VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Turmfalke23 » Samstag, 28. Februar 2026, 19:20:47

Im nachfolgenden Bericht ist von DNA-Material an einem Schuh von Emile die Rede.
Ermittler entdeckten in dem Gebiet auch Kleidungsstücke des Kindes. Die nun gesammelten Speichelproben sollen mit genetischen Spuren verglichen werden, die auf einem Schuh des verschwundenen Jungen gefunden wurden. Die Familie von Émile ist von der Testaktion ausgenommen, da ihre DNA bereits zu Beginn der Ermittlungen erfasst wurde.....
Quellen:
https://www.n-tv.de/panorama/Fall-Emile ... 15938.html
sowie
Genetische Spur soll Klarheit bringen: Massen-DNA-Test im Fall Émile
https://verbraucherschutzforum.berlin/2 ... le-410130/

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Heckengäu » Samstag, 28. Februar 2026, 12:50:47

Turmfalke23 hat geschrieben: Samstag, 28. Februar 2026, 07:33:10 Warum musste Émile (2) sterben? Ein DNA-Massentest soll jetzt bei der Aufklärung helfen.
Hoffentlich, um in diesem Fall weiterzukommen.

https://www.bild.de/news/ausland/wurde- ... er_Current
Rund 100 Personen, d.h. alle Einwohner und Gäste, Besucher, die am 8.Juli 23 anwesend waren, als das Kleinkind verschwand.
Da wird nichts bei rauskommen, denn die DNA Spur ist unvollständig und derjenige, der das Kind am Ende der Spur auf Höhe des Waschhauses von der Gasse hochgehoben hatte und davon trug, war zu 99,9% ein Fremder.

Auf Wunsch der Eltern wurde die Massnahme angeordnet. Es ist verständlich dass sie nach jedem halben Strohhalm greifen müssen.
Die ersten wurden nun am WE zum Speichelstab genommen. Abgeschlossen sein wird diese Aktion am 8.7.2026.
Nach Angaben des Senders TF1 handelt es sich um unvollständige DNA-Fragmente, die etwa aus Haaren, Blut, Hautschuppen, Schweiß oder Speichel stammen könnten. Die Entnahme und Auswertung der Proben dürfte mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Wäre der Fall bei einem DNA-Treffer gelöst?

Nein. «DNA ist flüchtig, sobald sie in Kontakt kommt, und kann von einer Person zur nächsten weitergegeben werden – sogar über Dritte hinweg. Entsprechend komplex und technisch anspruchsvoll bleiben die weiteren Ermittlungen», erläutert Marc Rollang, ein pensionierter Hauptmann.
https://www.lessentiel.lu/de/story/raet ... -103514958

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Samstag, 28. Februar 2026, 12:22:55

DNA Spuren auf dem T-Shirt geben mit Sicherheit keinen Hinweisen darauf, warum Ëmile sterben musste bzw. gestorben ist. Dazu müsste die Familie, ganz besonders die Eltern oder die Mutter gefragt werden, wer denn alles die Möglichkeit gehabt hat, mit dem gelben T-Shirt in Kontakt zu kommen. Das kann eine Kindergärtnerin gewesen sein, oder Nachbarkind oder sonst jemand aus dem näheren Umfeld. Für mich sieht das alles wie eine Hinhaltetaktik der Familie aus, bzw. der Großeltern mit ihren erwachsenen Kindern.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Turmfalke23 » Samstag, 28. Februar 2026, 07:33:10

Warum musste Émile (2) sterben? Ein DNA-Massentest soll jetzt bei der Aufklärung helfen.
Hoffentlich, um in diesem Fall weiterzukommen.

Der Tod des kleinen Émile (2) bewegt die Menschen über die Grenzen von Frankreich hinaus. Am 8. Juli 2023 verschwand das Kind aus dem Garten seiner Großeltern. Monatelang wurde erfolglos nach dem Jungen gesucht. Bis am 30. März 2024 nur 1,5 Kilometer vom Grundstück der Familie entfernt Knochen und Kleidung von Émile entdeckt wurden. Bis heute konnte der Fall nicht vollständig aufgeklärt werden. Jetzt soll ein DNA-Massentest das ...
https://www.bild.de/news/ausland/wurde- ... er_Current

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Iven » Freitag, 13. Februar 2026, 19:16:17

Off Topic

Ich bitte um Eure tatkräftige Unterstützung: https://het-forum.de/viewtopic.php?t=8705

PS: Es gibt dort in dem Unterforum auch ein Spendenbuch, wo man sich eintragen kann, wenn man möchte.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Freitag, 13. Februar 2026, 12:55:00

Es ist schier unmöglich einzuschätzen, wie die einzelnen Familienmitgleider ticken.
Sohn / Onkel M. soll das schwarze Schaf in der Familie sein; was auch immer damit gemeint ist.
Vielleicht ist er nicht sehr angepasst, vertritt seine eigene Meinung, geht eigene Wege?

