VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Sronson
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Onetwothree hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 13:06:39 NOch schöner und vor allem nachvollziehbarer wäre es, wenn er selbst nach ihr gesucht hätte.
Vielleicht gehört er zu den Menschen, die unbequeme Arbeiten gern an andere delegieren. Oder er hatte Angst um sein eigenes Leben. Es könnte auch sein, dass er sein ganzes Vertrauen in die Arbeit der Polizei setzt.

Dass niemand aus ihrer Familie, auch nicht der in Deutschland lebende Bruder, Suchaufrufe geteilt hat, finde ich ungewöhnlich. Oft ist es ja eher so, dass Angehörige es mit der Eigeninitiative etwas übertreiben, siehe zum Beispiel den Vermisstenfall Rebecca R.
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 13:15:14 Ist eigentlich bekannt, ob der Lehrer, ein Alibi hat und wenn ja, welches?
Zur Zeit ihres Verschwindens unterrichtete Bastian R. gerade Schulkinder.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Sronson hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 13:59:54 Vielleicht gehört er zu den Menschen, die unbequeme Arbeiten gern an andere delegieren. Oder er hatte Angst um sein eigenes Leben. Es könnte auch sein, dass er sein ganzes Vertrauen in die Arbeit der Polizei setzt.

Dass niemand aus ihrer Familie, auch nicht der in Deutschland lebende Bruder, Suchaufrufe geteilt hat, finde ich ungewöhnlich. Oft ist es ja eher so, dass Angehörige es mit der Eigeninitiative etwas übertreiben, siehe zum Beispiel den Vermisstenfall Rebecca R.



Zur Zeit ihres Verschwindens unterrichtete Bastian R. gerade Schulkinder.
Du meinst, wenn man davon ausgeht, dass die Entführung, Vormittags, stattgefunden hat, oder?
Oder hatte er Nachmittagsunterricht? Hm... ach nee, da war ja der Besichtigungstermin.

Aber zwischen Schule und Besichtigung war ja auch noch eine Zeitspanne. Wo war er denn da?

Jedenfalls wurde in keinem Onlineartikel, zum Gerichtsprozess, bisher geschrieben, dass er zur Tatzeit im Unterricht war.
Oder ich habe ihn nicht gelesen. Kann natürlich auch sein.
Wurde denn vor Gericht überhaupt danach gefragt? Also, wie dieser Tag abgelaufen ist, bis er die gefakte Whatsapp, bekommen hat? Wurde er dazu befragt, ob er in dem Limbacher Häuschen, irgendetwas ungewöhnliches festgestellt hat, als er dort ankam? Sind ihm z.B. Spuren eines Kampfes aufgefallen, die er dann noch beseitigt hat ohne in dem Moment zu wissen, dass es Spuren eines Kampfes waren? War irgendetwas anders, als sonst, bevor die Interessenten, ankamen? -Wurde das thematisiert?

In der Presse steht nur, dass er morgens noch eine E-Mail von Alexandra bekam und wie es ihm dann ging, als er erkennen musste, dass da irgendwas nicht stimmt. Von dem, was dazwischen passiert ist, ist nichts offizielles bekannt, oder irre ich mich da?
Das ist bei K.R. allerdings auch der Fall.
(nur er kommt mir glaubwürdiger rüber)

Veilleicht ist das auch nicht, für den Prozess, relevant.
Ob die Alibis der beiden, für die Wahrheit, relevant werden könnten, dass wird allerdings das Urteil, des jetzigen Prozesses, entscheiden.
Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben und das, Aussagen von Zeugen, noch kein ausreichender Beweis für eine Straftat, sind!
-Außer, sie lügen. Das ist dann schon strafbar.
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
Harlan Coben

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 18:12:24 Du meinst, wenn man davon ausgeht, dass die Entführung, Vormittags, stattgefunden hat, oder?
Oder hatte er Nachmittagsunterricht? Hm... ach nee, da war ja der Besichtigungstermin.

Aber zwischen Schule und Besichtigung war ja auch noch eine Zeitspanne. Wo war er denn da?

Jedenfalls wurde in keinem Onlineartikel, zum Gerichtsprozess, bisher geschrieben, dass er zur Tatzeit im Unterricht war.
Oder ich habe ihn nicht gelesen. Kann natürlich auch sein.
Wurde denn vor Gericht überhaupt danach gefragt? Also, wie dieser Tag abgelaufen ist, bis er die gefakte Whatsapp, bekommen hat? Wurde er dazu befragt, ob er in dem Limbacher Häuschen, irgendetwas ungewöhnliches festgestellt hat, als er dort ankam? Sind ihm z.B. Spuren eines Kampfes aufgefallen, die er dann noch beseitigt hat ohne in dem Moment zu wissen, dass es Spuren eines Kampfes waren? War irgendetwas anders, als sonst, bevor die Interessenten, ankamen? -Wurde das thematisiert?

