MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 20. Oktober 2026, 13:06:29

Ich hab das jetzt gerade nicht auf dem Schirm: Wieviele Steinesammler-Zeugen waren am Tattag in der Nähe des Tümpels?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 20. Oktober 2026, 12:09:45

Kalle hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 12:42:23 Das es "schwierig bis unmöglich" sei, dafür wäre der Vergleichsfall Alexandra R. meines Erachtens ein viel interessanterer Vergleich als der Eiskellerfall. Zugebenermassen begebe ich mich auf dünnes Eis, da ich in diesem Fall nicht besonders tief drin bin. Aber war es nicht so, dass es hier GAR NICHTS an unmittelbaren Beweisen gab, keine Waffe, kein Tatort, keine Leiche, geschweige denn irgendwas zum konkreten Tatablauf. Ein paar Haare an einem Besen wo diese nicht zu erklären waren ? Theoretisch könnte das Opfer sogar noch leben ?
Es wurden auch Haare von Alexandra R. an einem Stück Panzertape gefunden, das genau die richtige Länge hatte, um einen Mund damit zuzukleben. Wenn ich mich recht erinnere, wurde auf demselben Panzertape auch ein Fingerabdruck von Ugur T. gefunden. Das war‘s aber auch schon!

Die „indirekten“ Indizien im Vermisstenfall Alexandra R. waren hingegen erschlagend, darunter ihr an einem fremden LKW befestigtes Handy, das [unfreiwillig + unbewusst] bis nach Italien kutschiert wurde. Zuvor waren von diesem Handy noch Nachrichten verschickt worden, die weder Alexandras typischer Wortwahl noch Zeichensetzung entsprachen.
[Turmfalke kann ggf. korrigieren.]

—> Dass es für eine Verurteilung unmittelbar tatbezogene Indizien braucht, ist totaler Quatsch. Daran ändert sich auch nichts, wenn diese Behauptung ständig wiederholt wird.

[Hat sich mit Gastlesers Beitrag überschnitten.]

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 20. Oktober 2026, 12:03:33

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 08:45:10[…..]
Ein befangenes Gericht ist aber die absolute (nichtsdestorotz natürlich sehr beschähmende und traurige) Ausnahme. […..]

Wenn man die Logik, die hier teilweise angewandt wird, jedoch auf den Fall Alexeandra R. überträgt, dann würde einige hier wohl arumentieren
"Vollkommen lächerlich, dass hier zwei Menschen wegen Mordes verurteilt wurden, denn es ist nichtmal bewiesen, dass überhaupt jemand gestorben ist.".
„Befangenheit“ oder möglicherweise „Confirmation Bias“, auch bei H.E.T.en zu beobachten, wenn Einladungen zu Alternativhypothesen anstehen:
[…..]
Wer als Verteidiger mit seinem Plädoyer etwas beim Richter erreichen möchte, muss dabei wissen, dass er i.d.R. dessen Einstellung ändern muss. Richter haben nämlich - wie erfahrungswissenschaftliche Untersuchungen zeigen - durch die Eröffnung des Hauptverfahrens tendenziell den Standpunkt eingenommen, dass die Anklage zutrifft (SCHONEMANN StV 2000, 159/163 [sog. Perseveranz- oder lnertia-Effekt]).

Dies führt dazu, dass spätere Informationen, welche diese Hypothese stützen, systematisch überschätzt werden, während entgegengesetzte Informationen also solche, die die Anklage infrage stellen - tendenziell unterschätzt werden (SCHONEMANN, a.a.O.; BARTON StraFo 1993, 13
ff.).

Damit ist kein Vorwurf gegen Richter verbunden, sie seien grds. befangen oder voreingenommener als andere Menschen. Der Umstand, dass ein einmal eingenommener Standpunkt nur schwer wieder verlassen wird, stellt vielmehr eine kommunikationstheoretische Binsenweisheit dar, die es zu beherzigen gilt […..]

