MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Montag, 19. Oktober 2026, 10:35:09

Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 09:33:09 Der Jugenclub war laut Statuten für 6 bis 18-jährige offen. […..]

Wenn man nicht mal das Grundsätzliche im Mordfall Fabian L. weiss, sollte man geflissentlich die Hände von der Tastatur lassen, um nicht weiter in völligem Falschwissen dahin zu dümpeln wie der Karpfen im Suppentopf
„Ab 8“, so hieß es, auch von @Sronson bestätigt, oder?
Die obere Altersgrenze ist ebenfalls abweichend, 26 möglicherweise.
Spoiler
Zielgruppe: insbesondere junge Menschen deren Integration in den Arbeitsmarkt oder in die berufliche Bildung gefährdet ist, die durch Schul- bzw. Ausbildungsabbruch, durch fehlende Berufsreife, gestörtes Sozialverhalten, durch individuelle Beeinträchtigungen oder ausgrenzende Verhaltensweisen gekennzeichnet sind […..]
https://jc-altemolkerei.de/ziele%20%20j ... arbeit.htm

Deine Quelle für dein grundsätzliches Wissen „6-18“?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Montag, 19. Oktober 2026, 09:33:09

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 00:14:37 C
Zeugen ( Abgesehen vom J.) aus dem JUGENDklub , in dem mMn ein 8JÄHRIGER ABSOLUT nichts zu suchen haben sollte...zb was er da so gemacht und wie er dort be-handelt, be-trachtet, be-urteilt wurde, immerhin haben die das gruselige Bild mit dem Gesicht (jeanne oder so war es wohl, die im Saal war und es als "wächsern, ein Auge zu, eins halb auf" beschrieb.
Der Jugenclub war laut Statuten für 6 bis 18-jährige offen. Deshalb war Fabian oft und gerne dort
Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 00:14:37 Ich persönlich finde es schon seltsam, daß dieser Junge, der fürsorglich seiner Mama schon die Couch nach der Arbeit vorbereitet haben soll, "bekannt wie ein bunter Hund", nachdem er morgens aus der Schule wegen Nasenbluten abgeholt wurde, nach dem gemeinsamen Mittagessen dann so um 6 Stunden frei und unkontrolliert rumradelte , im JUGENDKLUB robloxte, und überall und nirgends mehr danach gesehen wurde....
Nasenbluten war am Donnerstag, als er von seiner Mutter in der Schule abgeholt wurde. Sie kaufte ihm noch einen Dürüm Döner, ging dann zurück zu ihrer Arbeitstelle und Fabian ging nach hause.
Frau D. hatte niemals Mittagspause, damit sie um 15:30 Uhr Feierabend hatte, deshalb gab es unter der Woche keine gemeinsamen Mittagessen.

Wenn man nicht mal das Grundsätzliche im Mordfall Fabian L. weiss, sollte man geflissentlich die Hände von der Tastatur lassen, um nicht weiter in völligem Falschwissen dahin zu dümpeln wie der Karpfen im Suppentopf

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Montag, 19. Oktober 2026, 06:24:20

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 00:14:37

A
mit den Hundespuren am Inselsee , die tauchen im gesamten Prozess überhaupt nicht auf?
Weder von den mantrailern noch den speziell ausgebildeten Wasserspur-Hunden hat man je wieder was gehört?
(Die Zeugenaussagen des/der Hundeführer wurden ja auch nicht zugelassen
Im Threads für Presseberichte hat Turmfalke frühe Berichte des Pressekanal Blaulicht verlinkt, unter anderen vom 13.10.2025. Ich habe hier noch zusätzlich einen Bericht vom 13.10.2025 um 19:11 gefunden, an dem über das Anschlagen der Hunde berichtet wird.

https://polizeiticker.online/artikel/gu ... e_vignette

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Montag, 19. Oktober 2026, 02:09:30

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 01:17:21 Das wurde doch hier lang und breit ganz am Anfang diskutiert, daß D um 15:30 nach Hause kam, gegen 17 Uhr die Flyer fertig waren und beim Dönermann schon hingebracht wurden
Im gesamten Thread findet sich kein Beleg für diese Behauptung, denn
JoinIn hat geschrieben: ↑Sonntag, 23. November 2025, 19:46:41 Dass bereits am Tag des Verschwindens Flyers gedruckt wurden, hat R.F. dementiert und sagt sie könne es beweisen dass es nicht so war.
^^^^^^
Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 00:50:05 Da muß ich erst mal zustimmen und dann aber darauf hinweisen, daß eben gerade und genau diese Aussagen vom Gericht als Fehlinterpretationen eingeschätzt wurden.
Da es sich bei der Zeugin um Fabians eigene Mutter handelt, wurde ihre Aussage vom Gericht nicht als Fehlinterpretation eingeschätzt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 01:17:21

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 29. September 2026, 10:21:22Meines Wissens wurden die Flyer erst am 11.10. in Umlauf gebracht. Hast du bitte einen Beleg dafür, dass sie bereits am 10.10. gegen 17 Uhr verteilt wurden?
Das wurde doch hier lang und breit ganz am Anfang diskutiert, daß D um 15:30 nach Hause kam, gegen 17 Uhr die Flyer fertig waren und beim Dönermann schon hingebracht wurden

Wie erwähnt, ich bin zeitlich voraus und lese erst den gesamten Thread nach.
Da kommt es möglicherweise zu Irrtümern, aber ich bin mir sicher, diese Diskussion wurde hier breit geführt.

