von Gast7469 » Mittwoch, 04. März 2026, 12:15:48
Im Frauke Liebs Thread in einem anderen Forum schrieb vor ein paar Jahren eine gewisse Malinka einige sehr gute und interessante Beiträge. Sie kennt wohl I und hat sich intensiv mit dem Fall beschäftigt. Sie schrieb übrigens, dass N ein Alibi für Freitagnacht hat, als Fraukes Bruder anrief, war er wohl mit den anderen Suchplakate verteilen. Ich halte das was sie sagt, auch über N, für glaubwürdig.
Am interessantesten fand ich ihre Beiträge über die SMS die 0.49 Uhr versendet wurde. Ich war mir immer sicher, dass Frauke die SMS an C in Paderborn schrieb und versendete, kurz nachdem sie auf den Täter traf. Die SMS aber erst Stunden später rausging und zugestellt wurde, weil das Netz zu dem Zeitpunkt überlastet war. Das kann, wie ich in Malinkas Beiträgen gelesen habe, aber nicht sein, denn dann hätte die Funkzellenauswertung die Funkzelle beim Pub/ Paderborn ergeben und nicht Nieheim Entrup, denn ausschlaggebend ist die Funkzelle, in der die SMS versendet wird. Und das war nun mal Nieheim Entrup.
Ich halte die SMS jedoch weiterhin für authentisch. Frauke hat sie selbst und aus freien Stücken geschrieben. Sie wurde mMn von Frauke aber nicht in Nieheim Entrup geschrieben, sondern noch in Paderborn, als sie bereits beim Täter im Fahrzeug saß und sich noch gut und sicher fühlte.
Der Täter muss sie dann 0.49 Uhr irgendwo im Bereich, den die Funkzelle abdeckt, versendet haben. Frauke war mMn nicht mehr dazu in der Lage, sie wäre nicht freiwillig in die Gegend gefahren und so eine SMS um diese Zeit fast zwei Stunden nach dem Pub noch an C zu senden mit Komme später? Mit Sicherheit nicht. Ich schließe auch aus, dass der Täter die SMS selbst so Frauke-typisch hätte schreiben können bzw. sie aus alten SMSen von Frauke zusammengebastelt hat und Frauke dazu noch (gewaltsam) den Insider Nicht gegen England entlocken konnte.
Es gibt in meinen Augen nur eine einzige Möglichkeit: Frauke hat die SMS an C fertig geschrieben, aber statt sie sofort zu versenden, hat Frauke sie als Entwurf gespeichert. Vielleicht um erst mal abzuwarten, ob die SMS überhaupt nötig ist. In welcher Situation würde sie auf so eine Idee kommen?
Ich schließe aus, dass Frauke die SMS noch im Pub schrieb mit Is Akku. Warum die SMS nicht sofort versenden, sondern abspeichern auf die Gefahr hin, dass der Versand später mit leerem Akku nicht mehr gelingt? Manchmal erholte sich der Akku ja wieder bei diesen alten Handys, aber hätte Frauke sich darauf verlassen? Es sei denn, sie wollte jemanden nach dem Pub noch treffen, von dem sie wusste, dass er einen passenden Akku hat, war sich aber unsicher, ob dieser Jemand überhaupt auftauchen würde. Aber deswegen eine SMS vorschreiben und speichern? Malinka schrieb, dass I bestätigte, dass Frauke im Pub nur mit N geschrieben hat, mit niemandem sonst. Eine geplante geheime Verabredung mit einer unbekannten Person schließe ich aus. Raus ist auch die Möglichkeit, dass Frauke versehentlich die SMS als Entwurf abspeicherte, statt sie zu versenden.
Ich schließe auch aus, dass Frauke die SMS fertig schrieb, und in dem Moment, wo sie sie versenden wollte, der Täter ihr unvermittelt das Handy aus der Hand schlug, sie handlungsunfähig machte, und die SMS selbst als Entwurf speicherte mit der Absicht diese später selbst (aus der Funkzelle Nieheim-Entrup) zu versenden.
Ich glaube eher, es lief folgendermaßen ab.
