MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

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Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Agatha Christie » Donnerstag, 02. April 2026, 13:21:06

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Das HET-Team wünscht allen Mitgliedern und Gästen frohe Ostern und erholsame Feiertage.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von SasiSaarbrooklyn » Freitag, 27. März 2026, 18:46:03

Sehr empfehlenswert:

https://open.spotify.com/episode/5WBrUI ... vuw&t=1468

Ein neuer Podcast mit interessanten Infos, z. B. wird erwähnt, wen Tristans Oma anhand des ersten Phantombildes erkannt hatte, wer hinter dem Anrufer Dirk M. steckt, wem nach der Tat ein Daumen fehlte etc.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Jolu65 » Sonntag, 08. Februar 2026, 21:42:45

Ja, ich bin mit solchen Themen nicht vertraut, weil öffentlich berechtigterweise wenig zu finden ist.....

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von GastausanderemForum » Sonntag, 08. Februar 2026, 10:54:12

Jolu65 hat geschrieben: Sonntag, 08. Februar 2026, 08:44:18 Vor der Tat:
TB streift in einem Gebiet umher, wo Drogenkonsum und Gelegenheitsprositution an der Tagesordnung waren.
Am Tag seiner Ermordung soll er über nach Angaben seines Vaters und seiner Lehrerin über Rückenschmerzen geklagt haben.
Die KI wirft aus, dass Rückenschmerzen als Symptom sexuellen Missbrauchs gedeutet werden können.
TB war 13 Jahre alt.

Wenn man nun 1 + 1 zusammenzählt, ergibt sich das Tatmotiv. Am Körper von TB werden Spuren einer sexuellen Misshandlung zu sehen gewesen sein ( z.B. ausgedrückte Zigaretten o.ä.). Wahrscheinlich -aber das würde ich nicht als gesichert annehmen- ist der Mörder von TB nicht unbedingt identisch mit dem Sexualstraftäter, sondern handelte in dessen Auftrag.

Natürlich kann die Tat auch durch einen kannibalistisch veranlagten Täter begangen worden sein- wie eben Mark Latunski einer ist.
Ich habe mich dieser Theorie der Verdeckung eines sexuellen Missbrauch durchaus auch gewidmet, fand die sogar eine Zeit lang sehr plausibel, weil es nicht untypisch für missbrauchte Kinder wäre, das, was ihnen widerfährt, geheim zu halten. Ich bin jedoch zu anderen Schlüssen gekommen. Da ich mich momentan nicht zu einer Festanmeldung entschließen kann, kann ich das jetzt aber auch nicht im Privatposting fortführen.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Jolu65 » Sonntag, 08. Februar 2026, 08:44:18

Vor der Tat:
TB streift in einem Gebiet umher, wo Drogenkonsum und Gelegenheitsprositution an der Tagesordnung waren.
Am Tag seiner Ermordung soll er über nach Angaben seines Vaters und seiner Lehrerin über Rückenschmerzen geklagt haben.
Die KI wirft aus, dass Rückenschmerzen als Symptom sexuellen Missbrauchs gedeutet werden können.
TB war 13 Jahre alt.

Wenn man nun 1 + 1 zusammenzählt, ergibt sich das Tatmotiv. Am Körper von TB werden Spuren einer sexuellen Misshandlung zu sehen gewesen sein ( z.B. ausgedrückte Zigaretten o.ä.). Wahrscheinlich -aber das würde ich nicht als gesichert annehmen- ist der Mörder von TB nicht unbedingt identisch mit dem Sexualstraftäter, sondern handelte in dessen Auftrag.

Natürlich kann die Tat auch durch einen kannibalistisch veranlagten Täter begangen worden sein- wie eben Mark Latunski einer ist.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von GastAusAForum-2 » Samstag, 31. Januar 2026, 14:36:57

Zebra hat geschrieben: Samstag, 31. Januar 2026, 12:53:39 Selbst wenn klassisches Sexualdelikt/eine Vergewaltigung ausgeschlossen wurde, aber das heißt ja nichts. Der Täter könnte ja ganz anderes sexuelle Handlungen an der Leiche vorgenommen haben, die man eben gar nicht an der Leiche hätte nachweisen können. Ich will auch gar nicht ins Detail gehen, aber er könnte seine Tat für sich selbst gefilmt haben, er könnte onaniert haben in ein Kondom, das er mitgenommen hat etc pp.
Das habe ich ja auch erst gedacht, als ich den Tsgesschauauschnitt hörte und ich habe es auch geschrieben, dass das nichts heissen muss. Die Idee, dass es eventuell Spuren sexueller Aktivität gegeben hat, die freiwillig stattgefunden haben koennten, habe ich erst seit kurzem. Ist das trotz Entfernen der Hoden denkbar, dass da noch etwas nachgewiesen wurde?

