MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

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Fälle: Anja Aichele, Vierfachmord von Annecy 2012, Maëlys de Araujo, Annika Brill, Tristan Brübach, Anne D. (Lorch), Suzanne Eaton, Michaela Eisch, Victor Elling, Trude Espas, Regina Fischer, Marion & Tim Hesse, Jutta Hoffmann, Peggy Knobloch, Cindy Koch, Martina Gabriele Lange, Karl M. (Berlin), Stefan M. (Salzgitter), Jelena Marjanović, Margot Metzger, Karin N. (Borchen), Elmar Rösch, Gabriele Schmidt, Mord in Sehnde-Höver, Yasmin Stieler, Elisabeth Theisen, Nicky Verstappen
Undercover
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Undercover »

Ich denke Feuerwehr, Bierzelte und Musikkapelle hat nichts mit dem Verbrachen zu tun. Vielmehr finde ich ist das Waldschwimmbad der Ausgangspunkt des Verbrechens:

1) So ein Waldschwimmbad zieht auch Leute von weiter her an.
2) Es ist heiß, es gibt viel Haut zu sehen, Fantasien entstehen.
3) Es stand ein WM-Endspiel bevor, d.h. die Leute heizen bereits vor, es herrscht Stimmung in der Luft. Hemmschwelle sinkt.
4) Bei solchen Ereignissen wie Endspiel erhofft sich jeder Verbrecher wohl träge Polizei und gleichgültige Zeugen.

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Phil Durchblick
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Phil Durchblick »

AngRa hat geschrieben:
Mittwoch, 23. Dezember 2020, 11:57:44
Wenn Jutta am Samstagabend auf dem Feuerwehrfest war, gehörte sie vielleicht auch zur Jugendfeuerwehr? Weiß das jemand?
Ja, das war sie. Direkt vom Zeltplatz, wo das Fest war führt auch ein Pfad auf den Weg den Jutta genommen hat. Ich habe hier mal ne kleine Skizze mit den Zeitabläufen gemacht, dort kann man es auch erkennen.

Bild

Hier sind noch 6 Artikel, nach unten scrollen.

https://www.dropbox.com/sh/3rq2017aeqrz ... tta+BA.pdf

Juttas Judoclub:

Bild

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Bild "bae44b_imagefyjg1.jpg" anzeigen.

Bild
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Widasedumi
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Widasedumi »

Supergut, deine Arbeit, Phil Durchblick!

Was du hier einstellst, hat immer Substanz und führt weiter. Vielen herzlichen Dank!

Meine Beiträge sind meine subjektive Meinung.
Ich bemühe mich um Wahrhaftigkeit, kann aber irren.

AngRa
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@Phil Durchblick

Auch von mir vielen Dank für die Informationen.

Gemäß der Karte kann es also sein, dass die beiden jungen Männer, die die Mutter mit dem Kind gesehen hat, vom Parkplatz Friedhof aus kommend auf dem Weg zum Festplatz waren. Auf diesem Weg könnte ihnen Jutta begegnet sein und sie könnten den Entschluss gefasst haben, sie zu schnappen und ins Auto zu bringen. Dass sie zum Schwimmbad wollten, glaube ich nicht, denn die Zeugin hat nichts von irgendwelchen Taschen erwähnt, die sie aber für ein Handtuch bzw. eine Badematte hätten dabei haben müssen.

Ist denn bekannten welchen Gürtel Jutta im Judo tragen durfte? Sie konnte sich vermutlich schon verteidigen, aber gegen zwei junge Männer war sie sicher chancenlos. Vielleicht wussten die Männer genau, wie sie sie angreifen müssen, dass sie das Bewusstsein auf der Stelle verliert und weder schreien noch sich wehren kann.

Tja, Judo, Bekannte vom Judo und Feuerwehrfest könnten hier eine Rolle spielen.

lindenstein
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Mir hat ein Kollege erzählt, der damals auch als Übungsleiter an dem Feuerwehrfest beteiligt war, dass sich das ganze gegen die Mittagsstunden des 29.6 also dem Sonntag, aufgelöst hätte und ihm ist noch in Erinnerung, es soll da fürchterlich geregnet haben.