Nach dem Pub trifft Frauke auf den Täter, man hat gemeinsame Bekannte und der Täter kennt sogar N und bietet an Frauke nach Schloß Neuhaus mitzunehmen, wo N mit A Billard bzw. Snooker spielen wollte. Ein unangekündigter Überraschungsbesuch. Vielleicht kam man auch auf T zu sprechen und der Täter kannte ihn auch und hat mehr über ihn zu erzählen. Frauke war sofort Feuer Flamme und stieg ein. Vielleicht bot der Täter ihr an auf der Hinfahrt ihr Handy zu laden und sie hinterher auch wieder in die Innenstadt/ nach Hause zu fahren, ganz Gentleman-like.
Sie waren schon unterwegs mit dem Fahrzeug als Frauke daran dachte, eine Komme später SMS an ihren Mitbewohner C zu schreiben. Sie sagt das auch dem Täter: Ich muss noch meinem Mitbewohner schreiben, der hat meinen Schlüssel und muss mir die Tür aufmachen. Er dürfte noch gar nicht auf mich warten, weil er eh immer länger auf bleibt. Ich schreibe ihm trotzdem mal schnell, dass ich später komme.
Ich schließe aus, dass der Täter ihr hätte einreden können: Ach lass das doch mit der SMS. Warum willst du dem schreiben? Der ist doch selbst Schuld, dass er auf dich warten muss. Frauke hatte keinen Groll gegen C, sie war selbstsicher und mit sich im Reinen.
Ich denke eher, der Täter könnte so was zu ihr gesagt haben wie: Warte doch noch lieber damit. Lass uns erst mal schauen, ob wir die beiden (N und A) dort überhaupt antreffen. Die könnten ja auch schon wieder weitergezogen sein. Wenn sie nicht da sind, bring ich dich ja sowieso zurück, dann bist du eh gleich Zuhause.
Frauke wägt kurz ab, findet die Idee gut und sagt ihm: Na gut, ich schreibe die SMS fertig und speichere sie erstmal. Mal schauen, ich bin gespannt.
Dann aber ist etwas passiert, was die Freiwilligkeit enden ließ.
Ich halte diese zwei Tätervarianten für denkbar
Variante 1: hier denke ich an einen weiblichen Täter Ende 20 bis Mitte 30, bekannt mit N und T, jmd der wusste, dass N sich wieder mit Frauke treffen wollte, der zum Pub fuhr um ihn abzupassen, sich um ihn sorgte und befürchtete, Frauke könnte N ausnutzen, mit ihm spielen. Jemand, der sich bemüht, nach außen hin stets freundlich zu sein, einen guten Eindruck zu machen, aber innerlich geladen ist, der vielleicht aufgrund psychischer Probleme, schwierigen Lebensverhältnissen Schicksalsschlägen viel Wut und Frust aufgestaut hat und jetzt Frauke an der Backe hat. Hier dürfte die Situation von einem Streitgespräch hin zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskaliert sein. Der Täter, selbst über sich erschrocken und überfordert, fuhr mit Frauke einfach weiter, bis er wieder an einem ihm vertrauten sicheren Ort war. In dem Fall wäre der spätere Versand eher ein ehrlich gemeinter Rat gewesen oder ein heimlicher Wunsch nach dem Motto, hoffentlich sich N und A nicht mehr da, hoffentlich werde ich diese Frauke schnell wieder los.
Bei Variante 2 denke ich an einen männlichen Täter Mitte 20 bis Anfang 30, bekannt mit N, kannte auch T, vlt Arbeitskollege oder jmd der mitbekommen hat, dass N mit Frauke schrieb, der zum Pub fuhr und dort auf Frauke traf, vielleicht von der Art her ein ähnlicher Typ wie N, jmd dem der Gedanke kam, die Gunst der Stunde zu nutzen, wenn schon eine hübsche Frau in sein Auto steigt, vielleicht dachte er hier könnte etwas unverhofft laufen. Er schlug Frauke vor, mit der SMS zu warten, aus Sorge, Frauke könnte in der SMS zu viel verraten, mit wem sie gerade unterwegs war oder wo sie hin will. Ich könnte mir einen versuchten Übergriff vorstellen, der die Situation kippen ließ.
Derzeit tendiere ich fast eher zu Tätervariante 2.
