MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Geben Sie den Code genau so ein, wie Sie ihn sehen; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 01. November 2026, 10:45:50

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 08:47:27 @Heckengäu, schickes Motorrad hattest du. Fährst du jetzt auch noch aktiv, das konnte ich nicht raus lesen.
Danke auch für die Geschichte des Mannes mit dem Schlapphut. Märchen mit gutem Ende braucht das Gemüt auch manchmal.
Das war nicht eines meiner Motorräder sondern dasselbe Modell das der Autor im Roman 'Zen and the Art of Motorcycle Maintenance' (1974) von Robert M. Pirsig gefahren ist, als er mit seinem 12-jährigen Sohn auf einer Fahrt von 4.500 KM durch viele Bundesstaaten der USA gereist ist
.
Bild

Foto von dieser Seite zu einem Hörspiel der BBC über den Roman oder zum Roman.
Es scheint das einzige im Netz mit Autor/Vater, Sohn, Gepäck und der 305 ccm Zweizylinder Honda CB77 von 1966 zu sein
https://www.avenita.net/bbc-radiotipp-p ... zu-warten/

Dazu gibt es auf Wikipedia einen grossen Artikel mit allen Orten und Bundesstaaten auf dieser ReiseZen und die Kunst ein Motorrad zu warten
ist ein Werk des US-amerikanischen Autors Robert M. Pirsig).


Das Buch gibt es als Original nur noch antiquarisch, als Taschnbuch vom Moloch und es ist 'schwere Kost', auch wegen der verbundenen Gesellschaftskritik in der damaligen Zeit vor über 50 Jahren aus der Sicht eines bewusst ausserhalb des Mainstream stehenden ;)
Spoiler
Ich fahre schon länger nicht mehr Motorrad, also knapp 3 Jahrzehnte inzwischen. Es wurde ersetzt durch ein vollgefedertes Zweirad mit Stollenreifen das mit Muskelkraft vorwärts getrieben werden muss, einem Mountainbike, dem andere folgten und inzwischen "Altersangemessen" durch ein Akkurad mit Vollausstattung und es ersetzte mir den Öffentlichen Nahverkehr mit Beginn der Coronaseuche und das war für mich persönlich das beste was passieren konnte.
Denn ich fahre durchaus über Land zu Freunden, in Kreisstädte, aber möglichst ohne Regen, wie alle Katzenartigen! :D

Die Liebe zur Geschwindigkeit, sauberen Radien in Kurven mit Schräglagen und Stollenreifen, ist geblieben - bergab mittreten bis ca 44 Sachen (Yamahamotor) und ohne Bremsen abwärts, immer. Leider werden durch meine Körpergösse von knapp 1,80 und diesem Luftwiederstand nicht 70 Sachen ereicht, sondern nur knapp darunter - dazu aber selbstredend immer wieder den Oberkörper auf den Lenker flachlegen 8-)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Sonntag, 01. November 2026, 10:45:26

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 09:49:36
.....
Selbst wenn G frei gesprochen würde, bedeutet es nämlich nicht, dass sie unschuldig ist.

Nach dem dt. Rechtssystem muss der Angeklagten G. zweifelsfrei nachgewiesen werden, dass sie auch für die Tat infrage kommt.

Es kann aber ganz einfach auch heißen, dass vorliegende Beweise/Indizien nicht ausreichend sind für eine Verurteilung im rechtlichen Sinne:
„In dubio pro reo“ (Im Zweifel für die Angeklagte G.).

Ein Freispruch stellt die Angeklagte G. formal als unschuldig dar, bei Rechtskraft des Urteils.
Persönliche Meinungen od. ethische Ahnnahmen sind bei der Justiz nicht vorgesehen. Oder ?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 01. November 2026, 10:41:07

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 10:18:31
Ist die Verpflegung in U-Haft denn tatsächlich so nahrhaft & köstlich? Ich stelle sie mir ähnlich dem grauseligen Krankenhausessen vor, mit dem Patienten in D regelrecht gefoltert werden.
Ich weiß es nicht, aber die würden ihr vermutlich nicht mal Brot gönnen.
Ich dachte immer, in den meisten JVAs kochen die Häftlinge mit.

