Und er fährt auf seinem Heimweg auf der A 9 dort praktisch fast vorbei. Wähnt seine Tochter bei Ikea oder schon auf dem Weg nach Halle. Nichts hat angedeutet, dass Yolanda dorthin wollte. Kein Gespräch, kein Gegoogle auf ihrem PC. Er findet in ihrem Zimmer die Durchschrift eines Einkaufszettels für den Ikea auf einem Block. --Er kannte dieses Naturschutzgebiet, sie nicht.--Manchmal hab ich mich gefragt,ob es nicht nur Yolanda treffen sollte, sondern auch den Vater.--Ich gehe weiterhin von einem Verbrechen aus.--

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Auch Gast » Montag, 19. Januar 2026, 10:22:44

Ich find das Argument, das @Wiesenblume einbrachte, mit der exakten Örtlichkeit, wo sie starb, eigentlich "schlagend" was den Suizidverdacht angeht (und ihn mMn weitgehend ausräumt). Das war richtig zugewuchertes Gestrüpp zwischen alten umgefallenen Bäumen. Ist einfach sehr merkwürdig sich vorzustellen, dass sich jmd dort zum Sterben hingelegt haben wollte. Die Polizei hatte als Arbeitshypothese mal vermutet, dass sie einfach ausgetreten ist und sie dabei ein Nierenversagen (für das es eine Vorgeschichte gibt) ereilte. Die Erklärung passt zu dem Ort. Das ist ein Fleck wo speziell Frauen ihr "Notdurft" verrichten würden. Sind auch nur 10-15 m vom Wanderweg. Nicht wirklich abgelegen. Der Polizist erklärte das Nierenversagen sogar physiologisch mit dem vorherigen steilen bergigen Aufstieg. Fand ich alles sehr plausibel.
Ok das mit den Nierenprobleme ist mir neu. Aber ja das macht in der Tat noch mehr Sinn. Aber wiederum auch nicht. Ein Nierenversagen sei es akut oder nicht, tritt plötzlich ein wie Herzinfarkt oder Schlaganfall. Nierenversagen beginnen schleichend und man merkt es nicht sofort. Aber falls ein akuter Nierenversagen eingetreten wäre, hätte Yolanda definitiv ein Tag vorher etwas gemerkt, dass mit ihr etwas nicht stimmte. Symptome sind zum Beispiel: Kopfschmerzen, Übelkeit sogar auch Erbrechen, Müdigkeit und gefärbter Urin. Das kann und darf man nicht einfach ignorieren. Aller spätestens bei ihren letzten Ohnmachtsanfall in Schwarzwald, hätte es ihr durchaus klar sein müssen, dass mit ihr was nicht stimmte. Das Konsequenz zu ignorieren und einfach weitermachen wie bis her und trotz der Symptome eine Wanderung in Freyburg zu unternehmen ist schon ziemlich grob Fahrlässig.

Die wiederkehrende Ohnmachtsanfälle trenne ich jedoch trotzdem von den möglichen Nierenprobleme, da die Ohnmachtsanfälle auch früher bereits bei ihr eingetreten waren und ich kein Zusammenhang sehe. Aber die Kombination wäre für Yolanda furchtbar und hätte dringend behandelt werden müssen. Wie ich jedoch in meinen letzten Post erwähnt hatte, war ich die meiste Zeit alleine gewesen als ich im Naturschutzgebiet spazieren ging. Wer weiß wie lange sie noch gelebt hatte, nachdem sie das Bewusstsein verlor.
Was ein bisschen im Widerspruch dazu steht, ist, dass sie es auch schon in der ersten Verschwindenacht (Ende August 2019 bei Lenzkirch) aus hatte. Das ist dasselbe Verhaltensmuster und da kann man es mMn nicht so einfach mit Akku-Sparenwollen begründen. Weil da war sie ja eig verpflichtet, ihren Aufsichtspflichten als Betreuerin der Jugendgruppe nachzukommen und sich nicht zu absentieren. Und auch erreichbar-zu-sein ist für so eine Aufgabe von Bedeutung. Da gibt es ein großes Fragezeichen, wie man es sich für dieses erste Ereignis erklären kann. Offiziell wurde gesagt, dass ihr Akku einfach schwach gewesen sei - sich am nächsten Morgen aber erholt hätte. Die Leipziger Kripo hatte allerdings später Zweifel an dieser Darstellung, ebenso wie an der Darstellung, dass sie diese Nacht ohnmächtig im Wald gelegen habe. Diese erste Nacht des Verschwindens kann man mMn nicht ausblenden, wenn man sich ihr finales und leider tödliches Verschwinden erklären will. Natürlich könnte es sein, dass obwohl es 2x dasselbe Verhalten ist: Verschwinden in der Natur, Handy aus - dass es dennoch für das Detail des Handyausstellen unterschiedliche Erklärungen für jedes Ereignis gibt.
Hieß es nicht, dass sie damals gefunden wurde?
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... und%20sich

