VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
@Yanell @Spekulatius007
Es scheinen ausgerechnet hier im Vermisstenfall alle Zeugen eingeschüchtert zu sein, sich nach ersten Aussagen zurückzuziehen.
Es ist hier gestattet einmal zu fragen, warum ist das so?
Nun, ich denke mir, wenn die EB von "Alternativszenarien" sprechen, die zu verwerfen sind, dann liegt das daran, keinen Widerspruch an ihrer Spekulation zuzulassen!
So geht das einfach nicht. Es muss ein wirklich offenes Zeugenmanagment Anwendung finden, was in unzähligen anderen Vermisstenfällen ja auch möglich ist.
Es scheinen ausgerechnet hier im Vermisstenfall alle Zeugen eingeschüchtert zu sein, sich nach ersten Aussagen zurückzuziehen.
Es ist hier gestattet einmal zu fragen, warum ist das so?
Nun, ich denke mir, wenn die EB von "Alternativszenarien" sprechen, die zu verwerfen sind, dann liegt das daran, keinen Widerspruch an ihrer Spekulation zuzulassen!
So geht das einfach nicht. Es muss ein wirklich offenes Zeugenmanagment Anwendung finden, was in unzähligen anderen Vermisstenfällen ja auch möglich ist.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Exakt...mich hat es auch immer gewundert , dass den Zeugen gesagt wurde , sie sollten das für sich behalten und mit niemanden darüber redenMeiliW hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 15:21:15 @Yanell @Spekulatius007
Es scheinen ausgerechnet hier im Vermisstenfall alle Zeugen eingeschüchtert zu sein, sich nach ersten Aussagen zurückzuziehen.
Es ist hier gestattet einmal zu fragen, warum ist das so?
Nun, ich denke mir, wenn die EB von "Alternativszenarien" sprechen, die zu verwerfen sind, dann liegt das daran, keinen Widerspruch an ihrer Spekulation zuzulassen!
So geht das einfach nicht. Es muss ein wirklich offenes Zeugenmanagment Anwendung finden, was in unzähligen anderen Vermisstenfällen ja auch möglich ist.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Öffentliche Zeugenaussagen sind halt Gift bei laufenden Ermittlungen. Da geht's nicht darum, dass sonst der vermeintlich gemeingefährliche TV vorbeikommt und den Zeugen ext, sondern dass Täterwissen Allgemeinwissen wird und damit verbrannt ist, dass Tatverdächtige gewarnt werden, dass die Gegenseite Strategien zur Entwertung der Aussage entwerfen kann usw. Das ist ganz unabhängig von diesem Fall nicht was Ermittler wollen.
Sie dürfen es aber rechtlich nicht verbieten, dass Zeugen trotzdem öffentlich reden, daher werden sie eben oft etwas forsch angegangen, damit sie es sein lassen.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Könnten neben den Zeugen die eventuell etwas gesehen haben auch RR Freundinnen einen Maulkorb erhalten haben?
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Zur gerade diskutierten Zeugen-Thematik will ich Folgendes ergänzen.z3001x hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 16:07:03 Öffentliche Zeugenaussagen sind halt Gift bei laufenden Ermittlungen. Da geht's nicht darum, dass sonst der vermeintlich gemeingefährliche TV vorbeikommt und den Zeugen ext, sondern dass Täterwissen Allgemeinwissen wird und damit verbrannt ist, dass Tatverdächtige gewarnt werden, dass die Gegenseite Strategien zur Entwertung der Aussage entwerfen kann usw. Das ist ganz unabhängig von diesem Fall nicht was Ermittler wollen.
Sie dürfen es aber rechtlich nicht verbieten, dass Zeugen trotzdem öffentlich reden, daher werden sie eben oft etwas forsch angegangen, damit sie es sein lassen.