Muß ich nochmal suchen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 01:06:21

Sway hat geschrieben: ↑Dienstag, 29. September 2026, 09:23:11 Hab hierzu auch nochmal etwas rausgesucht. Falls die Frage darauf abzielt: Fabian wurde laut Gutachtern am Tümpel nach der Tat und seinem Tod vor Ort verbrannt. Inwieweit der Boden darunter verbrannt war, ist im Detail vermutlich unerheblich.
Anschließend zeigt er die Fotos einer Reiterin, die den Brand am 10. Oktober um 14.59 Uhr und 15 Uhr aufgenommen hatte. „Wir sehen hier den Jungen brennend liegen“, sagt der Profiler.
[…]
Sway hat geschrieben: ↑Dienstag, 29. September 2026, 09:23:11 Bemerkenswert war hier damals noch, dass Gesicht und eine Hand nicht verbrannt waren. Das kann einerseits Zufall sein, da der Brandbeschleuniger hier auf der nackten Haut nicht gehalten hat oder andererseits geplant (zwecks späterer Identifizierung bzw. Hemmungen die persönlichen Merkmale zu verbrennen)
„Anschließend zeigt er die Fotos einer Reiterin, die den Brand am 10. Oktober um 14.59 Uhr und 15 Uhr aufgenommen hatte. „Wir sehen hier den Jungen brennend liegen“, sagt der Profiler."

Um Himmels Willen was für ein " Profiler " soll das denn sein, der anhand eines Fotos aus Entfernung sagt " wir sehen hier...."
Ist das der Praktikant oder so?

Auf dem Foto ist ein Feuer aus Entfernung zu sehen.
Mehr nicht.

"Gesicht und eine Hand nicht verbrannt waren. Das kann einerseits Zufall sein, da der Brandbeschleuniger hier auf der nackten Haut nicht gehalten hat "

Im Gesicht HÄTTE ein Brandbeschleuniger mindestens im Augenbereich nicht " nicht halten" können.
Und der war aber scheinbar nicht betroffen,so wie die vor Ort bei der Verhandlung gewesene Jeanne schrieb.
Im Gegenteil wurden mögliche Spuren anderer Gewaltanwendung festgestellt?

Was für seltsame EXPERTEN haben die da eigentlich?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 00:50:05

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Dienstag, 29. September 2026, 08:48:44 Es interessiert niemanden, weil es nicht dem Stand der Beweisaufnahme entspricht und Fabian laut einer Zeugenaussage, die wir vor Gericht gehört haben, FREITAG zuletzt LEBEND gesehen wurde.
Da muß ich erst mal zustimmen und dann aber darauf hinweisen, daß eben gerade und genau diese Aussagen vom Gericht als Fehlinterpretationen eingeschätzt wurden

Laut Gericht haben die sich nach ihren Zeugenaussagen ALLE geirrt und sich angeblich lediglich an den Donnerstag erinnert.
Wie geschrieben, ich bin zeitlich etwas voraus und lese erst jetzt im Eildurchlauf den gesamten Chat von vorn durch.

Sorry für das Missverständnis.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 00:39:19

Sway hat geschrieben: ↑Dienstag, 29. September 2026, 08:24:15 Noch schockierender ist, dass sich der Täter wohl Freitag morgens in Fs Bett gelegt und mit seinem Account Roblox gespielt bzw. YT geschaut hat. Und der Mutter Tschüss gesagt hat.

Ernsthaft. Weiss nicht, was dabei irritierend sein soll und worauf man damit hinaus will? Wenn man erstmal von ausgeht, dass er sich Freitag morgen nicht gut gefühlt hat, hätte es durchaus sein können, dass er den ganzen Freitag oder sogar das Wochenende im Bett bzw. in der Wohnung bleibt.

Möge der Herr bitte mal nachweisen, daß "sich der Täter wohl Freitag morgens in Fs Bett gelegt und mit seinem Account Roblox gespielt bzw. YT geschaut hat. Und der Mutter Tschüss gesagt hat."?

Bleib doch bitte sachlich:

"Wenn man erstmal von ausgeht, dass er sich Freitag morgen nicht gut gefühlt hat, hätte es durchaus sein können...."

