MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 17. Oktober 2026, 18:42:38

Anna17 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 11:00:04 Die Blutspur, bzw. der verwischte Blutstropfen auf der Küchenrolle stammt von einem „Badesee-Malheur“ bei welchem Fabian in etwas Scharfes (Scherbe, scharfer Stein, Muschel?) reingetreten ist. Dieser Badetag soll im August 2025 stattgefunden haben.
Highzenberq hat geschrieben: ↑Dienstag, 09. Juni 2026, 21:58:09 GH am 12.08. zu DL:

Fabian hatte Spaß, würde gerne wieder kommen aber ich habe gesagt, dass soll er mit dir besprechen.

Das war der Tag mit dem angeblichen Badeunfall. Eine Kommunikation über eine etwaige Fußverletzung (Blutspur im Auto) findet nicht statt.
Was stimmt denn nun? Wurde Fabians Badeunfall seiner Mutter zeitnah zum Badetag bekannt oder handelt es sich dabei doch um eine von Ginas zahlreichen Lügen? Gibt es Quellen, die belegen, dass Fabian sich tatsächlich an diesem Tag am Fuß verletzt hat?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Samstag, 17. Oktober 2026, 18:29:21

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:03:44 Woher kam der ganze Kram vorher schon???
30. April 2026 Focus 😄
https://www.focus.de/panorama/welt/fabi ... 057b4.html
Gastikus hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. August 2026, 21:31:10

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Samstag, 17. Oktober 2026, 18:06:08

Pentax77 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 17:57:52 Den ersten Teil verstehe ich, das mit dem Onlyfans Beispiel (war das ironisch?) und dem Matthias-Statement (wo kam das?) nicht. 🤷‍♂️
"Only Fans in der Nachbarschaft" sehe ich sinngemäß für das, was wir erfahren haben: Bildchen, Kalender etc. für finanzielle Zuwendung
Dieser Spoiler von Dezember aus dem nahen Umfeld hat sich als richtig erwiesen, also nicht ironisch
Zum Rest sag ich nichts weiter ^^ gibt viele die das verstehen

Das Statement von Matthias R. wurde von vielen Medien aufgegriffen, aber nicht vollständig wiedergegeben. Lässt sich schnell gurgeln.
Er hatte es auf TikTok veröffentlicht, also es liegt wirklich vielen Menschen 1:1 in Form von screenshots vor.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Samstag, 17. Oktober 2026, 18:03:44

Highzenberq hat geschrieben: ↑Dienstag, 09. Juni 2026, 21:58:09 GH am 12.08. zu DL:

Fabian hatte Spaß, würde gerne wieder kommen aber ich habe gesagt, dass soll er mit dir besprechen.

Das war der Tag mit dem angeblichen Badeunfall. Eine Kommunikation über eine etwaige Fußverletzung (Blutspur im Auto) findet nicht statt.
Mal eine grundsätzliche, eventuell blöde Frage. Sehr sehr viel war schon hier im Forum, bevor es in die Verhandlung eingebracht wurde, nicht nur die Tümpelabläufe.
Beispielhaft auch diese Sprachnachricht von Gina an Dorina.
Ich habe am 28.August(!) selbst in der Verhandlung gesessen, in der diese Sprachnachricht abgespielt wurde. Ich verstehe es nicht. Schütt sagte die Sprachnachrichten können nicht im Selbstleseverfahren eingeführt werden sondern müssen alle vorgespielt werden, damit sie als eingeführt gelten.

Woher kam der ganze Kram vorher schon???

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Samstag, 17. Oktober 2026, 17:57:52

Gastikus hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 17:22:19
Nach jetzigem Stand habe ich vollstes Verständnis dafür, dass diese Quelle nicht genannt werden wollte. Immerhin hat sie die Wahrheit gesprochen!
Und die Wahrheit wird halt von einigen Menschen als etwas Negatives gewertet, was nicht ausgesprochen werden soll.

