MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 21:01:54

Annimieke hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:53:11 Möglicherweise hat auch die finanzielle Komponente eine Rolle gespielt. Fabians Vater war sicherlich unterhaltspflichtig. Das sind mehrere Hundert Euro monatlich. Wenn G. davon ausging, irgendwie wieder mit ihm zusammenzukommen, hatte sie das vielleicht auf dem Schirm?
Ausgeschlossen ist es nicht.
Wollte es nicht so direkt erwähnen.
Eine finanzielle Entlastung ist es allemal.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Annimieke » Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:53:11

Möglicherweise hat auch die finanzielle Komponente eine Rolle gespielt. Fabians Vater war sicherlich unterhaltspflichtig. Das sind mehrere Hundert Euro monatlich. Wenn G. davon ausging, irgendwie wieder mit ihm zusammenzukommen, hatte sie das vielleicht auf dem Schirm?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Turmfalke23 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:49:42

StilleMitleserin hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 10:36:29 Hallo zusammen, ich verfolge mehr oder weniger den Fall seit Anbeginn.
Von Mal zu Mal haut es bei mir mehr Fragenzeichen raus, und im stillen Momenten
versetzte ich mich dann doch mal in gewisse Personen des Geschehens rein.

Aber mal was ganz anderes, und ich will ich weiß Gott keine Unruhe stiften, aber mal ehrlich,
wer in diesem Fall hat bis jetzt, vor allem finanziell, am meisten davon profitiert?
Eine wirklich interessante und gute Frage.

In diesem Fall lässt sich die Frage bereits jetzt stellen, ohne dass ein endgültiges Urteil im Fall Fabian vorliegt. 
Es sind Quellen, aus denen wir zum Teil unsere Angaben und Informationen beziehen.
Egal, ob richtig oder falsch.

Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass derartige Berichterstattung ein Draufzahlgeschäft für sie sein kann.
Das hohe mediale Interesse an diesem Fall eignet sich hierfür besonders gut.

Auch jeder Prozesstag kostet Geld, was letztendlich vom Steuerzahler ausgeglichen werden muss.
Gutachter, Verteidiger, Nebenklagevertreter, auch Zeugen wollen ihre Auslagen, selbst wenn ihre Angaben teilweise unbrauchbar sind.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 27. Oktober 2026, 20:06:06

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:49:48 Sehr gut möglich. So wie sie ihn gelöchert hat wollte sie wohl Fabian mit ihm gemeinsam finden. Echt krasse Vorstellung. (man rechnet ja in eine Suche ein, dass man evtl. fündig werden könnte....
Vielleicht wollte sie sich als Retterin inszenieren, die den furchtbaren Spannungszustand des Vaters beendet, als eine Art Erlöserin, auch wenn der Fund selbst grausam war? Anschließend hätte sie sich [wie hier schon mehrfach diskutiert wurde] als Trösterin anbieten können. In ihrer verqueren Gedankenwelt durchaus denkbar.

Es wurde auch die Vermutung geäußert, dass es ihr viel zu lange dauerte, bis Fabian von anderen [der Polizei, freiwilligen Helfern etc.] gefunden war.

^^^^^^
Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:59:49 Und mein Eindruck ist, dass das Warum nicht vollständig entschlüsselt wurde. Sie tappen teilweise im Dunkeln.
Mglw. weiß Gina, sollte sie die Tat begangen haben, es selbst nicht so genau. Vielleicht wurde sie von einem Konglomerat verschiedener Motive zu der Tat getrieben. Ich befürchte, dass wir es niemals erfahren werden.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:59:49

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:12:35 Selbst wenn Adi sich nicht auf eine erneute Beziehung mit der mutmaßlichen Mörderin seines Sohnes eingelassen hätte, heißt das ja nicht, dass genau das nicht Ginas Plan gewesen wäre.

Ich glaube übrigens, dass Gina Adi [und einige andere Menschen in ihrem Umfeld] ziemlich gut kennt und einschätzen kann.

Nicht zuletzt: Der Versuch, sich mit gesundem Menschenverstand in die Gedankenwelt von Gina H. hineinzuversetzen, muss nicht gelingen. Dem Gutachter zufolge leidet sie an einer schwerwiegenden Störung.
Das kann gut sein. Oder auch nicht. Es dürfte kaum ihrem Wunsch entsprochen haben, eine Beziehung mit MR vom Knast aus zu führen. Deshalb glaube ich, dass sie weiterhin auf einen Freispruch hofft.

