MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Geben Sie den Code genau so ein, wie Sie ihn sehen; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:58:25

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 14:48:42 Das ist genau das krude an der Sache. Wo gurkt der um 9.30 herum? Es gab keinen Tanklasterunfall. Es gab einen am 6.10. bei Lübben mit einem Speiseöl Tanklaster einem Autotransporter und einem polnischen normalen Lkw dessen Fahrer ums Leben kam. Zu weit weg. Kein Bezug. Ansonsten nichts unfallmäßiges bei Güstrow. Ein vermisster Rentner der am 9.10. wieder auftauchte. Und ein Unfall bei baumgarten mit einem Schwerverletzten wo ein Baum im weg stand. Sonst nichts. Nichts.
Das genaue Alibi ist der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten worden.
Wie und wo kannst Du so alte Verkehrsvorkommnisse recherchieren, das finde ich interessant.
JS hat berichtet bzw. interpretiert, dass CD zunächst von einem Unfall "gehört" (=Radio?) habe, und "später nochmal daran vorbei gefahren wäre". Nun ist halt die Frage ob eine Verkehrsnachricht ggf. einfach nur auf eine Panne hingewiesen hat (und damit evtl. verbundener Verkehrseinschränkung), die halt jemand gemeldet hat und das Radio weitergegeben hat. Das muss ja dann nicht unbedingt in die Verkehrsunfall-Historie eingehen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:56:07

Pentax77 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33 Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".

Sie musste ja nach dem Wiederanschalten sicher einige Nachrichten lesen, Adi kontaktieren, CD anrufen, da kann man schonmal ne Abfahrt verpassen, wer kennts nicht :oops: :D
Sie macht sich lustig, nachdem sie gerade einen Mord * begangen hat? Unfassbar!

Anm. Kalle: mutmasslich

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:54:04

SchweigeFuchs hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:10:03 Das war wohl umständlich/missverständlich geschrieben,
Apropos umständlich schreiben: Worte sind mMn schöner zu hören und zu lesen, wenn komplizierte Zusammenhänge einfach ausgedrückt werden (statt umgekehrt). Wenn man was zu sagen hat, kann man es auch einfach ausdrücken ;)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:45:19

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?
In den 70er Jahren gab es noch keine Stressbälle in die Agressionen eingeknetet werden konnten.
Damals mussten sich die 'armen Hascherl' mit Handschmeichlern begnügen, abgerundeten, immer asymmetrischen polierten Holzstücken, oft nobel aus hell-dunklem Olivenholz gefertigt.
Heute ein grosses Geschäftsfeld , auch profan auf symmetrische Edelstein- und Halbedelsteinbasis erweitert, damit jede/r finde, das frauman meint brauchen zu müssen ;) .............................Klick!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:25:14

Gastikus hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 17:14:56 Anscheinend erinnerst du dich auch, wenigstens etwas ^^ vielleicht im NDR podcast, Prozesstage 22, 27 und 28
Noch was für die timeline gefunden was mMn auch sehr wichtig ist

https://www.rtl.de/news/chronologie-zum ... %20Am%2015
2023-04-15: GH berichtet DL von Problemen mit MR „Fabian hat gesagt, er hat keinen Bock auf ihn. Das hat er ihm ins Gesicht gesagt.”
Ist aufgenommen, sowie noch einige Ergänzungen von Pentax, danke dafür !

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:51:57

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Auch nach dem Wiedereinschslten war es in den folgenden Wochen nicht angespannter, das Kommunikationsverhalten sei nach „der Tat überwiegend gleich geblieben“:
Von der Kommunikationsanalyse, die ja sogar wohl mit BKA-Beteiligung gemacht wurde, war ich ehrlich gesagt maßlos enttäuscht.

Außer dass sie sich nach der Tat auffallend für Ms Gemütszustand interessierte und Fabian so gut wie nie Thema war, J noch viel weniger, war nicht viel ergiebiges dabei.