Mein bevorzugtes Krankenhaus kocht übrigens auch noch selber und das richtig lecker. Trotzdem bin ich nicht gerne drin. ;)

Wer reist jetzt eigentlich alles zur Urteilsverkündung?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 01. November 2026, 10:18:31

Pentax77 hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 04:13:33Schley und Löcker nahmen sich da beide nichts mit ihren vielen Annahmen/Behauptungen. Schley behauptete ja auch sie sei durch Zehna nach Klein Upahl gefahren und sagte mal eben, der Ranger wurde von einem Zeugen in Zehna gesichtet, aber der gleiche Zeuge hatte sich bei Fabian paar Sekunden vorher an der Feuerwehr Zehna halt vertan. Manmanman...so ging das an beiden Tagen oft.
Herr Schley hat meine Erwartungen bestens erfüllt. Ich bin nämlich von einem mangelhaften Plädoyer ausgegangen. Wie ich dir schon privat schrieb, ist es mir unbegreiflich, dass man bei einem derart großen Fall, dem halb D gespannt zusieht, keinen erfahrenen Staatsanwalt alleinig mit dem Plädoyer betraut oder das Plädoyer vorab nicht mind. 1x einer kritischen Person laut vorträgt. Schließlich soll das Plädoyer doch überzeugen.

Würde man derartige Vorträge in einer anderen Disziplin halten, wären die Herren wegen ihrer zahlreichen unbelegten Behauptungen knallhart durchgefallen.

Vielleicht möchte Turmfalke Auskunft geben, wie er die Plädoyers von Staatsanwaltschaft & Verteidigung in anderen Mordprozessen erlebt hat. Ist ein derart geringer Anspruch an die Sachlichkeit & Belegbarkeit üblich?

^^^^^^
Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 08:47:27Es geht dem Mob ja auch darum, dass sie auf Staatskosten so ein schönes Leben hat, man könnte ihr weniger zu Essen geben, nachdem sie es sich im Gefängnis so gut gehen lässt und sogar so ein gut schmeckendes Essen bekommt, dass sie davon zunimmt.
Ist die Verpflegung in U-Haft denn tatsächlich so nahrhaft & köstlich? Ich stelle sie mir ähnlich dem grauseligen Krankenhausessen vor, mit dem Patienten in D regelrecht gefoltert werden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Fragjanur » Sonntag, 01. November 2026, 10:06:07

Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 09:08:51 :!:

Vollzitat
Schöner Beitrag @Kalle

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 01. November 2026, 09:49:36

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 09:00:13

Die Grenze, was strafrechtlich relevant ist und was nicht, wird natürlich mit einem rechtskräftigen Urteil etwas weiter nach hinten verschoben. Nichtsdestotrotz stellt auch ein rechtskräftiges Urteil selbstverständlich keinen Freibrief für jegliche Äußerungen dar.
Man sollte also immer aufpassen, wie man etwas ausdrückt.
Zumindest in schriftlicher Form.
Was ich von mir gegeben habe in mündlicher Form, als CF (Fall Baumer) endlich verurteilt wurde, sollte man sicher nicht verschriftlichen.

Ich denke, in einer Diskussion, die wir hier führen, bleibt es nicht aus, dass es zu einer festen Annahme der Schuld kommt und das entsprechend auch so schreibt.
Selbst wenn G frei gesprochen würde, bedeutet es nämlich nicht, dass sie unschuldig ist.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 01. November 2026, 09:38:03

Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 09:08:51 :!: w

Egal ob (vielleicht übertrieben) glorifizierend oder (vielleicht unangemessen) diffamierend, empfinde ich es als unwürdigen bitteren Beigeschmack in diesem Prozess das das Kind sich post mortem überhaupt ständig beschreiben lassen muss, einzig um die Interessen derer zu verstärken die um ihn rum als Erwachsene allesamt versagt haben. Er war ein Kind und augenscheinlich völlig “normal”, was immer das sein mag. Alles was man gehört hat, war er überhaupt nicht “zu”. Er war nicht “zu” x, “zu”y oder “zu” sonstwas. Das “zu“schreibt ihr Euch mal schön selbst zu. Sofern es überhaupt “
Ich finde es deshalb vor allem bitter, als ob das Kind, wenn es anders gewesen wäre, nicht getötet worden wäre.
Warum bekommt so gut wie immer das Opfer eine (Teil) Schuld?

Ich lasse mir ja eingehen, dass Gewohnheiten zur Sprache kommen, wenn sie für den Tatablauf wichtig sind.
Sowas wie: Er hat immer seinen eigenen Schlüssel verwendet, nie den Ersatzschlüssel.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Sonntag, 01. November 2026, 09:08:51

:!: w
Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 14:17:52 Bild

30.10.2026 - 14:15 Uhr
Fabians Mutter schüttelt den Kopf

Zu der Zeit, in der sie mit Fabian Kontakt hatte, sei er immer wieder aggressiv geworden. Deshalb träfen ihre Äußerungen aus Nachrichten für die damalige Zeit zu. „Mag sein, dass er sich verändert hat zum Positiven“, sagt Gina H. „Er hat im Kindergarten Scheiben eingeschlagen, er hat Kinder geschubst.“ Fabians Mutter schüttelt ungläubig den Kopf. „Fabian war nicht mein eigenes Kind und dennoch habe ich ihn so behandelt.“
Egal ob (vielleicht übertrieben) glorifizierend oder (vielleicht unangemessen) diffamierend, empfinde ich es als unwürdigen bitteren Beigeschmack in diesem Prozess das das Kind sich post mortem überhaupt ständig beschreiben lassen muss, einzig um die Interessen derer zu verstärken die um ihn rum als Erwachsene allesamt versagt haben. Er war ein Kind und augenscheinlich völlig “normal”, was immer das sein mag. Alles was man gehört hat, war er überhaupt nicht “zu”. Er war nicht “zu” x, “zu” y oder “zu” sonstwas. Das “zu“ schreibt ihr Euch mal schön selbst zu. Sofern es überhaupt “Verhaltensauffälligkeiten” gab (wie bei jedem Kind gang und gäbe, m.E. ist der Begriff synonym mit kindlich und wird erst durch fachliche Beurteilung relevant), ist es nur ein Spiegel auf dieses fragwürdige Umfeld selbst. Mir tut F leid, J leid und CDs und RFs Kinder ebenso. Oder wie eine Aktivistin es formulieren würde “how dare you”

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Sonntag, 01. November 2026, 09:00:13

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:37:19 Dennoch bin ich für jede Rechtsbelehrung dankbar. :roll:
Gerne 😜
Spoiler
Ne, im Ernst, nichts für ungut.
Mich triggert das mit der Unschuldsvermutung hier nur in beide Richtungen hart.
  • Leute, die sich wohlwissend super feige dahinter verstecken und so tun, als würden sie ja eigentlich liebend gerne ihre eigene Meinung äußern, wäre das nicht leider Gottes wegen der Unschuldsvermutung verboten.
  • Und ebenso Leute, die sehr nahe daran sind, mit bösen, völlig aus der Luft gergeriffenen Verdächtigungen gegen nicht mal Beschuldigte Personen wie etwa Dorina, Grenzen zu überschreiten oder möglicherweise schon überschritten haben und dies dann scheinheilig mit einem offensichtlich nicht ernst gemeinten Verweis auf die Unschuldsvermutung relativieren wollen.
Das ist für mich beides Bullshit!

