VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Naja in letzter Zeit sind zwar wieder einige Zeitungsberichte erschienen, aber offiziell von der Polizei bestätigt wurden die Inhalte nicht. Also bleibt alles mehr oder weniger spekulativ, was die Kameras anbelangt und auch die Überlegungen zur späteren Verlagerung des Leichnams.Soweit ich es in Erinnerung habe wurde auch offiziell nicht bestätigt, dass den Schuhen die Schnürsenkel fehlten. Der Staatsanwalt zählte nur die gefundenen Kleidungsstücke T-Shirt, Hose und Schuhe auf.
Ich war immer sehr skeptisch, wenn es um eine Verlagerung von Leichen geht. Vor einigen Tagen habe ich aber im Zusammenhang mit dem Mord an Mareike G. aus Waldmünchen ( 2003) gehört, dass der Täter Mareikes Leiche verlagert hat. Zunächst hat er sich in einem Waldstück in der Nähe des Tatorts vergraben. Dann kamen ihm aber Zweifel an dem Ort. Er hat die Leiche wieder ausgegraben, sie ins Auto geschafft und ca. 100 km entfernt in einem anderen Waldstück vergraben. Von daher gesehen ist es möglich, dass so etwas vorkommt, auch wenn man sich das kaum vorstellen kann.
Die Ermittlungsbehörden haben sich bislang streng daran gehalten öffentlich keine Theorie zu favorisieren, wohl vor allem um zu vermeiden, dass sich Zeugen melden, die die eine Theorie als Wahrheit nehmen, wenn sie medial verbreitet worden ist und sich melden um sie durch Aussagen zu bekräftigen. Die Aussagen sind dann mit Vorsicht zu genießen. Es könnte sich um Bekräftigungsfehler handeln. Ich vermute, dass die Polizei sich vor allen Dingen aus diesem Grund sich sehr bedeckt hält, hoffe aber, dass man noch etwas zu den Ergebnissen der kriminaltechnischen und forensischen Untersuchungen hört.
Ich war immer sehr skeptisch, wenn es um eine Verlagerung von Leichen geht. Vor einigen Tagen habe ich aber im Zusammenhang mit dem Mord an Mareike G. aus Waldmünchen ( 2003) gehört, dass der Täter Mareikes Leiche verlagert hat. Zunächst hat er sich in einem Waldstück in der Nähe des Tatorts vergraben. Dann kamen ihm aber Zweifel an dem Ort. Er hat die Leiche wieder ausgegraben, sie ins Auto geschafft und ca. 100 km entfernt in einem anderen Waldstück vergraben. Von daher gesehen ist es möglich, dass so etwas vorkommt, auch wenn man sich das kaum vorstellen kann.
Die Ermittlungsbehörden haben sich bislang streng daran gehalten öffentlich keine Theorie zu favorisieren, wohl vor allem um zu vermeiden, dass sich Zeugen melden, die die eine Theorie als Wahrheit nehmen, wenn sie medial verbreitet worden ist und sich melden um sie durch Aussagen zu bekräftigen. Die Aussagen sind dann mit Vorsicht zu genießen. Es könnte sich um Bekräftigungsfehler handeln. Ich vermute, dass die Polizei sich vor allen Dingen aus diesem Grund sich sehr bedeckt hält, hoffe aber, dass man noch etwas zu den Ergebnissen der kriminaltechnischen und forensischen Untersuchungen hört.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Woher wissen wir, ob die neuen "Erkenntnisse" wahr sind?
Welcher Täter wäre so blöd und welchen Sinn machte es, nach Auffinden von Schädel , Knochen, Kleidung an diesen Ort zu gehen?
Man spricht immer darüber, Emile wäre weggelaufen oder lebend weggebracht worden nachdem er am Brunnen entführt wurde.
Was wenn er aber im Dorf verstarb?
Bis zum Eintreffen der Polizei war genug Zeit, ihn zu verstecken , wenn zb jmd ihn ins Haus zog.
Es wurde doch außer dem grosselterlichen Anwesen nicht alles akribisch durchsucht?
Es wird auch erstmal Chaos geherrscht haben ,und da wäre ein Auto eines Dorfbewohners auch nicht aufgefallen....
Emile kann sich in jedem Fall vom Brunnen wieder bergauf bewegt haben.
Welcher Täter wäre so blöd und welchen Sinn machte es, nach Auffinden von Schädel , Knochen, Kleidung an diesen Ort zu gehen?
Man spricht immer darüber, Emile wäre weggelaufen oder lebend weggebracht worden nachdem er am Brunnen entführt wurde.
Was wenn er aber im Dorf verstarb?
Bis zum Eintreffen der Polizei war genug Zeit, ihn zu verstecken , wenn zb jmd ihn ins Haus zog.
Es wurde doch außer dem grosselterlichen Anwesen nicht alles akribisch durchsucht?
Es wird auch erstmal Chaos geherrscht haben ,und da wäre ein Auto eines Dorfbewohners auch nicht aufgefallen....
Emile kann sich in jedem Fall vom Brunnen wieder bergauf bewegt haben.
Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Was mich bei der Wanderin verwundert hat, ist die Erklärung, wozu sie zwei Plastiktüten mitgenommen hat.
Hat sie keine Gummistiefel für matschiges Gelände?