Verhält sie sich an bestimmten Stellen nach der Tat genauso wie vorher heißt es, sie war halt kalt und emotionslos, Psychtante eben, ändert sie irgendwo ihre Kommunikation ist das im Hinblick auf die Tat genauso auffällig, obwohl ich es jetzt nicht ungewöhnlich finde, dass man in so einer komplett neuen Gesamtlage seine Kommunikation ändert.

Wie auch immer. Da war wenig Fleisch am Knochen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56

Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19 @Gastleser

Ich tue mich mit der Erklärung des Fallanalytikers für die nicht festgestellten Händigkeit deshalb schwer, weil der Täter angesichts dessen, dass es mehrere Stichwunden gab ja auch die Position geändert haben müsste, um in der Geraden zu bleiben oder nicht?

Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
Ab wieviel Winkelunterschied würdest du eine sichere Aussage zu Links oder Rechts machen, da weder Opfer noch Täterschaft 100% fixiert gewesen sind?
  • Die Messgenauigkeit, um an weniger als 25kg Restmasse die Winkel der Stichkanäle zu bestimmen, wird in Weichgewebe, „soft tissue“, nicht so einfach sein. Der Kanal im Brustbein wird am besten erhalten geblieben sein.
  • Ein Stich der aus einer kreisförmigen Arm Bewegung kommt, so wie in der OFA „von Hinten“ angenommen, lässt sich nach Rechts, Links, besser zuordnen, wenn die Klinge „senkrecht“ zum Bewegungsvektor mit Schneide zum Opfer ausgerichtet ist. Dann ist der Stichkanal breiter als das Tatwerkzeug, und ist bei geringer Stichtiefe, näher der Definition in Richtung Schnittwunde.

    Wenn bei der OFA-Position die Klinge 90° gedreht wäre, Klingenrücken nach oben, Kopfseitig, und Schneide nach unten, Richtung Unterkörper zeigend, dann wird aus der Stichbewegung auf einer Kreisbahn ein linearer Stichksnsl ohne besondere Merkmale.
    Wie war die Orientierung der Eintritsswunden: Senkrecht, Waagerecht, „Schräg“, Gleichmäßig, Ungleichmäßig?
  • Eine Händigkeit festzustellen, die in einem Gutachten hieb- und stichfest ist, wird mit einstelligen Gradabweichungen mMn nicht möglich sein. Es gibt bestimmt Studien dazu …..
Dann hätte es immer zwei sehr auffällige „Stichpaare“ mit demselben seitlichen Abstand gegeben.
Die genaue Klingenlänge ist unbekannt, es wird zwischen 10 bis 15cm vermutet. Daraus könnte man folgern, dass auch die Tiefe der Stichkanäle nicht genau zu rekonstruieren oder messbar ist. Möglicherweise konnten keine Gewebeauffälligkeiten festgestellt werden, die Hinweise auf Kontakt des Tatwerkzeug-Griffstücks mit dem Opfer liefern könnten, im besten Fall eine Zuordnung zur Griffform. Zu dem Thema wurden im H.E.T. Untersuchungen und eine Studie verlinkt.


^^^^^^
Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06 Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen! :o […..]
:D

Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?


^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33 Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".

Sie musste ja nach dem Wiederanschalten […..]
Auch nach dem Wiedereinschslten war es in den folgenden Wochen nicht angespannter, das Kommunikationsverhalten sei nach „der Tat überwiegend gleich geblieben“:
Spoiler
10:10 Uhr: zweiter Zeuge - BKA-Beamter
Roland F. vom BKA (operative Fallanalyse) stellt eine Kommunikationsanalyse vor
[…..]
Verhalten NACH der Tat:
überwiegend gleich geblieben.
[…..]

