MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Hallo Hobbyermittler!
Es gibt kein Geheimnis um den Ablageort, der (die) Täter(in)
wollten die Leiche von Frauke möglichst schnell und ohne
gesehen zu werden auf einfache Weise loswerden, wie man
ein altes Elektrogerät einfach irgendwo im Wald entsorgt.
( tut mir leid).Die Örtlichkeit war den Tätern vertraut. Zum
Ablagezeitpunkt war diese Mulde unter dem Baum durch
Farn und Gestrüpp von der Stasse aus überhaupt nicht
einsehbar, ( siehe Polizeifotos), nur durch Zufall wurde die
Leiche vom Jäger entdeckt. Die verdrehte Lage der Jeanshose,der Turnschuhe und des Kopfes lassen darauf schliessen, dass die Tiere des Waldes(Wildschweine) sich
an der Leiche bedient haben. Deshalb auch keine verwertbare
Spuren.
Es gibt kein Geheimnis um den Ablageort, der (die) Täter(in)
wollten die Leiche von Frauke möglichst schnell und ohne
gesehen zu werden auf einfache Weise loswerden, wie man
ein altes Elektrogerät einfach irgendwo im Wald entsorgt.
( tut mir leid).Die Örtlichkeit war den Tätern vertraut. Zum
Ablagezeitpunkt war diese Mulde unter dem Baum durch
Farn und Gestrüpp von der Stasse aus überhaupt nicht
einsehbar, ( siehe Polizeifotos), nur durch Zufall wurde die
Leiche vom Jäger entdeckt. Die verdrehte Lage der Jeanshose,der Turnschuhe und des Kopfes lassen darauf schliessen, dass die Tiere des Waldes(Wildschweine) sich
an der Leiche bedient haben. Deshalb auch keine verwertbare
Spuren.
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Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Soo! Das sehe ich nämlich genauso. Und ehrlich gesagt finde ich, dass man noch nicht mal von einem wirklichen Muster, was die Kontakte angeht, sprechen kann. Erst kommt eine SMS, dann meldet sie sich 1 Tag gar nicht, dann ein Anruf nach 22 Uhr. Am nächsten Tag zunächst 1 SMS, dann darf sie einen eingehenden Anruf annehmen. Dann erfolgt ein Kontakt schon nachmittags, dann wieder Anruf nach 22 Uhr, dann meldet sie sich gar nicht. Dann kommt ein Anruf erst gegen 23:30 Uhr. Ich kann da beim besten Willen kein wirkliches Muster erkennen, womit man irgendetwas damals vorausschauend unbedingt hätte planen müssen. In allen Telefonaten (bis auf im letzten) kündigt Frauke eine baldige Rückkehr an. Und jedes Mal wird diese Rückkehr auch irgendwie erwartet, da man sich vor der Wohnung versammelt. Die Verwirrung war komplett. Alle hatten ein scheiss Gefühl aber sind nicht richtig durchgestiegen was wirklich los ist.caro hat geschrieben: ↑Montag, 06. Januar 2025, 22:43:40 Die Aussage über eine Woche ist schon mal grundsätzlich falsch.
Der erste Anruf kam donnerstags, der letzte den Dienstag darauf.
Ohne die hellseherische Fähigkeit, dass am Donnerstag überhaupt ein Anruf erfolgen würde; dem Glauben, dass sie am nächsten Tag, dem Freitag, ihre angekündigte Rückkehr wahr machen würde und dem Sonntag, bleiben von den "über eine Woche" vielleicht noch drei Tage übrig.
Selbst wenn es Aufnahmen gegeben hätte, hätte die Polizei in den Aufzeichnungen vielleicht auch keine Lebensgefahr erkennen können, weil Frauke in den späteren Anrufen "normal" klang.
Was die Verwertbarkeit angeht, hier zwei auf die Schnelle gefundene Links:
https://www.anwalt-jochmann.de/strafbar ... aufnahmen/
https://wissen.jurafuchs.de/jq4wkgw/zul ... ch-private
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Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ich habe eine Frage. Weiß jemand ,ob Chris auf den Abiball von Karen eingeladen worden ist ? Oder anders. Könnte der Täter davon ausgegangen sein? Könnte Frauke das an den Täter heran getragen haben ?
