ben hat geschrieben: ↑Sonntag, 05. Oktober 2025, 20:54:51
Deine Werte halte ich für übertrieben. Bei Hanna könnten es so 6-7h a 1 Bier/h sein. Was vermutlich so 5-6 Kölsch-Gläschen Wodka-RedBull entspricht, die beim Vorglühen oder einer Tanzpause schnell runter gehen.
Andere hatten auch ordentlich was getrunken. Der Nachbar kotzte. Die Schwester seiner Freundin musste wegen Übelkeit aufs Klo. Die Problematik sehe ich im Vorglühen. Meistens kommt man von dem Zug mit dem man trinkt, dann nicht mehr weg.
2 Promille sind aus meiner Sicht ein Wert, wo man nachhause sollte. Selbstverständlich kann man stürzen. Mir geht es um die Wahrscheinlichkeit, dass man auf dem einzigen Meter der 850m in einen Bach fällt, das Handy noch einen Notruf absetzt und man sich an den einzigen Schrauben auf 12 km den Kopf so anschlägt, dass es nach einem Mord aussieht und dabei noch die Kleidung verliert, so das das nach einem Sexualdelikt aussehen könnte. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht hoch. Zufälle (siehe Holzuhr) gibt es aber.
Mir gefällt nicht, dass man (ohne wirklichen Nachweis) ein potenzielles Opfer zu einer halben Alkoholikerin macht, die in den Bach gefallen ist. Daher kann ich auch nachvollziehen, dass die Eltern aktiver in den Medien wurden. Je glaubwürdiger Rick ihre These macht, umso besser ist es für den Angeklagten nach dem Freispruch, umso schlechter ist es aber auch für den "Ruf" der Toten.
Welche Werte hältst du für übertrieben?
Ich weiß, was ich an den jeweiligen Abenden/Tage getrunken habe, als ich diese Werte hatte und wie ich mich dabei gefühlt habe. Beziehungsweise bei den 2,5 nicht, denn da weiß ich gar nichts mehr.
Und ich weiß, dass ich nicht täglich Alkohol konsumiere, aber als jemand gelte, der mehr trinkt, als viele Anderen am selben Abend.
Ich halte es eher für übertrieben, dass Hanna bei den von dir aufgezählten Getränken 2,06 Promille hat. Man unterschätzt, wie viel da mit reinspielt.
Und ich finde, das lässt sich wunderbar mit den offiziellen Symptomen in Einklang bringen.
Und jeder Rechtsmediziner wird dir bestätigen, dass für eine nicht übertriebene trainierte Person, ab 2 Promille das „Betäubungsstadium“ losgeht.
Hat nichts damit zu tun, dass man jemanden Ruf kaputt machen will.
Zumal das für mich gar nicht so entscheidend ist. Auch angeheitert kommt man auf Ideen, die man nüchtern nicht machen würde. Um abschließend für mich zu beurteilen, ob es ein Unfall war, will ich ohnehin erstmal die neuen Gutachten hören.
Aber ja, ich bin der Meinung, dass man mit 2 Promille in einen Bach fallen kann.
2-3 Promille – Betäubungsstadium
Verwirrtheit nimmt zu
Gedächtnis- und Bewusstseinsstörungen
erste Anzeichen von Atemschwierigkeiten
Erbrechen
Alkoholvergiftung
Bewusstlosigkeit und Koma möglich
Muskelerschlaffung
Es hat ja schon jemand gepostet. Denkst du, das wurde für speziell unverträgliche konzipiert?