Danke.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 00:14:37

Sway hat geschrieben: ↑Montag, 28. September 2026, 19:30:29 Womöglich wären dann auch einige andere Ehrgeizige Richtung Klein Upahl gewandert, um Fabian zu finden. Allem voran womöglich der besagte Hobbyermittler mit seinen privaten Hunden, die er bereits vorher einsetzen wollte.
Da stimme ich dir grundsätzlich völlig zu.
Aber vom Hobbyermittler mit eigenen Hunde hab ich nun noch gar nichts gehört? Wen meinst du damit?
Kannst du bitte genaueres dazu sagen?


Dabei fällt mir allerdings ein, was ist eigentlich

A
mit den Hundespuren am Inselsee , die tauchen im gesamten Prozess überhaupt nicht auf?
Weder von den mantrailern noch den speziell ausgebildeten Wasserspur-Hunden hat man je wieder was gehört?
(Die Zeugenaussagen des/der Hundeführer wurden ja auch nicht zugelassen)

B
mit dem "Fernsehermittler", der einer ihm angeblich vollkommen unbekannten Person Zugriff auf F's Handy mit Genehmigung und Zugangsdaten durch die Mutter ermöglicht hat? Auch davon hat man nie wieder was gehört?

C
Zeugen ( Abgesehen vom J.) aus dem JUGENDklub , in dem mMn ein 8JÄHRIGER ABSOLUT nichts zu suchen haben sollte...zb was er da so gemacht und wie er dort be-handelt, be-trachtet, be-urteilt wurde, immerhin haben die das gruselige Bild mit dem Gesicht (jeanne oder so war es wohl, die im Saal war und es als "wächsern, ein Auge zu, eins halb auf" beschrieb.


Ich persönlich finde es schon seltsam, daß dieser Junge, der fürsorglich seiner Mama schon die Couch nach der Arbeit vorbereitet haben soll, "bekannt wie ein bunter Hund", nachdem er morgens aus der Schule wegen Nasenbluten abgeholt wurde, nach dem gemeinsamen Mittagessen dann so um 6 Stunden frei und unkontrolliert rumradelte , im JUGENDKLUB robloxte, und überall und nirgends mehr danach gesehen wurde....

Aber das kann ja jeder anders sehen,

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 23:51:56

So einfach ist die Beweiskraft in rechtl. Sinne von Suchhunden nicht ganz.
Es gibt dazu immer noch ein beachtenswertes Urteil des LG Nbg. Fürth. zu dem Einsatz von Spurenhunde.
LG Nürnberg-Fürth, Urteil vom 13.12.2012 - 13 KLs 372 Js 9454/12
Ergebnisse von Mantrailereinsätzen (Einsatz von Spurensuchhunden) können als alleiniges Beweismittel für die Anwesenheit von Verdächtigen am Tatort jedenfalls nur bei Einhaltung folgender Voraussetzungen verwertbar sein:(1) Nur Einsatz von Hunden, die die jeweils einschlägige PSH-Prüfungsstufe der Polizei absolviert haben.(2) Die verwendete Geruchsspur muss eindeutig nachvollziehbar einer konkreten Person zuzuordnen sein. Als Spurenträger sollten daher nur Abstriche unmittelbar vom Körper der betreffenden Person verwendet werden. Zusätzlich muss die Gewinnung des Spurenträgers in einem Protokoll dokumentiert werden.(3) Jeweils zwei Suchhunde müssen unabhängig voneinander und ohne Beteiligung des jeweils anderen Hundeführers dieselbe Spur suchen. Nur bei einem identischen Ergebnis ist die erforderliche Objektivierbarkeit gegeben.(4) Jeder Einsatz ist vollständig zu filmen, um eine nachträgliche Nachvollziehung durch das Gericht und einen Sachverständigen zu ermöglichen

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 18. Oktober 2026, 23:31:50

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:15:19 Gibt es eine Statistik, wie oft die Hunde daneben liegen?
Es gibt eine stark umstrittene Studie, die 2018 von Forschenden des Instituts für Rechtsmedizin der Uni Leipzig veröffentlicht wurde:

„Individual human scent as a forensic identifier using mantrailing“ von Woidtke L., Dreßler J. und Babian C., erschienen in Forensic Science International, 282, S. 111–121.

