VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Ungeklärte Fälle: Arian Arnold, Martin Bach, Tabita Cirvele, Heidi Dannhäuser, Anna E. (Herrieden), Sergej Enns, Nancy Förster, Denis Franke, Helga Frings, Monika Frischholz, Inga Gehricke, Leonie Gritzka, Jascha Hardenberg, Karl Erivan Haub, Ines Heider, Ina K. (Gorleben), Milina K. (Luckenwalde), Anett Carolin Kaiser, Baris Karabulut, Elke Kerll, Inka Köntges, Katrin Konert, Ralf Kottmann, Leitner/Baumgartner, Monika Liebl, Wolfgang Loh, Danuta Lysien, Jennifer M. (Bühl/Bremen), Alexandra May, Maddie McCann, Lars Mittank, Tanja Mühlinghaus, Mandy Müller, Mine O. (Duisburg), Harald Oelschläger, Alexandra R. (Nürnberg), Birgit Rösing (gen. Storck), Petra Schetters, Dirk Schiller, Émile Soleil, Rosi Strohfus, Anton Thanner, Hartmut Weiske

Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
Spinelli

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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rocksoffmessageboard hat geschrieben: Dienstag, 09. Juli 2024, 23:52:01 Mich beschäftigt die Aussage des Landwirts "und mir war gleich klar, dass es eine Kinderleiche ist
und ich konnte auch am gelben T-Shirt erkennen, (ich weiß nicht, ob ich das sagen darf, aber jedenfalls
der Arian der war ja so gekleidet damals)."

Warum hatte er Bedenken, das zu sagen?
Ich vermute er war sich nicht sicher ob er es sagen darf, da es ja am Anfang immer hieß "Ist noch nicht identifiziert...wir wissens noch nicht...müssen die DNA abwarten..." (Auch wenn es ja eigentlich jedem klar war, wäre ja schon sehr komisch wenn da plötzlich die Leiche eines anderen Kindes mitten im Suchgebiet aufgetaucht wäre...) und diese Aussage mit dem Shirt ja schon fast wie eine Bestätigung ist, die die Polizei zu diesem Zeitpunkt noch nicht geben wollte... 🤷‍♀️
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Gast 123 hat geschrieben: Dienstag, 09. Juli 2024, 15:07:39
Was mich interessiert:
Nach dem Leichenfund – wie viel Zeit hat sich die Polizei genommen für den Fundort und die Umgebung - wie lange war dieses Areal abgesperrt – denn es könnte sich - wenn auch nicht sehr wahrscheinlich um einen Mordfall… handeln. Umso mehr hätte man den Ablageort etc. untersuchen müssen.
Heckengäu hat geschrieben: Dienstag, 09. Juli 2024, 18:14:54 Weit mehr als einen Tag. Auswendig weiss ich das natürlich nicht, vielleicht andere, es können auch mehr als 2 Tage oder bis zu 3 gewesen sein. Du kannst versichert sein dass das gesamte Areal um den Fundort aufs das allergründlichste abgesucht wurde.
Das ist eine Selbstverständlichkeit.
Sorry mir ist da zeitlich ein kleiner Fehler unterlaufen:

Montag 24.06 (Fundtag) gegen 16.30 Uhr hat der Landwirt die Polizei kontaktiert, die waren bis spät abends dort und haben die Leiche mitgenommen - der Landwirt durfte dann wohl den Tag nach dem Interview (Dienstag 25.06) wieder am Mittwoch 26.06 auf die Wiese um das Erntegut (Heu) wegzuholen ....

(Fotos von der Wiese wurden von der Presse am 25.06 Vormittag gemacht - sprich am 24.06 wurde die Leiche mitgenommen und bereits am Folgetag 25.06. war da freigegeben)

die Polizei war anscheinend nur wenige Stunden vor Ort und den nächsten Tag wohl schon nicht mehr...