Die tiefe Religiösität wird m. E. völlig überbewertet. Vermutlich ist es so, dass der Alltag für die Frau aus den drei
großen "KKK" besteht und der Mann für das Einkommen sorgt.
Was die Verschwiegenheit nach aussen betrifft, so kann es einfach nur daran liegen, dass den Kindern eingetrichtert wurde, dass alles, was in der Familie gesprochen wird, das Haus nicht verlässt.
Zumindest wurde ich so erzogen, das hatte allerdings nichts mit Religion zu tun, sondern mit Vertraulichkeit und Vertrauen.

Was die Öffentlichkeit über die Familie zu wissen glaubt, stammt überwiegend aus den Medien und dass es wie ein "Stille Post-Spiel" ist, dürfte uns allen klar sein.

PS:
Das Forum war kürzlich nicht erreichbar, hoffentlich bleibt es jetzt weiterhin bestehen. 🙏🐞🍀

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Freitag, 13. Februar 2026, 05:59:02

Hier noch ein etwas älterer Bericht über die Ermittlungsarbeit der Polizei, insbesondere über die "cellule Émile" vom 25.3.2025:

Interessant finde ich vor allem den Hinweis über Verhörspezialisten. Vielleicht haben sie während der Verhöre Beobachtungen gemacht, die für vier Familienmitglieder von Émile letzten Endes nicht entlastend waren. Immerhin gibt es nun eine Reaktion der vier Familienmitglieder durch jede Menge Anträge auf weitere Ermittlungen der Polizei. . Das ist eine Änderung im Verhalten und meiner Meinung nach ist das ein Ergebnis eines gewissen Drucks, der evtl. aufgebaut worden ist, um die vier Personen aus der Reserve zu locken.

La cellule est aussi assistée de spécialistes du comportement criminel. Ces derniers peuvent repérer pendant les auditions le moindre sourcillement ou tic du langage d’un suspect qui pourrait orienter le dossier sur telle ou telle piste. La patience est leur principal atout, et le moindre petit mensonge ne leur échappera pas.
Übersetzt:

Die Einheit wird zudem von Spezialisten für kriminelles Verhalten unterstützt. Diese Spezialisten erkennen während der Vernehmungen selbst die kleinsten Zuckungen oder verbalen Eigenheiten eines Verdächtigen, die die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung lenken könnten. Geduld ist ihre größte Stärke, und sie entgehen keiner noch so kleinen Lüge.

https://www.europe1.fr/Police-Justice/q ... con-669723

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Donnerstag, 12. Februar 2026, 14:52:29

Es gibt noch einen relativ neuen Bericht vom 6.2.2026. Zu Wort kommt Jacques Charles Fombonne. Es geht hauptsächlich um die Frage, was die Ermittlungen noch ans Licht bringen können.

Übersetzt:

Jacques-Charles Fombonne, ehemaliger Gendarmeriegeneral und Ex-Kommandant der Forschungsabteilung von Orléans, kehrt im Podcast Le Titre à la Une zurück , um darüber zu sprechen, worauf Ermittler heute noch hoffen können.

Die drei Fahrräder, die im Dezember 2025 bei Émiles Großeltern beschlagnahmt wurden, werden derzeit im Labor analysiert. Was erhoffen sich die Ermittler von diesen Fahrrädern?
Theoretisch lassen sich verschiedene Spuren finden, beispielsweise Fingerabdrücke oder DNA in nicht-blutgebundener Form, oder sogar DNA in einem zuvor unbemerkten Blutfleck. Die Gewinnung von Fingerabdrücken gestaltet sich jedoch aufgrund des Zeitablaufs und der Lagerbedingungen äußerst schwierig, da sie spezielle Konservierungsbedingungen erfordern.

Die DNA des Kindes zu finden, würde wenig beweisen, wenn es die Fahrräder lediglich berührt hätte. Weitaus aussagekräftiger wäre hingegen der Nachweis seiner DNA in einem Blutstropfen. Daraus ergäbe sich die Frage: Wie gelangte das Blut an den Lenker oder den Rahmen? Dies könnte einen direkten Bezug zu den Ereignissen herstellen, auch wenn ein Blutfleck nicht zwangsläufig den Täter oder die genauen Umstände identifiziert.


