MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 27. August 2026, 12:24:40

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Dies ist absolut verwunderlich und unüblich. Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).

Aber: Sollte das tatsächlich die Handschrift einer GH gewesen sein?
Es war keine Messerstecherei. Dies würde implizieren, dass es einen Kampf gab.
Hier im Forum wurde schon diskutiert, warum man nichts von Blutspuren gefunden hat. Es gab wohl einen Fall in Amerika?, da wurde eine Frau im Bus erstochen und da war auch kein Blut. Die Tage bin ich über den Mord an Kaiserin Sissi gestoßen, auch da war kein Blut oder?

Ich kann aus Eigenerfahrung erzählen, ich bin in jungen Jahren auf eine Art Speerspitze gefallen. In der Hose war ein winziges Loch, in der Strumpfhose gar nichts und erst nach dem Ausziehen hat man das Loch im Bein entdeckt. Blut war so gut wie keins vorhanden. Das Loch war ca 2cm tief und einen halben cm breit.
Das sprudelt nicht einfach in Strömen raus. Zumal wenn das Herz nicht mehr pumpt.

Der Fachmann hat doch deutlich gesagt, dass es jeder gewesen sein kann, der nicht gerade kaputte Arme hat. Also warum nicht G und welche Handschrift braucht es denn dazu? Wie sähe den eine Handschrift von G aus?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sway » Donnerstag, 27. August 2026, 12:21:17

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Ich komme einfach nicht umhin, mir bei der vorgenommenen “Abschlachtung” die Handschrift eines erfahrenen Jägers vorzustellen. D.h. allerdings nicht zwingend, dass es die Handschrift von CD gewesen sein muss bzw. könnte. Es gab keine äußeren Blutungen. Dies ist absolut verwunderlich und unüblich. Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).

Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die zahlreichen Einstichwunden von jm. verübt sein mussten, der / die über ausreichende Anatomiekenntnisse verfügte.
Der Mediziner hat mE mit ziemlicher Sicherheit gesagt, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass es keine äußeren Blutungen gab (sondern Blutungen in den Bauchraum ebenso möglich sind und die Obduktion sowieso schwierig war aufgrund der Verbrennung). Und ich fände es ziemlich fahrlässig, wenn Experten wie der Mediziner als auch OFA unterschlagen würden, dass der Täter womöglich anatomische Kenntnisse gehabt habe. Stattdessen sind sie beide konform, dass eine Frau die Tat begangen haben könnte. Auch hinsichtlich der Kraft.

Und für mich persönlich auch nicht überzeugend, da ich mir wesentlich "schlimmere" Taten bzw. "Abschlachtungen" von Frauen bekannt sind.

ich hatte gestern über die Tötung nachgedacht. Wenn ich mich - sagen wir mal mit einem Edding - auf eine überrumpelte Person werfe, sie fixiere bzw. mich auf sie setze und mit meinem Arm schnelle Stichbewegungen ausführe (nur aus dem Bizeps/Trizeps bzw. einer Curl-Bewegung heraus) - die schwarzen Punkte würden mit ziemlicher Sicherheit an der nahezu gleichen Stelle landen. Ebenso wäre das für mich vorstellbar von hinten in einer Schwitzkastensituation.

(Hatte gestern kurzzeitig überlegt Variante 2 an meinem Partner zu testen - der wäre 1,90m. Wenn's hier klappt, dann sicher bei einer körperlich unterlegenen Person. Zu Fall würde ich ihn allerdings nicht kriegen :D )

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Donnerstag, 27. August 2026, 12:04:08

Erniesfriend hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:39:50 Hallo Ihr Lieben! Ein Satz aus dem BILD-Ticker lässt mich irgendwie nicht in Ruhe.

WTF - an wen schreibt Sie das?! Wenn hier jetzt der 10.10. gemeint ist wäre das doch wirklich wichtig zu wissen wem sie denn da gerade Bescheid gibt, dass sie losfährt! Oder sehe ich das jetzt falsch?
Gemeint ist tatsächlich der vormittag des 13. Oktober und die Zeugenaussage der Aushilfshirtin Ulrike spielt eine wichtige Rolle. Lies mal ab hier
Gastikus hat geschrieben: Mittwoch, 26. August 2026, 18:10:47

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 27. August 2026, 12:00:58

Erniesfriend hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:39:50 Hallo Ihr Lieben! Ein Satz aus dem BILD-Ticker lässt mich irgendwie nicht in Ruhe.