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Montag, 19. Januar 2026, 01:35:08

Auch Gast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 13:16:13Bis auf ein paar Stellen, wo zum Beispiel die Hütten bzw. die Laube wo angeblich sie dort gefunden wurde, alles zerstört wurde und hier und da lag viel Müll und Glasscherben. Bis auf den Müll und die kaputten Hütten oder Laube empfand ich die Gegend sehr angenehm und kann mir daher schwer vorstellen. dass jemand sein Leben beenden möchte.
Dass sie in den Lauben gefunden wurde ist übrigens nicht ganz richtig. Es war ca 50m davon entfernt. Im Wald ist an der Stelle ein kleines Holzkreuz (bzw war in 2023) mit dem Namen Yolanda Klug:

Bild

Hier ist der Fundort:

Bild

Bild

Und so sieht der Fundort aus. Völliges Gestrüpp:

Bild

So der Fussweg dahin:

Bild

Diese Location ist nur ~30 m entfernt:

Neuenburgblick

https://www.komoot.com/de-de/highlight/402099

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Montag, 19. Januar 2026, 01:28:30

HP1 hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 09:01:23Dass Menschen vor schwerwiegenden Entscheidungen, belastet vom Entscheidungsprozess, gern ziellos umherwandern oder mit dem Auto einfach irgendwelche "Runden drehen", ist soweit bekannt. Warum nicht auch mit Bus und Bahn?
Vermisste mit anzunehmender Suizidgefahr sucht man mit recht guter Erfolgsquote entlang ihnen bekannter Wege, das muss nicht unbedingt alltäglicher Bewegungsradius sein, sondern auch Urlaubsorte oder so. Um die Frage, was die Person gerade jetzt gerade dort zu suchen hätte, geht es dabei nicht.
Jo stimmt an sich schon. Mich stört bei diesen Suizidthesen generell, dass sie gerne an ein Person drangeklatscht werden, ohne dass der/diejenige(n) die das tun, sich groß um die Persönlichkeit der/sjenigen zu scheren scheint, dem sie den Todeswunsch andichten. Da hab ich ein ethisches Problem mit. Man kann nicht einfach behaupten, dass sich jemand vermutlich selbst getötet hat. Das ist eine schwere Unterstellung ggn eine Person, die sich ja nicht mehr äußern kann. Wenn man es tut, dann muss man mMn konkrete Anhaltspunkte haben. Also das ist meine persönliche Sichtweise darauf.

Und als Erklärung die offenbar als besonders gebildet wahrgenommen wird, wird dann gerne gesagt, dass man das ja niemand ansieht und es ganz oft ganz unerwartet käme, bei Leuten die total ausgeglichen und zufrieden wirken würden (wobei sich genau das überhaupt nicht mit meiner Lebenserfahrung deckt - alle Suizidenten, die ich kannte, hatten große Lebens-Probleme. ). Mein jetzt weniger dich. Im "anderen Forum", im Scarlettthread hat jüngst jemand auch diese Theorie vertreten und ganz stolz gemeint, dass ihn Scarletts Person dabei überhaupt nicht interessieren würde.
HP1 hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 09:01:23Soll nicht heißen, dass ich überzeugt wäre, Yolanda hätte sich selbst getötet. Aber für unwahrscheinlich halte ich es nicht.
Spielt da irgendwas mit rein, was mit Yolandas Leben zu tun hat, oder nur der Umstand, dass es eben keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen gibt?

