MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. März 2026, 11:49:41

Sronson hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 11:27:12 Ich habe mich schon gefragt, ob Herr Nowack in den letzten Tagen tatsächlich ein Dutzend Telefonate mit Journalisten geführt hat. Kein Wunder, dass er zu nichts kommt, denn wahrscheinlich wurde er auch noch zu den Beelitzer Spargelpreisen, den besten Rassehunden für Familien mit Kindern unter 5 und Ostfriesenwitzen befragt, damit die Journalisten auch Stoff für Dinge haben, über die sie sonst am liebsten schreiben.
Tatsächlich ist der OStA Pressesprecher der Behörde in Rostock. Ob der operative Teil seiner Tätigkeit 100% beträgt, darf bezweifelt werden. Beim letzten Gerichtstermin ist man zu zweit aufgetreten, von daher lastet der Fall nicht allein auf seinen Schultern.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Mittwoch, 04. März 2026, 11:42:07

GastausanderemForum hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 06:01:48 Bezieht Du Dich mit der Frauentat auf das Hinlocken oder auf den Mord oder auf beides?

Oder nimmt Du an, dass eine Frau, die den Mörder deckt, tatbeteiligt oder ihm geholfen hat, die Sache zu vertuschen Gina H. da hingelockt hat? Zumindest müsste die andere Person ja gewusst haben, dass Fabian dort liegt, wenn Gina H. dort gezielt hingelotst worden wäre.
Vielleicht unfair, klischeehaft oder unsachlich, aber ich empfinde die Tatausführung, das mögliche Tatmotiv und alles, was danach kam, als „typisch Frau.“ Die treibende Kraft meiner Meinung nach Frauen aus Fabians direktem Umfeld, die sich von G.H. bloßgestellt und verletzt fühlten. Um das abzustellen, beseitigen Mörderinnen das eigentliche "Problem" kurzerhand und sehen darin ein Bewältigen ihrer Sorgen, die sich ewig in ihnen aufgestaut hatten.

Das "Pferdemädchen" ist m.E. naiv genug, um als dummes Bauernopfer herzuhalten.

Was genau hinter dem Leichenfund steckt, ist schwer zu sagen: hat die Verdächtige einen Tipp bekommen, wurde sie durch eine "Freundin" dahingelockt oder war Zwang im Spiel?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 04. März 2026, 11:27:12

Turmfalke23 hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 09:33:20Unter fast jedem Artikel steht nach Telefonat mit OStA oder Nachfrage/Rücksprache mit ihm, 
wobei ich erhebliche Zweifel habe, ob dies der Wahrheit entspricht.
Ich habe mich schon gefragt, ob Herr Nowack in den letzten Tagen tatsächlich ein Dutzend Telefonate mit Journalisten geführt hat. Kein Wunder, dass er zu nichts kommt, denn wahrscheinlich wurde er auch noch zu den Beelitzer Spargelpreisen, den besten Rassehunden für Familien mit Kindern unter 5 und Ostfriesenwitzen befragt, damit die Journalisten auch Stoff für Dinge haben, über die sie sonst am liebsten schreiben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Mittwoch, 04. März 2026, 09:33:20

Heckengäu hat geschrieben: Mittwoch, 04. März 2026, 08:46:03 So ist es. Es wurde nur gesagt dass nichts vorab gesagt wird. Das ist vollkommen logisch, weil absolut richtig und vernünftig.
Jede/r weiss aus Erfahrung, welch ungeheuere reisserische Überschriften in den Sensationsheischenden Massenmedien sofort erscheinen würden.
.....

So ist es. Der OStA Harald N. ist auch nur ein Mensch. Er hat halt in seinem Statement nicht die passende
Wortwahl gefunden und schon wittern die Medien, da könnte doch mehr dahinterstecken.
Ein ungewöhnliches Verhalten, eine Sensation könnte es sein und vieles andere.