"26.08.2026 - 17:49 Uhr
Nachricht vor mutmaßlicher Fahrt zum Tatort
Der Handy-Gutachter nimmt nun den 13. Oktober 2025 (gemeint ist sicher der 10. Oktober?!) unter die Lupe. Um 10.14 Uhr verschickt Gina H. demnach eine Nachricht mit dem Inhalt: „F a h r e j e t z t l o s.“ Wenige Minuten später registriert das Smartphone eine Autofahrt .

Brisant wird der Zeitraum danach: Zwischen 10.25 und 11.13 Uhr gibt es laut Auswertung keine Nutzung des Handys. In diese Zeit fällt eine Zeugenaussage, wonach gegen 11.10 Uhr ein orangefarbener Ford Ranger in der Nähe des späteren Tatorts gesehen worden sein soll. Das Handy selbst liefert für diesen Zeitraum keine weiteren Aktivitäten.


WTF - an wen schreibt Sie das?! Wenn hier jetzt der 10.10. gemeint ist wäre das doch wirklich wichtig zu wissen wem sie denn da gerade Bescheid gibt, dass sie losfährt! Oder sehe ich das jetzt falsch?


https://www.bild.de/regional/rostock/li ... 34c45a3b9c
Das verstehe ich im gesamten Prozess schon nicht. Sowohl dass man ihrer ausgewerteten Nachricht keinen Empfänger zuordnen kann als auch dass die gelöschten Nachrichten des CD auf ihrer Seite nicht doch noch da sind. :shock:

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Donnerstag, 27. August 2026, 11:54:03

Pentax77 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 02:00:54 Also wir neulich dort einige Zeit spazieren waren kamen in dieser Zeit zwei normale PKW da durch wo ich mich auch fragte woher bzw wohin zur Hölle die da fahren.
Seit dem 10.10.2025 gibt es keine Normalität mehr. Wieso gehst du dort spazieren und wieso fahren da jetzt wohl PKW rum? Wegen der einzigartig tollen Waldluft nahe Klein Upahl? Meine Aussage bleibt somit bestehen, weil sie sich auf den Zeitraum vor der Tat bezieht
Gastikus hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 01:50:11 Normalerweise fährt da keine Sau mit einem PKW durch. Nur forst-/landwirtschaftliche Fahrzeuge etc.
Pentax77 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:28 Da wurde wohl also noch lange gemeinsam herumgelaufen. Und selbst wenn alldem so war sagt es aber auch nichts über den Vorsatz schon beim Abholen aus. Vielleicht hat sich das auch erst beim herumlaufen und unterhalten/aushorchen spontan ergeben. Wird man auch nie erfahren.
Das sie einige Zeit spazieren waren, bis es mit dem Auto weiterging, denke ich auch. Aber ein Messer in der Hose bzw. in der Hand hat sich auch spontan ergeben? Nein. Der Vorsatz ist eindeutig belegbar und zu dieser Überzeugung wird auch das Gericht gelangen.
wikipedia hat geschrieben:„Hauptstück des Indizienbeweises ist also nicht die eigentliche Indizientatsache, sondern der daran anknüpfende weitere Denkprozess, Kraft dessen auf das Gegebensein der rechtserheblichen weiteren Tatsache geschlossen wird.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Indizienprozess

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Donnerstag, 27. August 2026, 11:52:01

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:06:41[…..]

Zudem kommt - das hat hier auch ein anderer Forist gestern geschrieben - sie selbst hat in ihrer Vernehmung gesagt, der Täter muss Fabian gekannt haben und ortkundig gewesen sein. Irgendwie krass, dass sie das selbe sagt wie die OFA. Mir fallen leider auch keine alternativen Möglichkeiten für eine Täterschaft ein, die plausibler wäre. Vor allem hinsichtlich eines Motivs in Kombination mit dem Verschwinden von F. […..]

Zuerst war die Angeklagten OFA, inmitten des Verhörs aus dem fusseligen Ärmel geschüttelt und ohne ChatGPT formuliert.
Erst Monate später das gleich lautende BKA/LKA-Profiler OFA-Plagiat :D


^^^^^^


Die Ortskunde könnte durch die nächtlichen Autofahrten, in Art einer modernen Yogaübung, entstanden sein.

Der Journalist meinte in einem Live, es gibt mehrere Personen mit Ortsbezug zum Tümpel bzw. dessen Umgebung.

