MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 11:08:27

batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:02:28 Gäbe es da nicht dieses Feuerfoto. An genau der Stelle, an der die verbrannte Leiche später gefunden wurde. Somit kann er am Nachmittag nicht mehr gelebt haben.
Sicherlich ein mögliches « Indiz ». Das ist auch die Basis um die « drumherum » das gesamte, angenommene Tatgeschehen gebaut wird. Wurde hier im Forum bereits detailliert besprochen und diskutiert. Muss nicht zwingend neu aufgerollt werden. Aber ist das Foto ein tatsächlicher Beweis dafür, dass dort am 10.10.2025 gegen 15:00 Uhr Fabian gebrannt haben muss und nicht möglicherweise etwas anderes? Hat jm. Fabian dort brennen sehen?

Wäre ein 1/2 Liter Brandbeschleuniger (der Marke « Ja ») tatsächlich ausreichend gewesen um einen toten Körper in einen derart verbrannten Zustand zu versetzen? Aber auch hierzu wurde eine nochmalige Aussage des seitens der Verteidigung beantragten Brandschutzexperten abgelehnt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 11:06:11

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:59:45 Gegenfrage: Welchen Nutzen hatten die Jörgs, Olafs und Christians überhaupt, so viel Zeit, Arbeit und Geld in diese Frau zu investieren? Der Mensch ist unergründlich :lol:
Zuwendung und Aufmerksamkeit sind normale Bedürfnisse. Ein Mord passt da nicht hinein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:59:45

Korkplatte hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:52:20 Was für einen Nutzen siehst du für CD, sich an dem Mord zu beteiligen?
Gegenfrage: Welchen Nutzen hatten die Jörgs, Olafs und Christians überhaupt, so viel Zeit, Arbeit und Geld in diese Frau zu investieren? Der Mensch ist unergründlich :lol:

Ich kenne Christians Charakter nicht, aber a) ist er Jäger b) verdient mit Tierhandel/Tierschlachtung sein Geld und c) ist er abgew... genug trotz Ehefrau/Familie mehr als nur Tagesfreizeit für heimliche Treffen mit seiner Blondine aufzubringen.
Es gibt sicherlich sehr viele Menschen, die deutlich ungünstigere Voraussetzungen haben, zu einem schlechten Gewissen zu gelangen und schulterzuckend Dinge zu tun, die bei anderen Unverständnis bis Entsetzen hervorrufen ;-)

Da er nicht tatverdächtig ist und offenbar ein ausreichendes Alibi hat, hat man sich mit ihm auch nicht weiter beschäftigt. Schade.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:58:59

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:42:51

Für G würde es im Knast nicht lustig werden, wenn sie wegen Mordes und Kinderschändung verurteilt würde. Deswegen würde sie vermutlich brav den Mund halten.
Ich habe mir heute Nacht fest vorgenommen, nicht mehr zu sehr auf deine Beiträge einzugehen, du bist förmlich davon besessen........

Aber das ist interessant. Du hältst sie also dennoch für schuldig, lediglich siehst du ein anderes Motiv.
Also kannst du dich doch entspannt zurück lehnen, weil doch mit G dann mindestens schon ein Täter ordentlich verräumt wird.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:55:49

Kabooka14 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:42:51 Und nun zu Fabi: Vielleicht hat er jemandem davon erzählt - G's Sohn J zum Beispiel (F wirkte öfters bedrückt, schlug um sich, rebellierte. Auch das wiederkehrende Nasenbluten könnte psychosomatisch auf Missbrauch deuten).
Du wurdest gestern bereits 2x aufgefordert, Quellen für die Behauptung zu liefern, Fabian sei „zeitweise auffällig aggressiv“ gewesen. Anstatt dieser Aufforderung nachzukommen, legst du heute erneut nach, indem du behauptest, dass er „öfter um sich schlug und rebellierte“. Bitte belege diese Behauptungen mit entsprechenden Quellen.