Vielleicht sind es auch einige dumme Fragen an den OStA, seitens der Presse, die Anlass dazu geben, so zu reagieren ;)

Unter fast jedem Artikel steht nach Telefonat mit OStA oder Nachfrage/Rücksprache mit ihm, 
wobei ich erhebliche Zweifel habe, ob dies der Wahrheit entspricht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Mittwoch, 04. März 2026, 08:46:03

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 22:22:42 Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine Staatsanwaltschaft 2 Tage vor einer angekündigten Mitteilung noch nicht weiß, ob sie Anklage erhebt oder nicht.
So ist es. Es wurde nur gesagt dass nichts vorab gesagt wird. Das ist vollkommen logisch, weil absolut richtig und vernünftig.
Jede/r weiss aus Erfahrung, welch ungeheuere reisserische Überschriften in den Sensationsheischenden Massenmedien sofort erscheinen würden.

Wenn, wie geschehen, die angegebene Todesursache des Kindes "schwere Gewalt mit einem Messerähnlichen Gegenstand" ist, so kann man sich an 2 Fingern abzählen dass die Anklage entweder auf Mord oder Totschlag lauten muss, denn das Opfer kann nicht 3,5,7 oder 11 mal in ein Messer gefallen sein. Ebenso scheiden aus Fahrlässige Köperverletzung mit Todesfolge, als auch ein Unfallgeschehen.
Denn schwere Gewalt gegen Leib & Leben gegen jeden Menschen gleich welchen Alters ist eine aktive willkürliche Handlung einer Person oder mehrerer Personen. Hypothesen zur Psyche der Inhaftierten wurden zuhauf in epischer Länge und Breite dargelegt, darauf gehe ich hier nicht ein.

Die angeblich krytischen Aussagen von Herrn Nowack, die hier wieder und wieder auf die sprichwörtliche Goldwaage gelegt wurden, sind so kryptisch nicht: Aus dem ermittelnden Oberstaatsanwalt wurde ca. nach Dezember 25 der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Rostock.
Denn sein Stab hinter ihm arbeitete inzwischen die Anklageschrift aus. Diese jene Männer und Frauen Staatsanwälte werden auch in der Hauptverhandlung die Staatsanwaltschaft im Gerichtssaal repräsentieren.

Daher ist die Aussage von Herrn Nowack dass die Erklärung zum Abschluss der Ermittlungen, wie angekündigt morgen oder übermorgen, gleichzeitig seine letzte sein wird, leicht verständlich. Denn seine Aufgabe ist damit erledigt. In der Folge werden Presseerklärungen von Seiten der mit dem Mordfall betrauten Richterschaft am Landgericht Rostock erfolgen.

Von der Staatsanwaltschaft nur noch bei neuen Ermittlungserkenntnissen.
Herr Nowack wird sich nun wieder anderen Aufgaben widmen. Also weder entlassen noch verreisen noch untertauchen!
Womöglich ein kleiner Urlaub für ihn, nachdem er knapp 5 Monate Rund um die Uhr "Gewehr bei Fuss" zu stehen hatte, wäre für mich vorstellbar.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Mittwoch, 04. März 2026, 06:44:05

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:48:10 Es handelt sich um die Aufzählung theoretischer Möglichkeiten – als Antwort auf die Frage: Was, wenn nicht Mord?

Ich gehe davon aus, dass Gasts Frage sich nicht auf alle theoretisch möglichen Delikte bezieht, sondern konkret auf den Fall Fabian, da ja neuerdings in Online-Artikeln herumgeistert, dass es unsicher ist oder zumindest nicht verraten wird, ob die Anklage auf Mord lautet.
Fahrlässigkeit schließen wir demnach aus.
Körperverletzung mit Todesfolge käme ja eigentlich nur in Betracht, wenn die Stichverletzungen nicht zu massiv sind. Ansonsten schwankt es zwischen Totschlag und Mord. Davon gehe ich aus.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GastausanderemForum » Mittwoch, 04. März 2026, 06:01:48

Gast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 18:09:10 Was, wenn nicht die TV eine andere Person zum Fundort gelockt hätte, sondern diese Person sie dahin geführt hat.

