MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Antwort erstellen

Bestätigungscode
Geben Sie den Code genau so ein, wie Sie ihn sehen; Groß- und Kleinschreibung wird nicht unterschieden.
Smileys
:D :) ;) :( :o :shock: :? 8-) :lol: :x :P :oops: :cry: :evil: :twisted: :roll: :!: :?: :idea: :arrow: :| :mrgreen: :geek: :ugeek:

BBCode ist eingeschaltet
[img] ist eingeschaltet
[url] ist eingeschaltet
Smileys sind eingeschaltet

Die letzten Beiträge des Themas
   

Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 22:41:03

DocMitleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:43:45[…..] auch da haben Patienten oft das Problem mit dem Bedeutung von positiv und negativ (zb. die Untersuchung auf Tumormetastasen im Hirn war negativ= gute Nachricht, der HIV-Test ist positiv=schlechte Nachricht). […..]
:D genau diese Beispiele für „Verwechslungen“ hatte ich auch im Sinn, deshalb frage ich jetzt nochmals nach.

Der Gutachter hat von Seite 8 und 9 möglicherweise wiedergegeben:
  • Krankheitsprognose [kann künftig kriminelles oder gefährliches Verhalten durch eine Behandlung vermieden werden]
  • Sozialprognose [sozial integrierbar]
  • Legalprognose [delinquente Aussichten]
  • Kriminalprognose
  • Gefährlichkeitsprognose
  • Rückfallprognose
Ist die positiv-negativ Logik bei diesen Prognosen jeweils dieselbe?
Spoiler
[mit Bezug zu @Sronson Beispiel für „Deutung einer negativen Arbeitsfähigkeit Prognose“]
Prognosis quoad laborem: Prognose in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit

Dein Beispiel ist keine negative Prognose einer Ausfallwahrscheinlichkeit, z.B. „nicht mehr gesund zu sein“, sondern eine negative Prognose einer „Eintrittswahrscheinlichkeit für Gesundsein“.

Hier scheint es möglicherweise eine Prognose auf „Eintrittswahrscheinlichkeit für eine Wiederholung“, in Form „einer schweren Tat mit Nutzen einer Waffe und planmäßigen Vorgehen“. Diese Wiederholungsgefahr ist prognostisch negativ bewertet worden.

@DocMitleser welche Wahrscheinlichkeit betrachtete der Gutachter bei dieser Bewertung?

Seite 8 und 9: [im Kontext der dort genannten anderen Prognosen und Befunde, insbesondere Einsichts- und Steuerungsfähigkeit, in welche Richtung würdest du eine Prognose vermuten?]
Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:46:50 Auf Seite 8 und 9 des Gutachtens: […..]

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 21:41:26

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 21:03:19 Menschen mit einer BPS greifen äußerst selten andere Menschen an. Wenn sie austicken, können sie aber sehr wohl in ihrer Raserei Objekte zerstören. Sie sind dann wie blind und fuchteln und treten um sich.
Yggdrasil, selbst betroffen, hat uns im letzten November die 4 Borderline-Typen nach Theodore Millon vorgestellt:
Yggdrasil hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. November 2025, 11:44:31 Es gibt bei Borderline weitere Unterscheidungen, die selten erwähnt werden. Ich bemühe mal Millon.

Die von Theodore Millon postulierten vier Typen sind:

1. Impulsiver Typ: Dieser Typ neigt dazu, Impulse ohne Rücksicht auf Konsequenzen auszuagieren. Kennzeichnend sind wechselnde, launenhafte Stimmungen, eine geringe Fähigkeit zur Planung und intensive Wutausbrüche, die zu gewalttätigem oder explosivem Verhalten führen können […]
Laut Keiper leidet die Angeklagte an einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven bzw. Borderline-Typen.
Sronson hat geschrieben: ↑Sonntag, 30. November 2025, 10:54:51Ich kenne eine Betroffene persönlich, deren Aggressionen sich fast ausschließlich nach außen richten. Da geht es um Beschimpfungen, Sachbeschädigung und körperliche Übergriffe […]

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Albatros » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 21:29:26

Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:02:52 Doch das Indiz wurde heute benannt. Faserspur unter Fabians rechtem Daumennagel der lt Gutachten von einem Pullover stammen könnte, welcher sich in GH Haushalt befinden hat.
Allerdings ob sie diesen Pullover am Tattag getragen hat konnte nie geklärt werden. Und ob diese Faserspur auch anderen Kleidungsstücken zugeordnet werden kann konnte auch nicht geklärt werden im Gutachten. Evtl Massenware.
Also ein doch eher sehr schwaches Indiz.
Vielleicht hat Fabian nach dem ihn würgenden Arm gefasst, welcher seinen Hals umschloss... ?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sway » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 21:20:53