Was ist die aktuelle Herausforderung für die Ermittler? Suchen sie nach potenzieller DNA, um neue Verdächtige zu identifizieren, oder im Gegenteil, um bestimmte Spuren auszuschließen? Wie gehen sie dabei vor?
Vermutlich gehen die Ermittler seit Beginn der Untersuchung im Juli 2023 in dieselbe Richtung. Zunächst werden Beobachtungen angestellt, die hier jedoch unmöglich sind, da weder der Verbleib des Kindes noch die Umstände bekannt sind. Daher werden verschiedene Hypothesen geprüft: Entführung, ein Raubtier (Wölfe oder Luchse kommen in der Gegend vor), ein Verkehrsunfall oder ein familiärer Schicksalsschlag.

Die meisten dieser Spuren wurden vor 18 Monaten verworfen, als der Schädel des Kindes gefunden wurde. Mithilfe der Palynologie, der Pollenanalyse, stellten die Ermittler fest, dass der Leichnam zwangsläufig bewegt worden war. Diese wissenschaftlichen Methoden bestätigen, dass das Kind nicht an dem Fundort starb: Der Leichnam wurde bewegt, und der Junge starb an einem Schlag ins Gesicht, genauer gesagt auf das Jochbein, direkt unterhalb des Auges.

Nach der Untersuchung des Schädels vermuten die Ermittler die Beteiligung einer dritten Person. Wie lässt sich diese Annahme anhand der Untersuchung der Überreste stützen?
Die Beteiligung eines Dritten lässt sich aus der Tatsache schließen, dass die Leiche nach dem Tod bewegt wurde. Daher muss jemand eingegriffen haben.

Die Anwältin von Émiles Großmutter ist der Ansicht, dass in Haut-Vernet DNA-Proben genommen werden sollten. Was bezweckt man mit der Entnahme von DNA-Proben von Personen, die zunächst nicht verdächtigt werden?
In der Anfangsphase der Ermittlungen sammelten die Kriminalbeamten zwangsläufig DNA-Proben von allen Personen, die am Tag des Verschwindens des Kindes möglicherweise Kontakt zu ihm hatten. Ziel war es, herauszufinden, ob sich Émiles DNA unter ungeklärten Umständen an ihnen finden ließe, was auf einen Kontakt zum Zeitpunkt des Mordes oder Unfalls hindeuten würde. Nun liegt der Fokus darauf, den Kreis der Verdächtigen bzw. der Personen, die dem Kind wahrscheinlich begegnet sind, zu erweitern. Die Schwierigkeit besteht im Vergleich: Es ist sinnlos, die gesamte DNA der Welt zu sammeln, wenn die DNA eines Verdächtigen nicht mit den Umständen des Geschehens oder der DNA des Opfers in Verbindung gebracht werden kann.

Diesen Sommer haben sich bereits einige Dorfbewohner des Weilers einem DNA-Test unterzogen. Der Anwalt der Großmutter schlägt vor, das gesamte Dorf zu testen, um eine DNA-Datenbank zum Vergleich anzulegen, falls auf einem zu analysierenden Gegenstand eine DNA-Spur gefunden wird. Was halten Sie davon?
Der Weiler besteht nur aus 17 Personen, einschließlich der Familie, was eine zu geringe Stichprobengröße darstellt. Um die Ermittlungen voranzubringen, muss ein Zusammenhang zwischen einer von einer Person entnommenen Probe und der Wahrscheinlichkeit eines möglichen Kontakts dieser Person mit dem Kind hergestellt werden.


Wenn der Verdacht auf eine dieser 17 Personen gefallen wäre, hätte die Polizei meiner Meinung nach nach einer Untersuchung bereits Proben von denjenigen genommen, die möglicherweise mit dem Kind in Kontakt gekommen waren.

Wie erhält ein Ermittler eine solche Anfrage nach zusätzlichen Informationen von Anwälten, die Zivilparteien vertreten? Handelt es sich um echte Unterstützung oder um Behinderung?
Es könnte beides zutreffen. Für einen Ermittler ist es nie angenehm, da es den Verdacht nahelegt, dass die Arbeit nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde. Auf Seiten des Antragstellers mag es in gutem Glauben geschehen, einer vernachlässigten Spur nachzugehen. Doch auf eine eher machiavellistische Art und Weise könnte es auch darum gehen, ein Ablenkungsmanöver zu inszenieren: potenziellen Verdacht vorzubeugen, indem man argumentiert, man selbst habe die weiteren Ermittlungen beantragt – etwas, was ein Täter angeblich nicht tun würde.


Was können die Ermittler heute im Idealfall erhoffen, um den Fall voranzubringen?
Je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto schwieriger wird es. Da es weder einen Tatort noch ein klares Motiv gibt, haben die Ermittler vermutlich ihre üblichen Mittel ausgeschöpft: DNA-Spuren, Familienanamnese, chronologische Zeugenaussagen und Spürhunde (Ermittlungsteams mit Hunden). Es laufen jedoch noch einige forensische Untersuchungen, insbesondere an den drei Fahrrädern, die weitere Hinweise liefern könnten.