Plastiktüten sind doch sicher nach eingen Metern kaputt und somit nicht mehr wassserdicht.
Hat sie keine Gummistiefel für matschiges Gelände?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Gute und berechtigte Frage.Gast A hat geschrieben: ↑Freitag, 16. August 2024, 19:10:36 Was mich bei der Wanderin verwundert hat, ist die Erklärung, wozu sie zwei Plastiktüten mitgenommen hat.
Hat sie keine Gummistiefel für matschiges Gelände?
Plastiktüten sind doch sicher nach eingen Metern kaputt und somit nicht mehr wassserdicht.
Zumal das Wetter nicht überraschend kam, als sie sie Wanderung antrat, war meines Wissens ja schon zuvor wegen Regen die Erde in Bewegung ( Schlammmassen), das hatte sie ja - wenn es stimmt - selbst als Begründung für die Mitnahme des Schädels so zu Protokoll gegeben.
Sowieso gewagt nach solchen Unwettern zu wandern, denn oft kippen nach diesen ( nicht nur während diesen) Bäume um, krachen Äste ab wegen der Regenlast oder weil durch das Aufweichen Bäume entwurzelt werden. Dann sind Wege voller Schlamm, unpassierbargibt es Sturzbäche .erleben wir gerade hier zur Zeit nach heftigsten Regenfällen.
Und dann noch ohne Handy, na gut, sie hat Gottvertrauen.
Mir erscheinen Plastiktüten da gänzlich unpassend und nicht ausreichend und - wie du sagst - dazu noch unpraktisch und ineffizient.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Die Umstände unter denen der Schädel von der Wanderin aufgefunden worden sind, sind schon sehr merkwürdig Und die Auffindungszeugin scheint sehr speziell zu sein. Aber Schwamm drüber. . Es hätte nicht viel gefehlt und der Schädel und die Kleidung wären gar nicht nicht mehr gefunden worden. So weiß man wenigstens, dass der Kleine tot ist und dass sein Leichnam nicht weit vom Ort des Verschwindens gelegen hat. Falls es einen Täter gibt, so lässt die Nähe des Fundorts zum Ort des Verschwindens gewisse Rückschlüsse zu. Es deutet für den Fall, dass Émile nicht alleine unterwegs war, vieles darauf hin, dass die Person kein Fremder war, der von außerhalb angefahren kam sondern dass die Person sich in der Umgebung ausgekannt hat. Möglicherweise war die Person auch zur Ablage des toten Körpers nicht auf ein Fahrzeug angewiesen, sondern konnte das tote Kind zum Fundort tragen. Lt. Staatsanwalt soll der Ort zu Fuß gut erreichbar sein. Evtl . macht dieser Umstand es möglich, dass jemand das Kind zum Fundort tragen konnte.
Genauso merkwürdig wie die Auffindesituation ist es meiner Meinung nach auch, dass Émile, der in Le Vernet in einer Großfamilie bestehend aus zehn Personen gelebt hat, unbemerkt von seinen Angehörigen verschwinden konnte und dass es somit bei der letzten Sichtung auf zwei zufällige Zeugen aus der Nachbarschaft ankam.
Genauso merkwürdig wie die Auffindesituation ist es meiner Meinung nach auch, dass Émile, der in Le Vernet in einer Großfamilie bestehend aus zehn Personen gelebt hat, unbemerkt von seinen Angehörigen verschwinden konnte und dass es somit bei der letzten Sichtung auf zwei zufällige Zeugen aus der Nachbarschaft ankam.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Nochmals zu den Umständen der Auffindung. Es ging um die Frage, warum die Wanderin Plastiktüten bei sich hatte.
Es gibt zum Thema Auffindung passend einen aktuellen Bericht vom 17.8.24, in dem die Wanderin nochmals zu Wort kommt. Sie beschreibt, wo sie die Plastiktüten hatte.
In diesem Bericht vom 6.4.24 kann man die genauen Umstände bei der Auffindung nochmals nachlesen:
https://www.midilibre.fr/2024/04/09/mor ... 880785.php
So recht nachvollziehbar ist es für mich nicht, dass sie die Plastiktüten um die Füße herum gewickelt hatte, damit die Füße nicht nass werden, denn ich stelle es mir für die Füße nicht besonders angenehm vor mit diesen speziellen Vorkehrungen zu wandern und längere Strecken zurück zu legen. Offenbar war das Wetter auch nicht gut, denn es wird im Bericht erwähnt, dass Regen und Wind toben, also alles andere als Wanderwetter. Ich finde den Vorgang skurril.
Es gibt zum Thema Auffindung passend einen aktuellen Bericht vom 17.8.24, in dem die Wanderin nochmals zu Wort kommt. Sie beschreibt, wo sie die Plastiktüten hatte.
Elle pose l'ossement dans un sac plastique avec lequel elle avait entouré ses pieds dans ses chaussures pour lui tenir chaud pendant sa marche. Après avoir méticuleusement pris le crâne, Sadia rentre chez elle et appelle les gendarmes de Seyne-les-Alpes.
https://www.bfmtv.com/bfm-dici/ma-vie-n ... 70096.htmlSie legt den Knochen in eine Plastiktüte, mit der sie ihre Füße in ihre Schuhe gewickelt hatte, um sie beim Gehen warm zu halten. Nachdem sie den Schädel sorgfältig abgenommen hat, kehrt Sadia nach Hause zurück und ruft die Gendarmen von Seyne-les-Alpes.