Der Täter fährt an Schloß Neuhaus vorbei weiter ins Gebiet um Nieheim, mutmaßlich zu seinem Wohnhaus, sperrt Frauke ein und ist wahrscheinlich gleichermaßen geschockt wie durcheinander, dass er sowas echt fertig gebracht hat. Dann erinnerte er sich an den Mitbewohner, der auf Frauke wartet, um ihr die Tür aufzumachen. Er findet den SMS Entwurf in Fraukes Handy und sieht sofort, es steht nichts Belastendes drin. Alles klingt normal, harmlos. Er lässt die SMS so wie sie ist, auch das Komme später bleibt drin und in geistiger Umnachtung schickt er sie ab, ohne sich was dabei zu denken. Ich glaube, er dachte, dass damit das Problem gelöst sei, der Mitbewohner weiß ja jetzt bescheid. Spätestens, wenn die Nacht vorbei ist, muss der eh nicht mehr wach bleiben und auf Fraukes Rückkehr lauern, dann hat der seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Es gibt (WG) Mitbewohner, die leben nebeneinander her, wissen kaum was voneinander, teilen sich Küche Bad, reden nur das nötigste miteinander, interessieren sich kaum füreinander. Die nette Mitbewohnerin ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen? Ja schon komisch, aber was sollts? Die wird schon wieder auftauchen.
Für mich ist klar, der Täter kannte weder Frauke noch C. Er hatte keine Ahnung, dass die beiden nicht nur Mitbewohner, sondern auch enge Freunde waren, die einander sehr gut kannten, aufeinander aufpassten.
Dass die SMS ausgerechnet in der Funkzelle raus ging, wo er wahrscheinlich lebte, Frauke gefangenhielt, sich sicher fühlte- das war kein Zufall, nicht einfach Pech, sondern seine eigene Blödheit. Ich glaube, diesen Fehler musste er geradebiegen, darauf mussten die Anrufe folgen, Frauke zu "entführen" und festzuhalten, das war schon dumm genug, aber dieser Fehler, der die Polizei auf ihn bringen könnte, der sollte ihm nicht das Leben versauen.
Östermann soll wohl mal gesagt haben, die meisten Theorien, die im Internet zum Tatablauf? kursieren, seien viel zu kompliziert gedacht (und da würde ich meine eigene Theorie nicht rausnehmen) und die Lösung ist möglicherweise ganz simple.
Also ich würde ja mal intensiv im Umkreis von N (Bekannte, Freunde, Arbeitskollegen etc.) ermitteln, wer ggf Frauke vorgeschlagen haben könnte, sie zu N zu bringen.
Im Frauke Liebs Thread in einem anderen Forum schrieb vor ein paar Jahren eine gewisse Malinka einige sehr gute und interessante Beiträge. Sie kennt wohl I und hat sich intensiv mit dem Fall beschäftigt. Sie schrieb übrigens, dass N ein Alibi für Freitagnacht hat, als Fraukes Bruder anrief, war er wohl mit den anderen Suchplakate verteilen. Ich halte das was sie sagt, auch über N, für glaubwürdig.
Am interessantesten fand ich ihre Beiträge über die SMS die 0.49 Uhr versendet wurde. Ich war mir immer sicher, dass Frauke die SMS an C in Paderborn schrieb und versendete, kurz nachdem sie auf den Täter traf. Die SMS aber erst Stunden später rausging und zugestellt wurde, weil das Netz zu dem Zeitpunkt überlastet war. Das kann, wie ich in Malinkas Beiträgen gelesen habe, aber nicht sein, denn dann hätte die Funkzellenauswertung die Funkzelle beim Pub/ Paderborn ergeben und nicht Nieheim Entrup, denn ausschlaggebend ist die Funkzelle, in der die SMS versendet wird. Und das war nun mal Nieheim Entrup.
Ich halte die SMS jedoch weiterhin für authentisch. Frauke hat sie selbst und aus freien Stücken geschrieben. Sie wurde mMn von Frauke aber nicht in Nieheim Entrup geschrieben, sondern noch in Paderborn, als sie bereits beim Täter im Fahrzeug saß und sich noch gut und sicher fühlte.
Der Täter muss sie dann 0.49 Uhr irgendwo im Bereich, den die Funkzelle abdeckt, versendet haben. Frauke war mMn nicht mehr dazu in der Lage, sie wäre nicht freiwillig in die Gegend gefahren und so eine SMS um diese Zeit fast zwei Stunden nach dem Pub noch an C zu senden mit Komme später? Mit Sicherheit nicht. Ich schließe auch aus, dass der Täter die SMS selbst so Frauke-typisch hätte schreiben können bzw. sie aus alten SMSen von Frauke zusammengebastelt hat und Frauke dazu noch (gewaltsam) den Insider Nicht gegen England entlocken konnte.
