von Lucky Luciano » Donnerstag, 19. März 2026, 10:26:22
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41
Die Gerichtsmedizin hat festgestellt, dass der Göhrde-Mörder (die Göhrde-Mörder) am selben Tag in der Göhrde waren. Ob das tatsächlich gleichzeitig war, darüber wurde nie etwas gesagt.
Korrekt. Jedenfalls nicht offiziell, also mittels Pressemitteilung der POl oder StA. Offizielle Mitteilungen verwiesen stets nur darauf, dass es nicht auszuschließen ist, dass die zweite Tat unmittelbar bei der Sicherung des ersten Tatorts erfolgte. Die Verbindung zogen dann die Medien.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Wie schon weiter oben beschrieben, ist das eigene Auto das naheliegendste Verkehrsmittel, um sich zur und dann in der Göhrde zu bewegen. Alles andere ist denkbar aber eher unwahrscheinlich.
Sehe ich mittlerweile genauso.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Irgendwo habe ich mal gelesen, ein Polizist war der Meinung, er hätte das damals doch recht auffällige Fahrzeug von Köpping (Opferpaar Warmbier/Köpping) bei der Anfahrt zum Kellerberg auf dem Parkplatz beim Forsthaus Röthen stehen sehen.
Das ist auch so. Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine zweite Person (Zivilangestellter der POL), die das bestätigte und konkrete Zeitangaben zur Sichtung machen konnte. Das verdichtet ja eine zeitliche Rekonstruktion auch so gut.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Das würde dann tatsächlich selber Ort und selbe Zeit bedeuten.
Nicht zwingend. Es bedeutet ja nur, dass der betreffende Polizist zum Zeitpunkt "x" und der Zivilangestellte zum Zeitpunkt "y" und "z" das Fahrzeug wahrnahmen. Ob die Tat da schon ausgeführt war oder nicht, belegt die Fahrzeugsichtung nicht.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Allerdings kann man diesbezüglich nur annehmen, dass es sich tatsächlich um einen ganz erstaunlichen Zufall handelt.
Ja, das war wohl in der Kriminalgeschichte einzigartig.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Der oder die Täter waren sich offenbar sicher, dass das erste Opferpaar nicht gefunden wurde und auch nicht mehr gefunden wird. Daher die zweite Tat in unmittelbarer Nähe.
Ja, aber dann auch unter der Voraussetzung, dass wir über dieselben Täter oder den selben Täter in beiden Fällen sprechen. Auch das kann man ja kritisch sehen, respektive andere Abwägungen treffen.
Gast4712 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 19. März 2026, 02:45:41Realistisch betrachtet wäre das zweite Opferpaar vermutlich auch nie gefunden worden, weil es in einer damals schwer zugänglichen Schonung abgelegt worden ist. Da wäre die nächsten Jahre kein Mensch freiwillig reingegangen.
Sehe ich absolut genauso. Es war ja ebenfalls ein Zufall, dass die Hundertschaft am Tag der Nachsuche für Bekleidungsstücke des Opferpaares Reinold die Leichen von Köpping / Warmbier überhaupt fand. Das zu durchsuchende Planquadrat sah den Abschnitt eigentlich gar nicht mehr vor.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]
Die Gerichtsmedizin hat festgestellt, dass der Göhrde-Mörder (die Göhrde-Mörder) am selben Tag in der Göhrde waren. Ob das tatsächlich gleichzeitig war, darüber wurde nie etwas gesagt.[/quote]
Korrekt. Jedenfalls nicht offiziell, also mittels Pressemitteilung der POl oder StA. Offizielle Mitteilungen verwiesen stets nur darauf, dass es nicht auszuschließen ist, dass die zweite Tat unmittelbar bei der Sicherung des ersten Tatorts erfolgte. Die Verbindung zogen dann die Medien.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Wie schon weiter oben beschrieben, ist das eigene Auto das naheliegendste Verkehrsmittel, um sich zur und dann in der Göhrde zu bewegen. Alles andere ist denkbar aber eher unwahrscheinlich.[/quote]
Sehe ich mittlerweile genauso.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Irgendwo habe ich mal gelesen, ein Polizist war der Meinung, er hätte das damals doch recht auffällige Fahrzeug von Köpping (Opferpaar Warmbier/Köpping) bei der Anfahrt zum Kellerberg auf dem Parkplatz beim Forsthaus Röthen stehen sehen.[/quote]
Das ist auch so. Es gibt in diesem Zusammenhang noch eine zweite Person (Zivilangestellter der POL), die das bestätigte und konkrete Zeitangaben zur Sichtung machen konnte. Das verdichtet ja eine zeitliche Rekonstruktion auch so gut.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Das würde dann tatsächlich selber Ort und selbe Zeit bedeuten.[/quote]
Nicht zwingend. Es bedeutet ja nur, dass der betreffende Polizist zum Zeitpunkt "x" und der Zivilangestellte zum Zeitpunkt "y" und "z" das Fahrzeug wahrnahmen. Ob die Tat da schon ausgeführt war oder nicht, belegt die Fahrzeugsichtung nicht.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Allerdings kann man diesbezüglich nur annehmen, dass es sich tatsächlich um einen ganz erstaunlichen Zufall handelt.[/quote] Ja, das war wohl in der Kriminalgeschichte einzigartig.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Der oder die Täter waren sich offenbar sicher, dass das erste Opferpaar nicht gefunden wurde und auch nicht mehr gefunden wird. Daher die zweite Tat in unmittelbarer Nähe.[/quote]
Ja, aber dann auch unter der Voraussetzung, dass wir über dieselben Täter oder den selben Täter in beiden Fällen sprechen. Auch das kann man ja kritisch sehen, respektive andere Abwägungen treffen.
[quote=Gast4712 post_id=326417 time=1773884741]Realistisch betrachtet wäre das zweite Opferpaar vermutlich auch nie gefunden worden, weil es in einer damals schwer zugänglichen Schonung abgelegt worden ist. Da wäre die nächsten Jahre kein Mensch freiwillig reingegangen.[/quote]
Sehe ich absolut genauso. Es war ja ebenfalls ein Zufall, dass die Hundertschaft am Tag der Nachsuche für Bekleidungsstücke des Opferpaares Reinold die Leichen von Köpping / Warmbier überhaupt fand. Das zu durchsuchende Planquadrat sah den Abschnitt eigentlich gar nicht mehr vor.