MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Fälle: [NEU] Valeriia (9 †), Döbeln, 2024
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GastGhost

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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@Axel F u. Gast562
Genau wie ihr gehe ich weiter davon aus das der Täter aus dem Raum Kipfenberg stammt und
die umliegende Gegend gut (kannte) kennt.
Es heißt das der Täter wiederholt das Felsenversteck aufsuchte, ich stelle mir vor das er dies tat um sicher zu stellen das es kaum entdeckt werden konnte, bei bedarf wurde nachgebessert
(Klebeband).
Irgendwann vielleicht nach 20. Jahren riss die Pflege des Felsenverstecks ab was absolut darauf
hindeutet das der Täter nicht mehr dazu in der Lage ist (Alter/Pflegebedürftigkeit/Tod) , ich glaube fest daran er ist dort in der Gegend und sei es auf den umliegenden Friedhöfen.
Heckengäu
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Heckengäu »

Aus diesem Grund wurden ja auch Frauen zur DNS Abgabe gegängelt.

Weil "sie", die Kriminaler also DNS an den Folien sichern konnten, diese aber in den europäischen Banken nicht "auf Lager" lag,
rennen sie nun wie ein Pferd mit Scheuklappen und Schaum vor dem Maul, immer und immer wieder auf Kipfenberg los. Sonst wissen sie nichts.
Sie wissen natürlich nicht mal ob die DNS von einem Anderen, einem Heim- oder Handwerker oder vom Schwerstverbrecher stammt. Wie auch?!

Dabei kann der Mordbube als Junge und Jugendlicher von Auswärts, z. B. München, Bessarabien oder Passo Stelvio, Hausen an der Würm, mit Verwanden im Ort in den Sommerferien bei Spaziergängen diese nicht alltägliche Felsformation nicht nur einmal gesehen haben. Das bleibt unvergessen.

Genauso können das Pfadfinder gewesen sein, die in der Nähe ein Sommerlager aufgeschlagen hatten und mit kundigen Einheimischen geführt wurden.
Pfadfinderführer die mit verschiedenen Gruppen mehrmals in Jahren da waren. Um die Kinder über die Hügel zu jagen dass sie Abends Ruhe geben.

Urlauber mit Familie in Ferienwohnungen ebenfalls, wie Saisonarbeiter, Handwerkern die Monatelang an einem Projekt beschäftigt waren.
Und. und, und...
Ebenso ein "Schrat" und Sonderling, ein umtriebiger Landkerl und Waldläufer in amtlicher Bergtracht, der seine Heimat liebt und Jahraus Jahrein durch die Landschaf zieht, ruhelos, natürlich ledig, keine Kinder - also alles richtig gemacht - nur um alles zu schauen.
Von allen genannten Möglichkeiten wäre dieser am unwahrscheinlichsten, weil er einer aussterbenden Spezies von Bergvolk - Sauriern angehört.
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Pfadfinder, genau! Weil der Täter dann weiß, dass dort regelmäßig Kinder mit ihren Betreuern im Wald sind, hält er das Ganze natürlich für einen wahnsinnig guten Ablageort 🤭
Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Heckengäu hat geschrieben: Freitag, 28. Juni 2024, 21:00:46 Aus diesem Grund wurden ja auch Frauen zur DNS Abgabe gegängelt.

Weil "sie", die Kriminaler also DNS an den Folien sichern konnten, diese aber in den europäischen Banken nicht "auf Lager" lag,
rennen sie nun wie ein Pferd mit Scheuklappen und Schaum vor dem Maul, immer und immer wieder auf Kipfenberg los. Sonst wissen sie nichts.
Sie wissen natürlich nicht mal ob die DNS von einem Anderen, einem Heim- oder Handwerker oder vom Schwerstverbrecher stammt. Wie auch?!

Dabei kann der Mordbube als Junge und Jugendlicher von Auswärts, z. B. München, Bessarabien oder Passo Stelvio, Hausen an der Würm, mit Verwanden im Ort in den Sommerferien bei Spaziergängen diese nicht alltägliche Felsformation nicht nur einmal gesehen haben. Das bleibt unvergessen.

