MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Hamburger
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 09:39:50 Dabei aber bitte nicht vergessen, dass die gesamte Familie den Wortlaut der SMS als absolut authentisch und typisch Frauke einstuft.
...

Ich glaube, es wäre sehr bei den zwei sehr kurzen Sätzen leicht gewesen, Fraukes Stil zu kopieren. Wenn der Täter die SMS selbst verfasste, hätte er Zugang zu Fraukes Postfach und dort eine Menge "Vorlagen" gehabt.
MauriceMüller
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Hamburger hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 21:07:55
Frauke hat tatsächlich auch bei Yooliety ähnlich wie in der SMS geschieben:

SweetCorry
24.04.2005 11:00:30 - Hey Branka! Lustiger abend!! Obwohl ich so schlechte Laune hatte....
Ich muss mich ganz ganz doll bei dir bedanken. Für zuhören, hab manchmal sicher etwas genervt. Bei mir gehts eben einfach drunter und drüber zur Zeit, ich bin doch nicht kacke und trotzdem läuft es eben nie so wie es soll. Danke also fürs zuhören Branka. Ist echt total lieb von dir!!!
HDL!!!

Lustiger Abend- Spiel war lustig, und das HDL und HDGDL
Tequila

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Hamburger hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 21:07:55
Die Aussage ist nicht korrekt! Es können ja eigentlich "nur" Schwester und Bruder von Frauke bestätigt haben. Das ist ja aber streng genommen keinesfalls die "ganze Familie".

So viel Zeit sollte schon sein?
Hamburger
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Hamburger »

Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 09:39:50 ...

Zu der Affäre: hältst du es nicht aber auch für genauso unwahrscheinlich, dass Frauke spontan bei einem Mann bleibt ebenfalls ohne Wäsche dabei zu haben? Das würde eigentlich implizieren, dass Frauke schon mehrfach dort gewesen sein müsste um sich schon einigermaßen eingerichtet zu haben.
Ich glaube, Du hast mich missverstanden: Nach meiner Vermutung wollte der Täter mit der 1. SMS den Eindruck erwecken, Frauke sei freiwillig mit einem Mann nach Nieheim gefahren und nach der SMS hätte sich eine "Liebesaffäre" entwickelt.

In diesem Fall hätte der Täter geglaubt, dass Fraukes Freunde und Angehörige ein solches Verhalten nicht als ungewöhnlich empfinden würden. Er hätte Frauke (und daher auch die Reaktionen auf ihr Verschwinden) falsch eingeschätzt. Ich nehme an, dass der Täter Frauke nur flüchtig kannte.

Frauke war eine lebensfrohe, sehr aufgeschlossene junge Frau, die am Wochenende sehr gern feierte - das könnte den Täter zu dem Trugschluss verleitet haben, dass One-Night-Stands für sie keine Seltenheit waren.
Wenn der Täter die 1. SMS selbst geschrieben hätte, ginge es ja nur darum, was der Täter mit dieser SMS erreichen zu können glaubte. Der Täter hätte versucht, etwas vorzutäuschen, was keinesfalls der Wirklichkeit entsprach.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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MauriceMüller hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 21:20:43
Lustiger Abend- Spiel war lustig, und das HDL und HDGDL
Es war bei Frauke wohl üblich, ihre SMS an Leute, die sie mochte, mit den Abkürzungen HDL oder HDGDL zu beenden. (Soweit ich mich erinnere, äußerte sich Fraukes Schwester dazu in dem Stawski-Podcast.)

Ich halte es für gewagt, von dem Namen auf die nationale Zugehörigkeit zu schließen. "Ausländische" Namen sind bei Deutschen seit langem beliebt: Man denke nur an all die Chiaras, Nataschas, Jennifers etc., die es bei uns gibt.

Außerdem kamen z. B. in den sechziger und siebziger Jahren viele jugoslawische Gastarbeiter nach Deutschland, die dann hier heirateten und die deutsche Staatsbürgerschaft annahmen. Möglich, dass dieses junge Mädchen (Branka ist ein slawischer Name, kein spezifisch bulgarischer) die Tochter oder Enkelin eines solchen Einwanderers ist, deren einzige Verbindung zu der Heimat ihrer Vorfahren in ein paar Urlaubsreisen besteht.