Wenn man zu verkopft an den Fall rangeht, verpasst man die Abfahrt. Es ist wichtig, das Gesamtbild zu erfassen. Dabei hilft es, sich in alles und jeden hineinversetzen zu können - mental UND emotional (unabhängig davon, wie man selbst tickt oder ticken sollte). Wie ein Medium.

„Ich weiß, dass die Kollegen mich für verrückt hielten, wenn sie wüssten, dass ich im Stillen mit den Opfern und dem Täter spreche. Doch nur so kann ich es fühlen und herausfinden, warum ihnen das angetan wurde.“ (Sophie Kaiser) - Im Kopf des Bösen, von Petra Mattfeldt und Axel Petermann


Ein Profiler versucht, mittels enormer Empathie die Tat aus der Perspektive aller Beteiligten nachzuempfinden, um das Motiv zu entschlüsseln - die Signatur des Täters. Es geht um das Warum.

Und mein Eindruck ist, dass das Warum nicht vollständig entschlüsselt wurde. Sie tappen teilweise im Dunkeln.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:49:48

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:41:24 Vielleicht hat Gina darauf spekuliert, dass Adi sie niemals für schuldig halten würde. In erster Linie wird sie aber [sofern sie die Tat begangen hat] darauf spekuliert haben, nicht überführt zu werden. Ich glaube nicht, dass es ihr ursprünglicher Plan war, andere zur Leiche zu führen.
Sehr gut möglich. So wie sie ihn gelöchert hat wollte sie wohl Fabian mit ihm gemeinsam finden. Echt krasse Vorstellung. (man rechnet ja in eine Suche ein, dass man evtl. fündig werden könnte....aber was rede ich schon, selbst der Herr D. hat wohl bei der Suche das Auffinden nicht mit eingerechnet....).
Nur reicht offenbar ein IQ von 76 am Ende nicht dazu, einen anonymen Hinweis zum Leichenfundort irgendwo zu platzieren, damit ihn wenigstens ein Polizeisuchtrupp findet.....aber was rede ich auch hier schon.....auch die TZ kamen nicht auf diese Idee. Die hatten gar keine Idee. Warum auch immer. Der eine setzt sich 7h auf einen kalten Hochsitz, der andere geht pennen. Manmanman.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:41:24

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:37:23 Nein ich denke schon dass er tatsächlich an ihre Unschuld glaubt. Daran würde eine Verurteilung wohl auch nichts ändern.
Vielleicht hat Gina darauf spekuliert, dass Adi sie niemals für schuldig halten würde. In erster Linie wird sie aber [sofern sie die Tat begangen hat] darauf spekuliert haben, nicht überführt zu werden. Ich glaube nicht, dass es ihr ursprünglicher Plan war, andere zur Leiche zu führen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:37:23

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:12:35 Du gehst davon aus, dass Adi glaubt bzw. akzeptiert, dass Gina seinen Sohn kaltblütig ermordet hat. Das scheint nach wie vor nicht der Fall zu sein.
Nein ich denke schon dass er tatsächlich an ihre Unschuld glaubt. Daran würde eine Verurteilung wohl auch nichts ändern.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:12:35

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:41:20Oder umgekehrt gedacht würde das Motiv ja völlig zusammenbrechen wenn sie nicht wieder zusammen gekommen wären, denn:
Niemand kann ernsthaft vorhersagen, dass ein Mann, der sich selbst getrennt hat, die Beziehung zu der Frau, die vermutlich seinen Sohn getötet hat, wieder aufnimmt. Das ist eigentlich noch weiter von einem realitätsnahen Szenario entfernt wie so manche abstrakte Tathergangs-Theorie hier.
Du gehst davon aus, dass Adi glaubt bzw. akzeptiert, dass Gina seinen Sohn kaltblütig ermordet hat. Das scheint nach wie vor nicht der Fall zu sein.

