VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Felix Heger, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
VroniPlag

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Alex123 hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 08:18:28 Fakten
- Dr.B.R. hat promiviert. Der Inhalt seiner Dissertation wird im Wissenschaftsbetrieb nicht angezweifelt.
Nach Abgleich seiner in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt und Leipzig öffentlich verfügbaren Dissertation mit Arbeiten anderer an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg promovierten wissenschaftlichen Mitarbeiter wie z.B. Dr. Sölch, interessiert sich nun die Plattform VroniPlag etwas genauer für die Arbeit.

https://vroniplag.fandom.com/de/wiki/Home
Sronson
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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Thommy_Franke hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 12:42:53 Für mich ist „Suchaufrufe teilen“ vollkommen sinnlos. Im besten Fall kann man davon ausgehen, dass das Suchaufrufe teilen nicht schadet.
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 14:16:37Richtig, dass schadet nicht!
Private Suchaufrufe können immer dann nach hinten losgehen, wenn (zu viele) private Informationen geteilt werden. Grundsätzlich hilft es, wenn viele Menschen wissen, dass jemand gesucht wird und alle ihre Augen offenhalten (siehe Vermisstenfall Nicola Bulley). Das gilt nur dann nicht, wenn aktiv die Arbeit der Polizei behindert wird, wie gerade im Fall des vermissten Arian geschehen.
papaya hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 12:39:04 Das ist in der Tat eine sehr krasse Einschätzung, und wenn ich mir einige Fälle der jüngeren Vergangenheit anschaue, beschleicht mich das Gefühl, dass da was dran sein könnte.

[…]

Andreas Darsow - Verurteilung aufgrund von Indizien, die bis heute nicht überzeugen.
https://www.doppelmord-babenhausen.de/
Das erstaunt mich jetzt, dass du Darsow für unschuldig halten könntest. Sein beschriebener Charakter stimmt weitestgehend mit dem von Chris Watts überein (extrem beherrscht und kontrolliert, dabei sehr passiv, unterdrückte Aggressionen etc.). Ein Motiv hatte er sowieso und zufällig waren noch Frau und Kinder zum Tatzeitpunkt verreist.

Im vorliegenden Fall ist es meiner Meinung nach viel weniger eindeutig. Und es gibt eben auch keine Leiche und kein Blut, wie du schon schriebst.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

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VroniPlag hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 14:20:26 interessiert sich nun die Plattform VroniPlag etwas genauer für die Arbeit.

https://vroniplag.fandom.com/de/wiki/Home
Was man von einer Plattform unter dem Begriff "Fandom" zu halten hat, auf der in erster Linie über sogenannte Prominente und Adlige Haarklein berichtet wird, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wegweisend ist hierzu das Wort "platt".

"Fandom" ist zu übersetzen mit Fanatisierter Scheuklappenbewehrter Fanatikikerdummdreistigheit.

'Die englische Bezeichnung Gossip (Gerücht, Klatsch) findet teilweise im deutschen Sprachgebrauch Verwendung und wird als umgangssprachliches Synonym für Klatsch und Tratsch vor allem in der Regenbogenpresse und im Fernsehen verwendet.'
Meint Wiki :!: Das Internetz wurde allerdings, Hoppala, "vergessen" 8-)

Zurück zum Thema des Fadens:
.br.de/nachrichten/bayern hat geschrieben: .
Mordprozess Alexandra R: Wie glaubwürdig ist der Lebensgefährte?