- Agatha Christie
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Warum könnte das wichtig gewesen sein?Wiesenblume hat geschrieben: ↑Dienstag, 07. Januar 2025, 19:55:51 Ich habe eine Frage. Weiß jemand ,ob Chris auf den Abiball von Karen eingeladen worden ist ? Oder anders. Könnte der Täter davon ausgegangen sein? Könnte Frauke das an den Täter heran getragen haben ?
Beharrlichkeit führt auch zum Ziel!
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Den (von Dir zitierten) Ausführungen von @Caro stimme ich auch völlig zu. Aber das Muster der Telefon-Standorte wäre schnell deutlich geworden, wenn die Polizei sich mit der gleichen Schnelligkeit um diese Handydaten bemüht hätte wie bei der 1. SMS aus Nieheim. Aber leider werte die Polizei schon den 1. Anruf als Entwarnung.Trodat5203 hat geschrieben: ↑Dienstag, 07. Januar 2025, 18:34:23 Soo! Das sehe ich nämlich genauso. Und ehrlich gesagt finde ich, dass man noch nicht mal von einem wirklichen Muster, was die Kontakte angeht, sprechen kann.
Du hast recht, dass Fraukes Angehörige und Chris in den ersten Tagen zwischen Angst und Hoffnung hin- und hergerissen waren. Besonders Fraukes Ankündigung am Freitag, noch "heute" nach Hause zu kommen, sorgte für große Erleichterung, aber dann nahm die Beunruhigung bei ihnen doch sehr schnell wieder zu. Die Polizei hingegen sah keine Veranlassung, ihre Einschätzung zu ändern.
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Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ich hadere immer noch mit der Frage, warum Fraukes Mutter so rasend schnell alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um sie auch in der Öffentlichkeit zu suchen.Hamburger hat geschrieben: ↑Dienstag, 07. Januar 2025, 23:45:00 Du hast recht, dass Fraukes Angehörige und Chris in den ersten Tagen zwischen Angst und Hoffnung hin- und hergerissen waren. Besonders Fraukes Ankündigung am Freitag, noch "heute" nach Hause zu kommen, sorgte für große Erleichterung, aber dann nahm die Beunruhigung bei ihnen doch sehr schnell wieder zu. Die Polizei hingegen sah keine Veranlassung, ihre Einschätzung zu ändern.
Für mich könnte dies immer noch ein Hinweis darauf sein, dass es vorher irgendein Ereignis gegeben hat das Frau Liebs dazu veranlasste, sofort so zu handeln.
Gibt es darauf irgendwelche Hinweise? Eine Frage, die wahrscheinlich am ehesten noch von @Iven beantwortet werden könnte.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 00:19:43 Ich hadere immer noch mit der Frage, warum Fraukes Mutter so rasend schnell alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um sie auch in der Öffentlichkeit zu suchen.
Für mich könnte dies immer noch ein Hinweis darauf sein, dass es vorher irgendein Ereignis gegeben hat das Frau Liebs dazu veranlasste, sofort so zu handeln.
Gibt es darauf irgendwelche Hinweise? Eine Frage, die wahrscheinlich am ehesten noch von @Iven beantwortet werden könnte.
In dem Podcast wird die Situation von den Freunden und Angehörigen ja wie folgt beschrieben:
Isabella bemerkt das Fehlen von Frauke und ruft direkt nach der ersten Stunde sie auf dem Handy an (das ausgeschaltet war), dann auf dem gemeinsamen Festnetzanschluss von Chris und Frauke.
Mit Chris am Telefon stellt sich heraus, dass Frauke gar nicht nach Hause gekommen war.
Beide ahnen sofort, dass ihr etwas passiert sein muss.
Er setzt sich ins Auto und fährt durch Paderborn, um nach ihr Ausschau zu halten.
Die Mutter erklärt, dass es wichtig war schnell zu handeln, um im "Gewusel der Weltmeisterschaft" noch Menschen zu erreichen, die sich an dem Abend und einer möglichen Begegnung erinnern konnten.
Und dann wird Frauke von allen (Chris, Isabella, Karen und ihrer Mutter) als Person beschrieben, die nicht einfach so, ohne Bescheid zu sagen, weg bleiben würde.
Deswegen hat ihr Fehlen direkt bei allen Besorgnis ausgelöst.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
@Trodat
Ein Muster ist mir gestern doch noch mal aufgefallen, als ich mir wieder die Anrufzeiten angeschaut hatte.