Der Adi wurde „nur“ befragt, wenn die Ticker richtig wiedergeben haben, ob er den Tümpel und Umgebung aus der gemeinsamen Zeit kannte, oder?

Es gab eine Zeugin mit ehemals Bezug zur nächsten Ortschaft.

Wen der Journalist meinte, hat er nicht ausgeführt.


^^^^^^


Zu Alternativtäterschaften im Allgemeinen und am Beispiel des „Fall Daniel“: Eine zielgerichtete Hinrichtung einer friedvollen, umgänglichen Person, Täterschaft und Motiv unbekannt.

Unter der Annahme eines Täterschaft Milieus, welches möglicherweise von Formen des Alkoholismus geprägt sein könnte, einfache Wertvorstellungen hat und bereits im täglichen Leben bestimmte Formen des Konfliktmanagements bevorzugt:

Nur zur Veranschaulichung, „Psychotizismus“ ist kein gegenwärtiges, anerkanntes „Gutachter-Niveau“ oder Begriflichkeit.
Zusammengefasst sind die Anzeichen für Psychotizismus durchaus in Einklang mit der Tathypothese "Hinrichtung", es ist mutmasslich eine "Überreaktion" auf einen Konflikt, durch die Täterschaft auf dem Höhepunkt nur durch eine "Hinrichtung" zu lösen, "die kurze Reaktionsleitung" der Täterschaft auf den Punkt gebracht: […..]
Im Gegensatz zu ausgeprägten Psychotizismus steht ein erfolgreiches Konfliktmanagement, dann wäre die "Hinrichtung" für die Täterschaft keine "Lösung gewesen: […..]
gastleser hat geschrieben: Freitag, 21. August 2026, 14:20:25
Was soll eine Täterschaft, möglicherweise gehörnt worden, möglicherweise Umgang mit den Kindern der Täterschaft, beim Anblick des Körperschmucks vom Daniel gehalten haben?

Persönliche Konflikte, möglicherweise eine Affäre mit einer verheirateten Person, sind ein gutes Motiv. Wenn auf der anderen Seite ein besonders gefestigter Glaube, Alkoholismus, Psychosen und Stress dazu kommen, könnte das möglicherweise der Beginn einer geplanten Hinrichtung gewesen sein.

[…..]
Zum „Psychotizismus“ gehörende Merkmale sind Aggressivität, Gefühlskälte, Egozentrik, Impulsivität, Kreativität und Antisozialität.
Weitergehende Beschreibung:
https://het-forum.de/viewtopic.php?p=358248#p358248


^^^^^^

Sronson hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:44[…..]
anbei die Anleitung […..]
wünscht euch weiterhin eine anregende & friedliche Diskussion!
Spoiler


"Auf einer Skala von eins bis zehn,
wie gerne diskutieren Sie?"


"Geht auch elf?"


"Nein."


"Warum nicht?"


Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 27. August 2026, 11:50:36

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 09:51:50Nicht außer acht zu lassen ist hierbei, dass GH (nachweislich!) nicht die einzige Lügnerin in diesem Fall ist.
Die anderen Lügner stehen aber nicht unter Tatverdacht und haben Alibis....... der offensichtlichste Lügner hat ja schon eine Anzeige wegen unendlicher Falschaussage an der Backe. Es ist ja nicht so, als ob relevanten Lügen nicht nachgegangen würde.
--------------------------------------
Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 09:51:50 Liebe Jeanne, auch ich gehe - im Falle einer Verurteilung - von einer solchen, möglichen Folgewirkung aus.
Im Falle einer Verurteilung oder im Falle einer zu Unrecht erfolgten Verurteilung?

Bisher hat sie angeblich mindestens zwei Mal versucht sich umzubringen und hat es nicht hin bekommen. Ich gehe davon aus, dass sie entsprechend überwacht wird, auch nach dem Prozess. So einfach geht das auch nicht im Gefängnis.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 27. August 2026, 11:46:32

Heckengäu hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:49:08 Wer könnte das sein :?
[…]
:idea: Spekulatius: Die Schwester noch mal? Der Grossvater? Ihre Mutter?
Letztere wäre höchst wünschenswert, um die gemeine Horde bösartiger Lügen über sie blosszustellen
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:11:57Ist bekannt, ob der namentlich nicht genannt werden wollende Zeuge am Freitag, der auch nicht auf dem Aushang namentlich genannt werden wird, ein Zeuge der Staatsanwaltschaft, oder ein „Beweisantrag Zeuge“ der Verteidigung, oder ein „Beweisantrag Zeuge“ der Nebenklage ist?
Es gibt ja noch weitere Verwandtschaftsgrade neben Eltern, Geschwistern & Großeltern.

