MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 23:10:14

Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:45:19 In den 70er Jahren gab es noch keine Stressbälle in die Agressionen eingeknetet werden konnten.
Damals mussten sich die 'armen Hascherl' mit Handschmeichlern begnügen, abgerundeten, immer asymmetrischen polierten Holzstücken, […..]
Das nannte man früher anders, da wurden Erfinder Kanzler.
Auch die Veggie Wurst ist eine Kanzler Erfindung.

Ergänzend zu Stressball, Psychopathie und Aggression:
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 16:27:35 Als Person mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) braucht sie einen Stressball. Als Person mit psychopathischen Anteilen nicht.
Menschen sind keine Modelle und Landschaften keine Landkarten […..]
[…..]
„Das zentrale Ergebnis: Menschen, die sich in ihrer Beziehung wenig einflussreich fühlen und gleichzeitig hohe Ausprägungen von Psychopathie zeigen – also wenig Empathie, Impulsivität und antisoziale Tendenzen –, neigen deutlich häufiger zu psychologischer Aggression“, sagt Astrid Schütz. Psychologische Aggression wird dabei als gezielte verbale oder emotionale Verletzung definiert, etwa durch Anschreien, Drohen oder Beleidigen. […..]
https://idw-online.de/de/news856875
Wie ist das Gutachten zu verstehen:
Spoiler
Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06[…..]
„ RTL 08.10.2026 11:53 Uhr hat geschrieben:
„Sie hat in den Tagen nach der Tat sehr unauffällig gelebt. Ist das mit einer Persönlichkeitsstörung in Einklang zu bringen?", will Löcker wissen. „Mit den psychopathischen Anteilen auf jeden Fall", antwortet der Gutachter.

„Wenn die Anspannung, die zu der Tat geführt haben könnte, zwei Tage vor der Tat begonnen habe. Ist es dann möglich, den Zustand über Stunden und Tage zu halten, der sich dann am 10. Oktober um 11.30 Uhr, 12.00 Uhr entladen habe?", fragt der Verteidiger weiter. „Das kann ich nicht sagen, weil sie mit mir darüber nicht gesprochen", erläutert der Dr. Keiper und sagt weiter: „Es ist erstaunlich, mit welcher hohen kriminellen Energie die Tat begangen wurde, wenn die Tat Frau H. zuzurechnen ist." […..]“
https://www.rtl.de/news/live-ticker-zum ... 24931.html
Es heißt dann umgekehrt, „mit den BL Anteilen sei die Tat nicht in jedem Fall in Einklang zu bringen“?


^^^^^^
Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:58:25[…..]
JS hat berichtet bzw. interpretiert, dass CD zunächst von einem Unfall "gehört" (=Radio?) habe, und "später nochmal daran vorbei gefahren wäre". […..] Das muss ja dann nicht unbedingt in die Verkehrsunfall-Historie eingehen.
Es war möglicherweise der Unfall, von dem Feuerzeugin 2 in ihrer Fahrt beeinträchtigt war.
Mir erschien es so, dass der Unfall möglicherweise „landwirtschaftliche Interessen“ betraf.
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 00:49:18 Die Feuerzeugin 2 ist aufgrund eines Unfalls eine andere Strecke gefahren;
Spoiler
Spoiler
Wessen Wege haben sich an dem Tag des Unfalls um den mutmaßlichen Tatort herum nicht gekreuzt?
Spoiler
Wann kommt das Interview mit „Die Rothaarige vom Netto“?
^^^^^^

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 20:06:00 Technisch gesehen: […..] er machte keinen Hehl darum dass er weiss, was er nicht weiss. […..]
Das fehlende Tatwerkzeug und das nicht wesentlich zur Aufklärung beitragende Gutachten („kann von jedem ausgeführt worden sein“), erklärt das Interesse der Nk am TZ2 Messer.
Spieltheoretisch ein interessanter „Move“, sich für Spülmittel Untersuchung und gegen einen DNA-Nachweis zu entscheiden, mit dem Untersuchungs Seiteneffekt, dass das Messer endlich DNA-befreit wurde.
Eine DNA Untersuchung hätte, aufgrund des Aktivitäts Level, bei möglichen Nachweis zuerst nur TZ2 DNA nachgewiesen. Das könnte möglicherweise zu „unerwünschten“ Interpretationen führen.

Das rechtsmedizinische Gutachten hat wenig Einfluss auf „die Wahrheitsfindung, besonders ohne sichergestelltes Tatwerkzeug, oder?