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Zebra » Samstag, 31. Januar 2026, 12:53:39

Selbst wenn klassisches Sexualdelikt/eine Vergewaltigung ausgeschlossen wurde, aber das heißt ja nichts. Der Täter könnte ja ganz anderes sexuelle Handlungen an der Leiche vorgenommen haben, die man eben gar nicht an der Leiche hätte nachweisen können. Ich will auch gar nicht ins Detail gehen, aber er könnte seine Tat für sich selbst gefilmt haben, er könnte onaniert haben in ein Kondom, das er mitgenommen hat etc pp.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Jolu65 » Freitag, 30. Januar 2026, 08:39:06

Ich bin missverstanden worden.
Die eigentlich Tat Körperteile zu entnehmen ist ganz gewiss kein "Unfall", sondern es sollte vielleicht dazu dienen Spuren sexueller Handlungen zu verschleiern.
Wahrscheinlicher ist aber eine kannibalistische Tat.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †) FRANKFURT/MAIN 1998

von GastausanderemForum » Donnerstag, 29. Januar 2026, 18:52:04

GastausanderemForum hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 16:04:15 Warum hätte der Täter ein Interesse daran haben sollen, dass Fabians Identität schnell festgestellt wird?
Das kommt davon, wenn man parallel zu zwei Fällen schreibt. Selbstverständlich meinte ich Tristan.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von GastausanderemForum » Donnerstag, 29. Januar 2026, 18:43:12

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 16:37:35 Einer Kinderleiche die Kehle zu durchtrenen, die Hoden zu entnehmen und Fleischteile gezielt aus Oberschenkel und Po herauszuschneiden und mitzunehmen ist alles, aber ganz bestimmt kein "Unfall". Sowas passiert nicht spontan, weil da eh schon eine Leiche liegt. Sowas kannst du als Täter im Leben vielleicht 1x tun und die Gelegenheit war günstig. Das Blut konnte durchs Wasser abfließen, es gab einen Rucksack zur Mitnahme der Fleischteile und der Hoden.

Wie man das als einen Sexunfall bezeichnen kann, ist mir ein absolutes Rätsel, Jolu.
Ist das mit der Mitnahme der Fleischteile und der Hoden eigentlich erwiesen?

Umso erstaunlicher, dass ausgerechnet an einem der Schulhefte ein Fingerabdruck hinterlassen wurde. Wenn das Blut durchs Wasser abgeflossen ist, spricht das auch eigentlich dafür, dass Tristan die Kleidung erst nachträglich übergezogen wurde. Es war an dem Tag nicht gerade mollig warm.
Wetter, Frankfurt/Main am 26. März 1998: wolkig mit etwas Regen, frischer Wind, Temperatur -2.9°C bis 12.1°C, Luftdruck 1008.80 hpa, Sonnenstunden 10.10 Std., Wind 9.36 km/h, Windspitze: 38.88 km/h.
https://chroniknet.de/historisches-wett ... e_vignette

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †) FRANKFURT/MAIN 1998

von GastausanderemForum » Donnerstag, 29. Januar 2026, 17:18:52

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 11:00:43 Die Schultasche sollte dann aber in Tatortnähe bewusst entsorgt werden, um Frankfurt als Täterwohnort zu untermauern. Dort aber wohnt der Täter bestimmt nicht.
Die Schultasche wurde erst Im März 1999 gefunden, als nochmal an das Verbrechen erinnert wurde. Ich bezog mich lediglich auf die in talidas Beitrag abgebildeten Schulhefte und darauf, dass die zum Zeitpunkt der Auffindung des Rucksacks nicht mehr dort waren.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Gast » Donnerstag, 29. Januar 2026, 16:37:35