Fabians Nasenbluten war bereits mehrfach Thema dieses Threads. Aus einem bei Vorschul- und Schulkindern häufig vorkommenden Symptom einen Missbrauch konstruieren zu wollen, ist etwas weit hergeholt.
Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 01. Februar 2026, 17:47:04 Häufiges Nasenbluten ist bei Kindern durchaus normal und bedarf meist keiner ärztlichen Abklärung.

https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krank ... siken.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:55:06

Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:42:23
Und da hatte über 1300 Nachrichten oder anderweitige Datensätze gelöscht.
Ein Schelm wer böses denkt.
Na ja. Er ist verheiratet und wollte nicht, dass seine Frau was vom Techtelmechtel mitbekommt. Deshalb hat er für die Kommunikation mit G auch nicht das private Handy genutzt denke ich.
Er kann diese Nachrichten durchaus schon weit vor der Tat immer wieder gelöscht haben, damit er nicht kompromittiert wird.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:52:20

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:34:15
Die Rolle von CD ist für mich auch nach wie vor komplett nebulös und ich würde aktuell keinen einzigen Cent drauf wetten, dass er an der Tat völlig unbeteiligt war. (ich komme irgendwann nochmal darauf zurück, bin immer noch am "sammeln und grübeln")
Was für einen Nutzen siehst du für CD, sich an dem Mord zu beteiligen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:46:10

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23:25:07 Verständlich.

Würdest du dich trauen, noch vor den Plädoyers das Motiv klar, eindeutig und verständlich zu formulieren und zu belegen, zu unterfüttern?

„Nicht jedes Detail“ ist verständlich, aber es werden viele Beweisanregungsanträge abgelehnt, die diese Details unter die Lupe nehmen könnten. Ist das, außer aus Geld- und Mittelknappheit, von Vorteil?

Tatsächlich nein, das würde ich wohl nicht formuliert bekommen. Leider fehlt es mir dafür an entsprechendem Sprachgebrauch und das ist nichts, was man innerhalb weniger Sätze abgefrühstückt bekommt. Ich bin aber auch kein Anwalt. Wie soll ich mit meinen dürftigen Worten das Ganze ausdrücken?

Von welchen Beweisanträgen hättest du dir wirklich einen Gewinn versprochen?
Ich bin auch nicht begeistert, dass überhaupt welche abgelehnt wurden. Der Prozess zieht sich so und so. Waren die Anträge angenommen worden, würde es den Skeptikern wenigstens das Wasser abgraben. Ich hatte allerdings immer eher das Gefühl, die Anträge wurden auch eher halbherzig eingereicht, damit überhaupt mal was gemacht wurde von Seiten der Verteidigung.
Manuss da auch mal deutlich sagen, hier werden zunehmend abenteuerliche Theorien aufgestellt. Warum macht die Verteidigung denn nicht mal eine Alternativ-Theorie auf?
Vielleicht, weil die Menge an Indizien erdrückend sind?

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23:25:07
Ein allererster „Versuch“, ein neugieriger „Ersttäter“, eskalierte aufgrund der, am Ende des Reaktionszyklus, bzw. im Anschluss, stattfindenden Scham- und Reue-Gefühle, und wollte alles rückgängig machen, ungeschehen machen, dass ist nicht er selbst gewesen, der das getan hat, usw., „Aus dem Ruder gelaufen“.

Nun, das kannst du mir jetzt nicht in die Schuhe schieben. ;)
Tatsächlich habe ich über einem einmaligen Versuch in irgendeiner Form zumindest nachgedacht.
(Der Missbrauchsgedanke wird ja immer wieder von der pro Gina Abteilung ins Spiel gebracht, insbesondere die neu dazu kommenden machen das Recht gerne, das Thema hab ich also schon einige Male durchgekaut und verworfen)

Gast Kaaboka 14 hat die abstruse Idee gehabt, dass es förmlich einen Ring geben muss und das Ganze schon länger läuft.

Nehmen wir kurz an, es gab ein Sextreffen.
Ist es auszuschließen, dass G selbst den Jungen getötet hat, aufgrund dieser angenommenen Umstände?
Auch hier wieder die Frage. Sie ist ja mindestens Mittäter und somit ist die zu Recht des Mordes angeklagt, oder nicht?
Einzig um den Grund könnte man dann diskutieren.
Dazu müsste sie aber den Mund aufmachen um ein geringeres Strafmaß zu bekommen, wenn es einen oder mehr Täter gäbe.

