MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 07. April 2026, 16:05:36

Caris hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 21:19:12 genau, man wird ihr wahrscheinlcih eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostizieren können. Die Borderlinemerkmale dominieren nicht bzw. haben auch einfach nicht die höchste Toxizität hier, sondern die im Rahmen von antisozial bzw. darüber hinausgehend die gravierenden emotionalen Defizite von Psychopathisch (ebenfalls nur als kombinierte PKS verschlüsselbar).
Was auch noch oft der Fall ist, ist, dass Frauen die eigtl. eher in Richtung narz. oder antisoziale PKS oder eben gar Psychopathie gehen, als Borderline diagnostiziert werden, weil es wohl politisch korrekter ist.
Im neuen ICD-11 kommt man um die Namen herum und kann einfach eine schwere PKS vergeben und dann optional die dazugehörigen Merkmale beschreiben. Da kann man sich dann individuell etwas Passendes zusammenbasteln.
Woran ich gedanklich immer beim Abgleich von Störungsmerkmalen mit dem wenig bekannten über die TV geknabbert habe, ist meine laienhafte Vorstellung von Narzissmus so wie er oft für die Allgemeinheit vereinfacht darstellt wird. Weitergeholfen hat mir nach Recherche dann, dass ich über die Unterscheidung in "grandiosen" und "vulnerablen" Narzissmus gestolpert bin. Zweiteres, insbesondere vor der Gesamtschau der Nachrichten, Gerüchten und Hinweisen, erscheint mir in Kombination mit der BPS Strömung als Hypothese jetzt schon recht stimmig - auch vor dem Hintergrund einer etwaigen traumatischen, sexuellen Gewalterfahrung.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Dienstag, 07. April 2026, 16:02:47

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 07. April 2026, 10:22:08 Laut Berliner Kurier ist den Ermittlern der Vorwand, unter dem Fabian aus dem Haus gelockt wurde, nicht bekannt:

https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10028796
Das ist die einzige "neue Meldung" seit einem Monat überhaupt.
Weil es der 'B..piep..piep..e Kurier' ist, gebe ich darauf keinen Pfifferling. :P

Denn mit der Übergabe der Ermittlungsakten, in einem Fünftonner Karrenwagen, von der Staatsanwaltschaft an das zuständige Gericht, schwebt das Verfahren - für die Öffentlichkeit - im Zeit- und Raumlosen. Vor einem Monat befleissigte sich BILD Plus hiermit, mehr ist ohne die schmerzliche Entrichtung von silbrig glänzenden Talern nicht zu erlesen:
BILD +
Anklage erhoben: 63 Seiten Vorwürfe gegen Fabians mutmaßliche Mörderin
Das ist der Status quo weiterhin. Punkt.

Da können sich die schändlichen Zeilenschinder krümmen und winden, soviel sie wollen, Kreide fressen, so viel sie wollen, um ihre hässlichen Brüllstimmen weicher zu stimmen: Mehr, als das aus dem eigenen Daumen gesogene bringen sie nicht zustande. Denn wo nichts ist, ist nichts.

Sollten besser ihre Zeit nutzen und Frühjahrsputz machen: Die ganzen leergesoffenen Wein-, Schnaps-, Kognak-, Likörflaschen unter Bett Tisch Sofa Schrank kullernd in die richtigen Glascontainer mit Schmackes pfeffern, sodann ihre Stuben ganz gehörig ausbesen und mit heissem kräftigem Wischwasser, Wischlappen und Strupfer schwer bewaffnet, die klebrigen Sauereien auf allen Oberflächen nachhaltigst tilgen.

Dann die Mutter und Oma - sofern vorhanden - zum Kaffeegenuss und Tortenschlemmen einladen. Kaffeetisch mit weisser gebügelter Tischdecke gedeckt obligatorisch und ein zwei drei Bund Veilchen in die einzige kleine Vase.
Und den zugesteckten Fünfer von der Omma dankbar in ihre Sparbüchse stopfen, um sodann über ihr Testament nachdenken.