In der Presse steht nur, dass er morgens noch eine E-Mail von Alexandra bekam und wie es ihm dann ging, als er erkennen musste, dass da irgendwas nicht stimmt. Von dem, was dazwischen passiert ist, ist nichts offizielles bekannt, oder irre ich mich da?
Das ist bei K.R. allerdings auch der Fall.
(nur er kommt mir glaubwürdiger rüber)

Veilleicht ist das auch nicht, für den Prozess, relevant.
Ob die Alibis der beiden, für die Wahrheit, relevant werden könnten, dass wird allerdings das Urteil, des jetzigen Prozesses, entscheiden.
Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben und das, Aussagen von Zeugen, noch kein ausreichender Beweis für eine Straftat, sind!
-Außer, sie lügen. Das ist dann schon strafbar.
Im NN+-Exklusivinterview vom Februar ‘22 beschreibt B.R. den Tag, an dem Alexandra verschwand. Leider hinter einer Bezahlschranke.

https://www.nn.de/nuernberg/der-lebensg ... 996913?km=
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Alex123 hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 08:18:28 Fakten
- Dr.B.R. hat promiviert. Der Inhalt seiner Dissertation wird im Wissenschaftsbetrieb nicht angezweifelt.
- Er hat auf eigene Kosten einen privaten Ermittler engagiert, um nach Alexandra zu suchen.
- Er wurde seit der Vermisstenanzeige im Ermittlungsverfahren als Zeuge geführt und routinemäßig darauf hin überprüft (einschließlich Telefonüberwachung), ob er Tatverdächtiger sein könnte. Ergebnis: Er ist KEIN Tatverdächtiger.
Deine Fakten klingen auch nicht überzeugend.
Wo steht denn genau, dass er im Wissenschaftsbetrieb, nicht angezweifelt wird?

Was hat denn dieser private Ermittler rausgefunden?
Sollte er nach Alexandra suchen und sie finden, oder war seine Aufgabe, die Angeklagten zu überführen?

Die Telefonüberwachung, hätte dann Beweiskraft, dass er unschuldig ist, wenn sie VOR dem Verschwinden, stattgefunden hätte. Danach macht das wenig Sinn und laut Presse hat er da auch ziemlich kuriose Behauptungen gemacht. Stichwort, Kannibalismus...

Eine Unschuld, nur weil das DEINE Fakten sind, ist da erstmal nicht erkennbar!
Nur weil Du das so sagst, muss es nicht stimmen!
Ohne das Du derartige Belege lieferst, sind das nur Worte, die Du behauptest.

Als Tatsachen würde ich diese Fakten, jedenfalls keinesfalls einstufen.

Außerdem ist er doch ein Professor, lieber Alex123. Das klingt noch viel intelligenter, als nur DR....

Vielleicht gönnst Du ihm ja einfach in Zukunft, seinen kompletten Titel.
Das kannst Du doch so gut!
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Harlan Coben hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 18:45:20 Im NN+-Exklusivinterview vom Februar ‘22 beschreibt B.R. den Tag, an dem Alexandra verschwand. Leider hinter einer Bezahlschranke.

https://www.nn.de/nuernberg/der-lebensg ... 996913?km=
Danke für den Link. Allerdings war dieses Interview, vor dem Prozess.
Mir geht es ja eher um das, was er vor Gericht, ausgesagt hat.
Das Interview wurde ja von einigen Portalen thematisiert und von daher, dankenswerter Weise, auch für Nichtzahler
zugänglich gemacht. Wenn auch nur in Zitaten.
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
HoochieCoochieMan

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von HoochieCoochieMan »

Alex123 hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 08:18:28 Fakten
- Dr.B.R. hat promiviert. Der Inhalt seiner Dissertation wird im Wissenschaftsbetrieb nicht angezweifelt.
- Er hat auf eigene Kosten einen privaten Ermittler engagiert, um nach Alexandra zu suchen.
- Er wurde seit der Vermisstenanzeige im Ermittlungsverfahren als Zeuge geführt und routinemäßig darauf hin überprüft (einschließlich Telefonüberwachung), ob er Tatverdächtiger sein könnte. Ergebnis: Er ist KEIN Tatverdächtiger.
Wenn einer wissenschaftlich ernstgenommen wird, wird seine Arbeit in der Fachwelt wieder und wieder zitiert.
Wenn einer an der Uni Forschungsgelder akquiriert und für den Prof am Institut arbeitet, lässt man ihn am Ende i.d.R. auch promovieren. Mit wissenschaftlichen Meriten hat das dann nichts zu tun. In der Fachwelt kennt jeder den Unterschied zwischen einem Wissenschaftler und dem 2. Bildungsweg. Bastialex456 kann damit außer der Presse niemand blenden.