Genauso können das Pfadfinder gewesen sein, die in der Nähe ein Sommerlager aufgeschlagen hatten und mit kundigen Einheimischen geführt wurden.
Pfadfinderführer die mit verschiedenen Gruppen mehrmals in Jahren da waren. Um die Kinder über die Hügel zu jagen dass sie Abends Ruhe geben.

Urlauber mit Familie in Ferienwohnungen ebenfalls, wie Saisonarbeiter, Handwerkern die Monatelang an einem Projekt beschäftigt waren.
Und. und, und...
Ebenso ein "Schrat" und Sonderling, ein umtriebiger Landkerl und Waldläufer in amtlicher Bergtracht, der seine Heimat liebt und Jahraus Jahrein durch die Landschaf zieht, ruhelos, natürlich ledig, keine Kinder - also alles richtig gemacht - nur um alles zu schauen.
Von allen genannten Möglichkeiten wäre dieser am unwahrscheinlichsten, weil er einer aussterbenden Spezies von Bergvolk - Sauriern angehört.
Die Ermittler müssen ja irgendwo ansetzen und deshalb werden ja auch nicht nur Kipfenberger sondern auch Personen, die damals oder zuvor mit der Gegend dort vertraut waren, überprüft. Was gibt da zu kritisieren? Mach einen besseren Vorschlag! Gar nichts unternehmen oder wie genau stellst du dir die Suche nach dem Täter vor?

@Gastghost
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter schon verstorben ist. Es wäre auch interessant, ob in der Gegend um Kipfenberg nach Fund von Sonjas Knochen nicht jemand Suizid begangen hat.
Heckengäu
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

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Axel-F. hat geschrieben: Donnerstag, 27. Juni 2024, 22:19:07 Und damit sind wir wieder beim Täter, ich denke der schläft seit seiner Tat keine Nacht mehr durch, ohne SE in die Augen zu sehen.
Aus dem Gruselfundus der in allem irrenden Gotteswahngläubigen Kirchenkasper entnommen! :P
Axel-F.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Axel-F. »

Zu den Beiträgen, welche noch nachträglich hier erschienen sind, und auch auf meine theoretischen Erachten Stellung beziehen.
Zum einen ich glaube nach wie vor nicht das der Täter tot ist.
Da ich davon ausgehe er hat nur seine Nähe zu SE eingestellt und zwar aus gutem Grund!
Erklärung wie folgt (meine Meinung)
SE wurde seit ihrem verschwinden auf der bayrischen und deutschen Polizei Homepages immer als vermisste Person gemeldet und gelistet…nun bis zu dem Zeitpunkt als Waldarbeiten in dieser Gegend begannen. Dann wurde nämlich dieses Inserat gelöscht, von der Seite der vermissten Personen in Deutschland, nun die Crux der Geschichte, zu diesem Zeitpunkt wurde noch nichts von Knochenfund öffentlich berichtet.
Da ich davon ausgehe das der Täter penibel diese Informationen aus dem Internet abgreift und steht’s überwacht, konnte er zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen… Mist die haben was gefunden. Nun ist in dem Zeitablauf auch der Zeitpunkt gekommen, für den Täter hier noch mal nachzubessern….sprich: hin zu SE kurz rausholen neu in Folie anpacken und wieder rein da…zumindest so oder so ähnlich stelle ich mir das vor. Und ab diesem Zeitpunkt meidet der Täter, jede noch so kleine Verbindung zum Ablageort tunlichst und genau.
Ich meine solange wie SE als vermisst galt, war für den Täter klar, die haben rein gar nichts…und das konnte er jeden Tag zu jeder Stunde einfach überprüfen.
Ich bin der Überzeugung der Täter hatte bis zum besagten Zeitpunkt ein inniges Besuchsverhältnis (gemein eines Friedhof Besuches) zu SE. Ich denke auch das er nach wie vor seine Trophäen (ich meine Kleidung fehlt von ihr) bei sich aufbewahrt.
Hat schon mal jemand die Beamten (Polizei) von damals unter die Lupe genommen? Ich meine die Bereitschaftspolizei und die Polizeischule ist in beiden Regionen übrigens nicht soweit weg…und wer weis vielleicht ist der Täter einer der „guten“, DNA Abgleich wird hier evtl. Noch nicht in Betracht gezogen…

