von Lucky Luciano » Mittwoch, 04. März 2026, 11:59:11
Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 04. März 2026, 09:08:50
An einem BH oder anderer Kleidung z. B., falls der Täter denn Spuren hinterließ - und genau
das war aufgrund der damaligen Situation wohl sehr schwierig ; leider. Das die DNA noch später sehr hilfreich wer-
den könnte, wusste man 1993 wohl bereits ......
Zum einen bleibt die Frage, ob der Täter verwertbare Spuren an den Opfern oder im direkten Tatumfeld überhaupt hinterließ. Im Fall des getöteten Ehepaares Reinold hat der starke Verwesungszustand (Skelettierung) das Auffinden möglicher DNA Spuren erschwert oder unmöglich gemacht. Aber die "frisch geschnittenen Äste und Zweige", die vom Täter oder einem Mittäter zur Abdeckung der Leichen verwendet wurden, ließen sich mit den heutigen Untersuchungsmöglichkeiten und -methoden sicherlich noch (besser) auswerten.
Beim zweiten Fall, der Tötung von Köpping und Warmbier, lässt sich anhand der Auffindungssituation ein Kampf zwischen Täter(n) und Opfern erkennen. Das dabei durch den oder die Täter keine DNA Spuren hinterlassen wurden, ist kaum vorstellbar.
Das der DNA eine revolutionäre Entwicklung bevorstand, war für Experten vermutlich bereits 1989 absehbar. Nur wann und in welcher Form sich diese Fortschritte vollziehen würden, war kaum einschätzbar.
Die Tatortermittlung im Fall der Göhrde Morde, verlief m. E. n., dem damaligen Stand entsprechend, professionell und akribisch. Fehler im Ermittlungsprozess gab es. Das waren aber andere. Jedenfalls keine, die dem KTI zuzuordnen wären.
[quote=Gast post_id=324718 time=1772611730]
An einem BH oder anderer Kleidung z. B., falls der Täter denn Spuren hinterließ - und genau
das war aufgrund der damaligen Situation wohl sehr schwierig ; leider. Das die DNA noch später sehr hilfreich wer-
den könnte, wusste man 1993 wohl bereits ......
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Zum einen bleibt die Frage, ob der Täter verwertbare Spuren an den Opfern oder im direkten Tatumfeld überhaupt hinterließ. Im Fall des getöteten Ehepaares Reinold hat der starke Verwesungszustand (Skelettierung) das Auffinden möglicher DNA Spuren erschwert oder unmöglich gemacht. Aber die "frisch geschnittenen Äste und Zweige", die vom Täter oder einem Mittäter zur Abdeckung der Leichen verwendet wurden, ließen sich mit den heutigen Untersuchungsmöglichkeiten und -methoden sicherlich noch (besser) auswerten.
Beim zweiten Fall, der Tötung von Köpping und Warmbier, lässt sich anhand der Auffindungssituation ein Kampf zwischen Täter(n) und Opfern erkennen. Das dabei durch den oder die Täter keine DNA Spuren hinterlassen wurden, ist kaum vorstellbar.
Das der DNA eine revolutionäre Entwicklung bevorstand, war für Experten vermutlich bereits 1989 absehbar. Nur wann und in welcher Form sich diese Fortschritte vollziehen würden, war kaum einschätzbar.
Die Tatortermittlung im Fall der Göhrde Morde, verlief m. E. n., dem damaligen Stand entsprechend, professionell und akribisch. Fehler im Ermittlungsprozess gab es. Das waren aber andere. Jedenfalls keine, die dem KTI zuzuordnen wären.