Ihr eigenes. Denn das Leben ist Lebensgefährlich: Unfalltod, verirrter Kugelschusstod, Krebstod, in 1 Sekunde herbei und vorbei.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 07. April 2026, 14:59:16

Ex Waldi hat geschrieben: Dienstag, 07. April 2026, 09:44:07 Liebe Sronson,
dass das Forum mich nicht mag, hat es ja schon mehrmals bewiesen. Obwohl ich ständig rausflog, gesperrt wurde und es mich abgemeldet hat, kam ich immer wieder rein und konnte mich neu einloggen.

Jetzt geht garnichts mehr. Mein Benutzername passt nicht (mehr) zum Kennwort und ich habe keine Chance als registrierter Nutzer hier zu schreiben.
Könntest du Iven bitte bitten, da mal nachzuschauen?
Hallo @Waldi,

könntest du dich bitte per Email bei Iven unter adm.het-forum@t-online.de oder bei mir unter sron.son@yahoo.com melden?

Vielen Dank!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 07. April 2026, 13:55:06

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 07. April 2026, 10:22:08 Laut Berliner Kurier ist den Ermittlern der Vorwand, unter dem Fabian aus dem Haus gelockt wurde, nicht bekannt:



https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10028796
Ich frage mich immer mehr, ob dieses Lockmittel doch nicht schon am Tag vorher "'platziert" wurde (recht viel länger vorher nicht, Kinder in dem Alter haben noch kein griffiges Zukunftsgefühl) und die Tatsache, dass F zu Hause bleiben wollte, quasi dann doch ein Vorwand von F war, weil er WUSSTE das sie kommen wird, und es vor D geheim gehalten werden sollte. Aber wo sollte man da ermittlerisch ansetzen, er hätte dann wohl am Donnerstag irgendwo zum oder vom Jugendclub abgefangen werden müssen. Eine digitale Kommunikation ist eher ausgeschlossen, sonst hätte Nowak das wohl so nicht gesagt, und widerspricht auch kindlicher Handy Nutzung.
Hier wäre interessant ob es z.B. ein spezielles Kinderprogramm in dem Jugendclub immer Donnerstags gab, von dem man sicher annehmen konnte, dass er dort hingeht, bzw. ob G ihn z.B. früher schon dort mal öfter hingebracht hat o.ä.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 07. April 2026, 13:32:29

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 19:59:50 Ich versuchs nochmal. Psychopathen fühlen nichts, die haben keine Angst.
Sie soll in Tränen ausgebrochen sein etc. und sie will entlassen werden, sagte ihr Anwalt zum Ende der Ermittlungen. Jemand mit der Diagnose brüstet sich mit seinen Taten oder nimmt widerstandslos hin, überführt zu werden. Was derjenige 'vollbracht' hat, war schließlich eine bewusste Entscheidung, meist geplant sowie vor dem geistigen Auge mehrmals durchgespielt.
Ich möchte nicht wissen wieviel narzisstisch antisoziale Poser, denen das Leben anderer Verkehrsteilnehmer am Arsch vorbei geht, wie ein Häufchen elend heulend vor ihrem Rest von aufgemotzten Proll-Porsche sitzen, wenn sie ihn zu Schrott gefahren haben. Heulen bei Festnahme sagt gar nichts. Es geht bei Psychopathen nach meinem Verständnis im wesentlichen um vermindertes Mit- und Schuldgefühl. Dies erleichtert in gewisser Weise Taten die normale Menschen grundsätzlich und tief verankert davon abhält diese zu begehen, es ist aber auch keine Voraussetzung für solche Taten. Das hat alles nichts mit genereller Gefühllosigkeit zu tun. Ich würde auch darum bitten, dich erstmal sachlich einzuarbeiten, das Thema ist wirklich von einigen hier auf Basis dessen was man halt so weiß sehr gut eingeschätzt und hält solchem "Volksmund" ausreichend stand.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 07. April 2026, 10:22:08

