Gast123455 hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Mai 2024, 10:10:14
Hier ebenfalls aus Nürnberg und aktiver Pilzsammler, ganzjährig. Hauptsammelgebiet: Steinbrüchlein, sogar exakt im Radius des gefundenen Schädels. Hätte also auch mir passieren können.
Wenn er nicht vergraben war oder erst kürzlich von Wild dorthingeschleppt wurde, behaupte ich sogar, ich hätte ihn gesehen. Wir Pilzfuzzis sind im Wald anders unterwegs, als Spaziergänger oder Wanderer. Es kann gut passieren, dass man was wirklich großes total übersieht, weil man nur auf kleinere Details guckt und sucht - vermutlich auch ein guter Grund, warum es oft Pilzsammler sind, die Verstorbene finden. Und auch deshalb, weil es uns dann doch mal an Stellen verschlägt, wo außer Jägern und Förstern sonst wirklich nie jemand rumrennt.
Bezüglich des Mitinsassen: theoretisch ist alles möglich. Selbst die Aussagen völlig seltsamer Leute vor Gericht. Ich bleib dabei, dass da noch gar nichts ansatzweise aufgeklärt ist. Alles ist Spekulation, egal, welcher These man folgt. So lange nichts bewiesen und belegt ist, wird das auch so bleiben
Hier, Gassi-Gängerin....
Ich gehe zweimal am Tag, mit meinem Hund durch den Wald. Da mein Hund leidenschaftlich, buddelt, hat er mit mir einen Pakt geschlossen:
WEnn er einen Schatz findet, dann machen wir halbe/halbe....Meine Gegenleistung dafür ist, ihn in den unzugänglichsten Stellen, zu finden und ihn daran zu erinnern, dass er mal eine Trinkpause machen muss...
Glaubt mir. Ich bin danach nicht nur Gassi gegangen, sondern habe einen Ninja-Parcour gemeistert, nur damit ich meinen Hund, auch wieder mit nach Hause nehme. Schätze findet man ja, schließlich, auch nicht nahe der Gassi-Wege.
Was ich damit sagen will:
Im Wald, einen Schädel zu finden, ist ungefähr das gleiche!!!
Das STeinbrüchlein, ist kein Steckerlaswald. Da gibt es unzählige Wege, Trampelpfade und Möglichkeiten dort einen Schädel zu verstecken !!!!!
Das unbeobachtet zu tun, wäre ebenfalls möglich. Wenn es nicht gerade Samstag oder Sonntag-Nachmittag ist, geht das sogar ziemlich unauffällig.
Beim Pilze suchen, ist die Möglichkeit, einen Schädel zu finden, genauso gering, wie dass mein Hund, einen Schatz ausbuddelt....
Die Möglichkeit, dass mein Hund, Knochenreste ausbuddelt, ist da bei weitem höher...
Ein Pilzsammler, sucht nach Pilzen.... an Stellen, an denen Pilze wachsen...
Die Möglichkeit, dass der Schädel, Alexandra gehört, war natürlich, gegeben!!!!!!!!
Wenn auch nur sehr gering!
Leider gibt es ja mehrere Vermisstenfälle.
Ich hatte nur insgeheim gehofft, dass das nicht Alexandras Schädel ist...
Auch wenn ich mir natürlich für die Angehörigen wünsche, dass sie gebührend Abschied nehmen können!!!
Das STeinbrüchlein ist ein Ort, den ich von Klein auf kenne und mit dem ich viele schöne ERinnerungen verbinde.
Auch heute bin ich dort oft spazieren, wenn ich meine Eltern besuche...
Mir persönlich reichen schon, Eibach, Katzwang, Allersberg und Hilpoltsein....
Alles Orte, die in meinem Leben, eine Heimat sind oder waren....
Uschis Treff war immer mein Lieblingskiosk, bei dem ich mir jedes mal ein Eis kaufe, wenn ich dort vorbei komme...
Das Problem ist jetzt einfach, dass ich diese Orte für immer, mit dem Verschwinden, Alexandras, verbinden werde...
Das Steinbrüchlein ist für mich ein Ort, purer Freiheit und voller schöner Erinnerungen.
Die Möglichkeit, dass ich dort einen Schädel finden könnte, habe ich niemals in Betracht gezogen...
Ich denke nicht, dass man als Pilzsammler behaupten kann, dass einem ein Schädel, grundsätzlich aufgefallen wäre.
Mir, wäre der auch nicht aufgefallen, obwohl ich das ganze Gebiet dort kenne.... und von mir behaupten würde, dass es dort keinen Trampelpfad gibt, den ich nicht schon mal gegangen bin..
Eine Leiche oder Teile davon zu finden, ist keine schöne Vorstellung!!!
Mit meinem persönlichem Schatzgräber, ist die Chance, allerdings etwas höher!!!