MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jeanne » Dienstag, 08. September 2026, 13:51:09

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:27:04 Das sehe ich auch so. Diese sicherlich traumatisierte Zeugin hätte besser geschützt werden müssen.

Auch ein Vorabinterview mit dem Sichtungszeugen Olaf ist als fragwürdig zu bewerten, denn in der Folge war er tw. schlimmen Unterstellungen & Beschimpfungen ausgesetzt. Einen persönlichen Nutzen dürfte das Interview für ihn kaum gehabt haben.

Auf der anderen Seite ist es Jens’ Job, Medieninhalte zu generieren, indem er solchen Menschen eine Stimme & ein Gesicht gibt. Ich würde seine Arbeit jedenfalls nicht gern machen wollen.

^^^^^^



Ja, genau. Dass Heike immer wieder aufs Neue vorgeworfen wird, eine schlechte Freundin zu sein, Gina hintergangen, verraten und beschmutzt zu haben oder was auch immer, finde ich ungeheuerlich. Immerhin wurde sie von ihrer Freundin Gina, die inzwischen wegen des Mordes angeklagt ist, gegen ihren Willen zu einer Kinderleiche geführt. Heike hat allen Grund, wütend & enttäuscht zu sein und das auch deutlich zu zeigen.

Verkehrte Welt!
Ich werfe ihr nicht vor, eine schlechte Freundin zu sein, für mich ist das gar keine Freundin. Es ist keine Frage, was Gina mit ihr in betreff auf F getan hat, abscheulich war. Aber: Dazu hat sie sich geäußert … zu Recht und ausgesagt. Dass im Nachhinein all die vergangenen Jahre nur schlecht geredet werden, inklusive G, ist für mich nicht akzeptabel. Wie gesagt, es gibt nicht nur NUR BÖSE und NUR GUT.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 08. September 2026, 13:32:49

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 08:33:05 Lieber @Gastleser,
ich muss mich bei Dir entschuldigen! […..] Auch möchte ich mich für Deine netten Worte über mich bedanken! […..]

[…..] die Phantasie:
Er müsste erstmal sein Opfer ''finden''. […..]

Das Jagdmesser von Olaf hat er im Mund. Das alles hat er im Vorfeld durchgeplant und sich am Morgen in Reimershagen besorgt. […..]

Ich hoffe, mein Beitrag hat jetzt niemanden verletzt, gelangweilt oder angegriffen. […..]
Angenommen! Und eine überaus vorbildliche :P Art, du beschämst mich mit dieser umfangreichen Entschuldigung, dass wäre nicht notwendig gewesen, Dankeschön.
Spoiler
Du hast damit den Maßstab für Entschuldigungen geschaffen. Die Qualität hätte die @Jeanne von mir verdient gehabt….. :oops:


„Ich sehe ….. eine amüsierte, grinsende, schadenfrohe @Sronson, die sich ungeniert, unverblümt, in einer, für sie typischen, verächtlichen Anti-Chauvi-Haltung, sonnt und erfreut und dazu noch heimlich denkt: „Karma is a bitch!" :P

Zur Jäger-Phantasie:
Die Anklageschrift „[…..] unerwartet, zog die Angeklagte ein mitgeführtes Messer […..]“ ist sich sicher, dass das Tatwerkzeug eine feststehende Klinge hat und in einer Scheide, Holster, „um gezogen zu werden“, mitgeführt wurde.
Die Beschreibung passt weniger auf ein Küchenmesser, mehr auf eine Arbeits-, Camping- oder Jagdmesser.

Ob die Täterschaft das Opfer „finden“ musste, könnte in den nächsten Tagen deutlicher werden, Ra Ohm im Interview:
2min27
Was bedeuten denn diese Alternativgeschehen für die für ihre Mandantin?

Na ja, dass äh es eben alles nicht so ist, wie A in der Anklage drinne ist. B äh dazu möchte ich noch nicht sagen, da werden auch weitere Beweisanträge diesbezüglich gerade vorbereitet. […..]

2min56
Wir sind dabei, die Beweisanträge abzustimmen. Das ist im größtenteil mein Part, aber äh da halte ich ja auch Rücksprachen mit meinem Kollegen und das werden wir jetzt Wochenende machen und dann hoffen wir, dass wir das bis äh zum nächsten Verhandlungstag einreichen werden.
https://youtu.be/nDE9NeOLjC8?t=147
Es lässt sich nicht mit Sicherheit ausschließen, dass die Formulierung „was das eigentliche Tatgeschehen betrifft“, die Möglichkeit offen lassen könnte, dass der Transport vielleicht doch in einem Wildtrak stattgefunden haben könnte:
4min07
wenn aus ihrer Sicht nichts zu befürchten äh ist äh was die was das eigentliche Tatgeschehen betrifft, kann sie auch ruhigen gewissen Fragen beantworten.
https://youtu.be/nDE9NeOLjC8?t=239
Dein Beitrag war keineswegs langweilig.


^^^^^^

SherlockHolmes hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:37:13 Ich möchte kein Spielverderber sein. […..]

Nun kommt es noch vor Gericht zum Video der Raffaela. Es ist kein Hexenwerk von IT Forensikern das Erstelldatum, Änderungsdatum etc und das Hochladedatum auf Youtube technisch nachzuweisen. […..]
Bei möglicherweise bis zu 6 Smartphones im Haushalt und den bisherigen Untersuchungsqualitäten, wird hoffentlich ein entsprechendes Ergebnis zu erwarten sein, oder wird die Auswertung wieder „wie verhecksxt“ sein?

