MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 31. Oktober 2026, 11:15:19

A. Nonym(?) hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 11:09:03
Ach was, du bist doch nicht zu blöd! Vielleicht wartet dein Nutzerkonto längst auf die Freischaltung. Ich frage kurz bei Iven nach und melde mich dann wieder.

PS: Wie man sieht, ist dein Nutzername im System bereits hinterlegt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 31. Oktober 2026, 11:10:24

Turmfalke23 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 10:38:33 Es wird die Zeit kommen, wenn sie ihre fachlichen Qualitäten gegenüber einem höheren Gericht nachweisen können bzw. sogar müssen.
Gleiches gilt für die StA. im Revisionsverfahren dort ist es halt die Generalanwaltschaft des Bundes.
Ich sehe hier auf jeden Fall schon die nächste Umfrage auf uns zukommen. Bei Verfahren wegen schwerer Delikte gehört die Revision mittlerweile offenbar zum guten Ton und dürfte daher unabhängig vom Urteil so gut wie sicher sein.

Hoffentlich bleibt den Menschen, die Fabian liebten & lieben, ein Verfahrensmarathon wie im Fall Silke Thielsch erspart: Prozess → Urteil → Revision → 2. Prozess → Urteil → erneute Revision → Bestätigung des Urteils durch den BGH = Urteil rechtskräftig.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von A. Nonym » Samstag, 31. Oktober 2026, 11:09:03

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 19:18:44 Du müsstest dich registrieren. Den entsprechenden Button findest du auf der Startseite.

Für die Registrierung empfiehlt sich eine Wegwerf-Email-Adresse. Auch iCloud funktioniert.
Ich glaube, ich bin zu blöd dafür. Habe es eigentlich wie angegeben gemacht, als "A. Nonym" . Aber seit dem, gestern, kommt nur der Text "Der angegebene Benutzer ist momentan inaktiv. Wenn Sie weiterhin Probleme bei der Aktivierung Ihres Benutzerkontos haben, wenden Sie sich bitte an die Board-Administration." Mein eigentliche Mail Konto ich nehmen und musste eine fiktive generieren, wie angegeben. Jetzt musste ich mir für diese Nachricht hier auch einen anderen Nutzernamen ausdenken.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gaston » Samstag, 31. Oktober 2026, 10:55:58

Was dürfte der Grund sein, dass G.H. diesen O.K. nicht weiters bezichtigt? Klar, sie würde sich dadurch auch selbst belasten. Möchte sie vielleicht erst auspacken, nachdem alles Relevante von Zeugen/StA offiziell eingebracht worden ist? Sollte sie sich also einen Trumpf im Ärmel aufbewahrt haben, der aber doch nicht viel mehr als eine Ar.schkarte ist? Vermutlich weiss sie eben irgendetwas anderes über ihn, was ihr aber nichts nutzen dürfte, stimmts
Dass dieser Olaf K. blödsinnigerweise mit dem Messer aus seinem eigenen Schuppen getötet hätte oder sich darüber bewusst gewesen wäre, dass und warum er an einen Tatort/Ablageort geführt worden war, ist .... ist zweiteres eher wahrscheinlich oder doch unwahrscheinlich?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Samstag, 31. Oktober 2026, 10:38:33

Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 09:52:26 Herr Schütt hat vermutlich eine gesunde, seinem Berufsstand angemessene Einstellung zu Quellen aus den sozialen Medien.

^^^^^^
@Pentax
Vielen herzlichen Dank für deinen zweiten Bericht aus dem Gerichtssaal!

Noch ist es nicht so weit, dass Medien eine große Rolle in Deutschland bei spektakulären Kriminalfällen wie
beispielsweise in den USA bei Gericht mitspielen wollen.

Würde es nach der Auffassung der beiden Verteidiger gehen, spielt der zeitliche Ablauf des Verfahrens für sie
keine große Rolle, das haben ihre Beweisanträge ergeben, und in der Annahme, man habe ein schier endloses Zeitfenster dafür.
Die Aktenlage war den beiden ja zuvor bekannt, es ist auch nichts Entscheidendes hinzugekommen.

Auch ein Gericht ist an eine gewisse Prozessökonomie gebunden.