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 3817304796

Die kritische Stellungnahme zur o.g. Studie [mit erheblichen Bedenken hinsichtlich der statistischen Auswertung] von Forschenden der Uni Bern [Fachbereich Mathematik & Statistik + Institut für Rechtsmedizin] und der Uni Mailand (Labor für forensische Anthropologie & Odontologie] findet sich hier:

https://www.sciencedirect.com/science/a ... 3820304977

Dazu später mehr, falls sich nicht schon vorher jmd. anderes der Thematik annehmen möchte.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Sonntag, 18. Oktober 2026, 23:20:36

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46 Nenn doch bitte nur eine einzige, konkret in Frage kommende Alternative, wenn du wirklich glaubst es sei für das Gericht "schwierig oder sogar unmöglich" alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen.
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42 Wie ich bereits am 16.10.2026 andeutete, bin ich mit den Details nicht gut genug vertraut, als dass ich es wagen will, ein konkretes Szenario, geschweige denn alternative Szenarian zu entwerfen.
Ok, verstehe...
Aber ganz ehrlich, dafür dass du mit den Details dieses Falls nicht vertraut bist, finde ich, lehnst du dich extrem weit aus dem Fenster, wenn du dann auf die Aussage
Kalle hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 15:08:18 Alle Indizien [in diesem Fall] sind für sich anders erklärbar aber kaum In Summe.Das wurde intensivst diskutiert.
von Kalle, der sich im Gegensatz zu dir intensiv hier über Monate mit diesem Fall beschäftigt und sogar Stunden damit verbracht hat, eine akribische Timeline aufzubauen, das Satement
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Schön und gut. Ohne unmittelbar tatbezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich.
raushaust.

Wie willst du ohn die Deatils dieses Falls zu kennen bitte "die Schwierigkeit für eine Verurteilung" in diesem Fall nur ansatzweise beurteilen, wenn der juristische Maßstab daür, dass ein Tatrichter zur Überzeugung von der Schuld der Angeklagten beim Fehlen von unmittelbar tatbezogene Indizien kommen kann, darin besteht, dass er alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen können muss?
Eine solche Beurteilung ist offensichtlich unmöglich, wenn man zugeben muss, nicht mal genug Details zu kennen, um überhaupt eine in Frage kommende Alternative bennen zu können.

Der eine oder andere Forist würde hierzu vielleicht jetzt sogar das leicht ergänzte Sprichwort
Wenn man keine Ahnung [von dem Fall] hat, einfach mal die Kappe halten.
raushauen, aber keine Sorge, ich gehöre definitiv nicht zu dieser Art von Foristen.



Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42 [...] eines fast zweistündigen Podcasts [...]

Zwischen den Zeilen liegt häufig das Geheimnis eines kompetenen Textverständnisses. [...]

Das Résumé der beiden Podcaster lautet wohl: Alles ist offen.
Hab mir den gesamten Podcat reingezogen.
Zwar waren meinen Annahmen was die Präsentation der persönlichen Meinung angeht richtig, was sich allein schon durch das gewählte Format (einer nimmt die Rolle der Staatsanwaltschaft und einer die der Verteidigung ein) zwangsläufig ergibt, aber zwischen den Zeilen konnte man sehr gut raushören, was die Podcaster denken.

Definitiv lautet das Résumé nicht "Alles ist offen." meiner Meinung nach.
Man muss nur mal darauf achten, wie oft der Podcaster in der Rolle des "Strafverteigers" dabei struggelt für ein diskutiertes Indiz eine gute entlastende Erklärung zu finden bzw. wie oft er sogar zugibt, dass er gar keine sieht.
Umgekehrt kann die Podcasterin in der Rolle der "Staatsanwaltschaft" problemlos jedes Argument kontern, was dann sogar durch den "Strafverteidiger" bestätigend anerkannt wird.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 18. Oktober 2026, 23:06:57

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 22:58:43 Aber das war doch hier ein breit diskutiertes Thema?
Beachte bitte auch folgende Beiträge:
Colombo hat geschrieben: ↑Montag, 28. September 2026, 14:08:53 Ob das als Beleg zählt weiß ich nicht, aber hier bei Minute 8 beschreibt R.F., dass Gina der Gruppe Güstrow ab dem 10.10. auf Facebook beigetreten sei und ihr ab dem 11.10.25 auf Insta folgte.

https://youtu.be/nk5d0lOfKKQ?si=vbPVyIt65UnPD6su
Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 28. September 2026, 14:30:06 Vielen Dank. Diese Info können wir als gegeben annehmen. Ich sehe keinen Grund, warum Raffaela an dieser Stelle schwindeln sollte.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Sonntag, 18. Oktober 2026, 22:58:43

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 28. September 2026, 12:42:10Außerdem meine ich mich zu erinnern, dass bei der Rekonstruktion der Suchanfragen kein Hinweis zutage kam, dass Gina sich vor dem offiziellen Fund auf Raffaelas Social-Media-Profilen informiert hat.
Aber das war doch hier ein breit diskutiertes Thema?

Da ich in kurzer Zeit den gesamten Thread nachlese, weil ich eigentlich schon " vorher" bin, kann ich nun nicht sagen, wann genau das war, aber genau das wurde hier ausführlich diskutiert im Zusammenhang mit dem "Datum unwichtig" Video des SUCHaufrufs.