Ich selbst habe auch 2021 der MoKo in Berlin eine mir zugetragene Sichtung von Beteiligten weitergeleitet, also Dritter, nachdem ich mit Herrn Petermann telefonierte, der mir dies riet.
Hierzu erfolgte eisernes Schweigen seitens der MoKo, was mich dann auch wieder stutzig macht.
Somit habe ich meine mir zugetragenen Hinweise an Vertraute weitergeleitet, was allerdings selbst einigen auch nicht so recht gefiel. Tja, alles runterschlucken oder verbreiten, wie man es macht, ist eben verkehrt. Schade.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Das wird aufgenommen worden sein und wahrscheinlich mit anderen Aussagen abgeglichen.MeiliW hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 16:43:03 Zur gerade diskutierten Zeugen-Thematik will ich Folgendes ergänzen.
Ich selbst habe auch 2021 der MoKo in Berlin eine mir zugetragene Sichtung von Beteiligten weitergeleitet, also Dritter, nachdem ich mit Herrn Petermann telefonierte, der mir dies riet.
Hierzu erfolgte eisernes Schweigen seitens der MoKo, was mich dann auch wieder stutzig macht.
Somit habe ich meine mir zugetragenen Hinweise an Vertraute weitergeleitet, was allerdings selbst einigen auch nicht so recht gefiel. Tja, alles runterschlucken oder verbreiten, wie man es macht, ist eben verkehrt. Schade.
Wenn also der- oder diejenige, über die berichtet wird, bereits ausgesagt hat, dann ist ja eine Aussage nicht notwendig, vor allem nachdem schon eine Aussage weitergeleitet wurde.
Belastend sind Vermissten- und Todesfälle auf jeden Fall für alle, die nah oder ferner dran sind.
OT - vielleicht ist das eine Idee für eine soziale Arbeit - Zeugenmanagement - um die Belastung etwas zu verringern
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Ich meinte das gar nicht so kompliziert mit dem Begriff Zeugenmanagement.
Nur hier im Vermisstenfall Rebecca sind sehr viele Meldungen eingegangen, die besonders behandelt werden sollten.
Also z.B. analysiert, eingestuft in wichtig oder unwichtig, wichtige Zeugen nochmals eingehend befragt, Protokoll-Übersichten und letztlich auch für die Imagepflege mit den Zeugen, also ich meinte mindestens eine Rückinformation des Erhalts ihrer Meldung! ...
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
@MeiliW Zur Empfangsbestätigung seitens Kripo bezüglich einer Meldung kann ich dir aus eigenem Erleben etwas sagen.
Ich habe eine Meldung per Email, also nicht anonym und sehr konkret, mit Angabe von Namen Dritter, gemeldet. Es hat Wochen gedauert, bis ich eine Eingangsbestätigung von der Kripo erhielt, um die ich in meiner ersten Nachricht bereits gebeten habe.
Die Kripo hatte wohl viel zu tun. Erst, als ich zum wiederholten Male um eine Empfangsbestätigung gebeten habe, und nicht locker ließ, habe ich eine sehr freundliche Antwort erhalten.
Darin stand, in der Email, dass meine Meldung selbstverständlich einging. Sie würden sich selbstverständlich melden bei mir, wenn sich etwas ergeben würde... Freundliche Grüße, besten Dank und das war's.
Wie gesagt, ich habe wiederholt eine Eingangsbestätigung gewünscht.
Die Kripo ist dazu nicht verpflichtet.
Ich habe eine Meldung per Email, also nicht anonym und sehr konkret, mit Angabe von Namen Dritter, gemeldet. Es hat Wochen gedauert, bis ich eine Eingangsbestätigung von der Kripo erhielt, um die ich in meiner ersten Nachricht bereits gebeten habe.
Die Kripo hatte wohl viel zu tun. Erst, als ich zum wiederholten Male um eine Empfangsbestätigung gebeten habe, und nicht locker ließ, habe ich eine sehr freundliche Antwort erhalten.