Ich find das Argument, das @Wiesenblume einbrachte, mit der exakten Örtlichkeit, wo sie starb, eigentlich "schlagend" was den Suizidverdacht angeht (und ihn mMn weitgehend ausräumt). Das war richtig zugewuchertes Gestrüpp zwischen alten umgefallenen Bäumen. Ist einfach sehr merkwürdig sich vorzustellen, dass sich jmd dort zum Sterben hingelegt haben wollte. Die Polizei hatte als Arbeitshypothese mal vermutet, dass sie einfach ausgetreten ist und sie dabei ein Nierenversagen (für das es eine Vorgeschichte gibt) ereilte. Die Erklärung passt zu dem Ort. Das ist ein Fleck wo speziell Frauen ihr "Notdurft" verrichten würden. Sind auch nur 10-15 m vom Wanderweg. Nicht wirklich abgelegen. Der Polizist erklärte das Nierenversagen sogar physiologisch mit dem vorherigen steilen bergigen Aufstieg. Fand ich alles sehr plausibel.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von z3001x » Montag, 19. Januar 2026, 01:12:20

Auch Gast hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 13:16:13 Die Frage die ich mir aber dann stelle ist, warum sollte Yolanda sich das Leben nehmen? Warum haben Freunde und Familie es nicht in irgendeiner Art und Weise gemerkt? Und warum ausgerechnet in Freyburg und nicht woanders?
Und warum nimmt man auch sein Handy mit, wenn man beschlossen hat es abzuschalten, nur damit man nicht mehr erreichbar ist?
Das ergibt für mich keinen Sinn.
Also fest steht, sie ist zu einem ziemlich weit entfernten Naturschutzgebiet gelangt, wo eigentlich alle Menschen, die sich dorthin begeben, irgendwelche natur-nahen Aktivitäten machen. I.d.R. Wandern u/o die dortigen Wildpferde, Orchideen bestaunen, oder die Aussicht vom Plateau des Rödel ins Unstruttal runter oder auf das Neuenburg-Schloß oberhalb Nissmitz.
Und es ist eher wahrscheinlich, dass sie sich freiwillig dorthin begab, als dass sie da gezwungenermaßen hinkam.
Auch steht fest, dass Yolanda generell sehr gerne und oft wanderte und klettere und dass sie diesbzgl und bzgl ihrer Situation in Leipzig öfters beklagte, dass ihr "die Berge fehlen", die sie ja in ihrer Heimat Lörrach reichlich und direkt vor der Haustüre hatte. In einem ihrer SoMe-Accounts sagte sie wörtlich und wiederholt "Ich vermisse die Berge".
Wenn man jetzt unterstellt, dass Yolanda einfach etwas unternehmen wollte, auf dem Rödel, weil dieses kleine Ansammlung von Hügeln und Wald im Unstruttal von Leipzig aus gesehen der nächstgelegene Flecken war, der sowas wie Berge und Wald darstellte und wo man auch den Eindruck hat mitten in der Natur zu sein - und wenn man auch noch mit in die Rechnung nimmt, dass sie Hin und Wieder, im Wald übernachtet haben soll - dann könnte eine Option/ein Grund für abgestellte Handy ganz einfach die Sparmaßnahme gewesen sein, die Handyaktivität bis zum nächsten Morgen und Vormittag sicherzustellen. Also einfach Akkusparen. Machen nicht wenige, wenn sie auf eine längere Exkursion in die Pampa gehen, dass sie so früh wie möglich offline gehen und nur für die wenigen Momente, wo sie Netz brauchen, dieses aktivieren.

Was ein bisschen im Widerspruch dazu steht, ist, dass sie es auch schon in der ersten Verschwindenacht (Ende August 2019 bei Lenzkirch) aus hatte. Das ist dasselbe Verhaltensmuster und da kann man es mMn nicht so einfach mit Akku-Sparenwollen begründen. Weil da war sie ja eig verpflichtet, ihren Aufsichtspflichten als Betreuerin der Jugendgruppe nachzukommen und sich nicht zu absentieren. Und auch erreichbar-zu-sein ist für so eine Aufgabe von Bedeutung. Da gibt es ein großes Fragezeichen, wie man es sich für dieses erste Ereignis erklären kann. Offiziell wurde gesagt, dass ihr Akku einfach schwach gewesen sei - sich am nächsten Morgen aber erholt hätte. Die Leipziger Kripo hatte allerdings später Zweifel an dieser Darstellung, ebenso wie an der Darstellung, dass sie diese Nacht ohnmächtig im Wald gelegen habe. Diese erste Nacht des Verschwindens kann man mMn nicht ausblenden, wenn man sich ihr finales und leider tödliches Verschwinden erklären will. Natürlich könnte es sein, dass obwohl es 2x dasselbe Verhalten ist: Verschwinden in der Natur, Handy aus - dass es dennoch für das Detail des Handyausstellen unterschiedliche Erklärungen für jedes Ereignis gibt.