Es wird die Zeit kommen, wenn sie ihre fachlichen Qualitäten gegenüber einem höheren Gericht nachweisen können bzw. sogar müssen.
Gleiches gilt für die StA. im Revisionsverfahren dort ist es halt die Generalanwaltschaft des Bundes.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Samstag, 31. Oktober 2026, 10:15:15

Weiß jemand woher genau Nowack stammt? Rein interessehalber.
Ich meine bei bestimmten Wörtern eine verräterische Betonung herausgehört zu haben, die sehr darauf hindeutet dass er ursprünglich meiner (richtigen) Heimat viel näher war als McPomm 😁😁

Lame fun fact nebenbei, nach dem ersten Tag stand ich abends an der Döner Bude (ich hab das Gefühl das ist hier deutlich auf der eins, nix Fischbrötchen) und drei Leute hinter mir stellt sich einer mit Mütze hin der genau aussah wie Nowack. Wegen der Mütze schwer zu erkennen. Hab's dann aber auf meine stundenlangen Aufenthalt im Gericht geschoben. Wie wenn man ins Licht guckt und diesen Lichtfleck dann beim woanders hinschauen dann immer noch sieht....😅😅

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jeanne » Samstag, 31. Oktober 2026, 10:08:07

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 09:08:24 Es ging in Richtung Verantwortung. Man neigt dazu zu sagen die Zweifel sind da, bin mir nicht sicher, aber wenn da noch vier andere sind kann man etwas "freier" entscheiden, weil da ja noch vier andere sind. Die Verteilung der Last der Verantwortung.
Entscheidet man hingegen alleine, nimmt man (er) die hochstwahrscheinliche Variante an, aber mit Bauchschmerzen.

Deshalb waren wir uns einig froh zu sein, nicht zur Kammer zu gehören und in dem Fall darüber entscheiden zu müssen, ob sie frei kommt oder sehr lange Zeit hinter Gitter.
Die Deutsche Rechtsprechung gibt nun mal nichts anderes als hopp oder top her.
Guten Morgen @Phentax77: Ich denke, jeder von den direkten Prozessbesuchern hier aus dem HET- Forum wohnt den Gerichtstagen nicht aus zu erwartendem Unterhaltungswert bei… aber nicht desto trotz gibt es auch das… wir haben es ja selbst erlebt, wie die Besucher ganz vorn aufgetreten sind ( für meine Begriffe völlig unangebracht). Keiner von uns tut sich das aus reiner Unterhaltungslust an, opfert Zeit und in deinem Fall Geld und Urlaub. Da sind die Tickets für ein Theaterstück doch wesentlich günstiger und niemand muss einen ganzen Tag verbraten, u.U. noch Stunden bei ungünstigem Wetter vor dem Gebäude ausharren.
Ich freue mich immer über deine Berichterstattung, verstehe aber deine Reaktion völligst.

@Heckengäu… der Duploreporter: auch von meiner Seite herzlichen Dank für deine unermüdliche Arbeit.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 31. Oktober 2026, 10:05:30

Keks22 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 09:57:48 Jetzt werden sich einige wundern warum ich mich bei der zweiten Umfrage für Verurteilung wegen Mordes zu lebenslanger Haft ohne besondere Schwere der Schuld entschieden habe.
Das finde ich keineswegs widersprüchlich: Man kann jmd. für unschuldig halten und dennoch davon ausgehen, dass es zu einer Verurteilung kommen wird. Umgekehrt kann man von der Schuld eines Menschen überzeugt sein und zugleich angesichts der Rechtslage einen Freispruch erwarten. Die persönliche Überzeugung und die juristische Prognose sind eben 2 verschiedene Dinge.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Samstag, 31. Oktober 2026, 09:57:48

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 08:51:50
Danke für deine Einschätzung zum 2. Prozesstag der Plädoyers. Es ist doch immer noch mal etwas anderes wenn jemand seine Eindrücke die er oder sie direkt vor Ort gewonnen hat, mit uns teilt.

Also auch vielen Dank an alle Anderen.