Darin stand, in der Email, dass meine Meldung selbstverständlich einging. Sie würden sich selbstverständlich melden bei mir, wenn sich etwas ergeben würde... Freundliche Grüße, besten Dank und das war's.
Wie gesagt, ich habe wiederholt eine Eingangsbestätigung gewünscht.
Die Kripo ist dazu nicht verpflichtet.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Was Du meinst, ist Kontakt mit den Ermittlungsbehörden zu haben, aber das widerspricht der Aufgabe der Ermittlungsbehörden.MeiliW hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 19:15:27 Ich meinte das gar nicht so kompliziert mit dem Begriff Zeugenmanagement.
Nur hier im Vermisstenfall Rebecca sind sehr viele Meldungen eingegangen, die besonders behandelt werden sollten.
Also z.B. analysiert, eingestuft in wichtig oder unwichtig, wichtige Zeugen nochmals eingehend befragt, Protokoll-Übersichten und letztlich auch für die Imagepflege mit den Zeugen, also ich meinte mindestens eine Rückinformation des Erhalts ihrer Meldung! ...
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Wieso denn? Die Ermittler müssen auch die Sichtungen von Zeugen analysieren und ggf. in ihre Arbeit einbeziehen, also ihnen nachgehen bei ihren Ermittlungen. Wo ist das Problem?
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Ich verstehe nicht genau, was sie als Zeugenmanagement leisten sollen?
Was würde dazugehören? Eine Eingangsbestätigung - mehr könnten sie doch nicht leisten? Bei einer Mail: wenn sie nicht zugestellt werden konnte, kommt sie im Normalfall retour.
Was könnte man denn mehr erwarten? Als diese Bestätigung?
Wovon sollten sie mehr leisten?
Mir fällt das bei allen Zeugen oder Hinweisgebern auf, dass sich beschwert wird. Verstehe allerdings die Erwartungshaltung nicht noch immer nicht richtig?
Was sollte es denn ganz konkret sein?
Was würde dazugehören? Eine Eingangsbestätigung - mehr könnten sie doch nicht leisten? Bei einer Mail: wenn sie nicht zugestellt werden konnte, kommt sie im Normalfall retour.
Was könnte man denn mehr erwarten? Als diese Bestätigung?
Wovon sollten sie mehr leisten?
Mir fällt das bei allen Zeugen oder Hinweisgebern auf, dass sich beschwert wird. Verstehe allerdings die Erwartungshaltung nicht noch immer nicht richtig?
Was sollte es denn ganz konkret sein?
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Das ist ganz einfach zu beantworten.margarita hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 23:40:11 Ich verstehe nicht genau, was sie als Zeugenmanagement leisten sollen?
Was würde dazugehören? Eine Eingangsbestätigung - mehr könnten sie doch nicht leisten? Bei einer Mail: wenn sie nicht zugestellt werden konnte, kommt sie im Normalfall retour.
Was könnte man denn mehr erwarten? Als diese Bestätigung?
Wovon sollten sie mehr leisten?
Mir fällt das bei allen Zeugen oder Hinweisgebern auf, dass sich beschwert wird. Verstehe allerdings die Erwartungshaltung nicht noch immer nicht richtig?
Was sollte es denn ganz konkret sein?
1. Die Ermittlungen sollen u.a. anhand der Zeugenmeldungen effektiv geführt werden.
2. Die Zeugen sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihre Meldung abgegeben haben.
Beides ist definitiv nicht gewährleistet. Das sehe ich bereits schon an meiner eigenen Person. Den Anderen wird es wohl nach den bisherigen Erkenntnissen auch so ähnlich gehen.
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Zu 1: Woher willst Du das wissen?MeiliW hat geschrieben: ↑Mittwoch, 29. Januar 2025, 01:11:17 Das ist ganz einfach zu beantworten.