"Wie viele Sexualpartnerinnen hatten Sie im Jahr 2022?"
Diese Frage des Verteidigers lässt den Lebensgefährten der verschwundenen Alexandra R. zusammenzucken.
https://www.br.de/nachrichten/bayern/mo ... te,UB3vxDO

Nach meinen persönlichen statistischen Erhebungen, anhand des Internetzes,
unter Zuhilfenahme eines chinesischen Abakus, zwischen 0 und 0,0 Prozent :P
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 15:21:55 Private Suchaufrufe können immer dann nach hinten losgehen, wenn (zu viele) private Informationen geteilt werden. Grundsätzlich hilft es, wenn viele Menschen wissen, dass jemand gesucht wird und alle ihre Augen offenhalten (siehe Vermisstenfall Nicola Bulley). Das gilt nur dann nicht, wenn aktiv die Arbeit der Polizei behindert wird, wie gerade im Fall des vermissten Arian geschehen.
Stimmt! Allerdings wäre es möglich, auch ganz ohne private Informationen, nach Menschen zu suchen.
(Größe, Kleidung, Alter usw. ausgeschlossen).
Niemand verlangt einen Lebenslauf.
Wichtig ist es, viele Menschen zu erreichen und zu sensibilieren, ihre Augen offen zu halten.
Am Anfang war sie ''nur'' vermisst.
Das macht, private Suchaufrufe, jedenfalls sinnvoll.

Wenn man die Arbeit der Polizei behindert, dann ist das selbstverständlich, wenig hilfreich.
Nur in Alexandras Fall, war es die Polizei, die Deteils (z.B. Autos), in die Öffentlichkeit getragen hat. Auf den Flyern, in den Orten und in der Presse.
Viel später erst gab es das Interview und indem ging es mMn., erst um das ganze Firmen- und Beziehungsgeflecht, ging.
Die Polizei hat wenig persönliches, preisgegeben.
Vielleicht ist es das, was die ganzen Umstände von Alexandras verschwinden, so skuril erscheinen lässt.

Logisch erklärbar ist für mich, bisher gar nichts. Außer Behauptungen und Anschuldigungen ist noch nichts bewiesen.
(und das sage ich nicht, um jemanden damit zu belasten oder zu entlasten!)
Ich bin gespannt, was noch alles, ans Licht kommen wird- oder ob überhaupt, irgendetwas davon den Beweis liefert, dass die Anklage gerechtfertigt ist und es sich so zugetragen hat. Spannend ist auch, wie die Indizien, dass beweisen sollen.
(Das alle Beteiligten, irgendwie dubiose Geschäfte betrieben haben, scheint jedenfalls greifbarer, als die eigentliche Entführung und der Mord, an Alexandra.).
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Heckengäu hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 15:31:51 Nach meinen persönlichen statistischen Erhebungen, anhand des Internetzes,
unter Zuhilfenahme eines chinesischen Abakus, zwischen 0 und 0,0 Prozent :P
Joa, wer kennt ihn nicht, den nach Aufmerksamkeit lechzenden Asketen? :lol:
Komisar_Rex_ hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 15:50:40 Ich bin gespannt, was noch alles, ans Licht kommen wird…
Dito. Es sind ja noch ein paar Wochen und bestimmt werden wir die ein oder andere weitere Überraschung erleben. Mal sehen, wann die ersten Filmrechte an diesem überaus bizarren Fall erworben werden.
Gast90411

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast90411 »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 16:02:13 Joa, wer kennt ihn nicht, den nach Aufmerksamkeit lechzenden Asketen? :lol:



Dito. Es sind ja noch ein paar Wochen und bestimmt werden wir die ein oder andere weitere Überraschung erleben. Mal sehen, wann die ersten Filmrechte an diesem überaus bizarren Fall erworben werden.
Es ist wirklich wie im Film und verwundern würde mich zb ein Dreiteiler, wie man ihn vom WDR zb kennt, absolut nicht. Zurecht.

Was ich aber sehr gut finde, ist das lesbare Zulassen anderer Theorien als nur der einen ursprünglichen hier im Forum. Vielleicht findet dies nun auch an anderer Stelle statt, wäre wünschenswert.
Vor Gericht wird es, man entschuldige den Ausdruck, weiter spannend bleiben denke ich.
Gast90411

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast90411 »

HoochieCoochieMan hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 20:52:21 Wenn einer wissenschaftlich ernstgenommen wird, wird seine Arbeit in der Fachwelt wieder und wieder zitiert.
Wenn einer an der Uni Forschungsgelder akquiriert und für den Prof am Institut arbeitet, lässt man ihn am Ende i.d.R. auch promovieren. Mit wissenschaftlichen Meriten hat das dann nichts zu tun. In der Fachwelt kennt jeder den Unterschied zwischen einem Wissenschaftler und dem 2. Bildungsweg. Bastialex456 kann damit außer der Presse niemand blenden.