Noch ziemlich lange, bevor die Diskussion um das Datum der Erstellung begann?



" Wer hat .........." usw

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 18. Oktober 2026, 22:48:43

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:15:19 Wie viele Hunde haben wann und wo genau angeschlagen?
Es waren 2 Fährtenspürhunde im Einsatz, die Fabians Spur bis zum Omnibusbahnhof in Güstrow verfolgen konnten, wo sich die Fährte verlor. Einer der Hunde nahm später an einer Bushaltestelle bei Zehna eine kleine Spur auf, die sich jedoch im nahegelegenen Wald verlor.

Die Spuren am Omnibusbahnhof Güstrow und an der Bushaltestelle in der Nähe von Zehna könnten laut Polizeisprecherin schon etwas älter sein.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... f053388356
Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:15:19 Worauf wurden diese ausgebildet/spezialisiert?
An der Suche nach Fabian waren verschiedene Rettungshundestaffeln beteiligt, darunter bspw. die ehrenamtliche BRH Rettungshundestaffel Brandenburg e.V.
Bisher konnte ich allerdings keine Infos dazu finden, ob auch Polizeidiensthunde im Einsatz waren. Vielleicht hat jmd. mehr Erfolg bei der Suche nach einer entsprechenden Quelle?

https://www.maz-online.de/lokales/ostpr ... L6PFA.html

***

Weil die Frage, was Spürhunde tatsächlich leisten können, immer wieder Gegenstand hitziger Diskussionen ist und die Einschätzungen von „Das ist kriminalistische Esoterik!“ bis hin zu „Personenspürhunde sind das Mittel der Wahl, um Vermisste aufzuspüren“ reichen, hab ich schon vor einiger Zeit angefangen, mir dazu Notizen zu machen. Die wollte ich längst ausgearbeitet haben. Vielleicht schaffe ich es ja in den nächsten Tagen endlich.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Sonntag, 18. Oktober 2026, 22:37:04

Korkplatte hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:15:19 Ich würde gerne wissen bzgl. den Hunden. Was war das genau an Hunden? Wie viele? Worauf wurden diese ausgebildet/spezialisiert?
Wie viele Hunde haben wann und wo genau angeschlagen? Wurden die Hunde einzeln geführt, wenn mehrere angezeigt haben.

Ich bin bisher nicht darauf eingegangen, weil für mich Hunde dermaßen fehleranfällig sind, dass man so ein "anzeigen" mal durchaus nutzen kann, um eine vermisste Person dann an der Stelle genauer zu suchen, aber niemals als Beweis, dass ein Mordopfer tatsächlich vorher an der Stelle war.
12 Hunde insgesamt im Einsatz, vermutlich am 11. 12. 13.10.25 in 2 Vid des NDR
Deine weiteren Fragen zu arbeitenden Hunden können Presseartikel zu Fall Fabian nicht beantworten. Denn das sind Detailfragen für Spezialisten.
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... -3910.html
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... e-100.html
Im 2. wird die Zahl genannt. Sichtbare Hunde: Pointer (Dalmatiner), schw. Labrador, schneeweisser Schäferhundähnlicher mit buschiger Rute, schmächtiger Schäferhundmischling, Golden Retriever
Videos des ÖPN wurden ohne Ergebnis gesichtet, Hundespur am Busbahnhof Güstrow folgedem alt, Fabian mit Fahrrad Tage zuvor

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Sonntag, 18. Oktober 2026, 20:15:19

Ich würde gerne wissen bzgl. den Hunden. Was war das genau an Hunden? Wie viele? Worauf wurden diese ausgebildet/spezialisiert?
Wie viele Hunde haben wann und wo genau angeschlagen? Wurden die Hunde einzeln geführt, wenn mehrere angezeigt haben.

Ich bin bisher nicht darauf eingegangen, weil für mich Hunde dermaßen fehleranfällig sind, dass man so ein "anzeigen" mal durchaus nutzen kann, um eine vermisste Person dann an der Stelle genauer zu suchen, aber niemals als Beweis, dass ein Mordopfer tatsächlich vorher an der Stelle war.

Gibt es eine Statistik, wie oft die Hunde daneben liegen?
-----------


@Catch22. Einfach auf den Pfeil drücken. Dann kannst du Zitate lesen.

Ein bisschen witzig ist es ja schon, dass du ellenlange Beiträge formulierst, mit wenns und abers, jedoch nicht mal ansatzweise etwas Konstruktives beiträgst.