Höre grad das Q&A und JS sagt da was spannendes für die Timeline.
Wortwörtlich: „13:37 - gibt es dann eine Registrierung an einer anderen Funkzelle als am Bolzsee und es ist naheliegend dass in dem Zeitraum ein Standortwechsel stattgefunden hat“


Das heisst das Treffen am Bolzsee war vorbei uns sie ist um kurz vor halb ca. dort weg, nech?
13.26-13.34 h: Bewegungsdaten von Gs Handy zeichnen Fahrt auf, Treffen offenbar zuende
13.30 h: Das Treffen mit CD am Bolzsee endet lt. CD
13.30 h: CD fährt nach eigenen Angaben nach Lohmen zum Hort
13.34-14.06 h: Bewegungsdaten von Gs Handy zeigt stationary an, also Verbleib an einem Ort
13.37 h: FUNKZELLE G - Umfeld Bolzsee
13.39-13.41 h: Nachricht G an M - Liebesbekundungen
13.41-14.06 h: G nutzt ihr (aktives) Handy nicht
D.h. Ca. 8 Minuten reine Fahrt danach, Liebesbekundungen. Vermeintlich kurz bevor sie zündeln geht.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 21:03:19

DocMitleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:43:45 Ich erinnere mich zb. an eine junge Frau mit Borderline-Störung, die erst unruhig auf dem Gang umher lief und dann plötzlich fremdagressiv auf Intensivstation ine in Zimmer rannte und anfing zu randalieren und wild Schläuche und Kabel abzuziehen. Sie wurde mit ihren geschätzt 50 Kilo Körpergewicht am Ende von 5 Polizisten herausgetragen. Zeigt bezüglich dieses Falles nur, dass auch Borderline in Fremdaggression umschlagen kann und auch zierliche Frauen enorme Kräfte entwickeln können. Wobei ich bei Frau H. in diesem Fall eher die Psychopathie im Vordergrund sehe.
Menschen mit einer BPS greifen äußerst selten andere Menschen an. Wenn sie austicken, können sie aber sehr wohl in ihrer Raserei Objekte zerstören. Sie sind dann wie blind und fuchteln und treten um sich. Soweit man mir erzählte, empfinden sie eine große Not, extreme Bedrohung, Angst, Panik, Wut, alles zusammen. Muss definitiv schlimm sein. Außenstehende können diese Schübe sehr schwer einordnen, stehen oft hilflos da.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:45:43

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:18:18 Gab es wirklich einen anderen irregulären Schlüssel, oder hat @Waldi es nur vermutet? Ich meine, F hatte seinen Schlüssel und hatte ihn am Tattag nicht mitgenommen, sondern zuhause gelassen. Oder irre ich mich? Bei dieser Flut an Informationen verliert man irgendwann den Überblick. :?
Waldi hat sich darauf berufen und das aufgegriffen.
Lasse ich jetzt als Vollzitat, damit die Herkunft besser dargestellt ist.
Heckengäu hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 10:16:35 RTL

Vor 2 Minuten
Svenja Hoffmann
Woher wusste Gina H., dass Fabian an diesem Tag zu Hause war?
Hierbei handelt es sich laut Schleys Aussage um einen Punkt, der nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte.
„Denkbar ist, dass die Angeklagte bereits am 9.10. in Güstrow gewesen und mit Fabian ein Treffen für den 10.10. vereinbart hat.“
Dafür spreche eine Zeugensichtung eines kupfer-orangefarbenen Ford Rangers am 9.10. um etwa 14:30 Uhr in der Nebenstraße von Fabians Wohnung. Und: Auch beim bloßen Vorbeifahren sei Fabians Fahrrad vor der Haustür erkennbar, was zeigte, dass er sich zu Hause befunden habe.
Außerdem habe Fabian die Wohnung relativ spontan verlassen, da er sein Handy und seinen regulären Schlüssel zu Hause gelassen habe.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von DocMitleser » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:43:45

Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:40:59 Eigentlich erübrigt sich die Frage ja fast schon: Bist du Psychiater?
Nein, ich bin in der somatischen Medizin unterwegs (also "körperliche Erkrankungen", wenn man das so unterscheiden möchte). Auch da werden Gutachten geschrieben für EU-Renten, Versicherungen, Berufsgenossenschaften und auch Gerichte. Und auch da haben Patienten oft das Problem mit dem Bedeutung von positiv und negativ (zb. die Untersuchung auf Tumormetastasen im Hirn war negativ= gute Nachricht, der HIV-Test ist positiv=schlechte Nachricht). Und auch in der somatischen Medizin hat man manchmal zusätzlich psychiatrisch erkrankte Patienten. Ich erinnere mich zb. an eine junge Frau mit Borderline-Störung, die erst unruhig auf dem Gang umher lief und dann plötzlich fremdagressiv auf Intensivstation ine in Zimmer rannte und anfing zu randalieren und wild Schläuche und Kabel abzuziehen. Sie wurde mit ihren geschätzt 50 Kilo Körpergewicht am Ende von 5 Polizisten herausgetragen. Zeigt bezüglich dieses Falles nur, dass auch Borderline in Fremdaggression umschlagen kann und auch zierliche Frauen enorme Kräfte entwickeln können. Wobei ich bei Frau H. in diesem Fall eher die Psychopathie im Vordergrund sehe.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:22:20

Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:02:52 Doch das Indiz wurde heute benannt. Faserspur unter Fabians rechtem Daumennagel der lt Gutachten von einem Pullover stammen könnte, welcher sich in GH Haushalt befinden hat.
Allerdings ob sie diesen Pullover am Tattag getragen hat konnte nie geklärt werden. Und ob diese Faserspur auch anderen Kleidungsstücken zugeordnet werden kann konnte auch nicht geklärt werden im Gutachten. Evtl Massenware.
Also ein doch eher sehr schwaches Indiz.
Ich sehe dieses Indiz nicht als so schwach an. Würde der Pullover, von dem die Faser unter Fabians Fingernagel stammt, nicht Gina gehören, müsste man sich fragen, wie sie dorthin gelangt ist. In meiner Vorstellung kann eine solche Faser nur dann unter den Fingernagel geraten, wenn man aktiv nach jmd. bzw. dessen Kleidung greift.

Das ist nämlich auch der Grund, warum Opfer, die sich während eines Todeskampfes gegen ihren Peiniger wehren, DNA-Spuren des Täters unter den Fingernägeln aufweisen, bspw. in Form von Hautschuppen. Vielleicht hat Fabian nach hinten gefasst, als er gewürgt wurde.

^^^^^^
Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:46:50Kritik an denkmalgeschützten und emphatischen Inventar gab es bereits von @Sronson
Und hier:
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 28. Mai 2026, 21:38:32 Deine Frauenverachtung in allen Ehren, aber eine Großmutter ist sie noch lange nicht.
@Pitahaya
Wenn man sich Heckis Ausbrüche nicht zu Herzen nimmt, gewöhnt man sich schnell an seine Art.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:18:18

Korkplatte hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:59:04 Hat er nur dieses Mal nicht gemacht. Dieses Mal hat er einen anderen Schlüssel mitgenommen. Der wo auch immer abgeblieben ist.
Gab es wirklich einen anderen irregulären Schlüssel, oder hat @Waldi es nur vermutet? Ich meine, F hatte seinen Schlüssel und hatte ihn am Tattag nicht mitgenommen, sondern zuhause gelassen. Oder irre ich mich? Bei dieser Flut an Informationen verliert man irgendwann den Überblick. :?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 20:02:52

batho66 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:15:20 Ich finde, sie haben das Motiv noch mal klarer benannt.

Aber mir fehlt ein Indiz: Gab es nicht Faserspuren unter den Fingernägeln von Fabian? Oder erinnere ich das falsch?
Doch das Indiz wurde heute benannt. Faserspur unter Fabians rechtem Daumennagel der lt Gutachten von einem Pullover stammen könnte, welcher sich in GH Haushalt befinden hat.
Allerdings ob sie diesen Pullover am Tattag getragen hat konnte nie geklärt werden. Und ob diese Faserspur auch anderen Kleidungsstücken zugeordnet werden kann konnte auch nicht geklärt werden im Gutachten. Evtl Massenware.
Also ein doch eher sehr schwaches Indiz.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:59:56

Wo ist eigentlich @Gastikus?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Korkplatte » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:59:04

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:49:17 Ich vermute, dass sein regulärer Schlüssel einfach neben der Wohnungstür an einem Schlüsselbrett hing und er ihn von dort nahm und direkt in die Hosen- oder Jackentasche steckte, bevor er aus der Wohnung ging. Bzgl. seiner sportlichen und Jugendclub-Aktivitäten wäre es wohl das Praktischste gewesen.
Hat er nur dieses Mal nicht gemacht. Dieses Mal hat er einen anderen Schlüssel mitgenommen. Der wo auch immer abgeblieben ist.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:58:19

Korkplatte hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:12:36 Aber Anstand hat man, oder eben nicht.
Ist ein dehnbarer Begriff. Hat man oder lernt man. Ist ihr vllt. rausgerutscht. Die Nerven (Stressball kurz auf den Boden gefallen?) Muss mich nicht wundern oder empören. So what?

