MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

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Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 28. Oktober 2026, 04:49:45

Im nachfolgenden Bericht, der am 20.7.2026 veröffentlicht wurde, ist der Ermittlungsstand nochmals gut zusammen gefasst und es kommen auch Dorfbewohner zu Wort.

Einer der Nachbarn, der Stellvertreter des Bürgermeisters (Roland Bayle) , äußert sich zum Erziehungsstil und relativiert meiner Meinung nach die strengen Erziehungsmethoden des Großvaters, die mit Schlägen einher gingen, wie wir aus früheren Berichten wissen, indem er sie sinngemäß als lediglich etwas aus der Zeit gefallen beschreibt, Erziehung im Stil der 50iger Jahre. .
„Ich habe gesehen, wie sie ihre Kinder erziehen. Wir leben alle im selben Dorf, es ist nicht Marseille. Wir haben Disziplin erlebt; sie erziehen ihre Kinder auf eine etwas altmodische Art“, bemerkt Roland Bayle.


https://www.tf1info.fr/justice-faits-di ... 54042.html

Es ist für die Ermittlungsbehörden schwierig diesen Fall aufzuklären. Da ist auf der einen Seite eine schweigsame Familie, die auch noch eisern zusammen hält, aus deren Mitte heraus die Ereignisse aber ihren Lauf nahmen. . Auf der anderen Seite gibt es Dorfbewohner im Umkreis des damaligen langjährigen Bürgermeisters ( 49 Jahre im Amt) und seiner Stellvertreter - Adjutanten, die die Lösung des Falles nicht innerhalb des Dorfes sehen wollen und alle Bewohner exkulpieren. Aus dem Umkreis dieser Personen stammen aber wichtige Aussagen zur letzten Sichtung des Kleinen und auch über den Erziehungsstil des Großvaters. .

Interessant ist auch dieser Hinweis aus dem Bericht:

Übersetzt:
Zwei Tage vor dem Auffinden der Leiche der Wanderin fand auf Wunsch der Behörden und in Anwesenheit aller Beteiligten eine Rekonstruktion des Nachmittags ihres Verschwindens statt. Siebzehn Personen, darunter fünf Familienmitglieder, wurden zur Teilnahme geladen.
Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass insgesamt 4 der zum Zeitpunkt des Verschwindens anwesenden Familienmitgliedern vernommen worden sind ( Die Großeltern und die erwachsenen Kinder Marthe und Maximin). Da soll es aber noch eine weitere Person gegeben haben, vermutlich ebenfalls eines der Kinder.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Samstag, 17. Oktober 2026, 16:16:54

Der ältere Zeuge ist m. W. nach Pascale, also der Anwohner mit dem Hund, der bellt,
sobald Fremde in den Weiler kommen.

Dass R. B. den Schlüssel hat, wurde schon zu Beginn des Falls kommuniziert.
Er ist mit den Jugendlichen verwandt.

Gilles Thézan sagte damals sinngemäß, dass man den Jungen (Traktorfahrer) in Ruhe lassen soll,
er kenne die Familie gut, das sind anständige Leute.

Einen Unfall wäre bestimmt bemerkt worden, im näheren Umkreis.
Dass Émile links, oder rechts an dem Gartendreick vorbeigelaufen ist, kann ich mir vorstellen, aber nicht weiter.

Vielleicht wolle er zu dem Hasenversschlag und ist daran vorbei gelaufen.
Dass die Hunde seine Spur bei den Trögen verloren haben, kann an dem unkoordinierten Chaos gelegen haben.

Mit Wallfahrtskapelle meine ich übrigens die Feld-Wald-Wiesen-Kapelle.
Die liegt nicht allzu weit vom Auffindeort entfernt.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Samstag, 17. Oktober 2026, 12:53:55

Der abgewählte Bürgermeister Balique hatte zum Thema Täterschaft eine andere Auffassung als sein Nachfolger. . Er hat diejenigen, die im Dorf wohnten, allesamt von jeglicher Schuld exkulpiert und war der Auffassung, dass jemand von außen Émile fortgeschafft hat. .

Émile: Bürgermeister aus Le Vernet äußert neuen Verdacht zu vermisstem Jungen
Le Vernets Bürgermeister Balique stellt sich den Anschuldigungen gegen die Einwohner des Dorfes strikt entgegen: „Ich bin mir sicher, dass es niemand von hier war. Ich habe nicht einmal Zweifel daran, dass jemand so etwas getan haben könnte“, erklärte Balique im Interview mit France 2 weiter.
https://www.ksta.de/panorama/vermisster ... g-1-688607

Das Interview mit France 2 ist leider nicht mehr aufrufbar.

Ich bin etwas überrascht, dass Balique insgesamt 49 Jahre Bürgermeister des Ortes war. Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass es so etwas in einer Demokratie gibt. Aber egal. Es war halt so. Nur unter diesen Umständen muss er so etwas wie ein Dorfherrscher gewesen sein mit entsprechenden Verbindungen, der sich hinter die Einwohner gestellt hat, denn sie waren seine Wähler und es sollte das Dorf frei sein von jeglichem Verdacht. Mir war auch nicht klar, dass es noch Stellvertreter gab.

Aus nachfolgendem Bericht über die Abwahl des Bürgermeisters geht hervor, dass ein gewisser R.B. sein Stellvertreter war.