Alternative Erklärungen für das abgestellte Handy wäre, wie @Wiesenblume vermutet, dass sie nicht angerufen werden wollte, und zwar von ihrem Vater (es käme nat auch andere Menschen infrage). Ein spezielles und nicht gänzlich uninteressantes Detail dieses Mittwochs, 25.09.2019, ist ja, dass auch die Wege ihres Vaters, der seit dem Sonntag in Leipzig aufhielt, um sein jährliches Baumkontrolle-Seminar zu geben, am Nachmittag relativ nahe an Freyburg vorbei führten. Weil sein Seminar am frühen Nachmittag endete und Hr. Klug sich dann im Auto zurück nach Süddeutschland begab. Und dabei kam er (vermutlich) über die A9 rel nahe an Freyburg und Naumburg vorbei. Er wäre geradezu der ideale Chauffeur für Yolanda gewesen. Und laut seiner eigenen Angabe in XY hatte er ja auch ein Interesse seine Tochter an diesem vierten und letzten Besuchstag noch einmal zu sehen. Wie an den drei vorherigen Tag auch ausgiebig. Aber ebenfalls laut seiner Darstellung in XY, wollte sie das nicht, weil sie eben angeblich zu IKEA musste und "Erledigungen" abwickeln. Was möglicherweise eien Ausrede/Vorwand war. Daher kam es offizieller Darstellung nach nicht zu diesem Treffen zwischen Vater und Tochter am letzten Tag.

Aus ihren SoMe-Beiträgen geht auch hervor, dass Yolanda in ihren 3 Jahren in Leipzig einige Exkursionen in attraktive "Outdoor-Locations" unternahm, die von Leipzig aus halbwegs mittel-aufwendig erreichbar sind. Z.B. in die Sächsische Schweiz und zur Teufelsmauer im Harz. Teils 1-tägig, teils mehrtägig. Und bei diesen Ausflügen war sie nicht alleine unterwegs. Rein logistisch wäre es dabei kaum zu realisieren, mit Bussen&Bahne zum Startpunkt zu fahren. Das wäre insbesondere bei Tagestouren zu viel Zeit verbrauchen. Von daher kann man durchaus postulieren, dass sie eher in Gruppe/Begleitung und eher mit dem Auto zu weiter entfernten "Locations" begab. Kann natürlich sein, dass sie es so machte, wie es eben situativ möglich war. Mal so,mal so. Für eine direkte "Reise" nach Freyburg braucht man von Leipzig-Südvorstadt aus etwa 2 Stunden. Das ist ggf hinnehmbar. Wenn sie diese verrückte Odyssee via IKEA und Halle auf sich genommen haben würde, hätte es aber 5 h gebraucht, nur ein Weg. Das wäre natürlich komplett verrückt. Dann wäre sie ggnf 19:30 dort angekomme. Als es dunkel wurde.

Die Frage ob mit dem Auto oder nicht ist, ist schon zentral und entscheidend. Mit Auto wäre eben auch mit einer weiteren Person.
MMn könnte man hier viel Erkenntnis gewinnen, wenn man ihre Gewohnheiten diesbzgl besser kennen würde. Also es gibt ja Leute die nie alleine Wandern und andere für die das der Standard ist. Bei denen käme dann noch Trampen als ggf relevante Aktivität infrage, wo eine weitere Person mit ins Spiel käme.
Auch Gast hat geschrieben: Freitag, 16. Januar 2026, 21:54:52 Aber wenn Yolanda sich mit jemanden getroffen hatte, müsste es auch Daten dazu geben. Irgendwo hab ich gelesen, dass die Polizei eine SIM Karte beim Telefonanbieter beauftragt hatte um den Chatverlauf bei Whatsapp, Telegram, etc. einzusehen.
Die Info kenn ich (bisher) nicht. ich weiß noch dass man sich von der Restauration des Handys genau diese Erkenntnisse versprochen/erhofft hatte. Aber das scheint nicht geklappt zu haben - oder es gab nichs Interessantes zu entdecken. Angeblich soll die Kripo auch ihr Laptop haben und Zugänge zu ihren ganzen Accounts, weil eine Freudin mit der sie u.a. auch 4 Monate in Jordanien war, die ganze Passwörter kennt. Eig dürfte sie auf dem Laptop die Desktop-Versionen der Messanger haben und dadurch müssten die Nachrichten auch so zugänglich sein - spekuliert. Aber offenbar haben sie keine vollständigen Informationen über ihre letzte Kommunikation. Nach 14 Uhr am 25.9.19 soll das Handy aber immer aus gewesen sein.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Auch Gast » Freitag, 16. Januar 2026, 21:54:52