Jane.Doe hat geschrieben: Freitag, 03. April 2026, 11:00:28 Sie haben da mMn definitiv was. Nur was?
Laut Berliner Kurier ist den Ermittlern der Vorwand, unter dem Fabian aus dem Haus gelockt wurde, nicht bekannt:
Es ist das wohl größte Rätsel im Fall Fabian aus Güstrow: Was genau sagte die Täterin oder der Täter, um Fabian aus dem Haus zu locken? Darüber können auch die Ermittler bisher nur spekulieren. „Den Vorwand kannten vermutlich nur zwei Personen“, sagte der zuständige Staatsanwalt Harald Nowack in einem Interview. „Die eine will ihn nicht nennen, und der andere kann ihn nicht mehr nennen.“
https://www.berliner-kurier.de/panorama ... i.10028796

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 07. April 2026, 10:07:16

Ex Waldi hat geschrieben: Dienstag, 07. April 2026, 09:44:07 Liebe Sronson,
dass das Forum mich nicht mag, hat es ja schon mehrmals bewiesen. Obwohl ich ständig rausflog, gesperrt wurde und es mich abgemeldet hat, kam ich immer wieder rein und konnte mich neu einloggen.

Jetzt geht garnichts mehr. Mein Benutzername passt nicht (mehr) zum Kennwort und ich habe keine Chance als registrierter Nutzer hier zu schreiben.
Könntest du Iven bitte bitten, da mal nachzuschauen?
Liebe @Waldi,

deine Anfrage habe ich soeben an Iven weitergeleitet.
Die Daumen sind fest gedrückt, dass du dein Konto bald wieder uneingeschränkt nutzen kannst.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Ex Waldi » Dienstag, 07. April 2026, 09:44:07

Liebe Sronson,
dass das Forum mich nicht mag, hat es ja schon mehrmals bewiesen. Obwohl ich ständig rausflog, gesperrt wurde und es mich abgemeldet hat, kam ich immer wieder rein und konnte mich neu einloggen.

Jetzt geht garnichts mehr. Mein Benutzername passt nicht (mehr) zum Kennwort und ich habe keine Chance als registrierter Nutzer hier zu schreiben.
Könntest du Iven bitte bitten, da mal nachzuschauen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Dienstag, 07. April 2026, 09:13:55

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 21:48:59 per Ferndiagnose wurden ihr bereits Psychosen nachgesagt auf denen man hier wochenlang herumgeritten ist ohne einen Millimeter davon abzurücken. Ergo ist das müßig zu diskutieren. Von psych. Krisen ist in dieser Runde jedenfalls heute keine Rede mehr. Ob demnächst noch irgendetwas von Psychopathie hängenbleibt, darf bezweifelt werden.
Psychosen wurden in deisem Forum von niemandem diagnostiziert soweit wich erinnere. Psychosen kann man hier mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen. Die Realitätstestung ist z.B. intakt.
--Vielleicht machts Du Dir mal die Mühe, die Beiträge hinsichtlich Psychopathie und anderen Störungen desselben Spektrums (Narzissmus/Anitsozial/Borderline) nochmals aufmerksam zu lesen, dann müsstest Du nciht derartige Kommentare hier abgeben.
Es geht um gravierende emotionale Einschränkungen u.a. hinsichtliche Emapthiefähigkeit, Gewissen, und reduzierter Angst.
Der Mensch ist aber komplex und die Merkmale treten auf einem Kontinuum auf.
Bei Entdeckung in Tränen ausbrechen kann entweder gespielt sein oder natürlich echt. Niemand will gerne auffliegen mit den gegebenen Konsequenzen.. Diese Angst ist schon da.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Montag, 06. April 2026, 23:02:10

Überlegung hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 22:39:09Wäre jemand mit derartigen psychischen Störungen voll schuldfähig?
Nach § 20 des StGB ist ausschlaggebend, ob Gina H. bei Begehung der Tat fähig war, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln.
Ohne Schuld handelt, wer bei Begehung der Tat wegen einer krankhaften seelischen Störung, wegen einer tiefgreifenden Bewußtseinsstörung oder wegen einer Intelligenzminderung oder einer schweren anderen seelischen Störung unfähig ist, das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln [1].
Planung spricht oft dafür, dass der Täter/die Täterin die Situation verstanden hat und zielgerichtet handelte. Nichtsdestotrotz gibt es Ausnahmen, bspw. wenn die Tat im Wahn geplant wird. Siehe hierzu den Fall Deanna Laney [2].

