von HE_Gffnkkd » Sonntag, 18. Oktober 2026, 23:20:36
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46
Nenn doch bitte nur eine einzige, konkret in Frage kommende Alternative, wenn du wirklich glaubst es sei für das Gericht "
schwierig oder sogar unmöglich" alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen.
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42
Wie ich bereits am 16.10.2026 andeutete, bin ich mit den Details nicht gut genug vertraut, als dass ich es wagen will, ein konkretes Szenario, geschweige denn alternative Szenarian zu entwerfen.
Ok, verstehe...
Aber ganz ehrlich, dafür dass du mit den Details dieses Falls nicht vertraut bist, finde ich, lehnst du dich extrem weit aus dem Fenster, wenn du dann auf die Aussage
Kalle hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 15:08:18
Alle Indizien [in diesem Fall] sind für sich anders erklärbar aber kaum In Summe.Das wurde intensivst diskutiert.
von Kalle, der sich im Gegensatz zu dir intensiv hier über Monate mit diesem Fall beschäftigt und sogar Stunden damit verbracht hat, eine akribische Timeline aufzubauen, das Satement
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47
Schön und gut. Ohne
unmittelbar tatbezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich.
raushaust.
Wie willst du ohn die Deatils dieses Falls zu kennen bitte "die Schwierigkeit für eine Verurteilung" in diesem Fall nur ansatzweise beurteilen, wenn der juristische Maßstab daür, dass ein Tatrichter zur Überzeugung von der Schuld der Angeklagten beim Fehlen von unmittelbar tatbezogene Indizien kommen kann, darin besteht, dass er alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen können muss?
Eine solche Beurteilung ist offensichtlich unmöglich, wenn man zugeben muss, nicht mal genug Details zu kennen, um überhaupt eine in Frage kommende Alternative bennen zu können.
Der eine oder andere Forist würde hierzu vielleicht jetzt sogar das leicht ergänzte Sprichwort
Wenn man keine Ahnung [von dem Fall] hat, einfach mal die Kappe halten.
raushauen, aber keine Sorge, ich gehöre definitiv nicht zu dieser Art von Foristen.
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42
[...] eines fast zweistündigen Podcasts [...]
Zwischen den Zeilen liegt häufig das Geheimnis eines kompetenen Textverständnisses. [...]
Das Résumé der beiden Podcaster lautet wohl: Alles ist offen.
Hab mir den gesamten Podcat reingezogen.
Zwar waren meinen Annahmen was die Präsentation der persönlichen Meinung angeht richtig, was sich allein schon durch das gewählte Format (einer nimmt die Rolle der Staatsanwaltschaft und einer die der Verteidigung ein) zwangsläufig ergibt, aber zwischen den Zeilen konnte man sehr gut raushören, was die Podcaster denken.
Definitiv lautet das Résumé nicht "Alles ist offen." meiner Meinung nach.
Man muss nur mal darauf achten, wie oft der Podcaster in der Rolle des "Strafverteigers" dabei struggelt für ein diskutiertes Indiz eine gute entlastende Erklärung zu finden bzw. wie oft er sogar zugibt, dass er gar keine sieht.
Umgekehrt kann die Podcasterin in der Rolle der "Staatsanwaltschaft" problemlos jedes Argument kontern, was dann sogar durch den "Strafverteidiger" bestätigend anerkannt wird.
[quote=HE_Gffnkkd post_id=367069 time=1792314766 user_id=12034]
Nenn doch bitte nur eine einzige, konkret in Frage kommende Alternative, wenn du wirklich glaubst es sei für das Gericht "[i]schwierig oder sogar unmöglich[/i]" alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen.
[/quote]
[quote=Catch22 post_id=367129 time=1792344762 user_id=8791]
Wie ich bereits am 16.10.2026 andeutete, bin ich mit den Details nicht gut genug vertraut, als dass ich es wagen will, ein konkretes Szenario, geschweige denn alternative Szenarian zu entwerfen.
[/quote]
Ok, verstehe...
Aber ganz ehrlich, dafür dass du mit den Details dieses Falls nicht vertraut bist, finde ich, lehnst du dich extrem weit aus dem Fenster, wenn du dann auf die Aussage
[quote=Kalle post_id=366971 time=1792242498 user_id=10697]
Alle Indizien [in diesem Fall] sind für sich anders erklärbar aber kaum In Summe.Das wurde intensivst diskutiert.
[/quote]
von Kalle, der sich im Gegensatz zu dir intensiv hier über Monate mit diesem Fall beschäftigt und sogar Stunden damit verbracht hat, eine akribische Timeline aufzubauen, das Satement
[quote=Catch22 post_id=366987 time=1792256027 user_id=8791]
Schön und gut. Ohne [u]unmittelbar[/u] [u]tat[/u]bezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich.
[/quote]
raushaust.
Wie willst du ohn die Deatils dieses Falls zu kennen bitte "die Schwierigkeit für eine Verurteilung" in diesem Fall nur ansatzweise beurteilen, wenn der juristische Maßstab daür, dass ein Tatrichter zur Überzeugung von der Schuld der Angeklagten beim Fehlen von unmittelbar tatbezogene Indizien kommen kann, darin besteht, dass er alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen können muss?
Eine solche Beurteilung ist offensichtlich unmöglich, wenn man zugeben muss, nicht mal genug Details zu kennen, um überhaupt eine in Frage kommende Alternative bennen zu können.
Der eine oder andere Forist würde hierzu vielleicht jetzt sogar das leicht ergänzte Sprichwort
[quote]
Wenn man keine Ahnung [von dem Fall] hat, einfach mal die Kappe halten.
[/quote]
raushauen, aber keine Sorge, ich gehöre definitiv nicht zu dieser Art von Foristen.
[quote=Catch22 post_id=367129 time=1792344762 user_id=8791]
[...] eines fast zweistündigen Podcasts [...]
Zwischen den Zeilen liegt häufig das Geheimnis eines kompetenen Textverständnisses. [...]
Das Résumé der beiden Podcaster lautet wohl: Alles ist offen.
[/quote]
Hab mir den gesamten Podcat reingezogen.
Zwar waren meinen Annahmen was die Präsentation der persönlichen Meinung angeht richtig, was sich allein schon durch das gewählte Format (einer nimmt die Rolle der Staatsanwaltschaft und einer die der Verteidigung ein) zwangsläufig ergibt, aber zwischen den Zeilen konnte man sehr gut raushören, was die Podcaster denken.
Definitiv lautet das Résumé nicht "Alles ist offen." meiner Meinung nach.
Man muss nur mal darauf achten, wie oft der Podcaster in der Rolle des "Strafverteigers" dabei struggelt für ein diskutiertes Indiz eine gute entlastende Erklärung zu finden bzw. wie oft er sogar zugibt, dass er gar keine sieht.
Umgekehrt kann die Podcasterin in der Rolle der "Staatsanwaltschaft" problemlos jedes Argument kontern, was dann sogar durch den "Strafverteidiger" bestätigend anerkannt wird.