Einer Kinderleiche die Kehle zu durchtrenen, die Hoden zu entnehmen und Fleischteile gezielt aus Oberschenkel und Po herauszuschneiden und mitzunehmen ist alles, aber ganz bestimmt kein "Unfall". Sowas passiert nicht spontan, weil da eh schon eine Leiche liegt. Sowas kannst du als Täter im Leben vielleicht 1x tun und die Gelegenheit war günstig. Das Blut konnte durchs Wasser abfließen, es gab einen Rucksack zur Mitnahme der Fleischteile und der Hoden.

Wie man das als einen Sexunfall bezeichnen kann, ist mir ein absolutes Rätsel, Jolu.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †) FRANKFURT/MAIN 1998

von GastausanderemForum » Donnerstag, 29. Januar 2026, 16:04:15

Gast hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 11:00:43 Danke. Das untermauert noch mehr meine Theorie, dass es sich niemals um einen Obdachlosen und/oder Drogenabhängigen handeln kann. Die Entsorgung 1 Jahr nach der Tat wäre doch jemandem, dem alles egal ist, dann auch einfach total egal. Die wurde auch bewusst schon relativ in de Nähe des Tatortes hinterlassen, sonst würde man daraus auf den Wohnort des Täters schließen können. Meiner Meinung nach kann er sehr weit entfernt wohnen. Schwulenstriche gab es doch damals nur in den größeren Städten, da wurde man wahrscheinlich in Kleinstädten nicht so fündig.
Die Schultasche sollte dann aber in Tatortnähe bewusst entsorgt werden, um Frankfurt als Täterwohnort zu untermauern. Dort aber wohnt der Täter bestimmt nicht.
Warum hätte der Täter ein Interesse daran haben sollen, dass Fabians Identität schnell festgestellt wird?

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Jolu65 » Donnerstag, 29. Januar 2026, 15:09:17

Ich war auch schon eher dazu geneigt, dass TB Opfer Erwachsener Homosexueller war. WENN MARK LATUNSKI NICHT DER TÄTER WAR.

Bekanntlich soll TB ja über "Rückenschmerzen" geklagt haben- in der KI ist das jedoch nicht hinweisend für sexuellen Missbrauch. Jedoch wollte er wohl einen Arzt aufsuchen und die geklagte Symptomatik könnte als Vorwand gedient haben vom Vater dorthin geschickt zu werden. Das Herumstromern am Hoechster S-Bahnhof ließ ganz TB gewiss in Kontakt zu Kreisen geraten, die etwas mit Drogen und Prostitution zu tun haben. Ich stelle mir das aber eher so vor, dass dort ein Treffpunkt war und die eigentlichen sexuellen Handlungen irgendwo in Frankfurt passierten. Ob das jetzt reiche oder weniger vermögende Personen waren, die sich mutmaßlich an TB vergangen haben könnten, sei jetzt einmal dahin gestellt.
Was passiert sein könnte ist ein "Sexunfall"- welcher das weiß ich nicht und will es auch nicht so genau wissen. Vermutlich blieben bei TB Spuren an seinem Körper zurück, die Rückschlüsse auf irgendwen oder irgendwas zuließen. Bevor er zum Arzt ging, kontaktierte er jemand in der Hoffnung man helfe ihm oder er wollte jemand erpressen. Letzteres erscheint mir plausibler.

Und dann mussten eben Spuren beseitigt werden. Solche Kreise, die sich an Kindern vergreifen, werden da schon Spezialwissen und Spezialisten haben, die mit einem "solchen Problem" umgehen können.