Der Aufbau des Verteidigerplädoyers: Empfehlungen aus sozialpsychologischer Sicht, von Prof. Dr. Stephan Barton, Bielefeld
https://www.uni-bielefeld.de/fakultaete ... doyers.pdf
Im Fall A.K.gab es zwar nur Indizien („gefundene Haare, die mittels DNA-Analyse klar Alexandra R. zugeordnet werden konnten, Geruchsspuren, Tankbelege“), aber eine nicht alternativ erklärbare digitale Spur („nach der Tat nach Italien gebracht und auf einem Lkw entsorgt […..] Sein Prepaid-Telefon habe sich demnach im gleichen Fahrzeug mit dem Telefon von Alexandra R. befunden“).
Vor allem gab es ein handfestes Motiv, dass sich durch eine Anzeige des Opfers gegen die Angeklagten im Vorfeld der Tat, ermitteln ließ.
https://www.nordbayern.de/nuernberg/mor ... 1.14359166

Letzteres wird in Rostock, aufgrund der Planungsleistung und Geduld, in Kombination mit der Emotionalität bei Ausführung, im Plädoyer bestimmt anhand der Ausführungen des Gutachters „nachgeschärft“.

Da jedoch an jedem Finger ein Arbeits-, Geld-, …..-Sklave hing, es wurde hart an TZ1 gearbeitet, 1000 und eine Sprachnachricht innerhalb weniger Wochen, und offen über „das Beziehungs- und Gefühlsleben“ während der vielen Wald- und See-Treffen gesprochen wurde, müssten sich eine Laienrichter:innen vielleicht mehr überzeugen lassen (damit sind nicht Kuchen und Gebäck aus gut vernetzter Hand gemeint, sondern die Verteidiger Plädoyers), als ein Berufsrichter:innen.

Außer der Reitgerte, gab es keine Anzeichen die auf eine aggressive Handlung in den folgenden Stunden hinweisen könnten. Im Gegenteil, „Hufpflege wie immer“, etwas gestresster Eindruck am Telefon während der Autofahrt, der Adi für 7min am Telefon, anschließend ohne ungewöhnliche Geruchsspuren (nach eisenhaltigen Blut, Brandgeruch oder verdeckenden Parfüm Düften), oder Stress Symptome, das übliche Treffen mit TZ1.

Wären, unter Zuhilfenahme des Gutachtens, Anzeichen für ein so lang geplantes Tatgeschehen und die emotionale Intensität der Tat in der Zeit davor zu erwarten gewesen?

„Instabile psychopathische Persönlichkeit“ deckt die Hypothese mMn ab, aber dann wären auch weitere solcher „unüblichen Handlungen“ zu erwarten gewesen, oder?
Spätestens wenn außergewöhnliche Lebensereignisse stattgefunden haben, Pferdverlust, „Vater“Verlust, ….., oder staut sich dass dann im psychopathischen Anteil, der dann darauf lauert, das es BL instabil wird, um dann in Ruhe die Planungsleistung und Ausführung zu steuern, und die Emotionen ausnahmsweise bei der Tat „mindestens sechs“mal zulässt?
@Caris @Sway

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 20. Oktober 2026, 11:54:32

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 19:54:55 Ergänzend: Laut Suchmaschine ist O.L. kein offizielles Mitglied der Grey Bulls Güstrow e.V., kooperiert aber mit dem Verein im Rahmen sozialer Aktionen (wie z.B. dem Kinder-Wünschebaum-Projekt in Güstrow). Wenn die Info dann stimmt und die Suchmaschin nicht einen ihrer strangen crazy Tage hatte :lol: . Auf Fotos verschiedener Veranstaltungen erkennt man hier und da einen T-Shirt-Träger mit dem "Hard-Rock-Café"-Logo auf der Brust ...
Jedenfalls kann auf die Betrachter die Ausstrahlung dieses Vereins (zumindest auf Fotos) einschüchternd wirken. Motorradclubs eben. So in der Art "Pass auf: Leg dich mit mir lieber nicht an". Seit 20 Jahren Teil der Güstrower Szene.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 20. Oktober 2026, 11:44:44