Es gibt in meinen Augen nur eine einzige Möglichkeit: Frauke hat die SMS an C fertig geschrieben, aber statt sie sofort zu versenden, hat Frauke sie als Entwurf gespeichert. Vielleicht um erst mal abzuwarten, ob die SMS überhaupt nötig ist. In welcher Situation würde sie auf so eine Idee kommen?
Ich schließe aus, dass Frauke die SMS noch im Pub schrieb mit Is Akku. Warum die SMS nicht sofort versenden, sondern abspeichern auf die Gefahr hin, dass der Versand später mit leerem Akku nicht mehr gelingt? Manchmal erholte sich der Akku ja wieder bei diesen alten Handys, aber hätte Frauke sich darauf verlassen? Es sei denn, sie wollte jemanden nach dem Pub noch treffen, von dem sie wusste, dass er einen passenden Akku hat, war sich aber unsicher, ob dieser Jemand überhaupt auftauchen würde. Aber deswegen eine SMS vorschreiben und speichern? Malinka schrieb, dass I bestätigte, dass Frauke im Pub nur mit N geschrieben hat, mit niemandem sonst. Eine geplante geheime Verabredung mit einer unbekannten Person schließe ich aus. Raus ist auch die Möglichkeit, dass Frauke versehentlich die SMS als Entwurf abspeicherte, statt sie zu versenden.
Ich schließe auch aus, dass Frauke die SMS fertig schrieb, und in dem Moment, wo sie sie versenden wollte, der Täter ihr unvermittelt das Handy aus der Hand schlug, sie handlungsunfähig machte, und die SMS selbst als Entwurf speicherte mit der Absicht diese später selbst (aus der Funkzelle Nieheim-Entrup) zu versenden.
Ich glaube eher, es lief folgendermaßen ab.
Nach dem Pub trifft Frauke auf den Täter, man hat gemeinsame Bekannte und der Täter kennt sogar N und bietet an Frauke nach Schloß Neuhaus mitzunehmen, wo N mit A Billard bzw. Snooker spielen wollte. Ein unangekündigter Überraschungsbesuch. Vielleicht kam man auch auf T zu sprechen und der Täter kannte ihn auch und hat mehr über ihn zu erzählen. Frauke war sofort Feuer Flamme und stieg ein. Vielleicht bot der Täter ihr an auf der Hinfahrt ihr Handy zu laden und sie hinterher auch wieder in die Innenstadt/ nach Hause zu fahren, ganz Gentleman-like.
Sie waren schon unterwegs mit dem Fahrzeug als Frauke daran dachte, eine Komme später SMS an ihren Mitbewohner C zu schreiben. Sie sagt das auch dem Täter: Ich muss noch meinem Mitbewohner schreiben, der hat meinen Schlüssel und muss mir die Tür aufmachen. Er dürfte noch gar nicht auf mich warten, weil er eh immer länger auf bleibt. Ich schreibe ihm trotzdem mal schnell, dass ich später komme.
Ich schließe aus, dass der Täter ihr hätte einreden können: Ach lass das doch mit der SMS. Warum willst du dem schreiben? Der ist doch selbst Schuld, dass er auf dich warten muss. Frauke hatte keinen Groll gegen C, sie war selbstsicher und mit sich im Reinen.
Ich denke eher, der Täter könnte so was zu ihr gesagt haben wie: Warte doch noch lieber damit. Lass uns erst mal schauen, ob wir die beiden (N und A) dort überhaupt antreffen. Die könnten ja auch schon wieder weitergezogen sein. Wenn sie nicht da sind, bring ich dich ja sowieso zurück, dann bist du eh gleich Zuhause.
Frauke wägt kurz ab, findet die Idee gut und sagt ihm: Na gut, ich schreibe die SMS fertig und speichere sie erstmal. Mal schauen, ich bin gespannt.
Dann aber ist etwas passiert, was die Freiwilligkeit enden ließ.