Ich fand Herrn Löcker etwas stärker als Herrn Ohm.
Ich kann aber nur danach urteilen was die Ticker hergegeben haben. Aber Herr Ohm hat alles wichtige dargestellt. Und ich glaube beide RA haben es geschafft doch den ein oder anderen der bisher davon überzeugt war, GH ist die alleinige Täterin, zum Nachdenken und Zweifeln an bestimmten Vorgängen anzuregen.
Jeder hat das Recht sich seine Meinung zu bilden und auch in einer vernünftigen respektvollen Weise zu äußern.
Ich habe das bisher immer bestmöglich versucht.

Aber es geht jetzt nicht darum was ich oder die anderen Denken, sondern zu welchem Schluss die Richterschaft kommen wird und welches Urteil fällt. Ich bin da sehr gespannt.

Ich sage auch offen und ehrlich wie ich abgestimmt habe.
Ich habe mich dafür entschieden das GH unschuldig ist, obwohl ich nicht zu hundert Prozent davon überzeugt bin.
Ich könnte mir weiterhin vorstellen, das sie am Abholen
Von Fabian beteiligt war und hereingelegt wurde.
Aber diesen Punkt gab es nicht direkt in der Umfrage.

Jetzt werden sich einige wundern warum ich mich bei der zweiten Umfrage für Verurteilung wegen Mordes zu lebenslanger Haft ohne besondere Schwere der Schuld entschieden habe.
Und das will ich tatsächlich nicht näher erläutern zumindest nicht zum jetzigen Zeitpunkt.
Ich kann nur soviel sagen das es mit meiner eigenen Historie
als ehemaliges DDR Kind zu tun hat und mir die Strukturen
dort bestens vertraut sind und ich deshalb von der erforderliche objetiven Bewertung des Richterstuhls nicht
überzeugt bin. Auch nicht überzeugt bin ich von den Ermittlungen in andere Richtungen. Hier würde ich jetzt mal ganz frech kontern Herr Schley und Herr Nowak' Das ist eine Schutzbehauptung'.

Also es wird wohl zu einer Revision kommen.

Aber warten wir mal die Urteilsverkündung ab.
Ich bin auch nur ein Mensch und kann mich in allem und jedem täuschen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 31. Oktober 2026, 09:52:26

Maria hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 07:11:09 Ich vermute zumindest, dass Herr Löcker nicht auf SM angewiesen ist, um etwas über einen Zeugen in Erfahrung zu bringen.
Stimmt, den Großteil seiner Infos scheint er ungeprüft von seiner Mandantin oder deren Adlaten zu übernehmen. Als Strafverteidiger in einem solchen Verfahren ungeprüft ein manipuliertes Video als Beweismittel anzubieten, spricht Bände. Mich wundert daher nicht, dass nahezu alle seine Anträge abgelehnt wurden. Herr Schütt hat vermutlich eine gesunde, seinem Berufsstand angemessene Einstellung zu Quellen aus den sozialen Medien.

^^^^^^

@Pentax
Vielen herzlichen Dank für deinen zweiten Bericht aus dem Gerichtssaal!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Ranubis » Samstag, 31. Oktober 2026, 09:20:55

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 09:08:24
Danke sehr für deine Einschätzung dazu.
Es war mein erster Gedanke, dass ich froh bin, in dieser Sache nichts entscheiden zu müssen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Samstag, 31. Oktober 2026, 09:08:24

Ranubis hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 09:02:47 Interessant, wirklich.
Mich würde interessieren, wie er das begründet? Wenn er die Entscheidung allein treffen müsste, würde er Verurteilen. Aber bei 5 Entscheidern (Richtern) eher freisprechen?
Welche Gedanken bringen ihn dazu, sich dann so zu entscheiden ?
Es ging in Richtung Verantwortung. Man neigt dazu zu sagen die Zweifel sind da, bin mir nicht sicher, aber wenn da noch vier andere sind kann man etwas "freier" entscheiden, weil da ja noch vier andere sind. Die Verteilung der Last der Verantwortung.
Entscheidet man hingegen alleine, nimmt man (er) die hochstwahrscheinliche Variante an, aber mit Bauchschmerzen.