Anna17 hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 20:58:04 Das abendliche Telefonat, was Fabian mit unbekanntem Freund X führte, hat lt. Aussage von Dorina dieser nicht mit GH geführt. Mit wem Fabian telefoniert hat, ist nicht bekannt. Nach diesem Telefonat bat Fabian seine Mutter auch noch am darauf folgenden Tag zu Hause bleiben zu dürfen.
Es muss nicht unbedingt eine Ursache-Wirkung bestehen zwischen F's Telefonat und seiner anschließenden Bitte an D, am folgenden Tag zuhause bleiben zu dürfen. Eltern haben bekanntlich nicht immer alles auf dem Plan, was Kinder so tun, umso weniger, was in ihnen warum vorgeht. D sagte, Fabian habe nach dem Telefonat auf sie niedergeschlagen gewirkt. Auch hier kann die Ursache schon davor entstanden sein. Jugendclub? Nach dem Jugendclub?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 20. Oktober 2026, 11:03:07

Maria hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:50:23 Ich war eigentlich immer der Meinung, dass das rechtsmedizinische Gutachten besagt hätte, die Tatwaffe käme einem Messer gleich und nicht, dass es zwingend ein Messer gewesen sein muss.
[…]
Hat der Gerichtsmediziner ausdrücklich eine zum Schneiden geeignete Maschine ausgeschlossen?
Hallo Maria,

ich denke nicht, dass ein Gerichtsmediziner alle theoretisch denkbaren Todesursachen & Tatwerkzeuge explizit ausschließen muss. Stattdessen konzentriert er sich doch auf diejenigen, die ernsthaft in Betracht kommen. Nach jetzigem Stand gibt’s mMn keinen ernsthaft infrage kommenden Alternativansatz zu der Feststellung, dass Fabian von einer anderen Person mit einem messerähnlichen Gegenstand gezielt getötet wurde.
Sechsmal habe jemand dem Achtjährigen in den Brustkorb gestochen - wahrscheinlich mit einem einschneidigen Messer, zehn bis 15 Zentimeter lang.
So seien etwa alle sechs Stiche in die Brust des Jungen aus derselben Richtung erfolgt. Die Tat grenze an einen sogenannten Overkill, da auch weniger Stiche tödlich gewesen wären.
https://www.stern.de/gesellschaft/mordf ... 94284.html
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-200.html

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Dienstag, 20. Oktober 2026, 09:30:37

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 23:05:26 Jetzt widersprichst du dir aber selbst:

Haben [Staatsanwaltschaft und Ermittlungsbehörden] nun gründlich genug gearbeitet oder gab es Pannen?
Das ist mitnichten ein Widerspruch, denn meine Welt ist nicht nur schwarz und weiß, was ich durch meine Wortwahl
HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:06:19 Aus meiner Sicht haben die Ermittler im Großen und Ganzen gründlich genug gearbeitet, auch wenn sie sich an vereinzelten Stellen nachweisbar nicht mit Ruhm bekleckert haben.

[Farbliche Hervorhebungen neu ergänzt]
denke ich auch klar zum Ausdruck gebracht habe.

Die Ermittlungsbehörden und Staatsanwaltschaft haben für mich im Kern gute Arbeit geleistet, denn ich bin der Auffassung, sie haben die richtige Person angeklagt und genügend Indizien gesammelt, die auch problemlos für eine Verurteilung reichen werden.
Die ein oder andere Peinlichkeit bei den Ermittlungen gab es zwar, aber "Erarre humanum est".

Ncihtsdestorotz bleibt abzuwarten, ob es zu einer rechtskräftigen Verurteilung dieser Kammer des Landgerichts Rostock kommen kann, denn manchmal können selbst kleinste Fehler juristisch dafür ausreichen, dass ein Urteil nicht rechtskräftig wird.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Dienstag, 20. Oktober 2026, 09:12:15

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 22:17:07 [...] es hätte jemand (also zb ich) diesen Unsinn als Alternative vorgeschlagen, verstehe Ich den Sinn dieses Forums irgendwie nicht mehr so richtig.
Nix für ungut, aber ich habe nicht die Ausdauer von Keks oder Anna....
Was sind denn deine Erwartung an ein solches Forum wie hier?