--------------
@Heckengäu Bzgl. des zweiten Hochsitzes. Ich bin heute an einem Feld vorbei gekommen, da waren auf drei Seiten des Feldes ein Hochsitz. Es war ein sehr kleines Feld, ich schätze höchstens 100 Meter breit. Leider hab ich es nur von der Autobahn aus gesehen, sonst hätte ich es fotografiert. Vermutlich wurde dort immer mal wieder Mais angebaut.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:44:17

Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42 Leider ist nicht erkennbar, was genau Du meinst, nachdem die Moderatorin das vorangestellte Zitat auf ein Nullum reduziert hat.
Es handelte sich um ein Vollzitat. Vollzitate werden gekürzt.
Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 12. Juni 2026, 23:05:35 |Moderationshinweis|

Bitte verzichtet künftig auf Einzeiler/Chatmodus, ausschliessliche Off-Topic-Inhalte sowie lange Vollzitate, da diese den Thread unnötig aufblähen.
^^^^^^
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42 Das ist falsch. Siehe hier:
viewtopic.php?p=324820#p324820 (unten)
viewtopic.php?p=324824#p324824
viewtopic.php?p=324830#p324830 (ab ca. 2. Hälfte)
Finde ich gut, dass du deine eigenen Beiträge noch einmal verlinkt hast, denn sie zeigen, dass du auf Regeln pfeifst und durch eine unsachliche Wortwahl glänzt. Deine Beiträge sind unter diesen Bedingungen nicht für einen solchen Thread geeignet.


Die Diskussion über unsere Threadregeln ist hiermit beendet. Die Regeln sind nicht verhandelbar. Wer sie nicht akzeptieren möchte, muss sich eine andere Plattform suchen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Catch22 » Sonntag, 18. Oktober 2026, 19:32:42

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46 Nenn doch bitte nur eine einzige, konkret in Frage kommende Alternative, wenn du wirklich glaubst es sei für das Gericht "schwierig oder sogar unmöglich" alle konkret in Frage kommenden Alternativen auszuschließen.
Wie ich bereits am 16.10.2026 andeutete, bin ich mit den Details nicht gut genug vertraut, als dass ich es wagen will, ein konkretes Szenario, geschweige denn alternative Szenarian zu entwerfen.
Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 17:38:17 Da ich selbst nicht ganz auf dem Laufenden bin …
Deshalb blieb meine Aussage dazu abstrakt. Sie sollte den rechtlichen Rahmen aufzeigen.

Dargelegt hatte ich gestern einige derjenigen Fragen, die mich beschäftigen. Der Übersichtlichkeit haber trenne ich sie in der nachfolgenden Wiedergabe in separate Absätze, versehen mit Aufzählungszeichen:

Spoiler – hier klicken!
Nesrin hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:04:07 Meine Frage an dich: gehst du selber von einem anderen Täter aus?

Gehst du denn selber von einem alternativen Geschehensablauf aus?
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Deine Fragen treffen ins Schwarze! Leider kann auch ich darauf keine substantiierte Antwort geben. Fragen, die ich mir stelle, sind:

► Was hat es mit der Zeugensichtung nahe der Bushaltestelle bei Zehna auf sich?

► Wurde dort nicht auch von Mantrailern Fabians Geruchsspur angezeigt?

► Wurde Fabian von Gina zu Hause abgeholt und bei der Bushaltestelle an einen Dritten übergeben?

► Wo soll sich Fabian aufgehalten haben, als Gina mit ihrem Hund vor dem mutmaßlichen Tatzeitpunkt (wohl ca. 1,6 km vom Tümpel entfernt) durch den Wald spazierte?

► War Fabian dabei und nur auf dem Foto nicht zu sehen? Wartete er in Ginas Auto? War er ganz woanders?

► Gibt es einen Einzeltäter, mehrere Täter, Gehilfe(n), Anstifter?

► Welche Position nimmt Gina ein oder ist sie unschuldig?

► Wem nützt die Tat?

► Wer hat ein Tatmotiv?

► Wer hat ein Motiv, jemand anderen zu schützen oder zu belasten?

Wären die Öffentlichkeit und damit auch potentielle Zeugen nicht von Beginn an durch Social Media, YouTube & Co. einseitig aufgestachelt worden. wären der heutige Ermittlungsstand und die Beweislage vielleicht anders.

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46 Danke, den Podcast werde ich mir mal anhören!
Vorrangig wollte ich einen Link anbieten, der per Sprungmarke direkt zu den interessantesten 20 Minuten führt, ohne dass der Rezipient durch die weitschweifigen Tiefen eines fast zweistündigen Podcasts irren muss.

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46 … würde ich daher jede Wette eingehen, dass …
Diese Wette würdest Du gewinnen.

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 11:12:46 Mit anderen Worten, das was wirklich spannend wäre, nämlich die perönliche Einschätzung in der Gesamtschau von einer Person mit abgeschlossenem Jura Studium, bleibt immer aus. (Bestenfalls kann man die aller höchstens zwischen den Zeilen ruashören.)
Zwischen den Zeilen liegt häufig das Geheimnis eines kompetenen Textverständnisses. Oft erwartet der Laie ein klares Ja oder Nein, wo rechtlich indessen auch gegensätzliche Auffassungen vertretbar sind. Zu recht halten sich die RAe Bayraktar & Bayraktar bedeckt, denn auch sie sind keine Hellseher und wollen ganz bewusst eine Vorverurteilung vermeiden.

