MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: [NEU] Karsten & Sabine U. (59 †, 60 †), Wennigsen/Hannover, 2022
Anja Aichele, Vierfachmord von Annecy 2012, Annika Brill, Tristan Brübach, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Sonja Engelbrecht, Trude Espas, Regina Fischer, Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Karl M. (Berlin), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), Gabby Petito, Heike Rimbach, Elmar Rösch, Gustav Adolf Ruff, Carina S. (Iserlohn), Hannah S. (Hamm), Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Elisabeth Theisen, Nicky Verstappen
Meret

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Meret »

@Widasedumi

Wirklich neue Erkenntnisse konnte ich nicht gewinnen aus dem Artikel! Aber diese beiden Absätze bergen doch eine gewissen Hoffnung, finde ich:

"...Die Relikte werden derzeit mit allen Methoden untersucht, die moderne forensische Labore hergeben. Dann wird man recht schnell wissen, ob Sonja Engelbrecht bereits kurz nach ihrem Verschwinden tot war. Und auch, wie sie umgebracht wurde.

Auch die Profiler – „Operative Fallanalyse“ heißt es im Polizeijargon – beugen sich noch einmal über den Fall. Sie können in das Gehirn von Tätern kriechen, auch wenn sie diese (noch) nicht kennen. Die Suche nach Sonja Engelbrechts Mörder läuft auf Hochtouren..."


Sonjas Schicksal löst noch immer so viele Emotionen aus! Das sieht man hier im Forum, das konnte man auch in einem anderen Forum beobachten. Die SZ druckt in ihrer Wochenendausgabe einen ganzseitigen Artikel, den viele Menschen lesen. Ich finde das gut.

Und bestimmt werden einige SZ-Leser in Folge auch den Weg zu den verschiedenen Einträgen im Netz finden, auch zur Homepage, welche @Dwarf u.a. in Zusammenarbeit mit Sonjas Eltern erstellt hat. Nun bewerten Foristen hier und anderswo die Darstellung als einseitig.

Jede veröffentlichte Zeile, egal wo, gibt immer einen subjektiven Eindruck wieder. Hier wurde mal In Cold Blood als Beispiel eingebracht. Truman Capote hatte tatsächlich versucht objektiv zu bleiben. Ist ihm das gelungen? Ich finde nicht, habe das Buch im Original und in der Übersetzung mehrfach gelesen, ebenso Literatur darüber. Einige Literaturwissenschaftler führen das Genre Non-fiction-Literatur oder New Journalism sogar auf ihn zurück. Noch heute werden wissenschaftliche Arbeiten darüber geschrieben, ob eine nicht subjektiv geprägte Berichterstattung möglich ist. Wie erwähnt, ich glaube das nicht! Alle unsere Nachrichten sind geprägt, von verschiedenen Hintergründen und Voraussetzungen wie z.B. kulturelle Hintergründe, Zeitgeist, Alter und noch vieles mehr.

Dennoch gibt es doch viele Details auf der Webseite, die interessant sind. Die wir alle sonst nicht wüssten. Ich glaube nicht, dass die Leser der Webseite nicht erkennen zu können, dass Sonjas Familie daran mitgewirkt hat. Steht das nicht schon auf der Eingangsseite?! Wenn ihnen also nur die Infos dieser Homepage vorliegen und sie sich nicht noch über weitere Quellen informieren möchten, finde ich das auch nicht so schlimm. Sie werden den Fall ohnehin nicht lösen. Und so lange niemand die Echtnamen veröffentlicht, werden die Betroffenen davon nicht tangiert.

Diese Streits in den Foren erscheinen mir nicht zielführend. Wer sich schon länger mit dem Fall beschäftigt, kennt die Ideen und Meinungen der verschiedenen Fraktionen bereits ganz genau. Gegenseitiges Abwatschen bringt nichts. Das hilft auch Sonjas Familie und den ehemaligen Freunden nichts - und dient es der Aufklärung des Falls? Glaubt Ihr das?

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Rimini hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 12:57:54
...oder ob es sich nicht doch um einen Serienmörder handelte.
Ich glaube nicht an einen Serienmörder, weil Sonja nicht in ein fremdes Auto gestiegen wäre.
Das nehme ich ihrer Mutter uneingeschränkt ab.
Und ich glaube es ihr umso mehr, weil ich von der Telefon-SMP-Geschichte nichts halte.
Es ist meine subjektive Meinung, ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


NeuerColumbo

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von NeuerColumbo »

Ich weiß nicht, was die SZ mit diesem Unsinn erreichen will. Die Leichen von Sabine P. und Eugen lagen keineswegs in der Nähe von Sonja Engelbrechts Oberschenkelknochen, sondern in einem ganz anderem Waldstück in der Nähe von Kipfenberg, nämlich auf der anderen Seite der Altmühl!

Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

NeuerColumbo hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 13:36:34
Ich weiß nicht, was die SZ mit diesem Unsinn erreichen will. Die Leichen von Sabine P. und Eugen lagen keineswegs in der Nähe von Sonja Engelbrechts Oberschenkelknochen, sondern in einem ganz anderem Waldstück in der Nähe von Kipfenberg, nämlich auf der anderen Seite der Altmühl!
Dasselbe habe ich mir auch gedacht. Abgesehen davon sah man doch bisher keinen Zusammenhang zwischen Sabine P. und Eugen zu Sonja E.. Das Paar hatte anscheinend mit Drogen zu tun und man hatte schon 3 Verdächtige festgenommen, die man aber aus Mangel an Beweisen wieder freilassen musste.

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

NeuerColumbo hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 13:36:34
Ich weiß nicht, was die SZ mit diesem Unsinn erreichen will. Die Leichen von Sabine P. und Eugen lagen keineswegs in der Nähe von Sonja Engelbrechts Oberschenkelknochen, sondern in einem ganz anderem Waldstück in der Nähe von Kipfenberg, nämlich auf der anderen Seite der Altmühl!
@NeuerColumbo

Danke, für deine Auffrischung über die diversen Fundorte. Dieses "Zusammenziehen" von Gebeinen könnte eine versteckte Suggerierung des Gedankens eines Serienmörders unterzujubeln beabsichtigen. Der Serienmörder wäre nicht ermittelbar. Die Akten könnten weiterhin von der Aufklärung träumen. Die Ermittlungsbehörden braucht sich in nichts revidieren. Und alles ist in bester Ordnung.

Dieses andere Paar bei Kipfenberg hatte Drogenprobleme. Drogen spielten auch in Münchner Discos teilweise eine Rolle. Hier könnte man versuchen, einen Drogendealer ins Kalkül zu bringen. Der N.D., der mir vorschwebt, hatte so viel auf dem Kerbholz, dass ihm solche Dealereien ebenfalls zuzutrauen wären. Gerade weil er sexuell jegliche Anstandsgrenzen überschritt, könnte er auch Drogen zur Gefügigmachung seiner Opfer eingesetzt haben? Er könnte sehr perverse Wünsche gehabt haben, weil bei Sexualtätern die Reize immer stärker sein müssen, um Gefallen haben zu können. Doch ohne Sedierung ist das gar nicht so einfach möglich. Auch von Sonja las ich einmal, dass auch ihr schon Drogen angeboten worden seien. Sollte Sonjas Mörder ein Serienmörder gewesen sein, würde ich in ihm keinen Unbekannten sehen, sondern ein in Sonjas Clique bekanntes Gesicht vermuten, und Sonja wäre ihm in dieser Nacht begegnet, und zwar geplant begegnet.

Meine spekulativen Hypothesen erheben keinen Wahrheitsanspruch.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


Rimini
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Rimini »

Widasedumi hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 13:14:15
Ich glaube nicht an einen Serienmörder, weil Sonja nicht in ein fremdes Auto gestiegen wäre.
Das nehme ich ihrer Mutter uneingeschränkt ab.
Und ich glaube es ihr umso mehr, weil ich von der Telefon-SMP-Geschichte nichts halte.
Es ist meine subjektive Meinung, ohne Anspruch auf allgemeine Gültigkeit.
Im Fall von Bettina T. wird erwähnt, dass sie am Tage ihres Verschwindens auch im Münchner Nachtleben unterwegs war. Es könnte doch im Fall von Sonja und Bettina kein völlig Fremder gewesen sein, sondern jemand, dem man schon öfters begegnet war und man zumindest etwas kannte und bei dem ein gewisses Grundvertrauen vorhanden war. Die SZ listete einige Lokale auf, in denen Sonja regelmäßig unterwegs war. Sonja stand müde am STMP, die Tram war gerade weg, die nächste kam erst in einer Stunde und das mit der Schwester hat auch nicht funktioniert. Und dann könnte ein Auto neben ihr gehalten haben mit einem Fahrer, der ihr nicht völlig fremd war und sie eingeladen haben konnte, nochmals mit ihm loszuziehen oder dass er sie heimfuhr. Ausschließen würde ich das nicht.