ChatGPT VOR der Tat:
  • Manipulativer Nutzen: CHATGPT sollte Texte für Matthias R. emotionaler, trauriger machen ("noch emotionaleren Abschiedsbrief formulieren")
  • SIe schreibt außerdem über den Alkoholkonsum von Matthias R. und über die Pferde, kaum über ihren Sohn
  • Sie möchte Matthias R. wiedergewinnen
ChatGPT NACH der Tat:
  • Nur wenig Kommunikation
  • Weiterhin Trennung, Eifersucht, fehlendes Vertrauen zu Matthias R.
  • Sie gibt die Anweisung, KI solle "Trauerrede schreiben für die Beerdigung meines Kindes"... sie beschreibt Fabian auch in negativen Zügen, sie habe Fabian trotzdem "über alles geliebt".
https://www.ostseewelle.de/nachrichten/ ... 55266.html

^^^^^^
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:36:38[…..]Verstehe ich nicht. Mir wird genau das Video angezeigt, das auch in der Vorschau zu sehen ist.
Es geht um die Veröffentlichung des Videos bei RTL
Haben „wir Zwei ♡ ♡“ uns jetzt geeinigt, dass der RTL Artikel von 15:16 Uhr ist, das Vorschaubild abweichend ist und das dazugehörige Trainerin Interview von News5 stammt? :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 00:24:28
Spoiler
@Heckengäu hat inzwischen wieder aufgeholt, Rangliste gelöschter Beiträge, und ich könnte mir daher vorstellen, dass dieses Wort hier schon einmal gefallen ist :D
Spoiler
[…..] Auch eine Beziehung zum Brauch der Zimmerleute, einem der ihren, der gegen die Zunftehre verstieß, den als Zunftzeichen links getragenen Ohrring auszureißen, läßt sich nicht belegen. Daher eher ein bildlicher Ausdruck mit affektischer Lautverschärfung für einen gerissenen, teufelsähnlich mit gespaltenen Bocksfüßen und gespaltenen Ohren vorgestellten Gauner. […..]
Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen! :o
RTL 08.10.2026 11:53 Uhr hat geschrieben:„Sie hat in den Tagen nach der Tat sehr unauffällig gelebt. Ist das mit einer Persönlichkeitsstörung in Einklang zu bringen?", will Löcker wissen. „Mit den psychopathischen Anteilen auf jeden Fall", antwortet der Gutachter.

„Wenn die Anspannung, die zu der Tat geführt haben könnte, zwei Tage vor der Tat begonnen habe. Ist es dann möglich, den Zustand über Stunden und Tage zu halten, der sich dann am 10. Oktober um 11.30 Uhr, 12.00 Uhr entladen habe?", fragt der Verteidiger weiter. „Das kann ich nicht sagen, weil sie mit mir darüber nicht gesprochen", erläutert der Dr. Keiper und sagt weiter: „Es ist erstaunlich, mit welcher hohen kriminellen Energie die Tat begangen wurde, wenn die Tat Frau H. zuzurechnen ist."

Gina H. spielt währenddessen mit ihrem kleinen Stressball und schaut nach unten.

„Die mögliche Tat ist nicht Symptom einer Störung", führt der Psychiater aus. „Wäre die Tat auch ohne die Krankheit annehmbar? Aufgrund der psychopathischen Merkmale, die Frau H. hat, müsste ich sagen: Ja." Keiper erklärt weiter, dass Gina H. eine weitere Therapie ihres eigenen Psychologen abgelehnt habe. Die Angeklagte wirkt jetzt genervt und flüstert ihrem Verteidiger Thomas Löcker gestikulierend etwas zu. Der Gutachter weiter: „Eine Psychopathie kann nicht geheilt werden. Es sind biologische Merkmale, die man hat. Es ist als Persönlichkeitsstörung zu behandeln."
https://www.rtl.de/news/live-ticker-zum ... 24931.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:54:39

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:41:29 Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.
Das ist widersprüchlich zu den Tickern: Zitat "der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde" (Ostseewelle)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:41:29

batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:29:23 Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.
Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:29:23

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:09:13 Denis Mollenhauer vom NDR war am 4. Juni 2026 beim 9. Verhandlungstag vor Ort, als der Gerichtsmediziner den Obduktionsbericht vorstellte. Im zusammenfassenden Video sagt er: „Es liegt der Schluss nahe, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde.“
Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:09:13

Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19 Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 09:13:23 Es wurde doch eindeutig ein Messer als Tatwerkzeug benannt.
Denis Mollenhauer vom NDR war am 4. Juni 2026 beim 9. Verhandlungstag vor Ort, als der Gerichtsmediziner den Obduktionsbericht vorstellte. Im zusammenfassenden Video sagt er: „Es liegt der Schluss nahe, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde.“

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 10976.html
[ab 01:40]

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 09:13:23

Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19 Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach.
Es wurde doch eindeutig ein Messer als Tatwerkzeug benannt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 11:03:07 Hallo Maria,

ich denke nicht, dass ein Gerichtsmediziner alle theoretisch denkbaren Todesursachen & Tatwerkzeuge explizit ausschließen muss. Stattdessen konzentriert er sich doch auf diejenigen, die ernsthaft in Betracht kommen. Nach jetzigem Stand gibt’s mMn keinen ernsthaft infrage kommenden Alternativansatz zu der Feststellung, dass Fabian von einer anderen Person mit einem messerähnlichen Gegenstand gezielt getötet wurde.





https://www.stern.de/gesellschaft/mordf ... 94284.html
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-200.html
Der NDR-Bericht bezieht sich auf den Fallanalytiker nicht auf den Rechtsmediziner.
Ist im Gutachten des Rechtsmediziners ausdrücklich von einem Overkill die Rede oder ist das eine vom Fallanalytiker aus dem Gutachten des Rechtsmediziners abgeleitete Schlussfolgerung als Erklärung für die vielen Stichwunden?

Könnte man diesen Umstand der hohen Anzahl an Stichwunden nicht auch anders interpretieren?

Vielleicht wusste der Täter ja auch ganz genau wie er so zustechen muss, dass es tödlich ist und hat seine Professionalität dadurch kaschiert, dass er öfter zugestochen hat, als es für die Tötung des Jungen notwendig gewesen wäre? Sollte es nur so aussehen als ob er in Rage gewesen wäre?


@Gastleser

Ich tue mich mit der Erklärung des Fallanalytikers für die nicht festgestellten Händigkeit deshalb schwer, weil der Täter angesichts dessen, dass es mehrere Stichwunden gab ja auch die Position geändert haben müsste, um in der Geraden zu bleiben oder nicht? Auf so etwas achtet man bei einem Overkill? Würde das dann nicht eher zu einem Profi passen?

Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33

Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".

Sie musste ja nach dem Wiederanschalten sicher einige Nachrichten lesen, Adi kontaktieren, CD anrufen, da kann man schonmal ne Abfahrt verpassen, wer kennts nicht :oops: :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SchweigeFuchs » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:10:03

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:10:15
Ich würde die Sprachnachricht eher so deuten, dass sie in diesem Moment eine Ausfahrt oder Abzweigung verpasst hat.
Das war wohl umständlich/missverständlich geschrieben, ich lese es nämlich ebenfalls so, dass sie eine Ausfahrt o.ä. verpasst hat, mMn weil sie - evt. auch zusätzlich durch die "erwischt" Situation - so abgelenkt war, durcheinander etc.

Nach den bis heute bekannten Indizien/Beweisen hat auch mMn niemand anderes außer der angeklagten TV etwas mit dem Mord zu tun.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 06:10:16

Kalle hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 21:07:14 Mir ist das wichtig, weil ich mir halt denke, dass wenn sie Olaf wahrgenommen hätte, dies zu einer Planänderung geführt haben könnte (shit, erwischt, was jetzt?)….