Es könnte durch aus sein, dass Yolanda sich mit jemanden getroffen hatte und in ein Auto einstieg. Vielleicht war auch die Zeugenaussage der Yolanda möglicherweise in der Nähe beim Ikea gesehen hatte, die Richtung eines Auto lief mit dem Esslinger Kennzeichen, was wahres dran. Der Zug von Naumburg(Saale) der nach Freyburg fuhr ist klein und ich wurde kontrolliert. 2 mal sogar. Während meiner Hin- und Rückreise. Und der Zug war nicht sonderlich voll gewesen. Und in Freyburg gibt es beim Bahnübergang Kameras. Aber da die Polizei damals keinen Grund hatte die Gegend damals abzusuchen wurden die Aufzeichnung (falls welche gemacht wurden) wieder gelöscht.

Aber wenn Yolanda sich mit jemanden getroffen hatte, müsste es auch Daten dazu geben. Irgendwo hab ich gelesen, dass die Polizei eine SIM Karte beim Telefonanbieter beauftragt hatte um den Chatverlauf bei Whatsapp, Telegram, etc. einzusehen.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Wiesenblume » Freitag, 16. Januar 2026, 18:45:33

Wenn sie an dem Tag mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wäre, hätte sie jemand sehen müssen. Der Busfahrer zum Ikea gab an, dass er sich an eine Frau erinnerte , die Yolanda hätte sein können. Vom Ikea wäre sie auch nicht ganz einfach nach Freyburg gekommen.Und wenn sie in Straßenbahn und Zug gesessen hätte, wäre die Chance groß gewesen, dass sich irgendwer an sie erinnert hätte. Sie wurde sofort gesucht. Zwar erst mit dem falschen Bild aber auch das wurde schnell korrigiert. In dem Zug nach Naumburg und dann nach Freyburg werden auch fast IMMER die Fahrkarten kontrolliert. Dass sich kein Schaffner , kein Gegenüber , kein Mitreisender an sie erinnern konnte, finde ich merkwürdig. Kommt vor. Aber gerade in dem letzten kleinen Zug ist man bestimmt nicht allein unterwegs. Ich nehme deshalb an, dass sie nicht mit den Öffis unterwegs war. Die "Zeugen" von der Straßenbahn gaben ja auch an, dass sie nicht in die Bahn Richtung Leipzig Hbf eingestiegen ist. Unser schwieriges "Universalgenie", wo auch ich zugeben muss, dass ich dem Mann kaum zuhören kann, hatte ja zu mindestens im Fall Yolanda heraus gefunden, dass man auch mit einer anderen Buslinie aus Connewitz in Richtung Ikea kommt. Habs mir damals angesehen. Eine Buslinie, wo sie noch hätte laufen müssen.Ich selbst kenne nur diejenigen, welche über den Lindenauer Markt fahren und dann die Merseburger raus.--Aber die andere Linie hätte wohl die Fahrt in die entgegengesetzte Richtung mit der Straßenbahn erklärt.---Ich gehe immer noch davon aus, dass Yolanda ihr Handy abschaltete, damit Ihr Vater sie nicht , nach Beenden seines Seminares, erreichen konnte. Ich gehe von einem geplanten Treffen mit einer Person aus, die ihrem Vater nicht gefallen hätte.--Schade, es hieß und blieb bis heute dabei, dass der Fall ungeklärt ist.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Auch Gast » Dienstag, 13. Januar 2026, 13:16:13

Die Frage die ich mir aber dann stelle ist, warum sollte Yolanda sich das Leben nehmen? Warum haben Freunde und Familie es nicht in irgendeiner Art und Weise gemerkt? Und warum ausgerechnet in Freyburg und nicht woanders?
Und warum nimmt man auch sein Handy mit, wenn man beschlossen hat es abzuschalten, nur damit man nicht mehr erreichbar ist?
Das ergibt für mich keinen Sinn.