François Balique reste conseiller municipal d'opposition, avec Roland Bayle à ses côtés, son ancien premier adjoint. Gilles Thézan, maire du Vernet, peut de son côté compter sur l'appui de huit adjoints et conseillers municipaux.
Übersetzt:
François Balique bleibt weiterhin Oppositions-Gemeinderat, ebenso wie Roland Bayle, sein ehemaliger erster stellvertretender Bürgermeister. Gilles Thézan, Bürgermeister von Le Vernet, kann auf die Unterstützung von acht stellvertretenden Bürgermeistern und Gemeinderäten zählen.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/municipa ... 70667.html


Diese Geschichte vom Bürgermeister und seinem Stellvertreter war schon Mal Thema in unserem Forum, siehe Beitrag von @laeuferin vom 7.4.2025, 2.34 Uhr , S. 70.
@z3001x

Monsieur B. soll laut franz. Forum am Brunnen wohnen.
Er ist definitiv stellv. BM. Habe das selbst recherchiert. Außerdem fand ich ein Unternehmensprofil unter seinem Namen. ( landw. Erzeugnisse, Getreide, Jagd).
Laut franz. Forum sollen nur BM und stellv. BM einen Schlüssel für die Kapelle haben.

Auch im Franz. Forum las ich irgendwo, dass BM und sein Stellvertreter an diesem Tag zusammen auswärts waren. Und dass der Zeuge 2 eigtl die Zeugin heißen müsste, da ja nur die Frau des stellv. BM zum Zeitpunkt des Verschwindens anwesend war. Aber er R. B wurde
vermutlich wegen der Sache mit dem Hund (Tierarzt)ebenfalls als Zeuge befragt .
In diesem Beitrag wurde Bezug auf Beiträge im frz. Forum genommen. Womöglich handelt es sich bei einem der Zeugen, die Émile gesehen haben wollen um den stellvertretenden Bürgermeister oder um dessen Frau. Ich finde das wäre eine wichtige Information, denn es könnte sein, dass die Aussagen über die Sichtung des Kleinen, die die Aussage des PV bestätigen , in der Absicht gemacht wurden den seit 20 Jahren dort im Sommer wohnenden PV zu entlasten, denn er gehörte auch schon lange zu den temporären Bewohnern des Dorfes und somit zum Establishment.

Auch könnte es sein, dass die Aussage nach dem Schädelfund abgeändert worden ist, weil nun endgültig eine Straftat im Raum stand mit der man nichts zu tun haben wollte . Nun hieß es, dass der Großvater dem Jungen nachgelaufen sei und kurze Zeit später zurückgekehrt sei.

Interessant ist auch, dass nur der Bürgermeister und sein Stellvertreter Schlüssel zur Kapelle hatten. Es soll nicht mehr feststellbar gewesen sein, wann die Schlüssel zurückgegeben wurden. Auf der anderen Seite war es auch einfach den Schlüssel zur Kapelle vom Nachbarn zu bekommen. Ich hatte mir da immer einen größeren Akt vorgestellt, dass der Schlüssel von irgendeinem Gemeindehaus geholt werden musste.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Samstag, 17. Oktober 2026, 08:05:23

Hier noch ein Nachtrag zu einem gewissen "Gilles", der immer wieder durch die Zeitungsberichte und Fernsehinterviews gegeistert ist.

Er wurde zum Bürgermeister der Gemeinde gewählt und hat damit den langjährigen Bürgermeister Balique abgelöst.

Le Nouveau Détective vom 21.3.2026
Mort d’Émile : Gilles Thézan, interlocuteur privilégié des journalistes, élu maire du Vernet

Gilles Thézan a été élu maire du Vernet dès le premier tour. Son mandat s’ouvre alors que la mort du petit Émile reste toujours irrésolue.
Il est le seul habitant du hameau à s’exprimer régulièrement dans les médias depuis l’éclatement de l’affaire, et ce à visage découvert. Gilles Thézan, 70 ans, a été élu maire du Vernet dès le premier tour avec 52,24% des voix, détrônant ainsi son prédécesseur François Balique en poste depuis un demi-siècl

« Apprendre la vérité, ça va être dur » disait Gilles Thézan
Lui-même se disait convaincu de l’intervention d’un tiers, dès la découverte du crâne sur le fameux sentier forestier. « Tout a été ratissé de fond en comble, rappelait-il à l’époque. Ce n’est pas possible qu’on ne l’ait pas vu avant. Moi je dis que le petit est décédé et qu’on est allé le cacher là-bas beaucoup plus tard. » Gilles Thézan avait également réagi au placement en garde à vue des grands-parents d’Émile. « Apprendre la vérité, ça va être très dur, mais d’un autre côté, on va pouvoir passer à autre chose » expliquait-il alors à France 3.

Übersetzt:

Tod von Émile: Gilles Thézan, ein wichtiger Ansprechpartner für Journalisten, zum Bürgermeister von Le Vernet gewählt
Gilles Thézan wurde im ersten Wahlgang zum Bürgermeister von Le Vernet gewählt. Seine Amtszeit beginnt, während der Tod des kleinen Émile noch immer ungeklärt ist
.