Quelle: (Pressefotos vom 25.06 13:57 Uhr) https://www.n-tv.de/panorama/Ermittler- ... 41318.html
Sand11
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Sand11 »

Mit Blick auf die erfolglose Suche und den Fundort wird die Polizei inzwischen Klarheit zu folgenden Varianten haben:
1. Arian lag bereits ab dem 23.4. auf der Wiese. Die Polizei wird inzwischen auch wissen, ob zu diesem Zeitpunkt (und wenn ja bis wann an den Folgetagen) der Fundort unter Wasser stand (wobei mit Sicherheit auch dann die überschwemmte Wiese durchsucht worden sein wird).
2. Arian lag erst nach dem 28.4. (Suche per Menschenkette) bzw. 29.4. am Fundort (letzter Tag der aktiven Suche, die wahrscheinlich nochmal auf diese Wiese geführt hat).
Beide Varianten sind für die Polizei schwierig.
Variante 1 würde bedeuten, Arian wurde dort mehrfach übersehen, die unwahrscheinlichere Variante 2, daß Arian zu diesem Zeitpunkt noch am Leben war und über 6 Tage von keinem Menschen gesehen wurde.
Die Polizei weiß heute jedoch mit Sicherheit, welche Variante es ist. Und aus beiden ließen sich Aspekte für künftige ähnliche Situationen ableiten.
Ergänzung: Variante 2 könnte die (nochmal unwahrscheinlichere) Untervariante enthalten, daß Arian erst nach dem 29.4. von einer anderen Person dort abgelegt wurde (keinem Verbrecher, sondern wohlmöglich von einem Menschen, der den bereits verstorbenen Arian bei sich auf dem Grundstück entdeckt hat und Sorge hatte, daß er mit dem Ableben in Verbindung gebracht wird).
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Silent-Watcher
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Sand11 hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 14:51:17
1. Arian lag bereits ab dem 23.4. auf der Wiese. Die Polizei wird inzwischen auch wissen, ob zu diesem Zeitpunkt (und wenn ja bis wann an den Folgetagen) der Fundort unter Wasser stand (wobei mit Sicherheit auch dann die überschwemmte Wiese durchsucht worden sein wird).
Das Binsenloch bzw. der Abschnitt des Feldes in der Nähe sollten wohl zum Zeitpunkt der Suche (also in der Woche) angeblich etwas unter Wasser da gestanden haben... (keine Ahnung ob das stimmt, aber im Binsenloch wird wohl etwas Wasser gestanden haben)

Am 23.06, 24.06 war da kein Wasser mehr zu verzeichnen...
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Ergänzend zum letzten Beitrag von Silent-Watcher: In der Tat war die Polizei nach dem Fund am 24.6. keine 24 Stunden vor Ort. Das ist schon erstaunlich mit Blick auf die überraschende Auflösung des Vermißtenfalls. Es ist schwer vorstellbar, daß in so kurzer Zeit (mit der Nacht dazwischen), die angrenzenden Waldabschnitte en detail nach Hinweisen auf ein eventuelles Versteck von Arian abgesucht worden sind. Vielleicht gehört das aber auch nicht zur Arbeit der Polizei. Solch ein entdecktes Versteck hätte allerdings eine Erklärung liefern können, warum der Junge so lange unentdeckt blieb.
Gast66

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Gast66 »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 14:44:45 Sorry mir ist da zeitlich ein kleiner Fehler unterlaufen:

Montag 24.06 (Fundtag) gegen 16.30 Uhr hat der Landwirt die Polizei kontaktiert, die waren bis spät abends dort und haben die Leiche mitgenommen - der Landwirt durfte dann wohl den Tag nach dem Interview (Dienstag 25.06) wieder am Mittwoch 26.06 auf die Wiese um das Erntegut (Heu) wegzuholen ....

(Fotos von der Wiese wurden von der Presse am 25.06 Vormittag gemacht - sprich am 24.06 wurde die Leiche mitgenommen und bereits am Folgetag 25.06. war da freigegeben)

die Polizei war anscheinend nur wenige Stunden vor Ort und den nächsten Tag wohl schon nicht mehr...

Quelle: (Pressefotos vom 25.06 13:57 Uhr) https://www.n-tv.de/panorama/Ermittler- ... 41318.html
Also wenige Stunden sind das nicht unbedingt.
Sie waren bis spät in Nacht dort und haben vermutlich auch nur rund um den Liegeplatz akribisch Spuren gesichert.
Bodenproben, eventuell Wasserproben aus dem Binsenbereich, die wachsen generell nur im Feuchtgebiet.
Die These wird ja weiterhin von Unglücksfall geleitet sein.
Und wenn da nicht zufällig ein Körper mit Messer im Rücken liegt, ändert sich vermutlich auch die Grundeinstellung nicht.
Nächsten Tag ab 10.00 Uhr war die Wiese wieder freigegeben.
Die könnten also theoretisch über 12 Stunden dort gesucht haben.
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Silent-Watcher »

die Frage ist was wissen wir und was nicht - (das müsste vielleicht alles noch einmal in Ruhe von Anfang bis Ende durchgegangen werden)

also was geschah am 22. April (welche Hypothesen könnte es geben mit Rücksicht auf die Familie - ohne Beschuldigungen)

was machte die Familie an diesem Tag / Abend, einschließlich des Bruders. konnte Arian die Tür von allein öffnen oder nicht - war sie abgeschlossen oder nicht...