Deshalb waren wir uns einig froh zu sein, nicht zur Kammer zu gehören und in dem Fall darüber entscheiden zu müssen, ob sie frei kommt oder sehr lange Zeit hinter Gitter.
Die Deutsche Rechtsprechung gibt nun mal nichts anderes als hopp oder top her.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Ranubis » Samstag, 31. Oktober 2026, 09:02:47

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 08:51:50
Und hier klaue ich mal einen Satz den gestern nach beiden Tagen ein anderer Besucher zu mir gesagt hat (Grüße an der Stelle!). Er sagte es ist schwierig nach allem, wenn er einer von fünf Richtern wäre würde er auf Freispruch gehen. Wenn er alleine entscheiden müsste, Verurteilung.
Und ich finde das hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

Interessant, wirklich.
Mich würde interessieren, wie er das begründet? Wenn er die Entscheidung allein treffen müsste, würde er Verurteilen. Aber bei 5 Entscheidern (Richtern) eher freisprechen?
Welche Gedanken bringen ihn dazu, sich dann so zu entscheiden ?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Samstag, 31. Oktober 2026, 08:51:50

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 09:07:40 Auch von mir allerbesten Dank für dein Durchhaltevermögen & deine Mühe! Deine unterhaltsame & anschauliche Zusammenfassung lässt sich gut lesen [sicherlich um Meilen besser, als sich der Vortrag von Herrn Schley anhören ließ].
Der Tag gestern war auch mega interessant vor Ort. Ich spare es mir aber wohl, wieder so einen Bericht zu schreiben, wenn die beinahe einzigen Reaktionen darauf eine Diskussion darüber sind, ob man den Gerichtsprozess als Unterhaltungstheater ansieht.
Die Ticker werden gerne aufgesogen, schreibt aber ein nicht-Pressevertreter vor Ort seine Eindrücke ist..was?

Nur soviel, die Art und Weise der Vorträge war im und vorm Gerichtsgebäude ein absolutes Thema. Ein Herr Schley hätte z.b. niemals die Wirkung einer Habetha erzielt wenn er das Nebenklage Plädoyer vorgetragen hätte.

Ohm fand ich sehr gut. Nowak ebenso. Habetha rhetorisch auch, aber inhaltlich zum Ende mehr als fragwürdig und unter der Gürtellinie. Aber wie gesag, Ticker sind ja auch toll.

Noch eine Anmerkung zum lieben kleinen Fabian und dem durch und durch schlechten Menschen Gina:
In Fabians Leben war DE FACTO nicht alles Friede Freude Eierkuchen. Und dass man Menschen oder Kinder in Phasen der Wut mit negativen Adjektiven belegt darf man wohl jedem zugestehen. Selbst Partner bezeichnen im Streit ihren Partner direkt oder gegenüber anderen als Arsch, Idiot, fett etc. (Achtung! ich habe nicht gesagt alle und auch nicht ich!), wie redet man über Kinder anderer bzw Mitschüler, oder deren Eltern, soll jeder mal drüber nachdenken.
Das Augenmerk lag hier in Prozess ohnehin viel zu sehr auf Charakterbeschreibungen und der daraus folgenden Emotionalisierung.

Zurück zum eigentlichen Prozess.
Ich halte sie für die wahrscheinliche Täterin. Aber ich habe Zweifel!

Und hier klaue ich mal einen Satz den gestern nach beiden Tagen ein anderer Besucher zu mir gesagt hat (Grüße an der Stelle!). Er sagte es ist schwierig nach allem, wenn er einer von fünf Richtern wäre würde er auf Freispruch gehen. Wenn er alleine entscheiden müsste, Verurteilung.
Und ich finde das hat es ziemlich gut auf den Punkt gebracht.

Und ich glaube das spiegelt sich auch in der Umfrage hier zur Rolle Ginas wieder.

Ob die Zweifel groß genug sind, muss (zum Glück) alleine die Kammer entscheiden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Samstag, 31. Oktober 2026, 08:22:17

Maria hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 07:11:09 Ich vermute zumindest, dass Herr Löcker nicht auf SM angewiesen ist, um etwas über einen Zeugen in Erfahrung zu bringen.
Wir wissen ja mittlerweile, dass der Menschenschlag dort in der Ecke öfter Dinge tut, die nicht immer nachvollziehbar sind.
Aber wäre ich vorbestraft, warum auch immer, würde ich mich nicht zweimal einem (gefilmten) Interview aussetzen. Da müsste mir klar sein, dass jemand meine Vergangenheit noch eruiert bzw. sich jemand daran erinnert, als wenn ich es so handhaben würde, wie der Cousin von G.