1. Die Ermittlungen sollen u.a. anhand der Zeugenmeldungen effektiv geführt werden.
2. Die Zeugen sollen ein gutes Gefühl haben, wenn sie ihre Meldung abgegeben haben.
Beides ist definitiv nicht gewährleistet. Das sehe ich bereits schon an meiner eigenen Person. Den Anderen wird es wohl nach den bisherigen Erkenntnissen auch so ähnlich gehen.
Hast Du denn nicht nur etwas gehört, ohne selbst Zeuge zu sein? Dannp ist es doch nur ein Hinweis.
Zu 2: es wird doch in einem Vermissten- und/oder Todesfall ermittelt. Wo soll man sich da gut fühlen?
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Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Auch das kann ich ganz einfach beantworten:
zu 1: weil es mich selbst betrifft und es auch von den anderen Zeugen so zum Teil im Originalton bzw. überliefert im Podcast berichtet wurde.
zu 2: selbstverständlich fühlt man sich nicht so bei einem Vermisstenfall (Todesfall liegt hier laut Polizeimeldung nicht vor), aber man ist erleichtert - sage ich einmal -, dass man möglicherweise zur Lösung des Falles etwas beitragen konnte.
Mir wurde zum Beispiel im barschem Ton nach mehreren Telefonaten gesagt: "... na dann melden sie eben ihre Aussage nach Berlin, betrifft uns ja sowieso nicht".
Dabei sollte doch jede Polizeidienststelle in Deutschland seine Meldung entgegen nehmen (und Weiterleiten an die Berliner Dienststelle).
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Zu 1.: Wenn sich ein Zeuge meldet oder jemand einen Hinweis abgibt, ist es doch erledigt? Wenn es keine Rückfragen gab, alles prima. Die nachfolgenden Ermittlungen haben doch nichts mehr damit zu tun, ob der Zeuge noch jemals was zu hören bekommt? Mit Abgabe eines Hinweises ist es doch erledigt. Ermitteln müssen andere, dazu werden Zeugen oder Hinweisgeber nicht eingebunden.
Zu 2.: „Gut“ fühlen ist so eine Sache. Ich würde es eher nennen „evt. eine Kleinigkeit beigetragen zu haben“. Wenn ein Hinweisgeber sich nun nicht so fühlt, liegt das aber mMn nicht an den Behörden, sondern an einer Erwartungshaltung, dass der eigene Hinweis dementsprechend ausreichend „gewürdigt“ werden sollte. Aber siehe Punkt 1.: mit Abgabe eines Hinweises ist die Sache doch erledigt.
Du erwähntest diesbezüglich schon einmal den Ausdruck „Vertrauen aufbauen“. MMn wäre das eine gefährliche Sache. Wie oft im Leben kommt es genau bei dieser Einzelperson vor, dass es Hinweise gibt, die man melden sollte? Es gäbe genügend Leute, die dann immer wieder Hinweise abgeben würden, weil sie Aufmerksamkeit wollen. Das gibt es einfach. Ist mit diesem Hellseher auch so. Bei allen Fällen will er Aufmerksamkeit haben.
Zu 2.: „Gut“ fühlen ist so eine Sache. Ich würde es eher nennen „evt. eine Kleinigkeit beigetragen zu haben“. Wenn ein Hinweisgeber sich nun nicht so fühlt, liegt das aber mMn nicht an den Behörden, sondern an einer Erwartungshaltung, dass der eigene Hinweis dementsprechend ausreichend „gewürdigt“ werden sollte. Aber siehe Punkt 1.: mit Abgabe eines Hinweises ist die Sache doch erledigt.