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Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:29:46[…..] Die Autoren kamen zum Schluss, dass Verletzungen in Einzelfällen Rückschlüsse auf die Händigkeit ermöglichen. […..]

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Reicht es dir denn als Zugeständnis, dass ich sowohl RTL im Allgemeinen als auch den im Artikel genannten Videoredakteur im Speziellen sowie News5 kontaktiert habe?
Tolles Teamwork :D
@Jeanne und die Moderator:in 🎃 🍬 🧡 :D

Ergänzend zur Video Veröffentlichung, wenn der Anbieter richtig liegt, man kann es mit einem beliebigen Trudel Video ausprobieren, dann war eine mögliche, eigene, Erstveröffentlichung von News5 am 16. Oktober 2025 um 14:09 auf yt, die ersten Scans und Screenshots zum RTL Artikel waren 15. Oktober, 2025, 13:36, mit Quellenangabe News5. Das erscheint Plausibel, erst 24h+ nach Vermarktung das Material direkt zu vermarkten.
Spoiler
Sommer-, Winter-, UTC-, MEZ-Zeit sind immer unklar, wie das CSI Kombinat “Wählscheibe“ erfahren musste.
Spoiler
Was mir nicht so verständlich erscheint: Dieselben, die sich wünschen und unterstützen, dass „die ganze Wahrheit“ an das Tageslicht kommt, hätten diese leidlichen VTs um das Trainerin Video auflösen können, ob Ersteller, Vermarkter, Ausstrahler, oder darüber Berichterstattender Journalist: Er wäre eine Leichtes gewesen, gerade mit dem Vernetzungsgrad, das „aufzuklären“.

Aber nein, scheinbar kein akutes Interesse.
Wer kann die Motive dafür erkennen, erläutern?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 21:24:55

Kalle hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 20:06:00
Es geht auch darum, dass vermutlich andere Gerichtsmediziner ebenfalls Schwierigkeiten gehabt hätten, die Händigkeit zu bestimmen, weil dies eben nur in Einzelfällen mgl. ist.

Es wurden ja gelegentlich all die Punkte kritisch aufgelistet, die Herr Dr. med. Manhart nicht/nicht zweifelsfrei bestimmen konnte. Deshalb nochmal die Erinnerung, dass Bestimmungen wie die Händigkeit des Täters oder der tagesgenaue Todeszeitpunkt bei einem Fund nach 36h grds. schwierig sind, weil die Möglichkeiten der Gerichtsmedizin hier begrenzt sind.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 20:08:32

Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 00:01:13 Könntest du hierzu bitte noch die Quelle[n] angeben?
Steht im Text:

§ 229 StPO

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 20:06:00

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:29:46 Hierzu wollte ich schon seit einer Weile etwas schreiben und zwar: Zur Bestimmung der Händigkeit eines Täters anhand von Verletzungsmustern gibt’s bislang nur begrenzte Forschung.
Technisch gesehen: Wenn der Sachverständige die Relativpositionen von Opfer und Täter nicht als gesicherte (statische) Information hat, und mehrere Konstellationen offen sind(wie in diesem Fall) dann erscheint es mir plausibel, dass dies nicht festgelegt werden kann. Bei mehreren Stichen wird es noch komplexer, da es unbestimmbare Aktion-Reaktion Dynamiken gibt. Die Bewegungen zwischen den Stichen hängen auch von der (dem SV wohl auch un-ermittelbaren) Reihenfolge, sowie den Zeitabschnitten zwischen den Stichen ab (“winden”, “wegdrehen”, “Schutz Handlungen”, “weichen”, “taumeln”, “krümmen”, usw).
Auch wenn es unbefriedigend war, er machte keinen Hehl darum dass er weiss, was er nicht weiss.
(side quest Eiskeller: Wer den Fluss nicht kennt, labert bitte nicht über “Treiben”).
Wer weiß denn ob Stich 1 von hinten, Stich 2 dann losgelassen taumelnd von vorne, Stich 3 im liegen, Stich 4 von der anderen Seite usw.? Unmöglich