Er ist der einzige Einwohner des Weilers, der seit Bekanntwerden des Skandals regelmäßig mit den Medien spricht, und er tut dies ganz offen. Gilles Thézan, 70, wurde im ersten Wahlgang mit 52,24 % der Stimmen zum Bürgermeister von Le Vernet gewählt und löste damit seinen Vorgänger François Balique ab, der das Amt ein halbes Jahrhundert lang innegehabt hatte.
„Die Wahrheit herauszufinden wird schwer werden“, sagte Gilles Thézan.
Er selbst war von dem Moment an, als der Schädel auf dem berüchtigten Waldweg gefunden wurde, von der Beteiligung Dritter überzeugt. „Wir haben alles von oben bis unten durchsucht “, erinnerte er sich damals. „ Es ist unmöglich, dass wir ihn vorher nicht gesehen haben. Ich sage, der kleine Junge ist gestorben und sie haben ihn erst viel später dort versteckt.“ Gilles Thézan äußerte sich auch zur Festnahme von Émiles Großeltern. „Die Wahrheit herauszufinden wird sehr schwer werden, aber andererseits werden wir damit abschließen können“, erklärte er damals gegenüber France 3.

https://www.lenouveaudetective.com/enqu ... -du-vernet


"Gilles" hat schon vor Auffinden des Schädels der Entführungstheorie eine Abfuhr erteilt. Er hat stets die Auffassung vertreten, dass die Lösung des Falles im Dorf liegt. Zum Zeitpunkt des Verschwindens war er Berichten zufolge nicht vor Ort sondern hat an einer Tauffeier in Paris teilgenommen.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Freitag, 16. Oktober 2026, 07:12:58

Ich habe nach der Windel-Aussage gesucht und sie gefunden. Sie wurde veröffentlicht in BFM vom 12.7.2023 . Das ist eigentlich eine wichtige Aussage, belegt sie doch, dass Émile am Morgen des Verschwindetages noch von weiteren Zeugen gesehen worden ist.



Émile: un habitant du Haut-Vernet raconte avoir vu le jeune garçon "quelques heures avant qu'il ne disparaisse"
De leur côté, Dédé et son épouse, habitants du Haut-Vernet, se souviennent encore avoir vu Émile, juste avant sa disparition. "C’était le matin, quelques heures avant qu’il ne disparaisse. Un petit enfant en couche qui gambade, comme on en a déjà vu beaucoup", se souviennent-ils.
Émile: Ein Einwohner von Haut-Vernet berichtet, den Jungen „einige Stunden vor seinem Verschwinden“ gesehen zu haben.
Dédé und seine Frau, die in Haut-Vernet wohnen, erinnern sich noch gut daran, Émile kurz vor seinem Verschwinden gesehen zu haben. „Es war morgens, ein paar Stunden bevor er verschwand. Ein kleines Kind in Windeln, das herumrannte, wie so viele, die wir schon gesehen haben“, erinnern sie sich.
„Außerdem war der Kleine nicht allein; er war bei seinen Onkeln und Tanten, da es sich um eine große Familie handelt“, schloss Dédé



Nach dieser Aussage eines weiteren Zeugen wurde Émile am Morgen des Tages an dem er verschwand noch von Zeugen in einer Windel herumtollen gesehen. Er muss also zu diesem Zeitpunkt noch gelebt haben.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:12:04

Dass die älteren Kinder auf Fahrrädern nach dem verschwundenen Émile gesucht haben, habe ich in Zeitungsberichten nicht gelesen.

Es ist mir nur bekannt, dass zwei Fahrräder, die Onkel Maximin gehört haben und mit denen er im Sommer herumgefahren sein soll, beschlagnahmt worden snd und untersucht worden sind. Sie sind dann zurück gegeben worden, ob die Analyse etwas ergeben hat, wurde öffentlich nicht bekannt.

Hier nochmals die Berichte:


BFMTV vom 28.1.2026 zu den im Dezember 2025 beschlagnahmten Fahrrädern:
Selon nos informations, ces deux vélos ont été envoyés au laboratoire bordelais du professeur Christian Doutremepuich, l'un des plus grands spécialistes français de l’analyse ADN, pour y être expertisés. Une source proche de l’enquête précise à BFMTV que "ces expertises sont toujours en cours".
Ce sont des vélos qui n'ont pas été saisis "au hasard". Le 16 décembre dernier, les enquêteurs de la section de recherches de Marseille ont saisi deux vélos chez les grands-parents d'Émile, petit garçon disparu en juillet 2023 puis retrouvé mort en mars 2024, au Haut-Vernet: le premier dans le garage et le second dans une remise de leur maison. Selon les informations de BFMTV, si les enquêteurs se sont intéressés à ces deux vélos en particulier c'est parce que Maximin, l'un des oncles du petit garçon avait pour habitude de les utiliser lors de ses vacances au Haut-Vernet.