Frauke war sehr kontaktfreudig und sehr herzlich, und der von Dir zitierte Kontakt lag zum Zeitpunkt ihres Verschwindens über ein Jahr zurück. Ich glaube nicht, dass er eine Bedeutung hat.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MauriceMüller »

Hamburger hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 22:04:18 Es war bei Frauke wohl üblich, ihre SMS an Leute, die sie mochte, mit den Abkürzungen HDL oder HDGDL zu beenden. (Soweit ich mich erinnere, äußerte sich Fraukes Schwester dazu in dem Stawski-Podcast.)

Ich halte es für gewagt, von dem Namen auf die nationale Zugehörigkeit zu schließen. "Ausländische" Namen sind bei Deutschen seit langem beliebt: Man denke nur an all die Chiaras, Nataschas, Jennifers etc., die es bei uns gibt.

Außerdem kamen z. B. in den sechziger und siebziger Jahren viele jugoslawische Gastarbeiter nach Deutschland, die dann hier heirateten und die deutsche Staatsbürgerschaft annahmen. Möglich, dass dieses junge Mädchen (Branka ist ein slawischer Name, kein spezifisch bulgarischer) die Tochter oder Enkelin eines solchen Einwanderers ist, deren einzige Verbindung zu der Heimat ihrer Vorfahren in ein paar Urlaubsreisen besteht.

Frauke war sehr kontaktfreudig und sehr herzlich, und der von Dir zitierte Kontakt lag zum Zeitpunkt ihres Verschwindens über ein Jahr zurück. Ich glaube nicht, dass er eine Bedeutung hat.
Nein, das hat keinerlei Bedeutung. Ich wollte nur ausdrücken, dass Frauke ähnlich geschrieben hat. Mit dem Satz wollte ich sagen, dass der Inhalt der ersten SMS recht ähnlich zu dem ist, was man von Frauke kannte. Dass Branka ein bulgarischer Name sein könnte, glaube ich eher nicht. Das wollte ich auch nicht mit der Antwort an HHmoin ausdrücken.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Hamburger hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 21:32:09 Ich glaube, Du hast mich missverstanden: Nach meiner Vermutung wollte der Täter mit der 1. SMS den Eindruck erwecken, Frauke sei freiwillig mit einem Mann nach Nieheim gefahren und nach der SMS hätte sich eine "Liebesaffäre" entwickelt.
Es gibt inhaltlich nicht den geringsten Anhalt, dass mit der SMS eine solche Situation vorgetäuscht werden sollte. Es gibt im Text weder einen Bezug zu einem anderen Mann, noch zu einer Fahrt nach Nieheim. Von daher würde ich diese Theorie komplett ausschließen.

Vielmehr sieht es so aus, als sei die SMS entweder unkontrolliert/ohne Wissen verschickt worden weil sie noch im Speicher auf ein Netz wartete, oder kontrolliert durch Frauke oder den Täter bewusst versendet wurde.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Ich habe oben bei der Zitatfunktion einen Fehler gemacht.

Trodat schrieb:
Trodat5203 hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 09:39:50 Dabei aber bitte nicht vergessen, dass die gesamte Familie den Wortlaut der SMS als absolut authentisch und typisch Frauke einstuft.
...
Meine Entgegnung (die ich irrtümlich in Trodats Zitat integrierte):

Ich glaube, es wäre bei den zwei sehr kurzen Sätzen leicht gewesen, Fraukes Stil zu kopieren. Wenn der Täter die SMS selbst verfasste, hätte er Zugang zu Fraukes Postfach und dort eine Menge "Vorlagen" gehabt.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Tequila hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 21:23:40 Die Aussage ist nicht korrekt! Es können ja eigentlich "nur" Schwester und Bruder von Frauke bestätigt haben. Das ist ja aber streng genommen keinesfalls die "ganze Familie".

So viel Zeit sollte schon sein?
Es geht um die 1.SMS aus Nieheim, nicht die Telefonate.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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MauriceMüller hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 22:24:13 ...
Mit dem Satz wollte ich sagen, dass der Inhalt der ersten SMS recht ähnlich zu dem ist, was man von Frauke kannte.
...
Die 1. SMS enthält ja nur zwei kurze Sätze, und ich glaube, dass es für den Täter nicht schwer gewesen wäre, sie "authentisch" zu formulieren.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Oliver Cromwell hat geschrieben: Mittwoch, 26. Februar 2025, 22:55:51 Es gibt inhaltlich nicht den geringsten Anhalt, dass mit der SMS eine solche Situation vorgetäuscht werden sollte. Es gibt im Text weder einen Bezug zu einem anderen Mann, noch zu einer Fahrt nach Nieheim. Von daher würde ich diese Theorie komplett ausschließen.

