von Heckengäu » Donnerstag, 29. Oktober 2026, 11:16:08
bamberg24
11:14
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Autoreinigung wird zum nächsten Indiz
Auch die Reinigung von Gina H.s Auto am Abend des 10. Oktober spielt für Oliver Schley eine Rolle.
Gina H. hatte erklärt, ein Bekannter habe sie zuvor wiederholt wegen des verschmutzten Fahrzeugs aufgezogen. Diese Begründung überzeugt die Staatsanwaltschaft nicht.
Schley wertet die Erklärung als Schutzbehauptung. Nach Auffassung der Anklage habe Gina H. damit versucht, die „Spurenbeseitigung rechtfertigen“ zu wollen.
Für die Staatsanwaltschaft fügt sich auch dieser Punkt in die von ihr dargestellte Indizienkette ein.
11:12
29.10.2026
Staatsanwaltschaft wertet weitere Aussagen als mögliches Täterwissen
Oliver Schley nennt nun eine weitere Nachricht von Gina H., die aus Sicht der Staatsanwaltschaft auffällig ist.
Darin habe sie „ohne erkennbaren Kontext“ über DNA-Spuren an Wasser- und Brandleichen gesprochen. Auch das Anschlagen von Leichenspürhunden am Inselsee habe sie als „absoluten Schwachsinn“ bezeichnet.
Für Schley sind solche Aussagen deshalb von Bedeutung, weil sie aus Sicht der Anklage auf Kenntnisse hindeuten könnten, die Gina H. zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht hätte haben dürfen.
Die Staatsanwaltschaft zieht daraus den Schluss, dass Gina H. bereits gewusst haben soll, wo sich Fabians Leichnam befand.
11:08
29.10.2026
Grillanzünder wird zum möglichen Schlüsselindiz
Besondere Bedeutung misst Oliver Schley einer bei Gina H. gefundenen Flasche Grillanzünder bei. Deren Inhalt habe nach Darstellung der Staatsanwaltschaft große Ähnlichkeit mit der Substanz aufgewiesen, die am Leichnam festgestellt worden sei.
Hinzu komme die fehlende Menge: Aus der Flasche hätten etwa 500 bis 600 Milliliter gefehlt – genau jene Größenordnung, die nach Einschätzung des Sachverständigen zum Entzünden ausgereicht haben könnte.
Noch schwerer wiegt für Schley ein anderer Punkt: Gina H. habe bereits über Grillanzünder gesprochen, bevor die Ermittler selbst von einem Brandbeschleuniger wussten. Für den Staatsanwalt könne es sich dabei nur um „Täterwissen“ gehandelt haben.
In diesem Moment wendet sich Gina H. leise an ihren Verteidiger Andreas Ohm und sagt: „Woher soll ich das wissen?“
11:06
29.10.2026
Handydaten sollen Zeitpunkt des Treffens eingrenzen
Für die Staatsanwaltschaft ist jetzt entscheidend, wie lange Gina H. mit Christian D. zusammen war – und ob danach noch genügend Zeit blieb, Fabians Leichnam in Brand zu setzen.
Die Ermittler stützen sich dabei auf Handydaten, aus denen sie den mutmaßlichen Zeitpunkt ableiten, zu dem das Treffen beendet gewesen sein soll.
Die Erklärung der Verteidigung, Gina H. und Christian D. hätten während des Treffens lediglich nebeneinander ihre Smartphones benutzt, überzeugt Oliver Schley nicht. Er bezeichnet diese Darstellung als „abwegig“.
Während dieser Ausführungen richtet Richter Holger Schütt seinen Blick immer wieder intensiv auf Gina H.
11:01
29.10.2026
Brandzeitpunkt lässt sich nicht exakt festlegen
Auch bei der Frage, wann Fabians Leichnam in Brand gesetzt worden sein soll, bleibt nach Darstellung der Staatsanwaltschaft eine gewisse Unsicherheit.
Der Sachverständige ging von einer Brenndauer von ungefähr eineinhalb Stunden aus, konnte nach den bisherigen Erkenntnissen aber auch eine längere Dauer nicht ausschließen.
Für wahrscheinlicher hält Oliver Schley deshalb ein späteres Geschehen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft könnte Gina H. den Leichnam erst nach dem Treffen mit Christian D. angezündet haben.
Schley begründet diese Annahme damit, dass Gina H. zu diesem Zeitpunkt „in Panik verfallen“ sei.
10:58
29.10.2026
Tatmesser konnte nicht eindeutig bestimmt werden
Welche Waffe bei der Tötung eingesetzt worden sein soll, lässt sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei feststellen.
Auch das Campingmesser von Gina H.s Nachbarn Olaf K. wertet Oliver Schley trotz der „sonderbaren Auffindesituation“ nicht als nachgewiesene Tatwaffe.