Na hoffentlich hat er alles von John Deere auf Facebook gesichert ^^
Spoiler
noch eine Jägerverbindung 😂
Bild
oder auch nicht
https://www.deere.de/de-de
Den ersten Teil verstehe ich, das mit dem Onlyfans Beispiel (war das ironisch?) und dem Matthias-Statement (wo kam das?) nicht. 🤷‍♂️

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Samstag, 17. Oktober 2026, 17:22:19

Seit mehr als einem Jahr werden hier Infos zusammengetragen und diskutiert.
Seit der Vermisstenmeldung habe ich den Fall die ersten Monate ausschließlich über offizielle Berichterstattungen verfolgt.
Ich wusste nichts von Jens&Hecki, Raffaela J., Nighthunter, der Kartenbetrügerin, dem Pseudodetektiv mit imaginärem Verein oder dem Popcornclown im Djungel.
Ebenso wusste ich nicht was auf Telegram, TikTok und Youtube in diesen Bubbles vor sich geht und allgemein im Hintergrund dieses Falls abläuft.

Nachdem ich mich da aus gegebenem Anlass durchrecherchiert habe bin ich bei meinem ursprünglichen Ansatz zurück:
Nur noch offizielle Berichterstattung. Hier ins HET bin ich durch die Facebook Güstrow Gruppe gelangt, welche in etwa zu Prozessbeginn das einzige SM Phänomen war wo ich reingeguckt habe. Wieso man sich bei aktuellem Stand noch immer das Gesabbel von Leuten auf YT reinzieht, die auch nicht mehr wissen als das was durch die Berichterstattung belegbar ist, ist mir schleierhaft.

Wer nach ein paar Insiderinfos sucht kann hier das Forum durchgehen. weaselW, Katzensprung und ein paar weitere sind da viel näher dran, haben wohl aber in Anbetracht des fortlaufenden VT Kokolores irgendwann das Handtuch geschmissen oder generell verstanden, dass das Befeuern von nicht konstruktiven DIskussionen vergebene Liesbesmüh ist, auch wenn mittlerweile nachweislich die Wahrheit gesprochen wurde.
Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 10. Dezember 2025, 21:50:46 Beispiel: Sie soll OnlyFans gemacht haben — in ihrer Nachbarschaft den einen oder anderen Kunden.
Gast hat geschrieben: ↑Mittwoch, 10. Dezember 2025, 22:20:33 Quelle ist verlässlich, hat aber Angst, weil die Person sehr nah dran ist.
Nach jetzigem Stand habe ich vollstes Verständnis dafür, dass diese Quelle nicht genannt werden wollte. Immerhin hat sie die Wahrheit gesprochen!
Und die Wahrheit wird halt von einigen Menschen als etwas Negatives gewertet, was nicht ausgesprochen werden soll.
Statement Ende Juni 2026 - Matthias R. hat geschrieben:Und alle Menschen im Internet, die hetzen oder beleidigen. Ich sammel sämtliche Beiträge und werde rechtliche Schritte prüfen.
Na hoffentlich hat er alles von John Deere auf Facebook gesichert ^^
Spoiler
noch eine Jägerverbindung 😂
Bild
oder auch nicht
https://www.deere.de/de-de

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Samstag, 17. Oktober 2026, 15:32:15

Sronson hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 20:35:33[…..] Vergleich der […..] Fälle […..]
Zum Vergleich eine Beschreibung der Saal Atmosphäre in einem weiteren Verfahren:
Ein Kilo Gold wäre schon angenehm"
N-tv, Rostock (dpa/mv) 14.10.2026, 19:04 Uhr

Stundenlang werden im Rostocker Landgericht abgehörte Telefonate abgespielt. Es geht ums Segeln, Autos und Abendessen. Die beiden Angeklagten gelten als "hochgefährdet". […..]

Beide unterhielten sich über alltägliche Dinge, unter anderem über ein Auto, das zum TÜV muss, oder darüber, was es abends zu essen gibt. "Spaghetti mit Jagdwurst und Spiegelei", sagt sie. […..]

Im Saal saßen mehrere Justizvollzugsbeamte sowie maskierte Polizeibeamte. Im Zuschauerbereich waren dagegen nur zwei Besucher. […..]