Ich bitte zu beachten das meine Darstellungen lediglich meine Sichtweise der Dinge darstellt, da ich mich versuche in den Täter hineinzuversetzen.
Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Axel-F. hat geschrieben: Sonntag, 30. Juni 2024, 22:15:58 Zu den Beiträgen, welche noch nachträglich hier erschienen sind, und auch auf meine theoretischen Erachten Stellung beziehen.
Zum einen ich glaube nach wie vor nicht das der Täter tot ist.
Da ich davon ausgehe er hat nur seine Nähe zu SE eingestellt und zwar aus gutem Grund!
Erklärung wie folgt (meine Meinung)
SE wurde seit ihrem verschwinden auf der bayrischen und deutschen Polizei Homepages immer als vermisste Person gemeldet und gelistet…nun bis zu dem Zeitpunkt als Waldarbeiten in dieser Gegend begannen. Dann wurde nämlich dieses Inserat gelöscht, von der Seite der vermissten Personen in Deutschland, nun die Crux der Geschichte, zu diesem Zeitpunkt wurde noch nichts von Knochenfund öffentlich berichtet.
Da ich davon ausgehe das der Täter penibel diese Informationen aus dem Internet abgreift und steht’s überwacht, konnte er zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen… Mist die haben was gefunden. Nun ist in dem Zeitablauf auch der Zeitpunkt gekommen, für den Täter hier noch mal nachzubessern….sprich: hin zu SE kurz rausholen neu in Folie anpacken und wieder rein da…zumindest so oder so ähnlich stelle ich mir das vor. Und ab diesem Zeitpunkt meidet der Täter, jede noch so kleine Verbindung zum Ablageort tunlichst und genau.
Ich meine solange wie SE als vermisst galt, war für den Täter klar, die haben rein gar nichts…und das konnte er jeden Tag zu jeder Stunde einfach überprüfen.
Ich bin der Überzeugung der Täter hatte bis zum besagten Zeitpunkt ein inniges Besuchsverhältnis (gemein eines Friedhof Besuches) zu SE. Ich denke auch das er nach wie vor seine Trophäen (ich meine Kleidung fehlt von ihr) bei sich aufbewahrt.
Hat schon mal jemand die Beamten (Polizei) von damals unter die Lupe genommen? Ich meine die Bereitschaftspolizei und die Polizeischule ist in beiden Regionen übrigens nicht soweit weg…und wer weis vielleicht ist der Täter einer der „guten“, DNA Abgleich wird hier evtl. Noch nicht in Betracht gezogen…