Gut, ziemlich romanhafte Vorstellung und die Sache mit dem Schulranzen passt da nicht hinein. Es könnte - um es passend zu machen: es hat jemand ohne unmittelbare Tatbeteiligung den Ranzen mitgenommen und später wieder abgestellt - oder der Ranzen war so eine Art Trophäe, was aber aufgrund des blutigen Fingerabdrucks auf einemSchulheft auch nicht so recht zu dieser Theorie passt.
Jedenfalls ist das Abstellen des Schulranzen an einem Ort, an dem dieser mit Sicherheit gefunden werden muss, ungewöhnlich und deshalb nicht dem Täter zuzuordnen. Denn der hätte den Ranzen anders verschwinden lassen.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †) FRANKFURT/MAIN 1998

von Gast » Donnerstag, 29. Januar 2026, 11:00:43

GastausanderemForum hat geschrieben: Donnerstag, 29. Januar 2026, 10:25:32 Die Schulbücher wurden bereits am Auffindetag gefunden. Anderenfalls hätte es sicher länger gedauert, Tristans Identität festzustellen.
Danke. Das untermauert noch mehr meine Theorie, dass es sich niemals um einen Obdachlosen und/oder Drogenabhängigen handeln kann. Die Entsorgung 1 Jahr nach der Tat wäre doch jemandem, dem alles egal ist, dann auch einfach total egal. Die wurde auch bewusst schon relativ in de Nähe des Tatortes hinterlassen, sonst würde man daraus auf den Wohnort des Täters schließen können. Meiner Meinung nach kann er sehr weit entfernt wohnen. Schwulenstriche gab es doch damals nur in den größeren Städten, da wurde man wahrscheinlich in Kleinstädten nicht so fündig.
Die Schultasche sollte dann aber in Tatortnähe bewusst entsorgt werden, um Frankfurt als Täterwohnort zu untermauern. Dort aber wohnt der Täter bestimmt nicht.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †) FRANKFURT/MAIN 1998

von GastausanderemForum » Donnerstag, 29. Januar 2026, 10:25:32

talida hat geschrieben: Sonntag, 15. Oktober 2017, 15:19:03 Fund der Schultasche erst 1 Jahr nach der Ermordung
im 25 km entfernten Niedernhausen



Karte Fundort Schultasche.JPG

Bild Fundort Schultasche.JPG

Schultasche.JPG

Inhalt Schultasche.JPG

In der Schultasche wurde ausserdem diese Deutschland-Strassenkarte in tschechischer Sprache gefunden

Landkarte.JPG
Die Schulbücher wurden bereits am Auffindetag gefunden. Anderenfalls hätte es sicher länger gedauert, Tristans Identität festzustellen.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Gast » Mittwoch, 28. Januar 2026, 11:51:24

Frankforder hat geschrieben: Samstag, 18. Oktober 2025, 14:37:14 Ich persönlich glaube, dass Tristan in dem Schwulenmilieu am Bahnhof bekannt war und sich gelegentlich was verdient hat.
Und dann hat irgendwer einen Psychopathen gekannt, der mal genau sowas erleben wollte. Der hat da eine perfide Phantasie ausgelebt und ist anschließend mit der Bahn nach Wiesbaden, ein Stück durch Wald und Flur und dann mit seinem an der A3 geparkten Pkw weg und nie mehr zurückgekommen. Pferdeschwanz und Hasenscharte haben mit Ganzen entweder gar nichts zu tun oder einer war der Vermittler.
Das sehe ich ebenso. Ich halte alle Versionen von Obdachlosen und/oder Drogenabhängigen für unrealistisch. Das war ein Profi, mit PKW und Führerschein, der später den Rucksack sehr weit entfernt weg warf. Drogenabhängigen ist das doch alles egal. Das Phantombild halte ich ebenso für unbrauchbar, weil es den Täter wahrscheinlich gar nicht zeigt.
Wäre nicht verwunderlich, dass da ein pädophiler Psychopath sich in Frankfurt auf dem Kinderstrich bereichert hat, den Jungen überredete sich in die Unterführung zurückzuziehen und dann dort seine Tat ausübte. Könnte ein wohlhabender Geschäftsmann sein, piekfein und hundert Kilometer weit entfernt wohnen.