Die Beweisführung zur Video-Hypothese könnte sein:

Ist es auszuschließen, dass es ein frühes Video gab, dass aus frühzeitig erstellten Video-Sequenzen zusammengesetzt wurde, und kurzzeitig auf einer von mehreren Social Media Plattformen , unter einem der Accounts, vor dem 14. Oktober von der Angeklagten oder deren Umfeld zu sehen gewesen sein könnte?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Komisar_Rex_ » Dienstag, 08. September 2026, 13:16:07

HE_Gffnkkd hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 11:37:00 Mal abgesehen davon, dass diese Story jetzt schon vollkommen unrealistisch ist, wären hiermit noch nicht mal alle scheinbaren Zufälligkeiten erklärt.

Von daher ist dein Fazit

mit der Wortwahl "weitaus schlüssiger" in meinen Augen die totale Untertreibung und noch maximal wohlwollend formuliert.
Wohl wahr.
Ich bin lieber wohlwollend. Besser als das zu schreiben, was ich dabei gern schreiben würde.
Im Alltag kann ich das nämlich selten und da ich niemanden mit meiner Ansicht verletzen will, übe ich im Internet, wohlwollende formulierungen zu wählen.
Ich hab die Erfahrung gemacht, damit eck ich weniger an und mit freundlichkeit komm ich weiter, als mit meinem Drang, sarkastisch zu werden.

Den Sarkasmus hab ich wohl mit dem phantasieren, soviel unterdrückt, dass mein Resumee wirklich schwach klingt!! Als Rechtsanwältin wäre ich ne Null.


Jetzt hab ich aber wieder gesunden Menschenverstand und der sagt mir, dass Gina, verurteilt werden wird. Und das wird sie nicht, weil andere Theorien vor Gericht nicht zur Sprache kamen oder ihr nicht geglaubt werden.
Bei allem anderen würde ich wohl wieder an meinem Menschenverstand zweifeln und weiter üben, den überhaupt mal zu finden.

Achso. Außerdem hatte ich beim herleiten meiner Phantasie immer das Geräusch einer Fahrradklingel im Ohr. Ganz schlimm war es beim Fazit.
War wohl ein kurzzeit Klingitus oder so.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 08. September 2026, 12:56:11

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:48:01 Ich finde, Siezen schafft künstliche Hierarchien & Distanz. MMn gehört es abgeschafft. In Großbritannien & Skandinavien, den USA, Kanada, Neuseeland etc. kommt man schließlich auch ohne Siezen gut zurecht.

Ist dir eigentlich schon aufgefallen, dass bestimmte Menschen, denen in einer Diskussion in den sozialen Medien die Argumente ausgehen, ganz plötzlich darauf bestehen, gesiezt zu werden? Das kam hier ja auch schon vor und ist doch ziemlich peinlich.
Das ist aber leider hierzulande historisch gewachsen und kommt auch auf den Kontext an. Toll findet das kaum einer. Ich kann nicht Herrn Ohm und Frau Habetha siezen und Zeugen duzen. Es mag ja sein, dass die das tun. Ausserdem finde ich es nicht ganz so einfach. Warum wer wen mit Sir oder Mam anspricht erfolgt auch nicht immer einer durchgängigen Logik. Polizeibeamte sprechen gerne den Verbrecher mit Sir an. Ich emfand als grad 20 jähriger Pimpf zumindest ziemlich befremdlich wenn mir mitten in der Nacht ein Cop bei einer Polizeikontrolle mir ins Gesicht leuchtet, mich abkanzelt und mich gleichzeitig mit Sir anspricht.

Natürlich ist es albern künstlich etwas zu inszenieren. Aber Distanz ist nicht per se negativ. Witzigerweise erlebe ich gerade jüngere oft irritiert wenn das nicht "passt". So richtig beschreiben kann es aber oft niemand warum.

Ist aber off topic. Nur so am Rande.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 08. September 2026, 12:48:01

Kalle hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:37:48 Außerdem - und da mag ich von der konservativen Spezies sein - aber dieses geduze und kumpelhafte rumgetue, erzeugt bei mir Würgereiz und transportiert eben auch nicht gerade sachliche Distanz.
Ich finde, Siezen schafft künstliche Hierarchien & Distanz. MMn gehört es abgeschafft. In Großbritannien & Skandinavien, den USA, Kanada, Neuseeland etc. kommt man schließlich auch ohne Siezen gut zurecht.

Ist dir eigentlich schon aufgefallen, dass bestimmte Menschen, denen in einer Diskussion in den sozialen Medien die Argumente ausgehen, ganz plötzlich darauf bestehen, gesiezt zu werden? Das kam hier ja auch schon vor und ist doch ziemlich albern.

^^^^^^
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:40:35 Welche Voicemails der Staatsanwaltschaft? :shock: Ich hoffe, dass hab ich nicht wieder verpasst?
Nein, nein. Ich meine Ginas Sprachnachrichten.

