TODESFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Fälle: Arian Arnold, Jenny Böken, Kirsten Heisig, Unbek. Junge (Oelsa/Osterzgebirge), Isabelle Kellenberger, Malina Klaar, Yolanda Klug, Elisa Lam, Paula Maaßen, Christian Morgenstern, Theresa Stahl, Georgeta Tapu
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51
Nicht dass es auf der Hand liegt, aber ganz unterschlagen sollte man auch und auch weiterhin die Möglichkeit nicht, dass er (Jogger) die Uhr, viell. selbst mal über's Netz gekauft aber nie selbst getragen, da absichtlich platziert haben könnte. Müsste man erst mal drauf kommen aber wenn ich das richtig sehe, einen gewissen Erfolg könnte man ihm jetzt nicht absprechen. Ob es sich auszahlt ist eine andere Frage. Jedenfalls geht dafür jetzt immer noch mächtig Energie und Personal drauf, Sinn fraglich.
Würdest du ernsthaft, wenn du jemanden in der Nacht in nen Fluss geworfen hast, im Nachhinein dort eine Holzuhr ablegen? Also als Täter würde ich den Tatort dann zumindest meiden, und keinesfalls dort eine Holzuhr ablegen, wo vielleicht sogar meine DNA drauf sein könnte, selbst wenn ich sie nicht getragen habe.
papaya
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von papaya »

Ist eigentlich halbwegs gesichert, dass der Jogger ALLEIN joggte? Insbesondere wenn man zu zweit unterwegs gewesen wäre, aber nur einer eine Stirnlampe trug, eröffnen sich doch noch einige potentielle Tathergänge.

Es wäre sogar denkbar, dass der Mitjogger Besitzer der Uhr und Täter ist und der TV schweigt. Um den Täter zu schützen, sich selbst nicht wegen Untätigkeit zu belasten und ganz allgemein als Beschuldigter mit allem Recht zu schweigen.
Maulkorb

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Hallo zusammen,

ich bin seit kurzer Zeit Mitleser hier bei euch.

Zunächst mal ziehe ich meinen Hut davor, dass sich jemand (mehrere?) gefunden hat/haben, der/die sich der Diktatur eines anderen True Crime Forums entzogen hat/haben.

Fantastisch!
Die einzig richtige Antwort.

Ich muss mich hier zunächst mal zurechtfinden.

Wie ist die Plattform zu nutzen.
Zitieren, Fotos hochladen, verlinken usw. usw.
🤔

Ich habe mich ganz zufällig in den letzten Tagen mit dem Fall 'Hanna Aschau' beschäftigen können weil ich etwas Freizeit hatte. Ich habe mich in den Fall eingelesen so gut ich konnte.

Viele Kommentare waren mir zu lang, andere zu abgedriftet und wieder andere einfach im Ton daneben, warum ich dann nur quergelesen habe.

Aber so ist es eben...
Jeder Jeck is anders....

Trotz alldem kann ich aber jetzt schon sagen, dass mir das "Grundrauschen" hier im Forum besser gefällt als das bei der Konkurenz, die ja eigentlich gar keine Konkurenz mehr ist.

Mehr Leine, weniger Diktatur!
Ich glaube das ist der richtige Weg!
👍

Wenn man sich ansieht was da beim "Marktführer" im letzten Jahrzent bezüglich alten Mitgliedern passiert ist dann erübrigen sich jegliche weitere Fragen.

Ich werde mich später nochmal mit einem Kommentar zum Fall Hanna melden.

Zunächst muss ich aber mal sehen, wie ich diesen Kommentar für jeden verständlich formulieren und meine Fragen zu den Örtlichkeiten in Aschau mit bereits vorhandenen, von anderen Usern bereits hochgeladenen Fotos und Karten, formulieren und dokumentieren kann.

Danke das ihr eine Alternative geschaffen habt.

Bis später....