Selbst wenn Adi sich nicht auf eine erneute Beziehung mit der mutmaßlichen Mörderin seines Sohnes eingelassen hätte, heißt das ja nicht, dass genau das nicht Ginas Plan gewesen wäre. Ein Motiv bricht definitiv nicht zusammen, nur weil das dahinterstehende Ziel nicht erreicht wird. Menschen morden bspw., um an eine Lebensversicherung oder ein Erbe zu kommen, bekommen das Geld aber nicht, weil sie als Täter enttarnt werden. Bricht das Motiv deshalb etwa zusammen?

Ich glaube übrigens, dass Gina Adi [und einige andere Menschen in ihrem Umfeld] ziemlich gut kennt und einschätzen kann.

Nicht zuletzt: Der Versuch, sich mit gesundem Menschenverstand in die Gedankenwelt von Gina H. hineinzuversetzen, muss nicht gelingen. Dem Gutachter zufolge leidet sie an einer schwerwiegenden Störung.

Last but not least:
Pentax77 hat geschrieben: ↑Montag, 26. Oktober 2026, 10:59:28Ich würde mich mehr von dem Thema klares Motiv lösen und gar nicht so daran abarbeiten, das ist oftmals Wunschdenken und auch keine zwingende Voraussetzung.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 27. Oktober 2026, 19:03:36

Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 15:41:40 Sehe ich ganz genau so. Die Motive liegen klar sichtbar, auch wenn sie nicht ganz mit denen der Anklagebehörde übereinstimmen

- Rasende Eifersucht weil Fabian es wagte, sich zwischen SIE und M. R. zu drängen (Fundament für die Ermordung des Kindes gelegt)
- […..]
- Das schlug bei G. H. ihrem Fass den Boden aus, […..] Bestrafung des Schuldbaren, […..]
Hätten „unsere H.E.T.“ Prozessbeobachter nicht berichtet, wäre ich möglicherweise auch deiner Meinung, aber die die Inhalte zum Prozess sind sehr unvollständig für Außenstehende.


Du meinst Eifersucht, die kurzfristig entstand, oder schon seit Monaten vorhanden war, und klar sichtbar belegbar ist?

Die anderen von dir angenommenen Motive hast du nicht aufgezählt.

Kannst Du bitte darlegen, „welches Motiv“ aus deinem „angenommenen Motivbündel“, das handlungsleitende Motiv war?

Die emotional verarmte Angeklagte hat bisher nur bezüglich Trauer, über Tod oder Verlust von Pferd und Adi, ernsthafte emotionale Reaktionen gezeigt.
Eifersucht, oder Kontrollzwang, nur auf der Adi sein tägliches Leben, aufgrund seiner ausgeprägten ….. Libido Kontakte.

Wäre bei deinen klar sichtbaren Motiven „eine Verantwortung der Angeklagten, ein Vorverschulden“, vorhanden?

Zu Motiven, handlungsleitenden Motiv, Motivbündel, und die Ansprüche der neueren BGH Leitsätze:
Spoiler
1. Ein Beweggrund ist nach ständiger Rechtsprechung dann niedrig, wenn er nach allgemeiner sittlicher Würdigung auf tiefster Stufe steht und deshalb besonders verachtenswert ist. Ob dies der Fall ist, beurteilt sich aufgrund einer Gesamtwürdigung, welche die Umstände der Tat, die Lebensverhältnisse des Täters und seine Persönlichkeit einschließt. Gefühlsregungen wie Wut, Zorn, Ärger, Hass und Rachsucht kommen nur dann als niedrige Beweggründe in Betracht, wenn sie nicht menschlich verständlich, sondern Ausdruck einer niedrigen Gesinnung des Täters sind.

2. Spielen bei der Tat mehrere Motive eine Rolle („Motivbündel“), muss das Tatgericht sämtliche wirkmächtigen Elemente einbeziehen und prüfen, ob der die Tat prägende Handlungsantrieb einen niedrigen Beweggrund darstellt. Lässt sich kein dominantes Motiv feststellen, ist ein Handeln aus niedrigen Beweggründen anzunehmen, wenn sämtliche denkbaren Motive auf sittlich tiefster Stufe stehen.

