MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Montag, 07. September 2026, 13:08:38

01.07.2026 - 14:38 Uhr
Telefonliste für den Richter?

Habetha spricht außerdem einen Vorfall vom 4. Mai an. Damals habe Matthias R. von der Zeugin eine Telefonliste aller Mitarbeiter verlangt.

„Er wollte die für den Richter“, berichtet die Zeugin. Sie habe das jedoch aus Datenschutzgründen abgelehnt. „Der Richter hat sich aber nicht gemeldet.“
Matthias R. ist doch derjenige, der ein Verfahren wegen Falschaussage an der Backe hat, richtig?
Wurde das eigentlich aufgeklärt, wieso Matthias R. im Namen des Richters eine Telefonliste aller Mitarbeiter seines Arbeitgebers verlangt hat, obwohl der Richter offenbar gar kein Interesse hatte bzw. gar nicht Matthias R. beauftragt hat? Wozu diese Lüge? Wollte Matthias R. Telefonstreiche spielen?
Matthias R. war am 30.04. und 05.05. im Zeugenstand. Also hat er einen Tag vor dem 3. Verhandlungstag eine Telefonliste (für sich) verlangt

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Montag, 07. September 2026, 12:41:59

Anna17 hat geschrieben: Sonntag, 06. September 2026, 18:44:15Habe nie behauptet zitierfähig zu sein, geschweige denn, dass ich irgendwelche validen „Behauptungen“ aufgestellt hätte. Habe mehrfach erwähnt, dass ich absoluter „Laie“ bin. Meine Aussagen waren stets im Konjunktiv formuliert (zumindest habe ich mich um Formulierungen ausschließlich im Konjunktiv bemüht), und sind lediglich als Fragen in den Raum gestellt worden. Andere Aussagen wurden meinerseits durchaus durch Quellen belegt.
Mit welchen Quellenangaben hast Du etwas belegt?

Beispielsweise @Anna17, das BjagdG und der Blattfang:
Spoiler
Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 11:24:46 Ich komme einfach nicht umhin, mir bei der vorgenommenen “Abschlachtung” die Handschrift eines erfahrenen Jägers vorzustellen.

In der Darstellung des Gerichtsmediziners, sowie des Brandschutzexperten wurden Tiere als Beispiele hinzugezogen. Einmal wegen der Wucht, die erforderlich gewesen sein muss, am Bsp. der Schweinehaut, zu der sicherlich “jeder” imstande gewesen wäre […..]

Befasst man sich dann in Folge mit dem BJagdG kommt man automatisch auf andere Paragraphen, die ausschließlich auf die Tötung von Tieren mittels Messer ohne innere Einblutungen (!) ausgelegt sind.

So z.B. das sog. “Abfangen” bzw. den sog. “Blattfang”. Google-KI:
Beim Abfangen führt der Jäger ein Messer (Abfangmesser oder Saufänger) hinter dem Vorderlauf (dem „Blatt“) des Tieres im 45-Grad-Winkel in den Brustkorb ein. Das Messer durchtrennt die großen Herzgefäße oder das Herz selbst und öffnet die Lunge. Durch das anschließende Erweitern der Wunde strömt Luft in den Brustkorb (Kollaps der Lunge), was zusammen mit dem massiven inneren Blutverlust zu einem schlagartigen Abfall des Blutdrucks und sofortiger Bewusstlosigkeit führt.

Auch hier: Die Messerstiche trafen Herz, Lunge und Leber, d. h. Brust- und oberen Bauchraum (Thorax und Abdomen).
[…..]
Gastleser hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 13:28:09 Das ist so nicht richtig. Eine Kritik an dem Gutachten halte ich mit diesen Mutmaßungen für nicht tragfähig.

Bei den von beschrieben Szenarien der KI verbleibt am liegenden Wild, „Stück“, das Blut bedingt durch die Schwerkraft in einer Körperhöhle, „Brusthöhle“ im Brustkorb, vergleichbar mit der Annahme im Gutachten. Erst nach drehen des Körpers kann das Blut ablaufen.
Das war lt. Gutachten und Spurenlage an Tümpel nicht der Fall, so dass es weitestgehend in der Brusthöhle verblieben ist.

Nach Tierschutzschlachtverordnung, und damit angelehnt an die Regelungen für die Jagd, Nachsuchen und Wildunfälle, ist die Methode „Ausbluten“, auch für die Fleischhygiene, die anerkannte und zu bevorzugende.

Kein signifikanter Blutaustritt ist auch bei Geschosspenetrationen zu beobachten, insbesondere wenn es keinen Ausschuss gab, oder ausschussseitig nur eine kleine kalibergroße Wunde ist. Eine kleine Bewegung reicht aus, dass die Lederhaut, „Fell“, „Decke“, „Schwarte“, durch leichte Verschiebung die Wundlöcher verschließt. Dann ist der permanent verbleibende Wundkanal „abgedichtet“.