PS:
Ich sehe im Bereich Kampenwandstr. 85 in Aschau (Hotel Berge) einen möglichen Angriffspunkt auf das spätere Opfer Hanna und werde versuchen das später zu begründen.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51 Was weist denn da so deutlich auf einen Kampf hin? Die Rede war immer von einer Beschädigung am Band [der Uhr], irgendwas verbogen, naja. … Man kommt von da aus eigentlich nur sofort auf "Kampf", wenn und weil man schon wusste, dass dort einer stattgefunden haben könnte. Oder?
Für ein dem Schaden am Uhrenarmband zugrundeliegendes Kampfgeschehen gibt es durchaus sachliche Argumente, die gegen eine nur versehentliche Beschädigung sprechen:
papaya hat geschrieben: ↑Freitag, 14. Oktober 2022, 14:52:26 … Hier sieht es so aus, als sei das Armband auseinander gerissen worden, der obere Stift ist verbogen und die Bruchstelle ist weder an der Schließe noch am Gehäuse. Das bestätigt leider den Eindruck einer handgreiflichen Auseinandersetzung, bei der mit einigem Kraftaufwand das Band zerrissen wurde. …
papaya hat geschrieben: ↑Donnerstag, 24. November 2022, 19:11:50 … Das Band wurde zerrissen und dabei der Steg oben verbogen. Ich nehme an, an dem Glied ganz unten ist das Holz gerissen. …
papaya hat geschrieben: ↑Sonntag, 04. Dezember 2022, 19:29:38 … Dass das gerissene Armband und der verbogene Steg nur durch einen Kampf und Abreißen vom Arm zu erklären ist, schätze ich genauso ein. …

anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51 … ganz unterschlagen sollte man auch … die Möglichkeit nicht, dass er (Jogger) die Uhr … da absichtlich platziert haben könnte. …
Das halte ich für eine wilde Räuberpistole.

anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51 … Ich nehme an, dass er [der Jogger] sich auch in Widersprüche verwickelte. Oder seine Aussage, noch als Zeuge, wurde später durch andere Zeugen widerlegt. …
Das ist anzunehmen. Was davon aber hätte konkret einen Tatverdacht hervorrufen können? Zeugen widersprechen sich häufig. Der Zeugenbeweis gilt gemeinhin als unsicherstes Beweismittel.

anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51 … Das wär m.E. auch'n (guter) Grund jetzt zu schweigen. …
Keineswegs. Vom Schweigerecht Gebrauch zu machen, kann jedem Beschuldigten nur dringend geraten werden – zumindest bis zum Abschluss der Ermittlungen und bis zur (vollständigen) Akteneinsicht durch den Verteidiger. Wer sich „noch nie etwas zuschulden kommen ließ“, versteht das meist nicht. Dennoch ist dieses Rechtsinstitut in einem Rechtsstaat elementar und unverzichtbar.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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gastxyz hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:24:01 die Stirnlampe [des Joggers] … sollte … als erstes überprüft worden sein. denn die Spuren auf seinen Händen ( Blut, Fasern von Hannas Kleidung , DNA ) haetten sich beim Absetzen der Lampe an die Gummibänder der Stirnlampe … übertragen. …
Ein guter Gedanke, vor allem Blutanhaftungen wären sehr hartnäckig. Jedoch hieß es seitens des RAs, es gäbe keine Sachbeweise. Hannas Blut oder dergleichen an des Joggers Stirnlampe indessen wäre ein erdrückender Sachbeweis und nicht nur ein „Indizchen“, weshalb ich nicht denke, dass derartige Spuren gefunden wurden.

gastxyz hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:30:48 Wurden nicht Äste entlang dem Bach abgeschnitten? …
Ja, laut @babati am Bärbach nahe der Betonbrücke beim Bauhof. Vom mutmaßlichen Tatort aber ist über abgeschnittes Gesträuch nichts bekannt.
gastxyz hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:30:48 … möglicherweise wurden auch Fasern gefunden, die zu Kleidungsstücken des Täters gehoeren koennten?
Denkbar, aber auch dies wären Sachbeweise …


Abgesehen davon, ob RA Baumgärtl in der Presse korrekt zitiert wurde, stellt sich natürlich die Frage, weshalb noch ein solch gewaltiger Ermittlungsaufwand betrieben wird (Eiskeller-Gäste, Uhr usw.), wenn tatsächlich Sachbeweise gegen den Jogger hätten gefunden werden können.

Beispielsweise mit Hannas Blut oder DNA an der Stirnlampe, Fasern des feinen Jogging-Zwirns im Geäst und Überwachungsvideos sollte sich (zusammen mit Zeugenaussagen, der Jogger sei zur Tatzeit in unmittelbarer Tatortnähe gewesen) ein Indizienring ergeben, der m. E. leicht für eine Verurteilung ausreichen dürfte. Dies jedoch ist ganz offenkundig nicht der Fall.