Der Täter meldet sich immer zu einer vollen oder zu einer halbstündigen Uhrzeit (gerundet und mit zwei Ausnahmen; der ersten SMS um 0:49 und den Samstag um 14:22)
1. 22:30 Uhr (tatsächlich 22:26)
2. 23:00 Uhr (23:04/23:06)
3. 22:30 Uhr (22:28)
4. 23:30 Uhr (23:29)
Es wurde ja schon mehrfach gemutmaßt, ob dieser halbstündige, pünktliche Takt mit dem WM-Spielplan (das letzte Spiel an den Abenden jeweils um 21:00 Uhr) oder den Fahrtzeiten vom Versteck zusammenhängen könnte.
Es scheint, als wäre es ihm irgendwie wichtig gewesen, diese Zeiten einzuhalten.
Ich frage mich, ob er zu den Orten relativ zeitig hingefahren ist und schnell wieder los; oder ob er etwas früher dort aufgetaucht ist, die Situation abgewartet hat, um dann pünktlich anzurufen.
Ein Muster ist mir gestern doch noch mal aufgefallen, als ich mir wieder die Anrufzeiten angeschaut hatte.
Der Täter meldet sich immer zu einer vollen oder zu einer halbstündigen Uhrzeit (gerundet und mit zwei Ausnahmen; der ersten SMS um 0:49 und den Samstag um 14:22)
1. 22:30 Uhr (tatsächlich 22:26)
2. 23:00 Uhr (23:04/23:06)
3. 22:30 Uhr (22:28)
4. 23:30 Uhr (23:29)
Es wurde ja schon mehrfach gemutmaßt, ob dieser halbstündige, pünktliche Takt mit dem WM-Spielplan (das letzte Spiel an den Abenden jeweils um 21:00 Uhr) oder den Fahrtzeiten vom Versteck zusammenhängen könnte.
Es scheint, als wäre es ihm irgendwie wichtig gewesen, diese Zeiten einzuhalten.
Ich frage mich, ob er zu den Orten relativ zeitig hingefahren ist und schnell wieder los; oder ob er etwas früher dort aufgetaucht ist, die Situation abgewartet hat, um dann pünktlich anzurufen.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Nach allem, was wir wissen, war Frauke sehr gewissenhaft und legte großen Wert auf Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Ihre Schwester äußerte mal in einem Interview, Frauke sei überhaupt "kein Typ für einen One-Night-Stand" gewesen. Chris wartete in der Nacht auf sie, weil sie ihm ihren Hausschlüssel gegeben hatte, und am nächsten Tag fehlte sie in der Schule, ohne irgendjemanden zu informieren. Dass Isabella noch am Vormittag Chris anrief, zeigt, wie ungewöhnlich wie dieses Fernbleiben war.Oliver Cromwell hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 00:19:43 Ich hadere immer noch mit der Frage, warum Fraukes Mutter so rasend schnell alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, um sie auch in der Öffentlichkeit zu suchen.
Ich finde es daher überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Chris und Fraukes Angehörigen sich sofort große Sorgen machten. Ungewöhnlich war eher, dass die Polizei so schnell Ermittlungen aufnahm, aber ich vermute, dass es die Polizei zunächst nicht unbeeindruckt ließ, dass Frau Liebs Gymnasialdirektorin war.
Und da Fraukes Mutter davon ausging, dass etwas passiert war, Frauke also nicht aus eigenem Entschluss nicht nach Hause gekommen war, musste doch so so schnell wie möglich herausgefunden werden, was in den Stunden nach 23 h geschehen war. Wie hätte das gelingen sollen, ohne sich an die Öffentlichkeit zu wenden?