Seine Formulierung dazu ist eindeutig: „Die Staatsanwaltschaft sieht es nicht als bewiesen an.“
Damit bleibt die konkrete Tatwaffe weiterhin ungeklär
10:56
29.10.2026
Wie Fabian genau getötet wurde, bleibt offen
Den exakten Ablauf der Tötung konnte die Beweisaufnahme nach Einschätzung von Oliver Schley nicht zweifelsfrei klären.
Der Rechtsmediziner habe als mögliches Szenario beschrieben, dass Fabian von hinten mit einem Arm „umfasst und gewürgt“ worden sein könnte.
Schley verweist darauf, dass eine solche Vorgehensweise für Gina H. „anatomisch auch leistbar gewesen“ wäre.
Damit bleibt offen, wie die einzelnen Verletzungen genau entstanden sind. Die Staatsanwaltschaft sieht diese Unsicherheit jedoch nicht als Widerspruch zu ihrer grundsätzlichen Tatannahme.
10:54
29.10.2026
Faserspuren an Fabians Kleidung rücken in den Fokus
Die Staatsanwaltschaft verweist nun auf weitere Spuren, die aus ihrer Sicht eine Verbindung zwischen Gina H. und Fabian herstellen.
An Fabians Ärmelbündchen sei eine Polyesterfaser gefunden worden, die mit einer Reiterhose übereinstimme, die Gina H. am Tattag getragen haben soll.
Hinzu komme eine weitere Faser unter einem Fingernagel von Fabian. Diese soll nach Angaben der Anklage zu einem Pullover der Angeklagten passen.
Für die Staatsanwaltschaft sind auch diese Funde weitere Bausteine in der von ihr vorgetragenen Indizienkette.
10:49
29.10.2026
Schuhspuren am Tümpel werden zum weiteren Indiz
Am Tatort fanden Ermittler neben Abdrücken von Fabians Temu-Schuhen auch Spuren von PAMMYS-Sportschuhen.
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft gibt es ein Foto, das Gina H. am Tattag mit Schuhen dieser Marke zeigt.
Oliver Schley leitet daraus ab, dass sich Fabian und Gina H. gemeinsam im Bereich des Tümpels bewegt haben sollen.
Die Möglichkeit, dass dort zufällig eine andere Person mit identischen Schuhen unterwegs gewesen sein könnte, weist der Staatsanwalt zurück. Das sei „absolut abwegig“.
bamberg24
11:14
29.10.2026
NEUESTES UPDATE
Autoreinigung wird zum nächsten Indiz
Auch die Reinigung von Gina H.s Auto am Abend des 10. Oktober spielt für Oliver Schley eine Rolle.
Gina H. hatte erklärt, ein Bekannter habe sie zuvor wiederholt wegen des verschmutzten Fahrzeugs aufgezogen. Diese Begründung überzeugt die Staatsanwaltschaft nicht.
Schley wertet die Erklärung als Schutzbehauptung. Nach Auffassung der Anklage habe Gina H. damit versucht, die „Spurenbeseitigung rechtfertigen“ zu wollen.
Für die Staatsanwaltschaft fügt sich auch dieser Punkt in die von ihr dargestellte Indizienkette ein.
11:12
29.10.2026
Staatsanwaltschaft wertet weitere Aussagen als mögliches Täterwissen
Oliver Schley nennt nun eine weitere Nachricht von Gina H., die aus Sicht der Staatsanwaltschaft auffällig ist.
Darin habe sie „ohne erkennbaren Kontext“ über DNA-Spuren an Wasser- und Brandleichen gesprochen. Auch das Anschlagen von Leichenspürhunden am Inselsee habe sie als „absoluten Schwachsinn“ bezeichnet.
Für Schley sind solche Aussagen deshalb von Bedeutung, weil sie aus Sicht der Anklage auf Kenntnisse hindeuten könnten, die Gina H. zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch nicht hätte haben dürfen.
Die Staatsanwaltschaft zieht daraus den Schluss, dass Gina H. bereits gewusst haben soll, wo sich Fabians Leichnam befand.
11:08
29.10.2026
Grillanzünder wird zum möglichen Schlüsselindiz
Besondere Bedeutung misst Oliver Schley einer bei Gina H. gefundenen Flasche Grillanzünder bei. Deren Inhalt habe nach Darstellung der Staatsanwaltschaft große Ähnlichkeit mit der Substanz aufgewiesen, die am Leichnam festgestellt worden sei.
Hinzu komme die fehlende Menge: Aus der Flasche hätten etwa 500 bis 600 Milliliter gefehlt – genau jene Größenordnung, die nach Einschätzung des Sachverständigen zum Entzünden ausgereicht haben könnte.