Dass alle klatschen und einen loben, wenn jemand eine Idee präsentiert, selbst dann, wenn diese im Widerspruch zu bekannten Tatsachen steht oder vollkommen unplausibel ist?

Das ist ein Diskussionsforum. Wenn jemand einen Gedanken postet, der nicht haltbar ist, oder jemand eine falsche Tatsachenbehauptung aufstellt, dann gibt es natürlich Gegenwind.
Ich persönlich erwarte das aber auch genau so und finde es gute, wenn konstruktives Feedback auf meine Beiträge zurückkommt, selbst, wenn dieses ggf. mit Ironie oder Sarkasmus scharf formuliert ist.

Gerade, wenn man eine Meinung hat, die von der intersubjektiven Mehrheitsmeinung abweicht, dann muss man im Übrigen schon auch damit rechnen, das was zurückkommt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Dienstag, 20. Oktober 2026, 09:03:42

Gastikus hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 02:11:54
Spoiler
Bild
Wer ist denn die böse Hex' Meister Genialikus :?:

Die anderen sind klar erkennbar, wenn ich auch beim Klo(w)n nicht sicher bin, ob es der Heckenreiter,
der biedere Vasall vom Tausendhändigen Jööns Schwarksupp ist

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von HE_Gffnkkd » Dienstag, 20. Oktober 2026, 08:45:10

Kalle hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 12:42:23 Das es "schwierig bis unmöglich" sei, dafür wäre der Vergleichsfall Alexandra R. meines Erachtens ein viel interessanterer Vergleich als der Eiskellerfall.
Das sehe ich auch so. Ein sehr schöner Beitrag!!!

Den Eiskellerfall als Vergleich anzuführen, ist allein schon deswegen lächerlich in meinen Augen, weil es sich hierbei um einen Fall handelt, bei dem das Gericht befangen war. Ein befangenes Gericht ist aber die absolute (nichtsdestorotz natürlich sehr beschähmende und traurige) Ausnahme.
Aber gut, enige argumentieren hier so, als wäre dies nicht der Fall und gehen anscheinend davon aus, dass sämliche Gerichte und Ermittlungsbehörden in unserem Land befangen sind und wahllos Menschen angeklagt und dann verurteilt werden.
In ihren Augen gehört Gina H. dazu und deswegen holen sie den Fall als Verlgeich hervor.

Der Fall Alxeandra R. auf der anderen Seite wäre ein wunderschöner Vergleichsfall gewesen, denn er zeigt das auf, was hier leider immer noch nicht von allen verstanden wurde:
In einem deutschen Indizienprozess kommt es auf die Gesamtschau an, um jemanden verurteilen zu können, und insbesondere braucht man dafür nicht zwingend Beweise.
Wenn man die Logik, die hier teilweise angewandt wird, jedoch auf den Fall Alexeandra R. überträgt, dann würde einige hier wohl arumentieren
"Vollkommen lächerlich, dass hier zwei Menschen wegen Mordes verurteilt wurden, denn es ist nichtmal bewiesen, dass überhaupt jemand gestorben ist.".
Und dennoch hat der BGH das Urteil als rechtsfehlerfrei bestätigt, sodass es nun rechtskräftig ist.


Wenn man sich den Fall von Alexandra R genau vor Augen fürht, erkennt man also, zumindest bei objektiver Betrachtung, denke ich sehr schnell, dass die Aussage
Catch22 hat geschrieben: ↑Samstag, 17. Oktober 2026, 18:53:47 Ohne unmittelbar tatbezogene Indizien aber wird eine Verurteilung sehr schwierig oder ganz unmöglich.
nicht haltbar ist, weder für den Fall Fabian und erst recht nicht allgemein.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastikus » Dienstag, 20. Oktober 2026, 02:11:54