Hinzu kommt die Möglichkeit von Geheimdienstinformationen. Die Tatsache, dass sie diese Fahrräder zweieinhalb Jahre später beschlagnahmten, deutet darauf hin, dass sie – möglicherweise anonyme – Informationen erhalten haben, die sie veranlassten, diesem Hinweis nachzugehen.

Die Analyse der Tausenden von Verfahrensdokumenten mithilfe der Anacrim -Software der Gendarmerie könnte sich schließlich als entscheidend erweisen. Diese Software ermöglicht die Erstellung von Zeitleisten und das Aufspüren von Ähnlichkeiten oder Widersprüchen zwischen verschiedenen, zu unterschiedlichen Zeitpunkten abgegebenen Aussagen. Möglicherweise war es dieses Werkzeug, das sie zu Cousin Maxime und den Fahrrädern führte.

Im Falle einer Familientragödie könnte ein entscheidender Durchbruch durch das Brechen des Schweigegelübdes erzielt werden. Innerhalb dieser tiefreligiösen Familie könnte jemand das Geheimnis als zu belastend empfinden und es für unannehmbar halten, über ein so abscheuliches Ereignis wie den Tod eines Kindes zu schweigen, ohne dafür bestraft zu werden. Die Ermittler haben möglicherweise bereits die vier Hauptverdächtigen festgenommen, da sie ahnen, dass die Lösung dort liegt, jedoch ohne ausreichende Beweise, um einen konkreten Täter zu identifizieren.


https://www.bfmtv.com/police-justice/ve ... 60775.html


Interessant finde ich die Idee, dass die Sache mit den Fahrrädern durch einen anonymen Hinweis aufgekommen sein könnte.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Donnerstag, 12. Februar 2026, 12:14:02

Ich gehe davon aus, dass die Ermittler einen Verdacht Richtung Familie haben. Ich glaube nicht, dass die Großeltern ahnungslos waren und dass Onkel M. die Tat begangen hat. Meine Auffassung beruht aber nur auf Spekulationen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass M. die nötige Selbstsicherheit hat, nach der Erziehung durch den aggressiven Vater, um den Neffen auf die harte Art und Weise zu erziehen. Ich stelle ihn mir eher als unentschlossenen Duckmäuser vor, nach wie vor bereit ist alles vom Vater hinzunehmen und ihn notfalls auch noch zu unterstützen. .

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Donnerstag, 05. Februar 2026, 21:18:22

Gast A hat geschrieben: Donnerstag, 05. Februar 2026, 14:26:21 Die Anwälte der Familie fordern also einen MasssnDNAabgleich und dass der gesamte Ort auf den Kopf gestellt wird.
Mir kommt das wie ein letztes Aufbäumen vor, während sich die Ermittlungen alle auf einen Punkt hin zu bewegen scheinen.
Mir erscheint es auch wie Nebelkerzen. Ich könnte mir höchstens noch vorstellen, dass die Großeltern nicht involviert sind und ihnen wirklich an der Aufklärung gelegen ist.
Das ist aber eigentlich nicht meine favorisierte These zur Beteiligung.

Wenn die Großeltern zwar nicht tatbeteilgt, aber „informiert „ wären, stelle ich mir schon länger die Frage, wie man als Eltern das eine Kind schützen, das andere aber in solch unerträglicher Unklarheit lassen kann.

Oder geht es nur darum, um alles in der Welt dem guten Ruf nach außen hin zu wahren?

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Donnerstag, 05. Februar 2026, 14:26:21

Die Anwälte der Familie fordern also einen MasssnDNAabgleich und dass der gesamte Ort auf den Kopf gestellt wird.
Mir kommt das wie ein letztes Aufbäumen vor, während sich die Ermittlungen alle auf einen Punkt hin zu bewegen scheinen.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Donnerstag, 05. Februar 2026, 08:03:18

Es sind im Dezember wohl insgesamt 3 Fahrräder beschlagnahmt worden. Außerdem wohl noch weitere Gegenstände.
Alles wird derzeit auf DNA-Spuren untersucht

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/mort-d-e ... 40875.html

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 04. Februar 2026, 04:37:00

Es sind einige Antworten sehr interessant, beispielsweise die Antwort zur Frage der Lagerung des Leichnams.
Der Ort, an dem der Leichnam des Kindes offenbar längere Zeit gelegen hatte, war keine sterile Umgebung. Entomologische (Untersuchung nekrophager Insekten) und palynologische (Pollen-)Analysen des Schädels des kleinen Émile ergaben, dass es sich zwar um einen vor Witterungseinflüssen geschützten, aber dennoch relativ offenen Ort handelte. Typische Beispiele: eine Scheune, eine Garage, ein verlassenes Haus…
In der Umgebung gibt es sicher sehr viele Orte, wo die Leiche gelagert worden sein könnte. . Ohne besondere Anhaltspunkte /Hinweise wäre es sicher zu aufwändig diese zu untersuchen.