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Wiesenblume
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
@ Agatha Es wurde immer nur Chris angerufen. Wenn Chris am Samstag mit auf dem Abiball gewesen wäre, wäre er sicher auch gegen Mitternacht noch auf dem Abiball gewesen. Der Täter hätte davon ausgehen müssen, dass 1. sein Anruf gar nicht gehört werden könnte. Und 2. (viel eindrucksvoller), dass Chris den Anruf hört ,ihn laut schaltet und dann auch Mutter, Vater , Bruder, Karen und sonstwer diesen Anruf mithören werden. Dieses Risiko ist er aus Gründen, die wir noch nicht benennen können, vorher nie eingegangen. Somit musste er den Anruf in eine Zeit verlegen, wo Chris noch nicht auf dem Abiball war.(Falls er eingeladen war.)--- Im übrigen hätte die Polizei ihren Einsatz schon verstärken sollen, als Frauke gegen Mitternacht mitteilte nach Hause zu kommen und auch nicht zu spät. An diesen Sätzen war eindeutig zu sehen, dass Frauke nicht mehr über eine genaue Zeitorientierung verfügte und man auf ihre Gefangenschaft schließen musste.
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Lowkey
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ihr bin immer noch der Meinung, dass der Täter in Fraukes direktem Umfeld zu finden ist. Die Polizei hat sich bei diesem Fall nicht gerade mit Ruhm bekleckert, generell haben sie sich sehr schnell mit Alibis zufrieden gegeben. An der Leiche und der Kleidung wurde auch keine DNA gefunden, warum auch immer. Dass ein (Fremd)täter das Opfer immer wieder anrufen lässt und SMS schreiben lässt, ist super untypisch, da gibt es wirklich keinen vergleichbaren Fall ohne Lösegeldforderung. Was es öfter mal gibt, ist dass Täter Alibi-SMS oder Whatsapp verschickt haben.
Der Hauptgrund, warum ich denke, dass es kein Zufallstäter war, ist die Tatsache, dass Fraukes Handy aufgeladen wurde oder der Akku getauscht wurde. Viele sagen zu dem Fall "Es war 2006, da hatte fast jeder so ein Nokia". Das ist so nicht korrekt. Wir sprechen von 2006 und nicht von 2001, wo wirklich fast jeder ein Nokia hatte. Ich war 2006 17 Jahre alt und kann mich noch sehr gut an die Handys damals erinnern. Zu diesem Zeitpunkt waren Klapphandys angesagt, vor allem das Modell Motorola RAZR V3. Nokia gehörte nicht zu den Marken, die bei Klapphandys führend waren. Auch Samsung und Sony Ericsson Handys waren damals im Kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zufallstäter das passende Nokia-Ladegerät für Frauke hatte, ist nicht sooo hoch, wie immer alle sagen. Ich gehe von einem Täter aus dem Umfeld aus, der oder die genau wusste, welches Handy Frauke hat.
Der Hauptgrund, warum ich denke, dass es kein Zufallstäter war, ist die Tatsache, dass Fraukes Handy aufgeladen wurde oder der Akku getauscht wurde. Viele sagen zu dem Fall "Es war 2006, da hatte fast jeder so ein Nokia". Das ist so nicht korrekt. Wir sprechen von 2006 und nicht von 2001, wo wirklich fast jeder ein Nokia hatte. Ich war 2006 17 Jahre alt und kann mich noch sehr gut an die Handys damals erinnern. Zu diesem Zeitpunkt waren Klapphandys angesagt, vor allem das Modell Motorola RAZR V3. Nokia gehörte nicht zu den Marken, die bei Klapphandys führend waren. Auch Samsung und Sony Ericsson Handys waren damals im Kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zufallstäter das passende Nokia-Ladegerät für Frauke hatte, ist nicht sooo hoch, wie immer alle sagen. Ich gehe von einem Täter aus dem Umfeld aus, der oder die genau wusste, welches Handy Frauke hat.
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Gast7777
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Stimmt es eigentlich, dass sie sich in den Tagen vorher verfolgt oder beobachtet gefühlt hat?
In einem Youtube Video wurde das behauptet, leider finde ich das Video grad nicht wieder wo das gesagt wurde.
In einem Youtube Video wurde das behauptet, leider finde ich das Video grad nicht wieder wo das gesagt wurde.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Das stimmt nichtGast7777 hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 15:01:27 Stimmt es eigentlich, dass sie sich in den Tagen vorher verfolgt oder beobachtet gefühlt hat?
In einem Youtube Video wurde das behauptet, leider finde ich das Video grad nicht wieder wo das gesagt wurde.