Für mich eine typische Frauentat, bei der Eifersucht, Hass und Rache die Täterinnen innerlich zerfressen haben.
Bezieht Du Dich mit der Frauentat auf das Hinlocken oder auf den Mord oder auf beides?

Oder nimmt Du an, dass eine Frau, die den Mörder deckt, tatbeteiligt oder ihm geholfen hat, die Sache zu vertuschen Gina H. da hingelockt hat? Zumindest müsste die andere Person ja gewusst haben, dass Fabian dort liegt, wenn Gina H. dort gezielt hingelotst worden wäre.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Dienstag, 03. März 2026, 23:33:34

Basti66 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:59:30 Ich hoffe, dass in den nächsten 48 Stunden das Ding hier durch ist. Kaum zu glauben was hier abgeht.
Sehr gut aufgemerkt:
Kaum kam der § 20 StGb aufs Tableau - früher umgangssprachlich spasshaft "Jagdschein" genannt - änderte sich das Schmetterlingsflattrige Schwarmverhalten urplötzlich in 1 Sekunde zu einem dichten Hornissensturmbrummen auf eine einzige Hypothese: Die eingefangene Frau muss Plem plem sein, anders ist die grausige Tat nicht nachzuvollziehen. Die geht bald heim ins Stübchen, nach ein bisschen Zeit im Kreisirrenhaus und ist fein raus!

Fängt einen zutraulichen Buben ein ************************************************************************************************************************************************************************ DAS macht keine 'normale' Mörderin, das ist ausgeschlossen.

Weil er ewig nicht gefunden wird, muss sie nachhelfen und rumspazieren mit 1 Problemweib zum entquatschen und Schnauzerin.
Schnauzerin spürt mit Schnauze am Boden, billt mit Stentorstimme brachial los los und los und Überraschung - was liegt denn da?
Handys raus und draufhalten. Die Blitzmeldung am gleichen Tag von 5 gefundenen verschiedenen DNA Spuren war die Krönung von Tag 1.

War auch wirklich toll bravurös inszeniert:
Direkt eine Ede-Zimmermann-XYZ-Schrecksendung und perfekt direkt am nächsten Tag der Fang der Bösin.
Gibt sicher einen Bundeslobpreis für die beste Regieleistung des Jahrzehnts. Dass die Haushofdurchsuchung mit 140 Kräften bereits löblich während der Schock-Sendung lief war überperfekt und bedarf keiner Spezialisten für Detailfragen.



Teile des Textes wurden wegen unangemessener und entwürdigender Wortwahl gegenüber einem realen Opfer entfernt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Catch22 » Dienstag, 03. März 2026, 22:42:34

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 22:22:42 Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine Staatsanwaltschaft 2 Tage vor einer angekündigten Mitteilung noch nicht weiß, ob sie Anklage erhebt oder nicht.
Nimm den Eiskeller-Fall: Sobald das schriftliche aussagepsychologische Gutachten über den Hauptbelastungszeugen vorlag, ging‘s blitzschnell. Innerhalb weniger Stunden wurde der Haftbefehl aufgehoben, der Angeklagte auf freien Fuß gesetzt. Bis dahin aber fehlte die Entscheidungsgrundlage dazu.

Wenn im vorliegenden Fall noch auf das schriftliche psychiatrische Gutachten gewartet werden müsste (was ich für sehr wahrscheinlich halte), würde es dann hier ähnlich schnell gehen. Vermutlich ist das Gutachten bis spätestens Ende dieser Woche angekündigt. Vorher aber fehlt es noch an einer wesentlichen Entscheidungsgrundlage – egal in welche Richtung es geht!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Bernhard » Dienstag, 03. März 2026, 22:28:50