Es wurden zwar mittlerweile allerlei Sprach- und Textnachrichten sowie sogar ganze WhatsApp-Chats unerlaubterweise veröffentlicht, aber den Austausch der Staatsanwaltschaft hat bislang noch niemand geschafft zu leaken. Kommt vielleicht noch, denn bei diesem Fall scheint es keinerlei ethische Grenzen mehr zu geben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Komisar_Rex_ » Dienstag, 08. September 2026, 12:40:35

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:13:30 Auch die Staatsanwaltschaft sollte die Mehrtage sinnvoll nutzen, anstatt die Zuhörerschaft mit belanglosen Voicemails zu malträtieren. Ihr wäre anzuraten, Adi noch einmal in den Zeugenstand zu rufen, da ich glaube, dass er über hinreichend belastendes Wissen verfügt. Vielleicht hat ihn Ginas Aussage, ihn nur noch warmzuhalten, damit sie ihre Pferde nicht verliert, endlich aus seiner geistigen Umnachtung befreit.
Welche Voicemails der Staatsanwaltschaft? :shock: Ich hoffe, dass hab ich nicht wieder verpasst?

Oder meinst Du die zur Akte gehörige Datei, die Gina's Kommunikation mit ihren Marionetten, enthält?

- Falls Du diese Voicemails meinst, stimm ich Dir zu. Textnachrichten wären zumindest als Abwechslung mal ganz nett. Aber bevor die Staatsanwaltschaft eine Revision beantragt, müssen die besser Teil des Prozesses bleiben. Sonst heisst es noch, von der Verteidigung, dass die Nachrichten beweisen, dass sie doch ganz nett ist. Sie hat immerhin Dorina am Tag nach dem Verschwinden ganz mitfühlend gesagt, wie leid es ihr tut, was passiert ist und das sie sich an der Suche aktiv beteiligt. Sie hätte ja sofort bescheid gesagt, wenn sie wüsste, wo Fabi ist.
Für den Fall, dass Mathias Gina erwähnen sollte, hat sie ihr auch gleich eine Erklärung gegeben. Sie steht mit ihm in Kontakt. Dorina weiß ja nichts von davon, dass die beiden noch öfter's nach der Trennung gekuschelt haben, um Gespräche zu führen, die jetzt irgendwie aus Mathias' Erinnerung verschwunden sind.
Aber Du hast schon recht. Es ist immer das gleiche Muster und es sind immer die selben Themen in diesen Sprachnachrichten...Ein bisschen langweilig.
Das zweite Videoprotokoll ihrer Befragung fänd ich noch ganz interessant. Wie genau sind die Ermittler vorgegangen, um ihr was anzuhängen? Das hat sie da bestimmt nochmal komuniziert, dass sie nichts dafür kann, ihn gefunden zu haben, als sie freiwillig aufs Revier kam.
(Hm... vielleicht doch mein Phantasie ''Fake-Jäger''? Hypnose der Beteiligten... ich komme ins Nachdenken.).

Nee, lieber kein Fake-Jäger... irgendwie ist es schon interessant, wie sie für jeden Kommunikationspartner, andere Geschichten kreiert und auch erschreckend, dass es für Gina normal war, Menschen gegeneinander auszuspielen. Noch erschreckender ist es, dass es Menschen waren, die Gina H. als Freundin angesehen haben. Plötzlich mitten in einem Mordfall zu landen, hat mit Sicherheit niemand kommen sehen und auch niemand verdient.

OHHJAA. Mathias nochmal- unter Eid in den Zeugenstand. Staatsanwaltschaft Rostock, ich würde Euch dafür feiern!

Jetzt kommt erstmal Richter Schütt dran und auf dieses Gespräch mit der Angeklagten bin ich gespannt, wie ein Flitzebogen.
Wie gern würd ich da dabei sein.
Ich würde gerne verstehen, warum Gina überfordert sein könnte von den Fragen (haben ihre Anwälte ja angekündigt), wenn sie doch unschuldig ist und die Wahrheit antwortet. Eigentlich müsste ja dann eine riesen Last von ihr abfallen. Sie kann endlich alles beantworten, was unklar ist und warum sie ein ''Bauernopfer'' ist. Wenn sie die Wahrheit sagt, dann wird das doch auch nachprüfbar sein. Z.B. vielleicht haben die Polizisten bei ihrer ersten Vernehmung, sie einfach nur falsch verstanden. Sie wollte Olaf nicht mit reinziehen. Sie hat ihm nichts von dem Tümpelbesuch mit CD gesagt, in dieser Nacht. Dieser hat sie ja eingeschüchtert. Er will seinen Jagdschein nicht verlieren, wegen dem Equipment, dass ja für Gina nützlich war, in ihrer Sprachnachricht, an CD, weswegen er ja ein perfekter Suchkumpel für sie ist. CD fand die Suche mit der Wärmebildkamera aber nicht wirklich sinnvoll. Da im Wald. Dann hat er sie aber trotzdem dorthin geführt. Nämlich nicht in den Wald, sondern an einen Tümpel. Sie ist Nachtblind. Nicht mal ihre Hand hat er gehalten...