Für Blutaustritt, Blutflussgeschwindigkeit, ist Blutdruck, Blut und eine Öffnung notwendig, damit es austreten kann. Dazu ist es erforderlich ein oder mehrere Gefäße zu öffnen und länger offen zu halten, damit sind Blutgefäße, Arterien, Venen, gemeint. Kapillar ist Austrittsdauer und Menge zu gering, um Verbluten zu bewirken.



Ein Beispiel für wenig bis keinen Blutaustritt ohne „Fachkenntnisse“ des Täters, Video und Auszüge aus dem Obduktionsbericht sind veröffentlicht worden:
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6tu ... a_Zarutska

Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 16:35:30 Ebenfalls interessant, auch hierzu danke. Dennoch: “Blutspuren waren auch auf dem Zugboden nachweisbar”. Ich komme leider trotzdem nicht umhin eine Verbindung zum BJagdG und dem “Abfangen” bzw. dem sog. “Blattfang” herzustellen. Aber lassen wir das einfach mal als eine (möglicherweise?) komplett “krude” Hypothese dahin gestellt.
Anna17 hat geschrieben: Donnerstag, 27. August 2026, 21:36:27[…..]
Dazu habe ich bereits einiges gesagt bzw. geschrieben. Mit Vermutungen halte ich mich besser bedeckt, werde aber die Augen offen halten und mich weiterhin intensiv mit dem BJagdG befassen (interessant!). […..]

Gastleser hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 00:13:00 „Präzise“ ist daran nichts.

Triggerwarnung Pietät
Spoiler
Zu wissenschaftlichen Zwecken:

2 von mindestens 6 sind Herzstiche (1 Beutel und 1 Kammer @Sronson?) nach Anklageschrift, eine Quote schlechter als 6x Münze werfen.

Das Herz hatte die Faustgröße des Opfers, ein sehr kleines Ziel, kegelförmig, im unteren Bereich über den Herzbeutel mit dem Zwerchfall verwachsen.

„Geschulte Personen“, besonders geschulte Personen, Sach- oder Fachkundige, Personen mit berufsbedingten Kenntnissen, Anatomiekundige, Metzger, Angler, „Planer“, ….. hätten es aufgrund ihrer Kenntnisse sehr wahrscheinlich unterlassen „6 gleichartige Stiche“, unter anderem quer in eine Rippe und durch das Brustbein, verteilt über „Brust- und Oberkörperbereich“, gegen das Opfer auszuführen.

„Erwartungswert“ für diese Personenkreise ist 1 bis 2 Wundkanäle, nicht 6 Stiche.
Anna17 hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 10:56:26 Durchaus präzise. Lt. den uns vorliegenden Aussagen / Tickern gezielt und treffsicher.

[…..]Absolut identischer Vorgang wie beim Abfangen bzw. Blattfang. Gezieltes Treffen von Herz und Lunge, Todesfolge: innere Blutungen (Verbluten in der Brusthöhle / im Brustkorb). Alles vorliegend (nachweislich) gegeben. […..]
Gastleser hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 12:18:31 […..]
@Anna17

Das ist so nicht richtig und wäre auch nicht Tierschutzgerecht.

Sehr vereinfachte und unvollständige Darstellung:
https://waidwissen.com/lexikon/blattfang

Empfehle dir den Kontakt zu einem bestätigten Nachsuchenführer in deinem Landkreis, vielleicht zeigt er dir die geeigneten Werkzeuge und wie so etwas praktisch umgesetzt wird, vielleicht hat er auch Videodokumentationen parat, die er zeigen möchte.
Anna17 hat geschrieben: Mittwoch, 02. September 2026, 09:59:42[…..]
Danke 🙏🏼. Es kann wirklich nicht schaden (rein interessehalber) mal im BJagdG nach den Stichworten “Abfangen” und “Blattfang” zu googeln 🤷🏻‍♀️.


Wenn man doch nur Mal die Tat an sich näher untersuchen würde… Ich komme davon einfach nicht ab, dass es ein JÄGER gewesen sein könnte. […..]
Gastleser hat geschrieben: Mittwoch, 02. September 2026, 10:21:36 […..]
Dazu lade ich dich und weitere Interessierte gerne ein:

Bitte im Bundesjagdgesetz nach den von @Anna17 genannten Stichworten suchen!

„Bundesjagdgesetz, Gesamtausgabe
https://www.gesetze-im-internet.de/bjag ... 00952.html

Spoiler
Und anschließend bitte @Anna17 Kommunikationsstrategie diskutieren.

Sonstige Bemerkungen:
Spoiler
Anna17 hat geschrieben: Freitag, 28. August 2026, 20:18:37 Ich schreibe stets im Konjunktiv (bemühe mich zumindest).
Anna17 hat geschrieben: Freitag, 28. August 2026, 12:09:00 Komplett richtig 👏🏼👏🏼👏🏼, liebe Sronson. Dann noch den “Oberschwurbler” Markus Rahmsdorf als Quelle hinzuzuziehen 🤯. Absolutes “No-Go”.
Anna17 hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 20:15:44 Über alternative Motive mache ich mir tatsächlich bis heute noch Gedanken, aber das tun scheinbar hier im Forum nur „Dumme“. Schade eigentlich.