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:37:19 Dann frage ich mich aber auch, wieso Medien darunterfallen und jedes Mal auf die Unschuldsvermutung verweisen müssen.
Sie gehören ja schließlich nicht zum Staatsapparat.
@Gastleser hat es ja jetzt schon angedeutet. Von "müssen" kann keine Rede sein.
Die Medien haben sich im Rahmen des Pressecodexes aus ethisch und moralischen Gründen freiwillig selbst dazu verpflichtet.
Das ergibt auch sehr viel Sinn in meinen Augen, denn ich betrachte die Presse in Deutschland als eine Art Kontrollinstanz des Staates.
Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:37:19 Des Weiteren können Äußerungen von Privatpersonen schnell zu juristischen Konsequenzen führen,
wenn es keine Verurteilung bzw. Rechtskraft gibt.

Beispielhaft wären üble Nachrede,  Verleumdung, Beleidigung und andere unwahre Tatsachenbehauptungen gem. StGB. folglich.
Das ist komplett richtig, gilt aber grundlegend selbst dann, wenn ein rechtskräftiges Urteil vorliegt und hat somit nichts mit der Unschuldsvermutung an sich zu tun.
Die Grenze, was strafrechtlich relevant ist und was nicht, wird natürlich mit einem rechtskräftigen Urteil etwas weiter nach hinten verschoben. Nichtsdestotrotz stellt auch ein rechtskräftiges Urteil selbstverständlich keinen Freibrief für jegliche Äußerungen dar.
Man sollte also immer aufpassen, wie man etwas ausdrückt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Sonntag, 01. November 2026, 08:59:45

@Pantex77 Bei der Gelegenheit naütrlich erstmal herzlichen Dank für die ausführliche Schilderung deiner Erlebnisse und Beobachtungen der beiden Prozesstage 🥳

Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 21:14:53 Eine "echte" Milchmädchenrechnung: An jedem Mobiltelefon ist einstellbar, wann das Display sich zur Ruhe begeben soll.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Wurde offenbar nie geklärt/ermittelt. Noch nichtmal thematisiert. Stattdessen hatte ja irgendein Privatexperte das Teil in Händen....Für die Verteidiung wäre es aber auch nicht hilfreich, wenn man annehmen würde, er hat sich eher vom Handy wegbewegt als dass es ausging. Und die StA hat sich ja ohnehin gefühlt oft bequem zurück gelehnt.
Zu dem Punkt möchte ich auch nochmal ganz kurz eine Beobachtung von mir von einem früheren Prozesstag einbringen:

Es ging zwar damals um Ginas Handy, aber der Schöffe hatte den Gutacher einmal gefragt, was er eigentlich genau mit der letzten Displayaktivität meine. Insbesondere hatte er gefragt, ob der Gutachter darunter versteht, dass das Display vom Handy noch an war und dann von alleine ausgeangen ist oder ob das Display des Handys aktiv ausgeschaltet wurde.
Der Gutachter hat die Frage klar und deutlich damit beantwortet, dass er damit meint, dass das Handy durch aktives Drücken in den Standby Modus versetzt wurde und die Art wie er die Antwort gegeben hat, klang für mich so, dass er das generell so definiert hat. Demnach müsste diese Aussage sich auch auf Fabians Smartphone übertragen lassen.

@Heckengäu Milchmödchenrechnung von Ohm bleibt das für mich dennoch.
Denn, wenn er von genau 120 Sekunden redet, hat er erstens offensichtlich nur die Zeiten minutengenau betrachtet, aber die könnten und werden sehr wahrscheinlich auch aufgerundet und abgerundet sein, sodass tatsächlich mehr oder weniger Zeit zur Verfügung stand. Und zweitens, ist nicht mal klar, dass die Zeiterfassung auf dem Handy und die auf der Kamera vollkommen synchron verlaufen sind.