Alex123

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

Rimini hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 12:57:54
...oder ob es sich nicht doch um einen Serienmörder handelte.

Wurde eine Verbindung zu den Fällen Kristin H., Bettina T. und dem Pärchen Sabine und Eugen nicht immer ausgeschlossen? Der Oberschenkelknochen von Sonja lag in Sichtweite der Stelle, an der die Leichen von Sabine und Eugen gefunden wurden.
Das Paar Sabine und Eugen wurde erst 2002 getötet, kam nicht aus München sondern aus dem wesentlich näher an Kipfenberg liegenden Ingolstadt und wurde zwar auf dem Gebiet von Kipfenberg abgelegt, aber nicht in der Nähe des Waldstücks, in dem Sonjas Leiche in der Felsspalte begraben wurde.
Also alles sprichst gegen einen Zusammenhang zwischen der Tötung von Sonja und den Tötungen von Sabine und Eugen.

Alex123

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

NeuerColumbo hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 13:36:34
Ich weiß nicht, was die SZ mit diesem Unsinn erreichen will. Die Leichen von Sabine P. und Eugen lagen keineswegs in der Nähe von Sonja Engelbrechts Oberschenkelknochen, sondern in einem ganz anderem Waldstück in der Nähe von Kipfenberg, nämlich auf der anderen Seite der Altmühl!
@NeuerColumbo
Klicks will die SZ damit erreichen. Deshalb die reißerische und teilweise ungenaue Aufmachung.

Alex123

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

Rimini hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 16:47:31
Im Fall von Bettina T. wird erwähnt, dass sie am Tage ihres Verschwindens auch im Münchner Nachtleben unterwegs war. Es könnte doch im Fall von Sonja und Bettina kein völlig Fremder gewesen sein, sondern jemand, dem man schon öfters begegnet war und man zumindest etwas kannte und bei dem ein gewisses Grundvertrauen vorhanden war. Die SZ listete einige Lokale auf, in denen Sonja regelmäßig unterwegs war. Sonja stand müde am STMP, die Tram war gerade weg, die nächste kam erst in einer Stunde und das mit der Schwester hat auch nicht funktioniert. Und dann könnte ein Auto neben ihr gehalten haben mit einem Fahrer, der ihr nicht völlig fremd war und sie eingeladen haben konnte, nochmals mit ihm loszuziehen oder dass er sie heimfuhr. Ausschließen würde ich das nicht.
@Rimini
Nach allem, was wir wissen, ging Sonja nie alleine aus sondern immer mit Teilen ihrer Clique. Wer sollte dieser flüchtig bekannte Fahrer gewesen sein, der dem Rest der Clique in den Lokalen nie aufgefallen wäre und den sie in ihren Zeugenbefragungen nicht erwähnt hätten?

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Rimini hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 16:47:31
Im Fall von Bettina T. wird erwähnt, dass sie am Tage ihres Verschwindens auch im Münchner Nachtleben unterwegs war. Es könnte doch im Fall von Sonja und Bettina kein völlig Fremder gewesen sein, sondern jemand, dem man schon öfters begegnet war und man zumindest etwas kannte und bei dem ein gewisses Grundvertrauen vorhanden war. Die SZ listete einige Lokale auf, in denen Sonja regelmäßig unterwegs war. Sonja stand müde am STMP, die Tram war gerade weg, die nächste kam erst in einer Stunde und das mit der Schwester hat auch nicht funktioniert. Und dann könnte ein Auto neben ihr gehalten haben mit einem Fahrer, der ihr nicht völlig fremd war und sie eingeladen haben konnte, nochmals mit ihm loszuziehen oder dass er sie heimfuhr. Ausschließen würde ich das nicht.
@Rimini
Ausschließen kann man es nicht, auch wenn ich persönlich dieses Szenario für weniger wahrscheinlich halte, als dass Sonja an einer ganz anderen Örtlichkeit in ein Fahrzeug gekommen ist, ob bei Bewusstsein, stark bewusstseinsgetrübt oder bewusstlos. Wiegesagt, ausschließen kann ich nichts.