Interessant fand ich im Übrigen, dass wohl ihre Schwester im Gerichtssaal saß diese Woche.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Samstag, 31. Oktober 2026, 07:11:09

Gastleser hat geschrieben: ↑Samstag, 31. Oktober 2026, 01:06:08 Aber ist auszuschließen, dass „Der sich übergeben Habende, TAFKA Dusch-Ritualist“ möglicherweise tatsächlich diesen angesprochenen Background hat? Das könnte irgendein früheres Verfahren sein, denn die Ermittlungsakte ist groß und er war der einzige Zeuge mit anwaltlichem Zeugenbeistand. Und eine „Klarstellung“, „die ganze Wahrheit“, zu diesen Gerüchten gab es bisher von keiner Seite.
Ich vermute zumindest, dass Herr Löcker nicht auf SM angewiesen ist, um etwas über einen Zeugen in Erfahrung zu bringen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Samstag, 31. Oktober 2026, 06:06:43

Danke @Sronson @Gastleser

Meine Überlegungen zu den Fußspuren

Ich hatte mich erinnert, dass eine Verlagerung der Leiche stattgefunden haben soll.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 26. Juni 2026, 10:22:49 Bild
26.06.2026 - 10:17 Uhr
Fabian wurde wohl direkt zum Tatort gebracht

Der Profiler geht davon aus, dass Fabian nach der Kontaktaufnahme unmittelbar zum späteren Tatort gebracht wurde. Eine Verlagerung des Opfers habe nach der Tat stattgefunden.

Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 26. Juni 2026, 10:28:48 Bild

26.06.2026 - 10:25 Uhr
Brandbeschleuniger wohl mitgenommen

Nach der Analyse wurde Fabian nach der Tötung an dem Busch abgelegt, mit flüssigem Grillanzünder oder Lampenöl übergossen und angezündet. Anschließend habe sich die Täterschaft zügig vom Tatort entfernt.
Ich denke, mit einer Unterscheidung von „Verlagerungs“Fußspuren und „Lauf“Fußspuren, mit einer Kenntnis der Bodenbeschaffenheit hinsichtlich der Eindruckstiefe, müsste sich eine nähere zeitliche Einordnung der Fußspuren ergeben. Ich habe aber bisher keine Angaben zur Bodenbeschaffenheit gefunden und ob und wenn ja welche Fußspuren (stärkere Eindruckstiefe mit stärkeren Eindruck an Spitze oder Hacke) am/um/unter dem Leichnam gefunden wurden.

Unter Verlagerung der Leiche verstehe ich. Rollen, Ziehen, Schieben/Rücken des unverbrannten Körpers. Hierbei muss der Täter tiefere Fußspuren hinterlassen haben, durch Gewicht anheben und Kraftaufwand für die Bewegung, als es bei „Lauf“Fußspuren der Fall ist.

Wenn der Boden am/um/unter dem Leichnam härter als der Bodenbereich zum Hochsitz war, gibt es diese Fußspuren mit stärkerer Eindruckstiefe wahrscheinlich nicht.

Wenn die Bodenbeschaffenheit gleich war, es aber keine tieferen „Verlagerungs“Fußspuren gibt, die vom Tattag stammen müssen, also diese tieferen Fußspuren bereits zum Zeitpunkt der Spurensicherung verschwunden sind, müssen die weniger tiefen „Lauf“Fußspuren vom Tattag erst recht verschwunden sein. Dann können die „Lauf“Fußspuren die G.H und Fabian zugeordnet wurden nicht vom Tattag stammen.

Macht die Überlegung Sinn oder nicht?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Samstag, 31. Oktober 2026, 01:06:08

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 23:17:17 Könnte es sein, dass Herr Ohm & Herr Löcker etwas zu viel Zeit auf Primatenkanälen verbringen […..]