Also um es auf den Punkt zu bringen. Mir ist es letzten Endes egal, ob Fabian wegen Geld, Zuneigung, Missbrauch, Hass oder was auch immer getötet wurde.
Fakt ist, er ist ermordet worden und G ist mMn zu Recht des Mordes an dem Kind angeklagt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kabooka14 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:42:51

Sagte der Gutachter nicht sinngemäß, für G wäre lieben besitzen und benutzen? Es entsteht der Eindruck, dass sie alles und jeden zur Befriedigung ihrer Wünsche und Bedürfnisse besitzen und benutzen wollte. Ihr freizügiger Umgang mit Sexualität ist definitiv auffällig, grenzüberschreitend. Unzählige Männer hatte sie im Griff. Warum nicht auch ein Kind? G und M behaupteten, G habe eine sehr enge Bindung zu F gehabt.

Man darf nicht außer Acht lassen: G war in ihrer Vergangenheit massiv ein Opfer von Missbrauch und Misshandlung. Manche Opfer entwickeln sich später zu Helfern, andere werden leider selbst zu Tätern.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es eventuell eine Vorgeschichte zwischen G und F gab, in der der Junge für ihre Zwecke missbraucht wurde. Im Wald, im PickUp, auf einem Hochsitz oder bei ihr zuhause. Vielleicht bekam eine ihrer männlichen Bekanntschaften Wind davon und schloß sich dem zwielichtigen Unterfangen an oder erpresste sie (sie war ja quasi von mehreren zwielichtigen Gestalten umgeben). Sollte es so gewesen sein, meldete er es jedenfalls nicht den Behörden. Geld könnte bei der Sache ebenfalls eine Rolle gespielt haben.

Und nun zu Fabi: Vielleicht hat er jemandem davon erzählt - G's Sohn J zum Beispiel (F wirkte öfters bedrückt, schlug um sich, rebellierte. Auch das wiederkehrende Nasenbluten könnte psychosomatisch auf Missbrauch deuten). Oder ein Mitarbeiter des Jugendamts schöpfte Verdacht (sprachen manche Zeugen nicht vor Gericht von erhaltenen Morddrohungen?)
Somit hätten G, und ihr eventueller Komplize, unter Druck kommen können. Und legten möglicherweise eine weitere skrupellose Schippe drauf und wurden leider Gottes zu Täter und Mittäter.

Das Messer: Spielte das Messer, mit dem F ermordet wurde, eventuell schon vorher eine Rolle als Instrument der Bedrohung? Hatte das Kind es öfters gesehen? Nahmen G und ihr eventueller Mittäter es immer mit, wenn sie den Jungen vermutlich zu sexuellen Handlungen zwangen?

Alles wilde Spekulationen. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es irgendwas in diese Richtung gab. Für G würde es im Knast nicht lustig werden, wenn sie wegen Mordes und Kinderschändung verurteilt würde. Deswegen würde sie vermutlich brav den Mund halten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:42:23

Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52 Keineswegs. Es gab durchaus auch andere Stimmen und Hinweise, dass Fabian am Freitag, den 10.10.2025 nachmittags noch gelebt haben könnte. Noch nicht mal der Pathologe konnte einen genauen Todeszeitpunkt bestimmen (+ / - 2 Tage).

Mir stellt sich nach wie vor die Frage, wieso eigentlich über die Zeiträume 11.10. + 12.10.2025 so wenig bekannt ist (keine Bewegungsdaten, keine Chatnachrichten usw.). Aber ich hör schon Stimmen rufen, dass das alles akribisch recherchiert wurde und in der uns verborgenen Gerichtsakte notiert ist. Kann das wirklich so angenommen werden?

Lt. @Kalles (@Sronsons?) ebenfalls akribisch recherchiertem Zeitstrahl (noch mal Danke an dieser Stelle dafür), teilte Schütt am 03.09. mit, dass CD zur Feststellung seiner Bewegungsdaten vom 9.10 und 10.10 sein Handy abgegegeben hat ("am Mittwoch" = 02.09.26).

