von z3001x » Montag, 27. Juli 2026, 18:16:49
Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 27. Juli 2026, 14:34:40Von 3 verschiedenen Foristen wurden mit dem Nokia Telefonmodell das Frauke benutzte, weitreichende Testreihen gemacht.
Von allen wurde darüber in diesem Thread ausführlich darüber berichtet.
Alle Testversuche ergaben dass eine geschriebene SMS aus dem Speicher verschwindet, sobald der Akku entleert ist.
Das bedeutet in Umkehrschluss dass eine SMS nur mit ausreichend geladenem Akku versandt werden kann.
Das ist ein entscheidendes Detail für die Unmöglichkeit, eine bereits geschriebene SMS nach Ladung des Akkus zu senden. Folgedem wurde die 0:49 SMS vom 21.6. im weitreichenden Funknetz Nieheim (Bis zu 15 Km Reichweite) geschrieben und abgesandt.
Jupp, da diejenigen, die es konkret mit ebendiesen Modellen (6230 und 6230i) im Feldversuch ausprobierten, alle berichteten, es ist unmöglich, hat das eine gewissen Tragweite bzgl. aller technik-poetischen Vermutungen von früh geschriebenen, aber dann "hängengebliebenen" SMS, die erst beim nächsten Einschalten rausgingen. Das kann dann so nicht gewesen sein. Dann muss sie in der Tat zeitnah zum Versand geschrieben worden sein. Was eben auch bedeutet, dass die Zeitangabe "später" in der 0-49-Nachricht wissentlich absurd war - jedenfalls wenn man Fraukes oft betonte Zuverlässigkeit als tatsächliches Wesensmerkmal sieht. Und dass dieses Detail nicht frauke-authentisch war und außerdem das erste Auftreten der Verwendung des Wortes "später" in den ganzen Nachrichten, was eben auch für die Täterkontrolle bereits über diesen ersten Text spricht.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 27. Juli 2026, 14:34:40Meiner Ansicht nach ohne Frauke im Fahrzeug. Sie befand sich bereits im Versteck des Täter und der setzte diese SMS bewusst zur Irreführung über Fraukes Festhalteort weit davon entfernt ab.
Generell kann man annehmen, dass ein solcher Täter das Opfer direkt nach der Entführung zu genau dem Ort bringt, der sein Standardaufenthaltsort ist und wo er das Opfer generell festhalten wird, und den er dafür vorbereitet hat, bildlich wie ein Raubtier, das die seine frisch erlegte Beute zielgerichtet in seine "Höhle" schafft. Das ist jedenfalls ein Erfahrungswert bei solchen Taten. Ebenso, wie er speziell zu Beginn der Tat genau das mit dem Opfer macht, worum es ihm zentral geht und was der Kern seines kriminiellen Motivs ist.
Insofern würde die Idee, dass der Täter von diesem Ort ablenken will, logisch schon Sinn ergeben. Aber logisch ist nicht immer real. Da es mMn keinen konkreten Anhaltspunkt dafür gibt, dass es Ablenkung war, kann es genau so gut sein, dass Frauke irgendwo in diesem Raum Nieheim tatsächlich versteckt wurde, und der "Ankerpunkt", evtl. Wohnort, evtl. nur kurzzeitig, des Täters hier zu finden ist bzw. war.
Weil was Ablenken angeht: Von welcher Örtlichkeit hat der Täter bei den Anrufen aus der Peripherie PB abgelenkt, bei denen Frauke ja zumindest einige Male (als sie sprach) dabei gewesen sein muss? Bzw. warum wollte er bei der Wahl dieser Ort nicht ablenken, aber dMn bei Nieheim? Wenn sein Aufenthalt dMn nicht bei Nieheim (im weiteren Sinn) war, war er ja vermutlich eher PB-nah. Warum hat er genau das dann bei den Industriegebiet-Kontakten nicht maskiert/verborgen?
Man könnte auch behaupten, dass es keine Ablenkung gab und dem Täter diese grobe spätere Nachverfolgung der Telefonat-Positionen ganz gleichgültig war und die Anrufe da stattfanden, wo man es zeitlich und örtlich ausgewählt hatte, Ortbarkeit hin oder her.
Es fällt auf, dass Herbram-Wald, Nieheim-Entrup und selbst die Funkzellen Dören und Benhauser Strasse alle östlich von oder im Osten von PB liegen. Und alle freigewählten Örtlichkeiten außer Sennelager und Mönkeloh in dieses Raster fallen. Der Erstkontaktpunkt südliche Innenstadt zwar auch (nicht), aber den wählte eher das Opfer, als der Täter.
Daher kann man völlig platt annehmen, dass der Täter sich mit Ankerpunkt im Osten von PB aufhielt, was wiederum ein leichtes Indiz ist, dass Nieheim als Gebiet, bzw. das Gebiet östlich des Eggegebirges schon gut als das Gebiet in Frage kommt, wo Frauke versteckt und festgehalten wurde. Umgekehrt könnte man sagen, es hat einfach nichts im Westen von PB stattgefunden und das ist kein Zufall.