Übersetzt:

Unseren Informationen zufolge wurden die beiden Fahrräder zur Untersuchung an das Labor von Professor Christian Doutremepuich in Bordeaux geschickt, einem der führenden DNA-Experten Frankreichs. Eine Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen teilte BFMTV mit, dass die Untersuchungen noch andauern.
Diese Fahrräder wurden nicht zufällig beschlagnahmt. Am 16. Dezember beschlagnahmten Ermittler der Kriminalpolizei Marseille zwei Fahrräder bei den Großeltern von Émile, einem kleinen Jungen, der im Juli 2023 verschwand und im März 2024 in Haut-Vernet tot aufgefunden wurde: das erste in der Garage und das zweite in einem Schuppen auf ihrem Grundstück. Laut BFMTV konzentrierten sich die Ermittler insbesondere auf diese beiden Fahrräder, da Maximin, einer der Onkel des Jungen, sie regelmäßig während seiner Ferien in Haut-Vernet benutzte.



https://www.bfmtv.com/bfm-dici/info-bfm ... 80379.html


--------------------------

BFMTV vom 2.4.2026 zur Rückgabe der Fahrräder:
En revanche, toujours selon nos informations, ce laboratoire a terminé il y a quelques semaines l'examen des traces génétiques sur les trois vélos saisis au domicile des grands-parents d'Émile, en décembre dernier. Les vélos ont été rendus, et le rapport d'analyse a été remis aux juges d'instruction, qui doivent désormais décider des suites judiciaires à apporter à ces résultats. Ces analyses ont-elles permis de faire avancer l'enquête ? "Pas de commentaire", indique une source proche du dossier à BFMTV.

Unseren Informationen zufolge hat das Labor die Analyse der genetischen Spuren an den drei Fahrrädern, die im vergangenen Dezember im Haus von Émiles Großeltern beschlagnahmt wurden, vor einigen Wochen abgeschlossen. Die Fahrräder wurden zurückgegeben, und der Analysebericht wurde den Ermittlungsrichtern vorgelegt, die nun über das weitere Vorgehen entscheiden müssen. Haben diese Analysen die Ermittlungen vorangebracht? „Kein Kommentar“, sagte eine dem Fall nahestehende Quelle gegenüber BFMTV.


https://www.bfmtv.com/police-justice/in ... 20880.html


Es gibt zum Thema beschlagnahmte Fahrräder keine offiziellen Stellungnahmen. Es heißt nur kryptisch, dass die Informationen aus einer Quelle vom Umfeld der Ermittlungen stammen. Ob die Ermittler davon ausgegangen sind, dass Émile von einem der Fahrräder angefahren worden ist oder ob eines der Fahrräder benutzt worden ist , weil ein Transport des toten Jungen vermutet worden ist oder ob nach Hinweisen zum Ablageort gesucht worden ist, bleibt in der Schwebe.

Auf jeden Fall ist interessant, dass die Beschlagnahme erst im Dezember 2025 stattfand. Es muss meiner Meinung nach neue Überlegungen zu neuen Zeugenaussagen gegeben haben. Vielleicht gehen sie auch auf anonyme Briefe zurück.

Es ist auch nirgends zu lesen, ob die Kapelle durchsucht worden ist. Ich gehe davon aus, dass die Kapelle zumindest nicht zeitnah durchsucht worden ist. Mir ist nur bekannt, dass die Familie dort am 12.7. 2023 eine Feier mit Gebeten und Gesang zur Erbauung veranstaltet hat. An der Feier haben alle Familienmitglieder ( jung und alt) teilgenommen und auch einige Bekannte der Familie aus dem Dorf.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Donnerstag, 15. Oktober 2026, 14:26:46

Die Theorie mit dem Huftritt ist mir nicht entgasngen.
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 81meH7Z3qm
Es wurden auch zwei Fahrräder untersucht, weshalb ich einen Zusammenprall mit einem Lenkergriff bei einer Bergabraserei, eines der jugendlichen Verwandten, für möglich hielt.
Bitte fragt mich nicht nach der Quelle, irgendwo steht geschrieben, dass die älteren Kinder mit ihren Fahrrädern nach Émile gesucht haben.
Vielleicht ist Émile doch weiter gelaufen, als vermutet.
Wurde die Wallfahrtskapelle auch durchsucht? Die wird nirgendwo erwähnt.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 14. Oktober 2026, 22:47:38

Die Eltern von Émile kritisieren das kürzlich erschienene Buch von Valentin Doyen und Verstöße gegen die Geheimhaltung der Ermittlungen..


Les parents du petit Emile sortent du silence. Marie et Colomban Soleil, qui s'étaient peu exprimés jusque-là, publient une tribune dans le Journal du dimanche(Nouvelle fenêtre) pour condamner les "innombrables et scandaleuses violations du secret de l'instruction". L'enquête avait permis d'établir en mars 2025 qu'Emile, disparu à l'été 2023, avait été victime d'un "traumatisme facial violent", avec "la probable intervention d'un tiers", avait déclaré le procureur d'Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon.

Les parents d'Emile dénoncent notamment dans leur texte la publication d'un livre écrit par le journaliste Valentin Doyen(Nouvelle fenêtre). "Dans un récent livre, un auteur revendique avoir dû abîmer toute une famille au nom de 'la course au buzz'. Il relaye de purs fantasmes, faute d'avoir pu vérifier ce que certains lui disaient", estiment Marie et Colomban Soleil. "Il ne s'agit pas d'un livre d'enquête, mais d'un livre qui, comme tous les médias, relaye partiellement – et en l'espèce partialement – la seule enquête en cours qui est judiciaire et secrète, et dont il ignore l'essentiel."