Der private Ermittler hat in kürzester Zeit wieder hingeschmissen, als es Zoff um Geld gab. Wer nicht akzeptiert, dass ein Ermittler auch mal ein paar Stunden nur beobachtet, der ist sehr schnell über Kreuz und in der Branche nicht gern gesehen. Privatermittler können sich ihre Klienten aussuchen.

Er ist kein Tatverdächtiger im Vermisstenfall Alexandra R.
Prof.Dr.Schwindler

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Prof.Dr.Schwindler »

Mit ein bisschen Recherche ist klar, was Honorarprofessoren und Ehrendoktoren aus Rumänien wert sind. Lasst Euch nicht täuschen.
Plagiate-Epidemie in Rumänien - Wenn der falsche Doktor mit dem Tod droht
In Rumänien ist das Erschleichen von Doktortiteln gang und gäbe. Wer dies ans Licht bringt, muss mit schwerwiegenden Folgen rechnen.

Viele gekaufte Doktortitel
Im kommunistischen Rumänien habe kaum jemand studiert und doktoriert, sagt Zafiu. Deshalb bezahlten manche Studenten ihren Doktorvater dafür, dass dieser die Arbeit nicht so genau anschaue. Und manchmal sei Geld fürs Wegschauen gar nicht nötig: Viele Professoren betreuten heute so viele Doktorarbeiten, dass sie eh nicht alles lesen könnten.
https://www.srf.ch/news/international/p ... -tod-droht
Kann man sich einen Doktortitel kaufen?

Kaufen ist möglich in Rumänien an verschiedenen Unis, jedoch meine ich mit kaufen nicht, dass du hingehst und sagst "einen Doktortitel zum Mitnehmen bitte", sondern das du dort "studierst". Die Tests die dort kommen, kann man ganz leicht schaffen, indem man dem Professoren ein paar Hundert Euro in die Hand drückt, und du bekommst ne 1 auf deine Arbeiten....
https://www.gutefrage.net/frage/kann-ma ... fen--drmed
Heckengäu
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 19:39:06 Mir geht es ja eher um das, was er vor Gericht, ausgesagt hat.
4 Stunden hat er sich selbst gelobt.
https://www.rtl.de/cms/nuernberg-prozes ... 85359.html
Alles was über die vermisste Schwangere in der Presse steht stammt zu 95% von ihm selbst.
Wenn davon 20% der Richtigkeit entsprechen, ist es viel. Das Geschwalle von der grossen Liebe ist längst banal entlarvt.
Ein Täuscher, Schwindler, Fabulant, Eiferer und Trickser. Immer aufrichtig, natürlich, treuherzig, rein, verlässlich, ehrlich. :lol:

Mit einem Portfolio an Paarungswilligen Weibchen, die Schlange stehen beim "Doktr". Er kann da gar nichts für.
Und das reicht ihm immer noch nicht. Er will männlich auch mal agieren und nicht nur reagieren! Müssen!
Es muss auch "telefoniert" werden und um Bildchen ohne Hemd und Hos' zart nachgefragt werden, mit 2 Dutzend oder so "Professionellen".

Ob er sie auch getroffen hat, wurde am Gericht nachgefragt. Daran kann er sich nicht mehr erinnern.
Das ist menschlich verständlich. Wenn man von allen Seiten bedrängt wird. Ein schweres Los. Er will doch nur Helfen.

Er hat sich bewusst als Mathematiklehrer publik gemacht, um sein Licht unter den Scheffel zu stellen.

Wahrheitlich ist er kein amtlich studierter Lehrer, sondern hat Aushilfsweise ein Halbjahr oder 1 Schuljahr an einer Schule in einer Klasse Mathematikunterricht erteilt. Das ganz Grosse, schreckliche, ungerade 111 x 111 mit 13-stelligen Zahlen. Bestimmt über fränkisch-lokales Vitamin B zu diesem Engagement gekommen. Auch um Junglehrerinnen kennenzulernen. Für neue Kerben am Bettpfosten. Und das Poesiealbum im PC natürlich.