Zugegeben, der Fall Walter Schuster ähnelt ein klein wenig mit Yolanda`s Fall und es hatte mich überrascht, dass er sich das Leben nahm. Er hatte damals auch für den Urlaub alles vorbereitet und sich anschließend das Leben genommen. Aber das hatte die Polizei auch selber erwähnt. Und der Fundort war auch an der Stelle, wo man nicht davon ausging, dass er soweit laufen würde bzw. das Leben nahm, da laut Bericht er sich immer in der Nähe seines Hauses aufgehalten hatte. Bei Yolanda hatte aber die Polizei in keinen Bericht erwähnt, dass auch ein möglicher Suizid zu ihren Verschwinden zusammenhängt, oder?

Ich nehme daher an, dass sie einfach raus wollte, weil die Freundin sich nicht gemeldet hatte und sie nicht auf Abruf in der WG aufhalten wollte. Ich gehe davon aus, dass sie durch das nicht melden als Absage sah. Wenn ich mir den Wortlaut aus Aktenzeichen XY "Könnten" und "Wollte eigentlich" genau nehme, dann scheint das Treffen mit der Freundin nicht bindend zu sein, da die Freundin sich nochmal melden wollte. Also könnte Yolanda es als Absage betrachten, da die Freundin sich nicht gemeldet hat. Auch hatte die Freundin in einem Interview zugegeben https://vimeo.com/382220205 dass sie das Treffen selber vergessen hatte und sie sich wieder erinnerte und noch melden wollte.

Insgesamt kann man sagen, das alles möglich wäre. Von Unfall, Verbrechen oder Suizid.
Als ich selber in Freyburg war und in das Naturschutzgebiet spazieren ging, empfand die Gegend sehr entspannend. Kein Stress, keine Menschenmenge (ich war die meiste Zeit alleine gewesen), die Natur zuzuhören..... ich hatte mich einfach wohl gefühlt. Bis auf ein paar Stellen, wo zum Beispiel die Hütten bzw. die Laube wo angeblich sie dort gefunden wurde, alles zerstört wurde und hier und da lag viel Müll und Glasscherben. Bis auf den Müll und die kaputten Hütten oder Laube empfand ich die Gegend sehr angenehm und kann mir daher schwer vorstellen. dass jemand sein Leben beenden möchte.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von Gast » Dienstag, 13. Januar 2026, 13:02:49

Nur so am Rande
Die Zeal-Church in Leipzig wird ja von der Antifa gehasst was man auf deren Seiten nachlesen kann.

Konnte man Yolanda früher nicht als links einschätzen?

Andere Medungen dazu

https://www.idea.de/artikel/leipzig-in- ... iches-cafe

https://www.radioleipzig.de/beitrag/15- ... fe-837125/

https://taz.de/Merkwuerdiger-Reiz-des-E ... /!6103706/

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von HP1 » Dienstag, 13. Januar 2026, 09:01:23