Was ist eigentlich, wenn der Leichnam tatsächlich an einem Ort gelagert worden ist, den die Großmutter nun angegeben hat und für den sie genaue Untersuchungen beantragt hat. Wäre das automatisch entlastend oder könnte man nicht hinterfragen, wie sie auf diesen Ort kommt, wo es sich doch evtl. um Täterwissen handelt?

Außerdem ist die Antwort zur Unfallfrage interessant. Der Reporter stellt nochmals klar, dass die Justiz davon ausgeht, dass Émile durch einen Schlag auf den Kopf gestorben ist, also nicht durch einen Sturz, was auf einen Unfall hindeuten wurde.

Gleich die erste Antwort ist ebenfalls interessant, nämlich dass der Reporter von einer Aufklärung des Falles ausgeht, weil die Aufklärung vom Willen einer Person abhängt. Ich interpretiere das dahingehend, dass eine Person ihr Schweigen brechen wird . Das ist sehr optimistisch. Ich glaube eher daran, dass zunächst die Spurentechnik eine maßgeblcihe Rolle bei der Aufklärung spielen wird und erst dann durch Untersuchungsergebnisse der Druck auf eine bestimmte Person erhöht wird, so dass sie redet. .

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 04. Februar 2026, 04:25:37

@Ichhier

Danke, das ist ein interessanter Bericht aus dem "Le Parisien". Ich stelle die Fragen an Ronan Folgoas ( leitender Reporter des "Le Parisien") und seine Antworten hier mal in deutscher Übersetzung ein.

Tod des kleinen Émile:
„Er erlag einem heftigen Schlag durch einen Gegenstand, davon sind die Ermittler überzeugt.“
In diesem außergewöhnlichen Fall gab es am Montag eine neue Wendung, als die Großeltern mütterlicherseits weitere Ermittlungen beantragten. Ronan Folgoas, leitender Reporter, beantwortete Ihre Fragen am Dienstag, dem 3. Februar.
Ihre Fragen, unsere Antworten
Glauben Sie, dass wir jemals die Wahrheit über Émiles Schicksal erfahren werden? Oder steuern wir auf einen ähnlichen Fall wie Gregory zu? Vielen Dank!

Robinson
Ja, ich habe das Gefühl, dass die Wahrheit irgendwann ans Licht kommen wird, auch wenn sie heute noch verborgen zu sein scheint. Vielleicht hängt es nur vom Willen einer einzigen Person ab, die genau weiß, was am 8. Juli 2023 auf tragische Weise geschehen ist.
Können wir mit Sicherheit sagen, dass ein Dritter am Verschwinden und/oder Tod von Émile beteiligt war?
Luis92

Das Gericht hat erneut festgestellt, dass das Kind an den Folgen eines heftigen Schlags starb. Zudem steht fest, dass sein Leichnam lange Zeit an einem geschützten Ort lag, bevor sein Schädel und einige Knochen in der freien Natur gefunden wurden. Ein Teil seiner sterblichen Überreste wurde daher überführt.
Ihre Fragen, unsere Antworten
In einer Ihrer Antworten erwähnen Sie eine Gruppe von 30 Personen für die DNA-Probenentnahme. Waren nicht nur 17 Personen am Ort des Geschehens anwesend, als das Kind verschwand?
Sido

Sie haben Recht, Sido, 17 Personen befanden sich am 8. Juli 2023 gegen 17:15 Uhr in der Nähe des Ortes, an dem die Person verschwand. Es ist jedoch anzunehmen, dass auch andere Personen, deren Aufenthaltsort zu diesem Zeitpunkt nicht eindeutig geklärt ist, für die Staatsanwaltschaft und die Ermittler von Interesse sein könnten.
Ihre Fragen, unsere Antworten
Man geht davon aus, dass die Leiche entkleidet und unter sterilen Bedingungen aufbewahrt wurde, bevor sie an dem Fundort abgelegt wurde. Es überrascht mich, dass bei den Hauptverdächtigen keine weiteren Gegenstände, wie beispielsweise ein Gefrierschrank, sichergestellt wurden, da Anthropologen dieses konkrete Detail nach Émiles Tod feststellen konnten.
Juliette

Der Ort, an dem der Leichnam des Kindes offenbar längere Zeit gelegen hatte, war keine sterile Umgebung. Entomologische (Untersuchung nekrophager Insekten) und palynologische (Pollen-)Analysen des Schädels des kleinen Émile ergaben, dass es sich zwar um einen vor Witterungseinflüssen geschützten, aber dennoch relativ offenen Ort handelte. Typische Beispiele: eine Scheune, eine Garage, ein verlassenes Haus…
Hallo. Warum fordern die Großeltern weitere Ermittlungen? Haben sie einen Verdacht gegen jemanden oder wollen sie von der Sache ablenken? Vielen Dank für Ihre Antworten.
Patty

