von Catch22 » Mittwoch, 04. Februar 2026, 19:02:24
OVB: Holderles Zeter- und Mordio-Geschrei exklusiv
Gift und Galle spuckt Nebenklagevertreter Holderle exklusiv im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) – wo auch sonst?
► als Dokumentation getarnte Fiktion
► haltlose Thesen, einseitig und falsch
► nur 60 Sekunden Holderle in ARD-Doku
► nach zweistündigen Filmaufnahmen in Holderles Kanzlei
► Sticheleien gegen Sabine Rückert („Die Zeit“)
► Diskreditierung der Sachverständigen der Verteidigung
► Kritik an Wills Jugendkammer
► „ganz bewusst komplett einseitige“ Berichterstattung
► Lob für aufgebobenes Urteil
► Umgang mit Aßbichler sei unerträglich
Anstatt mit medialem Nachdruck bei der StA hinsichtlich weiterer Ermittlungen nachzubohren, gewährt der Märchenonkel des OVB auf Rosenheim24 weiterer Brandstiftung eine Bühne:
Die Leserkommentare dazu:
https://www.rosenheim24.de/rosenheim/ch ... d-Comments
Ein erster, versöhnlicher Leserkommentar:
[color=#00BFBF][size=115][u][b]OVB: Holderles Zeter- und Mordio-Geschrei exklusiv[/b][/u][/size][/color]
Gift und Galle spuckt Nebenklagevertreter Holderle exklusiv im Oberbayerischen Volksblatt (OVB) – wo auch sonst?
► als Dokumentation getarnte Fiktion
► haltlose Thesen, einseitig und falsch
► nur 60 Sekunden Holderle in ARD-Doku
► nach zweistündigen Filmaufnahmen in Holderles Kanzlei
► Sticheleien gegen Sabine Rückert („Die Zeit“)
► Diskreditierung der Sachverständigen der Verteidigung
► Kritik an Wills Jugendkammer
► „ganz bewusst komplett einseitige“ Berichterstattung
► Lob für aufgebobenes Urteil
► Umgang mit Aßbichler sei unerträglich
Anstatt mit medialem Nachdruck bei der StA hinsichtlich weiterer Ermittlungen nachzubohren, gewährt der Märchenonkel des OVB auf Rosenheim24 weiterer Brandstiftung eine Bühne:
[spoiler2=Spoiler – hier klicken!]
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Nach ARD-Doku über Aschau
[size=115][b]„Einseitig informiert“: Warum Hanna-Anwalt Walter Holderle mit Medien hart ins Gericht geht[/b][/size]
[img]https://www.rosenheim24.de/assets/images/41/375/41375334-nebenklaeger-anwalt-walter-holderle-geht-nacg-der-aschau-doku-in-der-ard-mit-manchen-medien-hart-ins-gericht-1pfe.jpg[/img]
[size=85]„Einseitig informiert“: Nebenkläger-Anwalt Walter Holderle geht nach der Aschau-Doku in der ARD mit manchen Medien hart ins Gericht. © ARD/re[/size]
Erklärte die Justiz einen Unfall zum Mord? Auch Wochen nach dem Ende des Hanna-Prozesses … halten die Diskussionen an. Auch über die Rolle der Medien. Mit Recht, wie Nebenkläger-Anwalt Walter Holderle sagt. Ein Exklusivgespräch.
… Die Dokumentation „Tod nach der Disco“ in der ARD erzählt den Fall Hanna nach. Und gibt der Unfallthese der Verteidigung viel Raum. Zu viel? Der ehemalige Nebenkläger-Vertreter Walter Holderle … kritisiert aus seiner Sicht haltlose Thesen. Und er wirft den Medien … Einseitigkeit vor.
[i]Seit Kurzem ist die NDR-Doku „Tod nach der Disco“ in der ARD-Mediathek zu sehen … War da für Sie etwas grundsätzlich Neues dabei?[/i]
[b]Walter Holderle:[/b] Ich habe die drei Teile dieser Dokumentation gesehen. Wobei das für mich weniger eine Dokumentation ist als vielmehr ein Film, der als Dokumentation getarnt ist. Im Endeffekt hat er ein Drehbuch als Grundlage, so wie die Verteidigung den Ausgang des Verfahrens gern gehabt hätte.