Also in der Nacht von Samstag auf Sonntag / 28/29 Juni 86 hat es geschüttet ohne Ende, man ist gerade noch so mit den Fahrzeugen vom Lager weggekommen.
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AngRa
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Am Samstagabend fand aber noch das Feuerwehrfest statt und am Sonntag war Schwimmbadwetter. Vielleicht wollten die beiden jungen Männer nachsehen , ob sich auf dem Festplatz noch was tut.

lindenstein
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Ich schrieb ja, dass es erst in der Nacht angefangen hat zu regnen und wie lange es da geregnet hat weiß ich nicht, zumindest so lange, bis die Erde so aufgeweicht war, dass man eben nur unter großer Anstrengung in den Mittagstunden des 29.6 86 dort mit den Fahrzeugen der Feuerwehrveranstaltung, die sich da aufgelöst hat losfahren konnte.

Wünsche allen eine frohe Weihnacht und vielen Dank für das große Interesse an dem alten Fall.
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Kann es sein, das sie sich beim uebergriff gewehrt hatte......u. die moerder bereits beim uebergriff einen schwerwiegenden Messerschmitt abbekommen.

Suedlaender stechen gerne u. Viel...siehe meine Berichterstattung tagesgeschehen...die tote aus kaiserslautern wurde auch von einem Syrer
Gemessert.

Oder haette man einen Stich an ihrer leiche festgestellt.!

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Hbs900 »

Soll heissen...u. sie bereits beim uebergriff einen schwerwiegenden Messerstich abbekommen hatte.

lindenstein
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Ich habe mich mal eben von der Helene Fischer Rückblickshow losgesagt, weil mir ein Gedanke durch den Kopf ging, ich hatte ihn vor paar Tagen schon einmal hier im Thread gepostet.

Der weiße geflochtene Slipper Schuh von Jutta, der hinten am Ford gelegen hat und dieser auch von den Zeugen Ehepaar mit Schwiegermutter so oben am Friedhof bezeugt wurde, bekam in dem XY Einspieler eine Rolle.

Somit wurde dieses Szenario von dem leitenden Kommissar vor der Ausstrahlung des Einspielers geprüft und abgesegnet.

Es ist dann so, wenn es nicht so ist wie es sein soll, dann wurden hier bewusste Manipulationen veröffentlicht.

Des Falles Lösung bzw. die Impulsgebung steht und fällt alleine schon an diesem Fakt.
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AngRa
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@lindenstein

Meiner Auffassung nach kam aus Sicht der Polizei zumindest ab Oktober 1986 den von verschiedenen Zeugen gesehenen und dann wieder verschwundenen weißen geflochtenen Schuhen eine hohe Bedeutung zu. Zum Zeitpunkt der Ausstrahlung der Aktenzeichen xy Sendung vom 10.7.1987 galt Jutta H. nur als vermisst. Ihr Leichnam war noch nicht gefunden. Es galt halt Anhaltspunkte für ein Verbrechen oder für ein freiwilliges Verschwinden zu präsentieren. Die Schuhe deuteten darauf hin, dass Jutta einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist, denn wer läuft schon fort und lässt seine Schuhe unterwegs einzeln zurück? Ich könnte mir vorstellen, dass daher der Focus so auf die weißen Schuhe gerichtet war. Das schnelle Verschwinden der einzelnen Schuhe barg auch etwas Unerklärliches und damit Geheimnisvolles in sich, denn das schnelle Verschwinden kann man sich eigentlich nur durch Handlungen des oder der Täter erklären, die also noch in der Gegend herum geschlichen sein müssen. Ich gehe auch davon aus, dass damals die Polizei die Aktenzeichen xy Redaktion dahingehend beraten hat, die Schuhe besonders in den Mittelpunkt zu stellen. Die Sache mit den Schuhen ließ sich gut darstellen.

Nun passt diese spätere Einstellung allerdings nicht zu der anfänglichen Einstellung der Polizei, denn ganz am Anfang der Ermittlungen waren die verschwundenen Schuhe wohl für die Polizei nicht besonders wichtig, denn viel unternommen hat sie anfangs nicht, wenn es tatsächlich so war wie im HR dargestellt, dass erst durch die Zeugen, die sich im Oktober 1986 gemeldet haben die Ermittlungen, die fast eingeschlafen waren, wieder Fahrt aufgenommen haben und das nur, weil sich neue Zeugen gemeldet haben, die einen weißen Schuh gesehen haben. Weiße Schuhe hatten andere Zeugen doch längst vor diesen Zeugen gesehen. Die frühen Aussagen scheinen aber von der Polizei nicht ernst genommen worden zu sein, denn anders kann man sich den HR Bericht nicht erklären, indem dann auch erstmals die ausgesetzte Belohnung erwähnt worden ist.