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:29:46

seppel hat geschrieben: ↑Dienstag, 23. Juni 2026, 16:06:58Ist es möglich, daraus schließen zu können, ob Rechts- oder Linkshänder ?
Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19 Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit…
Keks22 hat geschrieben: ↑Samstag, 03. Oktober 2026, 11:11:58 Der Gerichtsmediziner kann nicht sagen ob der Täter rechts oder Linkshänder ist.
Hierzu wollte ich schon seit einer Weile etwas schreiben und zwar: Zur Bestimmung der Händigkeit eines Täters anhand von Verletzungsmustern gibt’s bislang nur begrenzte Forschung. Der deutsche Rechtsmediziner Gunther Geserick und seine Kollegen untersuchten in einer 2016 veröffentlichten Literaturübersicht, inwieweit sich aus Verletzungsmustern Rückschlüsse auf die Händigkeit des Täters ziehen lassen. Die Autoren kamen zum Schluss, dass Verletzungen in Einzelfällen Rückschlüsse auf die Händigkeit ermöglichen. Eine allgemeingültige Prozentzahl der Tötungsdelikte, bei denen eine solche Bestimmung mgl. ist, ist nicht angegeben.

Quelle:
Geserick et al., 2016: „On manual laterality (handedness) in humans and its forensic significance – a literature review“. Archiv für Kriminologie, 239(5–6), S. 145–166. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29869864/

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Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Haben „wir Zwei ♡ ♡“ uns jetzt geeinigt, dass der RTL Artikel von 15:16 Uhr ist, das Vorschaubild abweichend ist und das dazugehörige Trainerin Interview von News5 stammt? :D
Reicht es dir denn als Zugeständnis, dass ich sowohl RTL im Allgemeinen als auch den im Artikel genannten Videoredakteur im Speziellen sowie News5 kontaktiert habe?

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Jeanne hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:06:30 Der Gerichtsmediziner sprach von Wahrscheinlichkeit, nicht von Tatsache, was die Mordwaffe betraf. Ich war an diesem Tag vor Ort.
Vielen Dank! Man kann gar nicht oft genug betonen, wie wertvoll ihr aufmerksamen Prozessgänger für unseren Thread seid.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Jeanne » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 18:06:30

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 17:35:43 Stern, ntv, Tagesspiegel und BILD geben die Aussage des Gerichtsmediziners Dr. med. Johannes Manhart nicht als absolute Feststellung wieder:
Der Gerichtsmediziner sprach von Wahrscheinlichkeit, nicht von Tatsache, was die Mordwaffe betraf. Ich war an diesem Tag vor Ort.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 17:35:43

batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:54:39 Das ist widersprüchlich zu den Tickern: Zitat "der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde" (Ostseewelle)
Stern, ntv, Tagesspiegel und BILD geben die Aussage des Gerichtsmediziners Dr. med. Johannes Manhart nicht als absolute Feststellung wieder:
Sechsmal habe jemand dem Achtjährigen in den Brustkorb gestochen - wahrscheinlich mit einem einschneidigen Messer, zehn bis 15 Zentimeter lang.
https://www.stern.de/gesellschaft/mordf ... 94284.html
Bei der Tatwaffe handle es sich vermutlich um ein einschneidiges Messer mit einer Klingenlänge von 10 bis 15 Zentimetern und einer Breite von etwa zwei Zentimetern.
https://www.n-tv.de/panorama/Gutachten- ... 91638.html
Laut einem Gutachter wurde der Junge vermutlich mit einem Messer mit einer zehn bis 15 Zentimeter langen Klinge erstochen.
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaf ... 76390.html
Dr. Manhart erklärt, dass es sich bei der Tatwaffe mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein einschneidiges Messer gehandelt habe – mit einer Klingenlänge von etwa 10 bis 15 Zentimetern und einer Klingenbreite von rund zwei Zentimetern.
https://m.bild.de/regional/rostock/live ... orum.de%2F

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 16:43:47

Schon crazy!

Wenn es alles nicht so traurig wäre und wir es nicht besser wüssten, könnte manch einer auf den Gedanken kommen, dass dieser schreckliche Mordfall ein riesiger medial aufgeblähter Murder-Hoax ist.

Wer die Bücher von Ferdinand von Schirach liest, läuft Gefahr, für immer und ewig nicht mehr an das Gute im Menschen zu glauben.

Sieht so aus, als würde G zwei Schritte davon entfernt sein, sich zur Schriftstellergilde zu gesellen. Eine Verfilmung des Mordfalls ist nicht auszuschließen. Im Abendprogramm. Bier und Popcorn. Und noch mehr Bier ...