Übersetzt:

Die Eltern des kleinen Emile brechen ihr Schweigen. Marie und Colomban Soleil, die sich bisher kaum geäußert hatten, veröffentlichen einen Meinungsbeitrag im Journal du Dimanche.(Neues Fenster)Die Staatsanwaltschaft von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, verurteilte die „zahllosen und skandalösen Verstöße gegen die Geheimhaltung der Ermittlungen“ . Die Ermittlungen hatten im März 2025 ergeben, dass Emile, der im Sommer 2023 verschwand, Opfer eines „gewaltsamen Gesichtstraumas“ geworden war , bei dem „wahrscheinlich ein Dritter beteiligt war“ .
In ihrem Text prangern Emiles Eltern insbesondere die Veröffentlichung eines Buches des Journalisten Valentin Doyen an.(Neues Fenster)„ In einem kürzlich erschienenen Buch behauptet ein Autor, im Namen des ‚Wettlaufs um Aufmerksamkeit‘ eine ganze Familie ausgelöscht zu haben. Er schildert reine Fantasiegeschichten, da er die Aussagen einiger Leute nicht überprüfen konnte “, erklären Marie und Colomban Soleil. „Es handelt sich hierbei nicht um ein investigatives Buch, sondern um ein Buch, das – wie alle Medien – teilweise und in diesem Fall voreingenommen über die einzige laufende, gerichtliche und vertrauliche Untersuchung berichtet, von der es weitgehend keine Kenntnis hat.“

https://www.franceinfo.fr/faits-divers/ ... 80623.html


Die Eltern stellen sich damit gegen die Großeltern V., die dem Journalisten ein Interview gegeben haben. Auch lese ich zum ersten Mal, dass auch die Staatsanwaltschaft ( Jean-Luc Blachon) Verstöße gegen die Geheimhaltung der Ermittlungen anprangert.

Vielleicht sind ihm die zuletzt von den Großeltern über ihre Rechtsbeistände angestoßenen Ermittlungen und die anschließenden Berichte der Anwälte darüber auf die Nerven gegangen.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 14. Oktober 2026, 13:52:22

Ich finde es befremdlich, dass Peggy Poletto in ihrem Buch eine Theorie vertritt, nämlich Tritt mit einem Pferdehuf als Todesursache , die sich durch die Untersuchungsergebnisse nicht belegen lässt. Ich habe den Eindruck, dass sie einfach etwas aus Ihrer Sicht Interessantes zusammen schreiben wollte und in einem Buch veröffentlicht hat, um den Tod von Émile wirtschaftlich zu nutzen. In Frankreich ist das Interesse an Émiles Schicksal unverändert groß und es scheint sich mit Büchern gut Geld verdienen zu lassen.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Heckengäu » Dienstag, 13. Oktober 2026, 11:44:44

Keine offizielle Stellungnahme

Die Zeitung erklärt, dass die Gendarmen der Marseiller Forschungsabteilung am frühen Nachmittag mit mehreren Fahrzeugen in die Nähe des Hauses von Philippe und Anne Vedovini fuhren, um zwei bestimmte Bereiche des Weilers zu inspizieren.

Zunächst begaben sie sich zum Vordach eines kleinen Platzes in der Rue du Four, dann folgten die Ermittler dem Pfad, der zum Parc Demontzey führt, einem dicht bewaldeten Gebiet zwischen dem Col du Labounet und dem Haut Vernet, wie unsere Kollegen berichten. Es sei darauf hingewiesen, dass in diesem Gebiet im Jahr 2024 Émiles Schädel gefunden wurde.

Die Polizei verließ das Dorf gegen 18 Uhr. Dieser Einsatz hat verständlicherweise viele Fragen aufgeworfen. „Bislang hat die Justiz jedoch keine offizielle Stellungnahme zum genauen Grund dieser Operationen abgegeben “, merkt Nice Matin an . Die Ermittlungen dauern an, um das Rätsel um diesen Fall, der die ganze Nation erschüttert hat, zu lösen.
https://www-midilibre-fr.translate.goog ... _tr_pto=sc
Der einzige gesicherte Punkt: Émile erlitt ein schweres Gesichtstrauma . Eine Theorie , die „mit einem Unfallsturz oder einer Kollision mit einem Fahrzeug unvereinbar ist“, sondern auf einen „gewaltsamen Aufprall noch ungeklärter Art“ hindeutet, merkt die Journalistin Peggy Poletto an.

Letzteres legte die Vermutung nahe, dass das Kind von einem Pferdehuf getroffen worden sein könnte, was tödlich hätte enden können. Allerdings lassen weder forensische Beweise noch die Ermittlungsergebnisse darauf schließen, dass die Verletzungen von einem Pferd verursacht wurden oder dass sich das Kind in der Nähe von Pferden aufgehalten hatte.
Von Peggy Poletto gibt es einen längeren aktuellen Artikel - allerdings hinter Schranke. Hier Details darüber und frei lesbar, bereits übersetzt
https://www-ladepeche-fr.translate.goog ... _tr_pto=sc

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 30. September 2026, 22:41:08

@GastA

Der Spruch der Teenager klingt an sich sehr authentisch. Aber ob sie sich tatsächlich so geäußert haben und in welchem Zusammenhang weiß man natürlich nicht.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Mittwoch, 30. September 2026, 22:39:03

Im Dorf wird weiter ermittelt. Es waren wieder Gendarmen vor Ort.
Quels secteurs intéressent les enquêteurs ?
Le mardi 23 septembre, de nombreux effectifs de gendarmerie étaient mobilisés toute une après-midi dans le hameau avant de quitter les lieux vers 18 heures. Selon La Provence, pendant plusieurs heures, les enquêteurs ont inspecté différents points du secteur, notamment les abords de la place du hameau, à proximité de la maison de vacances des grands-parents maternels du petit garçon. Le groupe s’est également rendu en direction du sentier qui mène au parc Demontzey, dans une zone boisée située entre le col du Labouret et le Haut-Vernet. Ce secteur occupe une place centrale dans le dossier depuis la découverte des restes d’Émile.
Übersetzt:

Welche Sektoren sind für die Ermittler von Interesse?
Am Dienstag, dem 23. September, waren den ganzen Nachmittag über zahlreiche Gendarmen in dem Weiler im Einsatz, bevor sie gegen 18:00 Uhr den Ort wieder verließen. Laut der Zeitung „La Provence“ untersuchten die Ermittler mehrere Stunden lang verschiedene Orte in der Gegend, darunter die Umgebung des Dorfplatzes und das Ferienhaus der Großeltern mütterlicherseits des kleinen Jungen. Das Team begab sich auch in Richtung des Weges, der zum Demontzey-Park führt, einem Waldgebiet zwischen dem Labouret-Pass und Haut-Vernet. Dieses Gebiet spielt seit dem Fund von Émiles Leiche eine zentrale Rolle in den Ermittlungen.

https://www.ladepeche.fr/2026/09/29/mor ... 574415.php

Der beschriebene Weg , der zum Demontzey Park führt, scheint eine besondere Rolle zu spielen, wie auch die Umgebung des Dorfplatzes und nach wie vor das Ferienhaus der Großeltern.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Montag, 28. September 2026, 13:31:04

Le Haut Vernet liegt nicht an einer Durchgangsstraße. Es gibt zwei oder drei Sackgassen.
An eine zufällige Begegnung mit einem, oder einer Fremden glaube ich auch nicht.

Dass Émile ohne Begleitung weiter, wie zu den Wassertrögen gegangen wäre, ohne dass ihn ein Familienmitglied zurückgerufen, oder geholt hätte, glaube ich auch nicht.


Einer von den beiden Teenagern soll mal den dummen Spruch gemacht haben, dass er am liebsten einen von den Vedos plattmachen möchte, zumindest sinngemäss.
Das könnte ihm zum Verhängnis geworden sein.

Was mir auch so im Kopf herumspukt, ist dass mit der Kirchenreinigung, oder "saubermachen"? am Samstag Vormittag, dem Morgen nach der Ankunft.

Was die Zeugensichtungen betrifft, da hat vielleicht keiner mehr den Überblick gehabt,
welche Kinder die eigenen und welche Kinder die Enkel sind.
So "beliebt", wie die Familie ist und nur in den Ferien Einzug im Ort gehalten hat.

Auf jeden Fall müsste Émiles Körper, bevor die Polizei alarmiert wurde, außerhalb des Suchradius gebracht worden sein, denn danach ging nichts mehr raus, noch rein und das monatelang.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Sonntag, 27. September 2026, 12:07:52

Ich gehe davon aus, dass es sich nicht um einen fremden Täter handelt, der Émile getötet hat , der also zufällig in Le Haut-Vernet vorbeigekommen ist. Es kommen aus meiner Sicht nur Personen als Täter in Frage, die zum Zeitpunkt des Verschwindens in Le Haut- Vernet gewohnt haben. Ein Fremder wäre von Zeugen bemerkt worden und er hätte den toten Émile auch nicht nach Monaten noch verlagert. Er hätte sich ( im Rahmen der Spurenbeseitigung) unmittelbar nach der Tat des Leichnams endgültig entledigt und ihn vergraben. Wahrscheinlich wäre die Leiche nie gefunden worden und wir wüssten gar nicht genau, dass der Kleine tot ist. Es gäbe noch weitere Spekulationen.

Die Großeltern und zwei ihrer Kinder wurden in Gewahrsam genommen. Die Polizei hatte sie also in Verdacht. Gleichfalls in Verdacht geraten ist auch der Traktor fahrende Jungbauer, denn sein Anwesen wurde durchsucht. In Gewahrsam wurde er allerdings nicht genommen.

Man fragt sich, wie der rasende Traktorfahrer in Verdacht geraten ist und da fällt zunächst der Streit zwischen ihm und Émiles Großvater am Morgen des Verschwindetages auf. Er wurde von niemandem am Verschwindetag auf dem Traktor durchs Dorf fahrend gesehen. Es gab nur einen Zeugen, der einen Traktorfahrer gesehen hat , den Jungbauern aber nicht erkennen konnte und benennen konnte. Ich gehe daher davon aus, dass der Jungbauer vor allem durch die Aussage des Großvaters in Verdacht geraten ist und weil er aus der Vergangenheit für seine Fahrweise bekannt war. .

Über den Streit kann man sich hier informieren:

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/disparit ... 60368.html


Der Streit zwischen dem Großvater und dem Jungbauern soll laut und heftig gewesen sein. Der Großvater war der Meinung, dass eine Beschädigung der Hauswand des Familienanwesens durch die Schaufel des Traktors des Jungbauern passiert sei, der einige Zeit vor dem 8. Juli 2023 beim Einebnen eines Grundstücks half.

In dem verlinkten Bericht kommt der 14 jährige Cousin zu Wort, den der Traktorfahrer am Morgen besuchen wollte. Nach seiner Aussage hat der Großvater den jungen Mann angeschrien, während sein Cousin nicht geantwortet hat sondern ins Haus des Cousins gegangen ist. Es war also kein richtiger Streit, an dem beide beteiligt waren sondern es war nach dieser Aussage einseitig vom Großvater ausgehend.