Du erwähntest diesbezüglich schon einmal den Ausdruck „Vertrauen aufbauen“. MMn wäre das eine gefährliche Sache. Wie oft im Leben kommt es genau bei dieser Einzelperson vor, dass es Hinweise gibt, die man melden sollte? Es gäbe genügend Leute, die dann immer wieder Hinweise abgeben würden, weil sie Aufmerksamkeit wollen. Das gibt es einfach. Ist mit diesem Hellseher auch so. Bei allen Fällen will er Aufmerksamkeit haben.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Zu Deinen Darlegungen gäbe es im Detail noch Einiges zu klären.margarita hat geschrieben: ↑Mittwoch, 29. Januar 2025, 07:10:17 Zu 1.: Wenn sich ein Zeuge meldet oder jemand einen Hinweis abgibt, ist es doch erledigt? Wenn es keine Rückfragen gab, alles prima. Die nachfolgenden Ermittlungen haben doch nichts mehr damit zu tun, ob der Zeuge noch jemals was zu hören bekommt? Mit Abgabe eines Hinweises ist es doch erledigt. Ermitteln müssen andere, dazu werden Zeugen oder Hinweisgeber nicht eingebunden.
Zu 2.: „Gut“ fühlen ist so eine Sache. Ich würde es eher nennen „evt. eine Kleinigkeit beigetragen zu haben“. Wenn ein Hinweisgeber sich nun nicht so fühlt, liegt das aber mMn nicht an den Behörden, sondern an einer Erwartungshaltung, dass der eigene Hinweis dementsprechend ausreichend „gewürdigt“ werden sollte. Aber siehe Punkt 1.: mit Abgabe eines Hinweises ist die Sache doch erledigt.
Du erwähntest diesbezüglich schon einmal den Ausdruck „Vertrauen aufbauen“. MMn wäre das eine gefährliche Sache. Wie oft im Leben kommt es genau bei dieser Einzelperson vor, dass es Hinweise gibt, die man melden sollte? Es gäbe genügend Leute, die dann immer wieder Hinweise abgeben würden, weil sie Aufmerksamkeit wollen. Das gibt es einfach. Ist mit diesem Hellseher auch so. Bei allen Fällen will er Aufmerksamkeit haben.
Ich unterlasse es aber hier an dieser Stelle das noch weiter zu vertiefen.
Nur habe ich eine andere Auffassung, wie mit Zeugen umgegangen werden muss, die fast in jedem Kriminalfall von besonderer Bedeutung sind und nach denen auch explizit aufgerufen wird.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Vollkommen ok, wenn du nicht antworten magst.MeiliW hat geschrieben: ↑Mittwoch, 29. Januar 2025, 07:36:51 Zu Deinen Darlegungen gäbe es im Detail noch Einiges zu klären.
Ich unterlasse es aber hier an dieser Stelle das noch weiter zu vertiefen.
Nur habe ich eine andere Auffassung, wie mit Zeugen umgegangen werden muss, die fast in jedem Kriminalfall von besonderer Bedeutung sind und nach denen auch explizit aufgerufen wird.
Wir sehen es einfach unterschiedlich. Mir fällt nur bei Zeugen, oder auch nur Hinweisgebern, immer dieses vorwurfsvolle „die Moko hat sich nie mehr wieder gemeldet“ auf. Naja, was sollten sie sich melden? Worüber plauschen?
Für mich ist das sowas wie eine Bringschuld, die wir haben. Ohne Erwartungen, was dann alles passieren soll.
Oft kommen gerade in so präsenten Fällen Hinweise mehrfach herein. Ich möchte nicht wissen, wieviele der 3000 Hinweise betreffen, dass man Snaps auch faken kann. Max. ein Mal hilfreich, obwohl sie das ohnehin wissen werden, die restlichen Hinweise mehrfach für die Tonne.
Gerade in Social Media und Youtube bekommt man mit, welche teilweise hirnrissigen Sachen gemeldet werden. Und es scheint nicht aufzuhören …
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Ich könnte antworten, will es aber nicht weiter vertiefen, weil sich die Diskussion unnötig hinzieht.margarita hat geschrieben: ↑Mittwoch, 29. Januar 2025, 08:24:23 Vollkommen ok, wenn du nicht antworten magst.