Vielleicht ist die Polizei anfangs doch eher davon ausgegangen, dass Jutta freiwillig verschwunden ist, als dass ein Verbrechen vorliegt. Es wurde ja auch nicht alles öffentlich gemacht. Vielleicht gab es anfangs doch gewisse Vermutungen in Richtung Davonlaufen. Jugendliche in der Pubertät durchleben halt alle mehr oder weniger eine Sturm-und Drangzeit. Erst als immer mehr Zeit ins Land ging, in der Jutta nicht mehr auftauchte und sich dann auch noch neue Schuhzeugen meldeten, wurde die Polizei richtig aktiv.

Ermittlungshistorisch gesehen sind die weißen Schuhe wohl unterschiedlich bewertet worden und das macht es im Nachhinein so schwieirg die Schuhe einzuordnen.

Mich würde noch interessieren, ob die Schuhe später am Leichenfundort gefunden worden sind. Im HR Bericht wurden pauschal Kleidungsstücke erwähnt, die gefunden worden sind. Da die Schuhe wohl aus Leder waren, gehe ich nicht davon aus, dass sie dabei waren, denn Leder hat eine Verrottungszeit von 50 Jahren. Die Schuhe hätten also noch lange Jutta zugeordnet werden können. Das wäre sicher nicht im Sinne des oder der Täter gewesen.

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Naja, ob jetzt Jutta als Teenager "schwierig" war oder nicht, ändert ja nichts an der Tatsache, dass bei uns jedes Opfer ein Recht auf faire Ermittlung hat.

@AngaRa,

ich habe mir deinen Post durchgelesen und weiß was du damit ausdrücken willst.
Sicher ist es in der Aufarbeitung nicht leicht dann medial umzudenken, denn wie Du richtig sagst, galt ja das Opfer vom 29.6.86 bis 10.2.88 als vermisst und das Fahndungsplakat als auch der XY Beitrag wurden eben zu der Zeit veröffentlicht, als Jutta noch gesucht wurde.

Leider wurde jedoch meiner Meinung nach versäumt, als man die sterblichen Überreste Anfang Februar 88 in dem Stadtwald fand, hier eine erneute Einschätzung seitens der Ermittler zu veröffentlichen. Bis auf ein paar Zeitungsberichte und dem Einspieler in der Hessenschau, waren da keine Infos und wir sind jetzt 35 Jahre später. Im Gegenteil, der XY Einspieler und auch das Fahndungsplakat wurden ja nicht revidiert, hier galt weiter es werden zwei südländische Typen im Alter von 30-35 Jahre gesucht, die mit einem Ford aus Alzey gegen 17.45 Uhr oben am Friedhof geparkt haben.
Dann haben die Zeugen vom Friedhof den weißen Schuh hinten am Kofferraum des Fords aus Alzey gesehen und später war er dann verschwunden, der Schuh.

Ergo, wenn du 10 Leute nimmst und ihnen ohne fallspezifisches Wissen das Fahndungsplakat und den XY Einspieler zeigst.. dann werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Dir alle 10 Personen sagen, hier werden zwei Südländer im Alter von 30-35 Jahre gesucht, die mit einem Ford aus Alzey unterwegs waren.

Und genau das ist hier in dem Fall passiert, hier wurden wie in anderen cold case Fällen auch falsche Puzzleteile vielleicht anfänglich unbewusst jedoch später, zumindest geduldet einfach im Puzzle gelassen, was dazu geführt hat, dass der Fall vielleicht obligatorisch aus Lindenfels ein Stückweit verlagert wurde, jedoch man nicht oder nur bedingt, überdacht hat, dass der Mensch Jutta Hoffmann ja 15 Jahre in der Stadt gelebt hat und hier auch einen Eindruck hinterlassen hat. In der Feuerwehr, im Judosport etc.

Und.. bis heute ist der Fall offiziell nicht aufgeklärt und hier sitzen sogar Leute die sich noch am 2 . Weihnachtsfeiertag 2020 darüber Gedanken machen und nicht nur hier.. der Fall ist präsent er ist in vielen Köpfen.. das ist gut so!
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Was meiner Meinung auch Erwähnung finden sollte ist der Waldweg, der von der Stadt Lindenfels nicht nur bis zum Waldbad geht und dann endet, nein hier ist ein Abzweig, welcher dann über Stufen zum Waldschwimmbad führt. Der Waldweg geht weiter runter bis zum Freizeitareal, wo an dem Wochenende dort die Jugend Kreis bzw. Bezirksfeuerwehr Zusammenkunft war.