(ok. ich hör auf. )
Ich will Richter Schütt erleben, wie er mit Inteligenz und Feingefühl, die Wahrheit glaubhaft aus Gina rauskitzeln will. Er wird ihr sicher helfen, wenn es zu viel wird und ihr eine Pause geben.
Ich denke, dass Richter Schütt, Gina sogar das Gefühl geben kann, ernst genommen zu werden. Ich denke, er wird alles in seiner Macht stehende tun, um Gina ein sicheres Gefühl zu geben. Die Wahrheit hat nämlich immer eine faire Chance verdient.Wenn es ganz gut läuft, dann wird Gina ihm auch vertrauen. Zumindest ein kleines bisschen. Ihm geht es nicht darum Gina ''als Bauernopfer'' zu präsentieren oder sie blos zu stellen. Die Frage ist nur, ob Gina diese Chance zu ihrem Gunsten ausnutzen will, nur um von sich selbst abzulenken. Denn ich denke nicht, dass der Richter Gina vertrauen wird. Aber eben auch nicht misstrauen und darauf kommt es ja an. Er hört es sich wertfrei an, aber er wird sich nicht belügen lassen!
Dann ist die Frage, wie reagiert sie, wenn sie merkt, dass es nicht die Fragen sind, die sie überfordern- und ins Straucheln bringen. Was wird sie sagen, wenn sie erkennt, dass es ihre Lügen sind, die sie mit aller Macht verteidigt und durch neue Lügen erklären will? Auch ihre Verteidiger werden dann nicht helfen können.
Keine Frage der Welt wäre dann noch nötig.
Wird sie dann einsehen, dass sie es ist, die Verantwortung übernehmen muss? Wenigstens für sich selbst?
Reue und Schuldgefühle sind bestimmt fremd für sie (ok, bei den Pferden ist das etwas anders). Diese Selbsterkenntnis und die Einsicht, dass sie selbst für ihre Situation gesorgt hat wird hoffentlich durch ihre Befragung, in Gang gebracht. Vielleicht nicht vor Gericht, aber sie hat ja dann Zeit. Nur so wird sie anfangen können, ein besserer Mensch zu werden. Vielleicht merkt auch Gina irgendwann, dass man mit Ehrlichkeit und etwas Liebe, ganz viel davon zurück bekommen kann. Einfach nur, weil man ein Mensch ist, der in seinem Leben Fehler gemacht hat. Die Kunst ist immer, mit Fehlern umzugehen. Fehler können die größte Chance sein, um über sich hinaus zu wachsen.
Ich wünsche Gina, dass sie sich irgendwann mal selbst verzeihen kann. Egal ob Täterin oder nicht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 08. September 2026, 12:37:48

Pentax77 hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:16:12
Allerdings finde ich seinen Interview-Stil mehr als fragwürdig, weil er oft emotional in die Privatsphäre des Gegenübers recht übergriffig eindringt und immer wieder nach dem Befinden fragt, ganz besonders gerne dort nachbohrt, wo der ahnungslose Interviewte schon etwas über seine Gefühlslage offenbart hat und er dann einfach auf diesem gesicherten Terrain weiter bohrt.
Das bringt es sehr gut auf den Punkt. Ich bin nicht von der JS - bashing Fraktion. Ich persönlich erwarte auch keine Neutralität. Er ist für mich ein Pressesprecher der die Interessen von D vertritt und Opferschutz möchte. Ok.
Aber seine Pseudo-Einfühlsamkeit ist wirklich deplaziert

Aber der baut eine Couch auf:

"Wie fühlst Du Dich jetzt ?"
"Was ärgert Dich gerade ?"
"Was ist besonders schlimm für Dich ?"
"Wenn Du mal Deine Gefühle beschreibst..?"
"Warum redest Du mit mir ?"
usw....

Geht noch mehr Verstärker ?

Außerdem - und da mag ich von der konservativen Spezies sein - aber dieses geduze und kumpelhafte rumgetue mit Zeugen die er nie vorher kannte, erzeugt bei mir Würgereiz und transportiert eben auch nicht gerade sachliche Distanz. Als wäre man schonewigst best friend. Also kann man den Verschwörer-Geistern noch mehr schenken ? Wenn man sich schon nicht der Neutralität verschreibt.

Komischerweise kann er das. Bei den Anwälten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Miss_Erfolg » Dienstag, 08. September 2026, 12:30:35

Pentax77 hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:16:12 Jens ist ein recht smarter freundlicher Typ, dem man sicher gerne Vertrauen schenken kann. Allerdings finde ich seinen Interview-Stil mehr als fragwürdig,
Ich finde er ist ein Schmierlappen, so vom ersten Eindruck. Und ich hab ihn jetzt in zwei "Fällen" erlebt. Seine Interviews und Einblicke sind zweifelsfrei interessant. Aber soweit mir bekannt, ist er auch der einzige Reporter, der mehrfach vor Gericht genannt wurde und das nicht gerade lobend. Für mich arbeitet er grenzüberschreitend und hat die Linie der neutralen Berichterstattung auch schon längst überschritten ( was für den ein oder anderern menschlich durchaus sympathisch wirken mag).

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 08. September 2026, 12:27:04

Pentax77 hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:16:12 Jens ist ein recht smarter freundlicher Typ, dem man sicher gerne Vertrauen schenken kann. Allerdings finde ich seinen Interview-Stil mehr als fragwürdig […]
Das sehe ich auch so. Diese sicherlich traumatisierte Zeugin hätte besser geschützt werden müssen.

Auch ein Vorabinterview mit dem Sichtungszeugen Olaf ist als fragwürdig zu bewerten, denn in der Folge war er tw. schlimmen Unterstellungen & Beschimpfungen ausgesetzt. Einen persönlichen Nutzen dürfte das Interview für ihn kaum gehabt haben.