Deine Kommunikationsstrategie erinnert mich daran:
Spoiler
Desinformation ist für manche Influencerinnen und Influencer sowie Aktivistinnen und Aktivisten ein bedeutsamer Teil ihres Contents geworden. Solche Accounts spielen damit eine zunehmend gewichtige Rolle bei der Verbreitung von Desinformation. […..]

Akteure nutzen diese und weitere Mittel zur „Informationswäsche“. Hierbei soll die Herkunft einer Desinformation verschleiert und zugleich einem Urheber mit vermeintlicher Legitimität und Glaubwürdigkeit zugeschrieben werden. […..]

Statt dass ein Desinformationsakteur seine Behauptung direkt über eigene Accounts veröffentlicht, wird die Desinformation gleichsam über Bande in den Informationsraum gespielt.[…..]

Im Zuge der umgreifenden Digitalisierung und Vernetzung der Gesellschaft und der breiten medialen Erreichbarkeit von einzelnen Personen und Zielgruppen hat sich das Potenzial der Einflussnahme heutzutage im Vergleich zu der Zeit des Wirkens des MfS drastisch erhöht.[…..]

Andererseits versuchen die Urheber ihre Herkunft zu verschleiern und lassen unterschiedliche Akteure im Sinne des Urhebers auftreten. Darüber hinaus spielen die sozialen Medien eine gewichtige Rolle. Dort wird Desinformation schnell und ressourcenarm von vielen Usern weitergeleitet, geliked und kommentiert, sodass eine ursprüngliche Herkunft nicht direkt ersichtlich ist.[…..]

https://www.verfassungsschutz.de/Shared ... ation.html
Beabsichtigt wird eine Verwirrung der Öffentlichkeit über die Faktenlage, Beeinflussung der öffentlichen Meinungsbildung, Verschleierung und Ablenkung von eigenen Aktivitäten, Emotionalisierung von kontroversen Debatten, Verstärkung gesellschaftlicher Spannungen und/oder das Schüren von Misstrauen in staatliche Institutionen und Regierungshandeln, mit dem Ziel der Stärkung der eigenen Position und Durchsetzung eigener Interessen.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/schw ... ohung.html
Gegen gezielte Falschinformationen können alle etwas tun

Praktische Tipps zum Erkennen von falschen und irreführenden Informationen
  • Hinterfragen Sie Inhalte kritisch, statt weiterzuleiten.
  • Informieren Sie sich aus zuverlässigen Quellen und gleichen Sie diese mit weiteren Quellen ab.
Manipulierte oder gefälschte Informationen und Bildmaterialien zu erkennen, ist nicht immer leicht. Nutzen Sie Faktenchecks.

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/schw ... ohung.html
Spoiler

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Montag, 07. September 2026, 12:10:01

Liebe Libella,

dein Nutzerkonto ist jetzt freigeschaltet; sogar doppelt, weil es besser hält ,-) Du kannst ab sofort entweder Libella oder Libella* nutzen, um dich an der Diskussion zu beteiligen.

Ein herzliches Willkommen in unserer Mitte! ꕤ

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von SonntagsGast » Montag, 07. September 2026, 12:07:45

Maria hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 10:29:37

Dann hätten sich allerdings vier Menschen unabhängig voneinander im Tag vertan.
Fünf.
Jens Schw. hat nach eigenen Angaben eine 14-Jährige gesprochen die das Gleiche beobachtet hat wie das 12-j. Mädchen das zuletzt vor Gericht aussagte, F. sei von einem Mann verfolgt worden

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Trillerpfeife » Montag, 07. September 2026, 11:45:14

Ich persönlich denke nicht, dass es eine Vorverurteilung der Angeklagten gab und nicht in andere Richtungen ermittelt wurde. Die Mutter wurde mehrfach stundenlang verhört, ihr Alibi überprüft. Gleiches gilt für die Tümpelzeugen und den Vater. Die Häuser und Handys von OK und CD sowie deren Autos wurden ebenfalls durchwühlt.
Dass Anwohner es für völlig abwegig halten, dass ausgerechnet die Ex das Kind im Nirgendwo findet, ist nachvollziehbar. Da geht keiner spazieren. Wie hätte die Angeklagte nicht kurz nach Auffinden von Fabian verdächtig sein müssen. Sie hat Schuhgröße 40 und hat ein Selfie von sich gemacht, mit den Schuhen, die neben Fabians Abdrücken zum Tümpel führen. Sie hat sich in der ersten Zeugenaussage mehrfach widersprochen und sogar verplappert, dass sie mit Hund UND KIND spazieren war. Sie behauptet zuerst, sie war nicht in Güstrow. Die Kamera sagte was Anderes. Und wäre noch was Anderes unter Fabians Daumennagel gefunden worden, was man einer anderen Person außer GH zuordnen konnte, ist man dem mit Sicherheit auch nachgegangen. Auch die Faser der Reithose passt zu dem Selfie. Der Mörder müsste also solche Klamotten wie sie getragen haben. Konnten die Ermittler ganz objektiv bei diesen Ergebnissen anders handeln und sie nicht festnehmen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Montag, 07. September 2026, 11:08:50

Heckengäu hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 07:08:02 Es erscheinen in zeitlicher Reihenfolge die Saaldiatoren


Richterin u. Pressesprecherin Frollein Anne Kruse
(Es gilt die Unschuldsvermutung: Ledig)


@Herr bestinformierter Gastleser:
Wer ist der alerte junge rotblonde Mann der immer das Vorzugsinterview mit Pressesprecherin und Richterin Anne Kruse führen darf?