Denn er ist ein lokaler Held: Er hat vor über 20 Jahren ein Jahr in der Bayernliga gekickt! Fussböllerei! Wow! Das ist besser als Bundesliga, weil alles im Freistaat Bayern besser ist, als im verhassten Bund. Und jetzt, mit 39 Jahren, kickt er immer noch. Ganz egal auf welcher Position. Torwart oder Mittelstürmer, Rechter Läufer, halblinker defensiver Mittelfeldspieler (englisch Midfielder), rechter offensiver Mittelfeldspieler (englisch Forward), ganz egal, wichtig ist nur auf dem Platz und aussen stehen die Madln. Trainer, Spielertrainer, Torschützenkönig, all das und noch viel mehr: Ein lokaler Pracht-Gockel reinsten fränkischen Wassers, schillernd, prächtig, stolz, im vollen Saft, Gross, Blond, altfränkisch Siegfriedisch.

In jedem Biergarten/Kaffeehaus/Bierzelt in dem er erscheint, entsteht sofort Geraune und Wispern und Tuscheln hinter vorgehaltener Hand, Augenverdrehen und Seufzen bei den Madeln.
Denen er spendabel, uneigennützig, grosszügig, seine DNA zur Verfügung stellt. Als Ideal-Modell-Franke landauf, landab gern gesehen.
Seine kleinen Duplikate und Duplikatinnen, Juwelen im Volksgut gleich. Später in der Geschichte wird er als Begründer des erneuerten Volkes der Neufranken gewürdigt werden und seliggesprochenen, Gedenkmünzen, Briefmarken, Statuen, Namensgeber für Schulen, Strassen, Kindertagesspielgartenstätten, Parks, Strassen, Hochtürme, Plätze, Denkmäler, alles seinen grossen Namen tragen: Goldi-Bastl-Wastl :mrgreen:
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Heckengäu hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 21:54:23 4 Stunden hat er sich selbst gelobt.
https://www.rtl.de/cms/nuernberg-prozes ... 85359.html
Alles was über die vermisste Schwangere in der Presse steht stammt zu 95% von ihm selbst.
Wenn davon 20% der Richtigkeit entsprechen, ist es viel. Das Geschwalle von der grossen Liebe ist längst banal entlarvt.
Ein Täuscher, Schwindler, Fabulant, Eiferer und Trickser. Immer aufrichtig, natürlich, treuherzig, rein, verlässlich, ehrlich. :lol:

Mit einem Portfolio an Paarungswilligen Weibchen, die Schlange stehen beim "Doktr". Er kann da gar nichts für.
Und das reicht ihm immer noch nicht. Er will männlich auch mal agieren und nicht nur reagieren! Müssen!
Es muss auch "telefoniert" werden und um Bildchen ohne Hemd und Hos' zart nachgefragt werden, mit 2 Dutzend oder so "Professionellen".

Ob er sie auch getroffen hat, wurde am Gericht nachgefragt. Daran kann er sich nicht mehr erinnern.
Das ist menschlich verständlich. Wenn man von allen Seiten bedrängt wird. Ein schweres Los. Er will doch nur Helfen.

Er hat sich bewusst als Mathematiklehrer publik gemacht, um sein Licht unter den Scheffel zu stellen.

Wahrheitlich ist er kein amtlich studierter Lehrer, sondern hat Aushilfsweise ein Halbjahr oder 1 Schuljahr an einer Schule in einer Klasse Mathematikunterricht erteilt. Das ganz Grosse, schreckliche, ungerade 111 x 111 mit 13-stelligen Zahlen. Bestimmt über fränkisch-lokales Vitamin B zu diesem Engagement gekommen. Auch um Junglehrerinnen kennenzulernen. Für neue Kerben am Bettpfosten. Und das Poesiealbum im PC natürlich.

Denn er ist ein lokaler Held: Er hat vor über 20 Jahren ein Jahr in der Bayernliga gekickt! Fussböllerei! Wow! Das ist besser als Bundesliga, weil alles im Freistaat Bayern besser ist, als im verhassten Bund. Und jetzt, mit 39 Jahren, kickt er immer noch. Ganz egal auf welcher Position. Torwart oder Mittelstürmer, Rechter Läufer, halblinker defensiver Mittelfeldspieler (englisch Midfielder), rechter offensiver Mittelfeldspieler (englisch Forward), ganz egal, wichtig ist nur auf dem Platz und aussen stehen die Madln. Trainer, Spielertrainer, Torschützenkönig, all das und noch viel mehr: Ein lokaler Pracht-Gockel reinsten fränkischen Wassers, schillernd, prächtig, stolz, im vollen Saft, Gross, Blond, altfränkisch Siegfriedisch.