von welchen Nachbar(n) wurde er (nach Angaben der Presse) gegen 19.00 Uhr gesehen (gab es andere Zeiten) wem gehört die Videoaufnahme (Arian 19:15 Uhr aufgenommen) und was ist da genau zu sehen (könnte man diese manipulieren) wie war Arian zu dem Zeitpunkt bekleidet und hatte er etwas in der Hand?

wohin ist Arian genau gelaufen in das Rapsfeld / den Weg Richtung Wald oder Richtung Straße oder Richtung Ort

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wo wurde gesucht in welche Richtung, gab es da schon Spuren? ist er durch das Rapsfeld oder am Rand der Siedlung entlang oder gar nicht gerade aus sondern rechts oben auf den Weg (Richtung Straße) gelaufen ...

wie lang könnte er in der Bekleidung und ohne Schutz überlebt haben (gelaufen sein, es war nach 20.45 Uhr vielleicht zu dunkel um sich im Wald zu bewegen) das müsste jemand vor Ort rausfinden wie dunkel es da im Wald nach Sonnenuntergang ist... (war Vollmond?)
Am frühen Morgen des 24. April 2024, um genau 01:49 Uhr, wird der Mond ganz hell und voll: ein Vollmond! Die Erde steht dann genau zwischen Mond und Sonne (im Zeichen Skorpion), und wir spüren die volle Moon-Power.

das heißt es war 2 Tage vor Vollmond...

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass tatsächlich eine Korrelation zwischen den Mondphasen und der Schwere autistischer Merkmale besteht, sodass die Mondphasen tatsächlich einen signifikanten Einfluss auf Menschen im Autismus-Spektrum haben können. Man könnte sogar sagen, dass Autisten bei Vollmond eher noch etwas stärker autistisch sind.

Quelle: https://autismus-spektrum.ch/die-wirkun ... ondphasen/
Susi
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Susi »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 14:44:45 Sorry mir ist da zeitlich ein kleiner Fehler unterlaufen:

Montag 24.06 (Fundtag) gegen 16.30 Uhr hat der Landwirt die Polizei kontaktiert, die waren bis spät abends dort und haben die Leiche mitgenommen - der Landwirt durfte dann wohl den Tag nach dem Interview (Dienstag 25.06) wieder am Mittwoch 26.06 auf die Wiese um das Erntegut (Heu) wegzuholen ....

Quelle: (Pressefotos vom 25.06 13:57 Uhr) https://www.n-tv.de/panorama/Ermittler- ... 41318.html
24.06. Fundtag
24.06. um 16:30 Notruf
24.06. um 20:30 Nachfrage, ob am Folgetag in der Früh wieder gearbeitet werden dürfe
25.06. Interview nach bereits erfolgter Freigabe der Fläche
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Susi »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 16:21:09
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Woher stammt die Information mit der markierten Ü- Kamera?
Passt nicht zu diesem Beitrag, hier wird eher auf Oheweg Richtung Wald verwiesen. Siehe Link ndr ab ca. 1:40 min

Mainacht hat geschrieben: Donnerstag, 02. Mai 2024, 20:31:27
Gast675: Der NDR-Beitrag vom 30. April 2024

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Suc ... 59196.html

kannte ich nicht. Er würde darauf hindeuten, dass Arian tatsächlich in den Fluss gefallen sein könnte. Der Reporter scheint dem Überwachungsvideo vom 22. April um 19.15 Uhr absolut zu vertrauen. Ist das gerechtfertigt? Ja, wenn man wüsste, welche Kamera welches nicht in den Fall involvierten Besitzers das Video aufgenommen hat. Dannn würden auch die Angaben harmonieren, dass der Vater von Arian um 19.33 die Polizei verständigt hätte. Arian wäre in diesem Fall schon 18 Minuten unterwegs gewesen, womöglich nach Nordwesten in Richtung Oste.
Tomatensalat
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Falls ihn jemand auf der Wiese abgelegt hat:
1. Warum?
2. Warum jetzt?
3. Warum dort?
Stefan1988

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Stefan1988 »