Dass diese Person nicht namentlich genannt werden möchte, könnte doch ein Hinweis darauf sein, dass sie [ähnlich der Schwester] nicht mit Gina in Verbindung gebracht werden möchte. Daraus könnte man schließen, dass etwas Belastendes vorgetragen wird. Das ist allerdings höchst spekulativ.

^^^^^^

Nachtrag, 11:49 Uhr:

Wurden bisher überhaupt Beweisanträge der Verteidigung positiv beschieden?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 27. August 2026, 11:41:34

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 09:42:45 Falsch. Hab sie Dir aus dem vorherigen Post markiert:

13.26-13.34h: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen Fahrt auf, Treffen offenbar zuende <- VEHICLE -> Fahrt vom Bolzsee zum Fundort?
13.34-14.06: Bewegungsdaten von Gs Handy zeigt stationary an, also Verbleib an einem Ort <- lässt Handy im Auto und verursacht Brand?
14.06-14.23: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen Wechsel zwischen stationary und walk auf <- Rückkehr zum Auto und holt Handy und läuft verwirrt rum?
14.32-14.47: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen stationary auf <- sitzt wieder im Auto?
14.51-15.19: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen Autofahrt auf <- wohl Sohn abholen?
Bzw. nochmal aus dem RTL-Ticker:

Klingt plausibel. Rückkehr 14.06 ans Auto. Allerdings nur eine Halbe Stunde für hin+anzünden+rück gebraucht, also max. gut 1km weg geparkt. Brand gegen 13.45 entzündet. Passt zum Gutachten.
In der nicht in den Bewegungsdaten markierten Lücke 14.23-14.32 könnte sie gefahren sein, sie wurde ja wohl 14.27 von der Erzieherin auf der L11 nach Ganschow abbiegend gesehen. Müsste aber dann südlich von KU geparkt haben, passt nicht so recht zur nur halben Stunde für gehen+Feuer legen.
Dann evtl. nochmal angehalten, wichtige Sachen am Handy machen, 14.51 Richtung Sohn holen gefahren. Die Zeugenaussge der ehemaligen Freundin, sie um 14.51 aus dem Wald Richtung alt sammit kommend gesehen zu haben macht zeitlich und in Verbindung mit den Bewegungsdaten (Fahrt 14.51-15.19) irgendwie keinen Sinn.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Erniesfriend » Donnerstag, 27. August 2026, 11:39:50

Hallo Ihr Lieben! Ein Satz aus dem BILD-Ticker lässt mich irgendwie nicht in Ruhe.

"26.08.2026 - 17:49 Uhr
Nachricht vor mutmaßlicher Fahrt zum Tatort
Der Handy-Gutachter nimmt nun den 13. Oktober 2025 (gemeint ist sicher der 10. Oktober?!) unter die Lupe. Um 10.14 Uhr verschickt Gina H. demnach eine Nachricht mit dem Inhalt: „F a h r e j e t z t l o s.“ Wenige Minuten später registriert das Smartphone eine Autofahrt .

Brisant wird der Zeitraum danach: Zwischen 10.25 und 11.13 Uhr gibt es laut Auswertung keine Nutzung des Handys. In diese Zeit fällt eine Zeugenaussage, wonach gegen 11.10 Uhr ein orangefarbener Ford Ranger in der Nähe des späteren Tatorts gesehen worden sein soll. Das Handy selbst liefert für diesen Zeitraum keine weiteren Aktivitäten.


WTF - an wen schreibt Sie das?! Wenn hier jetzt der 10.10. gemeint ist wäre das doch wirklich wichtig zu wissen wem sie denn da gerade Bescheid gibt, dass sie losfährt! Oder sehe ich das jetzt falsch?


https://www.bild.de/regional/rostock/li ... 34c45a3b9c

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:06:41 z.B.?
Interessiert mich wirklich.
Ich komme einfach nicht umhin, mir bei der vorgenommenen “Abschlachtung” die Handschrift eines erfahrenen Jägers vorzustellen. D.h. allerdings nicht zwingend, dass es die Handschrift von CD gewesen sein muss bzw. könnte. Es gab keine äußeren Blutungen. Dies ist absolut verwunderlich und unüblich. Jedenfalls ist mir kein Fall von „Messerstecherei“ ohne äußeren Blutaustritt bekannt (ich lasse mich gerne des besseren belehren).