Ich bitte zu beachten das meine Darstellungen lediglich meine Sichtweise der Dinge darstellt, da ich mich versuche in den Täter hineinzuversetzen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass nicht nur der Knochenfund (damals noch nicht öffentlich gemacht) dazu geführt hat, dass er evtl. nicht mehr nachschaute. Ich schließe nach wie vor nicht aus, dass der Täter nicht in Sonjas Alter sondern älter war und ihm eventuell sein Gesundheitszustand nicht mehr ermöglichte, regelmässig nach dem Rechten zu schauen. Aber eben auch nur eine von vielen Möglichkeiten. Man müsste wirklich nochmals öffentlich alle Münchner und Kipfenberger auffordern sich zu melden, wenn sie um die Zeit um 1995 Menschen kannten, die z.B. aus Kipfenberg kamen und in München lebten oder umgekehrt. Aber auch diese Decke müsste immer wieder gezeigt werden. Irgendwer muss sich doch an so ein Teil erinnern können.
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Axel-F. hat geschrieben: Sonntag, 30. Juni 2024, 22:15:58
Da ich davon ausgehe das der Täter penibel diese Informationen aus dem Internet abgreift und steht’s überwacht, konnte er zu diesem Zeitpunkt davon ausgehen… Mist die haben was gefunden. Nun ist in dem Zeitablauf auch der Zeitpunkt gekommen, für den Täter hier noch mal nachzubessern….sprich: hin zu SE kurz rausholen neu in Folie anpacken und wieder rein da…zumindest so oder so ähnlich stelle ich mir das vor. Und ab diesem Zeitpunkt meidet der Täter, jede noch so kleine Verbindung zum Ablageort tunlichst und genau.
Ich meine solange wie SE als vermisst galt, war für den Täter klar, die haben rein gar nichts…und das konnte er jeden Tag zu jeder Stunde einfach überprüfen.
Ich bin der Überzeugung der Täter hatte bis zum besagten Zeitpunkt ein inniges Besuchsverhältnis (gemein eines Friedhof Besuches) zu SE. Ich denke auch das er nach wie vor seine Trophäen (ich meine Kleidung fehlt von ihr) bei sich aufbewahrt.
Hat schon mal jemand die Beamten (Polizei) von damals unter die Lupe genommen? Ich meine die Bereitschaftspolizei und die Polizeischule ist in beiden Regionen übrigens nicht soweit weg…und wer weis vielleicht ist der Täter einer der „guten“, DNA Abgleich wird hier evtl. Noch nicht in Betracht gezogen…
Üjoooo 😅🤭 Wieder hin, die Knochen rausgeholt, schön frische DNA hinterlassen und dann die Knochen wieder zurückgelegt. Also mitten ins Fundgebiet des Oberschenkelknochens. Natürlich erwartet der Täter dabei kein massiv erhöhtes Entdeckungsriskio, etwa durch eigens installierte Wildkameras oder sonstige Kontrollen und keine weiteren Durchsuchungen im Gebiet. Also das kann man doch alles nicht mehr glauben hier....
Gast562

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Gast562 »

Uleb hat geschrieben: Dienstag, 02. Juli 2024, 11:56:22 Üjoooo 😅🤭 Wieder hin, die Knochen rausgeholt, schön frische DNA hinterlassen und dann die Knochen wieder zurückgelegt. Also mitten ins Fundgebiet des Oberschenkelknochens. Natürlich erwartet der Täter dabei kein massiv erhöhtes Entdeckungsriskio, etwa durch eigens installierte Wildkameras oder sonstige Kontrollen und keine weiteren Durchsuchungen im Gebiet. Also das kann man doch alles nicht mehr glauben hier....
Vielleicht wusste der Täter ja, ob es bzw. wo es Wildkameras gab. Aber gab es 1995 von diesen Dingern wirklich schon so viel?
Axel-F.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Axel-F. »

Ich denke der Täter hatte bis zum veröffentlichen des Fundknochens, keinerlei Entdeckungssorgen!
Wildkameras sind denke ich ebenfalls kein Thema. Das wäre längst aufgefallen bzw. Ausgewertet.
Wie gesagt ich denke der Täter hat nach auffinden des Knochens durch Waldarbeiter noch mal proaktiv nachgebessert um den Fundus des Leichnams hinaus zu zögern.
Ich meine auch, das der Täter diese Waldarbeiten schon unter Beobachtung hatte. Da er seinen“Friedhof“ bestimmt unter Dauer Beobachtung hatte.

Frage ist für mich nach wie vor? Wer hat sein Verhalten in dieser Region seit dem auffinden verändert.
Ich weis es ist schwer vorstellbar, aber für den Täter ist das der pure Stress in seinem Umfeld unbemerkt zu bleiben.
An einen Eigenbrötler der schon +60-70 ist oder noch älter glaube ich nach wie vor nicht. Dieser Jenige war, zum Tatzeitpunkt in ähnlichem Alter wie SE selbst, davon bin ich fast vollständig überzeugt.
Ich bin echt mal gespannt ob dieser cold case jemals gelöst wird…dann hätte SE immerhin ihren völligen Frieden gefunden…
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Gast562 hat geschrieben: Dienstag, 02. Juli 2024, 17:53:48 Vielleicht wusste der Täter ja, ob es bzw. wo es Wildkameras gab. Aber gab es 1995 von diesen Dingern wirklich schon so viel?
Es geht um die Zeit ab dem ersten Knochenfund bzw. Löschen der Vermisstenanzeige.
Uleb

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Uleb »

Axel-F. hat geschrieben: Dienstag, 02. Juli 2024, 21:41:27 Ich denke der Täter hatte bis zum veröffentlichen des Fundknochens, keinerlei Entdeckungssorgen!
Wildkameras sind denke ich ebenfalls kein Thema. Das wäre längst aufgefallen bzw. Ausgewertet.
Wie gesagt ich denke der Täter hat nach auffinden des Knochens durch Waldarbeiter noch mal proaktiv nachgebessert um den Fundus des Leichnams hinaus zu zögern.
Ich meine auch, das der Täter diese Waldarbeiten schon unter Beobachtung hatte. Da er seinen“Friedhof“ bestimmt unter Dauer Beobachtung hatte.