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 16:27:35

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?
Als Person mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) braucht sie einen Stressball. Als Person mit psychopathischen Anteilen nicht.
Menschen sind keine Modelle und Landschaften keine Landkarten.
Die Psyche der Menschen ist unergründlich wie der Kosmos ... :o

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:58:25

Pentax77 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 15. Oktober 2026, 14:48:42 Das ist genau das krude an der Sache. Wo gurkt der um 9.30 herum? Es gab keinen Tanklasterunfall. Es gab einen am 6.10. bei Lübben mit einem Speiseöl Tanklaster einem Autotransporter und einem polnischen normalen Lkw dessen Fahrer ums Leben kam. Zu weit weg. Kein Bezug. Ansonsten nichts unfallmäßiges bei Güstrow. Ein vermisster Rentner der am 9.10. wieder auftauchte. Und ein Unfall bei baumgarten mit einem Schwerverletzten wo ein Baum im weg stand. Sonst nichts. Nichts.
Das genaue Alibi ist der Öffentlichkeit offenbar vorenthalten worden.
Wie und wo kannst Du so alte Verkehrsvorkommnisse recherchieren, das finde ich interessant.
JS hat berichtet bzw. interpretiert, dass CD zunächst von einem Unfall "gehört" (=Radio?) habe, und "später nochmal daran vorbei gefahren wäre". Nun ist halt die Frage ob eine Verkehrsnachricht ggf. einfach nur auf eine Panne hingewiesen hat (und damit evtl. verbundener Verkehrseinschränkung), die halt jemand gemeldet hat und das Radio weitergegeben hat. Das muss ja dann nicht unbedingt in die Verkehrsunfall-Historie eingehen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:56:07

Pentax77 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33 Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".

Sie musste ja nach dem Wiederanschalten sicher einige Nachrichten lesen, Adi kontaktieren, CD anrufen, da kann man schonmal ne Abfahrt verpassen, wer kennts nicht :oops: :D
Sie macht sich lustig, nachdem sie gerade einen Mord * begangen hat? Unfassbar!

Anm. Kalle: mutmasslich

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:54:04

SchweigeFuchs hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:10:03 Das war wohl umständlich/missverständlich geschrieben,
Apropos umständlich schreiben: Worte sind mMn schöner zu hören und zu lesen, wenn komplizierte Zusammenhänge einfach ausgedrückt werden (statt umgekehrt). Wenn man was zu sagen hat, kann man es auch einfach ausdrücken ;)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:45:19

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?
In den 70er Jahren gab es noch keine Stressbälle in die Agressionen eingeknetet werden konnten.
Damals mussten sich die 'armen Hascherl' mit Handschmeichlern begnügen, abgerundeten, immer asymmetrischen polierten Holzstücken, oft nobel aus hell-dunklem Olivenholz gefertigt.
Heute ein grosses Geschäftsfeld , auch profan auf symmetrische Edelstein- und Halbedelsteinbasis erweitert, damit jede/r finde, das frauman meint brauchen zu müssen ;) .............................Klick!

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 15:25:14

Gastikus hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 17:14:56 Anscheinend erinnerst du dich auch, wenigstens etwas ^^ vielleicht im NDR podcast, Prozesstage 22, 27 und 28
Noch was für die timeline gefunden was mMn auch sehr wichtig ist

https://www.rtl.de/news/chronologie-zum ... %20Am%2015
2023-04-15: GH berichtet DL von Problemen mit MR „Fabian hat gesagt, er hat keinen Bock auf ihn. Das hat er ihm ins Gesicht gesagt.”
Ist aufgenommen, sowie noch einige Ergänzungen von Pentax, danke dafür !

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:51:57

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56 Auch nach dem Wiedereinschslten war es in den folgenden Wochen nicht angespannter, das Kommunikationsverhalten sei nach „der Tat überwiegend gleich geblieben“:
Von der Kommunikationsanalyse, die ja sogar wohl mit BKA-Beteiligung gemacht wurde, war ich ehrlich gesagt maßlos enttäuscht.

Außer dass sie sich nach der Tat auffallend für Ms Gemütszustand interessierte und Fabian so gut wie nie Thema war, J noch viel weniger, war nicht viel ergiebiges dabei.

Verhält sie sich an bestimmten Stellen nach der Tat genauso wie vorher heißt es, sie war halt kalt und emotionslos, Psychtante eben, ändert sie irgendwo ihre Kommunikation ist das im Hinblick auf die Tat genauso auffällig, obwohl ich es jetzt nicht ungewöhnlich finde, dass man in so einer komplett neuen Gesamtlage seine Kommunikation ändert.