Lasst uns nicht vergessen, dass die Verteidigung Markus Rahmsdorf als Zeugen laden wollte...
Die KI der Nk stützt sich auf Ticker.
Die Verteidigung möglicherweise auch, denn es zählt das im Saal gesagte Wort, das vorgeführte Material.

Aber ist auszuschließen, dass „Der sich übergeben Habende, TAFKA Dusch-Ritualist“ möglicherweise tatsächlich diesen angesprochenen Background hat? Das könnte irgendein früheres Verfahren sein, denn die Ermittlungsakte ist groß und er war der einzige Zeuge mit anwaltlichem Zeugenbeistand. Und eine „Klarstellung“, „die ganze Wahrheit“, zu diesen Gerüchten gab es bisher von keiner Seite.

Ist der Spezialermittler inzwischen auf dem Weg der Genesung?
Und wie sind die Weichenstellungen für Merchandising, Fan Bases, Verschwörungstheorien, haben die nach der Revision noch Bestand?
Ob der @Turmfalke23 das geahnt hat, als er das Thema vor mehr als einem Jahr startete?


^^^^^^

@Sway

♦️7

🪄 🔮

Die Bedeutung der Karo sieben bei den Skatkarten:
Die Karo sieben weist darauf hin, dass sich manche Dinge nicht so entwickeln, wie Sie es gerne haben möchten.
https://www.skat-karten.de/12-voegel-ka ... -antik.php

^^^^^^


NDR Podcasts zu den Plädoyers:
Anklage: https://www.ndr.de/radiomv/fall-fabian- ... 66108.html

Verteidigung:
https://www.ndr.de/radiomv/fall-fabian- ... 68400.html

Host: Annette Ewen
Reporter: Denis Mollenhauer, Andreas Frost
Redaktion: Axel Krummenauer, NDR Ostseestudio Rostock
Podcast MV im Fokus: Judith Greitsch

Anregungen, Fragen, Lob? Schreibt uns gerne eine E-Mail an: mvimfokus@ndr.de

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Albatros » Samstag, 31. Oktober 2026, 00:37:42

Maria hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 16:58:42 Ist das Deine Definition einer Abwehrreaktion, dass sie zwingend an ein kognitives Erfassen der Situation gekoppelt ist? Wenn es so gewesen wäre, hätte ich es trotzdem als Abwehrreaktion definiert auch wenn die Reaktion aus einem Reflex heraus erfolgt ist.
Maria, ist das jetzt deine Definition von Textverständnis, dass du Aussagen widerlegst, die niemand getroffen hat?
Ich habe weder behauptet, dass eine Reflexreaktion keine Abwehrreaktion sein kann, noch irgendeine Definition hierzu aufgestellt.
Ich habe lediglich vermutet, dass Fabian keine Zeit hatte, die Situation bewusst zu erfassen. Aber immerhin hast du es geschafft, dir selbst eine Frage zu stellen und sie zu beantworten. 👍

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Samstag, 31. Oktober 2026, 00:17:11

InesGaster hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 20:43:33 Ich wollte mir nochmal das Thema Fußspuren anschauen. Wenn mir da jemand sagen könnte, wann/wo das diskutiert wurde. Eventuell Link […..]
Ergänzend, es gibt im Unterforum viewforum.php?f=213 ein Thema „Indiziensammlung & Bewertung“von @Sway viewtopic.php?t=8784


^^^^^^

A. Nonym hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 19:25:54Und das, obwohl weder heute noch gestern auch nur ein kleinster neuer Gedanke vorgetragen wurde. Ich glaube fast, jeder der Dauerteilnehmer hier im Forum (ich gehöre nicht dazu) hätte die Plädoyes von Staatsanwaltschaft und Verteidigung ganz genau so erstellt. […..]
Dankeschön, dass du meinen Gedanken aussprichst.