Frage ist für mich nach wie vor? Wer hat sein Verhalten in dieser Region seit dem auffinden verändert.
Ich weis es ist schwer vorstellbar, aber für den Täter ist das der pure Stress in seinem Umfeld unbemerkt zu bleiben.
An einen Eigenbrötler der schon +60-70 ist oder noch älter glaube ich nach wie vor nicht. Dieser Jenige war, zum Tatzeitpunkt in ähnlichem Alter wie SE selbst, davon bin ich fast vollständig überzeugt.
Ich bin echt mal gespannt ob dieser cold case jemals gelöst wird…dann hätte SE immerhin ihren völligen Frieden gefunden…

Was soll es da auszuwerten geben, wenn da nach dem Knochenfund niemand mehr von Relevanz vorbeikam?
🤔
Kein Täter geht ein solches Risiko ein nach Kenntnisnahme der Entdeckung der Überreste. Und wenn er dann schon so einen Aufwand betreibt, wie du hier fabulierst, dann schafft er die Knochen eher ganz weg. Woher weißt du eigentlich, wann der Täter wieder an den Ort zurückgekehrt ist und wie oft? Es gibt keine Hinweise, die deine wilden Thesen stützen!
Axel-F.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Axel-F. »

Das ist doch klar das kein Täter dieses Risiko eingeht nachdem der Tatort bzw. Ablageort ausfindig gemacht wird. Ich meine der Täter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zwischen auffinden des Knochens und der Bestimmung des Knochens anhand DNA, am Fundort gewesen sein um nochmal nachgebessert haben bei der Verpackung…
Wenn man die Folie ansieht welche die Polizei veröffentlicht hat sieht ehrlich gesagt keine so aus als hätte sie zwanzig Jahre im dreck gelegen…zweitere (neuere) sowieso nicht.
Kalle

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Gast562 hat geschrieben: Samstag, 29. Juni 2024, 07:52:07 Die Ermittler müssen ja irgendwo ansetzen und deshalb werden ja auch nicht nur Kipfenberger sondern auch Personen, die damals oder zuvor mit der Gegend dort vertraut waren, überprüft. Was gibt da zu kritisieren? Mach einen besseren Vorschlag! Gar nichts unternehmen oder wie genau stellst du dir die Suche nach dem Täter vor?

@Gastghost
Ich könnte mir auch vorstellen, dass der Täter schon verstorben ist. Es wäre auch interessant, ob in der Gegend um Kipfenberg nach Fund von Sonjas Knochen nicht jemand Suizid begangen hat.
Der Täter war ein Taxifahrer aus der Region der in München nachts gefahren ist, und Sonja am Taxistand aufgegabelt hat. Warum man diese potentielle Gruppe nicht in Betracht zieht erschließt sich mir nicht.

Frau steht alleine Nachts nach Betriebsschluss Strassenbahn am Stigelmaierplatz wo gleichzeitig ein Taxistand ist. Versucht jemanden anzurufen. Klappt nicht. Steht unschlüssig rum. Kein Geld, wenig Verkehr. Nie im Leben streckt die den Finger raus um sich von einem Fremden heimfahren zu lassen. Das einzige was um die Zeit noch rumfährt sind Taxis die eben die hängengebliebenen aufgabeln. Das ist ja genau das Geschäft um diese Zeit. Da hält eins an. Wohin kann ich dich fahren ? Hab kein Geld. Macht nichts, kannst ja dann bei Dir holen oder ich schreib ne Rechnung. Ok passt.