3. Das Motiv der Selbstjustiz […..]

4. Für die sozialethische Bewertung von Handlungsantrieben, die aus einem als verletzend erlebten Opferverhalten resultieren, ist die Verantwortung des Täters hierfür (Vorverschulden) ein wesentlicher Punkt, der im Rahmen der erforderlichen Gesamtwürdigung nicht außen vor bleiben darf.

https://www.hrr-strafrecht.de/5/23/5-446-23.php
Spoiler
1. […..] Übrigen stellt ein umsichtiges Nachtatverhalten ein gewichtiges Indiz gegen die Annahme fehlenden Ausnutzungsbewusstseins aufgrund "Gedanken- und Kopflosigkeit" dar.

2.
Geht das Tatgericht hinsichtlich des Mordmerkmals der niedrigen Beweggründe vom Vorliegen eines Motivbündels aus, ohne feststellen zu können, welches Motiv handlungsleitend war, darf es nicht versäumen näher zu prüfen, ob die verschiedenen Beweggründe des Angeklagten nicht ihrerseits jeweils auf einer niedrigen Gesinnung beruhten.

[…..]

Auch ein Mord aus niedrigen Beweggründen komme nicht in Betracht. Handlungsleitend sei ein "Motivbündel" aus Frustration über die Situation und Wut über die endgültige Zurückweisung sowie die Spontanität des Tatentschlusses gewesen, so dass kein "niedriges" Hauptmotiv gegeben sei […..]

So hat das Landgericht den Beweggrund für die Tötung der Geschädigten in einem Motivbündel gesehen. Ursächlich gewesen seien der Zorn über den Verlust einer Einnahmequelle, Wut über die Aussage der Geschädigten, die endgültige Zurückweisung sowie die Frustration über die Situation.

23
Zwar hat das Landgericht nicht festzustellen vermocht, welches Motiv handlungsleitend war. Es hat es aber versäumt näher zu prüfen, ob die verschiedenen Beweggründe des Angeklagten nicht ihrerseits jeweils auf einer niedrigen Gesinnung beruhten. Soweit der Angeklagte behauptet hat, die Geschädigte habe während des Treffens mit einem anderen Mann telefoniert, um ihn eifersüchtig zu machen, ist diese Einlassung durch die Auswertung der Verkehrsdaten des Mobiltelefons widerlegt. Vielmehr geriet der als eitel, aufbrausend und massiv gewalttätig beschriebene Angeklagte in Wut, als die Zeugin seinem manipulativen Verhalten diesmal nicht erlag und auf ihrem Trennungswunsch, den er nicht akzeptierte, beharrte. Ob dies geeignet ist, die Beweggründe des Angeklagten auf einer niedrigen Gesinnung beruhend anzusehen, bedarf umfassender neuer tatgerichtlicher Bewertung. […..]

https://research.wolterskluwer-online.d ... 6860c40906

^^^^^^

Plädoyer Spekulatius Hypothese:
Spoiler
Ra Ohm wird die Motive zur Farce machen, Ra Löcker ebenso, wird jedoch zusätzlich Indizien zur Farce zu verarbeiten und obendrein einen klassischen, brachial schonungslosen Stunt [in Fachkreisen möglicherweise als „Löcker Move“ bekannt] machen.
Ein Plädoyer Zielgruppe Schöffin, ein Plädoyer Zielgruppe Schöffe.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pentax77 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:41:20

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:27:56 Jonas Fedders, STERN
Das ist ja Quark, aus der erneuerten Beziehung einen Beleg für die These der Anklage zum Motiv zu bauen. Immerhin kamen sie offenbar erst wieder zusammen als sie schon einsaß, oder erst sehr kurz vorher. Da waren die Umstände schon gar nicht mehr vergleichbar.
Oder umgekehrt gedacht würde das Motiv ja völlig zusammenbrechen wenn sie nicht wieder zusammen gekommen wären, denn:
Niemand kann ernsthaft vorhersagen, dass ein Mann, der sich selbst getrennt hat, die Beziehung zu der Frau, die vermutlich seinen Sohn getötet hat, wieder aufnimmt. Das ist eigentlich noch weiter von einem realitätsnahen Szenario entfernt wie so manche abstrakte Tathergangs-Theorie hier.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 27. Oktober 2026, 18:27:56