Bei dem 14 jährigen handelt es sich um einen der Zeugen, die Émile am Verschwindetag noch gegen 17 Uhr gesehen haben wollen. . Bei den beiden Sichtungs-Zeugen handelt es sich um den 14 jährigen Cousin und einen 60 jährigen Zeugen aus der Nachbarschaft, die zunächst, was die Laufrichtung betraf unterschiedliche Angaben machten bis der 14 jährige nach längerer Zeit seine Aussage korrigiert hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass der 14 jährige seine Aussage vor allem deshalb gemacht hat, weil er dem Cousin für die Zeit der Sichtung und danach ein Alibi geben wollte. Vielleicht wollte der 14 Jährige vermeiden, dass sein Cousin weiter unter Verdacht gerät. Es war in Berichten auch die Rede davon, dass sein Alibi überprüft worden ist.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Großvater der Erste war, der den Verdacht gegen den Jungbauern genährt hat, denn er muss es gewesen sein, der den Streit erwähnt hat. Vielleicht wollte er suggerieren, dass der junge Mann wieder auf dem Anwesen oder in der Nähe wild mit dem Traktor herumgefahren ist und Émile dabei etwas zugestoßen ist. Er hat dann den Verdacht in Richtung Jungbauer gelenkt, vielleicht um von der Familie abzulenken.

Von dem weiteren Zeugen, dem 60 Jährigen ist nicht viel bekannt. Vielleicht wollte er durch die Angaben zur Sichtung helfen, weil er damals davon ausgegangen ist, dass Émile weggelaufen sein muss, wenn er nicht mehr auf dem Anwesen auffindbar ist.

Ich könnte mir vorstellen, dass Émile den Morgen des Verschwindetages gar nicht mehr erlebt hat. Die Aussagen der Sichtungszeuge sehe ich eher skeptisch.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Samstag, 26. September 2026, 18:41:35

In diesem Fall stimmt es hinten und vorne nicht.

Zuerst hieß es, dass jemand das Hoftor aufgelassen hat und dass Émile deshalb weglaufen konnte, während die Familie dachte, dass er im Hof spielt.
Dann hieß es, Émile wolle runter gehen zum Großvater, während die Oma und eine Tante Gemüse zubereiteten.
Ein anderes Mal wird berichtet, dass Émil fertig angezugen für einen Ausflug, angeschnallt im Auto saß und sich befreite, um auszubüxen.
Ach ja, den langen Mittagsssclaf gab es ja auch noch.

Bei so vielen Ungereimtheten kann einem nur der Kopf schwirren.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Freitag, 25. September 2026, 22:29:42

@GastA

Ich bin nach wie vor an diesem Fall interessiert, weil mich Émile an meinen Enkel erinnert. Der ist nicht nur ein Namensvetter sondern er sah ihm auch sehr ähnlich als er in Émiles Alter war. Das Bild mit dem Löwenzahn hinter dem Ohr sieht herzallerliebst aus.

Ich glaube nicht, dass Émile weggelaufen ist. Ich gehe vielmehr davon aus, dass ein Kind in seinem Alter nicht so weit und sicher laufen kann, wie immer behauptet wird und auch glaube ich nicht, dass er unbemerkt nach dem Mittagsschlaf aufgestanden ist, sich angezogen hat und dann weggelaufen ist. So wie ich den Umgang mit Kindern in seinem Alter kenne, machen die sich nach einem Mittagsschlaf erst mal bemerkbar, wollen etwas trinken und eine neue Windel haben usw. Die Kinder wollen dann erst mal Ansprache haben. Mir kommt die Geschichte daher nicht rund vor.

Ich habe mir auch schon überlegt, dass vielleicht in der Kapelle etwas passiert ist, als die Familie zum Beten und zur Erbauung dort war. Der Priester, der den Kleinen getauft hat, meinte, dass Großvater V. gelegentlich Kinder geschlagen habe, wenn sie in der Kirche nicht folgsam waren. Allerdings soll er nur größere Kinder geschlagen haben. Ich kann mir daher auch vorstellen, dass der Kleine einen Schlag von einem älteren Onkel abbekommen hat und dass sich alles viel früher abgespielt hat, so dass Zeit war sich an den Vorfall zu gewöhnen und sich ein Versteck auszudenken. Ist aber nur meine Meinung, muss so nicht gewesen sein.

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Gast A » Freitag, 25. September 2026, 14:55:34

Danke @AngRa für deine Beiträge. Schade, dass es hier keine Likemöglichkeit gibt.

Was mit Émile passiert sein könnte, darüber mache ich mir fast täglich Gedanken.
Mittlerweile halte ich es für möglich, dass bei der Kapelle etwas passiert ist.

Vielleicht hat Émile tatsächlich so lange geschlafen und ist dann, von der Familie unbemerkt, die Gasse hinunter gelaufen.
Ohne Shirt und ohne Schuhe, weshalb keine Verwesung in der Kleidung nachzuweisen war.

Ob es einen Zusammenhang gibt, mit den Fahrrädern und dem Pflanztrog?
Ein Zusammenprall mit einem Lenkergriff und eine kurzzeitige Ablage im Trog?