Basti66 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:59:30 Ich hoffe, dass in den nächsten 48 Stunden das Ding hier durch ist. Kaum zu glauben was hier abgeht.
Es wird folgendes passieren:
G. hat F. am Tattag mit dem PKW abgeholt, ist mit ihm an den Tümpel gefahren und hat ihn ermordet. Punkt und Schluss.
Die Details, wie genau es von statten ging werden wir hier bald erfahren.
Es gibt KEINE Kompliezen oder andere Leute die direkt in die Tat involviert sind.
Es war/ist eine der grausamen Taten die man sich vorstellen kann.
Das sehe ich genau so!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Dienstag, 03. März 2026, 22:26:19

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:24:43 Möglicherweise ist also Frau Habetha auf Grundlage der (teilweisen) Akteneinsicht zum Schluss gekommen, dass Anklage erhoben wird.



https://www.nordkurier.de/regional/gues ... or-4391874

Es wird kaum möglich sein, in einem Hauptverfahren, dass die beiden Damen nicht aufeinandertreffen.
Mutter von Fabian als Zeugin und Nebenklägerin/Geschädigte.
Gina H. als Angeklagte.

Eine separate Zeugenvernehmung ist zwar möglich, aber sehr selten, meist nur bei organisierter Kriminalität, Jugendschutz,
Sexueller Missbrauch, u. a.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 22:22:42

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 22:17:14 Weshalb mehr hineingeheimnissen als nötig? Damit‘s mysteriöser wird, aufregender?

Wenn die StA schon wüsste, wie‘s ausgeht, würde sie die Ermittlungen abschließen und eine Abschlussverfügung erlassen: Anklage oder Sicherungsverfahren. In Haftsachen (und auch bei vorläufiger Unterbringung) gilt der Beschleunigungsgrundsatz. Kein Raum für PR-Kapriolen.
Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass eine Staatsanwaltschaft 2 Tage vor einer angekündigten Mitteilung noch nicht weiß, ob sie Anklage erhebt oder nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Catch22 » Dienstag, 03. März 2026, 22:17:14

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:59:47 Nur weil die Staatsanwaltschaft (noch) nichts veröffentlicht hat, heißt das nicht, dass sie es selbst noch nicht weiß.
Weshalb mehr hineingeheimnissen als nötig? Damit‘s mysteriöser wird, aufregender?

Wenn die StA schon wüsste, wie‘s ausgeht, würde sie die Ermittlungen abschließen und eine Abschlussverfügung erlassen: Anklage oder Sicherungsverfahren. In Haftsachen (und auch bei vorläufiger Unterbringung) gilt der Beschleunigungsgrundsatz. Kein Raum für PR-Kapriolen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Matthias aus Plau » Dienstag, 03. März 2026, 22:16:13

Basti66 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:59:30 Ich hoffe, dass in den nächsten 48 Stunden das Ding hier durch ist. Kaum zu glauben was hier abgeht.
Es wird folgendes passieren:
G. hat F. am Tattag mit dem PKW abgeholt, ist mit ihm an den Tümpel gefahren und hat ihn ermordet. Punkt und Schluss.
Die Details, wie genau es von statten ging werden wir hier bald erfahren.
Es gibt KEINE Kompliezen oder andere Leute die direkt in die Tat involviert sind.
Es war/ist eine der grausamen Taten die man sich vorstellen kann.
Kann allem nur voll und ganz zustimmen. Was hier geschrieben wird mittlerweile…. 😬

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 21:59:47

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:48:10Dies wäre ein tiefer Blick in eine finstre Kristallkugel: Dann wüsste RAin Habetha mehr als die StA.
[…]
Denn mehr weiß anscheinend auch die StA (noch) nicht.
Nur weil die Staatsanwaltschaft (noch) nichts veröffentlicht hat, heißt das nicht, dass sie es selbst noch nicht weiß.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Basti66 » Dienstag, 03. März 2026, 21:59:30