In diesem Bericht vom 6.4.24 kann man die genauen Umstände bei der Auffindung nochmals nachlesen:
https://www.midilibre.fr/2024/04/09/mor ... 880785.php
So recht nachvollziehbar ist es für mich nicht, dass sie die Plastiktüten um die Füße herum gewickelt hatte, damit die Füße nicht nass werden, denn ich stelle es mir für die Füße nicht besonders angenehm vor mit diesen speziellen Vorkehrungen zu wandern und längere Strecken zurück zu legen. Offenbar war das Wetter auch nicht gut, denn es wird im Bericht erwähnt, dass Regen und Wind toben, also alles andere als Wanderwetter. Ich finde den Vorgang skurril.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Na wenn das nicht strange ist!AngRa hat geschrieben: ↑Samstag, 17. August 2024, 16:32:03 Nochmals zu den Umständen der Auffindung. Es ging um die Frage, warum die Wanderin Plastiktüten bei sich hatte.
Es gibt zum Thema Auffindung passend einen aktuellen Bericht vom 17.8.24, in dem die Wanderin nochmals zu Wort kommt. Sie beschreibt, wo sie die Plastiktüten hatte.
https://www.bfmtv.com/bfm-dici/ma-vie-n ... 70096.html
In diesem Bericht vom 6.4.24 kann man die genauen Umstände bei der Auffindung nochmals nachlesen:
https://www.midilibre.fr/2024/04/09/mor ... 880785.php
So recht nachvollziehbar ist es für mich nicht, dass sie die Plastiktüten um die Füße herum gewickelt hatte, damit die Füße nicht nass werden, denn ich stelle es mir für die Füße nicht besonders angenehm vor mit diesen speziellen Vorkehrungen zu wandern und längere Strecken zurück zu legen. Offenbar war das Wetter auch nicht gut, denn es wird im Bericht erwähnt, dass Regen und Wind toben, also alles andere als Wanderwetter. Ich finde den Vorgang skurril.
Vor allem aber sind Plastiktüten ja nicht wie Socken anliegend und würden bei längerem Wandern zu Blasen führen?!
Und wieder sage ich, wer wandert denn nach so einem Unwetter....
Wenn er schon voraussieht, dass es so schlammig und nass wird, dass die Wanderschuhe nicht dicht halten oder Wasser / Schlamm von oben über den Schaft ins Innere drückt.
Mir kommt das Ganze immer noch bizarr vor.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
In letzter Zeit gibt es in den Zeitungen einige Berichte über die Wanderin und den Fund, denn das ist nun fünf Monate her und es waren die letzten Neuigkeiten im Fall.
Ich gehe davon aus, dass die Wanderin nicht nur gelegentlich im Wald unterwegs ist, wie sie erwähnt hat, sondern dass sie regelmäßig jeden Tag im Wald ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie auch bei dem schlechten Wetter, wie es am Tag des Fundes geherrscht hat, draußen im Wald war. Es soll stürmisch gewesen sein und geregnet haben. Bei solch einem Wetter ist nur der harte Kern unterwegs, der jeden Tag draußen ist und der von der Kleidung her auf jedes Wetter eingestellt ist, weil für ihn der Grundsatz gilt, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur unsachgemäße Kleidung gibt.. So denke ich es mir jedenfalls.
In einigen Berichten war zu lesen, dass die Wanderin seit zehn Jahren im Dorf gelebt hat und daher kann man davon ausgehen, dass sie inzwischen alle Bewohner kannte. Dass sie Émiles Familie nicht kannte, wie sie geäußert hat, nehme ich ihr nicht ab. Zumindest vom Sehen her dürfte sie alle Bewohner des Ortes gekannt haben und auch gewusst haben, wen sie im Wald trifft oder sieht. Meiner Meinung nach könnte sie irgendjemanden beobachtet haben und auch einen Verdacht haben, den sie aber nicht äußert, weil sie nur etwas ahnt, aber nichts beweisen kann und vielleicht Angst hat, dass ihr solche Verdächtigungen zum Nachteil gereichen können, zumal sie wohl alleine lebt.
Ich meine auch, dass den anderen Dorfbewohnern bekannt ist, dass die Wanderin häufig unterwegs ist und wo sie läuft und dass jemand aus diesem Grund den Schädel mitten auf dem Weg platziert hat, damit sie ihn findet. Insofern hat sie Recht, dass sie als Finderin ausgesucht worden ist, nur halt nicht vom Hergott. Dass der Schädel mitten auf dem Weg und nicht irgendwie am Wegesrand lag, sieht nach "Präsentation" aus. Da wollte jemand, dass Émiles sterbliche Überreste gefunden werden und dass danach langsam Gras über die Sache wächst und Ruhe einkehrt. Nur durch den Schädel und den Kleidungsfund wird nichts über die Todesursache und die Todesumstände bekannt, so hat es vielleicht jemand gehofft. Die Polizei würde aber nicht mehr intensiv ermitteln und das Dorf in Ruhe lassen.