Der private Ermittler hat in kürzester Zeit wieder hingeschmissen, als es Zoff um Geld gab. Wer nicht akzeptiert, dass ein Ermittler auch mal ein paar Stunden nur beobachtet, der ist sehr schnell über Kreuz und in der Branche nicht gern gesehen. Privatermittler können sich ihre Klienten aussuchen.

Er ist kein Tatverdächtiger im Vermisstenfall Alexandra R.
Woher nimmst du die Info, es hätte Zoff um Geld mit dem Privatermittler gegeben, weswegen er abgesagt worden sei?

Siehe bitte dazu diesen Artikel hier und auch den der Süddeutschen von Max Weigand. Identisch. Die saßen im Gericht.
Mordprozess Alexandra R: Wie glaubwürdig ist der Lebensgefährte? | BR24 https://www.br.de/nachrichten/bayern/mo ... te,UB3vxDO
Alex123

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Alex123 »

Komisar_Rex_ hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 19:10:22 Deine Fakten klingen auch nicht überzeugend.
Wo steht denn genau, dass er im Wissenschaftsbetrieb, nicht angezweifelt wird?

Was hat denn dieser private Ermittler rausgefunden?
Sollte er nach Alexandra suchen und sie finden, oder war seine Aufgabe, die Angeklagten zu überführen?

Die Telefonüberwachung, hätte dann Beweiskraft, dass er unschuldig ist, wenn sie VOR dem Verschwinden, stattgefunden hätte. Danach macht das wenig Sinn und laut Presse hat er da auch ziemlich kuriose Behauptungen gemacht. Stichwort, Kannibalismus...

Eine Unschuld, nur weil das DEINE Fakten sind, ist da erstmal nicht erkennbar!
Nur weil Du das so sagst, muss es nicht stimmen!
Ohne das Du derartige Belege lieferst, sind das nur Worte, die Du behauptest.

Als Tatsachen würde ich diese Fakten, jedenfalls keinesfalls einstufen.

Außerdem ist er doch ein Professor, lieber Alex123. Das klingt noch viel intelligenter, als nur DR....

Vielleicht gönnst Du ihm ja einfach in Zukunft, seinen kompletten Titel.
Das kannst Du doch so gut!
Telefonüberwachung war nur EINE von meherer Maßnahmen bei der Überprüfung. Ergebnis drr ERMITTLER insgesamt: Er ist KEIN Tatvrrdächtiger.

Seine Dissertation wurde zweimal unabhängig begutachtet.

Professor: Er hat sich nicht habilitiert, ist nur Honararprofessor. Insofern bleibt beim Doktortitel.

Privat engagierter Ermittler: War auf das Suchen und Finden von Alexandra angesetzt, hat wie geschrieben entsprechend einen vom Pferd sprich über angebliche Sichtungen erzählt.
Gast90411

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast90411 »

Gast90411 hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 17:15:48 Woher nimmst du die Info, es hätte Zoff um Geld mit dem Privatermittler gegeben, weswegen er abgesagt worden sei?

Siehe bitte dazu diesen Artikel hier und auch den der Süddeutschen von Max Weigand. Identisch. Die saßen im Gericht.
Mordprozess Alexandra R: Wie glaubwürdig ist der Lebensgefährte? | BR24 https://www.br.de/nachrichten/bayern/mo ... te,UB3vxDO
Sorry, korrigiere: Max Weinhold für die Süddeutsche
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Alex123 hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 19:00:30 Telefonüberwachung war nur EINE von meherer Maßnahmen bei der Überprüfung. Ergebnis drr ERMITTLER insgesamt: Er ist KEIN Tatvrrdächtiger.