[1] https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__20.html
[2] https://psychiatryonline.org/doi/10.117 ... 4.00390016
SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 22:57:31…und bald wird bei ihr die Hühnerpest diagnostiziert
H5N1 überträgt sich nur sehr selten auf den Menschen. Gina dürfte also erstmal sicher sein.

https://de.statista.com/statistik/daten ... %20starben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Montag, 06. April 2026, 22:57:31

Sehr interessant in der Tat. Vor Monaten wurde ihr Narzissmus attestiert, heuer ist sie antisozial und bald wird bei ihr die Hühnerpest diagnostiziert

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Überlegung » Montag, 06. April 2026, 22:39:09

Jane.Doe hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 21:24:18 Ich versuchs auch nochmal. Das ist eine ziemlich naive Sicht auf Psychopathie.
Eine ganze Armee psychopathischer Serientäter hätte keine Serien vollbracht, wenn ihr Verhalten so komprimiert und eindimensional gewesen wäre wie Du oben beschreibst.

Reduzierte Gefühlsstruktur bedeutet nicht keine. Das sind ja keine Roboter. Das sind Menschen. Ein Psychopath kann durchaus weinen, überspitzt formuliert könnte ihn zu Tränen rühren, dass ihm ein Fingernagel abbrach während er jemanden tötet.

Und natürlich kann er "Angst" empfinden, insbesondere die Angst entdeckt zu werden und seine Freiheit zu verlieren. Seine Amygdala wird nicht übermäßig feuern, aber die Angst auf der kognitiven Ebene ist durchaus vorhanden. Ebenso wie erlernte Emphatie als gern eingesetzter Mechanismus.

Auch sind Psychopathen nicht überdurchschnittlich intelligent, sie machen durchaus Fehler.
Sehr interessant zu lesen .
Velen Dank an alle, die hier psychologische Erklärungen abgegeben, bzw. Sachverhalte erklären.

Wäre jemand mit derartigen psychischen Störungen voll schuldfähig?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Montag, 06. April 2026, 21:48:59

per Ferndiagnose wurden ihr bereits Psychosen nachgesagt auf denen man hier wochenlang herumgeritten ist ohne einen Millimeter davon abzurücken. Ergo ist das müßig zu diskutieren. Von psych. Krisen ist in dieser Runde jedenfalls heute keine Rede mehr. Ob demnächst noch irgendetwas von Psychopathie hängenbleibt, darf bezweifelt werden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jane.Doe » Montag, 06. April 2026, 21:24:18

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 19:59:50 Ich versuchs nochmal. Psychopathen fühlen nichts, die haben keine Angst.
Sie soll in Tränen ausgebrochen sein etc. und sie will entlassen werden, sagte ihr Anwalt zum Ende der Ermittlungen. Jemand mit der Diagnose brüstet sich mit seinen Taten oder nimmt widerstandslos hin, überführt zu werden. Was derjenige 'vollbracht' hat, war schließlich eine bewusste Entscheidung, meist geplant sowie vor dem geistigen Auge mehrmals durchgespielt.
Ich versuchs auch nochmal. Das ist eine ziemlich naive Sicht auf Psychopathie.
Eine ganze Armee psychopathischer Serientäter hätte keine Serien vollbracht, wenn ihr Verhalten so komprimiert und eindimensional gewesen wäre wie Du oben beschreibst.

Reduzierte Gefühlsstruktur bedeutet nicht keine. Das sind ja keine Roboter. Das sind Menschen. Ein Psychopath kann durchaus weinen, überspitzt formuliert könnte ihn zu Tränen rühren, dass ihm ein Fingernagel abbrach während er jemanden tötet.