Was ich eher für gegeben halte: Die hier angesprochenen Untersuchungen (und noch einige mehr) wurden vorgenommen bzw. sind noch in Arbeit, führten aber bislang zu keinem Treffer.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Gastgeber hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 09:53:51 … Schockiert von dem, was er [der Jogger] getan hat, ist er in Panik geraten, hat die Leiche … in den Fluss geworfen, und sich sofort einer ihm vertrauenswürdigen Person anvertraut, die das im Nachhinein doch der Polizei gemeldet hat. …
Wem hätte sich der Jogger mitten in der Nacht anvertrauen können? Seine engste Familie hätte ihn wohl nicht bei der Polizei verpfiffen. Enge Freunde? Dass der ausschlaggebende Hinweis (erst) nach der XY-Sendung kam, spricht dafür, dass der Hinweisgeber wohl eher aus dem „erweiterten“ als dem engeren Umfeld stammt. Ich denke dabei etwa an Berufsschule, Ausbildungsplatz oder Vereinsleben. Würde sich ein Täter jemandem aus diesem Kreis anvertrauen, wenn nicht eine tiefgründige Freundschaft bestünde? Damit wären wir wieder im engsten Umfeld …


papaya hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 15:21:25 Ist eigentlich halbwegs gesichert, dass der Jogger ALLEIN joggte? …
Öffentlich bekannt ist dazu rein gar nichts. Der Zeugenaufruf der Polizei bezog sich auf einen einzigen, einzelnen Jogger.

Dies aber basiert auf Zeugen, die wohl vordringlich die leuchtende Stirnlampe wahrgenomnen hatten. Allerdings konnten sie auch die Kleidung des Joggers beschreiben. Hätten dann die Zeugen nicht auch einen weiteren Läufer sehen müssen, wenn es ihn gegeben hätte? Oder joggten sie zu zweit nicht Seite an Seite durch die Nacht, sondern mit einem gewissen Abstand?

papaya hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 15:21:25 … Es wäre sogar denkbar, dass der Mitjogger Besitzer der Uhr und Täter ist und der TV schweigt. Um den Täter zu schützen, sich selbst nicht wegen Untätigkeit zu belasten und ganz allgemein als Beschuldigter mit allem Recht zu schweigen.
Ein korrekt beschriebenes Szenario. Das aber würde eine Abgebrühtheit und ein Ausgekochtsein voraussetzen, wie ich es dem Jogger nicht zutraue. Und auf anwaltlichen „Rat“ dürfte solch ein Konstrukt kaum zustandegekommen sein (Strafvereitelung, Begünstigung, Anstiftung …, Gefährdung der Zulassung als RA).
Gastfreundlich

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Die Ermittlungen konzentrieren sich auf
1) Clubgäste
2) Heranwachsenden Tatverdächtigen (TV)
3) Holzuhr „Holzkern Charlie“ (ohne DNA des TV), liegt neben dem Ring des Opfers im Bach, beide Gegenstände mit „Kampfspuren“.

TV trat zum Tatzeitpunkt als Jogger (mit Stirnlampe + kurzer Hose) in Erscheinung, äußerte vermutlich Tatwissen ggü. seinem Umfeld (ausschlaggebend für dringenden Tatverdacht). Er soll wie Hanna in unmittelbarer Nähe des Clubs wohnen.

War TV auch Clubgast (mit anderer Kleidung?

Ist der TV der Besitzer der Holzuhr?
Pro (Rechtsträger, Handwerker, könnte er sich leisten), Contra (keine verwertbare DNA, ungeeignet zum Joggen und „altbacken“ keine wirklichen Gegenargumente), weiteres?

Gibt es Indizien auf einen Mittäter, jenseits der Aspekte um die Holzuhr?
Haferlschuh