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Die Verkündung der Uhrzeit hat bei einigen erst Freude hervorgerufen, dann aber schweres Grübeln ausgelöst. Kommt man 7.00Uhr weil das immer noch viel Zeit ist? Oder doch 4.00Uhr weil alle so denken und spätestens 7.00Uhr sowieso ALLE da sind die an diesem Tag Zeit haben? Schwierig. Ich würde mich, wenn ich wirklich dahin wollte, erneut 3-5Uhr da hinstellen und das eine mal noch in den sauren Apfel des langen Wartens beißen. Einige bringen ja auch Sitzhocker oder Campingstühle mit und räumen die erst gegen kurz vor 8 weg. Bäcker mit Klo ab halb 7 fußläufig erreichbar. Aber das weißt du ja besser als ich.
Ich fühl die Leute. Spieltheoretisch gesehen ist die Verschiebung der normalen Uhrzeit ne ganz dumme Sache eigentlich.
Es ist echt schwer abzuschätzen, was hier wirklich clever ist.
Vielleicht hilfst du mir etwas. Wie viele Leute standen am Freitag vor dir als du 5:30 Uhr da warst und war der Saal an den Tagen komplett voll, sodass Leute abgewiesen werden mussten, oder konnte am Ende jeder rein, der wollte?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 01. November 2026, 08:47:27

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 00:39:01


Wie hässlich!
> Sie ist überhaupt nicht fett.
> Es ist absolut nachvollziehbar, dass sich der Körper eines Menschen, der zuvor sehr sportlich war, während der Haft verändert.
> Es ist einfach furchtbar, ständig das Aussehen anderer Menschen zu bewerten/abzuwerten.
> Und vor allem: Ginas Gewicht hat rein gar nichts mit der Tat zu tun und spielt deshalb auch für das Urteil keinerlei Rolle.
Ich weiß das. Es geht dem Mob ja auch darum, dass sie auf Staatskosten so ein schönes Leben hat, man könnte ihr weniger zu Essen geben, nachdem sie es sich im Gefängnis so gut gehen lässt und sogar so ein gut schmeckendes Essen bekommt, dass sie davon zunimmt.

FB ist wirklich eine große Versammlung von Abschaum. Ich bin mir nicht sicher, aber die würden erst G steinigen, dann Dorina. Weil diese das Kind alleine gelassen hat.

Wie auch hier immer mal wieder zu beobachten, verlieren diese "Menschen" den Kern der Sache aus den Augen. Den Tod von Fabian.

-------

@Heckengäu, schickes Motorrad hattest du. Fährst du jetzt auch noch aktiv, das konnte ich nicht raus lesen.
Danke auch für die Geschichte des Mannes mit dem Schlapphut. Märchen mit gutem Ende braucht das Gemüt auch manchmal.

Zum Thema grauer Würfel habe ich mir nun auch Gedanken gemacht. Vielleicht wird er verwendet um Gegenstände darauf abzustellen, die man in 3D anschauen soll. Es ist ja nicht der einzige Prozess, der dort verhandelt wird. Nicht alles kann man über Bilder veranschaulichen. Also ähnlich wie bei "Bares für Rares"

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Sonntag, 01. November 2026, 04:13:33

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. November 2026, 00:39:01 Kann man das tatsächlich sagen?
Ihr Fahrzeug wurde in Güstrow gefilmt —> Sie hat diese Fahrt eingeräumt. Ihr Fahrzeug wurde aus Richtung Tümpel kommend gesichtet —> Sie hat diese Fahrt eingeräumt. Welche entlastenden Erkenntnisse sollen die Rangerdaten Löckers Meinung nach für diese beiden essenziellen Fahrten denn liefern?
Er meinte man hätte schnell gesehen wann wo welche Tür aufgeht und sich angeschnallt wird und da hätte man schnell gesehen, da saß kein Fabian bzw kein zweiter mit drin. Hm.
Vielleicht noch(meine Vermutungen) dass sie am 9.10. nicht in Güstrow war? Dass sie nach dem Waldweg Foto erst wieder 12.00Uhr fuhr und direkt an den Steinesammlern vorbei und das somit zeitlich gar nicht bis Tümpel und zurück hätte schaffen können? Dass sie nach 12.15 nicht mehr am Tümpel war? Weiß nicht was solche Daten wirklich können.
Das mit den Türen und anschnallen klang plausibel.