An Bord hatte der Angeklagte rund 264 Kilogramm Kokain versteckt, die ihm seine Kontaktleute vor Ort in Einkaufstüten brachten. […..]
https://www.n-tv.de/regionales/mecklenb ... 17104.html
Spoiler

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Kalle » Samstag, 17. Oktober 2026, 15:08:18

(Nach-)Tatbezogene Indizien sind hier:

-Täterwissen um den Tatort, Mehrfacher Besuch des selbigen
-Eine Blutspur des Opfers im Auto der Angeklagten
-Faserspur von einer Kleidung analog einem Kleidungsstück der Angeklagten an der Leiche
- Schuhabdrücke eines Schuhmodells der Angeklagten unmittelbar zur und an der Leiche
-Recherche um menschenfressende Wildschweine, der Tatort ist eine Suhle
-Sichtung und Fotografie der brennenden Leiche am Tatort
-Sorge der Angeklagten um Kameras in der Nähe des Tatortes
-Sorge der Angeklagten um Auffinden eines Brandbeschleunigers, es wurde Brandbeschleuniger verwendet

Alle Indizien sind für sich anders erklärbar aber kaum In Summe.Das wurde intensivst diskutiert.

Was die Tatwaffe betrifft, ist dieses hier faktisch beschrieben (Messereigenschaften). Beim Tod von Hanna konnte nicht mal dargelegt werden ob es überhaupt eine Waffe gab. Die Hypothese war nicht glaubhaft, da kein Stein vor Ort war, und ein Jogger kaum einen trägt. Für die Angeklagte ein Messer geplant verfügbar

Meines Erachtens ist dies eine wesentlich andere Situation als im Eiskellerfall. Denn hier gibt es konkret zu beurteilende Tat Bezüge. Das gewichtigste ist sicher das Wissen um den Ort.

Personenbezogene Indizien gibt es hier en masse, auch hier extrem anders als im Vergleichsfall. Hier hat sich die Angeklagte direkt wie indirekt eingelassen und wurde mehrfach der Lüge überführt die m.E. nicht als Schutzbegauptung (bzw. “Strategische Lügen) erklärt werden können.

Weiterhin gab es im Vergleichsfall keine persönliche Beziehung zwischen Angeklagten und Opfer. Die körperliche Überlegenheit war ungeklärt. Eine Parallele mag der Überraschungseffekt gewesen sein.

Ein weiterer sehr wesentlicher Unterschied ist, dass der Tod von Hanna W mit den damals vorgetragenen Indizien vollständig und in einer Gesamtschau in zahlreiche durchaus gleichermaßen überzeugende Alternativabläufe passt. Damit erschien das Anklageszenario “beliebig”. Das ist hier bisher über die vielen Gedanken nicht ansatzweise gelungen, m. Mn

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Mischa » Samstag, 17. Oktober 2026, 13:42:34

Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 17:38:17
Dankeschön Catch für deine sehr interessanten Beiträge zum Fall Fabian.
Im "Eiskeller" Fall hatte ich dein fundiertes Wissen etc.schon sehr bewundert,was sich ja letzten Endes als 100 Prozentiger Treffer deinerseits herausstellt.
Ganz liebe Grüße
Mischa

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 17. Oktober 2026, 12:30:47

Gastleser hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 12:18:05 Wie sind inzwischen die Erkenntnisse zu den Abstellorten des Fahrrads?
Meine Bitte, die konkrete Textstelle im als Quelle angegebenen Artikel zu benennen, ist unbeantwortet geblieben. Auch Jana Luck hat sich bisher nicht zurückgemeldet.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Samstag, 17. Oktober 2026, 12:18:05

Sronson hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 11:55:36 unter Berücksichtigung folgender Ermittlungserkenntnisse: […..]
Wie sind inzwischen die Erkenntnisse zu den Abstellorten des Fahrrads?

„Der Frank“ ist jetzt bei Messer, Tümpelspuren und IQ:
Spoiler

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Samstag, 17. Oktober 2026, 12:02:00

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:42:29[…..] Ich halte zwar weiterhin konkrete Anhaltspunkte für ergänzende Hypothsen für unabdingbar, aber wenn nichtmal diese erste Hürde hier genommen werden kann, brauchst du auch nicht damit argumentieren, dass die Forderung nach konkreten Anhaltspunkten für Hobby-Ermittler eine Blockade von Alternativhypothesen darstellt. […..]