In jedem Biergarten/Kaffeehaus/Bierzelt in dem er erscheint, entsteht sofort Geraune und Wispern und Tuscheln und Seufzen bei den Madeln.
Denen er spendabel, uneigennützig, grosszügig, seine DNA zur Verfügung stellt. Als Ideal-Modell-Franke landauf, landab gern gesehen.
Seine kleinen Duplikate und Duplikatinnen, Juwelen im Volksgut gleich. Später in der Geschichte wird er als Begründer des erneuerten Volkes der Neufranken gewürdigt werden und seliggesprochenen, Gedenkmünzen, Briefmarken, Statuen, Namensgeber für Schulen, Strassen, Kindertagesspielgartenstätten, Parks, Strassen, Hochtürme, Plätze, Denkmäler, alles seinen grossen Namen tragen: Goldi-Bastl-Wastl :mrgreen:
Das ein großes Prozentsatz, der Artikel, ''von ihm'' stammt, weiß ich nicht sicher. Ich vermute jedenfalls, dass er jemanden bei der Presse, extrem, beeindruckt haben muss. Ob das jetzt ein Praktikant war oder ein Journalist, geht leider nicht aus den Berichten hervor. Ich vermute allerdings, es war ersterer. Denn die Qualität ist gleichbleibend, schlecht!! Bis auf ein paar Artikel, die seriös, sind. Aber ja, ich sehe das auch so, anhand der Berichte und Internetseiten, die man so ergoogeln kann, stellt sich einem die Frage, ob ein Journalist, der ordentlich recherchiert, nicht sinnvoller gewesen wäre. Teilweise hat man den Eindruck, dass nur voneinader abgeschrieben wurde. Sogar in der Schweiz und in der Wirtschaftswoche, erschienen angeblich Berichte. Beweisen kann ich es nicht, dass die Artikel nicht stimmen (oder die URL ;-) ) .. Annehmen, schon!
Auch meine Recherche hat dieses Bild ergeben und deswegen ist dieser Lehrer, für mich einer der Zeugen, dessen ganze Aussage, ich am liebsten Wort für Wort, selbst gehört hätte. Nur um mir dieses Bild, das ich mir von ihm anhand der Berichte und Internetseiten, gemalt habe, auch bestätigen zu lassen.

Für mich klingt das nicht nach Traummann, der sich vor Frauen, kaum retten kann... Für mich wäre, meine Googlesuche, zum Glück, ein deutliches Warnzeichen, mich nicht mit ihm zu treffen.
Seine Methode klappt wahrscheinlich nur, wenn die Frauen, dass was sie über ihn ergoogelt haben, auch glauben.
Denn wer googelt nicht, vor dem 1. Date, seinen Datepartner?
Laut Internet ist er schließlich fast, wie ein 6er im Lotto.
Geld hätte er auch.

Manche Frauen (mich eingeschlossen), sind ein leichtes Opfer, von Betrügern. NIcht auf diese reinzufallen, ist sogar für einige, eine lebenslange Aufgabe (ebenfalls mich eingeschlossen)... Alexandra ist wohl auch in diese Falle getappt.

Im Netz ist er wahrlich ein ''sportliches, fotographisches Wirtschaftswunder''.
Je nach Internetseite.

Danke Dir, für Deine Ausführungen und Deine Einschätzung.
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papaya
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von papaya »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 22:41:18
Im Netz ist er wahrlich ein ''sportliches, fotographisches Wirtschaftswunder''.
Der Fotograf aus Geiselwind ist eine andere Person.
Gast212

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast212 »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 18:12:24 Du meinst, wenn man davon ausgeht, dass die Entführung, Vormittags, stattgefunden hat, oder?
Oder hatte er Nachmittagsunterricht? Hm... ach nee, da war ja der Besichtigungstermin.

Aber zwischen Schule und Besichtigung war ja auch noch eine Zeitspanne. Wo war er denn da?

Jedenfalls wurde in keinem Onlineartikel, zum Gerichtsprozess, bisher geschrieben, dass er zur Tatzeit im Unterricht war.
Oder ich habe ihn nicht gelesen. Kann natürlich auch sein.
Wurde denn vor Gericht überhaupt danach gefragt? Also, wie dieser Tag abgelaufen ist, bis er die gefakte Whatsapp, bekommen hat? Wurde er dazu befragt, ob er in dem Limbacher Häuschen, irgendetwas ungewöhnliches festgestellt hat, als er dort ankam? Sind ihm z.B. Spuren eines Kampfes aufgefallen, die er dann noch beseitigt hat ohne in dem Moment zu wissen, dass es Spuren eines Kampfes waren? War irgendetwas anders, als sonst, bevor die Interessenten, ankamen? -Wurde das thematisiert?