Das Résumé der beiden Podcaster lautet wohl: Alles ist offen.

Von jedem einzelnen Mitglied der Kammer nach den Plädoyers zu entscheiden ist die Frage: „Sind Sie ohne vernünftigen Zweifel davon überzeugt, dass die Angeklagte der Tat schuldig ist?“ (Ohne Bedeutung ist die Fragestellung: „Hslten Sie die Angeklagte für unschuldig?“)

Näheres zu Abstimmung und Begründung des Urteils:

Spoiler – hier klicken!

Dem Spruchkörper gehören 5 Richter an, 3 Berufsrichter und 2 Schöffen. Für eine Verurteilung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit erforderlich, also mindestens 4 der 5 Stimmen (§ 263 Abs. 1 StPO). Der Vorsitzende gibt seine Stimme zuletzt ab (§ 197 GVG). Beratung und Abstimmung sind geheim.

Wer von den drei Berufsrichtern letztlich die schriftliche Urteilsbegründung ausarbeitet, ist gesetzlich nicht geregelt. Üblicherweise fällt diese Aufgabe (gemäß der internen Geschäftsverteilung der Kammer, § 21g GVG) dem sogenannten Berichterstatter zu. Das ist derjenige Berufsrichter, der als Sachbearbeiter u. a. die übrigen Mitglieder des Spruchkörpers über den Stand der Akten auf dem Laufenden hält.

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 12:06:05 Man muss ja bei der Revision zwischen Rechtsfehlern und Verfahrensfehlern unterscheiden.

Rechtsfehler beziehen sich auf die juristisch korrekte Begründung eines Urteils. … Sprich die Urteilsbegründung von Schütt wird rechtsfehlerfrei sein.
Gemeint ist wohl hauptsächlich die Beweiswürdigung. Auch hier lauern Fallstricke, beispielsweise:
I. Die Beweiswürdigung ist Sache des Tatgerichts. Die revisionsgerichtliche Prüfung beschränkt sich darauf, ob ihm Rechtsfehler unterlaufen sind. Das ist in sachlich-rechtlicher Hinsicht der Fall, wenn die Beweiswürdigung widersprüchlich, unklar oder lückenhaft ist oder gegen ein Denkgesetz oder einen gesicherten Erfahrungssatz verstößt […].

BGH-Beschluss vom 19.03.2026 (1 StR 37/26)
https://www.hrr-strafrecht.de/1/26/1-37-26.php

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 12:06:05 Was mögliche Verfahrensfehler angeht, sieht es jedoch anders aus. Die Ablehnung gewisser Anträge könnte für das Gericht durchaus probelmatisch werden. … Das eine Revision völlig chancenlos ist, denke ich daher nicht.
Dem schließe ich mich an. Revisionsberechtigt sind Verteidigung, StA und Nebenklage. (Bei Freispruch steht der Verteidigung kein Revisionsrecht zu.)


Kalle hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 13:42:39 Die Kenntnis über die Art [des Tatwerkzeugs] … gibt einen Hinweis auf Heimtücke.
Heimtücke ist das bewusste Ausnutzen der Arg- und Wehrlosigkeit eines Opfers. Wie kann sich dies im vorliegenden Fall aus der Art des Tatwerkzeugs erschließen?


Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 12:24:49 Leider hast du bereits beim letzten Mal, als dein Umgangston kritisiert wurde, meine Moderation als persönliche Feindseligkeit dargestellt, anstatt dich mit der Kritik inhaltlich zu befassen.
Das ist falsch. Siehe hier:
viewtopic.php?p=324820#p324820 (unten)
viewtopic.php?p=324824#p324824
viewtopic.php?p=324830#p324830 (ab ca. 2. Hälfte)

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 12:24:49 Du wurdest zudem nunmehr 2x gebeten, deine pauschale Tatsachenbehauptung zu den angeblich häufigen Fehlurteilen mit einer Quelle zu belegen. Dieser Aufforderung bist du nicht nachgekommen.
Auch das ist falsch. Eine „pauschale Tatsachenbehauptung zu angeblich häufigen Fehlurteilen“ habe ich nicht aufgestellt. Tatsächlich formuliert hatte ich:
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49 Wissen zu wollen, jemand sei schuldig, obwohl sich dessen Schuld nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist anmaßend und ehrverletzend.