StadionSaalreporter Carsten Kulawik
Spoiler
https://carsten-kulawik.de/
https://www.youtube.com/@carstenkulawik/videos
Schalker Podcaster

Bild
Bild Quelle Wuppertaler Rundschau „Stimme des Ruhrgebiets“, Benefizspiel


Bild
Quelle Foto: Fischer, Andreas H503840 in WZ, Von Marc Kevin, 16.09.2023 , 08:48 Uhr
Elf Jahre lang war Carsten Kulawik Stadionsprecher beim Wuppertaler SV. Jetzt geht er beruflich nach Berlin.
https://www.wz.de/sport/fussball/wupper ... d-97768267


Bild
Bild Quelle n-tv, 15.10.2025, 12:42 Uhr
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pa ... 98396.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Montag, 07. September 2026, 10:29:37

Sronson hat geschrieben: Freitag, 04. September 2026, 11:23:15 Ich denke, dass die beiden Kinder eine Sichtung vom Donnerstag beschrieben haben und es sich tatsächlich um Fabian gehandelt hat.
Reine Fiktion, pures Gedankenspiel

Angenommen, es wäre doch eine geplante Tat gewesen, die am Donnerstag nicht durchgefuhrt wurde, weil es Fabian gelang, dem zu entkommen? Soviel ich weiß, ging es ihm am Donnerstag Abend schlecht.

Angenommen die Begegnung mit dem Imbissbesitzer wäre am Donnerstag gewesen und Fabian wäre nicht in den Bus gestiegen, um zu seinem Vater zu fahren, sondern um einen räumlichen Abstand zwischen sich und jemanden, vor dem er weggelaufen ist, zu bringen? Kamen möglicherweise die Verfolger in den Imbiss, um nach dem Jungen zu fragen?

Das würde nicht ausschließen, dass RJ zwei Tage später am Samstag dort mit ihren selbstgebastelten Flyerndort war. War das Auslöser für den Imbissbesitzer sich zu erinnern und hat er dabei den Tag verwechselt?

Kann ausgeschlossen werden, dass Fabian am Freitag das Haus doch früher verlassen hat und jemand anderes mit dem Handy gespielt, um die Fiktion eines noch anwesenden Fabian aufrecht zu erhalten? Haben möglicherweise Personen am Freitag etwas ausgeführt, was eigentlich für den Donnerstag geplant war?

Hat man die Überwachungskameras der Busse erst ab Freitag oder ab Donnerstag überprüft?

Das Interview mit dem Imbissbesitzer ist im Thread der Presseberichte. Unabhängig von Farbfragen haben sowohl er als auch einer der Jungen haben jemanden mit Tshirt beschrieben. So wie ich das verstanden habe, war sich der Imbissbesitzer auch mit der Uhrzeit nicht ganz sicher. Ich kann aus dem Interview nicht zweifelhaft erkennen, dass er mit den Personen in seinem Laden zwangsläufig RJ gemeint haben muss.

Dann hätten sich allerdings vier Menschen unabhängig voneinander im Tag vertan.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Montag, 07. September 2026, 10:22:54

Mal wieder ein Hinweis auf ein Update der Timline, die letzten Anpassungen wie immer in grün
NEU:
Widerspruchssachverhalte jetzt in blau *)
Die Anklageverlesung ist nun zum Abgleich auch direkt angehängt.

*) Ich bin eigentlich kein Fan von allzuviel Farbenspielen oder Schriftarten. Aber i.S. der schnelleren Auffindbarkeit der Widersprüche hatte ich jetzt auch keine andere Idee.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Montag, 07. September 2026, 09:38:45

HE_Gffnkkd hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 09:08:23
Was dir und womöglich anderen missfallen mag, scheint mir jedoch zu sein, da es sich auch hier, wie überall in Deutschland, mit der Meinungsfreiheit wie folgt verhält: Jeder Forist hat das Recht seine Meinung frei zu äußern, aber kein Forist hat das Recht darauf, dass alle anderen Foristen dieser Meinung zustimmen und dass niemand es wagen darf, die vorgetragene Meinung mit Gegenargumenten zu entkräften.
Genau DAS ist der Punkt. Man nimmt für sich in Anspruch "in alle Richtungen" und in einer sehr weisen, weiten Sichtweise an die Sache heranzugehen, quasi im Gegensatz zu anderen in der Lage ist, über den Tellerrand hinaus zu schauen.