Ich hoffe, dass in den nächsten 48 Stunden das Ding hier durch ist. Kaum zu glauben was hier abgeht.
Es wird folgendes passieren:
G. hat F. am Tattag mit dem PKW abgeholt, ist mit ihm an den Tümpel gefahren und hat ihn ermordet. Punkt und Schluss.
Die Details, wie genau es von statten ging werden wir hier bald erfahren.
Es gibt KEINE Kompliezen oder andere Leute die direkt in die Tat involviert sind.
Es war/ist eine der grausamen Taten die man sich vorstellen kann.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Catch22 » Dienstag, 03. März 2026, 21:48:10

GästinF hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:07:56 Könntest du … erläutern, unter welchen Umständen … es sich … um fahrlässige Tötung handelt?
Es handelt sich um die Aufzählung theoretischer Möglichkeiten – als Antwort auf die Frage: Was, wenn nicht Mord?

Vorschlag: kein Tötungsvorsatz – was bleibt dann übrig?

Gast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:33:31 Noch zu ergänzen wäre, dass die Kripo schon auch in der Lage wäre, einen Mord von einer Körperverletzung oder einer fahrlässigen Tötung zu unterscheiden.
Du selbst hattest gefragt:
Gast hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 16:57:03 Wenns nicht um Mord geht worum geht es dann?
Willst Du mich veräppeln?

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:24:43 Möglicherweise ist also Frau Habetha auf Grundlage der (teilweisen) Akteneinsicht zum Schluss gekommen, dass Anklage erhoben wird.
Dies wäre ein tiefer Blick in eine finstre Kristallkugel: Dann wüsste RAin Habetha mehr als die StA.

Wahrscheinlicher ist doch, dass die RAin davon ausgeht, dass es zu einer Hauptverhandlung kommen wird – sei es aufgrund einer Anklage oder aufgrund eines Antrags auf Unterbringung. Denn mehr weiß anscheinend auch die StA (noch) nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gast » Dienstag, 03. März 2026, 21:33:31

GästinF hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:07:56 Könntest du mal etwas näher erläutern, unter welchen Umständen ein achtjährigen Kind durch Stiche eines Messers oÄ zu Tode kommt und es sich dabei um fahrlässige Tötung handelt? :?:
Noch zu ergänzen wäre, dass die Kripo schon auch in der Lage wäre, einen Mord von einer Körperverletzung oder einer fahrlässigen Tötung zu unterscheiden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 03. März 2026, 21:24:43

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 21:05:00Ein Recht auf Akteneinsicht steht den zur Nebenklage Berechtigten grundsätzlich zu (§ 406e StPO)
[…]
Nicht immer erhält ein zur Nebenklage Berechtigter Akteneinsicht während laufender Ermittlungen, schon gar nicht vollständige.
Möglicherweise ist also Frau Habetha auf Grundlage der (teilweisen) Akteneinsicht zum Schluss gekommen, dass Anklage erhoben wird.
Ihre Mandantin verspüre eine große Erleichterung, hege aber auch Befürchtungen. „Sie wird erstmals wieder auf die Frau treffen, die ihren Sohn getötet haben soll“, so Habetha gegenüber dem Nordkurier.
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... or-4391874

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von GästinF » Dienstag, 03. März 2026, 21:07:56

Catch22 hat geschrieben: Dienstag, 03. März 2026, 20:00:03
Gehen wir zunächst von einem Tötungsdelikt aus. Wenn Mord (§ 211 StGB) ausscheiden sollte, böten sich an:
► Totschlag (§ 212 StGB),
► fahrlässige Tötung (§ 222 StGB),
► Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 StGB).

Eine weitere theoretische, aber im Fall Fabian wohl fernliegende Möglichkeit: Auch ein banaler Unfall kann sich als gewaltsamer Tod durch Fremdeinwirkung präsentieren.


Falls es am Tötungsvorsatz fehlen sollte (wie etwa bei fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung mit Todesfolge), dann würde auch das dickste Mordmerkmal keinen Mord hergeben.

Könntest du mal etwas näher erläutern, unter welchen Umständen ein achtjährigen Kind durch Stiche eines Messers oÄ zu Tode kommt und es sich dabei um fahrlässige Tötung handelt? :?:

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