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Haferlschuh »

anthypnotic hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 04:32:51 Was weist denn da so deutlich auf einen Kampf hin? Die Rede war immer von einer Beschädigung am Band, irgendwas verbogen, naja. Man hat sie quasi aus der Wildnis aufgelesen, war Witterung ausgesetzt, und aus irgend nem Grund muss sie da ja gelandet sein, versehentlich verliert man ne Armbanduhr eher nicht. Vielleicht ist sie aber versehentlich gerissen, jemand hat sie gleich liegen gelassen oder weggeworfen, bei dem Preis würd ich da selbst nicht lange rumheulen, geschweige denn Reparatur veranlassen (kostet mehr als gleicher Ersatz).
Richtig. Die Uhr könnte genauso gut schon vor -zig Monaten von einem Bauhofmitarbeiter oder Mitarbeiter einer von der Gemeinde beauftragten Firma bei Pflegearbeiten (Baum-/Sträucher-/Heckenschnitt, Bachlaufreinigung etc.) verloren gegangen sein, ohne dass derjenige es erst einmal bemerkt hat. Sie könnte irgendwo im Grünzeug hängen geblieben und später zu Boden gefallen sein. Frühjahr u. Sommer 2022 waren sehr trocken, viele Gräben und Bachläufe ausgetrocknet. Der ausnahmsweise hohe Wasserstand am 3.10. könnte die Uhr dann kurzzeitig mitgenommen haben. Lange kann sie dem Aussehen nach ja nicht im Wasser gelegen haben. Wenn überhaupt.
Gastfreundlich hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 16:28:16 ..
3) Holzuhr „Holzkern Charlie“ (ohne DNA des TV) liegt neben dem Ring des Opfers im Bach, beide Gegenstände mit „Kampfspuren“.
Quelle?

Wir wissen noch nicht einmal, ob der Ring von dem die Rede ist, derjenige ist, den man auf dem Bild sehen kann. Sie kann an der rechten Hand einen anderen Ring getragen haben.

Gastfreundlich hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 16:28:16Er soll wie Hanna in unmittelbarer Nähe des Clubs wohnen.
Falsch.

Vielleicht gibt es auch noch an irgendeinem Gegenstand von Hanna verwertbare Fingerabdrücke (Fett), denen das Wasserbad nicht den Garaus gemacht hat.
papaya
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von papaya »

Catch22 hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 16:15:19
Abgesehen davon, ob RA Baumgärtl in der Presse korrekt zitiert wurde, stellt sich natürlich die Frage, weshalb noch ein solch gewaltiger Ermittlungsaufwand betrieben wird (Eiskeller-Gäste, Uhr usw.), wenn tatsächlich Sachbeweise gegen den Jogger hätten gefunden werden können.
Ich versuche in die Richtung zu denken, was auf den Videos aus dem Eiskeller zu sehen sein könnte.Typische Interaktionen in einem Club sind

Begrüßungen, verbunden mit oberflächlichen Umarmungen, ggf Wangenkuss.

Kurze Gespräche unter Bekannten, meist auf kurze Distanz wegen der Lautstärke. Meist harmloser Inhalt „gehts dir gut? Ist deine Mutter wieder gesund?“

Antanzen, Ansprechen, mit eindeutig erkennbaren körpersprachlichen Reaktionen von Interesse oder Desinteresse. Hätte eine solche Aktion überdurchschnittlich lang trotz Hannas abweisender Reaktion angehalten und sie sich entfernt, könnte die Polizei sich für die männliche Person verstärkt interessieren.

Auch solche Aktionen, die auf positives Echo stießen sind interessant. Flirtige Körpersprache, Blicke, gemeinsame Getränke, evtl Umarmungen und Küsse sind ebenso interessant. Wurden Telefonnummern ausgetauscht?

Bei all diesen Interaktionen lassen sich die Personen ggf nur anhand der Kleidung identifizieren.
Maulkorb

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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Wow...

Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Und das HET redet/schreibt schlecht über allesMist und behauptet besser zu sein?
Gastgeber

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

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@Catch22: vielleicht hat der TV einen sehr engen Freund im Dorf, dem er sich unmittelbar danach oder zeitnah anvertraut hat, m. d. B. das nicht nach außen zu tragen. Der Freund hat ein schlechtes Gewissen bekommen, und nach Aktenzeichen xy ausgepackt. Aber klar, komisches/auffälliges Verhalten des TV im Beruf, ggü Bekannten etc. kann auch dazu geführt haben. Vielleicht hat es bei einem nach Aktenzeichen xy dann klick gemacht.

Bzgl. Spuren am Tatort. Es war ja matschig und nass am Tattag und wenn ich richtig in Erinnerungen habe, hat es nach verlassen des Eiskellers durch Hanna nicht mehr geregnet. K. A. wie das Wetter zwischen Tatzeitpunkt und dem ersten Angriff, sprich das erste Aufsuchen des Tatorts durch die Polizei, war.