Unterm Strich verheddert man sich aber auf diese Weise permanent in Sackgassen und im Kleinklein, weil man das, um was es eigentlich geht, aus den Augen verliert.
Das war mit den Querdenkern in Corona-Zeiten im Übrigen genauso, als es da auf einemal um Bargeldabschaffung, geheime Weltregierung und Unterwerfung des Volkes ging.
Mit Argumenten kommt man da nicht weit, weil die Antwort oft nur beleidigt sein ist, weil es wieder als Angriff gewertet wird und man es ja nur nicht rafft. Genau wie deine sehr guten Fragen mit dem Jäger als Ausgangspunkt. Die werden aber auch in eine Sackgasse führen.

Die entscheidenden Fragen sind nach wie vor:
1. Wer hat wann F nach Klein Upahl verbracht?
2. Wie und warum wurde dieser Ort ausgewählt?
3. Wie kann man (im Dunkeln) per Zufall F genau an diesem Tümpel finden?
4. Wer hat evtl. ein, wenn auch nur entferntes, Motiv?

Selbst wenn da irgendwelche Jäger oder Nachbarn oder arabisch sprechende Menschen beteiligt sein sollten, erkennt man da schnell, dass sich da zwar mit dem ach so befreiten Denken immer ein kleiner Teil beantworten ließe, aber niemals das gesamte Tatgeschehen, man stößt zwangsläufig in eine Sackgasse. Das ist offenbar schwer sich einzugestehen, sofern man zu dieser Erkenntnis überhaupt gelangt.

Wenn man jede tolle neue Erkenntnis mit der ganzen bekannten Kommunikation (und anderen bekannten Hinweisen aus dem Verfahren) abgleicht, löst sich vieles dieser Ideen in Luft auf. Ein abgekartetes Spiel wie bei den Filmen Wild Things oder The Game mit extra vorab abgesprochener irreführenden Handlungen und Kommunikation kann man hier nun wirklich getrost ausschließen.....

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Montag, 07. September 2026, 09:08:23

Anna17 hat geschrieben: Sonntag, 06. September 2026, 18:55:38 [...] bedauerlicherweise kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier kaum Raum für Zweifel ist. Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass im Diskussions-Forum auch kontroverse Meinungen / Diskussionen möglich sein könnten. Ich war und bin stets daran interessiert Einiges / Vieles zu hinterfragen [...].

Insofern: lass/t mich bitte wissen, falls für Zweifel in der vorliegenden Darstellung des schrecklichen Mordes kein Raum ist, dann werde ich meine Bemühungen (und nach wie vor - in vielen Punkten - bestehende Zweifel) zurück stellen und mich stattdessen lediglich sowie absolut problemlos in einen stillen Beobachter verwandeln. Ich muss nicht zwingend, was auch immer, infrage stellen, wenn von vornherein klar ist, dass ausschließlich nur eine Meinung akzeptabel und alles andere indiskutabel ist (🤷🏻‍♀️).

Der implizite Vorwurf, dass hier keine Diskussion möglich ist, wenn man eine kontroverse Meinung hat, ist meiner Ansicht nach unfair und vollkommen ungerechtfertigt. Kontroverse Meinungen sind im Rahmen der Forenregeln sehr wohl zugelassen und darüber hinaus auch sehr erwünscht.

Was dir und womöglich anderen missfallen mag, scheint mir jedoch zu sein, da es sich auch hier, wie überall in Deutschland, mit der Meinungsfreiheit wie folgt verhält: Jeder Forist hat das Recht seine Meinung frei zu äußern, aber kein Forist hat das Recht darauf, dass alle anderen Foristen dieser Meinung zustimmen und dass niemand es wagen darf, die vorgetragene Meinung mit Gegenargumenten zu entkräften.

---------
Anna17 hat geschrieben: Montag, 31. August 2026, 23:00:30 6 geübte, präzise und gezielte Messerstiche
Anna17 hat geschrieben: Dienstag, 01. September 2026, 09:38:01 Die hier wohl hier vorwiegend als „Hauptbelastungsaussage“ (von den meisten hier)nickend hingenommene Aussage, dass „die Tat von jedem ausgeübt worden sein könnte“ (was sich eindeutig lediglich auf den Kraftaufwand bezog) ist mir definitiv zu wenig. Sobald ich weitere Fragen stelle, wird jedenfalls ständig nur auf diese Aussage hingewiesen und alles weitere Hinterfragen kopfschüttelnd abgewiesen. Von einem möglichen anderen Täter auszugehen, oder diese Möglichkeit zumindest zu hinterfragen, könnte sicherlich die Glaubenswelt der meisten Prozessbeobachter zum Einsturz bringen.
Ich teile die Ansicht anderer Foristen, dass du hier bereits mit Annahmen arbeitest, die auf einer kompletten Überinterpretation der Aussagen des Gerichtsmediziners beruhen.
Dennoch lasse ich mich jetzt mal vollständig darauf ein und nehme folgende Annahmen von dir als zutreffend und gesetzt an und lade dich dazu ein, dass gesamte Geschehen mit mir und allen anderen Foristen, die Lust dazu haben, unter diesen Annahme logisch zu durchdenken.
Anna17 hat geschrieben: Mittwoch, 02. September 2026, 09:59:42 Ich komme davon einfach nicht ab, dass es ein JÄGER gewesen sein könnte.
Anna17 hat geschrieben: Dienstag, 01. September 2026, 09:38:01 [...] ich [vermute] nach wie vor [...], dass die Tat (möglicherweise!) von jm. anderen, d.h. möglicherweise von einem Jäger verübt worden sein könnte. Ebenfalls möglicherweise sogar von zwei Tätern.
Anna17 hat geschrieben: Mittwoch, 02. September 2026, 12:22:54 Jedenfalls gehe ich nicht davon aus, dass es CD geschweige der Opa gewesen sein sollte.
Ok...
Also Fabian wurde von einem Jäger, den wir nicht kennen, auf eine Art und Weise erstochen wie sie nur von Menschen wie Jägern, die über spezielles Wissen verfügen, durchgeführt worden sein kann. Das ist unser Startpunkt.