Ich gehe davon aus, dass die Wanderin nicht nur gelegentlich im Wald unterwegs ist, wie sie erwähnt hat, sondern dass sie regelmäßig jeden Tag im Wald ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie auch bei dem schlechten Wetter, wie es am Tag des Fundes geherrscht hat, draußen im Wald war. Es soll stürmisch gewesen sein und geregnet haben. Bei solch einem Wetter ist nur der harte Kern unterwegs, der jeden Tag draußen ist und der von der Kleidung her auf jedes Wetter eingestellt ist, weil für ihn der Grundsatz gilt, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur unsachgemäße Kleidung gibt.. So denke ich es mir jedenfalls.
In einigen Berichten war zu lesen, dass die Wanderin seit zehn Jahren im Dorf gelebt hat und daher kann man davon ausgehen, dass sie inzwischen alle Bewohner kannte. Dass sie Émiles Familie nicht kannte, wie sie geäußert hat, nehme ich ihr nicht ab. Zumindest vom Sehen her dürfte sie alle Bewohner des Ortes gekannt haben und auch gewusst haben, wen sie im Wald trifft oder sieht. Meiner Meinung nach könnte sie irgendjemanden beobachtet haben und auch einen Verdacht haben, den sie aber nicht äußert, weil sie nur etwas ahnt, aber nichts beweisen kann und vielleicht Angst hat, dass ihr solche Verdächtigungen zum Nachteil gereichen können, zumal sie wohl alleine lebt.
Ich meine auch, dass den anderen Dorfbewohnern bekannt ist, dass die Wanderin häufig unterwegs ist und wo sie läuft und dass jemand aus diesem Grund den Schädel mitten auf dem Weg platziert hat, damit sie ihn findet. Insofern hat sie Recht, dass sie als Finderin ausgesucht worden ist, nur halt nicht vom Hergott. Dass der Schädel mitten auf dem Weg und nicht irgendwie am Wegesrand lag, sieht nach "Präsentation" aus. Da wollte jemand, dass Émiles sterbliche Überreste gefunden werden und dass danach langsam Gras über die Sache wächst und Ruhe einkehrt. Nur durch den Schädel und den Kleidungsfund wird nichts über die Todesursache und die Todesumstände bekannt, so hat es vielleicht jemand gehofft. Die Polizei würde aber nicht mehr intensiv ermitteln und das Dorf in Ruhe lassen.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Ich wusste nicht, dass sie aus Haute Vernet kommt bzw. dort lebt, hieß es nicht ,sie sei aus entgegengesetzter Richtung gekommen aus Richtung Bundesstraße?AngRa hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. August 2024, 08:16:12 In letzter Zeit gibt es in den Zeitungen einige Berichte über die Wanderin und den Fund, denn das ist nun fünf Monate her und es waren die letzten Neuigkeiten im Fall.
Ich gehe davon aus, dass die Wanderin nicht nur gelegentlich im Wald unterwegs ist, wie sie erwähnt hat, sondern dass sie regelmäßig jeden Tag im Wald ist. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie auch bei dem schlechten Wetter, wie es am Tag des Fundes geherrscht hat, draußen im Wald war. Es soll stürmisch gewesen sein und geregnet haben. Bei solch einem Wetter ist nur der harte Kern unterwegs, der jeden Tag draußen ist und der von der Kleidung her auf jedes Wetter eingestellt ist, weil für ihn der Grundsatz gilt, dass es kein schlechtes Wetter sondern nur unsachgemäße Kleidung gibt.. So denke ich es mir jedenfalls.
In einigen Berichten war zu lesen, dass die Wanderin seit zehn Jahren im Dorf gelebt hat und daher kann man davon ausgehen, dass sie inzwischen alle Bewohner kannte. Dass sie Émiles Familie nicht kannte, wie sie geäußert hat, nehme ich ihr nicht ab. Zumindest vom Sehen her dürfte sie alle Bewohner des Ortes gekannt haben und auch gewusst haben, wen sie im Wald trifft oder sieht. Meiner Meinung nach könnte sie irgendjemanden beobachtet haben und auch einen Verdacht haben, den sie aber nicht äußert, weil sie nur etwas ahnt, aber nichts beweisen kann und vielleicht Angst hat, dass ihr solche Verdächtigungen zum Nachteil gereichen können, zumal sie wohl alleine lebt.
Ich meine auch, dass den anderen Dorfbewohnern bekannt ist, dass die Wanderin häufig unterwegs ist und wo sie läuft und dass jemand aus diesem Grund den Schädel mitten auf dem Weg platziert hat, damit sie ihn findet. Insofern hat sie Recht, dass sie als Finderin ausgesucht worden ist, nur halt nicht vom Hergott. Dass der Schädel mitten auf dem Weg und nicht irgendwie am Wegesrand lag, sieht nach "Präsentation" aus. Da wollte jemand, dass Émiles sterbliche Überreste gefunden werden und dass danach langsam Gras über die Sache wächst und Ruhe einkehrt. Nur durch den Schädel und den Kleidungsfund wird nichts über die Todesursache und die Todesumstände bekannt, so hat es vielleicht jemand gehofft. Die Polizei würde aber nicht mehr intensiv ermitteln und das Dorf in Ruhe lassen.
Auch ich bin jeden Tag in der Natur unterwegs bei allen Wetterlagen außer Sturm und wundere mich auch, dass sie wohl keine anständigen Wanderschuhe besitzt für ihre Wanderungen ( Plastiktüten).