...


Du hast Recht mit Deiner Kritik an meiner sehr vereinfachten Darstellung, und deshalb versuche ich zu präzisieren, was ich meinte. Das ist etwas schwierig, weil ich verschiedene Ebenen auseinanderhalten muss: das, was der Täter mit der SMS erreichen wollte, und das, was tatsächlich passierte.

Ein Täter, der die 1. SMS selbst verfasst und versandt hätte (während Frauke also bereits in seiner Gewalt gewesen wäre):

Nach meiner Ansicht musste ein solcher Täter unbedingt den Eindruck verhindern, dass Frauke auf dem Nachhauseweg etwas "passiert" war. Das hätte die Polizei frühzeitig alarmiert und die Ermittlungen auf den Nachhauseweg fokussiert, z. B. die Umgebung des Pubs. (Wie ich gestern schrieb, gehe ich von einem Täter aus, der in der Umgebung des Pubs auf sie wartete. Nach meiner Vermutung hätten sich nach so kurzer Zeit wahrscheinlich einige Leute an einen Typen erinnern können, der längere Zeit dort herumstand. Vielleicht fürchtete der Täter auch Aufzeichnungen von Videokameras, die aber nach 48 Stunden routinemäßig gelöscht werden.)

Ich halte es für wahrscheinlich, dass ein solcher Täter mit folgender Wirkung der SMS rechnete:

Chris konnte in der Nacht der SMS nur entnehmen, dass es Frauke um 1 h gut ging und sie die Absicht hatte, später zu kommen. Also nach der Erwartung des Täters kein Grund für Chris, sich Sorgen zu machen. (Ich nehme an, dass der Täter nichts von der Problematik des Schlüssels wusste. Ich gehe gehe von einer relativ kurzen Small-Talk-Phase aus, weil ich vermute, dass der Täter sie noch in Paderborn überwältigte - in seinem Auto, in das er sie mit dem Angebot gelockt hatte, sie nach Hause zu fahren.)

Wenn sich Chris am nächsten Tag bei den Freunden, mit denen Frauke im Pub war, nach ihr erkundigt, erfährt er, dass sie den Pub gegen 23 h verlassen hat - in der Absicht nach Hause zu gehen. Aber - s. SMS - Frauke hatte ihre Meinung offenbar geändert , und hier spekulierte nach meiner Vermutung der Täter darauf, dass es für Frauke nicht so ungewöhnlich war, mal eine Nacht oder zwei nicht nach Hause zu kommen.

Wenn Chris oder Fraukes Angehörigen sich dann aber nach 2 Tagen Sorgen machen und zur Polizei gehen würden, würde diese erstmal (so nach meiner Vermutung die Erwartung des Täters) abwiegeln. Eine junge erwachsene Frau, die am späten Abend freiwillig noch woanders hinging, keine Hinweise auf Gewaltanwendung, keine Hilferufe etc.
Und wenn dann die Polizei doch die Angelegenheit ernst nahm, würde als erstes der Ort ermittelt werden, wo Frauke sich zuletzt aufhielt: Nieheim.
Und dorthin war sie, wie die SMS scheinbar zeigte, freiwillig, also mit einer Person, der sie vertraute, gefahren.

Nach meiner Ansicht müsste es für einen solchen Täter sehr bedrohlich gewesen sein, dass die Polizei trotz der SMS derart früh die Ermittlungen aufnahm. (Frauke hatte am Dienstagabend den Pub gegen 23 h verlassen; die SMS traf um 0.49 h ein. Spätestens am Donnerstagnachmittag kannte die Polizei bereits den Absendeort der SMS, was nur mit richterlichem Einverständnis möglich war, und ging an die Öffentlichkeit.) Wenn die Polizei also so früh die Möglichkeit eines Verbrechens ernst nahm, musste der Täter befürchten, dass die SMS nicht nur als Hinhalte-, sondern auch als Ablenkungsmanöver versagt hatte. (Ablenkung vom Pub.)
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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@Maurice Müller

Eher wegen der Prostitutions Gerüchte um das Sweet Corry Profil.
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

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Welchen Bezug hatte Frauke nach Amerika?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Trodat5203 »