In der Presse steht nur, dass er morgens noch eine E-Mail von Alexandra bekam und wie es ihm dann ging, als er erkennen musste, dass da irgendwas nicht stimmt. Von dem, was dazwischen passiert ist, ist nichts offizielles bekannt, oder irre ich mich da?
Das ist bei K.R. allerdings auch der Fall.
(nur er kommt mir glaubwürdiger rüber)

Veilleicht ist das auch nicht, für den Prozess, relevant.
Ob die Alibis der beiden, für die Wahrheit, relevant werden könnten, dass wird allerdings das Urteil, des jetzigen Prozesses, entscheiden.
Gut, dass wir in einem Rechtsstaat leben und das, Aussagen von Zeugen, noch kein ausreichender Beweis für eine Straftat, sind!
-Außer, sie lügen. Das ist dann schon strafbar.
Die Presse berichtet über vieles Gesprochene im Gericht leider nicht.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Ermittler wissen, was er an diesem Tag getan hat und dem auch nachgegangen worden ist - wie bei allen anderen nahestehenden Personen auch. Warum, lässt sich leicht erklären: häufig ist es jemand aus der Familie oder dem sehr nahen Umfeld, der am Ende für ein Delikt verantwortlich gemacht werden kann.
Deshalb sind die nahen Angehörigen auch die ersten, die überprüft werden.

Gibt es keinen Anhaltspunkt, entsprechende Alibis und Nachweise, fallen diese Personen eben als Tatverdächtige raus.

Siehe auch hier: BKA - Bundeslagebilder Häusliche Gewalt https://www.bka.de/DE/AktuelleInformati ... _node.html
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

papaya hat geschrieben: Samstag, 01. Juni 2024, 13:54:16 Der Fotograf aus Geiselwind ist eine andere Person.
Stimmt! Das behaupte ich auch nicht. ;-)
ob er selbst fotografiert, hab ich noch nicht so ganz rausbekommen. Ich denke, dass er lieber fotografieren lässt. :-). Das träfe wohl eher zu.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Gast212 hat geschrieben: Samstag, 01. Juni 2024, 17:52:56 Die Presse berichtet über vieles Gesprochene im Gericht leider nicht.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die Ermittler wissen, was er an diesem Tag getan hat und dem auch nachgegangen worden ist - wie bei allen anderen nahestehenden Personen auch. Warum, lässt sich leicht erklären: häufig ist es jemand aus der Familie oder dem sehr nahen Umfeld, der am Ende für ein Delikt verantwortlich gemacht werden kann.
Deshalb sind die nahen Angehörigen auch die ersten, die überprüft werden.

Gibt es keinen Anhaltspunkt, entsprechende Alibis und Nachweise, fallen diese Personen eben als Tatverdächtige raus.

Siehe auch hier: BKA - Bundeslagebilder Häusliche Gewalt https://www.bka.de/DE/AktuelleInformati ... _node.html
Oh, dass hoffe ich. So funktioniert nunmal unser Rechtsstaat.

Allerdings, wenn sich neue Ansätze oder eine neue Ausgangslage, ergeben, dann ändert sich das eventuell auch ganz schnell wieder.
Die Wahrheit geht manchmal, seltsame und geschlungene Pfade. ABER sie kommt immer ans Ziel. Wer unschuldig ist, hat schließlich nichts zu verbergen.
(und kann auch ruhiger schlafen :-) ) Gute Nacht
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast212 »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Samstag, 01. Juni 2024, 23:42:10 Oh, dass hoffe ich. So funktioniert nunmal unser Rechtsstaat.

Allerdings, wenn sich neue Ansätze oder eine neue Ausgangslage, ergeben, dann ändert sich das eventuell auch ganz schnell wieder.
Die Wahrheit geht manchmal, seltsame und geschlungene Pfade. ABER sie kommt immer ans Ziel. Wer unschuldig ist, hat schließlich nichts zu verbergen.
(und kann auch ruhiger schlafen :-) ) Gute Nacht
"Ans Ziel" bzw ans Licht kommt die Wahrheit noch lange nicht immer.
Siehe hierzu als Beispiel diese Liste an Fehlurteilen:
Liste von Justizirrtümern in der deutschen Rechtsprechung – Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_v ... tsprechung
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Gast212 hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 05:29:22 "Ans Ziel" bzw ans Licht kommt die Wahrheit noch lange nicht immer.
Siehe hierzu als Beispiel diese Liste an Fehlurteilen:
Liste von Justizirrtümern in der deutschen Rechtsprechung – Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_v ... tsprechung

Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof, schätzt, dass jedes vierte Strafurteil ein Fehlurteil sei. Die größte Fehlerquelle sind Irrtümer von Zeugen bei der Identifizierung Verdächtiger. Auch Falschgeständnisse kommen häufiger vor als angenommen.

https://www.google.com/search?q=Jedes+4 ... e&ie=UTF-8

Meines Erachtens spielen auch überlange Verfahren sowie fehlerhafte, oberflächliche Ermittlungen der Behörden eine Rolle.