[quote=Heckengäu post_id=355813 time=1785155680 user_id=9149]Von 3 verschiedenen Foristen wurden mit dem Nokia Telefonmodell das Frauke benutzte, weitreichende Testreihen gemacht.
Von allen wurde darüber in diesem Thread ausführlich darüber berichtet.
Alle Testversuche ergaben dass eine geschriebene SMS aus dem Speicher verschwindet, sobald der Akku entleert ist.
Das bedeutet in Umkehrschluss dass eine SMS nur mit ausreichend geladenem Akku versandt werden kann.
Das ist ein entscheidendes Detail für die Unmöglichkeit, eine bereits geschriebene SMS nach Ladung des Akkus zu senden. Folgedem wurde die 0:49 SMS vom 21.6. im weitreichenden Funknetz Nieheim (Bis zu 15 Km Reichweite) geschrieben und abgesandt.[/quote] Jupp, da diejenigen, die es konkret mit ebendiesen Modellen (6230 und 6230i) im Feldversuch ausprobierten, alle berichteten, es ist unmöglich, hat das eine gewissen Tragweite bzgl. aller technik-poetischen Vermutungen von früh geschriebenen, aber dann "hängengebliebenen" SMS, die erst beim nächsten Einschalten rausgingen. Das kann dann so nicht gewesen sein. Dann muss sie in der Tat zeitnah zum Versand geschrieben worden sein. Was eben auch bedeutet, dass die Zeitangabe "später" in der 0-49-Nachricht wissentlich absurd war - jedenfalls wenn man Fraukes oft betonte Zuverlässigkeit als tatsächliches Wesensmerkmal sieht. Und dass dieses Detail nicht frauke-authentisch war und außerdem das erste Auftreten der Verwendung des Wortes "später" in den ganzen Nachrichten, was eben auch für die Täterkontrolle bereits über diesen ersten Text spricht.
[quote=Heckengäu post_id=355813 time=1785155680 user_id=9149]Meiner Ansicht nach ohne Frauke im Fahrzeug. Sie befand sich bereits im Versteck des Täter und der setzte diese SMS bewusst zur Irreführung über Fraukes Festhalteort weit davon entfernt ab.[/quote]
Generell kann man annehmen, dass ein solcher Täter das Opfer direkt nach der Entführung zu genau dem Ort bringt, der sein Standardaufenthaltsort ist und wo er das Opfer generell festhalten wird, und den er dafür vorbereitet hat, bildlich wie ein Raubtier, das die seine frisch erlegte Beute zielgerichtet in seine "Höhle" schafft. Das ist jedenfalls ein Erfahrungswert bei solchen Taten. Ebenso, wie er speziell zu Beginn der Tat genau das mit dem Opfer macht, worum es ihm zentral geht und was der Kern seines kriminiellen Motivs ist.
Insofern würde die Idee, dass der Täter von diesem Ort ablenken will, logisch schon Sinn ergeben. Aber logisch ist nicht immer real. Da es mMn keinen konkreten Anhaltspunkt dafür gibt, dass es Ablenkung war, kann es genau so gut sein, dass Frauke irgendwo in diesem Raum Nieheim tatsächlich versteckt wurde, und der "Ankerpunkt", evtl. Wohnort, evtl. nur kurzzeitig, des Täters hier zu finden ist bzw. war.
Weil was Ablenken angeht: Von welcher Örtlichkeit hat der Täter bei den Anrufen aus der Peripherie PB abgelenkt, bei denen Frauke ja zumindest einige Male (als sie sprach) dabei gewesen sein muss? Bzw. warum wollte er bei der Wahl dieser Ort nicht ablenken, aber dMn bei Nieheim? Wenn sein Aufenthalt dMn nicht bei Nieheim (im weiteren Sinn) war, war er ja vermutlich eher PB-nah. Warum hat er genau das dann bei den Industriegebiet-Kontakten nicht maskiert/verborgen?
Man könnte auch behaupten, dass es keine Ablenkung gab und dem Täter diese grobe spätere Nachverfolgung der Telefonat-Positionen ganz gleichgültig war und die Anrufe da stattfanden, wo man es zeitlich und örtlich ausgewählt hatte, Ortbarkeit hin oder her.
Es fällt auf, dass Herbram-Wald, Nieheim-Entrup und selbst die Funkzellen Dören und Benhauser Strasse alle östlich von oder im Osten von PB liegen. Und alle freigewählten Örtlichkeiten außer Sennelager und Mönkeloh in dieses Raster fallen. Der Erstkontaktpunkt südliche Innenstadt zwar auch (nicht), aber den wählte eher das Opfer, als der Täter.
Daher kann man völlig platt annehmen, dass der Täter sich mit Ankerpunkt im Osten von PB aufhielt, was wiederum ein leichtes Indiz ist, dass Nieheim als Gebiet, bzw. das Gebiet östlich des Eggegebirges schon gut als das Gebiet in Frage kommt, wo Frauke versteckt und festgehalten wurde. Umgekehrt könnte man sagen, es hat einfach nichts im Westen von PB stattgefunden und das ist kein Zufall.