Seine Dissertation wurde zweimal unabhängig begutachtet.

Professor: Er hat sich nicht habilitiert, ist nur Honararprofessor. Insofern bleibt beim Doktortitel.

Privat engagierter Ermittler: War auf das Suchen und Finden von Alexandra angesetzt, hat wie geschrieben entsprechend einen vom Pferd sprich über angebliche Sichtungen erzählt.
Gut, dann eben keinen Professorentiteil. War ja nur ein Vorschlag. Du wirst schon wissen, wie Du ihn richtig betitelst!

Ja, ja. Der Privatermittler hat also nur, irgendwas über Pferde erzählt?
Woher weißt Du, dass seine Ermittlungen, falsch waren?
Oder anders gefragt; Wie hat das der Lehrer rausgefunden? Soweit ich das weiß, wurde der Polizei, nicht mitgeteilt, dass es eine Sichtung gab.
Der Lehrer allerdings hat in einem Interview gesagt: Das er immernoch Hoffnung hat, Alexandra und das Baby, lebend zu finden.
Warum war er unzufrieden, mit der Arbeit, wenn der private Ermittler, doch sagt, sie gesehen zu haben?
Laut seinem Interview müsste ihm das doch wieder größere Hoffnungen gemacht haben, dass er sie finden kann.
Ist er selbst zu diesem Ort gefahren und hat sich davon überzeugt, dass der Ermittler lügt?
Warum hat er der Polizei nicht gesagt, dass die Möglichkeit bestehen könnte, dass sie noch lebt?
Die Polizei hätte mit Sicherheit Möglichkeiten gehabt, dem auch nachzugehen.
Wenn der Lehrer dem Privat Ermittler nicht geglaubt hat.

Gut das Du das angesprochen hast.
Vielleicht kennst Du ja auch dazu die Fakten.

Ansonsten ist alles was Du schreibst, Deine eigene Meinung.
Ob es Tatsachen sind, steht auf einem anderen Blatt und Deine ''Fakten'' sind keine Tatsachen!
Du hast Deine Meinung.
Ich meine.
:-)

Jedenfalls passt die Aussage des ERmittlers und die des Lehrers, dann irgendwie nicht zusammen.
Einer der beiden lügt.

Irgendwie erschleicht einen da das Gefühl, dass der Lehrer Alexandra gar nicht finden will...
Deine Beahauptung, dass der private Ermittler, lieber über Pferde spricht, steht dem gegenüber, Alexandra finden zu wollen.
Warum?
Weiß er sicher, dass sie nicht mehr leben kann? Wenn nein, warum hat er dann nicht die Chance ergriffen, mit der Polizei, diesem Hinweis wenigstens zu verfolgen?? Das war doch seine großte Hoffnung. Oder das sollte es doch wenigstens immernoch sein. -Noch gibt es keine Leiche!!!

Geschadet hätte es ja nicht! Im besten Fall wäre Alexandra gefunden worden. Im schechtesten wären wir jetzt da, wo wir heute stehen.
Einer Mordanklage, die vor Gericht verhandelt wird.

Es muss ja einen Grund geben, warum der Lehrer, den Ermittlungen des Dedektivs, keinen Glauben geschenkt hat. Welchen?
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 02. Juni 2024, 15:21:55



Das erstaunt mich jetzt, dass du Darsow für unschuldig halten könntest. Sein beschriebener Charakter stimmt weitestgehend mit dem von Chris Watts überein (extrem beherrscht und kontrolliert, dabei sehr passiv, unterdrückte Aggressionen etc.). Ein Motiv hatte er sowieso und zufällig waren noch Frau und Kinder zum Tatzeitpunkt verreist.