Noch schwerer wiegt für Schley ein anderer Punkt: Gina H. habe bereits über Grillanzünder gesprochen, bevor die Ermittler selbst von einem Brandbeschleuniger wussten. Für den Staatsanwalt könne es sich dabei nur um „Täterwissen“ gehandelt haben.
In diesem Moment wendet sich Gina H. leise an ihren Verteidiger Andreas Ohm und sagt: „Woher soll ich das wissen?“
11:06
29.10.2026
Handydaten sollen Zeitpunkt des Treffens eingrenzen
Für die Staatsanwaltschaft ist jetzt entscheidend, wie lange Gina H. mit Christian D. zusammen war – und ob danach noch genügend Zeit blieb, Fabians Leichnam in Brand zu setzen.
Die Ermittler stützen sich dabei auf Handydaten, aus denen sie den mutmaßlichen Zeitpunkt ableiten, zu dem das Treffen beendet gewesen sein soll.
Die Erklärung der Verteidigung, Gina H. und Christian D. hätten während des Treffens lediglich nebeneinander ihre Smartphones benutzt, überzeugt Oliver Schley nicht. Er bezeichnet diese Darstellung als „abwegig“.
Während dieser Ausführungen richtet Richter Holger Schütt seinen Blick immer wieder intensiv auf Gina H.
11:01
29.10.2026
Brandzeitpunkt lässt sich nicht exakt festlegen
Auch bei der Frage, wann Fabians Leichnam in Brand gesetzt worden sein soll, bleibt nach Darstellung der Staatsanwaltschaft eine gewisse Unsicherheit.
Der Sachverständige ging von einer Brenndauer von ungefähr eineinhalb Stunden aus, konnte nach den bisherigen Erkenntnissen aber auch eine längere Dauer nicht ausschließen.
Für wahrscheinlicher hält Oliver Schley deshalb ein späteres Geschehen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft könnte Gina H. den Leichnam erst nach dem Treffen mit Christian D. angezündet haben.
Schley begründet diese Annahme damit, dass Gina H. zu diesem Zeitpunkt „in Panik verfallen“ sei.
10:58
29.10.2026
Tatmesser konnte nicht eindeutig bestimmt werden
Welche Waffe bei der Tötung eingesetzt worden sein soll, lässt sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft nicht zweifelsfrei feststellen.
Auch das Campingmesser von Gina H.s Nachbarn Olaf K. wertet Oliver Schley trotz der „sonderbaren Auffindesituation“ nicht als nachgewiesene Tatwaffe.
Seine Formulierung dazu ist eindeutig: „Die Staatsanwaltschaft sieht es nicht als bewiesen an.“
Damit bleibt die konkrete Tatwaffe weiterhin ungeklär
10:56
29.10.2026
Wie Fabian genau getötet wurde, bleibt offen
Den exakten Ablauf der Tötung konnte die Beweisaufnahme nach Einschätzung von Oliver Schley nicht zweifelsfrei klären.
Der Rechtsmediziner habe als mögliches Szenario beschrieben, dass Fabian von hinten mit einem Arm „umfasst und gewürgt“ worden sein könnte.
Schley verweist darauf, dass eine solche Vorgehensweise für Gina H. „anatomisch auch leistbar gewesen“ wäre.
Damit bleibt offen, wie die einzelnen Verletzungen genau entstanden sind. Die Staatsanwaltschaft sieht diese Unsicherheit jedoch nicht als Widerspruch zu ihrer grundsätzlichen Tatannahme.
10:54
29.10.2026
Faserspuren an Fabians Kleidung rücken in den Fokus
Die Staatsanwaltschaft verweist nun auf weitere Spuren, die aus ihrer Sicht eine Verbindung zwischen Gina H. und Fabian herstellen.
An Fabians Ärmelbündchen sei eine Polyesterfaser gefunden worden, die mit einer Reiterhose übereinstimme, die Gina H. am Tattag getragen haben soll.
Hinzu komme eine weitere Faser unter einem Fingernagel von Fabian. Diese soll nach Angaben der Anklage zu einem Pullover der Angeklagten passen.
Für die Staatsanwaltschaft sind auch diese Funde weitere Bausteine in der von ihr vorgetragenen Indizienkette.
10:49
29.10.2026
Schuhspuren am Tümpel werden zum weiteren Indiz
Am Tatort fanden Ermittler neben Abdrücken von Fabians Temu-Schuhen auch Spuren von PAMMYS-Sportschuhen.
Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft gibt es ein Foto, das Gina H. am Tattag mit Schuhen dieser Marke zeigt.
Oliver Schley leitet daraus ab, dass sich Fabian und Gina H. gemeinsam im Bereich des Tümpels bewegt haben sollen.
Die Möglichkeit, dass dort zufällig eine andere Person mit identischen Schuhen unterwegs gewesen sein könnte, weist der Staatsanwalt zurück. Das sei „absolut abwegig“.