Dass die Gruppe nur Orangensaft getrunken hatte, zweifle ich an. Wenn aber Alkohol im Spiel war, kann man bis 2 Uhr morgens sehr wohl die Kontrolle über sich teilweise oder ganz verloren haben, und die Müdigkeit fordert auch ihren Tribut. Meine Annahme ist die, dass der Abend anders geplant war, als dass Sonja und M. zufällig im Vollmond zwei Knaben sitzen sahen und mit ihnen spontan etwas ausmachten. An diesem Abend gab es nach meinem Dafürhalten keine Zufälle. Vielmehr bekam Sonja von M. einen Event in Aussicht gestellt, der der Grund war, dass sie ihr Zögern aufgab und sich schick gemacht hatte. Auffällig ist, dass sie sich äußerlich durch die Lederbekleidung sehr attraktiv kleidete, aber sonst nichts an Utensilien mitnahm. Sie rechnete unbedingt damit, in den Morgenstunden wieder zu Hause zu sein. Die Aussicht auf den Abend muss M. der Sonja in einer Weise geschildert haben, die Sonja beeindruckte, die Sonja erwartungsvoll machte, so dass dieses Gefühl über ihre Müdigkeit siegte. Und dieses bei Sonja erzeugte erwartungsvolle Gefühl veranlasste sie zu einer schicken Bekleidung. Die Erwartung galt nicht 2 Buben und galt nicht dem M. Das ist für mich ganz klar. Also galt die Erwartung einer anderen Person, für mich so sicher, wie das Amen in der Kirche. Eine große Wahrscheinlichkeit sehe ich darin, dass diese erwartete Person ein Auto hatte. Aber wo dieser Event stattfand, kann ich nur mit Logik in einer hypothetischen Theorie angehen (aber natürlich nicht konkretisieren).

Die Logik sagt mir, dass diese erwartete Person keine guten Absichten gehabt haben dürfte. Diese Person hat diese Absichten selbstverständlich nicht geäußert, sondern ein falsches Spiel gespielt. Wenn M. der Vermittler zwischen Sonja und dieser Person war, was ich annehme, so handelte M. vermutlich im guten Glauben, dass das ein Win-Win-Ereignis für alle war. Die Logik sagt mir, dass M. einen Auftrag hatte, die Sonja zu dem Ausgang zu bewegen. Die Logik sagt mir, dass M. ein Interesse daran hatte, dass es zu diesem Treffen kam, sei es aus einem ideellen oder materiellen Motiv heraus. Die Logik sagt mir, dass eine falsche Person mit bösen Absichten dafür Sorge trug, dass alles so arrangiert war, dass a) so wenig wie mögliche Zeugen von dem Event Kenntnis hatten, sowie b) sie sich sicher sein konnte, dass der oder die Mitwisser unter allen Umständen schweigen würden. Die Logik sagt mir ferner, dass diese bösartige Person den Mittwissern durchaus als evtl. einflussreich, oder mächtig, begütert und evtl. sogar charismatisch erschienen sein dürfte, der man gerne einen Gefallen tat. Ob die 2 Buben überhaupt in diesen Event involviert waren, glaube ich eher nicht. Ich vermute, dass sie als Alibi-Personen eine Rolle gespielt haben könnten.

Alles weitere ist Spekulation, z.B. wann die 2 Buben nicht mehr gebraucht wurden? Was die 2 Buben tatsächlich mitbekommen haben? Ob die zwei Buben den falschen Fuffziger zu Gesicht bekamen oder ihn kannten?

Der M. erzählte doch etwas vom Bedürfnis des Austretens von Sonja, welches dann doch nicht so richtig klappte. Das könnte er als "Verzögerungspunkt" erfunden haben, um sein Herausrennen aus der Telefonzelle plausibler zu machen. Wäre Sonja tatsächlich in der Schelling-Wohnung gewesen, hätte sie dort zur Toilette gehen können, denn das Bedürfnis wegen drückenden Harndrangs baut sich nicht auf einer kurzen Wegstrecke von Null auf Hundert auf, sondern hätte schon in der Wohnung bestanden. Und die angebliche Angst der Sonja vor einer Beobachtung, die M. erzählte, könnte in einen Versuch von ihm passen, einen "geheimnisvollen Fremden" einzuführen, um den Fokus auf diesen zu lenken, den es m.E. aber nicht gegeben haben dürfte.

Wo ich als Polizei hinschauen würde, wären Verbindungen des N.D. nach München. Wen hatte er dort als Subunternehmer für seine Renovierungen engagiert? Hatte N.D. was mit Drogen am Hut? Darüber könnten seine von ihm missbrauchten und geschädigten Kinder evtl. noch etwas wissen?