Wieso « nur » für diese beiden Tage? Und seine beiden Handys sollen hinsichtlich seiner Bewegungsprofile nicht auswertbar sein? Welche Rolle spielt eigentlich CD in diesem ganzen Geschehen?
Die Frage warum es so wenig Infos über den 11 un12 gibt stelle ich mir seit zwei Tagen auch immer wieder.
Was hat GH da gemacht und mit wem, wo war ihr Handy eingeloggt?
Ob CD sein zweites privates Handy nicht auswertbar ist
Bzgl auf motion log Dateien wurde wahrscheinlich nie überprüft. Der letzt Beweisantrag von der Verteidigung beide Handys nochmals zu prüfen wurde abgelehnt. Vorher war sowieso immer nur von seinen Diensthandy die Rede.
Und da hatte über 1300 Nachrichten oder anderweitige Datensätze gelöscht.
Ein Schelm wer böses denkt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:34:32

Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52Noch nicht mal der Pathologe konnte einen genauen Todeszeitpunkt bestimmen (+ / - 2 Tage)
Das ist bei einem Leichenfund, der mehr als 3 Tage nach Eintritt des Todes erfolgt, mit den derzeit verfügbaren Mitteln & Methoden schlichtweg nicht möglich. Wer sich zuvor mit der Bestimmung des Todeszeitpunkts befasst hat [und genau das haben wir hier im Thread getan], wusste, dass die Abweichung durchaus 1 bis 2 Tage betragen kann/höchstwahrscheinlich betragen wird.

Hätte Ginas Plan, Adi zeitnah zur Leiche zu führen, funktioniert, läge uns vermutlich heute ein tagesgenauer Todeszeitpunkt vor.
Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 09. November 2025, 19:09:18 Bei einem Fund binnen 36 Stunden nach dem Tod kann man den Todeszeitpunkt sehr genau bestimmen. Danach ist nur noch eine ungefähre Schätzung möglich, weil die Zersetzung fortgeschritten ist und die Leichenstarre nicht mehr vorliegt. Auch die Messung der Körperkerntemperatur liefert nach dieser Zeitspanne kaum noch präzise Ergebnisse. Die Genauigkeit liegt dann bei einer Spanne von mehreren Stunden bis zu drei Tagen.

Ohne das Feuer-Foto sähe es für die Ermittler vermutlich ziemlich finster aus.

https://www.schroedingerskatze.at/todes ... 20Vinculin
Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 09. November 2025, 17:54:06 Ich bin mir da nicht so sicher, hab mal gehört dass die Feststellung des Todeszeitpunktes deutlich ungenauer ist als einem das immer so im “Tatort” vorgespielt und allgemein angenommen wird. Wenn eine angebrannte Leiche am 14. gefunden wird, bin ich mir nicht so sicher wie unscharf die Gerichtsmedizin sich festlegen kann. Freitag mittag, Nachmittag, Nacht zum Samstag, Samstags morgen….?
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 20:36:52 Hierzu habe ich noch einen Artikel gefunden. Es gibt insgesamt erstaunlich wenige englisch- und deutschsprachige Studien zu diesem Thema, insbesondere für Leichen, die erst ab vier Tagen nach dem Tod aufgefunden wurden. Wenn die Angaben in dem nachfolgend verlinkten Artikel dem aktuellen wissenschaftlichen Stand entsprechen, so können die Ermittler im Fall Fabian froh sein, dass der Todeszeitpunkt überhaupt auf den Tag genau eingegrenzt werden konnte. Der Artikel spricht nämlich von einer Eingrenzung von mehreren Tagen bis Stunden. Hoffentlich wurde im vorliegenden Fall nicht allein das Feuerfoto als zeitlicher Rahmen herangezogen. Aus forensischer Sicht wäre das äußerst unsicher.