Wie auch immer. Da war wenig Fleisch am Knochen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 12:28:56

Maria hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 08:53:19 @Gastleser

Ich tue mich mit der Erklärung des Fallanalytikers für die nicht festgestellten Händigkeit deshalb schwer, weil der Täter angesichts dessen, dass es mehrere Stichwunden gab ja auch die Position geändert haben müsste, um in der Geraden zu bleiben oder nicht?

Gerade wegen der nicht festgestellten Händigkeit denke ich schon länger über eine schneidefähige Maschine nach. Aber vielleicht wäre ein schneidefähiger Gegenstand in Art einer Schere denkbar, die zudem in der Lage wäre, zwei Stichwunden gleichzeitig zu letzten.
Ab wieviel Winkelunterschied würdest du eine sichere Aussage zu Links oder Rechts machen, da weder Opfer noch Täterschaft 100% fixiert gewesen sind?
  • Die Messgenauigkeit, um an weniger als 25kg Restmasse die Winkel der Stichkanäle zu bestimmen, wird in Weichgewebe, „soft tissue“, nicht so einfach sein. Der Kanal im Brustbein wird am besten erhalten geblieben sein.
  • Ein Stich der aus einer kreisförmigen Arm Bewegung kommt, so wie in der OFA „von Hinten“ angenommen, lässt sich nach Rechts, Links, besser zuordnen, wenn die Klinge „senkrecht“ zum Bewegungsvektor mit Schneide zum Opfer ausgerichtet ist. Dann ist der Stichkanal breiter als das Tatwerkzeug, und ist bei geringer Stichtiefe, näher der Definition in Richtung Schnittwunde.

    Wenn bei der OFA-Position die Klinge 90° gedreht wäre, Klingenrücken nach oben, Kopfseitig, und Schneide nach unten, Richtung Unterkörper zeigend, dann wird aus der Stichbewegung auf einer Kreisbahn ein linearer Stichksnsl ohne besondere Merkmale.
    Wie war die Orientierung der Eintritsswunden: Senkrecht, Waagerecht, „Schräg“, Gleichmäßig, Ungleichmäßig?
  • Eine Händigkeit festzustellen, die in einem Gutachten hieb- und stichfest ist, wird mit einstelligen Gradabweichungen mMn nicht möglich sein. Es gibt bestimmt Studien dazu …..
Dann hätte es immer zwei sehr auffällige „Stichpaare“ mit demselben seitlichen Abstand gegeben.
Die genaue Klingenlänge ist unbekannt, es wird zwischen 10 bis 15cm vermutet. Daraus könnte man folgern, dass auch die Tiefe der Stichkanäle nicht genau zu rekonstruieren oder messbar ist. Möglicherweise konnten keine Gewebeauffälligkeiten festgestellt werden, die Hinweise auf Kontakt des Tatwerkzeug-Griffstücks mit dem Opfer liefern könnten, im besten Fall eine Zuordnung zur Griffform. Zu dem Thema wurden im H.E.T. Untersuchungen und eine Studie verlinkt.


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Heckengäu hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06 Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen! :o […..]
:D

Dass der Journalist einen Stressball knetet, hat er bestätigt und das ist auch sehr verständlich.
Warum eine psychopathisch orientierte Person einen Stressball knetet ist weniger verständlich, oder?


^^^^^^
Pentax77 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 07:43:33 Die Nachricht klang nicht besonders angespannt, das war eher so lockeres, über sich selbst lustig machendes "aaaaah, shit".

Sie musste ja nach dem Wiederanschalten […..]
Auch nach dem Wiedereinschslten war es in den folgenden Wochen nicht angespannter, das Kommunikationsverhalten sei nach „der Tat überwiegend gleich geblieben“:
Spoiler
10:10 Uhr: zweiter Zeuge - BKA-Beamter
Roland F. vom BKA (operative Fallanalyse) stellt eine Kommunikationsanalyse vor
[…..]
Verhalten NACH der Tat:
überwiegend gleich geblieben.
[…..]