Wie gesagt, man kann es sagen, insbesondere wenn man weiß da kommt nichts mehr, aber es ist eben unbewiesen und wird es auch bleiben. Ob solche Behauptungen, von denen es ja reichlich gab, am Ende ausreichen und genug zum zweifel beitragen, keine Ahnung. Schley und Löcker nahmen sich da beide nichts mit ihren vielen Annahmen/Behauptungen. Schley behauptete ja auch sie sei durch Zehna nach Klein Upahl gefahren und sagte mal eben, der Ranger wurde von einem Zeugen in Zehna gesichtet, aber der gleiche Zeuge hatte sich bei Fabian paar Sekunden vorher an der Feuerwehr Zehna halt vertan. Manmanman...so ging das an beiden Tagen oft.
Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn Ohm das Schlussplädoyer allein gehalten hätte. Dass die beiden Strafverteidiger keinen Draht zueinander finden, ist nachvollziehbar…
Offenbar war ja nichtmal besprochen wer anfängt.
Na ja, sie brauchte mMn jmd., dem sie die Tat unterschieben konnte, nachdem Adis jämmerlicher Versuch, Raffaela zur wahren Täterin zu machen, missglückt war.
Christian wollte sie mMn nicht beschuldigen, weil sie amouröse Gefühle für ihn hat[te].
Olaf macht null Sinn mit seinem Funkzellen-Alibi. Weiß nicht ob man ihm damit die ganze Tat unterschieben wollte oder eben ein paar Indizien kaputt machen oder als drittes es ist wirklich was dran, dass er lügt um ihr eins reinzuwürgen, dann wäre es ebenfalls nur für einige Indizien gut.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 01. November 2026, 02:31:12

Gastleser hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 01:06:08 Aber ist auszuschließen, dass „Der sich übergeben Habende, TAFKA Dusch-Ritualist“ möglicherweise tatsächlich diesen angesprochenen Background hat? Das könnte irgendein früheres Verfahren sein…
Glaubst du ernsthaft, dass nicht BILD, RTL, News5 oder die Ostsee-Zeitung dieses Thema längst ausgeschlachtet hätten, wenn es denn zutreffen würde? All diese abstrusen „Fundstücke“ entstammen demselben Moloch, der Herrn Ohm mit „entlastenden Informationen“ versorgt[e]. Der gestern von mir angefügte Artikel wurde bspw. als „Beleg“ für Olafs hochkriminelle Vergangenheit auf TikTok geteilt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 01. November 2026, 02:05:08

Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 21:44:02 Er hat unter anderem Roblox gespielt […..]
Die USK hat die Plattform heraufgestuft, weil auf Roblox nutzergenerierte Inhalte laufen, die von Gewalt, Waffen und Horror über unkontrollierte Chats bis hin zu In-Game-Käufen und glücksspielähnlichen Mechaniken (Lootboxen) reichen