So richtig unanständig ist es zu morden. Da scheiden sich nicht die Geister. Oder?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Keks22 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:54:58

Sway hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:42:26 Vielleicht wollte sie eben NICHT dass er angeknabbert wird und hat es deshalb gehoohelt (schliesslich fressen Tiere oft Weichteile, zum Beispiel im Gesicht). Das war ja nach dem Brand (beabsichtigt?) unversehrt.
Naja Heer Schley hat ja nun mal seine Theorie vorgestellt.
Wie soll denn nun die richterliche Instanz das bewerten?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:49:17

Korkplatte hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:05:46 Natürlich nicht. Aber der Ranzen war für den Tag vielleicht schon gepackt, da erst morgens entschieden wurde, er (der Junge) bleibt daheim. Zumindest besteht die Möglichkeit, dass eben sein Schlüssel nicht direkt bei der Tür war, sondern eben im Ranzen oder im Zimmer. Der Ranzen war das naheliegendste bei meiner VERMUTUNG.
Ich vermute, dass sein regulärer Schlüssel einfach neben der Wohnungstür an einem Schlüsselbrett hing und er ihn von dort nahm und direkt in die Hosen- oder Jackentasche steckte, bevor er aus der Wohnung ging. Bzgl. seiner sportlichen und Jugendclub-Aktivitäten wäre es wohl das Praktischste gewesen.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Gastleser » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:46:50

Pitahaya11 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:14:15 Ich bin dir ja sehr dankbar fürs fleißige Tickern, Heckengäu. Und auch deine humorvollen (wenn auch oft makabren), geradezu literarisch reich ausgeschmückten, wie auch die informativen Beiträge weiß ich zu schätzen.

[…..]Dein Frauenbild grenzt an ein Feindbild.

Und ich bin nicht der Meinung, dass du es dir erlauben kannst, weil du hier fleißig tickerst.

Denk mal drüber nach. :)
Kritik an denkmalgeschützten und emphatischen Inventar gab es bereits von @Sronson
Hecki, Du intolerante Socke!
, aber konservativ sein, heißt Feuer und Glut weitergeben, nicht die kalte Asche.

Die Bereicherung des H.E.T. mit seiner Meinung und Prosa ist nicht beschränkt aufs Tickern, dazu gab es tolle, kreative und vorbildliche Beispiele im Paderborn-Frauke-Thema, aber auch hier, wie seine Einwürfe den einen oder die andere wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholte und das Denken ankurbelte. Provokation ist ein Stilmittel.


^^^^^^

Rinos hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 18:04:39 „Die Schwere der Tat, das Nutzen einer Waffe, das planmäßige Vorgehen sind prognostisch negativ zu bewerten.“

Den Satz von Hr. Dr. Keiper durch KI übersetzt:
[…..] Konkret: Das Risiko, dass die Person wieder straffällig wird oder eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, wird aufgrund dieser Punkte als hoch eingeschätzt.
Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17:14:33 „Prognostisch negativ“ bedeutet mMn, dass ein Umstand als ungünstig für die zukünftige Entwicklung angesehen wird. Auf den vorliegenden Fall bezogen würde das heißen, dass ein Risiko für weitere schwere Straftaten besteht. […..]
DocMitleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17:34:03 Genau so ist es. Prognostisch negativ in medizinischen Gutachten (ich habe selbst das ein oder andere verfasst) bedeutet, dass nicht von einer Besserung (oder gar Heilung) auszugehen ist, wobei Prognosen Wahrscheinlichkeiten und keine Garantien darstellen.
Ihr seid in der Mehrzahl, wenn die Ticker den Zusammenhang des geäußerten Satzes richtig wiedergegeben haben sollten.
Und möglicherweise habe ich dann
Spoiler
Auf Seite 8 und 9 des Gutachtens:
Spoiler
17min00

Sie hat die Rolle als Mutter gegenüber ihrem Sohn, ihre Rolle als Enkelin gegenüber der den betagten Großeltern übernommen. Sie hat erfolgreich an Reitturnieren teilgenommen.

Sie ist äh sie hat eine Beziehung geführt. Sie hat durchaus auch gesünde Anteile in ihrer Entwicklung. Das hat er quasi damit aufgeführt. Ähm es kann ausgeschlossen werden, dass ihre Steuerungsfähigkeit vermindert oder sogar aufgehoben war.