Erste Fragen, die sich mir dann stellen:
Ist der Fundort auch der Tatort oder hat der Jäger Fabian woanders getötet?
Stammt dieser Jäger aus dem Umfeld von Fabian oder nicht?
Kannte Gina diesen Jäger?
Warum tötet der Jäger einen unschuldigen achtjährigen Junge? Mordlust? Sexuelle Motive? Persönliche Motive? Auftrag?

Wie verhält es sich bezüglich dieser Dinge in deiner Theorie? Was könntest du dir hier vorstellen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Montag, 07. September 2026, 08:26:34

Korkplatte hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 08:19:20 Der erste der sie verdächtig hat, etwas damit zu tun hat, war ihr on/off Partner und andere Leute aus ihrer Umgebung. Leute die sie persönlich kennen wohlgemerkt.
(Tierärztin/Nachbarn)
Nicht zu vergessen Heike M., die direkt am 14.10. den hiesigen Polizisten mitgeteilt hat, das Gefühl zu haben, nur als Vorwand missbraucht worden zu sein und dass es ganz anders war.....und dass bereits am 14.10. klar war, dass da irgendwas faul ist an der Story.

"zu früh" ist da m.M.n. eher nicht früh genug.

Es ist ja auch nicht so dass das Augenmerk nur auf G gerichtet wurde. Es wurden ja direkt mehrere Telefone angezapft und geforscht....

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Montag, 07. September 2026, 08:19:20

Gasterines hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 00:31:06
Ich bin der Ansicht, im Fall Fabian ist das Problem, dass es zu früh eine Verdächtige gab, .....
Der erste der sie verdächtig hat, etwas damit zu tun hat, war ihr on/off Partner und andere Leute aus ihrer Umgebung. Leute die sie persönlich kennen wohlgemerkt.
(Tierärztin/Nachbarn)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Montag, 07. September 2026, 07:16:19

Heckengäu hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 07:08:02 @Herr bestinformierter Gastleser:
Wer ist der alerte junge rotblonde Mann der immer das Vorzugsinterview mit Pressesprecherin und Richterin Anne Kruse führen darf?
Der große blonde mit dem schwarzen Schuh dürfte der Radio Television Luxemburg group angehören. Der hat auch einen Exklusivplatz in row one direkt neben Isabella.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Montag, 07. September 2026, 07:08:02

Gastleser hat geschrieben: Samstag, 05. September 2026, 21:40:34 Saal Atmosphäre Tag 26

Spoiler
Es erscheinen in zeitlicher Reihenfolge die Saaldiatoren
Thomas Löcker
Oliver Schley
Protokollierende Schriftführerin erscheint täglich full dressed up im Kaminfegermantel
"Micha" XY Psüschologe/Psüschatrist
Richterin u. Pressesprecherin Frollein Anne Kruse
(Es gilt die Unschuldsvermutung: Ledig)
Andreas Ohm täglich mit schwerer Papiersackkarre
Mutter Dorle
Chrissie, morgens 3 Kaffee serviert von ihrem Hausdiener mit weissen Wollhandschuhen, dazu läuft in der Stereoanlage
der "Einstimmer" The Pretenders mit Back on the Chain Gang, mit Chrissy Hynde
Spoiler
Angeklagte (anonym)
Kammer alle 5 = 3 + 2
extern
Gefangenenwagen VauchWeh Blauporter

@Herr bestinformierter Gastleser:
Wer ist der alerte junge rotblonde Mann der immer das Vorzugsinterview mit Pressesprecherin und Richterin Anne Kruse führen darf?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Montag, 07. September 2026, 01:04:08

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 07. September 2026, 00:30:07 Ja, Gina wird sich Fragen gefallen lassen müssen am 10.09.2026, so sieht es die Nebenanklägerin.
[…..] Nicht jede Frage muss sie ja beantworten.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass sie kritische Fragen mit ihren beiden Verteidigern vorab klärt. 
So schlau wird sie wohl sein.
Und ziemlich unbeeindruckt vom bisherigen Prozess Geschehen. Die Verteidigung ist bisher um einen kontrollierten Ablauf der Einlassung bemüht gewesen.
Nach soviel Monaten kann man sich möglicherweise auch nicht mehr so genau erinnern, beispielsweise und möglicherweise an ein 7min Telefonat, oder?