Der Anwalt von Émiles Großmutter mütterlicherseits möchte in dem Verfahren offensichtlich nicht länger nur passiver Nebenbeteiligter bleiben. Daher zeigt er durch diese Anträge auf Ermittlungsmaßnahmen den Wunsch, den Verlauf der Ermittlungen zu beeinflussen. Und das ist selbstverständlich sein gutes Recht. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass sein aktueller Status als Nebenbeteiligter keinerlei Aussage über den Ausgang des Verfahrens zulässt.
Können Sie uns sagen, wer zum Zeitpunkt des Verschwindens des Kindes anwesend war? Befand es sich in der Obhut und Aufsicht der Großeltern väterlicher- oder mütterlicherseits?
Alino

Im vergangenen Dezember veröffentlichten wir die Erkenntnisse der Ermittler aus den Minuten um Emiles Verschwinden . Der Großvater machte sich als Erster auf die Suche nach dem kleinen Jungen. Er ging die kleine Straße entlang, die am Haus der Familie vorbeiführt und zum Eingang des Weilers Haut-Vernet hinunterführt. Kurz darauf folgten ihm ein Onkel und eine Tante von Emile. Und tatsächlich waren es die Großeltern mütterlicherseits (die Eltern von Marie, der Mutter des kleinen Jungen), bei denen Emile seine Sommerferien in ihrem Ferienhaus verbrachte.
Was hat es mit der Beschlagnahmung der Fahrräder im Haus der Großeltern auf sich? Soll damit der Schmutz an den Reifen mit dem Boden an der Fundstelle von Émiles Knochen verglichen werden?
Jo
Im Dezember wurden im Haus der Familie in Haut-Vernet zwei Fahrräder, darunter ein Mountainbike, beschlagnahmt . Mindestens eines dieser Fahrräder wurde von Émiles Onkel benutzt, einem jungen Mann, der im vergangenen Frühjahr festgenommen wurde. Die Analysen der Fahrräder sollten Spuren von DNA, Blut oder auch Einwirkungen aufdecken. Und ja, es kann hilfreich sein, Schmutzspuren an den Felgen zu finden. Doch zweieinhalb Jahre nach Émiles Verschwinden und anderthalb Jahre, nachdem seine Leiche möglicherweise in den Wald gebracht wurde, wo sie gefunden wurde, kann man die Aussagekraft dieser Analysen durchaus infrage stellen.
Die wahrscheinlichste Hypothese wäre ein Tod durch Unfall?
Mrcurieux

Ermittler und Richter sind überzeugt, dass der Tod des kleinen Émile (er war zweieinhalb Jahre alt) auf einen heftigen Schlag mit einem Gegenstand auf den Wangenknochen zurückzuführen ist. Die Untersuchung des Schädels des Kindes bestätigt diese Überzeugung. Émile wurde demnach von einem Dritten getötet.
Hatte der Wanderer das Recht, den Schädel des kleinen Émile mitzunehmen? Und versucht die Großmutter, die Ermittler in die Irre zu führen?
Verheiratet


Es wäre zweifellos besser gewesen, wenn die Wanderin, die den Fund im März 2024 machte, die sterblichen Überreste nicht transportiert hätte . Offenbar fehlten ihr jedoch die Mittel, die Polizei zu verständigen, was sie nach ihrer Rückkehr umgehend tat. Daher kann man ihr kaum etwas vorwerfen. Was die gestern bekannt gegebenen Schritte der Großmutter und ihres Anwalts betrifft, sind alle Hypothesen und Interpretationen möglich. Die Möglichkeit, dass sich eine Nebenperson an den Ermittlungen und der Wahrheitsfindung beteiligt, sollte jedoch nicht von vornherein ausgeschlossen werden.
Hallo Ronan. Immer wenn in den Medien neue Informationen über die familiären Verbindungen auftauchen, fordert Oma Vedovinis Anwalt systematisch weitere Ermittlungen – wie eine alte Leier. Wer kann diese neuen Ermittlungen anordnen und durchführen? Vor allem, da die meisten Ermittler wahrscheinlich die familiäre Seite bevorzugen. Beihilfe und unterlassene Hilfeleistung... Danke, Ronan, für deine Einschätzung!