Sollte N.D. die Zeitungsausschnitte über Sonjas Verschwinden wirklich ohne Grund aufbewahrt haben (was ich psychologisch für sehr unwahrscheinlich halte), dann war es eben eine andere, aber vergleichbar verbrecherische Person, mit der es zu einem Event mit Sonja gekommen ist. Es müsste jedoch ein großer Zufall sein, dass es eine weitere Person gibt, auf die solche Verbindungsmöglichkeiten nach München zutreffen, wo man im Besitz von Räumlichkeiten war und wo man Leute kennen musste, die dort zu Sanierungsarbeiten gebraucht wurden.

--------------------------------------------

Es gilt die Unschuldsvermutung für alle in diesen Fall involvierten Personen. Meine Hypothesen und Spekulationen sind keine Tatsachenbehauptungen, sondern können völlig irreal sein.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Alex123 hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 18:15:49
@Rimini
Nach allem, was wir wissen, ging Sonja nie alleine aus sondern immer mit Teilen ihrer Clique. Wer sollte dieser flüchtig bekannte Fahrer gewesen sein, der dem Rest der Clique in den Lokalen nie aufgefallen wäre und den sie in ihren Zeugenbefragungen nicht erwähnt hätten?
Am Rande wahrgenommen, aber nicht als Zeuge erwähnenswert? Ich denke jetzt an irgendwelche anderen Gäste, die man zwar vom Sehen kannte, aber nie Kontakt pflegte, an Türsteher, Personal hinter der Theke, DJs oder auch Organisatoren von Partys. Letztere dürften die einzelnen Gäste nicht gekannt haben, aber den Gästen sehr wohl bekannt gewesen sein. Da gibt es soviele. Der Verkäufer in einer Bäckerei/Metzgerei oder sonstwo. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Sonja bei so einer Person eingestiegen wäre. Aber man kann auch nicht gänzlich ausschließen, dass Sonja mit einer Waffe (Messer) bedroht und so gezwungen wurde, bei einem Fremden in ein Auto zu steigen. Dann stellt sich wieder die Frage, ob sie nicht doch bis nach Laim oder bis zum HBF gekommen ist. Zu Fuß bis zum HBF? Sie hätte ohne weiteres in ein Haus gezogen werden können.

Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Alex123 hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 18:15:49
@Rimini
Nach allem, was wir wissen, ging Sonja nie alleine aus sondern immer mit Teilen ihrer Clique. Wer sollte dieser flüchtig bekannte Fahrer gewesen sein, der dem Rest der Clique in den Lokalen nie aufgefallen wäre und den sie in ihren Zeugenbefragungen nicht erwähnt hätten?
Auch in Mandanten, die Sonja aus ihrem Praktikum in einer Anwaltskanzlei kennengelernt hatte, dürfte sie Vertrauen gesetzt haben. Es gibt noch unzählige Beispiele und diese Personen wären voraussichtlich nie als Zeugen befragt worden.

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Meret hat geschrieben:
Samstag, 21. Mai 2022, 13:03:25
@Widasedumi
...
Sonjas Schicksal löst noch immer so viele Emotionen aus! Das sieht man hier im Forum, das konnte man auch in einem anderen Forum beobachten. Die SZ druckt in ihrer Wochenendausgabe einen ganzseitigen Artikel, den viele Menschen lesen. Ich finde das gut.

Und bestimmt werden einige SZ-Leser in Folge auch den Weg zu den verschiedenen Einträgen im Netz finden, auch zur Homepage, welche @Dwarf u.a. in Zusammenarbeit mit Sonjas Eltern erstellt hat. Nun bewerten Foristen hier und anderswo die Darstellung als einseitig.

Jede veröffentlichte Zeile, egal wo, gibt immer einen subjektiven Eindruck wieder. Hier wurde mal In Cold Blood als Beispiel eingebracht. Truman Capote hatte tatsächlich versucht objektiv zu bleiben. Ist ihm das gelungen? Ich finde nicht, habe das Buch im Original und in der Übersetzung mehrfach gelesen, ebenso Literatur darüber. Einige Literaturwissenschaftler führen das Genre Non-fiction-Literatur oder New Journalism sogar auf ihn zurück. Noch heute werden wissenschaftliche Arbeiten darüber geschrieben, ob eine nicht subjektiv geprägte Berichterstattung möglich ist. Wie erwähnt, ich glaube das nicht! Alle unsere Nachrichten sind geprägt, von verschiedenen Hintergründen und Voraussetzungen wie z.B. kulturelle Hintergründe, Zeitgeist, Alter und noch vieles mehr.

