von HP1 » Mittwoch, 28. Januar 2026, 15:51:01
Jolu65 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:19:33
@HP1
Wo passieren eigentlich die meisten "geplanten" Sexualstraftaten. Eher räumlich dort, wo man sich auskennt. Fraglich deshalb, ob ein Täter nach München in eine Gegend dieser Stadt fährt, die auch nachts nicht völlig unbelebt ist, um dort sexuelle Phantasien auszuleben.
SE war recht groß, wahrscheinlich nicht unsportlich. Eine solche Frau zu überwältigen, sie kampfunfähig zu machen und abzutransportieren ist sicherlich nicht einfach- gut es gibt aber diese Metzger-Maurer-Mörder-Typen, denen das gelingen kann.
Wie ich soeben dargestellt habe, glaube ich eher nicht an die "Stigelmaier"-Hypothese......
Ach, mich beschäftigt halt der große räumliche Abstand zwischen Verschwinden und Ablage, wirft bei mir die Frage auf, wo denn die eigentliche Tathandlung gemäß primärem Motiv stattgefunden haben könnte.
Ein Täter mit Wohnort im weiteren Umfeld der Ablage könnte sich ohne Weiteres in München (oder Teilen davon) recht gut ausgekannt haben. Jedenfalls wahrscheinlicher, als dass ein Münchener die Ablagestelle gekannt hätte.
Ich selbst hab in der Stadt (300k) und Land (2000 Einwohner) gelebt. Wollte ich eine mir unbekannte Frau abgreifen, würde ich jedenfalls das städtische Umfeld wählen. Heute vielleicht nicht mehr wegen der Omnipräsenz von Kameras, aber 1995 auf jeden Fall.
Ich finde halt aus Sicht eines hypothetischen Täters die Herangehensweise eine pfiffige Idee: Abgriff irgendwo, wo einen keiner kennt - wo man also weder als zur fraglichen Zeit anwesend aufgefallen wäre oder allgemein beim Verschwinden einer Person als möglicher Täter in Betracht gezogen werden könnte. Ich würde jedenfalls niemand "vor der Haustür" oder in der umliegenden Gegend mitnehmen, wo mir immer wieder mal unvorhergesehen bekannte Personen begegnen.
Und dann eben die Wahl Großstadt, maximal anonym, weit mehr Gelegenheiten, viel zu viele potentielle Täter, als dass irgendwer außerhalb Münchens auf die Idee käme, der Täter könne gerade aus diesem oder jenem Kaff stammen.
Es gab Berichte, zu dieser Zeit hätte ein nicht identifizierter Mann mehrere Prostituierte im weiteren Bereich des Bahnhofs sonderbar angequatscht. Konnte aber nicht näher eingegrenzt werden.
Wie gesagt, nur eine Tendenz, mir "gefällt" die Hypothese. Kann genauso auch anders gewesen sein.
Die große, sportliche und zu dem Zeitpunkt möglicherweise alles andere als nüchterne Sonja hätte jeder Täter überwältigen müssen, egal ob geplant oder nicht und woher er stammte. Außer halt, er hätte sie sie in eine Falle gelockt, hier darf dann wieder mit KO-Tropfen, Tätergruppe, Waffengewalt als Drohung usw. jongliert werden.
Ja, und die meisten "geplanten" Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt.
[quote=Jolu65 post_id=320133 time=1769581173 user_id=6758]
@HP1
Wo passieren eigentlich die meisten "geplanten" Sexualstraftaten. Eher räumlich dort, wo man sich auskennt. Fraglich deshalb, ob ein Täter nach München in eine Gegend dieser Stadt fährt, die auch nachts nicht völlig unbelebt ist, um dort sexuelle Phantasien auszuleben.
SE war recht groß, wahrscheinlich nicht unsportlich. Eine solche Frau zu überwältigen, sie kampfunfähig zu machen und abzutransportieren ist sicherlich nicht einfach- gut es gibt aber diese Metzger-Maurer-Mörder-Typen, denen das gelingen kann.
Wie ich soeben dargestellt habe, glaube ich eher nicht an die "Stigelmaier"-Hypothese......
[/quote]
Ach, mich beschäftigt halt der große räumliche Abstand zwischen Verschwinden und Ablage, wirft bei mir die Frage auf, wo denn die eigentliche Tathandlung gemäß primärem Motiv stattgefunden haben könnte.
Ein Täter mit Wohnort im weiteren Umfeld der Ablage könnte sich ohne Weiteres in München (oder Teilen davon) recht gut ausgekannt haben. Jedenfalls wahrscheinlicher, als dass ein Münchener die Ablagestelle gekannt hätte.
Ich selbst hab in der Stadt (300k) und Land (2000 Einwohner) gelebt. Wollte ich eine mir unbekannte Frau abgreifen, würde ich jedenfalls das städtische Umfeld wählen. Heute vielleicht nicht mehr wegen der Omnipräsenz von Kameras, aber 1995 auf jeden Fall.
Ich finde halt aus Sicht eines hypothetischen Täters die Herangehensweise eine pfiffige Idee: Abgriff irgendwo, wo einen keiner kennt - wo man also weder als zur fraglichen Zeit anwesend aufgefallen wäre oder allgemein beim Verschwinden einer Person als möglicher Täter in Betracht gezogen werden könnte. Ich würde jedenfalls niemand "vor der Haustür" oder in der umliegenden Gegend mitnehmen, wo mir immer wieder mal unvorhergesehen bekannte Personen begegnen.
Und dann eben die Wahl Großstadt, maximal anonym, weit mehr Gelegenheiten, viel zu viele potentielle Täter, als dass irgendwer außerhalb Münchens auf die Idee käme, der Täter könne gerade aus diesem oder jenem Kaff stammen.
Es gab Berichte, zu dieser Zeit hätte ein nicht identifizierter Mann mehrere Prostituierte im weiteren Bereich des Bahnhofs sonderbar angequatscht. Konnte aber nicht näher eingegrenzt werden.
Wie gesagt, nur eine Tendenz, mir "gefällt" die Hypothese. Kann genauso auch anders gewesen sein.
Die große, sportliche und zu dem Zeitpunkt möglicherweise alles andere als nüchterne Sonja hätte jeder Täter überwältigen müssen, egal ob geplant oder nicht und woher er stammte. Außer halt, er hätte sie sie in eine Falle gelockt, hier darf dann wieder mit KO-Tropfen, Tätergruppe, Waffengewalt als Drohung usw. jongliert werden.
Ja, und die meisten "geplanten" Sexualstraftaten finden mit Abstand als Wiederholungstaten in Familien statt.