Hallo Floever. Nur die Untersuchungsrichter können entscheiden, ob sie den Anträgen auf Ermittlungsmaßnahmen nachkommen, die kürzlich von der Anwältin von Émiles Großmutter mütterlicherseits gestellt wurden. Die Großmutter wurde zwar in Gewahrsam genommen, aber ohne Anklageerhebung wieder freigelassen. Sie gilt daher vor Gericht als Nebenklägerin. Anders als die drei anderen Personen, die im März 2025 in Gewahrsam genommen wurden (ihr Ehemann Philippe Vedovini und zwei ihrer inzwischen erwachsenen Kinder), suchte Anne Vedovini nicht unmittelbar nach Émiles Verschwinden nach ihm.
Ist es denkbar, die DNA aller Einwohner von Haut Vernet und der gesamten Familie von Émile zu sammeln?
Livie


Hallo Livie. Wie wir in vielen anderen Fällen gesehen haben, ist es technisch möglich, Hunderte von DNA-Proben zu sammeln und zu verarbeiten. In diesem Fall ist es daher möglich, DNA von einer Gruppe von etwa dreißig Personen zu gewinnen.

https://www.leparisien.fr/faits-divers/ ... 4PL5GE.php

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Dienstag, 03. Februar 2026, 20:22:22

https://www.leparisien.fr/faits-divers/ ... 4PL5GE.php

Hier werden Fragen zum Fall beantwortet. Wenn es mir richtig übersetzt wurde, sind da einige interessante Aussagen mit dabei

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Dienstag, 03. Februar 2026, 20:19:10

[quote=AngRa post_id=321227

Dass ein Familienmitglied gehandelt hat und die anderen nichts wissen, kann ich mir nicht vorstellen. In einem Haushalt mit vielen Personen kann einer vor dem anderen nichts geheim halten, so ist es jedenfals meine Vorstellung.
[/quote]

Ich könnte mir eher vorstellen, dass außerhalb des Hauses was passiert ist und dann dieses Familienmitglied die Geschichte vom Verschwinden erzählt hat.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Dienstag, 03. Februar 2026, 19:04:46

@Ichhier

Danke, dass Du den Bericht, in dem Onkel M. als schwarzes Schaf bezeichnet wird, eingestellt hast. Ich hatte das in Erinnerung, habe aber die Quelle nicht mehr gehabt.

Er soll wohl heutzutage lt. Berichten an einem unbekannten Ort in Südfrankreich arbeiten. Also hat er wohl das Design / Kunst -Studium aufgegeben oder unterbrochen. Zum Zeitpunkt der Ingewahrsamsnahme im März 2025 soll er noch im Hause der Eltern in Bouilladisse gewohnt haben, denn er soll dort aus dem Bett heraus in Gewahrsam genommen worden sein. Das habe ich mir gemerkt, weil es so dramatisch klingt.

Dass ein Familienmitglied gehandelt hat und die anderen nichts wissen, kann ich mir nicht vorstellen. In einem Haushalt mit vielen Personen kann einer vor dem anderen nichts geheim halten, so ist es jedenfals meine Vorstellung.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Dienstag, 03. Februar 2026, 18:09:41

L’étudiant en école de design, présenté comme « le mouton noir » de la famille et ayant essuyé plusieurs fois les sévères corrections paternelles, aurait-il pu avoir un geste malheureux envers le petit ? Philippe puis Anne n’ont pas exclu cette hypothèse devant les gendarmes.

https://www.valeursactuelles.com/clubva ... e-lenquete


Übersetzung:

Könnte der Designstudent, der als „schwarzes Schaf“ der Familie gilt und mehrfach strenge väterliche Züchtigungen erdulden musste, eine fatale Geste gegenüber dem Kleinen begangen haben? Philippe und Anne schlossen diese Hypothese gegenüber den Gendarmen nicht aus

Das ist mir neu, dass die Eltern nicht ausschließen, dass ihr Sohn etwas mit dem Tod des Enkels zu tun hat.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Ichhier » Dienstag, 03. Februar 2026, 18:04:25

AngRa hat geschrieben: Dienstag, 03. Februar 2026, 04:16:06

Ich bin gespannt darauf, ob und wie die Ermittlungsbehörden auf die Anträge reagieren. Bislang wurde ein gegen Familienmitglieder bestehender Tatverdacht nicht ausgeschlossen. Meiner Meinung nach könnte es sich bei den Anträgen letzten Endes um Nebelkerzen handeln. Die Arbeit der Ermittlungsbehörden wird in Frage gestellt, auch wenn das Gegenteil behauptet wird.
Ich habe auch gleich an Nebelkerzen gedacht.

Ich könnte mir noch vorstellen, dass ein Familienmitglied im Alleingang gehandelt hat und somit die anderen wirklich unwissend sind.