[i]Sie meinen die These, dass der Tod von Hanna auf einen Unfall zurückzuführen sei?[/i]
[b]Holderle:[/b] Ja. Aber diese Unfalltheorie, die von der Verteidigung ständig angeführt wird, ist im Strafverfahren gerade nicht untermauert worden. In dieser Dokumentation werden von „Sachverständigen“ Thesen in den Raum gestellt, die zum einen von den Feststellungen der Rechtsmedizin abweichen und zum anderen weder stichhaltig die Entstehung der Verletzungen begründen noch die Umstände, unter denen Hanna in den Bach hätte gelangen können. Am Ende gipfelt alles in einer These, dass Hanna mitten in der Nacht bei strömendem Regen versucht hätte, irgendwas an ihrer Jacke auszuwaschen. Das ist so widersinnig, ja, fast schon lächerlich.
[i]Immerhin sind Sie in der Dokumentation zu Wort gekommen. Das kann man längst nicht von jeder Veröffentlichung sagen.[/i]
[b]Holderle:[/b] Richtig. Frau Rückert von der ZEIT zum Beispiel war bei mir in der Kanzlei, bevor sie ihren ersten „ZEIT Online“-Artikel geschrieben hat.
[i]„Sie brauchten einen Mörder“, war, glaube ich, der Titel.[/i]
[b]Holderle:[/b] Ja. Wir waren da etwa eine Stunde zusammen gesessen. Doch was ich in diesem Gespräch gesagt habe, ist in ihrem Artikel dann mit keinem Wort zur Sprache gekommen. Was diese Dokumentation von Frau Pommer anbetrifft: Da ist es so, dass die Filmaufnahmen bei mir in der Kanzlei mit Sicherheit so um die zwei Stunden gedauert haben. Im Endeffekt wurden dann, glaube ich, 60 Sekunden reingeschnitten. Ich hatte mich auch mit kritischen Themen auseinandergesetzt. Diese wurden offensichtlich bewusst herausgelassen.
[i]Sabine Rückert von der ZEIT hat wahrscheinlich mit ihrem Text in der ZEIT den Ton vorgegeben, mit dem viele Medien dann später über den Fall berichtet haben. Ist ihr Text stichhaltig?[/i]
[b]Holderle:[/b] Also was mich gewundert hat, die Frau Rückert hat ja zu dieser Thematik schon geschrieben, obwohl sie, soweit ich weiß, sofern überhaupt, nicht oft in Traunstein war. Sie konnte kaum aus eigener Wahrnehmung schreiben. Ich war bislang davon ausgegangen, dass in einem seriösen Journalismus die Erkenntnisquellen immer offengelegt werden.
[i]Als der Angeklagte aus der U-Haft entlassen wurde, waren sogar Kamerateams vor Ort. Waren Sie da überrascht?[/i]
[b]Holderle:[/b] Ich weiß nicht, wer zu welchem Zeitpunkt welche Kenntnisse über was hatte. Ich kann nur sagen, wie ich Kenntnis davon bekommen habe. Im Laufe des Vormittags dieses Tages hatte ich, nicht über das Gericht, sondern über die Presse erfahren, dass sich demnächst etwas mit dem Haftbefehl tun könne. Ich habe dann versucht, beim Landgericht Traunstein jemanden ans Telefon zu bekommen. Mitgeteilt wurde mir, dass das Gutachten des Berliner Sachverständigen übermittelt worden sei.
[i]Das Gutachten von Max Steller, betreffend die Aussage des Hauptbelastungszeugen.[/i]
[b]Holderle:[/b] Ja, ich hatte es aber nicht bekommen. Eine Richterin der Ersten Jugendkammer bedauerte dies am Telefon und schickte es mir. Ich sollte dann um 11 Uhr Stellung nehmen, zu einem Zeitpunkt, zu dem die Stellungnahmefrist gerade am Ablaufen war. Wie also laut Dokumentation die Familie schon am Vormittag dieses Tages inklusive TV-Team im Café sitzen konnte, um sich auf die Haftentlassung des damals noch Angeklagten vorzubereiten, obwohl die aus drei Richtern bestehende Kammer erst nach Ablauf der auch für die Staatsanwaltschaft laufenden Stellungnahmefrist zur Entscheidungsfindung zusammenkommen musste, erschließt sich mir nicht. Zu diesem Zeitpunkt durfte wohl noch nicht klar sein, wie die Entscheidung ausfällt.