Was soll man zu der rechtskonformen Würdigung im Bezug auf Pseudologica Phantastica auch großartig sagen?!
Da gibt es meinem Kenntnisstand nach keine speziellen pauschalen jurstischen Besonderheiten. […..]

Bei dem Argument kann ich nur lachen. Besonders, weil ich es mit einem Zitat von dir selbst entschärfen kann:
Da Beweisanträge abgelehnt wurden, die Ticker unvollständig sind (beispielsweise die kursierenden Hobby Schuhspur Skizzen, besonders die Abstände zum Ablageort), und falsche Verdächtigungen strafbar sind, sieht es doch nach einer Blockadehaltung aus :D

Ein Merkmal von Pseudologia Phantastica ist
Es finden sich in der Regel keine aktuellen äußeren Anlässe für das Verhalten (wie z. B. bei sogenannten „Notlügen“), so dass ein innerer Anlass als Ursache angenommen werden kann.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudologie
Im Prozess wurden die Symptome dieser Erkrankung deutlich herausgearbeitet.

MMn erschwert es die Würdigung von Aussagen und Einlassungen, wenn die Glaubhaftigkeit krankheitsbedingt nie gegeben sein kann.
Viel bleibt dann vom mutmaßlichen Täterwissen nicht übrig.

Die Schuhspuren von Tümpelbesuchern aus mindestens 4 Tagen sind als
  • unmittelbar tatbezogenen Indizien,
oder
  • weiteren Indizien, die sich peripher um die Tat herumranken
zu werten?


^^^^^^
Nesrin hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:04:07[…..]
Im Eiskeller-Fall hat ja die Verteidigerin des Angeklagten selber einen alternativen Hergang vorgestellt (also einen Unfall angenommen).

Wenn ich mich nicht irre, haben hier in diesem Prozess die Verteidiger von G. bisher noch keinen alternativen Tathergang eingebracht. Ist das richtig so?
Vielleicht ist es auch nicht die Aufgabe der Verteidigung einen anderen Täter zu präsentieren, sondern nur die einzelnen Indizien zu entkräften. […..]
Ein Unfall ist keine falsche Verdächtigung gegenüber bestimmten Personen.
Ein Alternativgeschehen ohne bestimmte Person ist zu allgemein.
Die Verteidigung ist keine Ermittlungsbehörde.

Es wurde kein konkreter alternativer Tathergang eingebracht, aber möglicherweise durch Beweisanträge, welche abgelehnt worden sind, eine Möglichkeit genutzt, um zu zeigen, dass für alternative Täterschaften die bisher bekannten Ermittlungsergebnisse einen gewissen Freiraum bieten.
Diesen Blinden Flecken wurde bis jetzt nicht nachgegangen, das Gericht muss der Überzeugung sein, dass das vertretbar ist.

Letzteres wird dann scheinbar auch als Blockadeargument verwendet, wenn die eine oder andere Alternativhypothese diskutiert werden soll.

Der zeitlich sehr straffe und mobile Ablauf der Tat, auch Bewegung über Kilometer hinweg zu Fuß durch den Wald wird als plausibel erklärt, lässt Spielraum für andere Akteur:innen und die unmittelbar tatbezogenen, für die Verurteilung entscheidenden, Abläufe, möglicherweise.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 17. Oktober 2026, 11:55:36

Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49Wissen zu wollen, jemand sei schuldig, obwohl sich dessen Schuld nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist anmaßend und ehrverletzend.
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 11:10:25 Ich bin gespannt, welche "vernünftigen Zweifel" erkennst du in diesem Fall?
Bitte unter Berücksichtigung folgender Ermittlungserkenntnisse:

> Gina hielt sich zur selben Zeit in der Nähe von Fabians Wohnadresse auf, als sein Handy das letzte Mal benutzt wurde.
> Ginas Handy war während der mutmaßlichen Tatzeit ausgeschaltet. Dies stellt eine außergewöhnliche Abweichung von ihrem üblichen Nutzungsverhalten dar.
> Etwas später fuhr sie, vom Ereignisort kommend, durch Klein Upahl.
> Am Nachmittag brannte an genau diesem Ort ein Feuer. 4 Tage später wurde dort offiziell Fabians verbrannte Leiche gefunden.
> Am Nachmittag reinigte Gina ihren PickUp gründlich. Dies stellt eine außergewöhnliche Abweichung von ihrem üblichen Verhalten dar.
> Gina führte nacheinander mindestens 3 Personen zu Fabians Leiche, bevor sie die Polizei alarmierte.
> Sie belastete sich durch ihre Widersprüche & Falschaussagen selbst.
> Sie versuchte noch vor dem offiziellen Fund der Leiche ein Alibi zu generieren.
> Sie nahm nachtatrelevante Internetrecherchen vor.
> Der psychiatrische Sachverständige beschreibt sie als hochmanipulativ, emotional gestört & weitgehend gefühllos. Er schreibt ihr psychopathische Persönlichkeitsmerkmale zu.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Samstag, 17. Oktober 2026, 11:10:25

Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49 Wissen zu wollen, jemand sei schuldig, obwohl sich dessen Schuld nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist anmaßend und ehrverletzend.
Ich bin gespannt, welche "vernünftigen Zweifel" erkennst du in diesem Fall?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Samstag, 17. Oktober 2026, 10:44:15

Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49 @Sronson

Wissen zu wollen, jemand sei schuldig, obwohl sich dessen Schuld nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist anmaßend und ehrverletzend.
Noch einmal und ganz allgemein: Die Unschuldsvermutung macht aus einer faktisch schuldigen Person keine faktisch unschuldige Person. Wenn Person A tatsächlich Person B ermordet hat, ändert die Unschuldsvermutung nichts an dieser Tatsache. Sie schützt Person A lediglich davor, ohne ausreichenden Schuldnachweis von einem Gericht verurteilt zu werden.

Es als „anmaßend“ & „ehrverletzend“ zu bezeichnen, jmd. für schuldig zu halten, obwohl sich dessen Schuld [noch] nicht ohne vernünftige Zweifel beweisen lässt, ist völlig überzogen. Immerhin gehen Ermittler & Staatsanwaltschaft aufgrund konkreter Verdachtsmomente davon aus, dass eine Person eine Straftat begangen hat und erheben idF Anklage, obwohl die Schuld zu diesem Zeitpunkt noch nicht zweifelsfrei bewiesen ist. Oder glaubst du ernsthaft, Gina wurde angeklagt, weil Herr Nowack sie für unschuldig hält?
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 04:52:49Täter ist oft genug nicht derjenige, den man dafür hält.
Definiere „oft“! Gibt es hierzu entsprechende wissenschaftliche Studien? Soweit ich weiß, gibt’s für D keine belastbaren Zahlen. Die im Netz kursierenden Angaben beruhen tw. auf richterlichen Schätzungen und unterscheiden sich gravierend. Also worauf stützt sich deine Behauptung?

^^^^^^
Nesrin hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 10:04:07 Wenn ich mich nicht irre, haben hier in diesem Prozess die Verteidiger von G. bisher noch keinen alternativen Tathergang eingebracht. Ist das richtig so?
So ist es richtig.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Samstag, 17. Oktober 2026, 10:42:29

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 12:36:59 Deine Argumente und Methodiken führen jedoch an dem Punkt, so scheint es, zu einer Blockade von Alternativhypothesen, da du dich auf den Ermittlungsstand berufst, aber Hobby Ermittler keine „Untersuchungsmaßnahmen“ initiieren können und entsprechend keine „Verifizierung bzw. Falsifizierung der Versionen/Hypothesen“ durchführen können.

Der spielerische Umgang mit „Was könnten 2 Laien und 3 Berufsrichter zu einer Alternativhypothese meinen und was wirkt überzeugend“ hat damit wenig zu tun, solange diese nicht tiefer ermittelt werden konnte.

[Farbliche Hervorhebung von mir]
Du unterliegst hier aus meiner Sicht einem Irrglauben, auch wenn es natürlich richtig ist, dass Hobby-Ermittler weniger Möglichkeiten haben als richtige Ermittler.
Zumindest der von mir farblich unterlegte Teil deiner Aussage ist jedoch teilweise nicht zutreffend.