Insofern kann davon ausgegangen werden, dass die zahlreichen Einstichwunden von jm. verübt sein mussten, der / die über ausreichende Anatomiekenntnisse verfügte.

In der Darstellung des Gerichtsmediziners, sowie des Brandschutzexperten wurden Tiere als Beispiele hinzugezogen. Einmal wegen der Wucht, die erforderlich gewesen sein muss, am Bsp. der Schweinehaut, zu der sicherlich “jeder” imstande gewesen wäre, dann weiter im Zusammenhang mit dem Dochteffekt beim Verbrennen (sinngemäß: stülpt man einem Tier einen Stoff über… usw. usf.).

Befasst man sich dann in Folge mit dem BJagdG kommt man automatisch auf andere Paragraphen, die ausschließlich auf die Tötung von Tieren mittels Messer ohne innere Einblutungen (!) ausgelegt sind.

So z.B. das sog. “Abfangen” bzw. den sog. “Blattfang”. Google-KI:
Beim Abfangen führt der Jäger ein Messer (Abfangmesser oder Saufänger) hinter dem Vorderlauf (dem „Blatt“) des Tieres im 45-Grad-Winkel in den Brustkorb ein. Das Messer durchtrennt die großen Herzgefäße oder das Herz selbst und öffnet die Lunge. Durch das anschließende Erweitern der Wunde strömt Luft in den Brustkorb (Kollaps der Lunge), was zusammen mit dem massiven inneren Blutverlust zu einem schlagartigen Abfall des Blutdrucks und sofortiger Bewusstlosigkeit führt.

Auch hier: Die Messerstiche trafen Herz, Lunge und Leber, d. h. Brust- und oberen Bauchraum (Thorax und Abdomen).

Allein die Vorstellung ist einfach nur schrecklich 😢.

Aber: Sollte das tatsächlich die Handschrift einer GH gewesen sein?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:44

|Moderationshinweis|

Hallo ihr Lieben,

anbei die Anleitung zum einfachen & erweiterten Zitieren für alle, die neu hinzugekommen sind.

Euer Moderatorenteam wünscht euch weiterhin eine anregende & friedliche Diskussion!

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=314964#p314964

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=325756#p325756

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 27. August 2026, 10:54:28

Gastikus hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 01:31:10 ??? ... Nein. Es gibt nichts was darauf hindeutet, was du beschreibst. Im Gegenteil. Sie ist genauso gefahren wie die Pfeile angeben.
Die einzige (unwichtige) Frage ist: Wieviele Minuten war sie mit Leo (und vielleicht Fabian) spazieren, bis alle drei im Auto weiter gefahren sind.
Vom Foto mit Leo 11.19Uhr 1.6km weg vom Tatort (zu Fuß hin+rück in einer Stunde locker machbar) und der Zeugensichtung beim Abfahren 12.20-12.30 liegt eine satte Stunde. Ob sie jetzt in der Fotogegend gassi/spazieren war und dann die 1,6km zum Tümpel gefahren und die 70m runtergelaufen sind (Begründung für nochmaliges Aussteigen und ohne Misstrauen dorthin laufen??) oder vom Foto aus dahin gelaufen sind (mit Hund und F?) wird sich wie gesagt nie rekonstruieren lassen. Das ermorden (und ggf. anzünden) ist eher eine Sache von Minuten. Da wurde wohl also noch lange gemeinsam herumgelaufen. Und selbst wenn alldem so war sagt es aber auch nichts über den Vorsatz schon beim Abholen aus. Vielleicht hat sich das auch erst beim herumlaufen und unterhalten/aushorchen spontan ergeben. Wird man auch nie erfahren.

dann vermutlich direkt zum Treffpunkt gefahren, ca. 12.43 Handy wieder angemacht. Passt zur Zeugensichtung gegen 12.30 und einige Minuten Fahrt zur "12:43 Funkzelle südlich von Lohmen" (Treffpunkt am See).