Die Urteilsfindung wird hiermit nicht leichter für das Gericht, auch nicht im Vermisstenfall Alexandra R. aus Nürnberg.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von papaya »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Samstag, 01. Juni 2024, 23:36:24 Stimmt! Das behaupte ich auch nicht. ;-)
ob er selbst fotografiert, hab ich noch nicht so ganz rausbekommen. Ich denke, dass er lieber fotografieren lässt. :-). Das träfe wohl eher zu.
So hatte ich das gar nicht gesehen!

:lol: :lol: :lol:
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von papaya »

Turmfalke23 hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 09:22:19 Ralf Eschelbach, Richter am Bundesgerichtshof, schätzt, dass jedes vierte Strafurteil ein Fehlurteil sei.
Das ist in der Tat eine sehr krasse Einschätzung, und wenn ich mir einige Fälle der jüngeren Vergangenheit anschaue, beschleicht mich das Gefühl, dass da was dran sein könnte.

Manfred Genditzki - saß dreizehn Jahre im Gefängnis. Das Gutachten, dass zur Verurteilung führte, stellte sich als offensichtlich fehlerhaft heraus und hätte damals schon angezweifelt werden können.

Andreas Darsow - Verurteilung aufgrund von Indizien, die bis heute nicht überzeugen.
https://www.doppelmord-babenhausen.de/

Täter im Mordfall Karsten Manczak - Täter soll mit offen getragener Armbrust durch das halbe Dorf spaziert sein, in dem er wegen einer außerehelichen Affäre bekannt war wie ein bunter Hund, und seinen Freund damit erschossen haben. Leiche wurde nie gefunden, das Gericht ließ Sprüche los wie "das Opfer musste weg". Ob vielleicht eine eskalierte Aussprache zu einem Unfall führte oder es ganz anders war, wurde nicht untersucht. Die Polizei wurde heftigst für lückenhafte Ermittlungen kritisiert und musste während des Verfahrens noch nachermitteln.

Sebastian Thaller - bevor er die Akte überhaupt gelesen hatte, verkündete der Pflichtverteidiger schon, es werde beim Urteil nur noch um Mord oder Totschlag gehen. Nachdem Staranwältin Rick ins laufende Verfahren eingestiegen war, kam es zu einer Reihe von Gutachten, die nur teilweise überzeugten. Weitere Gutachten wurden irgendwann nicht mehr zugelassen, "man müsse jetzt langsam zum Ende kommen".

Am aktuellen Prozess irritiert mich vor allem die extreme Passivität der Verteidigung sowie die Tatsache, dass die finanziellen Hintergründe, die Geldwäsche und organisierte Kriminalität im Hintergrund zumindest möglich erscheinen lassen, völlig außen vor zu sein scheinen. Dass die pure Anwesenheit der Anklagten in der Nähe der Vermissten eben nicht mehr als diese Nähe belegt und kein Tötungsdelikt, sollte jedem Hilfsschüler um Mitternacht klar sein.

Mir ist erst durch mein Interesse an True Crime nach und nach klar geworden, dass die "freie Beweiswürdigung" des Gerichts aus meiner Sicht viel zu viel Spielraum für die großzügige Auslegung von "Indizienketten" lässt und dass es eben mit der Revision dafür überhaupt keine unabhängige Kontrollinstanz gibt. Denn die Revision prüft das Verfahren rein auf juristische Formfehler, nicht aber die inhaltliche Schlüssigkeit des Urteils.
Die Revision im Strafrecht bietet jedoch im Gegensatz zu der Berufung keine zweite Tatsacheninstanz.

Eine Anklage vor dem Landgericht bedeutet demnach für den Angeklagten, dass er nur einmal in den „Genuss“ einer vollständigen Beweisaufnahme kommt, in der z.B. Zeugen gehört, Sachverständige um Rat gefragt oder Beweismittel in Augenschein genommen werden.
https://www.focus.de/finanzen/experts/b ... t%20werden.

Ich finde es daher gruselig, wie sich hier manche Foristen mit Vorverurteilungen hervortun und offenbar "Blut sehen" wollen, wo die Beweislage für Mord für mich bislang alles andere als offensichtlich ist. Keine Leiche, kein Blut, viel zu viele Mitwisser für einen geplanten Mord, fragwürdiges Motiv, völlig irrationales Nachtatverhalten für eine Affekttat, verwirrende Fahrzeug- und Handydaten, verwirrende DNA-Mischspuren, von Hunden gefundene Spuren neun Monate alt, usw usw.