Dennoch gibt es doch viele Details auf der Webseite, die interessant sind. Die wir alle sonst nicht wüssten. Ich glaube nicht, dass die Leser der Webseite nicht erkennen zu können, dass Sonjas Familie daran mitgewirkt hat. Steht das nicht schon auf der Eingangsseite?! Wenn ihnen also nur die Infos dieser Homepage vorliegen und sie sich nicht noch über weitere Quellen informieren möchten, finde ich das auch nicht so schlimm. Sie werden den Fall ohnehin nicht lösen. Und so lange niemand die Echtnamen veröffentlicht, werden die Betroffenen davon nicht tangiert.

Diese Streits in den Foren erscheinen mir nicht zielführend. Wer sich schon länger mit dem Fall beschäftigt, kennt die Ideen und Meinungen der verschiedenen Fraktionen bereits ganz genau. Gegenseitiges Abwatschen bringt nichts. Das hilft auch Sonjas Familie und den ehemaligen Freunden nichts - und dient es der Aufklärung des Falls? Glaubt Ihr das?
@Meret
Entschuldige, dass ich deinen guten Beitrag nicht gleich beantwortet habe. Die Gast-Beiträge werden zeitversetzt eingestellt, weil sie freigeschaltet werden müssen. Da ist die Diskussion schon weiter und man übersieht leider mal einen.

Ich stimme dir uneingeschränkt zu, dass der Fall viele Menschen bewegt. Die Homepage ist ein Bollwerk gegen das Vergessen. Sie ist aus der Perspektive der Eltern entstanden und das ist gut und richtig so. Es sollte geradezu so sein, dass die Erfahrungen der Eltern mit der Polizei eine Dokumentation evozieren mussten. Das diente den Eltern als eine Art Entlastung, nichts zu vergessen, sowie nicht alles immer wieder selbst berichten zu müssen. Und interessierte Menschen können sich dort umfassend selbst informieren.

Auch was du über Subjektivität geschrieben hast, ist richtig. Jeder kann sich seiner bevorzugten Quellen bedienen. Keine Quelle hat die alles umfassende Sichtweise. Wenn jemand mit einer bestimmten festen Theorie herangeht und die Homepage diese nicht oder nicht ganz unterstützt, dann muss man sich fragen, woran es liegen könnte. Ich habe beispielsweise die SMP-Version verworfen und einen anderen Ansatz gewählt. Und siehe da, es haben sich viele Ungereimtheiten aufgelöst und die leidige Telefonnummer ist völlig Irrelevant geworden.

Wenn nun aber jemand meint, dass er deshalb der Homepage nicht trauen könne, bei dem könnte ein ganz anderes Motiv den Frust auf die Homepage begründen. Ich denke nämlich, dass es Kreise geben könnte, welche die Erinnerung lieber verblassen lassen wollen, warum auch immer? Die haben dann halt ihre Kritik auf dies und das, doch es ist eine rein subjektive Sache.
Niemand ist verpflichtet, die Homepage zu mögen, aber viele sind froh und dankbar dafür. Für mich war die Homepage eine einzigartige Quelle, mir eine Theorie zu erarbeiten. Ich bin zufrieden, dass ich damit den Fall "einrüsten" konnte. Der Austausch der Meinungen war für mich sehr interessant und wertvoll. Es war ein langer Prozess, bis ich Boden unter den Füßen hatte. Selbst die Gegenfraktion der Bremser hat mir geholfen, indem sie mich auf den N. D. gebracht hatte.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


Alex123

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

Gast562 hat geschrieben:
Sonntag, 22. Mai 2022, 09:42:05
Auch in Mandanten, die Sonja aus ihrem Praktikum in einer Anwaltskanzlei kennengelernt hatte, dürfte sie Vertrauen gesetzt haben. Es gibt noch unzählige Beispiele und diese Personen wären voraussichtlich nie als Zeugen befragt worden.
@Gast562
Überzeugt mich alles nicht mit dem flüchtig Bekannten. Praktikanten haben keinen Mandantenkontakt, jedenfalls nicht so intensiv, dass sich daraus Bekanntschaften ergeben würden.