Der Waldweg hoch zur Stadt Lindenfels ist eher beschwerlich zu gehen, hier kommt man schon als Untrainierter schnell an seine Grenzen, um so verwunderlicher war dann für mich die Zeugin Mutter mit Kind, welche ja noch mit dem Kinderwagen diesen anstrengenden Weg auswählte um vom Bad hoch zur Stadt zu gelangen. Überhaupt und hier scheiden sich ggf. die Geister ist doch der mit Wurzelwerk anmutende Waldweg schon zu Fuß beschwerlich, hier auch noch ein Kinderwagen, nebst Kleinkind hochzudrücken, bedarf es einer enormen Kraftanstrengung und an vielen Stellen müsste der Kinderwagen hochgehoben worden sein, bzw. dann rückwärts über die Unebenheiten gezogen worden sein, was demzufolge auch die Sicht auf den Waldweg nach unten bedeutet. Hier wurde ja gerade in dem Zusammenhang von der Zeugin Mutter mit Kind ausgesagt, dass man nur kurz nach unten gesehen hätte, nachdem die zwei Angst einflößenden Typen in Richtung Jutta gelaufen sind.

Was auch noch komisch anmutet ist der alte Mann der im Zusammenhang mit dem Fall erwähnt dehydriert am nächsten Tag aufgefunden wurde.
Er soll sich ja im oberen Bereich des Stadtwaldes befunden haben und geschlagen worden sein..

Hierzu finden man im Nachklang auch keine detaillierte mediale Einlassung..
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Ich sagte ja, dass der Fall in den sozialen Netzwerken gegenwärtig präsent ist.

Vor nicht einmal einer Stunde wurde folgendes gesagt.. ich habe den Post übernommen:

" Und was Lindenfels betrifft, so kenne ich die ganzen Storys.... Und ich habe mich mit zwei Leuten unterhalten die damals auch im Schwimmbad waren. Die eine, die Jutta fragte ob sie mit nach oben läuft und einen ehemaligen Judo Kameraden, der dann vor ihr ging und Jutta sagte noch zu ihm....".....gehst du denn schon nach Hause" Jutta machte keinen komischen Eindruck, als wenn sie sich unwohl fühle wegen anderer Personen. Und das sie die andere frage ob sie mit läuft, liegt einfach daran, dass man einfach lieber zu zweit durch den Wald geht. Das wird auch ihre Mutter so gewollt haben. "

Ich habe zu Almy kein Kontakt mehr, weil man sich "überworfen hat"

Jedoch möchte ich wissen, wer :

und einen ehemaligen Judo Kameraden, der dann vor ihr ging und Jutta sagte noch zu ihm....".....gehst du denn schon nach Hause" Jutta machte keinen komischen Eindruck,"

dieser Judo Kamerad war..

Im Thread existiert ein Judofoto, hier sollten alle Judokameraden auch visuell erkennbar sein
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von lindenstein »

Das soll ja hier im Thread kein Monolog auf Zeit werden.
Vielleicht möchte ja doch der ein oder andere hier mitreden.
Wir können das hier und das ist wichtig, in einem Raum machen, der nicht durchflutet ist, von Beobachtern die dir das Wort im Munde rumdrehen und dich abwürgen und im Gutdünken von Synapsen des Moderators der gerade Schicht hat dich reden lassen oder auch nicht.

Ein perfider Zustand. Darum habe ich mich auch damals von den netten Aufsehern nach einigem hin und her getrennt oder die sich von mir oder wie auch immer.. egal!

Keiner kann in die Zukunft sehen, es würde jedoch sicher Sinn machen, sich in einer Umgebung zu artikulieren, wo einem nicht jedes Wort übel genommen wird.

Ich bin jetzt nahe der 1000 Beiträge und habe sicher schon des Öfteren auch mal an den Nerven gezerrt, doch man weiß, was man an den Menschen, ganz wichtig den Menschen hat und hilft ihnen im Team. Hier bekommt keiner solche herabwürdigenden Sanktionen, wie, noch einmal und du bist raus...du bist fast nicht mehr tragbar... du bist ausgeschlossen.