Und natürlich kann er "Angst" empfinden, insbesondere die Angst entdeckt zu werden und seine Freiheit zu verlieren. Seine Amygdala wird nicht übermäßig feuern, aber die Angst auf der kognitiven Ebene ist durchaus vorhanden. Ebenso wie erlernte Emphatie als gern eingesetzter Mechanismus.

Auch sind Psychopathen nicht überdurchschnittlich intelligent, sie machen durchaus Fehler.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Montag, 06. April 2026, 19:59:50

Caris hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 18:29:21 Weinerlichkeit spricht nicht gegen Psychopathie. Sich als Opfer zu fühlen oder darzustellen ist in diesem Rahmen nicht unüblich. Angst vor Entdeckung spricht auch nicht dagegen. Diese Angst ist idR schon da.
Ich versuchs nochmal. Psychopathen fühlen nichts, die haben keine Angst.
Sie soll in Tränen ausgebrochen sein etc. und sie will entlassen werden, sagte ihr Anwalt zum Ende der Ermittlungen. Jemand mit der Diagnose brüstet sich mit seinen Taten oder nimmt widerstandslos hin, überführt zu werden. Was derjenige 'vollbracht' hat, war schließlich eine bewusste Entscheidung, meist geplant sowie vor dem geistigen Auge mehrmals durchgespielt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Montag, 06. April 2026, 18:29:21

SonntagsGast hat geschrieben: Montag, 06. April 2026, 14:45:30 Da muss dann wohl eine neue Ferndiagnose her, denn es liegt in der Natur der Antisozialen, keine Angst zu spüren. Der Sinn der Sache ist ja gerade wegen einer Eiseskälte überhaupt erst zu schwersten Straftaten imstande zu sein.
Glaubt man J. Schw., machte sich G.H. mehrmals ins Hemd. Angst vor Wildtierkameras oder vor der Sendung Aktenzeichen XY. Sie war weinerlich, als ihr der Haftbefehl verkündet wurde. Dann wären da ihre SM Beiträge, die sich sehr wehleidig angehört haben. Psychopathie lässt sich nicht ableiten; die müsste aber klar erkennbar sein und überwiegen bei dem Ausmaß an Gewalt und Heimtücke.
Weinerlichkeit spricht nicht gegen Psychopathie. Sich als Opfer zu fühlen oder darzustellen ist in diesem Rahmen nicht unüblich. Angst vor Entdeckung spricht auch nicht dagegen. Diese Angst ist idR schon da.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Montag, 06. April 2026, 14:45:30

Da muss dann wohl eine neue Ferndiagnose her, denn es liegt in der Natur der Antisozialen, keine Angst zu spüren. Der Sinn der Sache ist ja gerade wegen einer Eiseskälte überhaupt erst zu schwersten Straftaten imstande zu sein.
Glaubt man J. Schw., machte sich G.H. mehrmals ins Hemd. Angst vor Wildtierkameras oder vor der Sendung Aktenzeichen XY. Sie war weinerlich, als ihr der Haftbefehl verkündet wurde. Dann wären da ihre SM Beiträge, die sich sehr wehleidig angehört haben. Psychopathie lässt sich nicht ableiten; die müsste aber klar erkennbar sein und überwiegen bei dem Ausmaß an Gewalt und Heimtücke.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Montag, 06. April 2026, 09:04:42

weaselW hat geschrieben: Samstag, 04. April 2026, 01:35:30 Sronson war schneller beim Raussuchen —> Danke dir.
Dieses verstörende Video hatte sie öffentlich auf ihrem Instagramkanal gestellt. Es beinhaltete hauptsächlich Fotos und Videosequenzen des toten Tieres. Lediglich am Anfang ein Foto vom lebenden Pferd und ein Ausschnitt der Kutschfahrt. Danach folgten Bilder des toten Tieres liegend neben der Kutsche usw. Auch mehrere Ausschnitte wie sie trauernd und weinend bei „Tiffy“ ist. Dabei ließ sie sich offensichtlich filmen.
Ich bin grad lost in dieser Diskussion um den Pferdetod und ihren Umgang damit. Wenn ich es richtig verstehe kursiert hier ein Video ? Ist das öffentlich oder darf ich um eine PN diesbzgl fragen? Danke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Caris » Sonntag, 05. April 2026, 21:19:12