Zwar ist es korrekt, dass es Hobby-Ermittlern an vielen Mitteln fehlt, um Hypothesen zu verfizieren, aber mitnichten bedeutet das, dass eine Hypothese augrund von bereits Bekanntem nicht falsifiziert werden kann.
Eine notwendige Voraussetzung dafür, dass eine Hypothese überhaupt durch gegenenfalls weitere Ermittlungsarbeit verifiziert werden kann, ist nämlich ganz offensichtlich, dass diese Hypothese nicht bereits vorab anderweitig durch bisherige Erkenntnise falsifiziert werden kann.

Wir haben das eindrucksvoll bei der kruden Pädoring-Theorie des Gastes Kabooka14 in den lezten Tagen gesehen.
(Zum Glück war ich zu beschäftigt in der Zeit, um hier im Forum aktiv zu sein, und musste mir das nicht geben.).
Diese Theorie ist meinen Maßstäben nach nicht nur deswegen zu werverfen, weil keine konkreten Anhaltspunkte vorgetragen werden konnten und auf einen Bauchgefühl beruhten, sondern a priori schon deswegen, weil sie viel zu viele Widersprüchen/Ungereimtheiten mitsichbrachte, die mit den bestehenden Erkenntnisen der Beweisaufnahme nicht plausibel in Einklag zu bringen waren. (Insbesondere, die Erkenntnis das eine Kommunikation nicht über Ginas Handy stattgefunden haben müsste).

Mit anderen Worten, das was Hobby-Ermittler bezüglich Hypothesen, die andere Szenarien skizzieren als die Anklagehypothese, leisten können, sollte hier erstmal erbracht werden:
Eine Hypothese, die nicht allein schon mit den uns beannten Dingen aus großem Mangel an Plausibilität falsifizierbar ist und daher als unhaltbar verwrofen werden muss.

Ich halte zwar weiterhin konkrete Anhaltspunkte für ergänzende Hypothsen für unabdingbar, aber wenn nichtmal diese erste Hürde hier genommen werden kann, brauchst du auch nicht damit argumentieren, dass die Forderung nach konkreten Anhaltspunkten für Hobby-Ermittler eine Blockade von Alternativhypothesen darstellt.
Das tut sie nämlich erst dann, wenn jemand eine plausible nicht falsifisierbare Hypothese aufgestellt hat.
An dem Punkt würden wir dann zugegebenermaßen nicht mehr so leicht weiterkommen. Aber an diesen Punkt müssen wir erstmal kommen.

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 12:36:59 Dieselbe Angeklagte, der wohl Pseudologia Phantastica attestiert wurde, und bei welcher der Ehrenwerte n.B. Schütt fragt, „ob das Symptom ihrer Krankheit sei“?

Bisher ist keiner auf die Frage nach den Umfang der rechtskonformen Würdigung von Aussagen einer Pseudologica Phantastica Person eingegangen.
Was soll man zu der rechtskonformen Würdigung im Bezug auf Pseudologica Phantastica auch großartig sagen?!
Da gibt es meinem Kenntnisstand nach keine speziellen pauschalen jurstischen Besonderheiten.
Sprich, die rechtskonforme Würdigung unterliegt den allgemeinen, rechtlichen Grundsätzen der freien richterlichen Beweiswürdigung.
Oder laienhaft formliert: Was das Gericht daraus macht, ist ihm im Wesentlichen selbst überlasen.

Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 12:36:59 Die Spuren waren auch zeitlich nicht einzuordnen, dass hat auch Ra Ohm aufgegriffen: Wenn zwei Schuh Spuren nebeneinander festzustellen sind, an einem Tatort an dem nur wenige Spuren gesichert werden konnten, können diese an verschiedenen Tagen entstanden sein, und müssen nicht im Zusammenhang stehen.
Bei dem Argument kann ich nur lachen. Besonders, weil ich es mit einem Zitat von dir selbst entschärfen kann:
Gastleser hat geschrieben: ↑Mittwoch, 14. Oktober 2026, 23:25:07 Entschuldige, aber dass ist zwar richtig, aber sehr weit von „Überzeugend“ entfernt, oder?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Nesrin » Samstag, 17. Oktober 2026, 10:04:07

Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 22:12:30 Mit keinem Wort war die Rede davon, Fabian könnte einem Unfall zum Opfer gefallen sein. Das abstrakte Stichwort lautet vielmehr (falls RA Ohm überhaupt ausgerechnet darauf abgezielt haben sollte): alternativer Geschehensablauf.
Gehst du denn selber von einem alternativen Geschehensablauf aus?