Viel wahrscheinlicher ist, dass Sonja zu einem Unbekannten ins Auto gestiegen wäre. Die Tatsache, dass sie mal nach einer Mitfahrgelegenheit gefragt hat, wiegt viel schwerer als die (Wunschdenken entsprechende) Aussage der Mutter, dass sie nicht mitgefahren wäre.

Ein Unbekannten könnte Sonja überredet haben. Hinweise aus Öffentlichkeitsfahndung (xy), das in dieser Nacht mehrere Frauen von einem unbekannten Mann angesprochen wurden.

Oder eben der Unbekannte könnte Sonja betäubt haben, sodass es kein freiwilliges Einsteigen/mitfahren war.

Oder der Unbekannte hat Sonja angefahren, Körperverletzung mit Todesfolge. Hohe Geschwindigkeit wäre nur auf größerer Straße möglich gewesen#, Geräusche des Aufpralls hätten trotz nächtlicher Stunde von einzelnen Anwohnern wahrgenommen werden müssen.

Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Alex123 hat geschrieben:
Sonntag, 22. Mai 2022, 23:20:14
@Gast562
Überzeugt mich alles nicht mit dem flüchtig Bekannten. Praktikanten haben keinen Mandantenkontakt, jedenfalls nicht so intensiv, dass sich daraus Bekanntschaften ergeben würden.

Viel wahrscheinlicher ist, dass Sonja zu einem Unbekannten ins Auto gestiegen wäre. Die Tatsache, dass sie mal nach einer Mitfahrgelegenheit gefragt hat, wiegt viel schwerer als die (Wunschdenken entsprechende) Aussage der Mutter, dass sie nicht mitgefahren wäre.

Ein Unbekannten könnte Sonja überredet haben. Hinweise aus Öffentlichkeitsfahndung (xy), das in dieser Nacht mehrere Frauen von einem unbekannten Mann angesprochen wurden.

Oder eben der Unbekannte könnte Sonja betäubt haben, sodass es kein freiwilliges Einsteigen/mitfahren war.

Oder der Unbekannte hat Sonja angefahren, Körperverletzung mit Todesfolge. Hohe Geschwindigkeit wäre nur auf größerer Straße möglich gewesen#, Geräusche des Aufpralls hätten trotz nächtlicher Stunde von einzelnen Anwohnern wahrgenommen werden müssen.
Ich habe jetzt einfach mal nach Möglichkeiten gesucht, bei denen Sonja Personen vom Sehen her gekannt hätte und eingestiegen wäre, aber die trotzdem nie als Zeugen befragt worden wären. Natürlich gibt es immer noch diesen Herrn, der in dieser Nacht verschiedene Damen angesprochen hat. Das sollte man nicht außer Acht lassen und ich denke, dass auch die Ermittler in diese Richtung denken, ohne dabei aber auch andere Möglichkeiten außen vor zu lassen. ....Ein Unfall mit Todesfolge, daran habe ich auch schon gedacht. Aber weshalb hätte der Fahrer dann Sonja eine Stunde im Auto wegbringen sollen? . Ich bin selbst Mutter von Kindern im Alter von Sonja damals und wir haben auch ein sehr großes Vertrauensverhältnis. Trotzdem könnte ich nie sagen, dass meine Kinder dies oder das nie machen würden. Oft erzählen sie mir im Nachhinein etwas, was ich nie für möglich gehalten hätte. Keine großartigen "Vergehen", aber einfach Dinge, bei denen sie wissen, dass es zu einer heftigen Diskussion gekommen wäre. Ich denke mal, dass es bei Sonja nicht anders war. Ich persönlich muss aber zugeben, dass ich nie weiß, mit wieviel Geld meine Kinder aus dem Haus gehen. Ich kontrolliere das nicht, sie sind volljährig. Zudem könnten sie jederzeit etwas abheben oder von den letzten Tagen noch was übrig haben.

Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Noch etwas zum Thema: Sonja am SMP alleine zurücklassen
Dieses Wochenende besuchte z.B. mein Sohn mit einem Kumpel per Bus ein Festival, 2 Fahrstunden von uns entfernt.

Der Rest der Clique (8 Personen) bevorzugten es, mit dem Zug zu fahren. Sie mussten das Festival früher verlassen, um den letzten Zug zu erreichen. Dabei haben sie aber einen der Jungs zurückgelassen. Akku seines Handys leer, seine Geldbörse in der Tasche seiner Freundin. Er stand also ohne geladenes Handy und ohne Geld 2 Stunden von zu Hause entfernt, da. Ihm gelang es aber dann zwischen 80000 Menschen meinen Sohn und dessen Kumpel zu finden, in die er seine letzte Hoffnung gesetzt hatte. Sie nahmen ihn dann mit zum Bus und da dort noch ein Platz frei war, konnte er gegen Bezahlung mit nach Hause fahren.