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Scheich Manfred
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Ziemlich weit hergeholt, zu spekulativWiesenblume hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 08:59:51 @ Agatha Es wurde immer nur Chris angerufen. Wenn Chris am Samstag mit auf dem Abiball gewesen wäre, wäre er sicher auch gegen Mitternacht noch auf dem Abiball gewesen. Der Täter hätte davon ausgehen müssen, dass 1. sein Anruf gar nicht gehört werden könnte. Und 2. (viel eindrucksvoller), dass Chris den Anruf hört ,ihn laut schaltet und dann auch Mutter, Vater , Bruder, Karen und sonstwer diesen Anruf mithören werden. Dieses Risiko ist er aus Gründen, die wir noch nicht benennen können, vorher nie eingegangen. Somit musste er den Anruf in eine Zeit verlegen, wo Chris noch nicht auf dem Abiball war.(Falls er eingeladen war.)--- Im übrigen hätte die Polizei ihren Einsatz schon verstärken sollen, als Frauke gegen Mitternacht mitteilte nach Hause zu kommen und auch nicht zu spät. An diesen Sätzen war eindeutig zu sehen, dass Frauke nicht mehr über eine genaue Zeitorientierung verfügte und man auf ihre Gefangenschaft schließen musste.
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Lowkey hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 10:38:22 Ihr bin immer noch der Meinung, dass der Täter in Fraukes direktem Umfeld zu finden ist. Die Polizei hat sich bei diesem Fall nicht gerade mit Ruhm bekleckert, generell haben sie sich sehr schnell mit Alibis zufrieden gegeben. An der Leiche und der Kleidung wurde auch keine DNA gefunden, warum auch immer. Dass ein (Fremd)täter das Opfer immer wieder anrufen lässt und SMS schreiben lässt, ist super untypisch, da gibt es wirklich keinen vergleichbaren Fall ohne Lösegeldforderung. Was es öfter mal gibt, ist dass Täter Alibi-SMS oder Whatsapp verschickt haben.
Der Hauptgrund, warum ich denke, dass es kein Zufallstäter war, ist die Tatsache, dass Fraukes Handy aufgeladen wurde oder der Akku getauscht wurde. Viele sagen zu dem Fall "Es war 2006, da hatte fast jeder so ein Nokia". Das ist so nicht korrekt. Wir sprechen von 2006 und nicht von 2001, wo wirklich fast jeder ein Nokia hatte. Ich war 2006 17 Jahre alt und kann mich noch sehr gut an die Handys damals erinnern. Zu diesem Zeitpunkt waren Klapphandys angesagt, vor allem das Modell Motorola RAZR V3. Nokia gehörte nicht zu den Marken, die bei Klapphandys führend waren. Auch Samsung und Sony Ericsson Handys waren damals im Kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zufallstäter das passende Nokia-Ladegerät für Frauke hatte, ist nicht sooo hoch, wie immer alle sagen. Ich gehe von einem Täter aus dem Umfeld aus, der oder die genau wusste, welches Handy Frauke hat.
Laut diesen Link war/ist das Ladekabel des Nokia 6230 mit über 80 Modellen, älteren sowie neueren, kompatibel:
https://www.akku.net/prod/4.60.m10/lade ... 7710-uvm./
Und das sagt perplexity zum Nokia 6230:
"Das Nokia 6230 kam Mitte 2004 auf den deutschen Markt und kostete bei seiner Einführung etwa 400 Euro ohne Vertrag.
Dieser Preis wurde für das Gerät bei seiner Ankündigung genannt. Das Nokia 6230 war als Business- und Multimedia-Handy konzipiert und bot für die damalige Zeit eine umfangreiche Ausstattung, was den relativ hohen Preis erklärt.
Es wurde schnell zu einem beliebten Modell und war 2005 sogar das meistverkaufte Mobiltelefon in Europa."
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Scheich Manfred
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Sehe ich in bestimmten Punkten anders.Lowkey hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 10:38:22 Ihr bin immer noch der Meinung, dass der Täter in Fraukes direktem Umfeld zu finden ist. Die Polizei hat sich bei diesem Fall nicht gerade mit Ruhm bekleckert, generell haben sie sich sehr schnell mit Alibis zufrieden gegeben. An der Leiche und der Kleidung wurde auch keine DNA gefunden, warum auch immer. Dass ein (Fremd)täter das Opfer immer wieder anrufen lässt und SMS schreiben lässt, ist super untypisch, da gibt es wirklich keinen vergleichbaren Fall ohne Lösegeldforderung. Was es öfter mal gibt, ist dass Täter Alibi-SMS oder Whatsapp verschickt haben.