Dabei waren die tatnahen Indizien und Motiv bereits vollständig am dritten Tag genannt, aber dann hat der Adi die 17 Tage Verlängerung „proaktiv heraushandeln können“:
Jeanne hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Oktober 2026, 19:35:41 Ich danke dir!
Niemand ist perfekt und frei von Fehlern… […..] Und wenn ich das Recht habe, auf der einen Seite nur die negativen Dinge herauszupicken, habe ich es auf der anderen Seite auch und umgedreht mit den guten Dingen. Nobody is perfect.
Die mit mehr Fehlern müssen sich öfter entschuldigen, Hörensagen, möglicherweise :D

Am dritten Tag gab es noch Optimismus, dass der Prozess ein Selbstläufer ist. Zur Erinnerung an die rosige Welt des Opfers („Versohlen“), des Elters („Bier“ und „7 Minuten Telefonat“), der Angeklagten („Guuurgelsuchbegriff Unfall“), des StA ("Wir sind gerne bereit, jedes Messer, jede Socke, die noch irgendwo auftaucht, zu untersuchen, auch bei knappen Kapazitäten.") und die Fragen des Ehrenwerten n.B. Schütt am dritten Tag, auszugsweise:
Spoiler
t-online Ticker
Richter weist Zuschauer zurecht
Publikum empört über Aussage im Mordfall Fabian
Von Leon Pollok, Aktualisiert am 05.05.2026 - 17:57 Uhr

16.56 Uhr:
Jetzt geht es noch einmal um die Google-Suchen, die Gina H. am Tag von Fabians Verschwinden getätigt haben soll. Löcker will die Suchanfragen nach "Polizei" und "Unfall" so erklären, dass es am selben Tag auf der Autobahn einen Unfall gegeben habe und der Großvater von Gina H. sie gebeten habe, darüber etwas herauszugeben.
[…..]

13.47 Uhr:
Dass Gina H. am Tag von Fabians Verschwinden Polizeiseiten googelte, dürfte noch eine wichtige Rolle spielen. Offenbar gab es am 10. Oktober 2025 auch einen größeren Verkehrsunfall auf der A19.
Die Frage ist nun: Googelte Gina H. tatsächlich nach Polizeimeldungen zum Fall Fabian? Nach t-online-Informationen dürften ihre Verteidiger ins Feld führen, H. sei von ihren Großeltern gebeten worden, zu googeln, was bei dem Unfall passiert sein könnte. Auf Anfrage während der Sitzungspause äußerten sich ihre Anwälte zu t-online nicht. Oberstaatsanwalt Harald Nowack betonte auf Nachfrage jedoch, Gina H. habe explizit auf Vermisstenseiten gesucht.
[…..]

13.26 Uhr:
Gina H. soll nach Aussage des Vorsitzenden Richters ab 15 Uhr immer wieder auf Polizeiseiten im Internet unterwegs gewesen sein.
[…..]

13.09 Uhr: Es geht weiter mit Chat- und Sprachnachrichten zwischen Fabians Vater und der Angeklagten Gina H. R. sagt, er mache sich Sorgen. Den Namen Fabian erwähnt er nicht. H. antwortet: "Was ist denn los? Was macht dir denn noch Sorgen?" Sie würde ja vorbeikommen, "aber ist Fabian nicht bei dir?" fragt sie via Sprachnachricht. Außerdem sagt sie, sie wolle "ungern auf Kameras zu sehen sein". Matthias R. hatte zu Hause mehrere Überwachungskameras.
[…..]

12.48 Uhr:
Am 10. Oktober, dem Todestag Fabians, gab es um 12.49 Uhr, also im tatrelevanten Zeitraum, ein knapp siebenminütiges Telefonat zwischen R. und Gina H. Doch R. behauptet, er könne sich an den Inhalt nicht erinnern. In einer Sprachnachricht kurz darauf von R. an H. geht es erneut um Beziehungsprobleme.
Später schrieb H.: "Ich will das alles nicht akzeptieren. Ich will uns hinbekommen."
Der Richter konstatiert: "Offenbar haben Sie in dem Telefonat keine Lösung für Ihre Beziehung gefunden." Später schrieb Gina H.: "Ich liebe dich dafür zu sehr."
Der Richter bohrt jetzt energisch nach, will den Inhalt des Telefonats erfahren.
[…..]

12.25 Uhr: Am 9. Oktober, abends, schickte Gina H. R. erneut eine Sprachnachricht. Darin kritisiert sie, R. habe erneut Alkohol getrunken "Jedes Mal, wenn du nicht weiterweißt, nimmst du die Flasche und musst Bier trinken. Damit treibst du mich noch mehr von dir weg. Mach's gut."