Das kann alles Quatsch sein. Aber was ich nicht verstehe ist, dass man nicht öffentlich nach dieser Konstellation aufruft. Wer kennt jemanden aus der Region, der seinerzeit Nachts in München Taxi gefahren ist. Nein, lieber faselt man was von einer gleichzeitig stattfinden Bauma-Messe.
Axel-F.

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Axel-F. »

@Kalle:

Ja genau sowas in der Art und Weise kann ich mir auch gut vorstellen! Taxi Lizenzen von damals sollten ja nachvollzogen sein. München hat diese Jahr stark limitiert…und dann einer aus der Region Greding oder so aus der Nähe von Grösdorf eben stammend, warum schaut da keiner genau hin?
Gute Frage eigentlich…
Da denke ich könnte echt ein starker Ansatz sein! Auch das mit der Decke dann…Taxifahrer haben manchmal die wildesten Sachen an Bord als Deko bzw. Interieur…so ne Decke vom Ikea damals könnt ich mir gut in einem Taxi von damals vorstellen.
Hauptfrage bleibt dann nach wie vor, insofern dies jemals überprüft werden würde, welcher Taxler hat den Bezug zur Region…und fährt mal geschwindt heim…oder aber, welcher Taxler dieser Zeit hatte denn eine Fahrt von Region Altmmühltal nach München und hatte dann quasi ne Leerfahrt zurück nach Hause?

Ich meine ein Kennzeichen M oder EI wird Sonja nicht zwingend aufgefallen sein…wenn es denn so gewesen ist.

Täter denke ich mal lebt nach wie vor irgendwo als unbescholtener Bürger sein gesittetes Familienleben.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Axel-F.
What?? 25 Jahre alte Taxilizenzen aufbewahren? Wenn ich richtig informiert bin, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für derartige Dokumente nicht mehr als 10 Jahre. Kann mir nicht vorstellen, dass da noch etwas in Erfahrung zu bringen ist. Wobei @Kalle's Ansatz natürlich nicht schlecht ist.
Aber darüber noch Dokumente zu finden ,wer als Taxifahrer vor über 25 Jahren in München und Greding und Kipfenberg unterwegs war, kann ich mir schwer vorstellen. Und vor allem, woher soll die Polizei das Personal nehmen, hunderte, wenn nicht gar tausende Taxilizenzen zu prüfen , in einem Fall bei dem die Aussicht auf Aufklärung eh gering ist. Ich weiß das will niemand hören, aber man muss schon auch realistisch bleiben.
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Rimini »

Um von Kipfenberg nach München zu kommen und wieder zurück, wären es über 200 km täglich mit einem Zeitaufwand von über zwei Stunden. Damit wäre jede Schicht unrentabel gewesen, ich kanns mir nicht vorstellen.

Die Taxis müssen sich auch bei der Zentrale anmelden, sodass bekannt war, welche in den frühen Morgenstunden in München unterwegs waren. Ich vermute, dass die EB auch bei den Taxlern nach Hinweisen oder Spuren gesucht hat.

Keine Firma hebt Unterlagen länger als nötig auf. Nach 10 Jahren kommen sie in den Schredder.
Kalle

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kalle »

Rimini hat geschrieben: Donnerstag, 11. Juli 2024, 04:02:04 Um von Kipfenberg nach München zu kommen und wieder zurück, wären es über 200 km täglich mit einem Zeitaufwand von über zwei Stunden. Damit wäre jede Schicht unrentabel gewesen, ich kanns mir nicht vorstellen.

Die Taxis müssen sich auch bei der Zentrale anmelden, sodass bekannt war, welche in den frühen Morgenstunden in München unterwegs waren. Ich vermute, dass die EB auch bei den Taxlern nach Hinweisen oder Spuren gesucht hat.

Keine Firma hebt Unterlagen länger als nötig auf. Nach 10 Jahren kommen sie in den Schredder.
Jein. Kann natürlich auch in München gewohnt haben. An einer Zentrale kann ich mich an- und abmelden wie ich lustig bin. Kein Mensch verbietet einem Taxifahrer in seinem Taxi außer Dienst in der Gegend rumzufahren (ohne Licht). Dass eine gezielte Ermittlung nach Lizenzen und Unterlagen nach so vielen Jahren nicht geht ist mir klar. Es geht nur um den öffentlichen Aufruf.