Der Hauptgrund, warum ich denke, dass es kein Zufallstäter war, ist die Tatsache, dass Fraukes Handy aufgeladen wurde oder der Akku getauscht wurde. Viele sagen zu dem Fall "Es war 2006, da hatte fast jeder so ein Nokia". Das ist so nicht korrekt. Wir sprechen von 2006 und nicht von 2001, wo wirklich fast jeder ein Nokia hatte. Ich war 2006 17 Jahre alt und kann mich noch sehr gut an die Handys damals erinnern. Zu diesem Zeitpunkt waren Klapphandys angesagt, vor allem das Modell Motorola RAZR V3. Nokia gehörte nicht zu den Marken, die bei Klapphandys führend waren. Auch Samsung und Sony Ericsson Handys waren damals im Kommen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zufallstäter das passende Nokia-Ladegerät für Frauke hatte, ist nicht sooo hoch, wie immer alle sagen. Ich gehe von einem Täter aus dem Umfeld aus, der oder die genau wusste, welches Handy Frauke hat.
Wir wissen nicht wie umfangreich die Ermittlungen tatsächlich gewesen sind, daher können wir es auch nicht beurteilen ob Person x oder y ausreichend überprüft worden ist oder nicht. Gegenfrage: Mit welchem und wieviel Alibi hätte sich denn die EB zufrieden geben sollen? Auch der Polizei sind rechtsstaatliche Grenzen auferlegt, die können nicht 24/7 bei potentiell Verdächtigen auf der Matte stehen. Kritik hat die Polizei -in meinen Augen- aber auf jeden Fall verdient bei der Observierung der Kirche; dieser dumme Mensch in der Wache, der Frau Liebs zurechtgestutzt hat ist auch nicht gerade ein Musterexemplar seines Befusstandes und generell hätte die Polizei mehr auf die Angaben der Angehörigen hören sollen und nicht sofort vom Gaspedal gehen als Fraukes Anrufe bekannt wurden.
DNA wurde nicht gefunden; zumindest wurde ein möglicher Fund nicht nach aussen hin kommuniziert. Was ich aber an dieser Stelle anmerken möchte ist, dass viele User eine falsche Vorstellung über die chemische Stabilität von DNA haben, nur wenn die Bedingungen stimmen bleibt das Molekül intakt und diese Bedingungen waren nunmal nicht gegeben.
Gerade ein Fremdtäter hätte sein Opfer eher anrufen lassen als ein bekannter. Ein Fremdtäter musste nicht befürchten dass Frauke seinen Namen nennt. Davon mal abgesehen, hätte es die Anrufe nicht gegeben wäre dieser Fall gar nicht so ungewöhnlich. Dass ein Bekannter dieser Tat begangen hat ist aber ebenso möglich, wir werden das wohl nie erfahren zumal ich diesen Fall für nicht mehr klärbar halte. Ungewöhnlich in diesem Zusammenhang finde ich ebenfalls, dass es einen solchen Fall nie wieder gegeben hat; das könnte für einen Bekannten sprechen, der beispielsweise noch eine "Rechnung" mit Frauke oder Familie Liebs etc offen hatte.
Bei dem Aufladen des Handys gehe ich ebenfalls nicht mit. 2006 war schon eine Menge Zubehör für Handys im Umlauf, gerade Ladeadapter fürs KfZ hatten eine Anzahl steckbarer Ladebuchsen für die gängigsten Handymodelle mit dabei, da sehe ich ebenfalls keine grossen Schwierigkeiten was diesn Aspekt betrifft.
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HHmoin
Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Es kann gut sein das man bei dem von mir vermuteten Tätetyp lediglich von dem Täter sprechen kann.. nicht unbedingt von dem Mörder oder dem Verantwortlichen diesen Verbrechens..
Nur mal so nebenbei..
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Klugscheißer
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Als Gymnasialdirektorin Liebs samt Ehegatte Dr. dent. Liebs in Driburg bei der Polizei anrückten, hat man die Vermisstenanzeige aufgenommen und darauf hingewiesen, dass man diese zuständigkeitshalber nach Paderborn weiterleiten würde. Mehr war da erstmal nicht.Hamburger hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 02:16:33
Ich finde es daher überhaupt nicht ungewöhnlich, dass Chris und Fraukes Angehörigen sich sofort große Sorgen machten. Ungewöhnlich war eher, dass die Polizei so schnell Ermittlungen aufnahm, aber ich vermute, dass es die Polizei zunächst nicht unbeeindruckt ließ, dass Frau Liebs Gymnasialdirektorin war.