Wir sehen es einfach unterschiedlich. Mir fällt nur bei Zeugen, oder auch nur Hinweisgebern, immer dieses vorwurfsvolle „die Moko hat sich nie mehr wieder gemeldet“ auf. Naja, was sollten sie sich melden? Worüber plauschen?
Für mich ist das sowas wie eine Bringschuld, die wir haben. Ohne Erwartungen, was dann alles passieren soll.
Oft kommen gerade in so präsenten Fällen Hinweise mehrfach herein. Ich möchte nicht wissen, wieviele der 3000 Hinweise betreffen, dass man Snaps auch faken kann. Max. ein Mal hilfreich, obwohl sie das ohnehin wissen werden, die restlichen Hinweise mehrfach für die Tonne.
Gerade in Social Media und Youtube bekommt man mit, welche teilweise hirnrissigen Sachen gemeldet werden. Und es scheint nicht aufzuhören …
Wir haben aber tatsächlich grundlegend andere Auffassungen zu Zeugenaussagen. Selbstverständlich sind die Ermittler auf Zeugen angewiesen, wie eigentlich in jedem Kriminalfall. Sie rufen ja auch explizit dazu auf.
Nur müssen sie dankbar sein, dass sich Zeugen melden. Denn es ist nicht ihre Bringepflicht. Demzufolge sind sie fair zu behandeln und sollten nicht etwa abgefertigt werden mit solchen Aussagen wie, das kann doch gar nicht sein oder das sie das bereits schon wissen würden.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Nein, ich glaube, nicht direkt.GastL40 hat geschrieben: ↑Dienstag, 28. Januar 2025, 16:35:38 Könnten neben den Zeugen die eventuell etwas gesehen haben auch RR Freundinnen einen Maulkorb erhalten haben?
Anfangs waren die Freundinnen in Social Media sehr mitteilsam.
Aber es ging nicht lange, nur solange sie nicht bedrängt, belästigt, traktiert und beleidigt wurden. Dann zogen sie sich zurück. Das ist gut so, das beste, was sie machen konnten!
Das waren damals 15-jährige Mädchen, die es mit frechen und übergriffigen Erwachsenen in Social Media zu tun hatten. Es ist nicht verwunderlich, dass man nichts mehr hört und liest. Sonst ginge es munter so weiter.
Re: VERMISSTENFALL REBECCA REUSCH - Diskussion
Dein Interesse ist ja groß , warum geht man dann nicht direkt auf die zuständige Kommission zu? Die Kontaktdaten kann man ja vollumfänglich einsehen.MeiliW hat geschrieben: ↑Mittwoch, 29. Januar 2025, 03:29:26 Auch das kann ich ganz einfach beantworten:
zu 1: weil es mich selbst betrifft und es auch von den anderen Zeugen so zum Teil im Originalton bzw. überliefert im Podcast berichtet wurde.
Kann ich so absolut nicht bestätigen, wie auch wiederholt, dass ich völlig andere Erfahrungen gesammelt habe und persönlich willkommen gehießenbwurde. Ebenfalls das eine telefonische Rückmeldung innerhalb von 24h erfolgte.
zu 2: selbstverständlich fühlt man sich nicht so bei einem Vermisstenfall (Todesfall liegt hier laut Polizeimeldung nicht vor), aber man ist erleichtert - sage ich einmal -, dass man möglicherweise zur Lösung des Falles etwas beitragen konnte.
Mir wurde zum Beispiel im barschem Ton nach mehreren Telefonaten gesagt: "... na dann melden sie eben ihre Aussage nach Berlin, betrifft uns ja sowieso nicht".
Dabei sollte doch jede Polizeidienststelle in Deutschland seine Meldung entgegen nehmen (und Weiterleiten an die Berliner Dienststelle).
Erst recht, wenn man sich nicht "gehört" fühlt.