Auf der anderen Seite ist es Jens’ Job, Medieninhalte zu generieren, indem er solchen Menschen eine Stimme & ein Gesicht gibt. Ich würde seine Arbeit jedenfalls nicht gern machen wollen.

^^^^^^
Kalle hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:03:44 .....kein gutes Haar (mehr?) .....Ist das nicht auch ein bisschen verständlich ?
Ja, genau. Dass Heike immer wieder aufs Neue vorgeworfen wird, eine schlechte Freundin zu sein, Gina hintergangen, verraten und beschmutzt zu haben oder was auch immer, finde ich ungeheuerlich. Immerhin wurde sie von ihrer Freundin Gina, die inzwischen wegen des Mordes angeklagt ist, gegen ihren Willen zu einer Kinderleiche geführt. Heike hat allen Grund, wütend & enttäuscht zu sein und das auch deutlich zu zeigen.

Verkehrte Welt!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 08. September 2026, 12:16:12

Kalle hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 12:03:44 .....kein gutes Haar (mehr?) .....Ist das nicht auch ein bisschen verständlich ?
Aber ich verstehe es auch nicht, warum man sich als Zeugin dann hinterher auch noch umfangreich interviewen lässt. Das ist dann einfach nur noch "Nachtreten" und nochmal extra eins reinwürgen. Es ist einfach nur noch geifernder Belastungseifer und Rachegelüste was alle 3 Zeugen da so im Nachgang m.E unnötig abliefern.
Nach so einer aufregenden, emotionalen Zeugenaussage möchte man natürlich weiter über das Geschehen reden.

Jens ist ein recht smarter freundlicher Typ, dem man sicher gerne Vertrauen schenken kann. Allerdings finde ich seinen Interview-Stil mehr als fragwürdig, weil er oft emotional in die Privatsphäre des Gegenübers recht übergriffig eindringt und immer wieder nach dem Befinden fragt, ganz besonders gerne dort nachbohrt, wo der ahnungslose Interviewte schon etwas über seine Gefühlslage offenbart hat und er dann einfach auf diesem gesicherten Terrain weiter macht.

Meines Erachtens wurde sie hier ein zweites mal benutzt, so hart das jetzt klingen mag.

Das soll kein Vergleich zu dem sein was G gemacht hat aber sie hätte das nie so mit sich machen lassen dürfen. Jens hat hier einfach nochmals eine (außergerichtliche) Vernehmung durchgeführt, mit allem was bereits bekannt war.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 08. September 2026, 12:03:44

Jeanne hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 11:18:54 Zeugin Heike, die jahrelang beste Freundin war, lässt kein gutes Haar an GH…. Das ist für mich ein Widerspruch und ich hoffe, dass ich meine Freunde nie zu dieser Spezies zählen muss.
.....kein gutes Haar (mehr?) .....Ist das nicht auch ein bisschen verständlich ?
Aber ich verstehe es auch nicht, warum man sich als Zeugin dann hinterher auch noch umfangreich interviewen lässt. Das ist dann einfach nur noch "Nachtreten" und nochmal extra eins reinwürgen. Es ist einfach nur noch geifernder Belastungseifer und Rachegelüste was alle 3 Zeugen da so im Nachgang m.E unnötig abliefern.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 08. September 2026, 12:03:39

SherlockHolmes hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:37:13 Vollzitat
Es ist halt ein Indizienprozess.
Und in dem sollte die TV folgende Punkte irgendwie auflösen können:

- zufällig zur gleichen Zeit am Tatort wie das mutmaßliche Verschwinden von F
- zufällig an dem Tag Bankkarte vergessen
- zufällige anschließende Fahrt nach KU
- Zeugensichtung 12.20-12.30 in KU im mutmaßlichen Tatzeitraum
- googlen nach Polizei, vermisst etc. noch bevor irgendwer offiziell was wusste
- zufälliges Autoreinigen genau an diesem Tag
- zufälliges Auffinden am Ende der Welt ohne Bezug zu dieser Gegend
- vorheriges philosophieren über Neuanfang ohne Kinder

Der Rest wie Schuhe, Messer bei OK, Faserspuren, Blut an der Küchenrolle, Empathielosigkeit nach dem Verschwinden/bekannten Tod etc. ist dagegen doch alles Kleinkram.

Die Einlassung belässt es an sehr vielen Stellen einfach bei Kommissar Zufall.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 08. September 2026, 11:56:37

Ich würde mich mal einreihen in die Gedankenspiele, mit meinem auf natürliche Weise begrenzten logischem Denken und Alternativszenarien betrachten, hier erstmal nur eines:
1. Mittäterschaften:
1.1 MR – könnte während seiner Holzhol-Aktion mit Bruder (10-12Uhr?) locker nach GÜ gefahren sein, oder der Bruder, um F aus der Wohnung zu holen. Könnte man ggf. die Cam vom Elektroladen prüfen. Ggf. könnte ihn(F) auch G aus der Wohnung geholt haben, Kamera, Zeugin und Bewegungsdaten passen ja, und ihn an M übergeben haben, vielleicht in Zehna. Sie holt ihn weil er/M ja erst noch den Alibi-Förster-Termin hatte.