Täter ist oft genug nicht derjenige, den man dafür hält.
Letzteres ist Allgemeinwissen und eine rhetorische Wendung (keine Tatsachenbehauptung!), um aufzuzeigen, dass Irrtümer jederzeit und überall möglich sind, nicht nur bei Gericht. Auf Zahlen kommt es nicht an. Für Betroffene ist jeder einzelne Fall einer zuviel. Deshalb hatte ich Dir geantwortet:
Catch22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 04:24:14 Es genügt, wenn nur ein einziger nicht der Täter ist, für den man ihn hält. Vor allem dann, wenn Du einmal selbst betroffen sein solltest!


StaffBro hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 13:51:34 Vielen Dank für deine mir aus der Seele sprechenden Zeilen. … Bin wirklich gespannt wie lange du das Gebaren hier im Thread aushältst … Jedenfalls sehr schön mal wieder was von dir zu lesen, hebt die Qualität der Beiträge hier im Fabian-Thread enorm! … Und ich freue mich wirklich, dich hier im Thread zu lesen!
Ganz herzlichen Dank für Deine Anerkennung und Wertschätzung! Gerne gebe ich das Lob an Dich zurück!

Schön zu wissen, dass man nicht nur für die Pilze im Wald schreibt. Verunglimpfender Slapstick wird schenkelklopfend goutiert, während man pointiert kritische Beiträge ächtet. Aus einer kontroversen Diskussion wurde eine behagliche Wohnstube.

Nebenbei: Gut erinnere ich mich, wie ich im Eiskeller-Thread zum Idioten gestempelt wurde, weil ich mich erfrecht hatte zu sagen, der Terminus „äußere Gewalteinwirkung“ (aus einer frühen Pressemitteilung der Polizei) sei kein Synonyom für eine durch einen Täter verursachte Gewalteinwirkung, weshalb ein Unfall nicht per se ausgeschlossen sein könne. Denn wer vom Hochhaus fällt, stirbt ebenfalls durch „äußere Gewalteinwirkung“. Lange hatte es gedauert, bis der Groschen gefallen war …


Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:54:22 Intelligente Weitsicht und interessante Kreativität sind Hysterie, Hass und Hetze gewichen.

Umso mehr erfreut es, alle gefühlt 1000 Jahre mal eine Meinung wie deine zu lesen!
Auch an Dich ein herzliches Dankeschön!

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:54:22 Puh! Abstraktion? Erwarte keine Äpfel vom Birnbaum, lieber Catch22! ;)
Leider ist nicht erkennbar, was genau Du meinst, nachdem die Moderatorin das vorangestellte Zitat auf ein Nullum reduziert hat. Was aber sind schon Äpfel vom Birnbaum, wenn es anderen gelingt, dass Mäuse Elefanten gebären? ;-)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Sonntag, 18. Oktober 2026, 18:59:27

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:54:22
Na dann skizziere doch bitte unter Einsatz deiner „intelligenten Weitsicht und interessanten Kreativität“ einen alternativen Tathergang & alternativen Täter, der die bereits mehrfach genannten Ermittlungserkenntnisse schlüssig berücksichtigt.
Spoiler
> Gina hielt sich zur selben Zeit in der Nähe von Fabians Wohnadresse auf, als sein Handy das letzte Mal benutzt wurde.
> Ginas Handy war während der mutmaßlichen Tatzeit ausgeschaltet. Dies stellt eine außergewöhnliche Abweichung von ihrem üblichen Nutzungsverhalten dar.
> Etwas später fuhr sie, vom Ereignisort kommend, durch Klein Upahl.
> Am Nachmittag brannte an genau diesem Ort ein Feuer. 4 Tage später wurde dort offiziell Fabians verbrannte Leiche gefunden.
> Am Nachmittag reinigte Gina ihren PickUp gründlich. Dies stellt eine außergewöhnliche Abweichung von ihrem üblichen Verhalten dar.
> Gina führte nacheinander mindestens 3 Personen zu Fabians Leiche, bevor sie die Polizei alarmierte.
> Sie belastete sich durch ihre Widersprüche & Falschaussagen selbst.
> Sie versuchte noch vor dem offiziellen Fund der Leiche ein Alibi zu generieren.
> Sie nahm nachtatrelevante Internetrecherchen vor.
> Der psychiatrische Sachverständige beschreibt sie als hochmanipulativ, emotional gestört & weitgehend gefühllos. Er schreibt ihr psychopathische Persönlichkeitsmerkmale zu.

Einfach nur zu behaupten, dass wir alle zu dumm oder zu blind sind oder hier gezielt eine öffentliche Mehrheitsmeinung inszenieren, ist als Gegenargument ein bisschen dünn.

Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 18. Oktober 2026, 17:30:31Welche politische Organisation u/o Interessengruppe steckt dMn denn hinter dem hier & im Nachbarforum betriebenen „Astroturfing“?
Hierauf steht ebenfalls noch eine Antwort aus.

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