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Heckengäu » Sonntag, 13. September 2026, 10:27:03

Er hatte das Strassencafé bereits eröffnet, als ihn der Fall Émile Soleil 2025 wieder "einholte"... :shock:
Statt mit einem Schulterzucken dem Fall den Rücken zu kehren, erkannte er sein plötzlich wahr gewordenes Eldorado

In Wahrheit nur ein weiterer gewissenloser Schmutzfuss, der aus der schlimmstmöglichen Tragödie für eine Familie, der fahrlässigen Tötung durch ein Motorfahrzeug und/oder der Entführung und den Tod ihres Erstgeborenen, einem 2-jährigen Buben, Säckeweise klingende Goldfranken erwirtschaftet, hinter einem Deckmäntelchen, das mehr Löcher als Stoff hat

Ganze Übersetzung mit deepl aus Düsseldorf bis zur Frankenschranke einschliesslich Foto des Gewissenlosen.
Der Herr Gewissenlos ist sehr vergnügt weil er bestimmt an die prallen Geldsäcke denkt
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Tod des kleinen Émile: „In diesem Fall sind Zweifel zulässig“, analysiert Valentin Doyen, Autor eines Enthüllungsbuchs

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Tod des kleinen Émile: „In diesem Fall sind Zweifel zulässig“, analysiert Valentin Doyen, Autor eines Enthüllungsbuchs

Von Laurent BLANCHARD

Veröffentlicht am 12.04.26 um 08:03 Uhr


Valentin Doyen verfolgt diesen Fall seit dem ersten Tag, dem 8. Juli 2023. Sein Buch „Émile, les zones grises de l’enquête“ (Fayard) ist am Mittwoch, dem 8. April, im Buchhandel erschienen.
[img][https://pictures.laprovence.com/cdn-cgi ... v_.jpg/img]
/ Foto: Éric CAMOIN

[Klappt nicht mit dem Foto weil es hinter der Geldschranke ist. Es geht auch anders!]
vd.JPG
vd.JPG (117.79 KiB) 2745 mal betrachtet
.

Le Vernet La Bouilladisse

Der in den Alpes-de-Haute-Provence ansässige freie Journalist, der sich auf dieses Thema spezialisiert hat und die Großeltern mütterlicherseits treffen sowie mit Marie, der Mutter von Émile, sprechen konnte, hebt „die Grauzonen der Ermittlungen“ hervor.

Seit dem ersten Tag, dem 8. Juli 2023, war er von diesem Fall völlig in Anspruch genommen, ja sogar „überfordert“, hatte er es vorgezogen, im März 2025 von seinem Amt als Chefredakteur von BFM DICI in Chorges (Hautes-Alpes) zurückzutreten, „um Émile den Rücken zu kehren“ und eine Guinguette [Strassenkneipe / Musikkneipe / Strandbar / Tanzbar / Gartenkneipe usw.] in der Region Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) zu eröffnen, wo er lebt. Das Akkordeon muss noch warten. Denn Valentin Doyen wurde am 14. März 2025 sofort wieder von der Émile-Affäre eingeholt – an jenem Tag, an dem die Ermittler mit einem Blumenkasten aus dem Haut-Vernet abreisten, um ihn untersuchen zu lassen. Am 25. März wurden die Großeltern mütterlicherseits und zwei ihrer volljährigen Kinder in Gewahrsam genommen, bevor sie nach fast 48 Stunden ohne Anklage wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Diese Abfolge von Ereignissen stürzte diesen Vater des kleinen Roméo, der kaum jünger ist als Émile, erneut in diese Geschichte hinein. Er hat ein Buch darüber geschrieben, das bei Fayard erschienen ist.

Warum dauert es so lange, bis diese Ermittlungen zu einem Ergebnis führen?

Auf dem Papier mag dieser Fall äußerst einfach erscheinen, da es sich um einen winzigen Weiler handelt, eine abgelegene Gegend mit wenigen Einwohnern, in der sich ein Kind laut zwei Augenzeugen allein verirrt hat. Aber gerade weil es zu einfach ist, ...

Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von AngRa » Sonntag, 13. September 2026, 09:07:52

@GastA

Der Fall Émile ist nicht aufgeklärt und er ist auch kein Cold Case, von daher wundert es mich, dass Doyen ein Buch geschrieben hat. Inzwischen beabsichtigt er ein Straßencafé zu eröffnen. Dort kann er sein Buch dann anbieten.
Absorbé, "débordé" même, par ce dossier depuis le premier jour, le 8 juillet 2023, il avait préféré démissionner de ses fonctions de rédacteur en chef de BFM DICI à Chorges (Hautes-Alpes) en mars 2025 "pour quitter Émile" et pour ouvrir une guinguette dans le pays de Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence) où il vit. L’accordéon attendra.
Übersetzt:
Von diesem Fall seit dem ersten Tag, dem 8. Juli 2023 , völlig in Anspruch genommen, ja geradezu „ überwältigt “ , hatte er im März 2025 beschlossen, seine Position als Chefredakteur von BFM DICI in Chorges (Hautes-Alpes) aufzugeben, „ um Émile hinter sich zu lassen “, und in Forcalquier (Alpes-de-Haute-Provence), wo er lebt, eine Guinguette (ein Straßencafé) zu eröffnen. Das Akkordeon musste warten

https://www.laprovence.com/article/regi ... re-enquete

Re: MORDFALL ÉMILE SOLEIL (2 †), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

von Heckengäu » Sonntag, 13. September 2026, 00:19:55

Die Rubrik UNFÄLLE MIT TODESFOLGE gibt es ja nicht

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