Nur mal ein Beispiel. Die anderen jungen Leute riskierten nicht, den Zug zu versäumen, nur weil einer aus ihrer Clique nicht rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt war. Sie ließen ihn einfach zurück wohlweislich in dem Wissen, dass er kein geladenes Handy und keine Geldbörse bei sich hatte.

In diesem Fall ist noch alles gut gegangen. Ganz sicher hätte er auch ohne die Anwesenheit meines Sohnes und dessen Kumpel letztendlich einen Weg gefunden, wieder nach Hause zu kommen. Gut, es geht hier um einen Jungen und kein Mädel. Aber wie schnell könnte man in so einem Fall an die falschen Leute geraten, die einem "angeblich" Hilfe anbieten.

Ich will damit nur demonstrieren, dass es wahrscheinlich täglich vorkommt, dass irgendwo ein Cliquenmitglied alleine zurückgelassen wird. Die jungen Leute denken sich dabei nicht so viel. Die gehen einfach davon aus, dass die Person selbst alt genug ist und sich alleine durchschlägt.

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Und Leder hat Sonja getragen, nachdem sie trotz Müdigkeit zum Ausgehen überredet wurde. Leder mit dem besonderen Sexappeal!
Na, das muss ein erwartungsvoller Event gewesen sein, für eine anfänglich desinteressierte Sonja, als ihr nämlich zarte Gitarrenklänge und Orangensaft als verlockendes Geheimnis in Aussicht gestellt wurden. Da konnte sie diesem faszinierenden Zauber nicht mehr widerstehen. Sie musste sich augenblicklich in Leder werfen für diese wunderbar spannende Aussicht, im Vollmond zwei Buben zu treffen. Einfach nur grandios, diese Geschichte.(Ironie off)

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Alex123

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

Gast562 hat geschrieben:
Montag, 23. Mai 2022, 05:59:51
....Ein Unfall mit Todesfolge, daran habe ich auch schon gedacht. Aber weshalb hätte der Fahrer dann Sonja eine Stunde im Auto wegbringen sollen? .
@Gast562
Der Täter wollte nicht, dass seine Tat bekannt wird und er für sie zur Rechenschaft gezogen wird.
Er kannte die Felsspalte in dem Waldstück bei Kipfenberg, nutzte sie als Grab für Sonja und wusste, dass man so Sonja nicht finden würde, solange noch frische Spuren zu ihm als Täter führen.

Rimini
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Rimini »

Widasedumi hat geschrieben:
Montag, 23. Mai 2022, 11:23:02
Und Leder hat Sonja getragen, nachdem sie trotz Müdigkeit zum Ausgehen überredet wurde. Leder mit dem besonderen Sexappeal!
Na, das muss ein erwartungsvoller Event gewesen sein, für eine anfänglich desinteressierte Sonja, als ihr nämlich zarte Gitarrenklänge und Orangensaft als verlockendes Geheimnis in Aussicht gestellt wurden. Da konnte sie diesem faszinierenden Zauber nicht mehr widerstehen. Sie musste sich augenblicklich in Leder werfen für diese wunderbar spannende Aussicht, im Vollmond zwei Buben zu treffen. Einfach nur grandios, diese Geschichte.(Ironie off)
Für alles lässt sich eine Erklärung finden, nur nicht (für mich) , wie man sich mit 5 DM in der Tasche ins Münchner Nachtleben stürzen und damit auch noch verschiedene Lokalitäten besuchen kann. Da ist doch vorprogrmmiert, dass man sich wahrscheinlich gerne zu einem Drink einladen lässt.

Widasedumi
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT, MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Rimini hat geschrieben:
Montag, 23. Mai 2022, 12:22:33
Für alles lässt sich eine Erklärung finden, nur nicht (für mich) , wie man sich mit 5 DM in der Tasche ins Münchner Nachtleben stürzen und damit auch noch verschiedene Lokalitäten besuchen kann. Da ist doch vorprogrmmiert, dass man sich wahrscheinlich gerne zu einem Drink einladen lässt.
Ja, das sehe ich auch so.

Die Realität schlägt jeden Krimi.


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