Also mal ehrlich, wenn ich am Arsch der Heide was anstelle und plötzlich glotzt mich beim abhauen mein Nachbar an, dann hat eigener Arsch aber von null auf nix ziemlich Kirmes…
Das war nicht der Nachbar. Olaf L ist ein anderer. OK war Arbeitshosen suchen und nicht Suppe austeilen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:36:38

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:28:35 Das würde dann erklären, der Ehrenwerte fragte nach, warum sie nach dem Leo Gassi nicht gewendet hat, und ob ihr die Gegend vertraut sei, aber sie kennt die Tümpelumgebung nicht und verpasst an Kreuzungen abzubiegen :D
Eine Abbiegung kann man auch in vertrauter Umgebung verpassen, wenn man unkonzentriert ist, z.B. weil man unerlaubterweise am Handy zugange ist.

^^^^^^
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:28:35Das habe ich doch geschrieben: Die Veröffentlichung war früher, auf der RTL-Seite stand 15:16 Uhr, anderes Video Vorschaubild, unbearbeitetes Video, noch mit News5 Stempel.
Verstehe ich nicht. Mir wird genau das Video angezeigt, das auch in der Vorschau zu sehen ist.

Es geht um die Veröffentlichung des Videos bei RTL, denn:
Anna17 hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 20:28:12 Ja. Es wurde ganz zu Beginn, d. h. im Oktober, möglicherweise spätestens im November 2025 über RTL ausgestrahlt.
[Hervorhebung durch mich.]

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:28:35

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:10:15[…..]
Ich würde die Sprachnachricht eher so deuten, dass sie in diesem Moment eine Ausfahrt oder Abzweigung verpasst hat.

^^^^^^

Was genau soll an meiner Aussage:

nicht richtig sein?
Das würde dann erklären, der Ehrenwerte fragte nach, warum sie nach dem Leo Gassi nicht gewendet hat, und ob ihr die Gegend vertraut sei, aber sie kennt die Tümpelumgebung nicht und verpasst an Kreuzungen abzubiegen :D

^^^^^^

Das habe ich doch geschrieben: Die Veröffentlichung war früher, auf der RTL-Seite stand 15:16 Uhr, anderes Video Vorschaubild, unbearbeitetes Video, noch mit News5 Stempel.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:10:15

SchweigeFuchs hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 22:41:56 mMn hat sie eingeräumt da gefahren zu sein und ob nun eigene Sichtung anderer von ihr oder auch nicht... ist für eine "Planänderung a la shit erwischt" ggf. durch diese Sprachnachricht "erklärbar"
Heckengäu hat geschrieben: ↑Freitag, 28. August 2026, 11:51:44 „Meine Fresse, jetzt bin ich vorbeigefahren."
Um ca. 12:45 Uhr regt sich die Angeklagte in einer Sprachnachricht lautstark auf: "Meine Fresse, jetzt bin ich vorbeigefahren. Leck mich am Arsch. Aaaaah!"

Laut der Staatsanwaltschaft ist Gina H. in diesem Moment nach der mutmaßlichen Tat auf dem Weg vom Tatort am Tümpel zum Bolzsee zu Christian D.
Die Nachricht würde in dieser Lesart doch nur dann Sinn ergeben, wenn Christian von ihrem Vorhaben wusste und darüber informiert war, dass dort potenzielle Zeugen stehen. Dann hätte Gina aber wohl eher gesagt: "Meine Fresse, jetzt bin ich an Menschen vorbeigefahren. Leck mich am Arsch. Aaaaah!" Oder noch präziser: „Meine Fresse, jetzt hat mich jemand gesehen.“ usw.

Ich würde die Sprachnachricht eher so deuten, dass sie in diesem Moment eine Ausfahrt oder Abzweigung verpasst hat.

^^^^^^
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:07:48 Das ist so nicht richtig, das Video ist Material von News5, Zeitstempel etwas früher, Veröffentlichungszeitpunkt im Text „15. Oktober 2025 um 15:16 Uhr“, anderes Video Vorschaubild.
Was genau ist denn an meiner Aussage:
Der RTL-Artikel, in dem das Video geteilt wurde, stammt vom 15. Oktober 2025, 17:14 Uhr…
nicht richtig?

Nach oben