Gaston hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 17:59:40 Ein bisschen arg kurzsichtig, aber auch nicht mein Bier
1. Wie drängt er sich denn plötzlich zwischen die beiden? Wenn wie hier geschrieben, sie nach zwei Monaten sich wieder meldet?...
2. Ist jene Beziehung gemeint, die er ja hinterher wieder aufnehmen wollte/will, obwohl sie angeklagt ist, sein Kind getötet zu haben.
Na egal...
Es empfiehlt sich, mindestens die Liveticker zu allen Sitzungstagen zu studieren, um sich ein umfassendes Bild von dem Fall zu machen. Dann klären sich auch deine Fragen.
Das völlig Verrückte an dem Fall ist ja, dass die Staatsanwaltschaft annimmt, dass Gina Fabian ermordet habe, weil sie die vage Hoffnung gehabt habe, dass der Vater zu ihr zurückkehre, wenn der Junge nicht mehr lebe. Und da fragt man sich ja erstmal, wie kommen die darauf? Das klingt ja total weit hergeholt, aber wenn man diesen Vater vor Gericht erlebt hat - sein wirklich denkwürdiger Auftritt - dann hat man das Gefühl, okay, vielleicht haben die Ermittler dann einen Punkt und vielleicht ist Gina das tatsächlich gelungen.
Jonas Fedders, STERN

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gaston » Dienstag, 27. Oktober 2026, 17:59:40

Heckengäu hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 15:41:40 Sehe ich ganz genau so. Die Motive liegen klar sichtbar, auch wenn sie nicht ganz mit denen der Anklagebehörde übereinstimmen

- Rasende Eifersucht weil Fabian es wagte, sich zwischen SIE und M. R. zu drängen (Fundament für die Ermordung des Kindes gelegt)
- Das führte dazu dass M. R. die ohnehin fragwürdige Beziehung mit der Angeklagten beendete, um nicht wieder seinen Sohn zu verlieren
Ein bisschen arg kurzsichtig, aber auch nicht mein Bier
1. Wie drängt er sich denn plötzlich zwischen die beiden? Wenn wie hier geschrieben, sie nach zwei Monaten sich wieder meldet?...
2. Ist jene Beziehung gemeint, die er ja hinterher wieder aufnehmen wollte/will, obwohl sie angeklagt ist, sein Kind getötet zu haben.
Na egal...

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 16:56:01

Sronson hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:53:17 Herr Ohm hat ihr zu verstehen gegeben, dass sie damit rechnen muss, schuldig gesprochen zu werden. Siehe hierzu sein IV mit dem Stern vom 25. September 2026:

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=364834#p364834
Genau, Andreas Ohm fand ihre Idee der Einlassung ja auch nicht so gut - trotzdem setzte sie ihren Willen durch. Damit muss man rechnen, wenn sie - MR dixit - einen "echt Klasse starken Charakter" hat.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Dienstag, 27. Oktober 2026, 16:46:25

Pentax77 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 09:20:30 Und auf die zweimalige Nachfrage - ja ich werde ab morgen in Rostock weilen....bin mir nur mit der Zeit zum anstellen sehr unsicher, beim ersten mal habe ich es schon fast versemmelt. :oops: :D
Gute Reise und viel Glück, Zweistein-Pentax! :) ;)

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Heckengäu » Dienstag, 27. Oktober 2026, 15:41:40

Korkplatte hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:46:33 Mit den Spekulationen über Themen, die Fabian gegenüber G aufgegriffen haben könnte, liegt ihr ziemlich sicher meilenweit daneben, (vor allem wann soll das gewesen sein?) aber wenigstens wäre dann immer noch G die Täterin.
...
Es ist ermüdend, immer wieder halbgare Vermutungen und Andeutungen lesen zu müssen.
Wenigstens kommt es langsam zum Abschluss.
Sehe ich ganz genau so. Die Motive liegen klar sichtbar, auch wenn sie nicht ganz mit denen der Anklagebehörde übereinstimmen

- Rasende Eifersucht weil Fabian es wagte, sich zwischen SIE und M. R. zu drängen (Fundament für die Ermordung des Kindes gelegt)
- Das führte dazu dass M. R. die ohnehin fragwürdige Beziehung mit der Angeklagten beendete, um nicht wieder seinen Sohn zu verlieren
- Das schlug bei G. H. ihrem Fass den Boden aus, ohnehin geladen wie eine Dynamitbombe: Tötung des Störers, Bestrafung des Schuldbaren, 2 ..vernichtende Hiebe mit einem Streich

