von JohnLemon » Mittwoch, 25. Februar 2026, 18:01:13
GeistL817 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 25. Februar 2026, 15:36:38
Hervorragende Arbeit?

Die haben einfach mal vergessen, wichtige Verbindungsdaten von Fraukes Handy zu beantragen. Man hätte sehr früh auf die Idee kommen können, ein Bewegungsmuster zu erstellen und hätte dann gesehen, dass der Täter jeden Abend in Industriegebiete am Stadtrand fährt, um Frauke von dort aus telefonieren zu lassen. Dazu hätte man natürlich Ingrid Liebs ernstnehmen und den Fall als Entführung einstufen müssen. Man hat vergessen, Dinge, die am Leichenfundort lagen; zu untersuchen. Man hat nicht einmal die Kleidung von Frauke vollständig untersucht. Seit 2015 liegt der Polizei ein Hinweis auf Personen vor, den man in dieser Detailliertheit nur als brisant einstufen kann. Zu einer Durchsuchung führte der Hinweis erst 7 Jahre später, weil die Ermittler auch da gepennt haben. Man hat auf der Beerdigung versucht, Bilder der Gäste zu knipsen und dabei vercheckt, wie viele Eingänge die Kirche überhaupt hat. Sie hatte mehrere Eingänge und somit hat man natürlich nicht alle Gäste fotografiert. Ich könnte ewig so weitermachen.
Frau Liebs konnte Teile der Akten einsehen. Was glaubst du, warum sie in einen reichweitenstarken Podcast geht und derart offen die Unschuld von jemandem anzweifelt? Sie wird in den Akten gelesen haben, dass man hier Alibis feststellte, die bei näherer Betrachtung alles andere als wasserdicht sind.
Gut zusammengefasst. Das ist teils unglaublich. Losgelöst von diesem Fall stellt man sich die Frage, warum so gearbeitet wird. Warum so viele offensichtliche Fehler und/oder Versäumnisse - auch in anderen Fällen.. Überlastung, Personalmangel, Ausstattung, …?
Man wird jawohl bis dato diese Akten digitalisiert haben, was einer CC deutliche vorteile bringen muss. Oder weiterhin der Leitz-Ordner?
[quote=GeistL817 post_id=324006 time=1772030198 user_id=10090]
Hervorragende Arbeit? 🤷♂️ Die haben einfach mal vergessen, wichtige Verbindungsdaten von Fraukes Handy zu beantragen. Man hätte sehr früh auf die Idee kommen können, ein Bewegungsmuster zu erstellen und hätte dann gesehen, dass der Täter jeden Abend in Industriegebiete am Stadtrand fährt, um Frauke von dort aus telefonieren zu lassen. Dazu hätte man natürlich Ingrid Liebs ernstnehmen und den Fall als Entführung einstufen müssen. Man hat vergessen, Dinge, die am Leichenfundort lagen; zu untersuchen. Man hat nicht einmal die Kleidung von Frauke vollständig untersucht. Seit 2015 liegt der Polizei ein Hinweis auf Personen vor, den man in dieser Detailliertheit nur als brisant einstufen kann. Zu einer Durchsuchung führte der Hinweis erst 7 Jahre später, weil die Ermittler auch da gepennt haben. Man hat auf der Beerdigung versucht, Bilder der Gäste zu knipsen und dabei vercheckt, wie viele Eingänge die Kirche überhaupt hat. Sie hatte mehrere Eingänge und somit hat man natürlich nicht alle Gäste fotografiert. Ich könnte ewig so weitermachen.
Frau Liebs konnte Teile der Akten einsehen. Was glaubst du, warum sie in einen reichweitenstarken Podcast geht und derart offen die Unschuld von jemandem anzweifelt? Sie wird in den Akten gelesen haben, dass man hier Alibis feststellte, die bei näherer Betrachtung alles andere als wasserdicht sind.
[/quote]
Gut zusammengefasst. Das ist teils unglaublich. Losgelöst von diesem Fall stellt man sich die Frage, warum so gearbeitet wird. Warum so viele offensichtliche Fehler und/oder Versäumnisse - auch in anderen Fällen.. Überlastung, Personalmangel, Ausstattung, …?
Man wird jawohl bis dato diese Akten digitalisiert haben, was einer CC deutliche vorteile bringen muss. Oder weiterhin der Leitz-Ordner?