Ja das ist eine Möglichkeit, dass bekannt ist, wo sie läuft und sie früher oder später am extra platzierten Schädel auftauchen würde.
Und die Mutter von Émile hatte ja kurz zuvor aufgerufen, endlich ein Zeichen zu bekommen über Émiles Verbleib, ein potentieller Täter hatte Mitgefühl mit der Familie und platzierte deshalb den Schädel dort , wo die Wanderin in nächster Zeit vorbeikommen würde.
Vielleicht aber wurde ja der Schaedel weiter unterhalb des Weges bei der Kleidung schon von jmd gefunden, der diesen Fund nicht melden wollte , weil er Angst hatte in Verdacht zu kommen...und er nahm ihn mit hoch zum Weg ( der hätte aber Angst haben müssen, DNA zu hinterlassen, wenn er nicht auch zufällig Plastiktüten oder -Handschuhe dabei hatte ).
Ich finde das ganze bez Auffinden des Schädels, Aufgreifen mit Plastiktueten und Wegbringen immer noch sehr außergewöhnlich...
In so einem Dorf kennt doch jeder jeden, kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Familie nicht kannte.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Soweit ich mich erinnere, lebt oder lebte die Wanderin im unteren und größeren Le Vernet, aber nicht in Haut-Vernet. Das untere ist zwar auch nicht riesig; dass sie die Familie von Emile persönlich kennt, kann man zwar nicht ausschließen, aber für meinen Geschmack auch nicht zwingend schlussfolgern. Zumal die ja nur Feriengäste dort sind und keine première-résidence-Anwohner.
In einem Bericht aus den ersten Tagen nach dem Fund, der hier im Thread verlinkt sein dürfte, wird sie zitiert, dass sie den Weg, auf dem sie den Schädel fand, schon eine ganze Weile vorher nicht mehr gegangen sei. Und dass sie ihre Wege in der Umgebung eben, wie die meisten regelmäßigen Wanderer, nach Tageslaune wählt. Bzw., das kam indirekt zum Ausdruck, dass sie da keine festen Tagespläne hat, welche Strecke sie wann geht.
Dass sie, als sie den Schädel fand, von Westen bzw. der großen Verbindungsstraße hoch gelaufen kam und nicht von H-V, daran mein ich mich auch zu erinnern.
In einem Bericht aus den ersten Tagen nach dem Fund, der hier im Thread verlinkt sein dürfte, wird sie zitiert, dass sie den Weg, auf dem sie den Schädel fand, schon eine ganze Weile vorher nicht mehr gegangen sei. Und dass sie ihre Wege in der Umgebung eben, wie die meisten regelmäßigen Wanderer, nach Tageslaune wählt. Bzw., das kam indirekt zum Ausdruck, dass sie da keine festen Tagespläne hat, welche Strecke sie wann geht.
Dass sie, als sie den Schädel fand, von Westen bzw. der großen Verbindungsstraße hoch gelaufen kam und nicht von H-V, daran mein ich mich auch zu erinnern.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Komisch ich find das nachvollziehbar. Wenn man auf Wanderwegen durch schlammige Abschnitte waten muss, versaut man sich die Wanderschuhe und das Leder wird schneller porös, beim anschließenden Trocknen, sodass die Schuhe schneller auseinanderbrechen. Außerdem ist es unangenehm, wenn die Schuhe voll Schlamm und Wasser sind, mit ggf irgendwelchem Gewürm darin. Wenn man für die i.d.R. kurzen Abschnitte, die so nass und matschig sind, mit den Schuhen in die Plastiktüten steigt, also mit den Plastiktüten eine Art Regenmantel für die Schuhe hat, dann kann man sich relativ simpel und effektiv gegen das Ungemach schützen, ohne zwei paar Schuhe mitnehmen zu müssen.
Und an den Tagen als sie Emile Schädel fand, war es ja vorher stark regnerisch und die Erde feucht. Die anderen Fundstücke wurden ja in dem Waldbach hinabgespült. Find es daher plausibel, dass sie die Plastiktüten mit hatte und außerdem sogar einen guten Tipp für Wandern bei Nässe.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Die Polizei hat die Umstände unter denen der Schädel gefunden worden ist jedenfalls kritisch hinterfragt. Es war zu lesen, dass die Wanderin ca. neun Stunden lang vernommen worden ist. Sie hatte es am Tag der Auffindung bis Mitternacht mit der Polizei zu tun.
Daraus schließe ich, dass der Polizei die Angaben zum Fund auch nicht ganz geheuer waren. Sie haben die Angaben genau überprüft, nach der langen Vernehmung fand noch eine Hausdurchsuchung statt und auch bei einer Hausdurchsuchung und einer Untersuchung der elektronischen Geräte wurden keine Ansatzpunkte gefunden, die den Angaben widersprechen.