Falls die Ermittler nur deshalb davon ausgehen würden, dass der Fundort gleichzeitig der Tatort ist (wie von Schwarck behauptet), weil keine Spuren in Ginas Fahrzeug gefunden wurden (Annahme!) und der Todeszeitpunkt anhand des Fotos der Reiterin auf maximal 15:00 Uhr eingegrenzt wird, hätte Ohm allen Grund, eine Haftbeschwerde einzulegen.

https://www.intechopen.com/chapters/1144174
GästinF hat geschrieben: ↑Montag, 16. Februar 2026, 13:43:50 Wenn man im Internet recherchiert, erhält man die Antwort, dass man die ersten 36 Stunden den Tod relativ genau bestimmen kann, danach wird es schwieriger. Verbrennungen könnten den Prozess jedoch noch einmal erschweren - Letzteres ist meine Vermutung.
Man darf an dieser Stelle nicht vergessen, dass diese Beiträge teilweise 11 Monate alt sind und die darin gezogenen Schlussfolgerungen ohne Berücksichtigung der zusätzlichen Indizien erfolgten, die uns erst später bekannt wurden [z.B. dass einer der Feldarbeiter Gina erkannt hat und sie selbst bestätigt hat, aus Richtung des Ereignisortes gekommen zu sein].

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batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:02:28 Gäbe es da nicht dieses Feuerfoto. An genau der Stelle, an der die verbrannte Leiche später gefunden wurde. Somit kann er am Nachmittag nicht mehr gelebt haben.
Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:34:15 Dann nochmal im Detail: Am 10.10.25 war ein Feuer an der Stelle, wo Fabian verbrannt wurde. Niemand kann ernsthaft infrage stellen, dass das nicht Fabians Leiche war, die da gebrannt hat.
Unter Berücksichtigung aller Infos, die uns heute, mehr als 1 Jahr nach Fabians Verschwinden, vorliegen, kann man mMn nur zu diesem Schluss kommen.

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Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52 Lt. @Kalles (@Sronsons?) ebenfalls akribisch recherchiertem Zeitstrahl (noch mal Danke an dieser Stelle dafür) […]
Den Zeitstrahl hat Kalle ausgearbeitet & gepflegt. Jedes Mal, wenn ich dort nach Infos suche, bin ich aufs Neue über diese Mammutarbeit erstaunt

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:34:15

Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52 Keineswegs. Es gab durchaus auch andere Stimmen und Hinweise, dass Fabian am Freitag, den 10.10.2025 nachmittags noch gelebt haben könnte. Noch nicht mal der Pathologe konnte einen genauen Todeszeitpunkt bestimmen (+ / - 2 Tage).

Mir stellt sich nach wie vor die Frage, wieso eigentlich über die Zeiträume 11.10. + 12.10.2025 so wenig bekannt ist (keine Bewegungsdaten, keine Chatnachrichten usw.). Aber ich hör schon Stimmen rufen, dass das alles akribisch recherchiert wurde und in der uns verborgenen Gerichtsakte notiert ist. Kann das wirklich so angenommen werden?

Lt. @Kalles (@Sronsons?) ebenfalls akribisch recherchiertem Zeitstrahl (noch mal Danke an dieser Stelle dafür), teilte Schütt am 03.09. mit, dass CD zur Feststellung seiner Bewegungsdaten vom 9.10 und 10.10 sein Handy abgegegeben hat ("am Mittwoch" = 02.09.26).

Wieso « nur » für diese beiden Tage? Und seine beiden Handys sollen hinsichtlich seiner Bewegungsprofile nicht auswertbar sein? Welche Rolle spielt eigentlich CD in diesem ganzen Geschehen?
Dann nochmal im Detail: Am 10.10.25 war ein Feuer an der Stelle, wo Fabian verbrannt wurde. Niemand kann ernsthaft infrage stellen, dass das Fabians Leiche war, die da gebrannt hat. Die ganzen Theorien, dass da vorher irgendwas anderes gebrannt (und so eine Flamme+Rauch erzeugt) hat und Fabian erst später genau dort entweder verbrannt abgelegt oder erneut Feuer gemacht wurde, sind doch komplett Banane. Bitte nicht!!! Das hätte wohl zudem sicher festgestellt werden können.

Einzige Option wäre, dass er tatsächlich 13.30Uhr in Güstrow gesehen wurde, nur dann wäre noch Zeit gewesen, ihn zum Tümpel zu bringen und so anzuzünden, dass es 15.00Uhr brannte.