Ähm es liegt keine Störung in der Einsichtsfähigkeit vor. Es war jederzeit möglich für sie das Unrecht zu erkennen. Sie bestreitet die Tat die Beteiligung an der Tat. Sie lehnt gegenüber Tieren und Menschen Gewalt ab.

Ähm, die Angekleklagte beschreibt sich als Verantwortungsbewusst und zu dem Zeitpunkt, als er das vorliest, blättert er dann quasi die neunte Seite des Gutachtens um.

Ähm, bei ihr besteht durchaus funktionierende Alltagsroutine.

Ihre Realitätskontrolle war intakt.

Aktuell lehnt sie in der JVA eine medikamentöse Behandlung ab. Die Psychologin beschreibt sie, die parallel dort eben auch äh betreut hat, äh äh beschreibt sie als stabil.

Ähm nach sorgfältiger Abwegung, so sagt er, kann auf Sicherheit ausgeschlossen werden, dass die Steuerungsfähigkeit ausgeschlossen war.

Ähm, wenn die Tat so abgelaufen sein sollte, wie angeklagt, sprechen äh das planmäßige Vorgehen, das längere Warten, das Kontrollieren des Tatortes, ähm diese Sachen sprechen gegen eine Beeinträchtigung der Steuerungsfähigkeit.

18min46

Wenn die wenn der Angeklagten die Tat nachgewiesen wird, wäre die Schwere der Tat, das Benutzen einer Waffe und das Nachverhalten äh prognostisch negativ zu werden.


So, dann erzählt er von einem ähm Eigenschaftstest für Psychopathen, bei dem es so 20 Items gibt, äh und wo man quasi jeden Item beantworten kann nach einer bestimmten Fragestellung und man kann da ankreuzen. drei Varianten 0 vielleicht, 1 nein, 2 ja und je mehr Punkte man äh bei diesem Test quasi erreicht, desto eher ist man Psychopath.

Ähm der Test kommt aus Amerika. Äh […..]

https://youtu.be/dZp_4atMmeM?t=1021
Spoiler

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sway » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:42:26

Keks22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:21:06 Nein, bei mir tun sich weiterhin Fragezeichen auf.
Der KEKS istnoch nicht mürbe geworden und bröselt auch nicht so vor sich hin.
Aber heute will ich mir nicht wieder die Schimpfe antun.

Allerdings finde ich es doch erwähnenswert, das der verehrte Herr Schley davon spricht das GH gewollt habe das Fabian von Wildtieren gefressen wird aber auf der anderen Seite doch daran interessiert war, mit MR zu suchen und zu finden und es dann schließlich am 13.10 doch nicht mehr aushalten konnte das Fabian endlich gefunden wird.
Vielleicht wollte sie eben NICHT dass er angeknabbert wird und hat es deshalb gehoohelt (schliesslich fressen Tiere oft Weichteile, zum Beispiel im Gesicht). Das war ja nach dem Brand (beabsichtigt?) unversehrt.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Sronson » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:40:59

DocMitleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 17:34:03 Genau so ist es. Prognostisch negativ in medizinischen Gutachten (ich habe selbst das ein oder andere verfasst) bedeutet, dass nicht von einer Besserung (oder gar Heilung) auszugehen ist, wobei Prognosen Wahrscheinlichkeiten und keine Garantien darstellen.
Eigentlich erübrigt sich die Frage ja fast schon: Bist du Psychiater?

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von Pitahaya11 » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:40:13

InesGaster hat geschrieben: ↑Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:23:04 Mir geht es darum, einerseits hat soll G.H. den Tümpel ausgesucht haben, wegen dem Wildschweinfrass zur Vernichtung der sterblichen Überreste und andererseits dann nochmal später gesucht haben, ob das auch funktioniert? Und aus Letzterem wird dann was abgeleitet?
Das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Hm, ja, eigentlich hätte es umgekehrt sein müssen, oder? Erst sich darüber informieren, ob es funktioniert. Dann Tümpel aufsuchen. Wenn's dann ihre Absicht gewesen sein sollte, dass die Überreste von Wildschweinen gefressen werden sollten.

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

von InesGaster » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 19:23:04

@Sronson
Bei den Zitaten zu Schweinssuhle: falsch geklickt und vorschnell abgeschickt. Entweder beide Kommentare löschen oder verbinden?

Mir geht es darum, einerseits hat soll G.H. den Tümpel ausgesucht haben, wegen dem Wildschweinfrass zur Vernichtung der sterblichen Überreste und andererseits dann nochmal später gesucht haben, ob das auch funktioniert? Und aus Letzterem wird dann was abgeleitet?
Das ist für mich nicht nachvollziehbar.

Nach oben