Im vorliegenden Fall ist es meiner Meinung nach viel weniger eindeutig. Und es gibt eben auch keine Leiche und kein Blut, wie du schon schriebst.
Bin gerade dabei, dass Urteil zu diesem Fall, zu lesen.
(ich dachte, ich fange damit an und danach lese ich die Presseartikel. Ich dachte mir, so lasse ich mich nicht von den Artikeln, beeinflussen, sondern lasse erstmal, dass was als Fakten, in der Verhandlung herauskam, auf mich wirken.
Mich interessiert einfach die Pressearbeit, in diesem Fall. Da das Feld von hinten aufzurollen, macht dann Sinn)
Ich bin gespannt, wie sich das Urteil begründet. Da das ganz schön lang ist, bin ich noch am Anfang.
Jedenfalls kannte ich diesen Fall nicht.

Chris Watts ist jedenfalls auch, so ein unglaublich tragischer, Fall!

Ob es der Fall, Alexandra, ins TV schafft, weiß ich nicht.

Alexandra wieder lebend zu finden, wäre da eher mein Wunsch.
-oder, wenn sie tot ist, dann wenigstens die Leiche. Damit die Angehörigen einen Platz haben, an dem sie trauern können.

Filmreif ist dieser bisher weniger. Außer man möchte einen Film drehen, der dokumentiert, wie man billige Immobilien, in teure umwandelt und diese dann verkauft. Das sind momentan wenigstens die einzigen belegbaren Fakten (oder doch nicht?).
Alles andere wäre noch Fiktion. Weil da einfach noch nichts bewiesen ist. Aber Sience Fiction Filme sind ja auch, ganz nett. ;-).
Ein Märchenfilm wäre auch möglich. Denn das, würde wenigstens das widerspiegeln, was ich so empfinde, wenn ich so manche Artikel lese.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

sorry. noch ein kleiner Nachtrag.
Ein Liebesdrama würde sich natürlich auch wunderbar eignen, als Grundlage, für den Film.
Noch besser wäre eine Tragödie. Denn das ist dieser Fall, auf jeden Fall!!! Nur verlierer, an allen Fronten.
Und das nur, weil Geld und Macht, die Liebe erstickt haben!!! (bitte nicht wörtlich nehmen)
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Weiß hier zufällig jemand im Forum, was morgen, den 04.06.2024, das Programm der 19. Schwur-gerichtskammer am LG. Nbg/Fürth bezüglich Zeugenaussagen und Sachverständigen im Fall der
Alexandra R. vorsieht.

Das Gericht ist diesbezüglich nicht sonderlich mitteilsam ;)
Gast234

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Gast234 »

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 03. Juni 2024, 07:53:38 Weiß hier zufällig jemand im Forum, was morgen, den 04.06.2024, das Programm der 19. Schwur-gerichtskammer am LG. Nbg/Fürth bezüglich Zeugenaussagen und Sachverständigen im Fall der
Alexandra R. vorsieht.

Das Gericht ist diesbezüglich nicht sonderlich mitteilsam ;)

Letzte Woche hieß es bei Franken Fernsehen, dass es diese Woche u.a. um die Beziehung zum Lebensgefährten und das Verhältnis zu DB geht.
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Gast234 hat geschrieben: Montag, 03. Juni 2024, 08:10:31 Letzte Woche hieß es bei Franken Fernsehen, dass es diese Woche u.a. um die Beziehung zum Lebensgefährten und das Verhältnis zu DB geht.

Vielen Dank für deine Nachricht.

In dem angekündigten Beziehungsgeflecht werden vermutlich wieder viele Unwahrheiten ans Tageslicht kommen ;)
Fränkin
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Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Fränkin »

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 03. Juni 2024, 08:48:29 In dem angekündigten Beziehungsgeflecht werden vermutlich wieder viele Unwahrheiten ans Tageslicht kommen ;)
Ich hoffe sehr, dass vielmehr endlich die Wahrheiten ans Licht kommen ...
Dissvergleich

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Dissvergleich »

Alex123 hat geschrieben: Freitag, 31. Mai 2024, 08:18:28 Fakten
- Dr.B.R. hat promiviert. Der Inhalt seiner Dissertation wird im Wissenschaftsbetrieb nicht angezweifelt.
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr.R. (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1202936334
dr_r.jpg
dr_r.jpg (418.53 KiB) 2998 mal betrachtet
Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr. Sölch (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1195736630
dr_s.jpg
dr_s.jpg (481.96 KiB) 2998 mal betrachtet
Häää?