Maria hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:50:23 Hat der Gerichtsmediziner ausdrücklich eine zum Schneiden geeignete Maschine ausgeschlossen?
Eine mögliche Stechmaschine, die Fabian am Tümpel ermordet haben könnte, wurde nicht vom Gerichtsmediziner ausgeschlossen.
Eine mögliche Schwerlasttransportdrohne, die Fabian entführt und an den Tümpel gebracht haben könnte, wurde nicht vom Gerichtsmedziner ausgeschlossen.
Eine mögliche spontane menschliche Selbstentzündung wurde bisher nie in Betracht gezogen und wurde nicht vom Gerichtsmediziner ausgeschlossen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spontane_ ... C3%BCndung
TerraX Lesch & Co. - Spontane menschliche Selbstentzündung? https://www.youtube.com/watch?v=YC78HIUM4iE
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Maria » Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:50:23

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 23:14:19 Du hattest geschrieben:



Ist doch klar, dass das auf Gegenwehr stößt, denn die mindestens 6 Messerstiche, von denen 2 mitten in Fabians Herz trafen, waren laut Obduktion todesursächlich. Somit entbehrt der von dir skizzierte alternative Ablauf jeglicher Grundlage. Du kannst gern einen alternativen Tatablauf mit einem alternativen Täter unter Berücksichtigung der Todesursache und anderer unstrittiger Ermittlungsergebnisse herausarbeiten.
Ich war eigentlich immer der Meinung, dass das rechtsmedizinische Gutachten besagt hätte, die Tatwaffe käme einem Messer gleich und nicht, dass es zwingend ein Messer gewesen sein muss. Wenn ich Gast 8888 richtig verstanden habe, ist damit gemeint, dass es sich dabei um einen zum Schneiden geeigneten Gegenstand, aber nicht zwingend um ein Messer handelt. (https://het-forum.de/viewtopic.php?p=318258#p318258)

@Sronson Ich habe nie auch nur eine Sekunde darübern nachgedacht, der Rechtsmediziner hätte das Gutachten gefälscht, sondern lediglich darüber, ob das Gutachten keine andere Interpretation als die der Anklageschrift zulässt.

Hat der Gerichtsmediziner ausdrücklich eine zum Schneiden geeignete Maschine ausgeschlossen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:49:28

Gasterines hat geschrieben: ↑Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:38:30 @Sronson. Ich kann mich nicht anmelden.
Guten Morgen,

welche Fehlermeldung[en] erhältst du denn?

Ich hatte heute über den Tag verteilt auch immer wieder Probleme mich einzuloggen u/o wurde während der Sendevorgänge ausgeloggt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:38:30

Buslinie 260

Beim Blick in die Kristallkugel, fälschlicherweise von anderen als Fahrplan bezeichnet, sehe ich häufig nur Nebel, deshalb wäre eine Gegenprüfung von Fahrzeiten und Linienführung der 260 sinnvoll, zumal ich nur nach dem heutigen Stand gehen kann, die Situation vor einem Jahr aber ganz anders gewesen sein könnte.
Auf der Hauptseite https://www.verkehrsverbund-warnow.de/ gibt es unter https://www.verkehrsverbund-warnow.de/f ... region.pdf eine grobe Übersicht über das Lienennetz einschließlich der Linie 260 und unter https://www.verkehrsverbund-warnow.de/h ... laner.html eine Fahrplanauskunft.
Bus 260 von Güstrow ZOB 5:20, Güstrow Eisenbahnstraße 5:21, über Zehna Abzweig Groß Breesen 5:52, nach/mit Ziel Lohmen(b Güstrow) Dorfplatz 5:57.
Um 6:35 das gleiche aber mit anderer Streckenführung. Zehna Abzweig Groß Breesen wird im Haltestellenverlauf gezeigt, aber auf der Karte fehlt die Abzweigung.
Um 10:05 wieder ohne Abzweig.
Um 12:15 fährt die Linie nach Oldenstorf und biegt dafür in Zehna ab und fährt über Reimershagen
Um 12:30 fährt sie nach Zehna-Schule
um 13:15 wieder Lohmen ohne Abzweig Groß Breesen auf der Karte.
Um 16:05 Oldenstorf
usw.