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gaston » Dienstag, 27. Oktober 2026, 14:26:52

Gastleser hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 11:25:55 Das 7min Telefonat ist weiterhin bemerkenswert, es gab eine Menge Themen: Hufbeschlag Finanzierung, Beziehung, Alkohol, die eine oder andere Rothaarige vom einen oder anderen Discounter, ...
Nein bitte, hör auf.. da draussen rennen so viele Gehirne rum, die es nicht mehr auf die Kette kriegen, so dass es schon weh tut.
Gastleser hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 11:25:55 Interessanter Gedanke von dir, möglicherweise aus Versehen die kurze narzisstische Lunte der Angeklagten angesteckt, und schon wurde das Fass zum überlaufen gebracht.

„Anzügliches“ ist in dem Alter möglicherweise etwas umfassender:
Story
BR, 25.08.2026 · 23:05 Uhr
Pornoflut und erste Liebe · Zwischen Verbot und Aufklärung
[…..] ist acht Jahre alt, als sie zum ersten Mal Pornografie sieht. Aus Schock wird regelmäßiger Konsum. Sie steht exemplarisch für viele junge Menschen, deren erstes Bild von Sexualität durch das Internet entsteht. […..]
Siehste, das ist manchmal der heisse Scheiss unter jungen Leuten, vor dem uns unsere Eltern immer warnen wollten.

Warum aus Versehen? Dämonische Durchtriebenheit hat ihren Ursprung oft in einer Übertragung, denk ich mir so als Laie. Es wird einem vermittelt, wie man was gegen wen wie einsetzt, oder man schaut es sich einfach ab. Warum soll der kleine Lümmel nicht vom Falschen gelernt haben .. Die Konsequenzen konnte er natürlich nicht absehen. Er soll in Friede ruhen...

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Dienstag, 27. Oktober 2026, 13:04:12

Korkplatte hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:46:33 Mit den Spekulationen über Themen, die Fabian gegenüber G aufgegriffen haben könnte, liegt ihr ziemlich sicher meilenweit daneben, (vor allem wann soll das gewesen sein?) […..]
Woher stammt diese Gewissheit, inspiriert von der sorgfältigen 360° Ermittlungsleistung und detaillierten, besonders zeitnahen, Spurensicherung?

Auf Schulhöfen, in Jugendclubs, findet noch immer Kommunikation offline statt, und dem eigenen Nachwuchs oder dem Nachwuchs von TZ1 könnte auch das eine oder andere zu Ohren gekommen sein.
Spoiler
Aber ok, es gab ja auch kein Mobbing, dann hat es andere Arten von schlechten Gerüchten und Worten bestimmt auch nicht gegeben. Außer vielleicht bei den Erwachsenen, so schnell wie das „Only Fans“ Thema hochschwappte, und die Freundin der Mutter dieses „Bildchen“ Thema, aufgrund der verwendeten Formulierungen, bereits vor der Tat bekannt zu sein schien, möglicherweise dann auch weiteren Personen bekannt war. Aber das konnte deiner Überzeugung nach natürlich mit Gewissheit niemals dem Opfer bekannt sein, oder?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:53:17

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Dienstag, 27. Oktober 2026, 10:13:39 Solange sie noch auf einen Freispruch hofft ... Warum sollte sie sich den Freispruch durch ein Geständnis verspielen?
Herr Ohm hat ihr zu verstehen gegeben, dass sie damit rechnen muss, schuldig gesprochen zu werden. Siehe hierzu sein IV mit dem Stern vom 25. September 2026:

https://het-forum.de/viewtopic.php?p=364834#p364834

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Dienstag, 27. Oktober 2026, 12:46:33

Mit den Spekulationen über Themen, die Fabian gegenüber G aufgegriffen haben könnte, liegt ihr ziemlich sicher meilenweit daneben, (vor allem wann soll das gewesen sein?) aber wenigstens wäre dann immer noch G die Täterin.

Finanziell, hat niemand profitiert, lediglich G hätte damit rechnen können, wenn sie nicht als TV geführt würde.

Es ist ermüdend, immer wieder halbgare Vermutungen und Andeutungen lesen zu müssen.
Wenigstens kommt es langsam zum Abschluss.

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