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Gegen Ende meiner schriftlichen Fall-Wiederholung habe ich aus Zeitgründen etwas abgekürzt. Dabei ist der "Eisenbahnerarni" übergangen worden. Daher reiche ich aus dem Studiogespräche eine Szene wörtlich nach ab Minute 1:22:18:
Rudi Cerne:Monika Liebl ist ein ganz besonders mysteriöser Fall. Seit über 16 Jahren wird sie inzwischen vermisst. (Stefan Kühnel 1. KHK u. Claudia Langer, KOK'in von der Kripo Erding treten auf) Noch immer ist es ja nicht gelungen, ihren letzten Tag en detail zu rekonstruieren. Fest steht aber, ihr Verhalten an diesem Freitag, 20. Juli 2007, wirft heute immer noch viele Fragen auf, z.B. dieser merkwürdige Anruf bei ihren Eltern mit den Worten: "Ich komm jetzt gleich." Wie deuten Sie das?
Claudia Langer: Auch wir können immer noch nur spekulieren, was es mit diesem Anruf auf sich hat, warum sie so leise sprach. Aber vielleicht war sie nicht alleine. Es spricht aber vieles dafür, dass Monika Liebl zuletzt psychisch labil war, bzw. sie mental irgend etwas beschäftigte. Wie man in diesem Beitrag sah, war sie an einem heißen Sommertag mit einem Regencape in Erding unterwegs.
Rudi Cerne: Also wir sprechen von einer psychischen Ausnahmesituation. Da denkt man zwangsläufig unweigerlich an Suizid. Wie schätzen Sie das ein, Herr Kühnel?
Stefan Kühnel: Also zum jetziges Zeitpunkt kann man nichts ausschließen, auch nicht einen möglichen Selbstmord von Frau Liebl. Dagegen spricht allerdings, dass sie eine längere Reise geplant hat und dass sie auch 8'000 Euro von ihrem Sparbuch abgehoben hat. Fraglich ist, ob jemand so handelt, wenn er sich anschließend das Leben nehmen will. Denkbar ist natürlich auch ein Verbrechen. Frau Liebl war auf Partnersuche und hat sich immer wieder mit fremden Männern getroffen. Das birgt natürlich ein großes Gefahrenpotential.
Rudi Cerne: Dass Monika Liebl einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein könnte, untermauert auch der anonyme Hinweis, der im Juli 2018 reinkam. Bis heute kennen Sie diesen Hinweisgeber nicht. Und der ist natürlich von enormer Bedeutung. Also den möchten Sie unbedingt finden, vielleicht in dieser Sendung.
Claudia Langer: Ja, das wäre wichtig, wenn sich der Hinweisgeber bei uns melden würde, da er uns evtl. noch Details nennen könnte. Wir haben aber natürlich auch Hoffnung auf die Zuschauer und Zuschauerinnen, dass sie uns weiterhelfen können, denn der Hinweisgeber nannte nämlich Details, an die sich Zeugen eventuell heute noch erinnern könnten.
Rudi Cerne: Er nannte z.B. auch diesen merkwürdigen ominösen Spitznamen: "Eisenbahnerarni" (Eisenbahnerahni) und behauptete in einem Gespräch, den Mörder von Monika Liebl zu kennen. Er hat ja einiges erzählt. Wie schätzen Sie das alles ein?
Stefan Kühnel: Es ist wichtig. Eine Person mit dem Spitznamen "Eisenbahnerahni" soll angeblich den Mann kennen, mit dem sich Monika Liebl am Abend ihres Verschwindens am Kronthaler Weiher getroffen hat. Es wurde erzählt, dass sie angeblich Streitigkeiten hätten, und am Ende sei Monika Liebl ermordet und in einer Schrebergartenanlage vergraben worden. Bis heute ist es uns nicht gelungen, diesen Eisenbahnerahni zu identifizieren. Und wir setzen Hoffnung, dass vielleicht die Zuschauer und Zuschauerinnen uns ein bisschen weiterhelfen.
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