Wenn Fabian mit dem Bus zu seinem Vater fahren wollte und er wusste, dass dort die Linie 260 hinfährt und in diese Linie eingestiegen ist, konnte er in unterschiedlichen Richtungen landen (Lohmen, Oldenstorf, Zehna, Zehna-Groß Breesen, Zehna-Schule, Reimershagen, Rum Kogel usw.) und musste eventuell zu Fuß laufen und ist entweder zu seinem Vater oder zu G.H., oder O.K, oder CD, oder RFZ gegangen oder von irgendjemand aufgegabelt worden.


@Sronson. Ich kann mich nicht anmelden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Dienstag, 20. Oktober 2026, 00:12:45

Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 21:07:55 Ich hatte das schonmal gefragt aber keiner hatte geantwortet, ob Busse dort keine Kameras an Bord haben, zwischendurch habe ich aber auch irgendwo gelesen, dass Überwachungskameras von Bussen alle ausgewertet worden sein sollen.
Siehe hier:
Anna17 hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 23:47:26 Im Oktober 2025 verfügten nicht alle Linienbusse in Güstrow über interne Videokameras…
D.h., dass nicht 100%-ig ausgeschlossen werden kann, dass F möglicherweise mit dem Bus gefahren sein könnte.

Zu den Aussagen der Kinder komme ich auch noch, habe es / dich nicht vergessen, bin leider momentan zeitlich etwas eingeschränkt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Anna17 » Montag, 19. Oktober 2026, 23:47:26

Sronson hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 22:56:38 Völlig ohne Gewähr: ImE setzt rebus seit 2 Jahren auf den Buslinien, die durch die Schweriner Straße führen, moderne Wasserstoffbusse ein…
KI:
Im Oktober 2025 verfügten nicht alle Linienbusse in Güstrow über interne Videokameras.

Im eigentlichen Mordprozess spielten die Aufnahmen aus Linienbussen daher keine Rolle; stattdessen stützte sich die Beweisführung vor allem auf private Überwachungskameras, Wildkameras im Umland sowie Kfz-Sichtungen.
Erst im Februar 2026 – also wenige Monate nach dem Vorfall – setzte „Rebus“ ergänzend physische, mobile Sicherheits- und Kontrolldienste auf den Linien ein.

KI gibt (falls Bedarf bestehen sollte) einige Quellen an.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Montag, 19. Oktober 2026, 23:14:19

Spekulatiant hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 22:17:07 Na, der Unfall war tatsächlich mal ein Gedanke von mir.
[…]
Was allerdings hier dann draus gemacht wurde, ist mir nicht nachvollziehbar.
[…]
Wenn auf meine Frage damals solche "lustigen", "ironischen", "sarkastischen", ... Antworten kamen, und nun dieses , Entschuldigung, Konglomerat an Ignoranz gegenüber einer so oft und gerne nachgefragten Alternative , für die dieses Forum ja eigentlich stehen sollte, nun reduziert wurde auf "was hier so als "Alternative" bisher vorgetragen wurde
[…]
Du hattest geschrieben:
Spekulatiant hat geschrieben: ↑Samstag, 03. Oktober 2026, 21:33:34 Laßt uns vielleicht nochmal überlegen, ob es evtl doch ein Unfall war?

M holt F ab, der fällt vom Traktor oder so?
Ist doch klar, dass das auf Gegenwehr stößt, denn die mindestens 6 Messerstiche, von denen 2 mitten in Fabians Herz trafen, waren laut Obduktion todesursächlich. Somit entbehrt der von dir skizzierte alternative Ablauf jeglicher Grundlage. Du kannst gern einen alternativen Tatablauf mit einem alternativen Täter unter Berücksichtigung der Todesursache und anderer unstrittiger Ermittlungsergebnisse herausarbeiten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Spekulatiant » Montag, 19. Oktober 2026, 23:05:26

HE_Gffnkkd hat geschrieben: ↑Montag, 12. Oktober 2026, 14:06:19 Ok, halten wir also fest, deine Zweifel beruhen auf der Annahme, die Ermittler sind unfähig und wären nicht gründlich genug vorgeangen.