Man kann immer in einer Art kontrovers sein, jedoch bleibt hier die Menschlichkeit auf der Strecke.

Darum mein Apell... kommt rüber zum Het lasst euch nicht in euerer Meinungsfreiheit eingrenzen.
Gerade in den cold cases ist es exorbitant wichtig, frei reden zu dürfen.
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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Undercover »

lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 29. Dezember 2020, 23:03:09
Das soll ja hier im Thread kein Monolog auf Zeit werden.
Ach du armer... :oops:


Dann will ich mal nicht so sein und frage dich: Wozu brauchst du den Judokameraden von damals? Was bringt dir das? Er habe was von vor 30 Jahren gesagt -heute kann er sich bestimmt nicht daran erinnern. Und wenn -inwiefern hilft das weiter? Ich meine, in 30 Jahren hat das nichts gebracht, warum sollte das jetzt anders sein?

Ich denke der Fall ist nicht mehr im Fokus der Öffentlichkeit weil er ausgelutscht ist -d.h. wir haben starke Indizien dass es sich womöglich um einen Sexualmord handelt (also Gewissheit) und nun fehlen nur noch die Täter. In ländlichen Regionen mag das auch in 100 Jahren ein Thema sein, aber Stadtmenschen sind Krimninalität gewöhnt und Interesse besteht nur noch an mysteriöse Fälle -wie der Fall Peggy oder so.

lindenstein hat geschrieben:
Dienstag, 29. Dezember 2020, 23:03:09
Darum habe ich mich auch damals von den netten Aufsehern nach einigem hin und her getrennt oder die sich von mir oder wie auch immer.. egal!
Deshalb sind wir alle wohl hier -ein Sammelbecken Verstoßener. Wobei ich zumindest über mich sagen muss, dass ich dort nicht gesperrt bin aber nicht mehr schreibe weil ich mich eben nicht in so einem Korsett setzen lasse. Das andere Forum ist in meinen Augen zu einer Sekte mutiert, wo einer wie in einem James Bond Film eine weiße Katze streichelt und wer nicht spurt zu den Haien herabgelassen wird... :lol:

Aber zu den Foren gesamt möchte ich noch einen Satz sagen: Grundsätzlich ist meine Erfahrung so (und ich schreibe seit 25 Jahren in Foren), dass gut frequentierte Foren immer arrogant moderiert werden -Kapitalismus pur wenn man so will. Das wird vielen der "großen" aber auf die Füsse fallen bzw. sind viele schon weg weil immer neue Alternativen kommen und die User weiterziehen. Kleinere dagegen sind einsichtiger und freundlicher. Was ich damit sagen will ist -HET bleibt so -solange es klein ist, würde es viel größer werden -ginge das Spiel von vorne los. Meine Meinung. ;)

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Ein Wort zu Foren:
Es gibt Foren, die eindeutig nicht moderiert werden, sondern als Regierungs- oder Geheimdienstsprachrohr agieren. Das wird bei der Teilnahme an solchen populären Foren schnell deutlich. Es wird so lange argumentiert mit den auch in Medien leicht zugänglichen Argumenten versucht einen Gegenmeinung zu bilden bis es grotesk wird und dann verschwindet man plötzlich vom Schirm. Man erhält auch keine Antwort wer das veranlasst hat- es ist einfach wie in einem totalitären Staat: Das gewählte Pseudonym, hinter dem ja ein richtiger Mensch steckt, "verschwindet" einfach. Manchmal verschwindet man nicht nur sondern es werden auch IP-Adressen gesperrt.....
Was mich manchmal erstaunt, ist die mangelnde Resonanz, die eine solche Sperrung erzeugt. Man unterhält sich wochenlang mit Diskutanten und ist plötzlich verschwunden, aber das juckt keinen.......
Erstaunlich fand ich als auch hier jemand eines anderen Forum versuchte hier Einfluss zu nehmen und einige Mitglieder zu bedrohen.
Bei zwei populären Foren vermute ich sogar, dass sie vom Staat betrieben werden.

Ich glaube, dass Jutta H nicht zufällig Opfer wurde, sondern dass die beiden in Frage kommenden Täter sie sehr bewusst auswählten.
Es ist schon gar nicht so einfach einen Judoka in diesem Alter am hellichten Tage einfach so zu überwältigen. Wenn ein unbedarfter Sexualstraftäter das ohne Vorbereitung versucht hätte, wäre ihm das nicht gelungen, wenn er keine Kampferfahrung hatte.
Deshalb vermute ich, dass ein Täter aus dem Kreis von Judoka kommt. Es muss natürlich kein aktiver Judoka gewesen sein, aber jemand der sich im Umfeld solcher Sportvereine tummelt. Der Ford Granada und dessen Fahrer hat gewiss etwas mit der Tat zu tun. Der weggeräumte Schuh ist dafür ein ganz klares Indiz.