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Donnerstag, 27. August 2026, 10:49:08

Sway hat geschrieben: Mittwoch, 26. August 2026, 18:55:02 „Fahre jetzt los“ - Evtl. Neben den von mir oben genannten - das ominöse Familienmitglied, dass noch als Zeuge vernommen werden soll?
Wer könnte das sein :?: bambeg24 sehr löblich
bamberg24 hat geschrieben: 16:40
26.08.
Ausblick auf Freitag: Zeuge aus Gina H.s familiärem Umfeld erwartet
Hinweis
Auch für den kommenden Verhandlungstag am Freitag, 28. August 2026, ist eine weitere Zeugenaussage vorgesehen.

Nach aktuellem Stand soll eine Person aus dem familiären Umfeld von Gina H. vor Gericht befragt werden.

Den Namen des Zeugen werden wir bewusst nicht veröffentlichen. Wir respektieren an dieser Stelle die Privatsphäre der Person und beschränken uns in unserem NewsTicker auf die für das Verfahren relevanten Aussagen.
Die anderen wohl nicht und so wird man morgen mehr wissen.

:idea: Spekulatius: Die Schwester noch mal? Der Grossvater? Ihre Mutter?
Letztere wäre höchst wünschenswert, um die gemeine Horde bösartiger Lügen über sie blosszustellen

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Joris25 » Donnerstag, 27. August 2026, 10:46:39

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:20:43 Achtung - hast Du den richtigen Bolzsee ausgewählt? Da in der Ecke gibt's irgendwie drei davon, hab ich gelernt :D
Den südlich von Lohmen mit angrenzender Siedlung.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Donnerstag, 27. August 2026, 10:44:31

Sway hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:20:43 Achtung - hast Du den richtigen Bolzsee ausgewählt? Da in der Ecke gibt's irgendwie drei davon, hab ich gelernt :D
Der bei „Ausbau Oldenstorf, 18276 Lohmen“, in Nähe der L11?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von ‪Low driven shot‬ » Donnerstag, 27. August 2026, 10:28:19

Ob Fabian sich angeschnallt hat, wissen wir auch nicht. Er kann auch im Fußraum gelegen haben, auch im Beifahrerfußraum. GH könnte eine Story draus gemacht haben, dass er sich verstecken soll. Das hinterfragt man mit 8 ja auch nicht weiter, wenn einem eine Notsituation vorgegaukelt wird, insofern kann's dann doch schnell gegangen sein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Donnerstag, 27. August 2026, 10:23:58

Joris25 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:10:30 D.h. 8 Minuten für diese Fahrt? Sind denn noch Einheimische hier, die bestätigen können, ob diese Zeit reicht?
Laut Google Maps benötigt man „offiziell“ 11-13 Minuten.

Technisch an diesen Logs wäre noch interessant, welche Latenz vorhanden sein kann. Also nach welcher Zeit/Vergögerung erkennt das Gerät einen neuen Status.
Denn die 2 Minuten in Güstrow sind auch äußerst knapp bemessen. Schuhe anziehen, absperren, 120 Meter zum Auto laufen, Wagen starten, anschnallen etc. in 2 Minuten?
Passt doch genau. Nachdem er angezogen war nochmal aufs Handy geguckt, lass das hier, Handy aufs Bett geworfen, wer auch immer, und los. Selbst für 100m brauchst du kaum mehr als gut eine Minute zu Fuß.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sway » Donnerstag, 27. August 2026, 10:20:43

Joris25 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 10:10:30 D.h. 8 Minuten für diese Fahrt? Sind denn noch Einheimische hier, die bestätigen können, ob diese Zeit reicht?
Laut Google Maps benötigt man „offiziell“ 11-13 Minuten.
Achtung - hast Du den richtigen Bolzsee ausgewählt? Da in der Ecke gibt's irgendwie drei davon, hab ich gelernt :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von ‪Low driven shot‬ » Donnerstag, 27. August 2026, 10:19:40

Die 2 Minuten sind tatsächlich sehr knapp für das kompletette Procedere.
Allerdings glaube ich nicht, dass die Haustür abgeschlossen war, da hat sich Fabians Mutter ggf falsch erinnert. Das passt zum Ablauf einfach so gar nicht, denn sie müsste mit Fabian schon gerannt und regelrecht gehetzt sein, um das zu schaffen. Das hätte geklappt indem sie wirklich eine Notsituation konstruiert hätte "Fabian, komm schnell! Beeil dich! Etwas ist mit Papa/Mama passiert, komm sofort!". Und dann hätten beide auch zum Auto rennen müssen und da passt für mich das Abschließen der Haustüre nicht ganz rein. Das ist ja auch nicht erwiesen.

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