ChatGPT VOR der Tat:
  • Manipulativer Nutzen: CHATGPT sollte Texte für Matthias R. emotionaler, trauriger machen ("noch emotionaleren Abschiedsbrief formulieren")
  • SIe schreibt außerdem über den Alkoholkonsum von Matthias R. und über die Pferde, kaum über ihren Sohn
  • Sie möchte Matthias R. wiedergewinnen
ChatGPT NACH der Tat:
  • Nur wenig Kommunikation
  • Weiterhin Trennung, Eifersucht, fehlendes Vertrauen zu Matthias R.
  • Sie gibt die Anweisung, KI solle "Trauerrede schreiben für die Beerdigung meines Kindes"... sie beschreibt Fabian auch in negativen Zügen, sie habe Fabian trotzdem "über alles geliebt".
https://www.ostseewelle.de/nachrichten/ ... 55266.html

^^^^^^
Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 01:36:38[…..]Verstehe ich nicht. Mir wird genau das Video angezeigt, das auch in der Vorschau zu sehen ist.
Es geht um die Veröffentlichung des Videos bei RTL
Haben „wir Zwei ♡ ♡“ uns jetzt geeinigt, dass der RTL Artikel von 15:16 Uhr ist, das Vorschaubild abweichend ist und das dazugehörige Trainerin Interview von News5 stammt? :D

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 11:43:06

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 00:24:28
Spoiler
@Heckengäu hat inzwischen wieder aufgeholt, Rangliste gelöschter Beiträge, und ich könnte mir daher vorstellen, dass dieses Wort hier schon einmal gefallen ist :D
Spoiler
[…..] Auch eine Beziehung zum Brauch der Zimmerleute, einem der ihren, der gegen die Zunftehre verstieß, den als Zunftzeichen links getragenen Ohrring auszureißen, läßt sich nicht belegen. Daher eher ein bildlicher Ausdruck mit affektischer Lautverschärfung für einen gerissenen, teufelsähnlich mit gespaltenen Bocksfüßen und gespaltenen Ohren vorgestellten Gauner. […..]
Welch beispiellose Erinnerungsfähigkeit und dazu noch gesegnet mit einer Übersicht von 720° in allen 3 Achsen und Ebenen! :o
RTL 08.10.2026 11:53 Uhr hat geschrieben:„Sie hat in den Tagen nach der Tat sehr unauffällig gelebt. Ist das mit einer Persönlichkeitsstörung in Einklang zu bringen?", will Löcker wissen. „Mit den psychopathischen Anteilen auf jeden Fall", antwortet der Gutachter.

„Wenn die Anspannung, die zu der Tat geführt haben könnte, zwei Tage vor der Tat begonnen habe. Ist es dann möglich, den Zustand über Stunden und Tage zu halten, der sich dann am 10. Oktober um 11.30 Uhr, 12.00 Uhr entladen habe?", fragt der Verteidiger weiter. „Das kann ich nicht sagen, weil sie mit mir darüber nicht gesprochen", erläutert der Dr. Keiper und sagt weiter: „Es ist erstaunlich, mit welcher hohen kriminellen Energie die Tat begangen wurde, wenn die Tat Frau H. zuzurechnen ist."

Gina H. spielt währenddessen mit ihrem kleinen Stressball und schaut nach unten.

„Die mögliche Tat ist nicht Symptom einer Störung", führt der Psychiater aus. „Wäre die Tat auch ohne die Krankheit annehmbar? Aufgrund der psychopathischen Merkmale, die Frau H. hat, müsste ich sagen: Ja." Keiper erklärt weiter, dass Gina H. eine weitere Therapie ihres eigenen Psychologen abgelehnt habe. Die Angeklagte wirkt jetzt genervt und flüstert ihrem Verteidiger Thomas Löcker gestikulierend etwas zu. Der Gutachter weiter: „Eine Psychopathie kann nicht geheilt werden. Es sind biologische Merkmale, die man hat. Es ist als Persönlichkeitsstörung zu behandeln."
https://www.rtl.de/news/live-ticker-zum ... 24931.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:54:39

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:41:29 Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.
Das ist widersprüchlich zu den Tickern: Zitat "der Gutachter berichtet, das Fabian mit einem einschneidigen Messer getötet wurde" (Ostseewelle)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:41:29

batho66 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:29:23 Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.
Da das Tatwerkzeug bislang nicht [zweifelsfrei] aufgefunden wurde, kann der Gerichtsmediziner nicht mit Sicherheit sagen, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde. Die Formulierung ist daher völlig korrekt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von batho66 » Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:29:23

Sronson hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. Oktober 2026, 10:09:13 Denis Mollenhauer vom NDR war am 4. Juni 2026 beim 9. Verhandlungstag vor Ort, als der Gerichtsmediziner den Obduktionsbericht vorstellte. Im zusammenfassenden Video sagt er: „Es liegt der Schluss nahe, dass Fabian mit einem Messer erstochen wurde.“
Der Gutachter hat doch sogar die Größe des Messers abgeschätzt. Wie kann man da sagen "es liegt der Schluss nahe"? Das ist doch ein in die Irre führendes Deutsch.

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