Reine Theorie: Könnte es sein,dass ihn jemand in das Binsenloch abgelegt hat und er dann durch überschwemmen dort hingelangt ist?
Lässt mir keine Ruhe
Sand11
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Sand11 »

Ich sehe es wie Silent-Watcher: Es liegen zu wenig verläßliche Informationen über den 22.4. vor. Die ersten Stunden der dann Abends startenden Suche waren die entscheidenden. Es ist schwer zu sagen, wann sich bei Arian bei einer nächtlichen Tiefsttemperatur von knapp unter 0 Grad und bei seiner dünnen Kleidung erste Anzeichen einer Unterkühlung bemerkbar gemacht haben - wahrscheinlich aber schon in dieser Nacht. Da die Höchsttemperatur am Folgetag keine 10 Grad erreichte, konnte sich sein Körper auch nicht wieder erwärmen. Er wird spätestens dann nicht mehr bewußt mit der Absicht unterwegs gewesen sein, sich vor Menschen zu verstecken. Sollte er allerdings in der ersten Nacht bewußt oder unbewußt Schutz an einem Ort gefunden haben, der ausreichend Wärme bot, wird er sich am 23.4. weiter bewegt haben können. Das er dann - sein Vermißtenfall wurde in der Region sehr schnell bekannt - weder von den Suchmannschaften und deren Technik sowie den Menschen aus der Region mit seinem auffälligen Longsleeve-Shirt gesehen wurde, ist kaum vorstellbar.
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Silent-Watcher
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Silent-Watcher »

Tomatensalat hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 17:49:17 Falls ihn jemand auf der Wiese abgelegt hat:
1. Warum?
2. Warum jetzt?
3. Warum dort?
1. Arian sollte (später/irgendwann) gefunden werden - bzw. um Spuren zu vertuschen
2. Zeitpunkt war dann vermutlich nach den Suchaktionen in diesem Gebiet - Fund kurz vor Ablauf der Ermittlungsgruppe Arian Ende Juni
3. wie erwähnt bzw. auch gezeigt ist/war es ein idealer Ort
Silent-Watcher hat geschrieben: Montag, 08. Juli 2024, 17:05:08
noch etwas zur Fundstelle/ort dieser ist (was ich schon mal früher hier erwähnte) ideal gelegen - nicht direkt in der Fahrspur des Mähers sondern fast zw. zweien kurz vor einer Biegung/Ecke wo man langsamer und aufmerksamer fährt (und an dieser Stelle etwas besser erkennt/entdeckt) - vielleicht wieder nur ein Zufall von vielen...

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Thema: Binsen



Die meisten Binsen-Arten Mitteleuropas gedeihen auf feuchten bis nassen, zum Teil überfluteten Standorten in Feuchtgebieten an Gewässern, in Mooren, Feuchtwiesen und in Sümpfen.

Der Begriff Binse ist Bestandteil in Phraseologismen:

In die Binsen gehen stammt ursprünglich aus der Jägersprache und bedeutet, dass man etwas verloren hat oder dass ein Projekt misslungen ist.

Die Binsenweisheit, die „längst bekannte Wahrheit“

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Bild

wichtig wäre das jemand hier schreibt der dort in der Woche mitgesucht hat , bzw. weiß wie Ende April da die Beschaffenheit war , ob nur der Binsenbereich unter Wasser stand oder sogar der Bereich der Wiese oberhalb des Fundorts bis zum Waldrand
M_NM

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von M_NM »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:08:29 1. Arian sollte (später/irgendwann) gefunden werden - bzw. um Spuren zu vertuschen

Aha, er sollte deiner Meinung nach also gefunden werden, um Spuren zu verwischen. Das erschließt sich mir nicht. Wenn ich eine Leiche ohne Spuren verschwinden lassen möchte, versenke ich sie im Fluss oder See oder vergrabe sie im Wald.
Gast66

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Gast66 »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:08:29 1. Arian sollte (später/irgendwann) gefunden werden - bzw. um Spuren zu vertuschen
2. Zeitpunkt war dann vermutlich nach den Suchaktionen in diesem Gebiet - Fund kurz vor Ablauf der Soko Arian Ende Juni
3. wie erwähnt bzw. auch gezeigt ist/war es ein idealer Ort
Wenn man in diese Richtung überhaupt denken will, würde ich es für wahrscheinlicher halten, jemand hat ihn auf seinem Gelände gefunden und dort abgelegt.
Ursache könnte eine Vergangenheit sein, die nicht gradlinig verlief.
Wenn er aber schon länger dort lag, konnte niemand erahnen, wann dort gemäht wird.
Also beißt sich die Katze hier in den Schwanz.
M_NM

Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von M_NM »

Der Täter hätte sich dann nach deiner Darstellung quer über Feld und Wiese bewegen müssen und damit riskiert gesehen zu werden. Halte ich für ziemlich unwahrscheinlich. Wie bereits erwähnt gibt es da bessere Möglichkeiten, ungestört eine Leiche verschwinden zu lassen!