Die Auswertung 9.10./10.10. ist natürlich vorrangig, da es erstmal um die Aufklärung des Tatherganges geht. Natürlich würde niemand, wenn man denn könnte, sein HAndy nur für zwei Tage auswerten.

Die Rolle von CD ist für mich auch nach wie vor komplett nebulös und ich würde aktuell keinen einzigen Cent drauf wetten, dass er an der Tat völlig unbeteiligt war. (ich komme irgendwann nochmal darauf zurück, bin immer noch am "sammeln und grübeln")

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 10:02:28

Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52 Keineswegs. Es gab durchaus auch andere Stimmen und Hinweise, dass Fabian am Freitag, den 10.10.2025 nachmittags noch gelebt haben könnte.
Gäbe es da nicht dieses Feuerfoto. An genau der Stelle, an der die verbrannte Leiche später gefunden wurde. Somit kann er am Nachmittag nicht mehr gelebt haben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:51:52

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:36:44 …Sollte er (der Junge) sich jedoch nicht geirrt haben, würde das im Grunde alles, aber auch wirklich alles über den Haufen werfen…
Keineswegs. Es gab durchaus auch andere Stimmen und Hinweise, dass Fabian am Freitag, den 10.10.2025 nachmittags noch gelebt haben könnte. Noch nicht mal der Pathologe konnte einen genauen Todeszeitpunkt bestimmen (+ / - 2 Tage).

Mir stellt sich nach wie vor die Frage, wieso eigentlich über die Zeiträume 11.10. + 12.10.2025 so wenig bekannt ist (keine Bewegungsdaten, keine Chatnachrichten usw.). Aber ich hör schon Stimmen rufen, dass das alles akribisch recherchiert wurde und in der uns verborgenen Gerichtsakte notiert ist. Kann das wirklich so angenommen werden?

Lt. @Kalles (@Sronsons?) ebenfalls akribisch recherchiertem Zeitstrahl (noch mal Danke an dieser Stelle dafür), teilte Schütt am 03.09. mit, dass CD zur Feststellung seiner Bewegungsdaten vom 9.10 und 10.10 sein Handy abgegegeben hat ("am Mittwoch" = 02.09.26).

Wieso « nur » für diese beiden Tage? Und seine beiden Handys sollen hinsichtlich seiner Bewegungsprofile nicht auswertbar sein? Welche Rolle spielt eigentlich CD in diesem ganzen Geschehen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:27:28

Ich gestehe zu, dass es auf diese zehn zusätzlichen Minuten auch nicht angekommen wäre.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:18:02

batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:02:29 Mit der Aussage des Vaters hätte sich auch nicht klären lassen, ob sich der Junge getäuscht hat oder nicht. Die Aussage des Jungen steht nun mal fest.
Ist ein Argument. :idea: Aber es hätte sich vielleicht erhärten oder verwerfen lassen wenn der Vater z.B. berichtet hätte er hat nochmal nachgefragt oder nee damals war das nicht so oder ja, er hat es an die Bu ähm Polizei weitergegeben oder oder...
Naja, hätte hätte. Muss man so hinnehmen wie es entschieden wurde. Ob die Verteidigung was draus macht muss man abwarten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:05:04

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:20:10 Mit Verlaub, aber Du haust hier ziemlich viel der drei Aussagen durcheinander. Um das gerade zu ziehen müsste man fast alle drei Aussagen nochmal komplett runter schreiben. Kannst du aber auch direkt selber nochmal nachlesen ;-)…
In der Tat alles etwas verwirrend. Da muss ich dir recht geben. Werde mir die Aussagen nochmal ansehen. Am Donnerstag war Fabian gegen 15:00 Uhr (von - bis, s.o.) im Jugendclub. Dies wurde auch von der Jugendclub-Mitarbeiterin bestätigt. Also kann er nicht um diese Uhrzeit an der Kirche gewesen sein. Soweit ich mich erinnere, war bei der « Sichtung an der Kirche » allerdings von keiner konkreten Uhrzeit die Rede. Also 4 Aussagen « runterschreiben » 😅?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 09:02:29