Alles denkbar bis dahin.
Motiv: Neuanfang ohne Kinder(?) Hm. Etwas weit hergeholt für einen Vater der gerade wieder im Begriff ist Kontakt zu haben. Selbst für einen … M.
Insofern wüsste G auch genau oder in etwa, wo F liegt. (Er sagt vlt F liegt in einer Suhle bei KU -> Suche nach fressen Wildschweine…)

Was dagegen spricht:
- Warum sollte sie ihn finden wollen? Warum nicht anonymer Hinweis damit er gefunden wird?
- Die Kommunikation der beiden in den Tagen zuvor war komplette Eskalation. Schwer zu glauben, dass das gestellt war. Auch schwer zu glauben, dass es trotz Eskalation eine solche Tat-Absprache gab.
- Das Verhalten von M direkt nach der Tat. Er beschuldigt sie (abgesprochen?), weist sie ab, säuft, trauert. Sie fragt ständig ob sie suchen helfen soll. Das alles geschauspielert und abgesprochen? Schwer zu glauben. Andererseits nach 2 Tagen schon wieder in der Kiste gelandet. Die Sprachnachrichten deuten jedoch null auf (gegenseitiges) Wissen hin. Andererseits wurde zwar viel Nachrichtlich getrauert, sich gegenseitig bemitleidet, aber nie wirklich über die Vorgänge gesprochen und nie richtig überlegt wie das alles sein kann und warum. M fiel ja dann nur noch das sehr abwegige D und RJ ein.
Dass G mit ihrem Auto zur gleichen Zeit dort war spricht sowohl dagegen als auch dafür. (sie war dabei, hat gewartet etc, andererseits was soll sie noch da wenn er die Tat ausgeführt oder sie ihn sogar vorher übergeben hat)
Fazit: Motiv und Schritt als Vater zu so einer Tat sehr fraglich. Die Kommunikation müsste komplett abgesprochen worden sein, auch die vor der Tat. M fragt G oft ob sie was damit zu tun hat (15.10., später in U-Haft), sie verneint – normale Unterhaltung, nichts gestellt:
18.14 h: G sucht nach "Polizei Infos aktuell"
18.17 h: Ab da bedrängt G vehement M mit ihrer Sorge, um ihn bis in die Nacht
19.19 h: Chat -G bittet M um ein Treffen, M lehnt ab
20.17 h: M informiert G über Suche nach F, in der Folge bietet G Hilfe an
xx.xx h: "Tief in der Nacht" fahre M kreuz und quer durch Güstrow auf der Suche nach F, G will helfen, aber abgewiesen
00.27 h: M teilt G mit "Halb Güstrow sucht F" , in der Folge Vorwürfe von G an F
2025-10-12, 8.50h: M teilt G mit, dass er vom Schlimmsten ausgeht
2025-10-12, 21.55 h: G verdächtigt M "die ganze Zeit" bei D zu sein
2025-10-12, 22.01h: M reagiert genervt auf Gs Vorwürfe, will nur seinen Sohn finden
2025-11-29: M besucht G in der JVA: G fragt M ob er das mit den Wildschweinen gegooglet hätte.
2025-12-11: M besucht G in der JVA: Diese revidiert ihre Aussage den ganzen Tag mit O verbracht zu haben, und gibt den Waldspaziergang mit Hund zu. G redet über gemeinsames Schlittenfahren in Kl. Upahl, M weiss davon nichts

Selbst wenn es eine solche Absprache gegeben hat, würde dies schauspielerische Meisterleistungen auf Oscar-Niveau und sehr komplexe Absprachen benötigen. Alles unrealistisch bei diesen Charakteren. Im Grunde nichtmal theoretisch denkbar dass beide gemeinsam beteiligt waren. Das Verhalten im Nach-Tat-Zeitraum spricht übrhaupt generell nicht für eine Tatbeteiligung von M.

Btw: M wird ganz sicher nicht mehr als Zeuge eingeladen, gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen Falschaussage, woraufhin er im Grunde jede Frage des Berichts nicht beantworten bräuchte, mit dem Verweis auf ein laufendes Verfahren, in dessen er sich mit Aussagen belasten könnte.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Dienstag, 08. September 2026, 11:55:00

SherlockHolmes hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:37:13 Aber bei der Schwere der Tat erwarte ich einen absolut nachvollziehbaren Schuldspruch. [...]
In seinem Schlussplädoyer kann [der Staatsanwalt] nicht von Annahmen ausgehen, das genügt m.E nicht wirklich. [...]
[Das] Ziel [des Richters] ist es die Angklagte revisionssicher schuldig zu sprechen. Das sehe ich derzeit nicht zu 100%
Wenn da mal nicht jemand vom deutschen Rechtsstaat enttäuscht sein wird, sobald das Urteil fällt :lol:

Ich sag nur so viel dazu:
Man muss sich von der utopischen Vorstellung lösen, dass das Gericht eine Angeklagte in einem Indizienprozess nur dann verurteilen kann, wenn sich das komplette Tatgeschehen minutiös rekonstruieren lässt und keine einzige Frage am Ende mehr offen bleibt.
Im Gegenteil, das Gericht könnten Gina zum Beispiel sogar dann verurteilen, wenn es nicht zweifelsfrei feststellen könnte, ob sie die Tat als Einzeltäterin begangen hat oder es eventuell noch einen Mittäter gab, der ihr geholfen hat.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Dienstag, 08. September 2026, 11:37:00

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 08:33:05 Ich geb mir echt immer Mühe auch andere Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.
Ich fang am besten von vorne an:

ES lebte einst, ein Mann, der beschloss Jäger zu werden. Um folgendes zu tun: [...]