Das heißt für mich nicht, dass ich allen ihren Angaben Glauben schenken muss, beispielsweise was die Häufigkeit ihrer Touren in den Wald anbelangt. Das Schützen der Füße mit Plastiktüten vor Nässe bleibt für mich ein ungewöhnlicher Vorgang und für mich hat es den Anschein als habe sie krampfhaft nach einer Begründung gesucht, warum sie im Wald Plastiktüten bei sich hatte in denen sie den Schädel nach Hause tragen konnte. Diese Frage hat ihr die Polizei vermutlich eindringlich gestellt und sie hatte dann eine Antwort darauf, die sich merkwürdig anhört, die aber niemand widerlegen kann.
https://www.bfmtv.com/bfm-dici/nfo-bfmt ... 90653.htmlSie berichtet, dass "alles gut läuft, sie machen ihre Arbeit". "Ich beantworte ihre Fragen und das ist alles", fährt sie fort. Fragen, die die Entdeckung, ihre Persönlichkeit und den Fall umfassen. Gegen Mitternacht wird sie nach Hause gebracht.
"Am nächsten Tag habe ich nicht damit gerechnet, dass eine Hausdurchsuchung stattfindet. Die Gendarmen nehmen unter anderem ihre elektronischen Geräte mit und geben sie ihr eine Woche später zurück. Nach unseren Informationen deutet nichts darauf hin, dass sie verdächtig ist. Sie wurde auch nie in Polizeigewahrsam genommen.
Daraus schließe ich, dass der Polizei die Angaben zum Fund auch nicht ganz geheuer waren. Sie haben die Angaben genau überprüft, nach der langen Vernehmung fand noch eine Hausdurchsuchung statt und auch bei einer Hausdurchsuchung und einer Untersuchung der elektronischen Geräte wurden keine Ansatzpunkte gefunden, die den Angaben widersprechen.
Das heißt für mich nicht, dass ich allen ihren Angaben Glauben schenken muss, beispielsweise was die Häufigkeit ihrer Touren in den Wald anbelangt. Das Schützen der Füße mit Plastiktüten vor Nässe bleibt für mich ein ungewöhnlicher Vorgang und für mich hat es den Anschein als habe sie krampfhaft nach einer Begründung gesucht, warum sie im Wald Plastiktüten bei sich hatte in denen sie den Schädel nach Hause tragen konnte. Diese Frage hat ihr die Polizei vermutlich eindringlich gestellt und sie hatte dann eine Antwort darauf, die sich merkwürdig anhört, die aber niemand widerlegen kann.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Das hätte ich auch gesagt, aber nach neuesten Infos wollte sie die Tüten ja nicht über die Schuhe sondern die Socken ziehen. Damit kann man nicht weit laufen ( Blasenbildung) und es schützt auch die Schuhe nicht innen wie außen, nur die Socken. Sie hat sie wohl gegen die Kälte mitgenommen.z3001x hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. August 2024, 12:24:39 Komisch ich find das nachvollziehbar. Wenn man auf Wanderwegen durch schlammige Abschnitte waten muss, versaut man sich die Wanderschuhe und das Leder wird schneller porös, beim anschließenden Trocknen, sodass die Schuhe schneller auseinanderbrechen. Außerdem ist es unangenehm, wenn die Schuhe voll Schlamm und Wasser sind, mit ggf irgendwelchem Gewürm darin. Wenn man für die i.d.R. kurzen Abschnitte, die so nass und matschig sind, mit den Schuhen in die Plastiktüten steigt, also mit den Plastiktüten eine Art Regenmantel für die Schuhe hat, dann kann man sich relativ simpel und effektiv gegen das Ungemach schützen, ohne zwei paar Schuhe mitnehmen zu müssen.
Und an den Tagen als sie Emile Schädel fand, war es ja vorher stark regnerisch und die Erde feucht. Die anderen Fundstücke wurden ja in dem Waldbach hinabgespült. Find es daher plausibel, dass sie die Plastiktüten mit hatte und außerdem sogar einen guten Tipp für Wandern bei Nässe.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Hier bei uns würde man sagen: es hat ein Gschmaeckle.z3001x hat geschrieben: ↑Mittwoch, 21. August 2024, 12:24:39 Komisch ich find das nachvollziehbar. Wenn man auf Wanderwegen durch schlammige Abschnitte waten muss, versaut man sich die Wanderschuhe und das Leder wird schneller porös, beim anschließenden Trocknen, sodass die Schuhe schneller auseinanderbrechen. Außerdem ist es unangenehm, wenn die Schuhe voll Schlamm und Wasser sind, mit ggf irgendwelchem Gewürm darin. Wenn man für die i.d.R. kurzen Abschnitte, die so nass und matschig sind, mit den Schuhen in die Plastiktüten steigt, also mit den Plastiktüten eine Art Regenmantel für die Schuhe hat, dann kann man sich relativ simpel und effektiv gegen das Ungemach schützen, ohne zwei paar Schuhe mitnehmen zu müssen.
Und an den Tagen als sie Emile Schädel fand, war es ja vorher stark regnerisch und die Erde feucht. Die anderen Fundstücke wurden ja in dem Waldbach hinabgespült. Find es daher plausibel, dass sie die Plastiktüten mit hatte und außerdem sogar einen guten Tipp für Wandern bei Nässe.

Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Hier ist nochmal ein Kurzvideo von Émile's "angeblich?" letztem Weg.
https://www.youtube.com/watch?v=I2k4WkpHlEA
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Es gibt etwas Neues zum Zwischenstand der Ermittlungen:
https://www.bfmtv.com/bfm-dici/millimet ... 10108.html
Es geht den Ermittlern auch darum DNA zu finden, die nicht zu Emile oder seiner Familie gehört.