Ich schreibe das nicht ganz ohne Hintergrund. Ich habe selbst diesbzgl. mal eine sehr unangenehme Erfahrung in ähnlicher Situation mit einem Taxisfahrer machen müssen (es müsste sogar Ende der 90er gewesen sein). Im Prinzip nur ein paar Meter weiter an der Schwanthalerhöhe, ähnliche Uhrzeit, ich war nicht mehr ganz nüchtern, letzte U Bahn (Theresienwiese) weg, stehe dumm rum und überleg was ich jetzt mach, und plötzlich stehts da ein Taxi, unaufgefordert und fragt mich "ganz lieb" wo ich denn hin müsste.

In meinem Fall war der vor allem "ganz lieb" zu Männern, nein danke. Es ist nicht viel passiert. Aber ich kann seitdem sehr gut nachempfinden was "Schockstarre" bei Frauen bedeutet, die in solche Situationen kommen. Nach einem Ampelhalt konnte ich schnell rausspringen.

Es liegt mir fern pauschal zu verurteilen und natürlich ist das ein Einzelfall. Aber das Problem seinerzeit war, dass Taxis eine m.E. eine trügerische Sicherheit suggeriert haben.
Kalle

Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von Kalle »

andi55 hat geschrieben: Donnerstag, 11. Juli 2024, 00:44:17 @Axel-F.
What?? 25 Jahre alte Taxilizenzen aufbewahren? Wenn ich richtig informiert bin, beträgt die gesetzliche Aufbewahrungsfrist für derartige Dokumente nicht mehr als 10 Jahre. Kann mir nicht vorstellen, dass da noch etwas in Erfahrung zu bringen ist. Wobei @Kalle's Ansatz natürlich nicht schlecht ist.
Aber darüber noch Dokumente zu finden ,wer als Taxifahrer vor über 25 Jahren in München und Greding und Kipfenberg unterwegs war, kann ich mir schwer vorstellen. Und vor allem, woher soll die Polizei das Personal nehmen, hunderte, wenn nicht gar tausende Taxilizenzen zu prüfen , in einem Fall bei dem die Aussicht auf Aufklärung eh gering ist. Ich weiß das will niemand hören, aber man muss schon auch realistisch bleiben.
Nein, nein, völlig richtig. Jetzt in irgendwelchen Archiven graben zu wollen wird kein Ergebnis bringen. Ich dachte eher an einen Hinweis in der öffentlichen Fahndung.

Ich konnte mit dem Hinweis auf die gleichzeitige Bauma nie etwas anfangen. Viel zu diffus, was soll das bringen ? Erwartet man sich ernsthaft eine Rückmeldung von der Öffentlichkeit dazu ? Und wenn ja welche ?

Bei den Gruppen Jäger, Förster, Waldarbeiter etc. ist es dann schon konkreter. Einladung zum DNA Test.
Ähnlich gezielter könnte es mit den Taxifahrern werden, zumindest ein Strohhalm dass da mal was von ehemaligen Bekannten, Familienmitgliedern kommen könnte.

("Sag mal der Sepp, der ist doch früher immer Nachtschicht in München gefahren, der hat sich da sein Studium finanziert.....")

Ich habe ein wenig das Gefühl, dass man hier nicht anecken will/wollte. Natürlich hat die "Taxifahrer-Zunft" kein Interesse dass das breitgetreten wird.

Wie gesagt, kann großer Quatsch sein, aber einen Versuch wäre es vielleicht mal wert.
andi55
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Re: MORDFALL SONJA ENGELBRECHT (19 †), MÜNCHEN, 1995

Ungelesener Beitrag von andi55 »

@Kalle
Absolut ! Genau diese Kleinigkeiten sind ja oft des Rätsel's Lösung. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste . Ich war so überzeugt davon, dieser markante Auffindeort von Sonja' s Leiche führt zum Täter. Und dann auch noch diese Decke. Vielleicht hat die Polizei ja sogar einen Tatverdächtigen und die Beweise reichen einfach nicht. Wissen wir ja alles nicht.
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