Wäre es da vielleicht möglich, dass u. a. auch Schuhabdruckspuen von Hanna und dem Jogger gefunden und gesichert wurden? Wenn die Spuren da und in einem guten Zustand waren, können sie mit den getragenen Schuhwerk des Opfers und Täters wie ein Fingerabdruck abgeglichen werden. Dagegen spricht aber die Aussage des RA, das zum damaligen Zeitpunkt keine Sachbeweise vorlagen.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Haferlschuh hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:08:41 … Die Uhr könnte genauso gut schon vor -zig Monaten von einem Bauhofmitarbeiter … bei Pflegearbeiten … verloren gegangen sein, ohne dass derjenige es erst einmal bemerkt hat. …
„Ohne dass derjenige es erst einmal bemerkt“ hätte, ist angesichts der für die Beschädigung erforderlichen Kräfte geradezu ausgeschlossen, weshalb auch die übrige Argumentation wenig plausibel erscheint.

Haferlschuh hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:08:41 … Wir wissen noch nicht einmal, ob der Ring von dem die Rede ist, derjenige ist, den man auf dem Bild sehen kann. …
Was spricht dagegen? Die Polizei konnte den gefundenen Ring zweifelsfrei Hanna zuordnen:
www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressem ... en/036831/

Gastfreundlich hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 16:28:16 Er [der Jogger] soll wie Hanna in unmittelbarer Nähe des Clubs wohnen.
Haferlschuh hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:08:41 Falsch.
Hanna oder der Jogger? Und wo dann? Bitte nicht so apodiktisch!


papaya hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:20:53 Ich versuche in die Richtung zu denken, was auf den Videos aus dem Eiskeller zu sehen sein könnte.Typische Interaktionen in einem Club …
Bei all diesen Interaktionen lassen sich die Personen ggf nur anhand der Kleidung identifizieren.
Sinnvoller Ansatz. Deshalb hat folgende Frage besonderes Gewicht:
Gastfreundlich hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 16:28:16 War TV auch Clubgast (mit anderer Kleidung?
Oder ist die Polizei längst einem alternativen Täter auf der Spur?
DJ Lago

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von DJ Lago »

Leute, aus statistischen Gründen gehört die Holzkern 1000x eher einem Tatbeteiligten als einem Unbeteiligten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gemeindearbeiter, Förster, Wanderer, Gleitschirmflieger etc. sie irgendwann verloren hat, die Uhr dann in die Nähe des Rings zum Liegen kommt (oder umgekehrt der Ring) und sie keine Wasserschäden, aber immer noch ausreichend Batteriekapazität aufweist, ist vergleichsweise sehr gering. Und: Bis heute hat sich trotz Akt. XY (ich vermute Einschaltquote Aschau 100%, bundesweite Fahndung) keiner gemeldet, dass ihm die Uhr gehören könnte.
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von z3001x »

DJ Lago hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 18:15:52 Leute, aus statistischen Gründen gehört die Holzkern 1000x eher einem Tatbeteiligten als einem Unbeteiligten. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gemeindearbeiter, Förster, Wanderer, Gleitschirmflieger etc. sie irgendwann verloren hat, die Uhr dann in die Nähe des Rings zum Liegen kommt (oder umgekehrt der Ring) und sie keine Wasserschäden, aber immer noch ausreichend Batteriekapazität aufweist, ist vergleichsweise sehr gering. Und: Bis heute hat sich trotz Akt. XY (ich vermute Einschaltquote Aschau 100%, bundesweite Fahndung) keiner gemeldet, dass ihm die Uhr gehören könnte.
Wenn der Holzkern-Besitzer tatunbeteiligt sein sollte, hätte er aber dennoch ein ziemliches Problem, sobald er sich meldet.
Würde vermuten, etliche Leute würden es in der Situation eher für sich behalten, wenn das ihre Uhr sein sollte, einfach um es zu vermeiden als Mordverdächtiger durch den Fleischwolf gedreht zu werden inkl. möglicher Hausdurchsuchung, stundenlanger Befragungen usw.
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Gastgeber hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:48:56 … vielleicht hat der TV einen sehr engen Freund im Dorf, dem er sich … anvertraut hat … Der Freund hat ein schlechtes Gewissen bekommen, und nach Aktenzeichen xy ausgepackt. …
Das klingt plausibel. Derart schreckliche Ereignisse lösen oft auch bei Personen des Vertrauens eine schwer berechenbare Psychodynamik aus. Deshalb könnte es bis zur XY-Sendung gedauert haben, bis es „klick“ machte.