„Preview“ Interview mit Ra Ohm Tag 26
[…..] zu den kindlichen Zeugen und der kommenden Befragung seiner Mandantin.
[…..]

Zeit Schranke: https://www.youtube.com/watch?v=nDE9NeOLjC8
Spoiler
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Dem gegenüber die Hausaufgaben für die Nebenklage, möglicherweise eine Hausaufgabe für eine halluzinierende KI?
Interview mit Nebenklage Tag 26

[…..]

Also, ich bin momentan noch dabei, die äh 75 Seiten Zeugenvernehmung der Angeklagten vom 14.10. mit den 95 Seiten ihrer Einlassung plus zwei heute ergänzende Seiten abzugleichen.

2min36
Ich muss da erstmal die Widersprüche herausfiltern und schauen, was daraus an Fragen entsteht. Dann gibt es ja zahlreiche Widersprüche in ihren Aussagen, also sowohl der Zeugenaussage als auch der Einlassung bei Gericht zu den Aussagen der, ich sag jetzt mal despektierlich „Tümpelzeugen“.

Wir wissen wen wir damit meinen. Da gibt es auch jede Menge Widersprüche. Ja, dazu wird sie sich Fragen gefallen lassen müssen.

Ob da ein Tag ausreichend ist, weiß ich nicht.

3min07
Heute gab es noch mal eine Ergänzung ihrer Erklärung. Was war da inhaltlich? Gab's da was Wichtiges?

3min13
Äh in nach meinem dafür halten war das äh überhaupt nichts von Bedeutung, wenn sie darauf Wert legt. Bittte schön.

[…..]

https://www.youtube.com/watch?v=qMsnSL5lXWw

Die nächste Prozessverlängerung erscheint am fernen Horizont :P

^^^^^^
Spoiler
@seppel ♡ & ✌️ :D
Eine berechtigte Frage von dir, sehr emphatisch :D
Das wird schon wieder werden :P

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gasterines » Montag, 07. September 2026, 00:31:06

Meiner Meinung nach gibt es in der Diskussion mehrere Denkrahmen

Einer ist: Der Fall Fabian an sich (Informationen sammeln und ergebnisoffen einordnen).

Der andere ist: Prozess gegen G.H. in den Varianten
a) G.H. ist angeklagt und im Gerichtsverfahren wird geprüft, ob sie schuldig oder unschuldig ist.
b) G.H. ist angeklagt und ist deshalb die Täterin. Es geht nur noch darum das zu beweisen.

Ich bin der Ansicht, im Fall Fabian ist das Problem, dass es zu früh eine Verdächtige gab, diese zu früh bekannt wurde und zu früh verhaftet wurde.

Ich gehe davon aus,
dass die Polizei über einen längeren Zeitraum G.H.s Telefon überwachen wollte, um Erkenntnisse zu Motiv, Tatwaffe, Tathergang, eventuelle Mittäter/andere Tatverdächtige zu gewinnen. Und während die Telefonüberwachung läuft, anderen Hinweisen nachgehen/ Alibis und Zeugenaussagen überprüfen/ Gutachtern Zeit geben/ ergebnissoffene Operative Fallanalyse/ usw. wollte. Durch das Bekanntwerden von G.H. als Tatverdächtige und ihre Verhaftung war die Telefonüberwachung hinfällig und statt sorgfältig in alle Richtungen Hinweise abzuarbeiten, entstand der Zeitdruck innerhalb von 6-monatiger U-Haft die Anklage zu erstellen, weshalb dann nur noch in Richtung G.H. als Täterin gearbeitet wurde.
Der Richter merkt dann, dass die Anklage auf wackligen Füßen steht und verlängert die Prozessdauer, damit die Ermittler mehr Zeit haben. Was ich auch o.k. finde, wenn es der Fallaufklärung an sich dient und nicht nur krampfhaft gegen G.H. geht. Was ich nicht o.k. finde, dass Prozesszeit mit Veröffentlichungen aus G.H.s Privat/Intimsphäre gefüllt wird, in einem Maß, dass sich nicht mehr mit sachdienlich begründen lässt, sondern nur noch Voyeurismus und Sadismus des Mobs bedient, in dem G.H. entblößt und damit entwürdigt wird.
Ich hoffe, dass für den Fall, dass G.H. nicht verurteilt werden kann, sei es, dass man ihr nichts nachweisen kann oder sich ihre Unschuld raus stellt, die Ermittler schon mal einen Plan B haben und für diesen die Prozesszeit nutzen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Montag, 07. September 2026, 00:30:07

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 06. September 2026, 21:27:31 Interview mit Nebenklage zu Tag 26
Spoiler
Ja, Gina wird sich Fragen gefallen lassen müssen am 10.09.2026, so sieht es die Nebenanklägerin.