Im Eiskeller-Fall hat ja die Verteidigerin des Angeklagten selber einen alternativen Hergang vorgestellt (also einen Unfall angenommen).

Wenn ich mich nicht irre, haben hier in diesem Prozess die Verteidiger von G. bisher noch keinen alternativen Tathergang eingebracht. Ist das richtig so?
Vielleicht ist es auch nicht die Aufgabe der Verteidigung einen anderen Täter zu präsentieren, sondern nur die einzelnen Indizien zu entkräften.

Meine Frage an dich: gehst du selber von einem anderen Täter aus?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Samstag, 17. Oktober 2026, 10:01:38

Keks22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 04. Oktober 2026, 21:00:15 Was Dorina angeht, sie hat mein vollstes Mitgefühl. Ihr ist das schlimmste passiert was einer Mutter passieren kann.
Aber ihren Umgang mit dem Tod von Fabian und dem Prozess kann ich nicht nachvollziehen. Es ist ihre Sache.
Ich weiss auch nicht ob ich sie persönlich mögen wurde wenn ich sie kennen würden. Sie mich vielleicht auch nicht.
Aber aus meinem jetzigen Abstand heraus mag ich sie tatsächlich nicht.
Danke dafür. Das entspricht meinem Empfinden exakt so
Keks22 hat geschrieben: ↑Sonntag, 04. Oktober 2026, 21:00:15 Und mir geht's auch nicht um GH und auch nicht um Dorina oder MR.
Ich will zu 100 % wissen wer Fabian ermordet hat und warum. Darum bin ich hier.
Wenn es GH war dann ist der Fall für mich auch erledigt.
+1
Sie wird verurteilt werden mit besonderer schwere der Schuld, bei einer eventuellen Revision auch in einer weiteren Verhandlung wie zuvor.

Nach menschlichem Ermessen, bei der Gesamtschau aller Indizien, kann niemand anders als eine vollkommen emphatielose Person dieses grauenhafte, über alle Massen verabscheuungswürdige Mordverbrechen, durch Abschlachten und Verbrennen eines kleinen Kindes begangen haben
Sway hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 09:35:53 Ein Jahr später… es klingt aber eher so, als würde man das Mädchen wegen der Behörden verstecken.

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... QRPFU.html
Das Mädchen sieht eingeschüchtert und verweint aus. Ihm ist schlimmes widerfahren...
Ostseeschranke hat geschrieben:Ein Jahr nach Fabians Tod: „Seine Schulhefte liegen noch aufgeschlagen auf dem Tisch“
Leider Schranke vor Leid dauerhaft zelebrieren
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... QNNJU.html

Wenn das wirklich stimmt, was berichtet wurde, dass sich Fabians Raum immer noch im selben Zustand wie zuletzt befinde, mit Bergen von Kleidung, gefüllten Abfallmüllsäcken, Farbeimer und mehr, dann wäre es höchste Zeit, D. L. bestimmend hinweg zu führen, an einen ruhigen Ort, gegen Traumastörungen und Zwangsstörungen in Güstrow, einschliesslich striktem Kontaktverbot in Wort, Bild, Ton, Schrift, Flaggenalphabet, Trommeln, Taubenkassiber für die selbsernannten Busenfreundin - Name allseitig bekannt...
KMG Klinik Güstrow

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Samstag, 17. Oktober 2026, 09:48:18

Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 17:38:17 RA Ohm warnte vor einem „zweiten Eiskeller-Fall“.
[...]
Die Hintergründe allerdings, die im ersten Eiskeller-Prozess zu einer Verurteilung führten, könnten möglicherweise Parallelen zum Fabian-Prozess aufweisen. Genau diese Hintergründe hatte RA Ohm wohl im Blick.
Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 19:38:48 Erkennbar werden zudem die heiklen Punkte, an denen ein Urteil mit der Revision angegriffen werden könnte. RA Ohms Vergleich mit dem Eiskeller-Fall ist nicht aus der Luft gegriffen – nur leider sehr unspezifisch formuliert.
Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 16. Oktober 2026, 22:12:30 Das abstrakte Stichwort lautet vielmehr (falls RA Ohm überhaupt ausgerechnet darauf abgezielt haben sollte): alternativer Geschehensablauf. Daneben gibt es eine ganze Flut weiterer möglicher Parallelen, die RA Ohm gemeint haben könnte. Hatte ich dies nicht deutlich genug herausgearbeitet?
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 02:58:42 Zwei Fälle lassen sich niemals 1:1 miteinander vergleichen. Niemand behauptet, RA Ohm hätte dies getan. Auch ich tue das nicht. Auf einer Abstraktionsebene (!) allerdings lassen sich etliche Gemeinsamkeiten erkennen.

[Zitat von Sronson: "Ohms Vergleich der beiden Fälle kann man daher nur als reißerisch & unanständig bewerten. "]

Mitnichten. Zu mahnen, mit dem Fabian-Prozess „nicht einen zweiten Eiskeller-Fall zu bekommen“, ist das gute Recht eines Strafverteidigers – auch wenn es manchem nicht gefällt.

Sorry, aber du bist komplett auf dem Holzweg, was die Interpretation von Ohms Eiskeller-Fall Kommentar angeht.

Herr Ohm hat hier mit dem Kommentar einzig und allein auf subtile Art und Weise den Vorwurf geäußert, das Gericht habe, genau wie im Eiskeller-Fall, sich möglicherweise über Prozess relevante Dinge mit der Staatsanwaltschat unterhalten ohne gleichzeitig die Verteidigung zu informieren. Doch schon direkt, nachdem er diesen Kommentar gebracht hat, war ihm wohl klar, dass das unprofessionell war.


Hier der vollständige Kontext, in dem dieser Kommentar von Ohm gefallen ist:

- Der Prozesstag war fast zu Ende und Herr Nowack resümiert für die Staatsanwaltschaft über die Erkenntnisse des Tages. Dabei fällt in ein Nebensatz sowas wie "...aber das werden wir ja dann beim Nächsten Mal im psychiatrischen Gutachten vielleicht zu hören kriegen"
- Als die Verteidigung daraufhin resümieren darf, schießt Herr Ohm direkt scharf und sagt, die Verteidigung wüsse nichts davon, dass am nächsten Tag Herr Keiper sein Gutachten vorstellt und wundert sich woher die Staatsanwaltschaft das schon weiß.
- Bevor Herr Schütt was dazu sagen kann, entgegnet Herr Nowack direkt, er habe das nächste Mal gemeint, wenn er selbst wieder persönlich mit dabei sein werde
- Herr Schütt sagt daraufhin, er stehe noch gar nicht fest, an welchem Tag der Gutachter aussagen wird
- Und dann kam der Kommentar von Ohm, sinngemäß "Ok, nicht dass das hier noch ein zweiter Eiskeller-Fall wird"
- Herr Schütt war daraufhin anscheinend irritiert (oder vielleicht auch nicht), sagte aber auf jeden Fall, er verstehe den Kommentar nicht und Herrn Ohm solle doch bitte genauer erklären, wie das gemeint sei.
- Herr Ohm hat dann offenkundig gemerkt, dass sein Spruch drüber war, nuschelt nur noch recht leise sowas wie "Ach, schon gut" zurück und fängt dann mit seinem eigentlichen Resümee für diesen Prozesstag an.
- Die Beisitzerin, der offenbar auch nicht klar war, ob Schütt wusste, was gemeint war oder nicht, rollte währenddessen rüber zu Schütt, flüsterte ihm wohl ihre Interpretation des Gesagten ins Ohr und dieser signalisierte durch ein kurze Nicken seine Kenntnisnahme, lies dann Ohm aber fortfahren, ohne noch was dazu zu sagen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sway » Samstag, 17. Oktober 2026, 09:35:53

Polizei sucht ukrainisches Mädchen (11) aus Güstrow – Aufenthaltsort seit 5. Oktober unbekannt
Ein Jahr später… es klingt aber eher so, als würde man das Mädchen wegen der Behörden verstecken.

https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/r ... QRPFU.html

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