Anschließend bricht die Kommunikation ab – bis zum 10. Oktober, dem Tag von Fabians Tod,

12.15 Uhr: Am Tag vor Fabians Verschwinden schickte R. eine Sprachnachricht an Gina H.: Er frage sich, warum Gina H. ihn beim Treffen am Tag zuvor "einfach nach Hause geschickt" habe. "Das verstehe ich gerade nicht."
Der Richter: "Wurden Sie rausgeschmissen?"
R.: "Ich wollte sowieso gehen."
An Details könne er sich nicht erinnern, behauptet R. Eine weitere Sprachnachricht lässt aber vermuten, es sei erneut um die Beziehungs- und familiären Probleme gegangen.

"Wie machen wir das mit den Kindern, wenn Fabian wieder regelmäßig zu uns kommen würde?", fragte Matthias R. damals. Im Laufe des 9. Oktobers tauschten beide dann zahlreiche Nachrichten aus, in denen es weiter um die Probleme in der
Beziehung geht.

12.13 Uhr: Am 8. Oktober habe es ein weiteres persönliches Treffen gegeben, auf Einladung von Gina H. Die Angeklagte habe R. nicht schreiben wollen, was das Thema des Gesprächs sein soll. "Um was es in dem Gespräch ging, da kann ich mich nicht dran erinnern", sagt Fabians Vater jetzt vor Gericht. Er wisse aber, dass er und Gina H. noch einmal Sex gehabt hätten. Zwei Tage später wurde Fabian ermordet.

12.06 Uhr: Gina H. per Sprachnachricht: "Die Zeit, wo Fabian von dir nichts wissen wollte, war wesentlich entspannter. Es war eine himmlische Ruhe zu Hause. Auch wenn ich ihn gern habe, keine Frage." Und weiter: "Ich spiele halt keine große Rolle für dich und bin nicht der Mittelpunkt deiner Erde."
Kontext der Sprachnachricht:
Fabian brach 2024 den Kontakt zu seinem Vater ab, nachdem er mutmaßlich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen Gina H. und seinem Vater mitbekommen hatte.
[…..]

11.45 Uhr: Gina H. in einer Sprachnachricht vom 19. September 2025 an Matthias R.: "Ich werde mir nie wieder einen Partner suchen, der ein Kind hat."

Nicht Fabian sei das Problem, aber der ständige Kontakt zu Ex-Partnern, zur Familie.
[…..]

11.21 Uhr: Eine Chatnachricht vom 19. September 2025 von Matthias R. an Gina H. wird auf die Leinwand projiziert. Er habe "oft angefangen zu reden". Und dann fällt zum ersten Mal der Name Fabian: "Warum durfte ich das mit Fabian nicht
klären?" Der Richter hakt nach: "Was war mit Fabian?

Warum ließ Sie Frau H. das nicht klären?" Hintergrund ist, dass Fabian mutmaßlich nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Gina H. und R. seinen Vater nicht mehr besuchen wollte.

Gina H. antwortete damals per Chat: "Ja, ich habe den Kindern mehr vertraut als dir. Ich habe immer im Sinne der Kinder gehandelt. Wir haben uns viel
wegen der Kinder gestritten, vor allem wegen Fabian. Fabian wollte immer nicht, dass du da bist."

Gina H. schrieb, R. habe Fabian öfter "den Arsch versohlt", davon habe sie nie etwas gehalten. R. antwortete H.: "Eigentlich ist das eine Sache
zwischen mir und Dorina, was mit Fabian ist."
[…..]

9.45 Uhr:
Der Richter kündigt den Schwerpunkt der Befragung an: Es soll um die Beziehung von Matthias R. und Gina H. gehen. "Es war harmonisch, wir haben viel mit den Kindern unternommen", sagt R. Gina H. hat ebenfalls einen Sohn, der ein Jahr jünger als der kleine Fabian ist.
[…..]

9.39 Uhr:
Staatsanwalt Nowack antwortet: "Wir sind gerne bereit, jedes Messer, jede Socke, die noch irgendwo auftaucht, zu untersuchen, auch bei knappen Kapazitäten."

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