Diese Annahme teile ich nicht.
Aus meiner Sicht haben die Ermittler im Großen und Ganzen gründlich genug gearbeitet, auch wenn sie sich an vereinzelten Stellen nachweisbar nicht mit Ruhm bekleckert haben.

Auch dass ein gutes Pferd nicht höher springt, als es muss, ist vollkommen nachvollziehbar, denn vorhandene Ressourcen sind nicht unbegrenzt. Zwei Sokos etwa, so wie du es vorschlägst, ist vollkommen utopisch.

Ob eine der Ermittlungspannen der Staatsanwaltschaft in einer Revision noch auf die Füße fallen kann, bleibt abzuwarten.
Das Gericht hat jedenfalls eindeutig durchblicken lassen, dass es bezüglich der Ermittlungspannen keine Schwierigkeiten sieht.


Jetzt widersprichst du dir aber selbst:

"Ob eine der Ermittlungspannen der Staatsanwaltschaft in einer Revision noch auf die Füße fallen kann, bleibt abzuwarten.
Das Gericht hat jedenfalls eindeutig durchblicken lassen, dass es bezüglich der Ermittlungspannen keine Schwierigkeiten sieht."


"Aus meiner Sicht haben die Ermittler im Großen und Ganzen gründlich genug gearbeitet, auch wenn sie sich an vereinzelten Stellen nachweisbar nicht mit Ruhm bekleckert haben."


Haben sie nun gründlich genug gearbeitet oder gab es Pannen?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Montag, 19. Oktober 2026, 22:56:38

Anna17 hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 22:09:01 Lt. KI sind nicht alle Busse in Güstrow mit Kameras ausgestattet. Lediglich neueste Modelle, aber alte fahren auch noch. Bei t-online steht es auch etwas „schwammig“ drin:

„Einsatzkräfte … werten Videomaterial aus…“

Was heißen soll: nur das Material was vorhanden ist kann ausgewertet werden.
Völlig ohne Gewähr: ImE setzt rebus seit 2 Jahren auf den Buslinien, die durch die Schweriner Straße führen, moderne Wasserstoffbusse ein. Diese dürften mit Überwachungskameras ausgestattet sein. Zumindest würde man annehmen, dass bei einer Investition von 40 Mio. Euro Kameras enthalten sind.

Wie lange das Videomaterial gespeichert wird und wann die Ermittler es gesichert haben, ist nicht bekannt oder?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Montag, 19. Oktober 2026, 22:32:50

Jeanne hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 21:16:16 […..] weil: An jeder, JEDER(!) Schule gibt es Mobbing, […..]
Das wurde hier sehr ausführlich „besprochen“, @Gästin….. Lehrerin und weitere, und hat ursprünglich zu ähnlicher Meinung geführt :D


^^^^^^
Heckengäu hat geschrieben: ↑Montag, 19. Oktober 2026, 19:25:19[…..]
Das ganze war geschickt eingefädelt von seiner Oma mütterlicherseits und einer Schwester Mathias, Fabian unvorbereitet überraschend zu seinem Vater in den Wald beim Holz machen zu bringen (oder eine Baustelle... unsicher :? ) und es funktionierte, das Eis war gebrochen und Fabians Widerstand zuvor obsolet. […..]

In den ersten 2 Tagen wurde das von den 2 Polizeisprecherinnen genannt, als Möglichkeit, dass er zu seinem Vater gelangen wollte, per Bus und vermutetem Eigengeld
Die arrangierte, geplante und ungefragte Zusammenführung war am (Handy Ofen) Arbeitsplatz.

Die Leitstelle für Suche und Hundeangelegenheiten war auf dem Platz vor dem Buchhotel, Groß Breesen 10, 18276 Zehna, eingerichtet worden, denn es wurde entgegen gegenwärtigerem Wissens über das Verhältnis des Opfers zu Bussen und Wäldern (die OFA sagte dasselbe wie die Pseudologia Phantastica Angeklagte dazu), von „Busfahren“ und „Wald“ ausgegangen.

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