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Undercover »

Jolu65 hat geschrieben:
Mittwoch, 30. Dezember 2020, 11:40:06
Ein Wort zu Foren:
Es gibt Foren, die eindeutig nicht moderiert werden, sondern als Regierungs- oder Geheimdienstsprachrohr agieren.
Und welche sind das? Dass der Vegan-Koch Attila von Merkel bezahlt wird um die ganze Corona-Bewegung lächerlcih zu machen -das ist mir schon zu Ohren gekommen. Aber welche Foren werden vom Gehimdienst betrieben?
Jolu65 hat geschrieben:
Mittwoch, 30. Dezember 2020, 11:40:06
Wenn ein unbedarfter Sexualstraftäter das ohne Vorbereitung versucht hätte, wäre ihm das nicht gelungen, wenn er keine Kampferfahrung hatte.
Jaja, das sind so die Vorurteile dass jeder Knirps, der Judo trainiert gleich 5 gestandene Männer flach legen kann. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass Männer nun mal kräftiger gebaut sind als Frauen und erst recht als Kinder bzw. Heranwachsende. Wenn ein Mann ihr also eine scheuert, dann braucht sie erstmal 5sek bevor die Sterne weg sind und wenn da noch einer ist der sie festhält oder so, dann hat sie selbst mit Judo und Karate zusammen keine Chance. Die Überlegenheit eines sportlich aktiven Mädels wäre einzig und allein das wegrennen.

Dein und lindensteins nächster Gedanke wäre wohl, dass sie vom gleichaltrigen Judokämpfer überwältigt wurde -was ich jedoch für Schwachsinn halte. Da war das Auto, da waren die 2 Männer(!) und auch sonst hat man wahrscheinlich das Umfeld gecheckt. ;)

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Re: MORDFALL JUTTA HOFFMANN (15 †), LINDENFELS, 1986

Ungelesener Beitrag von Jolu65 »

Das ist schon richtig, dass auch Judokämpfer, zumal körperlich unterlegen überwältigt werden können.
Wenn natürlich ein Angriff von oben durch zwei Männer gegen Jutta H geführt worden war, dann war sie zunächst in einer unterlegenen Position. Trotzdem wäre es nicht einfach gewesen sie am hellichten Tage ziemlich (es gab nur einen kurzen Hilfeschrei, den aber nur eine Frau gehört hat) geräuschlos und ziemlich spurlos (außer verloren gegangener Schuhe und Badematte) in den Kofferraum eines Autos zu bugsieren. Jutta H war nicht sehr zierlich und normal groß. Die zwei Typen, die im Filmfall beschrieben wurden mussten schon sehr kräftig und vielleicht auch kampferfahren gewesen sein.
Denn:
Wenn beide nicht koordiniert und entschlossen geplant vorgegangen wären, dann wären sie wahrscheinlich durch eine sich energisch verteidigende Jutta H in Bedrängnis geraten ihr Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Es ging hier ja nicht um ein Auflauern, sondern um ein Zusammentreffen, das auf den ersten Blick spontan wirkt. Bei einer solchen spontanen Aktion hätten sich beide vorher absprechen müssen, damit alles koordniert verläuft.

Ich glaube deshalb, dass das keine spontane Tat war, sondern die Typen es genau auf Jutta H abgesehen hatten.
Nun sah Jutta H (so wie ich das auf den Bildern beurteilen kann) etwas älter als 15 Jahre aus. Wenn sie mir damals begegnet wäre, dann hätte ich vielleicht mit meinen 21 Jahren Probleme bekommen...... und vielleicht liegt darin ein Motiv für die Männer, die so um die 30 Jahre alt beschrieben wurden.

Wie war das mit Jutta H ? Hatte sie einen Freund ? Wenn ja, wer war das ? Wenn nein, wieso hatte sie keinen ?
1986 war noch die Zeit von Bravo und Pop Rocky. Wer keinen Freund oder keine Freundin damals hatte, so wurde suggeriert in diesen Heftchen, mit dem stimmt etwas nicht......

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