Weiter gehe ich auch davon aus, dass es sich um kein Unfallgeschehen handelt. Ich gehe davon aus, zumindest hoffe ich das sehr, dass die Mehrheit der Unfallverursacher nach dem ersten Schockmoment Hilfe holen und sich der Verantwortung stellen

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Dienstag, 03. Februar 2026, 11:31:54

Laut BFMTV geht es bei den Anträgen der Rechtsanwältin von Émiles Großmutter unter anderem auch um DNA Untersuchungen der Bewohner von Haut-Vernet.

Mort d'Émile: l'avocat de la grand-mère du petit garçon juge "opportun" des prélèvements ADN au Haut-Vernet
Ce lundi 2 février, sur BFMTV, Me Julien Pinelli a également évoqué la possibilité d'effectuer des prélèvements ADN sur les habitants du Haut-Vernet. "C'est quelque chose qui me semble opportun au regard des investigations qui ont été conduites", a affirmé l'avocat. "L'objectif, c'est d'arriver au constat selon lequel aucune porte ne sera restée fermée, aucune option n'aura pas été suivie".


Übersetzt:
Tod von Émile: Die Anwältin der Großmutter des kleinen Jungen hält DNA-Tests in Haut-Vernet für „angemessen“.

Am Montag, dem 2. Februar, erwähnte Anwalt Julien Pinelli auf BFMTV auch die Möglichkeit, DNA-Proben von den Bewohnern von Haut-Vernet zu nehmen. „Angesichts der bisherigen Ermittlungen erscheint mir dies angebracht“, erklärte der Anwalt. „Ziel ist es, sicherzustellen, dass kein Weg unversucht blieb und keine Option außer Acht gelassen wurde.“


https://www.bfmtv.com/bfm-dici/info-bfm ... 20042.html


-----------------------------------------------------------


Das Thema fremde DNA Spur an Émiles Kleidung und entsprechende Untersuchungen der Bewohner von Haut-Vernet stand schon mal im Raum. Einige Bewohner hatten angeboten freiwillig Proben abzugeben.

Dazu gab es folgenden Bericht:


Alors que les enquêteurs établissent un important travail de recoupage des ADN, des habitants du Vernet se disent prêts à fournir le leur si cela est nécessaire. "Je serai le premier à le faire si c’était demandé" réagit François Balique, le maire du Vernet.
Selon nos informations, une "trace" étrangère à celle de la famille a été découverte par les équipes du professeur Christian Doutremepuich et le laboratoire d'hématologie médico-légale de Bordeaux lors des récentes expertises menées sur les ossements et les vêtements de l'enfant.

Le procureur de la république d’Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, ne souhaite "ni confirmer, ni infirmer" cette information et en appelle "au respect du secret de l’instruction".

"Attention aux corrélations hâtives"
Cette "trace" peut être un élément important ou totalement insignifiant. En somme, c’est un élément fragile et les enquêteurs le savent. Selon nos informations, la section de recherches de Marseille continue de travailler comme d'habitude, pas à pas, et sans se mettre une pression néfaste.

Übrrsetzt:
Während die Ermittler umfangreiche DNA-Abgleiche durchführen, haben die Einwohner von Le Vernet angeboten, bei Bedarf Proben abzugeben. „Ich wäre der Erste, der das tun würde, wenn ich darum gebeten würde“, antwortete François Balique, der Bürgermeister von Le Vernet.
Nach unseren Informationen wurde bei den jüngsten Gutachten, die an den Knochen und der Kleidung des Kindes angefertigt wurden, von den Teams um Professor Christian Doutremepuich und dem forensischen Hämatologielabor von Bordeaux eine „Spur“ entdeckt, die nicht zu der Familie gehörte .

Der Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, möchte diese Information weder bestätigen noch dementieren und ruft zur Wahrung der Geheimhaltung der Ermittlungen auf.

„Vorsicht vor voreiligen Schlüssen!“
Diese „Spur“ könnte ein wichtiges Element oder völlig bedeutungslos sein. Kurz gesagt, es handelt sich um ein fragiles Beweisstück, und die Ermittler wissen das. Unseren Informationen zufolge arbeitet die Forschungseinheit in Marseille wie gewohnt Schritt für Schritt weiter, ohne sich selbst unnötig unter Druck zu setzen.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/mort-d-e ... 00197.html



Offenbar kam es aber nicht zu den Untersuchungen, weil es wohl möglich erschien, dass die fremde DNA Spur auch durch Verunreinigung an die Kleidung geraten sein könnte, so dass Tatrelevanz nicht unbedingt gegeben ist.

Bleibt abzuwarten, ob diese Spur nun weiter verfolgt wird und ob DNA Untersuchungen angeordnet werden. Vielleicht eignet sich die fragile Spur aber auch nicht zum Abgleich. Es wäre aber gut, wenn die Geheimhaltung der Ermittlungen hier nicht mehr so streng gehandhabt wird, denn das führt nur zu Spekulationen.

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