Hamburger hat geschrieben: Donnerstag, 27. Februar 2025, 01:54:11
Nach meiner Ansicht müsste es für einen solchen Täter sehr bedrohlich gewesen sein, dass die Polizei trotz der SMS derart früh die Ermittlungen aufnahm. (Frauke hatte am Dienstagabend den Pub gegen 23 h verlassen; die SMS traf um 0.49 h ein. Spätestens am Donnerstagnachmittag kannte die Polizei bereits den Absendeort der SMS, was nur mit richterlichem Einverständnis möglich war, und ging an die Öffentlichkeit.) Wenn die Polizei also so früh die Möglichkeit eines Verbrechens ernst nahm, musste der Täter befürchten, dass die SMS nicht nur als Hinhalte-, sondern auch als Ablenkungsmanöver versagt hatte. (Ablenkung vom Pub.)
Ja ok, ich gebe dir Recht, was die anfänglichen Überlegungen des Täters angeht. Ich habe dich auch nicht missverstanden, mir war schon klar, dass es sich bei der Affäre nur um eine Vorgabe des Täters handelt und nicht um eine Tatsache oder um deine Theorie.
Allerdings habe ich hierzu folgende Frage:
Wenn der Täter in der 1. Nacht mit der SMS aus Nieheim bewusst vom Bereich des Pubs ablenken wollte, warum hat er seine Nieheim-Lüge nicht mit zumindest einem weiteren Anruf von dort aus untermauert? Die Funkzelle in Nieheim ist riesig. Er hätte sie doch von dort telefonieren lassen können um weiter zu bekräftigen, Frauke halte sich freiwillig in Nieheim auf. Warum hat er so gesehen den fehlgeschlagenen Plan auf Nieheim zu lenken direkt abgebrochen und nicht fortgesetzt? Immerhin hält sich die Nieheimthese bis heute.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von MauriceMüller »

HHmoin hat geschrieben: Donnerstag, 27. Februar 2025, 06:20:17 @Maurice Müller

Eher wegen der Prostitutions Gerüchte um das Sweet Corry Profil.
Also von solchen Gerüchten ist mir nichts bekannt. Wo hast du das her?

Du kommst immer mit abenteuerlichen Sachen daher.
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Ich denke ,dass der Täter einfach Angst hatte. Er hatte Angst, dass ihn irgendeine Kamera mit Frauke zusammen aufgenommen hat. Er hatte Angst, dass man ihm eine Entführung anlastete, wenn man ihn überführen würde.--Deshalb schreit Frauke ja förmlich in`s Telefon, dass sie in Paderborn sei. Sie ist freiwillig weg. Sie ist nicht entführt worden. Sie war nur kurz in Nieheim. Sie ist freiwillig in Paderborn. Und Angst hat sie natürlich auch nicht.--Auch wenn hier einige User Mr..... anzweifeln. Ich denke schon, dass der Täter Angst hatte, wegen einer Entführung belangt zu werden. Und es muss einen Umstand gegeben haben, weshalb man die Entführung, von der Seite des Täters aus, nicht widerlegen konnte. Das wird der beschriebene Schlag in`s Gesicht gewesen sein. ---Nach Mr..... erfolgte der Schlag in`s Gesicht schon auf dem UNI Parkplatz. Wenn die SMS erst in der Nieheimer Funkzelle verfasst worden wäre, wäre sie mit dieser Grundlage nicht mehr freiwillig gewesen.--Es gibt Punkte im Geschehen, wo ich mir schon öfter Fragen gestellt habe. Hat der Täter gewusst, dass Frauke keinen Schlüssel dabei hat ? Oder anders, wann hat er davon erfahren ? Wusste der Täter, dass Chriss Fraukes Ex- Freund ist ? Kannte er sie genauer oder hat er dies per Internet- Recherche schon vorher heraus gefunden ? Wäre Frauke auch an einem anderen Tag Opfer dieses Täters geworden ? Oder war dies nur an jenem Tag möglich ?
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