Es ist furchtbar, aber ich fürchte, man wird den Täter nie finden. Man hat sich zu lange auf das Phantombild und den direkten Umkreis vom Tatort versteift.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von GastausanderemForum » Mittwoch, 28. Januar 2026, 11:09:04

Am 30. März 1998 wird in der FR erwähnt, dass Tristan eine Woche vor seiner Ermordung am Liederbach überfallen wurde.. Wie indirekt aus der FR vom 2. April 1998 hervorgeht machte das Mädchen, das den Zopfmann erstmalig gesehen haben will, einen Tag spaeter seine Zeugenaussage. Der 31.März war ein Dienstag. In der FR vom 2. April stand, die Aussage sei am Dienstag gemacht worden. Im anderen Forum wird seitenweise darüber diskutiert, ob der Standort von dem das Mädchen seine Beobachtung gemacht hätte diese Sichtung überhaupt zulässt.
Andererseits gab es kurz nach dem auch noch eine Zopfmannsichtung durch zwei Frauen in einer Anwaltskanzlei. Der haette erzaehlt Svheisse gebaut zu haben und sei von den beiden an eine Kanzlei für Strafrecht verwiesen worden.
Das Phantombild ist eine Zusammensetzung mehrerer Zeugensichtungen. Vielleicht war der Zopfmann ja zur falschen Zeit am falschen Ort.

Es wurde ja alles möglich über Tristans Gründe, weswegen er die Schule früher verlassen hatte, spekuliert. Kann es nicht sein, dass er eine unerfreuliche Begegnung wie sie eine Woche vorher stattfand gerne vermeiden wollte?
Am 20. März 1999 wird dieser Überfall in der FR nochmal erwähnt, unter anderem hätte Tristan erzählt dabei in den Liederbach geworfen worden zu sein die Täter haette er seinwr Familie zufolge nicht genauer beschrieben.. Ebenfalls am 20. März 1999 erschien im Höchster Kreisblatt ein Artikel, dem zufolge Tristan ein Jahr vorher im Bachbett gefunden wurde. In diesem werden auch die Tunnelzeugen benannt. Die Zeit wird mit 15:20 angegeben, also genau der Zeit, die jetzt als Zeit der Hundehalterin auf der BKA Homepage steht.

Mir fällt es einigermaßen schwer nicht an einen Zusammenhang zwischen dem Ueberfall und dem Mord zu glauben.

Leider sind diese frühen Artikel nicht im Netz zu finden. Ich kann nur auf Bibliotheksrecherche und Fernleihe verweisen. Aber vielleicht erleichtern die von mir genannten Veröffentlichungsdaten die Auffindung. Eine Nachfrage bei den Zeitungen eaere au h eine Moeglichkeit.adann wiederum mit Kosten verbunden wäre.

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von Jolu65 » Mittwoch, 28. Januar 2026, 07:27:18

Vielleicht sollen einige Details der Tat nicht veröffentlicht werden- vielleicht gibt es wie bei "Sille Post" Ungenauigkeiten in der medialen Darstellung.
Ich vorher geschrieben, dass ich Mark Latunski für den Täter halte......

Re: MORDFALL TRISTAN BRÜBACH (13 †), FRANKFURT/MAIN, 1998

von GastausanderemForum » Dienstag, 27. Januar 2026, 19:00:22

Jolu65 hat geschrieben: Dienstag, 27. Januar 2026, 17:10:15 Ich weiß nicht, dass TB woanders getötet worden sein soll und dann zum Tunnel gebracht wurde. Ich denke die ganze Tat ereignete sich am Tunneleingang und später im Tunnel....
Ich meinte das auch nicht so, dass Tat- und Fundort in weiter räumlicher Entfernung gewesen wären. In der Tagesschau vom 27. März 1998 (ca ab Min. 13) hieß es, die Polizei vermute, dass Tat- und Fundort nicht identisch seien. Inzwischen ist die Annahme, dass ein Teil der Tat im Tunnel passierte. Anbei ein Zeitungsartikel aus dem Höchster Kreisblatt, der offenbar kurz nach dem Mord erschienen ist. Da steht zwar 2018 aber wenn man den Artikel liest, ist ziemlich eindeutig, dass das ein Nachdruck ist. In einer 20 Jahre später erschienenen Artikel würden bestimmt nicht Formulierungen stehen wie, dass der Arztbesuch noch überprüft werde. Die Zeiten des Verlassens der Schule wurde damals ganz anders kommuniziert
als es mittlerweile auf der BKA-Homepage steht.

https://www.tagesschau.de/multimedia/se ... 87327.html

https://www.fnp.de/frankfurt/entsetzt-v ... 78755.html

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