Er hat also seine Tat vollbracht und jetzt geht es darum, Gina den Mord anzuhängen:
Dieser Täter müsste heimlich, bei Gina, die Reithose von der Wäscheleine geklaut haben. Ihre Schuhe entführt und den Grillanzünder in den Rucksack gepackt haben. Das Jagdmesser von Olaf hat er im Mund. Das alles hat er im Vorfeld durchgeplant und sich am Morgen in Reimershagen besorgt.
Mal abgesehen davon, dass diese Story jetzt schon vollkommen unrealistisch ist, wären hiermit noch nicht mal alle scheinbaren Zufälligkeiten erklärt.

Von daher ist dein Fazit
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 08:33:05 Fazit: Ein Jäger könnte es gewesen sein. Ein anderer ''Fake-Jäger'' könnte es gewesen sein.
Es kann aber auch so gewesen sein, wie es der Prozess darstellt!
Das ist weitaus schlüssiger- für mich.
mit der Wortwahl "weitaus schlüssiger" in meinen Augen die totale Untertreibung und noch maximal wohlwollend formuliert.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jeanne » Dienstag, 08. September 2026, 11:18:54

Sven B. war der 6. Beweisantrag von RA Ohm am 24.08.26.
Auch mir war dieser Zeuge und diese Aussage, dass ein orangefarbener Pickup vom Grundstück in Reimershagen Richtung Groß Breesen gefahren sein soll, neu. Ob es Fotos während der Reinigung des Fahrzeuges von GH mit Uhrzeit gibt, ist mir nicht bekannt.
Lt. Ohm soll es für den Pickup in Reimershagen mehrere Zeugen geben.
@Pentax77 müsste das bestätigen können, da er nur 2 Reihen hinter mir saß.
???

@Stronson: Kein Mensch ist nur gut oder nur schlecht.
Zeugin Heike, die jahrelang beste Freundin war, lässt kein gutes Haar an GH…. Das ist für mich ein Widerspruch und ich hoffe, dass ich meine Freunde nie zu dieser Spezies zählen muss.
Nachbar Olaf: Inwieweit sind seine Aussagen von persönlichen Motiven geprägt?
Platonische Liebe Christian: Die ganze Person ist für mich ein Widerspruch. So naiv kann doch kein Mann sein!
Ex-/Nochfreund Matthias: Was weiß er wirklich?
Bruder von Matthias: genauer Tagesablauf, welches Auto benutzt, um zum Förster zu fahren……….

@Kalle: Bei RF/RJ und dem indiskutablen Möchtegerndedektiv bin ich völlig bei dir.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Komisar_Rex_ » Dienstag, 08. September 2026, 10:51:23

Jeanne hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:01:46


6. Sven B. aus Rumkogel zur Sichtung eines orangefarbenen Pickups am 10.10.25 zwischen 17 und 18 Uhr, vom Grundstück gefahren von Reimershagen nach Groß Breesen, während GH‘s Auto gereinigt wurde



Auch der Zeuge Max G hinterlässt bei mir Fragen.
Zeuge 6 klingt interessant. Wie kann sie denn gefahren sein, während sie das Auto gereinigt hat? Woher weiß er, wohin sie wollte und gefahren ist?
Wenn das anhand des Fotos, das sie CD gesendet hat, festgemacht wird, dann hab ich die Frage, wer sie gleichzeitig, beim Reinigen, gesehen hat.
Das Foto wird sie ja bestimmt nach der Reinigung gemacht haben. Alles andere würde ja keinen Sinn ergeben. Sie wollte CD ja ein sauberes Auto präsentieren, lt ihrer Aussage über das Foto.
Vielleicht wollte sie ihr sauberes Auto nochmal ausfahren? Gleich nach dem Foto- und das hat sich mit der Sichtung von Sven B. überschnitten.
Ich hab das bei meinem kleinen blauen Auto, immer gern gemacht. Fahren, nachdem es mal sauber war. Mit zwei Kids war es nämlich oft schnell wieder dreckig, bzw. ''bewohnt'' und ich war da wie Gina. Zwei mal im Jahr gründliche Innenreinigung war für mich ok und dann musste das mit einer Fahrt zur Tanke um den Reifendruck und Ölstand zu prüfen, gefeiert werden.

PS. der Zeuge ist mir völlig neu. Wer hat den denn erwähnt?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Dienstag, 08. September 2026, 10:44:42

Jeanne hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:01:46
6. Sven B. aus Rumkogel zur Sichtung eines orangefarbenen Pickups am 10.10.25 zwischen 17 und 18 Uhr, vom Grundstück gefahren von Reimershagen

Auch der Zeuge Max G hinterlässt bei mir Fragen.
Zu diesem Punkt 6. die Frage: Ist das nur "inoffiziell" durchgesickert, über die Presse oder der Verteidigung ? Mir ist das entgangen, wo taucht dieser Zeuge auf ?