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Trodat5203
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Dem stimme ich in allen Punkten zu. Leider halte ich eine Aufklärung mittlerweile auch nicht mehr für allzu wahrscheinlich. Fraukes Kleidung und die am Tatort gesicherten Spurenträger wurden ja scheinbar nochmals nach neusten Methoden untersucht, zumindest schrieb ein User hier davon. Da scheint nix bei Rum gekommen zu sein, zumindest nicht so, das irgendetwas herausgefiltert werden konnte, was mit einem der geführten TV matched. Sollte also einer der bereits überprüften Männer der Täter sein, sieht es düster aus. Ich habe neulich von einer Lösung in einem Fall gehört, in dem man den Täter nach vielen vielen Jahren mittels einer Methode überführen konnte, wo eine einzige Hautschuppe ausgereicht hat. Da man diese an der Unterwäsche der Dame gefunden hatte, war dies sehr belastend. Allerdings hatte man das Opfer in dem Fall auch bedeutend früher gefunden als Frauke. Ich glaube, die einzige Möglichkeit besteht darin, dass man Fraukes DNA beim Täter findet. Denn innerhalb eines Gebäudes herrschen eben nicht diese krassen Witterungsbedingungen und Temperaturschwankungen. Fraukes DNA allein würde aber dennoch nicht ausreichen.Scheich Manfred hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 17:44:23 Sehe ich in bestimmten Punkten anders.
Wir wissen nicht wie umfangreich die Ermittlungen tatsächlich gewesen sind, daher können wir es auch nicht beurteilen ob Person x oder y ausreichend überprüft worden ist oder nicht. Gegenfrage: Mit welchem und wieviel Alibi hätte sich denn die EB zufrieden geben sollen? Auch der Polizei sind rechtsstaatliche Grenzen auferlegt, die können nicht 24/7 bei potentiell Verdächtigen auf der Matte stehen. Kritik hat die Polizei -in meinen Augen- aber auf jeden Fall verdient bei der Observierung der Kirche; dieser dumme Mensch in der Wache, der Frau Liebs zurechtgestutzt hat ist auch nicht gerade ein Musterexemplar seines Befusstandes und generell hätte die Polizei mehr auf die Angaben der Angehörigen hören sollen und nicht sofort vom Gaspedal gehen als Fraukes Anrufe bekannt wurden.
DNA wurde nicht gefunden; zumindest wurde ein möglicher Fund nicht nach aussen hin kommuniziert. Was ich aber an dieser Stelle anmerken möchte ist, dass viele User eine falsche Vorstellung über die chemische Stabilität von DNA haben, nur wenn die Bedingungen stimmen bleibt das Molekül intakt und diese Bedingungen waren nunmal nicht gegeben.
Gerade ein Fremdtäter hätte sein Opfer eher anrufen lassen als ein bekannter. Ein Fremdtäter musste nicht befürchten dass Frauke seinen Namen nennt. Davon mal abgesehen, hätte es die Anrufe nicht gegeben wäre dieser Fall gar nicht so ungewöhnlich. Dass ein Bekannter dieser Tat begangen hat ist aber ebenso möglich, wir werden das wohl nie erfahren zumal ich diesen Fall für nicht mehr klärbar halte. Ungewöhnlich in diesem Zusammenhang finde ich ebenfalls, dass es einen solchen Fall nie wieder gegeben hat; das könnte für einen Bekannten sprechen, der beispielsweise noch eine "Rechnung" mit Frauke oder Familie Liebs etc offen hatte.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion
Was genau meinst du damit? Wie kann jemand Täter sein aber nicht verantwortlich? Das ist ein Widerspruch.HHmoin hat geschrieben: ↑Mittwoch, 08. Januar 2025, 19:02:03 Es kann gut sein das man bei dem von mir vermuteten Tätetyp lediglich von dem Täter sprechen kann.. nicht unbedingt von dem Mörder oder dem Verantwortlichen diesen Verbrechens..
Nur mal so nebenbei..
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