Wie ist es beispielsweise möglich, dass Ugur T in der Schlesierstraße in Limbach um 8:59 gefilmt wurde, als er sich in den Outlander beugte und auch der BMW noch in Limbach war, andererseits aber das Handy von Alexandra bereits um 9:01 in ihr eigenes WLAN einloggte? Die Fahrstrecke beträgt mindestens 2.2km, die Fahrtzeit laut Google 5 Minuten.
Thommy_Franke
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Thommy_Franke »

Sronson hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 13:59:54 Dass niemand aus ihrer Familie, auch nicht der in Deutschland lebende Bruder, Suchaufrufe geteilt hat, finde ich ungewöhnlich. Oft ist es ja eher so, dass Angehörige es mit der Eigeninitiative etwas übertreiben, siehe zum Beispiel den Vermisstenfall Rebecca R.
Das der Bruder keine Suchaufrufe geteilt hat, finde ich nicht ungewöhnlich. Für mich ist „Suchaufrufe teilen“ vollkommen sinnlos. Im besten Fall kann man davon ausgehen, dass das Suchaufrufe teilen nicht schadet.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Gast212 hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 05:29:22 "Ans Ziel" bzw ans Licht kommt die Wahrheit noch lange nicht immer.
Siehe hierzu als Beispiel diese Liste an Fehlurteilen:
Liste von Justizirrtümern in der deutschen Rechtsprechung – Wikipedia https://de.m.wikipedia.org/wiki/Liste_v ... tsprechung
Natürlich kommt die Wahrheit immer raus.
Das dies vor Gericht geschehen muss, habe ich auch mit keiner Silbe behauptet.
Das wäre wünschenswert, aber manchmal klappt das eben nicht immer. Siehe Deinen Link.

Wer lügt schadet damit nur sich selbst!!! Ein Lügner muss jeden Tag, aufpassen, dass er glaubhaft bleibt. Ein Lügner muss mit seiner Lüge leben. Ein Lügner steht unter großem Druck.
Bestimmt auch der Täter, der Alexandra umgebracht haben soll! Dieser muss sich jeden Tag, im Spiegel ansehen. Jeden Tag wird er damit konfrontiert werden, was er ihr das angetan hat. Wenn niemand von seiner Schuld weiß und es vielleicht nie bewiesen wurde, der Täter weiß es. Auch wenn ich keine Kirchgängerin bin, aber eines Tages, wird er vor dem obersten Gericht stehen. Das ist der Einzige Trost, der für diejenigen bleibt, die Alexandra, lieben.
Sollte die Wahrheit, vor Gericht, nicht bewiesen- oder zur Sprache kommen.
Auch Justizirrtümer können im Nachhinein, noch aufgedeckt werden.
Ein gutes Beispiel dafür ist z.B. der Fall Amanda Knox, der Kachelmann Fall (usw.)...
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Thommy_Franke hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 12:42:53 Das der Bruder keine Suchaufrufe geteilt hat, finde ich nicht ungewöhnlich. Für mich ist „Suchaufrufe teilen“ vollkommen sinnlos. Im besten Fall kann man davon ausgehen, dass das Suchaufrufe teilen nicht schadet.
Richtig, dass schadet nicht!

Wenn jemand, eine geliebte Person vermisst, dann greift man nach jedem Strohhalm.
Wie, ist doch ganz egal. Aber ich gehe mal davon aus, dass es ''natürlich'' ist, sich aktiv, auf die Suche zu machen.
Schließlich geht es um einen geliebten Menschen.

Das die Öffentlichkeit mitsucht (und das haben viele auf Social Media getan), ist super!

Das offenbar niemand, aus Alexandras Umfeld, persönlich, aktiv geworden ist, finde ich ungewöhnlicher als das Vermisstenmeldungen geteilt werden!!

Egal wie sie Alexandra gesucht hätten, alles wäre besser gewesen, als nur einen Privatermittler zu engagieren.
Es ist jedenfalls ungewöhnlich, dass offenbar niemand der Alexandra liebt, in der Öffentlichkeit nach ihr gesucht hat.

Niemand sagt, dass das ein Muss ist. ABER es ist einfach seltsam.
Einen Privatermittler, den man dann entlässt, kann man nicht als, aktive Suche, bezeichnen.
Alexandra hätte, meiner Meinung nach, viel mehr verdient, als nur das!
(Der Lehrer ist zwar, in der Presse, mal erwähnt worden, mehr aber auch nicht. Da gab es keine Suchaufrufe.)

Wenn man etwas wirklich will, dann findet man Lösungen. Für alles andere gibt es Ausreden...

Die Polzisten waren die Einzigen, die aktiv, nach ihr gesucht haben!
Sie sind den Kanal abgetaucht, haben Flyer aufgehängt, sind in die Luft gegangen (Drohnen Hubschrauber) und haben sich an die Öffentlichkeit, gewandt.
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
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