Zur Erinnerung, der Bub war 8 Jahre alt, seine Freunde auch und es war "vollkommen normal" das die Buben sicher schon länger das Ballerkillspiel spielten. […..]
Ergänzend ARTE Doku, u.a. Roblox
Missbrauch in der Welt der Online-Spiele
86 Min.
Verfügbar bis zum 28/01/2027
Spoiler
Drei junge Gamerinnen stoßen im Metaverse auf eine dunkle Welt voller Manipulation, Pädophilie und Extremismus. Ihre Nachforschungen nehmen eine Wendung, als eine Entführung und ein Massaker die fatalen Konsequenzen der Online-Bedrohungen verdeutlichen. Die Teenagerinnen versuchen, die Spieleindustrie zu konfrontieren, damit junge Menschen das Metaverse gefahrlos nutzen können.
Online-Gaming gehört zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen von Kindern und Jugendlichen. Ob Minecraft oder Roblox – gerade junge Teenager verbringen jeden Tag über eine Stunde in virtuellen Welten. 40 Prozent der Roblox-Nutzerinnen und -Nutzer sind jünger als 13 Jahre. Diese Zahlen machen deutlich: Bei unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen können solche Plattformen zu digitalen Jagdrevieren für Pädophile und Extremisten werden.
Alex, Janae und Katie leben in unterschiedlichen Ecken der USA und Kanadas und haben sich im Netz kennengelernt. Als Katie von "Doc", einem einflussreichen Entwickler auf der Plattform Roblox, belästigt wird, eröffnet sich ihnen eine verstörende Welt: explizite Inhalte, Pädophile und extremistische Gruppierungen, die nahezu unbehelligt operieren. Die Nachforschungen nehmen eine dramatische Wendung, als "Doc" eine junge Gamerin entführt.
Der Dokumentarfilm wirft einen schonungslosen Blick auf die gefährlichsten Ecken virtueller Welten und zeigt, wie Kinder manipuliert und ihrer Sicherheit beraubt werden. Der Film verdeutlicht die Gefahren des Metaverse, ohne es per se zu verteufeln, und betont durch Interviews mit Experten, Juristinnen, Polizisten und Politikerinnen die Notwendigkeit strengerer Regulierungen. Der Film veranschaulicht, wo aktuelles Recht angesichts stetig fortschreitender Technologie an seine Grenzen kommt, und regt dazu an, die Zukunft der digitalen Welt einmal mehr kritisch zu hinterfragen.

https://www.arte.tv/de/videos/118583-00 ... ne-spiele/

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 01. November 2026, 01:50:04

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:37:19 Dann frage ich mich aber auch, wieso Medien darunterfallen und jedes Mal auf die Unschuldsvermutung verweisen müssen. […..]

Des Weiteren können Äußerungen von Privatpersonen schnell zu juristischen Konsequenzen führen,
wenn es keine Verurteilung bzw. Rechtskraft gibt.

Beispielhaft wären üble Nachrede,  Verleumdung, Beleidigung und andere unwahre Tatsachenbehauptungen gem. StGB. folglich.

Dennoch bin ich für jede Rechtsbelehrung dankbar. :roll:
Hiermit belehre ich Sie :D :
  • Die juristischen Konsequenzen können hart und unerwartet bereits bei „nur“ indirekter Beschuldigung sein:
    Die Annahme der Besonderen Schwere der Schuld der Angeklagten wird dadurch möglicherweise beeinflusst, meint die Ehrenwerte Spitzen Sprecherin ab 1min25 https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-270.html
:o

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 01. November 2026, 01:36:08

Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 31. Mai 2026, 21:02:02 Timeline 10.10.2025 - der letzte Tag im Leben von F und der Tag seiner Bezugspersonen
[…]
09.35 h: FUNKZELLE G Zufahrtsstrecke zum Fundort der Leiche
Wurde diese Information jemals wieder aufgegriffen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 01. November 2026, 00:39:01

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Ok, ich mach das jetzt so. Ich schreibe was zum Prozesstag gestern, weiter unten sammele ich dann die letzten Beiträge ein, auf die ich meine, meinen Senf abgeben zu müssen:
Wow, vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht!
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Der Satz „Ich möchte Ihnen sagen, dass es mir wirklich leid tut, dass Sie auch nach dem Urteil voraussichtlich immer noch nicht zur Ruhe kommen werden“ sorgte für ein paar leise Reaktionen im Saal…
Auch in den Kommentarspalten unter den Onlineartikeln hat diese Äußerung flächendeckend für großen Unmut gesorgt.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Die fehlenden Rangerdaten […] Natürlich kann man sagen, diese Daten hätten sie direkt entlastet und der Prozess wäre sofort vorbei gewesen.
Kann man das tatsächlich sagen?
Ihr Fahrzeug wurde in Güstrow gefilmt —> Sie hat diese Fahrt eingeräumt. Ihr Fahrzeug wurde aus Richtung Tümpel kommend gesichtet —> Sie hat diese Fahrt eingeräumt. Welche entlastenden Erkenntnisse sollen die Rangerdaten Löckers Meinung nach für diese beiden essenziellen Fahrten denn liefern?
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Naja, er kanns doch nicht lassen mit dem dick auftragen....
Im Volksmund bezeichnet man dies als Lügen. Gina & Löcker - Two peas in a pod?