[i]Es gab auch deswegen Kritik am Gericht, weil nur geklärt wurde, ob Sebastian T. etwas mit Hannas Tod zu tun hatte. Ob es ein Unfall war oder doch ein Verbrechen, wurde nicht geklärt. Und damit eben nicht, was sich in den frühen Morgenstunden des 3. Oktober 2022 wirklich abgespielt hat. Ein Fehler?[/i]
[b]Holderle:[/b] Das Gericht hat sich darauf beschränkt, zu klären, inwieweit die vorhandenen Indizien ausreichen, dem Angeklagten die ihm zur Last gelegte Tat nachzuweisen oder nicht. Aus Sicht von Hannas Eltern wäre es wünschenswert gewesen, wenn die Umstände, wie ihre Tochter ums Leben gekommen ist, konkret aufgeklärt hätten werden können. Weil für die Eltern das immer einer der maßgeblichen Gründe gewesen war, wieso sie sich als Nebenkläger angeschlossen hatten. Sie wollten wissen, wie es dazu kam, dass ihre Tochter ums Leben kam. Die Kammer sah ihren Weg als möglicherweise pragmatische Herangehensweise. Das kann man so machen. Auf der Basis der Erkenntnisse der Rechtsmedizin bleibt es damit ein nicht geklärtes Gewaltverbrechen.
[i]Der Fall liegt nun hinter uns, er ist offiziell juristisch abgeschlossen, nachdem die Prozesse so viel Aufmerksamkeit geweckt hatten wie nur wenige Verfahren. Wie würden Sie die Rolle der Medien beschreiben?[/i]
[b]Holderle:[/b] Für ein Strafverfahren ist es ganz wesentlich, dass die Öffentlichkeit die Möglichkeit hat, daran teilzunehmen und zu sehen, in welcher Weise die Entscheidungsfindung stattfindet. Dass man also aus jeder Sicht beleuchtet, was für den Angeklagten spricht und was gegen ihn. Was mich verwundert hat, ist, dass Teile der Medien ganz bewusst komplett einseitig berichtet haben.
[i]Inwiefern?[/i]
[b]Holderle:[/b] Manche Berichterstatter haben nur entlastende Sachen zusammengetragen und es so dargestellt, als ob sich das, die erste Entscheidung treffende Gericht nur den belastenden Umständen gewidmet hätte. Wer sich das erste Urteil aber genau durchgelesen hat, weiß, dass es anders war. Das Gericht hat sich auf mehr als 300 Seiten mit sämtlichen Umständen auseinandergesetzt, die sowohl für, wie auch gegen den Angeklagten gesprochen haben. Ein Teil der Medien hat mit keinem Wort erwähnt, was auch gegen den Angeklagten sprechen könnte. Mit der Konsequenz, dass über eine lange Zeit hinweg die Öffentlichkeit komplett einseitig und damit aus meiner Sicht auch falsch informiert worden ist. Wie zudem von diesen Medien mit den Richtern, welche die erste Entscheidung getroffen haben, insbesondere mit der Vorsitzenden Richterin Frau Aßbichler umgegangen wird, ist unerträglich.
[i]Wie stark war der Druck auf das Gericht?[/i]
[b]Holderle:[/b] Da müsste man natürlich das Gericht fragen. Aber ich glaube, dass jeder, der den zweiten Prozess mitverfolgt hat, sich sein eigenes Bild über die besagten Berichterstatter machen hat können.
[size=85]Rosenheim24.de am 04.02.2026[/size]
[size=85]https://www.rosenheim24.de/rosenheim/chiemgau/aschau-im-chiemgau-ort79357/einseitig-falsch-informiert-nach-hanna-prozess-medienschelte-vom-eltern-anwalt-94154680.html[/size]
[size=85]ohne Paywall („Option 4“ wählen):[/size]
[size=85]https://www.removepaywall.com/search?url=https://www.rosenheim24.de/rosenheim/chiemgau/aschau-im-chiemgau-ort79357/einseitig-falsch-informiert-nach-hanna-prozess-medienschelte-vom-eltern-anwalt-94154680.html[/size]
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Die Leserkommentare dazu:
[size=85]https://www.rosenheim24.de/rosenheim/chiemgau/aschau-im-chiemgau-ort79357/einseitig-falsch-informiert-nach-hanna-prozess-medienschelte-vom-eltern-anwalt-94154680.html#id-Comments[/size]
Ein erster, versöhnlicher Leserkommentar:
[spoiler2=Spoiler – hier klicken!]
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Es ist sehr tragisch daß Hanna Tod ist, aber es ist auch tragisch was Sebastian widerfahren ist.
[size=85](Wiedergabe einschließlich aller Fehler)[/size]
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