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:36:44 Man hätte hier mE zur Sicherung den Vater nochmal befragen sollen, wollte das Gericht nur um der Bestätigung einer Zeugenaussage Willen aber nicht. Was ich nicht verstanden habe.
Mit der Aussage des Vaters hätte sich auch nicht klären lassen, ob sich der Junge getäuscht hat oder nicht. Die Aussage des Jungen steht nun mal fest.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:36:44

batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:19:03 Der Betreuer hat ihn doch mit den Jungs zusammen gesehen.,Also müssten die Jungs ihn zwei Tage hintereinander gesehen haben.
Genau! Nur hat keiner der beiden berichtet dass sie ihn an beiden Tagen gesehen haben. Nur einer meinte zweimal an einem Tag.
Insofern hängt der einzige seidene Unklarheits-Faden dieser Aussagen daran, dass der Junge am Freitag Abend meinte, Fabian "heute", also am Freitag, direkt nach der Schule gesehen zu haben.
Sollte er sich vertan haben und ihn doch gestern statt heute gesehen haben, passt alles ganz gut. Sollte er sich jedoch nicht geirrt haben, würde das im Grunde alles, aber auch wirklich alles über den Haufen werfen.

Man hätte hier mE zur Sicherung den Vater nochmal befragen sollen, wollte das Gericht nur um der Bestätigung einer Zeugenaussage Willen aber nicht. Was ich nicht verstanden habe. Denn oftmals sind Zeugenaussagen, die getätigte Aussagen anderer bestätigen, doch nicht unwichtig.
Jeder Hans und Franz wurde vorgeladen, z.B. irgendwelche Nachbarinnen, die nur im Gericht waren um zu bestätigen, dass Gina manchmal eigen war und sich oft mit Matthias gestritten hat, toll, aber hier an der Stelle hat man keine Lust mehr gehabt.

Apropos, ich habe gestern zwischendurch gelesen, dass die Polizistin, die zu Matthias' Alibi aussagen sollte, verhindert war. Wurde das nachgeholt und wenn ja an welchem Tag/Prozesstag???

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:20:10

Anna17 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 08:11:55 Die beiden Jungs haben gemeinsam ausgesagt. Das ist richtig, dass sich der erste zunächst über Donnerstag / Freitag unsicher war. Allerdings hat er sich im Laufe der Befragung dahingehend korrigiert, dass es der Tag war, an welchem Fabian morgens nicht in der Schule war. Am Donnerstagmorgen hat er ihn in der Schule gesehen.

Lt. den gesicherten Ankunfts- u. Abgangsdaten der Hortleiterin haben nur am Freitag die beiden Jungs den Hort gemeinsam verlassen. Gesehen wurde Fabian gegen 12:30 - 13:30 Uhr.

Von „inclusive Betreuer“ war übrigens - meines Wissens - keine Rede. Der Betreuer hat Fabian am Donnerstag gegen 14:00 Uhr gesehen. Was durchaus in die Timeline passt.

Die beiden Jungs haben sich am Freitag dann getrennt und der eine hat Fabian später erneut an der Kirche gesehen. Die Aussagen der beiden betraf den Freitag.

Das jedenfalls war meine Wahrnehmung, aber sicherheitshalber kann man die Aussagen der beiden in den Tickern nachlesen.
Mit Verlaub, aber Du haust hier ziemlich viel der drei Aussagen durcheinander. Um das gerade zu ziehen müsste man fast alle drei Aussagen nochmal komplett runter schreiben. Kannst du aber auch direkt selber nochmal nachlesen ;-)

Nur soviel: Am Freitag haben sie sich eben nicht getrennt sondern sind gemeinsam zu dem einen der beiden nach Hause, von wo der eine von seinem Vater abgeholt wurde; danach folgte das Vater-Sohn-Gespräch über den vermissten Fabian. Logische Schlussfolgerung: wenn einer sagt er hat ihn am Nachmittag in der Stadt bei der Kirche gesehen kann das nur Donnerstag gewesen sein! Wo sich Fabian am Freitag nach 15.00Uhr befand dürfte unstrittig sein!

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