@ Maurice Ja, es gab dieses Gerücht. Es wurde im Netz auf berüchtigten Seiten eine Frau gefunden, die sich Sweet Corry nannte und Frauke ähnlich sah. Habe mir das damals angesehen. War Ähnlichkeit vorhanden. Quelle kann ich aber nicht liefern. --Kurz mal was zu HHmoin. Dieser User schreibt hier ja schon längere Zeit mit. Die früheren Kommentare waren wirklich gut. Ich weiß auch nicht, was los ist. Aber ich glaube, dass er auf Grund sehr umfangreicher Recherche den Faden ,der Struktur geben würde, zerrissen hat. Vielleicht wurde er auch unter Druck gesetzt. Wäre ja nicht der erste, dem in diesen Fall mit einem Anwalt gedroht wird, wenn er mehr recherchiert oder genauer schreibt. (Iven, ich meine jetzt nicht Dich). Vielleicht sind seine Andeutungen deshalb solche Rätsel. Ich weiß es nicht, finde es aber auch schade.
Oliver Cromwell
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Oliver Cromwell »

Das bringt mich spontan auf eine Idee. Wer sagt uns, dass das Handy beim versenden der 1. SMS bei Frauke war?

Vielleicht war sie die ganze Zeit in Paderborn, der Täter hatte ihr es bereits abgenommen mit nach Hause genommen. Dort wollte er vielleicht die Nachrichten durchlesen und hat gemerkt, dass der Akku leer war. Entweder ging die SMS beim Einschalten raus, oder als er es begonnen hatte zu laden.

Ich erinnere mich nicht mehr dran, aber poppte auf dem Handy nicht auch eine Meldung auf, wenn eine SMS erfolgreich verschickt wurde?

Wenn er eine solche Meldung gesehen hat ist er vielleicht in Panik geraten und musste die Spur um jeden Preis von Nieheim ablenken
HHmoin

Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von HHmoin »

Naja Bordellbesuche standen auf einer 14 teiligen Indizienkette..
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Re: MORDFALL LIEBS -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Wiesenblume »

Mir ist gerade eine Idee gekommen. Sie ist noch nicht ausgereift. Hat aber etwas mit dem Bordell zu tun. In letzter Zeit habe ich immer öfter darüber nachgedacht, wie ein Bordellbesucher in diesem Fall drin hängen könnte, da die Location in verschiedenen Beiträgen erwähnt wurde.---Nun hat HHmoin einen neuen Anstoß für eine Idee geliefert.-- Es gab dieses Profil , wo sich eine Sweet Corry als leichtes Mädchen anbot. Frauke sah dieser Frau schon etwas ähnlich und benutzte für youlety auch den Namen Sweet Corry. --Vielleicht hat sie bei einem ihrer Discobesuche oder sonstwo erwähnt, dass sie unter Sweet Corry im Internet zu finden ist. Nun hat der zukünftige Täter ,der das auch von ihr erfuhr, im Internet ein wenig gezappt. Vielleicht war er diesem freizügigen Gewerbe gar nicht so verschlossen . Er findet unter diesen Seiten eine Sweet Corry und verbindet sie in seinem Gehirn mit Frauke als Person.( Unter Krankenschwestern gibt es schon einige, die diesen Beruf als Nebenerwerb ausführen.)Er hat an dem Abend Zeit und meldet sich bei Frauke. Frauke ist völlig ahnungslos, was der Mann von ihr will. Findet ihn aber nicht unsympathisch , vom Fußballspiel in Stimmung willigt sie in ein Treffen ein. Sie gehen zusammen bis zum UNI Parkplatz und quatschen. Dort macht ihr der Mann in seinem Auto deutlich, was er eigentlich von ihr will. Frauke fällt aus allen Wolken und erteilt ihm eine Abfuhr, die sich gewaschen hat. Darauf hin fühlt sich der Mann so gedemütigt, dass er ihr eine langt. Prostituierte, die nicht tun, was ihre Liebhaber verlangen, werden auch oft geschlagen. Selbst , wenn sich jetzt auflösen würde, das alles ein Irrtum ist, würde dabei heraus kommen, was der Mann eigentlich im Blick hatte. Und auch die körperliche Züchtigung wäre nicht weg zu reden. Also sucht man vielleicht doch einen gemeinsamen Ausweg für kurze Zeit. Der Mann kann es sich nicht leisten, mit dem leichten Gewerbe in ZH gebracht zu werden.Es kommt aber noch schieriger. Mutter Liebs setzt alle Hebel in Bewegung als Frauke nicht zu Hause erscheint und macht eine Entführung öffentlich.--Und dann kommt die Spirale in`s Laufen, wo der Täter keinen Ausweg mehr sieht.--Stelle gerade fest, dass es ziemlich gut zu dem passt, was Mr.... hier von sich gab.----Ist nur eine spekulative Idee von mir. ----
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