Ob sie die Fragen zufriedenstellend beantwortet, ausweichend reagieren oder möglicherweise überhaupt nicht darauf eingehen wird,
ist eine andere Fragestellung. Nicht jede Frage muss sie ja beantworten.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass sie kritische Fragen mit ihren beiden Verteidigern vorab klärt. 
Sie dann entweder beantwortet oder die Auskunft verweigert, falls sie sich belastet.

So schlau wird sie wohl sein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Sonntag, 06. September 2026, 21:27:31

Interview mit Nebenklage zu Tag 26
Spoiler

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 06. September 2026, 21:04:51

Nachdem hier zunehmend auch OT aktuell sein darf, möchte ich mich auch kurz erklären.

Ich meinte lediglich, FALLS es nicht Fabians Fahrrad gewesen wäre, neben seinem Sarg, dass die Möglichkeit BESTÜNDE, dass es aufgrund Zeugenverwirrung/Befragung/Täterbefragung, eben nicht seins sein KÖNNTE.

Niemals wollte ich damit sagen" das ist nicht Fabians Rad" . Ich finde es sogar sehr schön, dass SEIN Rad dort stehen konnte und nicht "Ermittlungsmaterial" wurde und man deswegen ein Symbol verwenden musste.

Überhaupt war alles sehr persönlich her gerichtet und ich danke unbekannter Weise, dass wir als Außenstehende doch so einen persönlichen Einblick bekommen durften. Auch mit der Veröffentlichung des Grabsteines auf FB.

@Gastikus, danke für die Spoiler, man vergisst bei der Fülle an Informationen tatsächlich immer wieder große Teile.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Sonntag, 06. September 2026, 18:55:38

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 06. September 2026, 13:11:09 Danke dir für die Klarstellung, Anna. Ich nehme das so an und habe keinen Grund, weiterhin an deiner Aussage zu zweifeln. Ich denke, wir können uns jetzt wieder auf eine freundschaftliche Ebene begeben.


Liebe Sronson,

danke für deine Nachricht bzw. dein nettes Posting sowie dein Angebot auf eine freundschaftliche Ebene zurückzukehren. Dies würde ich natürlich gerne annehmen, aber bedauerlicherweise kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier kaum Raum für Zweifel ist. Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass im Diskussions-Forum auch kontroverse Meinungen / Diskussionen möglich sein könnten. Ich war und bin stets daran interessiert Einiges / Vieles zu hinterfragen und habe es (zum Glück 🍀) geschafft ebenfalls meinem Sohn ein entsprechendes „Denken“ beizubringen und den gesunden Menschenverstand zu benutzen.

Hinterfragen bedeutet natürlich auch an diversen, vor allen Dingen durch Fernsehen / Medien usw. präsentieren Darstellungen Zweifel zu hegen. Schon allein aus diesem Grund gab es bei uns keinen Fernseher. Stattdessen haben wir lange Zeit (Jahre!) lieber Bücher gelesen und uns mit anderen Dingen beschäftigt (Musik, Kunst, Natur, Tiere, Praktisches usw.). Jedenfalls hatte er mit 8 Jahren noch kein Handy, hat damals auch nirgends an irgendeinem PC gesessen und “gezockt”. Aber die Zeiten haben sich geändert. Inzwischen ist auch er in den SM unterwegs, an der PlayStation zugange usw. Dennoch ist durchaus eine Basis zum „Hinterfragen“ vorhanden.

Ein solches Denken und Hinterfragen muss nicht zwingend und automatisch bedeuten, dass man dann in Folge irgendwelchen „Verschwörungstheorien“ nachhängt. Verschwörungstheorie heißt für mich lediglich eine andere Meinung, eine andere Sichtweise. Selbstverständlich heißt es auch solche (tw. „kruden“) Aussagen / Theorien / Hypothesen gründlich(st) genauso zu hinterfragen, wie alles andere auch.

Insofern: lass/t mich bitte wissen, falls für Zweifel in der vorliegenden Darstellung des schrecklichen Mordes kein Raum ist, dann werde ich meine Bemühungen (und nach wie vor - in vielen Punkten - bestehende Zweifel) zurück stellen und mich stattdessen lediglich sowie absolut problemlos in einen stillen Beobachter verwandeln. Ich muss nicht zwingend, was auch immer, infrage stellen, wenn von vornherein klar ist, dass ausschließlich nur eine Meinung akzeptabel und alles andere indiskutabel ist (🤷🏻‍♀️).

Gespannt blicken dürfen wir allerdings bestimmt alle auf den bevorstehenden 10.09.2026 👀.

Bedanken möchte ich mich noch an dieser Stelle für euren (deinen & Kalles) unermüdlichen, und sicherlich auch sehr zeitaufwendigen Einsatz, sowie auch ein „Danke“ an sehr viele Foristen für qualitativ hochwertige, gepostete Beiträge. Ich hatte und habe die Gelegenheit sehr viel dazu lernen zu dürfen. Danke!

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