Roter Pfeil, Binsenloch, da in etwa hat man Arians Leiche gefunden.
Dateianhänge
Binsenloch.jpg
Binsenloch.jpg (94.8 KiB) 346 mal betrachtet
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Silent-Watcher »

M_NM hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:22:00 Aha, er sollte deiner Meinung nach also gefunden werden, um Spuren zu verwischen. Das erschließt sich mir nicht. Wenn ich eine Leiche ohne Spuren verschwinden lassen möchte, versenke ich sie im Fluss oder See oder vergrabe sie im Wald.
alles Hypothesen von Mir... (Annahme, die geeignet ist, bestimmte Erscheinungen/Begebenheiten zu erklären)

bei Mord würde man die Leiche verschwinden lassen, unter anderen Umständen eher nicht (fahrlässige Tötung, Unfall etc...) vor allem wenn sich mit der Zeit irgendwelche Spuren nicht mehr finden lassen etc... auch wäre die Auffindung erwünscht bzw. beabsichtig damit abgeschlossen werden kann...
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

Ungelesener Beitrag von Tomatensalat »

Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:08:29 1. Arian sollte (später/irgendwann) gefunden werden - bzw. um Spuren zu vertuschen
2. Zeitpunkt war dann vermutlich nach den Suchaktionen in diesem Gebiet - Fund kurz vor Ablauf der Ermittlungsgruppe Arian Ende Juni
3. wie erwähnt bzw. auch gezeigt ist/war es ein idealer Ort
Zu 1.: Warum sollte er überhaupt gefunden werden? Das war nicht gerade klug, denn anhand der Leiche kann die Rechtsmedizin sehr viel herausfinden. Unter welchen Bedingungen der Leichnam bisher aufbewahrt wurde z. B. Oder was der Junge zuletzt gegessen hat. Ohne Leiche gab es gar keine Anhaltspunkte.
Zu 2.: Warum ist die Leiche dann nicht von wilden Tieren gefressen worden? Z. B. gibt es dort Wildschweine, Füchse und Wölfe. Auch Krähen hätten über der Leiche kreisen müssen. Der nächste Hof ist nur 300m entfernt, das wäre bemerkt worden.
Zu 3.: Und ein sehr riskanter Ort, weil derjenige dabei hätte gesehen werden können. Man kann zu der Stelle auch schlecht mit dem Auto fahren. Warum nicht im Wald verstecken? Oder in die Oste schmeißen? Nordsee wäre noch besser. Was hat jemand davon, dass die Leiche dort gefunden wird? Und wenn das so wichtig ist, dass die Leiche gefunden wird: Wieso riskieren, dass die Wildschweine sie vorher verputzen?
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Gast66 hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:31:12 Wenn er aber schon länger dort lag, konnte niemand erahnen, wann dort gemäht wird.
man konnte aber ahnen bzw. wissen das gemäht wird (eigentlich wäre der Zeitpunkt wohl etwas früher gewesen - das Gras ist halt durch das etwas zu kühle Frühjahr schlechter gewachsen) und damit die Auffindung vorhersehen -

kommen wir zu einem anderen Punkt, lag dieser Ort so abgeschieden das kein Jäger, Förster, Landwirt oder Spaziergänger etc. da früher hingelangt wären?

Glaub in der Nähe gab es einen Hochstand muss noch mal Bilder schauen...
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Re: VERMISSTENFALL ARIAN ARNOLD (6), BREMERVÖRDE-ELM, 2024

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Silent-Watcher hat geschrieben: Mittwoch, 10. Juli 2024, 19:57:20 kommen wir zu einem anderen Punkt, lag dieser Ort so abgeschieden das kein Jäger, Förster, Landwirt oder Spaziergänger etc. da jemals hingelangt wären?
Dieser Ort ist von 3 Wegen umschlossen. Da kann man schön spazieren gehen, es kommt sicher täglich mehr als 1 Person vorbei. Zudem haben die örtlichen Jäger auch nach Ende der Suche noch wochenlang nach ihm Ausschau gehalten.
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