Ich halte diese zwei Tätervarianten für denkbar
Variante 1: hier denke ich an einen weiblichen Täter Ende 20 bis Mitte 30, bekannt mit N und T, jmd der wusste, dass N sich wieder mit Frauke treffen wollte, der zum Pub fuhr um ihn abzupassen, sich um ihn sorgte und befürchtete, Frauke könnte N ausnutzen, mit ihm spielen. Jemand, der sich bemüht, nach außen hin stets freundlich zu sein, einen guten Eindruck zu machen, aber innerlich geladen ist, der vielleicht aufgrund psychischer Probleme, schwierigen Lebensverhältnissen Schicksalsschlägen viel Wut und Frust aufgestaut hat und jetzt Frauke an der Backe hat. Hier dürfte die Situation von einem Streitgespräch hin zu einer körperlichen Auseinandersetzung eskaliert sein. Der Täter, selbst über sich erschrocken und überfordert, fuhr mit Frauke einfach weiter, bis er wieder an einem ihm vertrauten sicheren Ort war. In dem Fall wäre der spätere Versand eher ein ehrlich gemeinter Rat gewesen oder ein heimlicher Wunsch nach dem Motto, hoffentlich sich N und A nicht mehr da, hoffentlich werde ich diese Frauke schnell wieder los.
Bei Variante 2 denke ich an einen männlichen Täter Mitte 20 bis Anfang 30, bekannt mit N, kannte auch T, vlt Arbeitskollege oder jmd der mitbekommen hat, dass N mit Frauke schrieb, der zum Pub fuhr und dort auf Frauke traf, vielleicht von der Art her ein ähnlicher Typ wie N, jmd dem der Gedanke kam, die Gunst der Stunde zu nutzen, wenn schon eine hübsche Frau in sein Auto steigt, vielleicht dachte er hier könnte etwas unverhofft laufen. Er schlug Frauke vor, mit der SMS zu warten, aus Sorge, Frauke könnte in der SMS zu viel verraten, mit wem sie gerade unterwegs war oder wo sie hin will. Ich könnte mir einen versuchten Übergriff vorstellen, der die Situation kippen ließ.
Derzeit tendiere ich fast eher zu Tätervariante 2.
Der Täter fährt an Schloß Neuhaus vorbei weiter ins Gebiet um Nieheim, mutmaßlich zu seinem Wohnhaus, sperrt Frauke ein und ist wahrscheinlich gleichermaßen geschockt wie durcheinander, dass er sowas echt fertig gebracht hat. Dann erinnerte er sich an den Mitbewohner, der auf Frauke wartet, um ihr die Tür aufzumachen. Er findet den SMS Entwurf in Fraukes Handy und sieht sofort, es steht nichts Belastendes drin. Alles klingt normal, harmlos. Er lässt die SMS so wie sie ist, auch das Komme später bleibt drin und in geistiger Umnachtung schickt er sie ab, ohne sich was dabei zu denken. Ich glaube, er dachte, dass damit das Problem gelöst sei, der Mitbewohner weiß ja jetzt bescheid. Spätestens, wenn die Nacht vorbei ist, muss der eh nicht mehr wach bleiben und auf Fraukes Rückkehr lauern, dann hat der seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Es gibt (WG) Mitbewohner, die leben nebeneinander her, wissen kaum was voneinander, teilen sich Küche Bad, reden nur das nötigste miteinander, interessieren sich kaum füreinander. Die nette Mitbewohnerin ist letzte Nacht nicht nach Hause gekommen? Ja schon komisch, aber was sollts? Die wird schon wieder auftauchen.
Für mich ist klar, der Täter kannte weder Frauke noch C. Er hatte keine Ahnung, dass die beiden nicht nur Mitbewohner, sondern auch enge Freunde waren, die einander sehr gut kannten, aufeinander aufpassten.
Dass die SMS ausgerechnet in der Funkzelle raus ging, wo er wahrscheinlich lebte, Frauke gefangenhielt, sich sicher fühlte- das war kein Zufall, nicht einfach Pech, sondern seine eigene Blödheit. Ich glaube, diesen Fehler musste er geradebiegen, darauf mussten die Anrufe folgen, Frauke zu "entführen" und festzuhalten, das war schon dumm genug, aber dieser Fehler, der die Polizei auf ihn bringen könnte, der sollte ihm nicht das Leben versauen.
Östermann soll wohl mal gesagt haben, die meisten Theorien, die im Internet zum Tatablauf? kursieren, seien viel zu kompliziert gedacht (und da würde ich meine eigene Theorie nicht rausnehmen) und die Lösung ist möglicherweise ganz simple.
Also ich würde ja mal intensiv im Umkreis von N (Bekannte, Freunde, Arbeitskollegen etc.) ermitteln, wer ggf Frauke vorgeschlagen haben könnte, sie zu N zu bringen.