Ansonsten hoffen wir weiter, dass Ohm nur die Öffentlichkeit sucht, um seinem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Die Anmerkung von Herrn Schütt "wir befinden uns auf der Zielgeraden" mag ihm nicht gefallen haben und das könnte die Reaktion darauf sein. Und sei es nur ein Grund bei Ablehnung schon mal den Bedarf an Cola-Flaschen für die Revision abzuschätzen. Zumindest RF/RJ und ein irregeleiteter Deduktiv möge uns bitte bitte erspart bleiben.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SherlockHolmes » Dienstag, 08. September 2026, 10:37:13

Ich möchte kein Spielverderber sein. Der Staatsanwalt muss am Ende in der Gesamtschau der Indizien (Beweise gibt es nicht) zu einem Schuldspruch durch Richter, Schöffen kommen. Einige Zeugenaussagen wie auch der Naturfotograf widersprechen sich. An der vermeintlichen Tatwaffe gibt es keine DNA Nachweise. Selbst Blut von Fabian wurde nicht nachgewiesen. Einige Sachverständige konnten auch keine 100% Aussagen treffen. Der KFZ Sachverständige war ein Desaster. Die digtialen Nachweise sind teilweise auch Annahmen und passen nicht immer in die TImeline weil wiederum Daten fehlen. Es gab keine gemeinsame SIchtung von Gina H und Fabian. Teilweise wurde nur von einer blonden Frau berichtet. Der Kumpel vom Bolzsee nahm kein Brandgeruch bei Gina H wahr. Feuergeruch verbreitet sich sehr schnell in Fasern und Haut. Nein ich bin definitiv kein Gina Anhänger oder ähnliches. Aber bei der Schwere der Tat erwarte ich einen absolut nachvollziehbaren Schuldspruch. Dummer- oder auch kurioserwesie hat niemand Gina und Fabian auf dem Weg zu diesem Tümpel gesehen. NIemand hörte die Schmerzenschreise des Jungen während der Messerstiche. Das Alibi von Fabian Vater Matthias R weist für den Tag ebenso Lücken auf. BIsher wurde auch nicht geklärt woher Gina H wusste das Fabian an dem Tag zu Hause war. Eine Kommunikaktion von Fabian und Gina H wurde nicht aufgezeigt. Niemand hat wahrgenommen wo und wann Fabian in das Auto von Gina H gestiegen ist.

Kann man soviel Glück haben ? Fabian hätte durchaus im Treppenhaus einem Nachbart begegnen können. Warum hatte der Junge die Wohnungstür nicht abgeschlossen ? Wo ist der Wohnungsschlüssel ? Welchen Nutzen hätte Gina H vom Wohnungsschlüssel ? Warum hat Fabian sein Handy ausgedcschaltet bzw nicht mitgenommen ? Wenn es hier eine Art Anweisung von Gina H gab, in welcher Form ? Die Frau wird sicherlich nicht bei Fabian am Haus gewesen sein. Das wäre ein unglaubliches Risiko gewesen. Welche Antworten wird der Staatsanwalt dazu liefern ? In seinem Schlussplädoyer kann er nicht von Annahmen ausgehen, das genügt m.E nicht wirklich. Nach der Zeugenaussagen der Kinder äusserte sich der Staatsanwalt sehr lapidar: Dann müssen sich die Kids geirrt haben, das kann dann nur am Donnerstag gewesein sein. Weil es nicht in seine Indizienkette passt ? Der Sachverständige der Brandspuren hatte auch seine Lücken. Nun kommt es noch vor Gericht zum Video der Raffaela. Es ist kein Hexenwerk von IT Forensikern das Erstelldatum, Änderungsdatum etc und das Hochladedatum auf Youtube technisch nachzuweisen. Mich irritierte auch etwas die Zeugenaussagen der Jungen, da der eine Junge erwähnte sein Vater hätte ihm am Abend vom Verschwinden von Fabian erzählt. Warum kennen wir die Aussage des Vaters dazu nicht ? Wurde Gina H bei der ersten Zeugenvernehmung ordentlich darüber aufgeklärt was es bedeutet wenn ein Handy "untersucht" wird ? Sie wunderte sich darüber, das die SIM Karte nicht mehr vorhanden war. Sie konnte somit nicht telefonieren. Das darf sie aber als Zeugin. In Summe konnte man durchaus den Eindruck eines Verhörs erhalten. Der Richter hat nun das Verfahren verlängert, weil er wohl auch Defizite bei der Staatsanwalt sieht. Sein Ziel ist es die Angklagte revisionssicher schuldig zu sprechen. Das sehe ich derzeit nicht zu 100%

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 08. September 2026, 10:13:30

Auch die Staatsanwaltschaft sollte die Mehrtage sinnvoll nutzen, anstatt die Zuhörerschaft mit belanglosen Voicemails zu malträtieren. Ihr wäre anzuraten, Adi noch einmal in den Zeugenstand zu rufen, da ich glaube, dass er über hinreichend belastendes Wissen verfügt. Vielleicht hat ihn Ginas Aussage, ihn nur noch warmzuhalten, damit sie ihre Pferde nicht verliert, endlich aus seiner geistigen Umnachtung befreit.

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Jeanne hat geschrieben: Dienstag, 08. September 2026, 10:01:46 Mich würde eher interessieren, welchen von den 9 von RA Ohm gestellten Beweisanträgen evtl. noch stattgegeben wird….
[…]
8. RJ zum 11.10. und dem Aufeinandertreffen mit MR
[…]

Da RA Ohm noch weitere Beweisanträge ankündigt, könnte ich mir vorstellen, dass
1. „ Freundin“ Heike
2. Nachbar OK
[…]
4. auf alle Fälle CD
noch einmal eine Rolle spielen.
Was könnten/sollten Heike, Olaf, Christian und Raffaela denn Entlastendes vortragen?

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