Bis zum Ende der Untersuchungen bleiben alle Hypothesen gleichrangig. Offenbar gibt es in Frankreich Fristen für Untersuchungsberichte. So etwas würde man sich im Falle von Yolanda Klug auch wünschen.
Un rapport des experts de l'IRCGN sur les vêtements et ossements du petit Émile doit être rendu dans les prochains jours. Le dossier est, pour l'heure, toujours en suspens, quatorze mois après sa disparition. Le général François Daoust, ancien directeur de l'IRCGN, a répondu aux questions de BFMTV sur le plateau d'"Affaire Suivante".
Les analyses scientifiques, menées par les experts de l'IRCGN (Institut de recherche criminelle de la gendarmerie nationale) et qui doivent être rendues dans les prochains jours, pourraient être déterminantes dans l'enquête sur la mort du petit Émile, disparu au hameau du Haut-Vernet, le 8 juillet 2023.
Ein Bericht von IRCGN-Experten über die Kleidung und Knochen des kleinen Émile muss in den kommenden Tagen vorgelegt werden. Der Fall ist vorerst noch anhängig, vierzehn Monate nach seinem Verschwinden. General François Daoust, ehemaliger Direktor des IRCGN, beantwortete am Set von „Affaire Suivante“ Fragen von BFMTV.
Die wissenschaftlichen Analysen, die von Experten des IRCGN (Kriminalforschungsinstitut der Nationalen Gendarmerie) durchgeführt wurden und in den kommenden Tagen vorgelegt werden müssen, könnten für die Untersuchung des Todes des kleinen Émile , der im Weiler Haut verschwunden ist, von entscheidender Bedeutung sein -Vernet , 8. Juli 2023
https://www.bfmtv.com/bfm-dici/millimet ... 10108.html
Es geht den Ermittlern auch darum DNA zu finden, die nicht zu Emile oder seiner Familie gehört.
"Si on arrive à trouver un ADN qui n'est pas celui du petit Émile: plein de questions vont arriver."
Néanmoins, pour ce qui est des vêtements, retrouver un ADN d'un membre de la famille ne serait pas "pertinent", tempère-t-il, étant donné que l'enfant vivait avec eux. "Un tiers, ce sera autre chose.
„Wenn es uns gelingt, DNA zu finden, die nicht die des kleinen Émile ist, werden viele Fragen auftauchen.“
Wenn es jedoch um Kleidung gehe, sei der Nachweis der DNA eines Familienmitglieds nicht „relevant“, sagt er, da das Kind bei ihnen lebte. „Ein Drittel wird etwas anderes sein.“
Bis zum Ende der Untersuchungen bleiben alle Hypothesen gleichrangig. Offenbar gibt es in Frankreich Fristen für Untersuchungsberichte. So etwas würde man sich im Falle von Yolanda Klug auch wünschen.
Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Danke, AngRa für die Neuigkeiten.
In "Un tiers, ce sera autre chose." würde ich "tier" eher mit "Dritter " übersetzen, also weder Émile noch ein Familienmitglied.
In "Un tiers, ce sera autre chose." würde ich "tier" eher mit "Dritter " übersetzen, also weder Émile noch ein Familienmitglied.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen weiter. Die Untersuchungen der Knochen sind abgeschlossen. Die Analyse der Kleidungsstücke geht weiter.
https://www.leparisien.fr/faits-divers/ ... RBTIME.php
Wenn weitere Anhörungen stattfanden ( da hatte sich beim "Figaro" noch ein Zeuge gemeldet mit einer bestimmten Beobachtung ( wurde hier darüber berichtet), dann sieht es so aus, als verfolgten die Ermittler eine Spur, die noch nicht spruchreif ist, weil die öffentliche Meinung nicht beeinflusst werden darf und weil noch nichts bewiesen ist und auf Untersuchungsergebnisse gewartet werden muss.
Übersetzt:Le mystère demeure. Plus de cinq mois après que des ossements et des vêtements du petit Émile ont été retrouvés au Haut-Vernet (Alpes-de-Hautes-Provence) où il avait disparu en juillet 2023, « des expertises sont toujours en cours » - tout comme l’enquête - indique au Parisien le procureur d’Aix-en-Provence Jean-Luc Blachon en charge de l’affaire, confirmant une information de BFMTV. Concernant l’enquête, il assure au Parisien qu’« aucune piste n’est écartée à ce jour » : l’hypothèse criminelle est donc toujours d’actualité, tout comme celle où un animal serait intervenu.
Selon TF1 Info citant une source proche de l’enquête, les analyses se poursuivent sur les vêtements du petit garçon et les conclusions sont attendues à la mi-octobre. Les grands-parents d’Émile « attendent beaucoup de l’expertise » et de « la vérité scientifique [qui] va leur permettre d’arriver à une vérité judiciaire », a indiqué leur avocate Maître Isabelle Colombani à BFMTV.
« De nouvelles auditions » ont eu lieu
Auprès de BFMTV, le procureur d’Aix-en-Provence Jean-Luc Blachon assure que « de nouvelles auditions » ont eu lieu récemment et « que d’autres vont se dérouler ». « À ce stade, aucune garde à vue n’a eu lieu », a-t-il précisé auprès de nos confrères. D’après lui, « de nouveaux éléments » sont apparus dans l’enquête depuis la découverte des ossements. Une dizaine d’enquêteurs travailleraient encore sur cette affaire. Des caméras auraient également été installées fin juin dans la zone où a été découvert le corps, selon BFMTV et TF1 Info.