Gastgeber hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:48:56 … K. A. wie das Wetter zwischen Tatzeitpunkt und dem ersten Angriff, sprich das erste Aufsuchen des Tatorts durch die Polizei, war. …
Der mutmaßliche Tatort dürfte der Polizei erst nach Auffinden der Holzuhr ins Auge gefallen sein. Dies war zeitnah vor dem 08.10.2022 (Zeitstempel der Polizeifotos der Uhr). In der Zeit zwischen der Tat und dem Uhrenfund könnte durchaus eine Veränderung der Spurenlage eingetreten sein.
Maulkorb

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Maulkorb »

Ich warte jetzt seit gut 3 Stunden auf eine Antwort.

Ist es hier im HET Forum so, das jeder User Beitrag unabhängig davon ob von einem Gast oder einem registriertem User geschrieben, zunächst von einem "Moderator" oder einem "Admin" gelesen und kontrolliert wird bevor der Beitrag veröffentlicht wird?

Wenn ja, warum?
Wo ist da der Vorteil gegenüber allesMist?

Gruß Maulkorb
z3001x
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von z3001x »

Maulkorb hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 19:01:38 Ich warte jetzt seit gut 3 Stunden auf eine Antwort.

Ist es hier im HET Forum so, das jeder User Beitrag unabhängig davon ob von einem Gast oder einem registriertem User geschrieben, zunächst von einem "Moderator" oder einem "Admin" gelesen und kontrolliert wird bevor der Beitrag veröffentlicht wird?
Wenn du im HET-Forum als Gast schreibst, wird dein Beitrag freigegeben, sobald ihn ein Moderator resp. eine Moderatorin liest und freischaltet.
Das ist dem Zufall überlassen wie lange das nach dem Absenden passiert, kann Sekunden oder Stunden dauern.
Wenn du dich als HET-Mitglied registriert hast, ist dein Beitrag sofort lesbar und wird nicht moderiert oder in irgendeinerweise geprüft.

Eine Antwort kriegst du, sobald sich jemand anderes dazu entschließt, dir zu antworten.
Das hat nicht Mods oder Admins zu tun.
Tut mir leid, wenn bisher niemand auf deinen ersten Beitrag reagiert hat.
Aber es kann ja noch kommen ...
Gast

Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Gast »

Hi Maulkorb, du bist nicht der erste der rübergewandert ist, auch ich empfand es drüben wie in einer Diktatur. Zumal ich oft nicht mehr wusste, was ich überhaupt schreiben darf. Teilweise sehr willkürlich. Aber in erster Linie geht es ja um den Fall und nicht darum, welches Forum besser ist.
Maulkorb
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Maulkorb »

Super....

So stell ich mir das vor.

Geradeaus gefragt, geradeaus geantwortet.

Danke
Catch22
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Re: MORDFALL HANNA W. (23 †), ASCHAU - CHIEMGAU, 2022

Ungelesener Beitrag von Catch22 »

Maulkorb hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 17:25:59 Wow... Keine Antwort ist auch eine Antwort. …
Maulkorb hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 19:01:38 Ich warte jetzt seit gut 3 Stunden auf eine Antwort. …
Deinem ersten Beitrag war leider keine Frage zu entnehmen. ;-) Vielmehr hattest Du uns mit einer Ankündigung neugierig gemacht:
Maulkorb hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 15:43:30 … Ich werde mich später nochmal mit einem Kommentar zum Fall Hanna melden. … Bis später …
Maulkorb hat geschrieben: ↑Freitag, 30. Dezember 2022, 15:43:30 Ich sehe im Bereich Kampenwandstr. 85 in Aschau (Hotel Berge) einen möglichen Angriffspunkt auf das spätere Opfer Hanna und werde versuchen das später zu begründen.
Kennst Du das Problem mit dem Zaun?
Catch22 hat geschrieben: ↑Donnerstag, 22. Dezember 2022, 12:10:36 Zu den Grundstücken an der Kampenwandstraße verläuft entlang des Bärbachs ein Zaun. Dieser soll aber nicht ganz durchgehend sein. Wo genau man in diesem Bereich von der Straße aus den Bach erreicht, konnte hier noch nicht geklärt werden. …

Herzlich willkommen!
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