z3001x hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 01:42:08 Ja genau, wenn man dieses Bewegungsmuster als den tatsächlichen Weg von Yolanda Klug an ihrem vermutlich letztem Tag im Leben ansieht, wirft es wirklich sehr viele Fragen auf, auf die man eine innere Zerrissenheit einer Person, die mit dem Leben hadert, als Antwort konstruieren kann.
Wobei wie schon ausgeführt es auch bei Zerrissenheit befremdlich ist, dass jemand sich zu einem Ort begibt, wo er/sie ziemlich sicher niemand Bekanntes antreffen wird, weil man sich erst 3 h später verabredet hat - und außerdem die andere Person auch nur kommen würde, wenn man gemeinsam von Leipzig davon fahren würde. Das Verhalten versteh ich auch bei "unterstellter" Suizidalität nicht.
Naja, das wäre eigentlich genau mein Argument. Dass jemand, der ganz von einem so schwerwiegenden inneren Entscheidungsprozess vereinnahmt ist, dabei eine hohe innere Unruhe und Anspannung empfindet und die in äußere Unruhe, Rastlosigkeit kanalisieren kann - und es dabei eben überhaupt nicht darum geht, damit irgendetwas "Sinnvolles" zu tun. Das Ziel, wo man (vielleicht nicht mal mehr aktuell) hinwollte, mag da Ideengeber sein, in welche Richtung man seine Schritte lenkt. Aber um das dann dort sein zu einer bestimmten Uhrzeit, um jemanden zu treffen, um irgendeinem sinnhaften, zielstrebigen Kontext geht es dabei gar nicht.
Dass Menschen vor schwerwiegenden Entscheidungen, belastet vom Entscheidungsprozess, gern ziellos umherwandern oder mit dem Auto einfach irgendwelche "Runden drehen", ist soweit bekannt. Warum nicht auch mit Bus und Bahn?
Vermisste mit anzunehmender Suizidgefahr sucht man mit recht guter Erfolgsquote entlang ihnen bekannter Wege, das muss nicht unbedingt alltäglicher Bewegungsradius sein, sondern auch Urlaubsorte oder so. Um die Frage, was die Person gerade jetzt gerade dort zu suchen hätte, geht es dabei nicht.
z3001x hat geschrieben: Dienstag, 13. Januar 2026, 01:42:08 Ich persönlich habe irgendwie eine Abneigung, den Tod von Yolanda als Suizid zu deuten. Generell mag ich das nicht das Leuten "unterzuschieben", wenn man keine konkreten Hinweise hat. Es spricht sich auch das Umfeld dagegen aus, und zwar mW in allen ihren Bezugsgruppen. Sowohl Familie, als auch die Leipziger Freichristen, die Leipziger Unikontakte und auch die Lörracher Kontakte. Ich hatte sogar mal Kontakt zu einem Baptisten-Pfarrer aus Wales gehabt, über Twitter - da war sie ein Jahr lang, in 2012/13 (und übrigens, ohne dass ihre Scientologen-Familie dagegen interveniert hätte, war sie schon damals freichristlich stark engagiert). Und auch dieser Pfarrer und seine Frau, mit der Yolanda damals in einer Schulklasse war und mit der sie bis zu ihrem Tod befreundet war, dachten nicht an Suizid. Das ist natürlich nicht absolut, die Einschätzung des Umfelds.
Ein Umstand der sich in die Suizidtheorie einfügen liesse, ist die erste Nacht, in der sie verschwand, Ende August 2019 im Schwarzwald zwischen Hochfirst und Lenzkirch. Das ist ja letztlich ungeklärt, was da wirklich los war. Man könnte es so deuten, dass das der erste Versuch war, der entweder in der Umsetzung misslang, oder den sie zuvor abgebrochen hatte. Es gab allerdings seitens der Polizei auch die Theorie, dass sie sich in dieser Nacht mit jemandem traff (man dachte an den Stiefvater RL, der aus der Gegend stammte und auch damals noch ein Wohnhaus dort verfügbar hatte).
Ob man die Entscheidung zum Suizid überhaupt als Fehlverhalten ansieht, sei dahingestellt. Der Mensch hat für das, was er tut, (für ihn selbst) gute Gründe, und die Entscheidungsfreiheit in diesem Punkt ist in meinen Augen Ausdruck eines hohen Maßes an persönlicher Souveränität und Integrität - die Wertung anderer ist dabei irrelevant (also wenn nicht da, wo dann?). Ob äußere, durch andere verantwortete Umstände zu dieser Entscheidung hinreichten, ist dann eine gänzlich andere Frage, natürlich.
Den Tod anderen als Täter "unterschieben" zu wollen, ist bei Licht betrachtet ohne konkrete Hinweise auch nicht besser. So lange man dabei keine konkreten Personen im Blick hat, tut man halt niemand Bestimmten Unrecht damit.

Wie auch immer, Suizide geschehen mehrheitlich für das Umfeld völlig unerwartet, und nicht selten ist (und bleibt) es dem Umfeld in Kenntnis der Person unverständlich. Im Unterschied zu einem ungeklärten Fall bleibt einem beim eindeutigen Suizid letztlich nicht anderes übrig, als es als Tatsache zu akzeptieren und diesen Fakt dem eigenen Bild von der Person zuzufügen.


Soll nicht heißen, dass ich überzeugt wäre, Yolanda hätte sich selbst getötet. Aber für unwahrscheinlich halte ich es nicht.

Re: UNGEKL. TODESFALL YOLANDA KLUG (23 †), LEIPZIG, 2019

von MB77 » Dienstag, 13. Januar 2026, 08:27:14

Halle (Saale) und Ikea Günthersdorf sind auch zwei völlig verschiedene Richtungen. So richtig auf dem Weg liegt beides nicht. Halle wäre an der A14 Richtung Norden und Ikea westlich von Leipzig an der A9.

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