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Häää? »

Dissvergleich hat geschrieben: Dienstag, 04. Juni 2024, 14:27:35 Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr.R. (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1202936334

dr_r.jpg

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr. Sölch (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1195736630

dr_s.jpg
Das ist ein Inhaltsverzeichnis.
Das soll jetzt beweisen, dass das von ihm ist??
Ich glaube das erst, wenn eine beglaubigte Urkunde, vor mir liegt. Mit Siegel und allem Pi-pa-po....
Im Internet finde ich alles und könnte, selbst mir, einen Doktortitel, kaufen oder behaupten, dass es von mir ist.
Für mich beweist dieses, Inhaltsverzeichnis, gar nichts.
Komisar_Rex_
Beiträge: 230
Registriert: Montag, 22. April 2024, 17:39:31
Kronen:
Sterne:

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von Komisar_Rex_ »

Bitte entschuldigt, die Frage, aber wem gehörte jetzt welches Auto?
Mit welchem Auto ist wer, unterwegs, gewesen?

Ich frag das nur, weil ich mit diesen Twingo, sehr in der Luft hänge.
Einmal war/ist er weiß, einmal pistaziengrün...

Oder, mal wieder anders gefragt:
Gibt es irgendwo eine Chronik, in welcher, Fakten (Tatsachen, keine Meinungen!), zu lesen sind?
Also auch mit den korrekten Uhrzeiten, den korrekten Fahrzeugen und den Ergebnissen der ERmittlungen?

Es wird endlich mal Zeit, dass sich ein anständiger Journalist, mit dem Fall beschäftigt!
Mit der vorherrschenden Presse kommt man jedenfalls nicht weit.
Wie sollen eventuelle Zeugen sich melden können, wenn jeder Artikel, sich nur mit dem befasst, was sich jetzt irgendwie, mit dem Prozess, in Luft auflöst?
Langsam hab ich das Gefühl, da stimmt nur noch überein, dass eine schwangere Frau, verschwunden ist...
Seit Prozessbeginn, hat sich ncihts, von dem verhandeltem Fall, wirklich bewahrheitet oder gar bewiesen, dass es so passiert ist, wie es in der Anklage steht....
Eine Garage wird zur Lagerhalle. z.B.
Aus einem Twingo werden zwei.
Aus einem Mathelehrer wurde ein Doktor der wissenschaft. usw.

Nach Lösung sieht es hier irgendwie, gar nicht aus. Zumindest nicht, im Prozess um eine ermordete Schwangere...
(Und welches Auto fuhr eigentlich der Mathelehrer? Wegen den Fingerabdrücken am BMW-Schlüssel, von Alexandras BMW )
zwischen Neugierde und Sensationsgier, liegen manchmal Welten... :!: :!: :!:
HoochieCoochieMan

Re: VERMISSTENFALL ALEXANDRA R. (39), NÜRNBERG 2022

Ungelesener Beitrag von HoochieCoochieMan »

Dissvergleich hat geschrieben: Dienstag, 04. Juni 2024, 14:27:35 Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr.R. (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1202936334

dr_r.jpg

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis der Dissertation von Dr. Sölch (in der Deutschen Nationalbibliothek abrufbar)
https://portal.dnb.de/opac.htm?method=s ... 1195736630

dr_s.jpg
Das ist ja der absolute Hammer! Wie man an den laufenden Nummern sieht, ist die Arbeit von Dr. Sölch die ältere der beiden Dissertationen.
Und Kapitel 4 hat in beiden Arbeiten wirklich exakt die gleiche Struktur und Inhalte, nur ein paar minimale Veränderungen in der Wortwahl.
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