Es wäre sicherlich besser gewesen, wenn Ohm das Schlussplädoyer allein gehalten hätte. Dass die beiden Strafverteidiger keinen Draht zueinander finden, ist nachvollziehbar…
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 22:05:10 Aber sie hat das Thema Olaf von sich aus in ihrer Einlassung und ohne erkennbaren Grund hochgezogen. Ich denke eben, weil seine Aussagen nicht stimmen könnten.
Na ja, sie brauchte mMn jmd., dem sie die Tat unterschieben konnte, nachdem Adis jämmerlicher Versuch, Raffaela zur wahren Täterin zu machen, missglückt war.
Christian wollte sie mMn nicht beschuldigen, weil sie amouröse Gefühle für ihn hat[te]. Heike konnte sie nicht beschuldigen, weil vor ihr schon 2 andere am Tümpel gewesen waren und sie als Täterin aufgrund ihrer körperlichen Einschränkung ohnehin ausfällt. Also blieb nur noch Olaf, den Gina sowieso als Menschen 2. Klasse sieht —> Olaf ist Ginas perfektes Bauernopfer.

^^^^^^
Korkplatte hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 19:51:22 …wie fett G geworden ist auf Staatskosten.
Wie hässlich!
> Sie ist überhaupt nicht fett.
> Es ist absolut nachvollziehbar, dass sich der Körper eines Menschen, der zuvor sehr sportlich war, während der Haft verändert.
> Es ist einfach furchtbar, ständig das Aussehen anderer Menschen zu bewerten/abzuwerten.
> Und vor allem: Ginas Gewicht hat rein gar nichts mit der Tat zu tun und spielt deshalb auch für das Urteil keinerlei Rolle.

^^^^^^
InesGaster hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 23:51:44 Ist es in TV-Krimis nicht häufiger so, dass die zu Unrecht verdächtigte Person verzweifelt nach einem Alibi sucht und der Täter ist so hilfreich und gibt eines, weil er dadurch selbst eins hat? ;)
Der Mordfall Fabian ist aber keine drittklassige Fernsehproduktion ,-)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Samstag, 31. Oktober 2026, 23:51:44

Zu Olaf-“Living Next Door To Gina“
“
Er gibt G.H. großzügig ein Alibi. Ist es in TV-Krimis nicht häufiger so, dass die zu Unrecht verdächtigte Person verzweifelt nach einem Alibi sucht und der Täter ist so hilfreich und gibt eines, weil er dadurch selbst eins hat? ;)

Manchmal habe ich den Eindruck Fabian war nur Statist in einer Inszenierung, welche die Erwachsenen um ihn herum aufführen. Mal miteinander, mal gegeneinander und immer mit Selbstinszenierung. Im Prozess geht das weiter und vor allem in den Medien.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 31. Oktober 2026, 23:22:12

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 21:38:32 Wunderbar! :D

Das kann man so stehen lassen 8-)
Von hier "ausgeliehen" Edition Gutenberg Kalendergeschichten von Anthologien

Friedrich Wilhelm Gubitz
(1786-1870)

Der Mann mit dem Schlapphut

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Samstag, 31. Oktober 2026, 22:54:53

@Pentax77
Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 21:04:14 Ok, ich mach das jetzt so. Ich schreibe was zum Prozesstag gestern, weiter unten sammele ich dann die letzten Beiträge ein, auf die ich meine, meinen Senf abgeben zu müssen:
Für mich die richtige Mischung aus Herz, Hirn, Distanz und Nähe. Habe mir erlaubt deine Augen und Ohren zu leihen für die Teilnahme an den Prozesstagen, ohne mir dafür selbst die Beine in den Bauch stehen zu müssen. Danke.

Nach oben