Das Geheimnis bleibt bestehen. Mehr als fünf Monate nachdem die Knochen und Kleidung des kleinen Émile in Haut-Vernet (Alpes-de-Hautes-Provence) gefunden wurden, wo er im Juli 2023 verschwunden war , ist „das Gutachten noch im Gange“ – genau wie die Untersuchung – zeigt Le Parisien Der für den Fall zuständige Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, bestätigt Informationen von BFMTV . Bezüglich der Ermittlungen versichert er Le Parisien, dass „bislang keine Hinweise ausgeschlossen wurden“: Die kriminelle Hypothese sei daher immer noch relevant, ebenso wie die, bei der ein Tier eingegriffen hätte.
Laut TF1 Info unter Berufung auf eine Quelle, die der Untersuchung nahe steht, werden die Analysen der Kleidung des kleinen Jungen fortgesetzt und Schlussfolgerungen werden für Mitte Oktober erwartet. Émiles Großeltern „erwarten viel von der Expertise“ und „der wissenschaftlichen Wahrheit, die es ihnen ermöglichen wird, zu einer gerichtlichen Wahrheit zu gelangen“, erklärte ihr Anwalt Maître Isabelle Colombani gegenüber BFMTV.
Es fanden „neue Anhörungen“ statt
Im Gespräch mit BFMTV versichert der Staatsanwalt von Aix-en-Provence, Jean-Luc Blachon, dass kürzlich „neue Anhörungen“ stattgefunden hätten und „dass weitere stattfinden werden“. „Zu diesem Zeitpunkt hat noch kein Polizeigewahrsam stattgefunden“, stellte er unseren Kollegen klar. Ihm zufolge seien bei der Untersuchung seit der Entdeckung der Knochen „neue Elemente“ aufgetaucht. Rund zehn Ermittler arbeiten noch an diesem Fall. Laut BFMTV und TF1 Info wurden Ende Juni auch Kameras in dem Gebiet installiert, in dem die Leiche entdeckt wurde.
https://www.leparisien.fr/faits-divers/ ... RBTIME.php
Wenn weitere Anhörungen stattfanden ( da hatte sich beim "Figaro" noch ein Zeuge gemeldet mit einer bestimmten Beobachtung ( wurde hier darüber berichtet), dann sieht es so aus, als verfolgten die Ermittler eine Spur, die noch nicht spruchreif ist, weil die öffentliche Meinung nicht beeinflusst werden darf und weil noch nichts bewiesen ist und auf Untersuchungsergebnisse gewartet werden muss.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Zu den Überwachungskameras in Nähe des Fundorts wird nun seitens der Journalisten auch die Auffassung vertreten, dass dadurch Tiere entdeckt werden, die sich im Gebiet aufhalten und die sich evtl. an den Knochen und der Kleidung zu schaffen gemacht haben.
https://www.purepeople.com/article/affa ... _a527037/1
Übersetzt:Le lieu où les ossements d'Émile ont été retrouvés sous-haut surveillance
Concernant la zone où les ossements et les vêtements d'Émile ont été retrouvés au printemps dernier, celle-ci est toujours scrutée par les enquêteurs pour tenter de comprendre ce qu'il s'est passé. "Des caméras de vidéosurveillance ont été installées par les enquêteurs, l'objectif est de surveiller les évolutions de la faune et de la flore et puis d'essayer de voir si il y a la présence d'un animal, dans cette zone-là, qui aurait pu déplacer ces ossements et ces vêtements", déclare Boris Kharlamoff, journaliste pour BFM.
Der Ort, an dem Emiles Knochen gefunden wurden, steht unter strenger Überwachung
Was den Bereich betrifft, in dem im vergangenen Frühjahr Émiles Knochen und Kleidung gefunden wurden, wird er noch immer von Ermittlern untersucht, um zu versuchen, zu verstehen, was passiert ist. „ Überwachungskameras wurden von den Ermittlern installiert. Ziel ist es, Veränderungen in der Fauna und Flora zu überwachen und dann herauszufinden, ob sich in diesem Gebiet ein Tier aufhält, das diese Knochen und diese Kleidung bewegt haben könnte “, erklärt Boris Kharlamoff , Journalist für BFM
https://www.purepeople.com/article/affa ... _a527037/1
Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023
Selbst wenn sich dort Raubtiere herumtreiben und Émile's Übererste bewegt haben, erklärt das nicht, wie der kleine Junge allein dort hingekommen ist.
Dass die letzten beiden Sichtzeugen Émile um ca. 17.30h - 18.00h gesehen haben, davon gehe ich einfach mal aus.
Es ist ein Mysterium, welches zu Rückschlüssen verleitet, die man für sich behalten sollte,
wenn man sich nicht wegen Verleumdung strafbar machen möchte.
Dass die letzten beiden Sichtzeugen Émile um ca. 17.30h - 18.00h gesehen haben, davon gehe ich einfach mal aus.
Es ist ein Mysterium, welches zu Rückschlüssen verleitet, die man für sich behalten sollte,
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