MeTa hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 20:57:02 Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.

genau, man wird ihr wahrscheinlcih eine kombinierte Persönlichkeitsstörung diagnostizieren können. Die Borderlinemerkmale dominieren nicht bzw. haben auch einfach nicht die höchste Toxizität hier, sondern die im Rahmen von antisozial bzw. darüber hinausgehend die gravierenden emotionalen Defizite von Psychopathisch (ebenfalls nur als kombinierte PKS verschlüsselbar).
Was auch noch oft der Fall ist, ist, dass Frauen die eigtl. eher in Richtung narz. oder antisoziale PKS oder eben gar Psychopathie gehen, als Borderline diagnostiziert werden, weil es wohl politisch korrekter ist.
Im neuen ICD-11 kommt man um die Namen herum und kann einfach eine schwere PKS vergeben und dann optional die dazugehörigen Merkmale beschreiben. Da kann man sich dann individuell etwas Passendes zusammenbasteln.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von MeTa » Sonntag, 05. April 2026, 20:57:02

Kobra6 hat geschrieben: Sonntag, 05. April 2026, 19:01:30 Es ist absolut möglich, dass narzisstische (NPS), Antisoziale (APS) und Borderline-Störungen (BPS) (oderz. B. NPS und BPS) zusammen in einer Person auftreten, denn sie gehören alle zum sogenannten „Cluster B“ der Persönlichkeitsstörungen. Da sie denselben Ursprung haben (oft frühe Traumata oder genetische Faktoren), überschneiden sie sich häufig.

Man spricht dann von einer Komorbidität oder einer kombinierten Persönlichkeitsstörung.

Wenn z. B. diese drei Diagnosen aufeinandertreffen, entsteht ein sehr instabiles und oft gefährliches Verhaltensmuster:
  • Vom Narzissmus: Der Drang nach Bewunderung, das Gefühl der Überlegenheit und die Unfähigkeit, Kritik zu ertragen.
  • Vom Antisozialen: Die Missachtung von Regeln und Gesetzen, Skrupellosigkeit, fehlendes Reuegefühl und die Tendenz zur Manipulation oder Gewalt.
  • Vom Borderline: Die massive Angst vor dem Verlassenwerden, die chronische innere Leere und die extremen Stimmungsschwankungen (von Idealisierung zu tiefer Abwertung).
Es ist sogar recht häufig, dass Menschen mit einer antisozialen Störung auch narzisstische Züge haben oder dass Borderline-Patienten antisoziale Verhaltensweisen entwickeln, um ihren inneren Schmerz zu betäuben. Wenn alle drei vorliegen, spricht man oft von einer hochgradig dysfunktionalen Persönlichkeitsstruktur, die therapeutisch nur sehr schwer zu erreichen ist, da die Empathielosigkeit (NPS/APS) die Beziehungsarbeit (BPS) massiv blockiert.

Ich empfehle hier Otto F. Kernberg, der ein Buch dazu schrieb.
Aber warten wir den Prozess ab und was die Fachleute sagen.
Danke - du hast es im Gegensatz zu @Gastleser kapiert, ich schrieb ja auch von einer Verstärkung durch mögliche BPS. Die Kombi dieser Störungen – oft als multisymptomatische oder kombinierte Persönlichkeitsstörung bezeichnet – erzeugt in der Tat ein hochexplosives Gemisch. Besonders die Verbindung aus der emotionalen Instabilität von BPS und der kühlen Skrupellosigkeit der APS/NPS macht das Verhalten für das Umfeld oft unvorhersehbar und gefährlich.

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