MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
laeuferin
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von laeuferin »

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 07:12:09 Der Verein für Vermisstensuche & Detektivarbeit sieht sich im Zusammenhang mit dem Mordfall Fabian (8) 
ihrer Auffassung nach zu Unrecht in der Kritik.





Einige Personen wissen immer noch nicht, dass sich der Fall Fabian zu einem emotionalen, traurigen Ereignis entwickelt hat. :(
Kompletter Artikel hier: https://www.nordkurier.de/regional/gues ... -8-4042857
Auf seiner FB Seite verlautet dieser Herr nun, dass sein Verein heute eine Strafanzeige im Fall Fabian gegen eine konkrete Person stellen werde. Man habe genug Fakten.

Könnte aber auch sein, dass er damit nur die Verleumdungen gegen sich meint.

Liest sich aber trotzdem so, als ob der Verein bereits einen Verdächtigen ermittelt habe.
Bin da vorsichtig, vieles wird vage ausgedrückt in den Medien im Fall Fabian mit eye-catching Absicht. ( Bei Rebecca Reusch ähnlich).

In den Medien oft nichts dahinter und ganz weit unten im Text dann wird mmer die angebliche Sensation enthüllt , die fast nichts mit dem reißerischen Titel gemein hat.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Turmfalke23 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 07:12:09 Der Verein für Vermisstensuche & Detektivarbeit sieht sich im Zusammenhang mit dem Mordfall Fabian (8) 
ihrer Auffassung nach zu Unrecht in der Kritik.
Diese Kritik finde ich absolut nachvollziehbar. Der Vorsitzende dieses Vereins beteuert, in direkter Abstimmung mit der örtlichen Polizei gearbeitet und von der Kriminalpolizei Güstrow die ausdrückliche Zustimmung erhalten zu haben, sich an den Ermittlungen zu beteiligen. Dies steht im absoluten Widerspruch zur Stellungnahme der Ermittler:
…die Polizei bestreitet gegenüber dem Nordkurier eine aktive Zusammenarbeit mit Rahmsdorf und dessen Verein. […] Die Beamten kritisierten gegenüber der Redaktion, Rahmsdorf eine Plattform zu geben.
Auch Fabians Vater hat den Kontakt zu diesem Verein mittlerweile abgebrochen.
laeuferin hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 08:36:57 Auf seiner FB Seite verlautet dieser Herr nun, dass sein Verein heute eine Strafanzeige im Fall Fabian gegen eine konkrete Person stellen werde. Man habe genug Fakten.
Den Eltern (falsche) Hoffnung auf eine baldige Aufklärung des Falls zu machen, nur um sich zu profilieren, finde ich maximal geschmacklos. Hätte er um des Helfens Willens helfen wollen, hätte er dies im Stillen getan.

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... he-4042857
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Fabians Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ermittler. Entgegen ihrer intuitiven Wahrnehmung und Einschätzung, dass etwas Schlimmes passiert sein muss, gingen sie zuerst nicht von einem Fremdverschulden aus und haben stattdessen die Mutter beschwichtigt [1]. Vermutlich hat sie sich deshalb veranlasst gefühlt, ihr Video vom 13.10. direkt an Fabian zu richten [2]:
Fabian, komm bitte nach Hause […] Du bekommst keinen Ärger […] Mama möchte dich nur wieder in den Arm nehmen, mit dir kuscheln. Bitte komm nach Hause […] Dir ist keiner böse. Komm einfach nach Hause bitte.
Diese Ohnmacht, eine böse Vorahnung zu haben, aber nicht ernstgenommen zu werden, muss unerträglich gewesen sein.

Ich frage mich, weshalb die Ermittler zu der Annahme gelangt sind, Fabian sei freiwillig verschwunden. Das würde allenfalls Sinn machen, wenn dies zuvor bereits vorgekommen wäre.

[1] https://www.nordkurier.de/regional/gues ... en-4036705
[2] https://www.facebook.com/blaulichtrepor ... 7S9Ucbxw6v
jms
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von jms »

Sronson hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 10:28:27 Fabians Mutter erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ermittler. Entgegen ihrer intuitiven Wahrnehmung und Einschätzung, dass etwas Schlimmes passiert sein muss, gingen sie zuerst nicht von einem Fremdverschulden aus und haben stattdessen die Mutter beschwichtigt
Es gibt zwei Betrachtungsweisen bei so einem Fall:

a) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist in den ersten Stunden vielleicht 0.01%. Also kein Grund zur Sorge.
b) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist sehr gering. Aber wenn es ein Verbrechen ist, kann man in den ersten Stunden viel retten oder mindestens viele Spuren sichern.

Die Polizei hat sich für Variante a) entschieden, die Mutter für b)
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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jms hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 10:36:59 Es gibt zwei Betrachtungsweisen bei so einem Fall:

a) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist in den ersten Stunden vielleicht 0.01%. Also kein Grund zur Sorge.
b) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist sehr gering. Aber wenn es ein Verbrechen ist, kann man in den ersten Stunden viel retten oder mindestens viele Spuren sichern.

Die Polizei hat sich für Variante a) entschieden, die Mutter für b)
c) Ein Kind ist verschwunden. Die Polizei ermittelt in allen Richtungen. Deshalb wurde Fabians Freundes- und Bekanntenkreis abgeklappert, (Mit-)Schüler und Lehrer befragt, Anwohner per Hausbefragung besucht + Räume im Keller- und Dachgeschoss in der Nachbarschaft durchsucht. (Quellen hierfür vorhanden)

Dieses KEINE STRAFTAT stimmt so nicht und wurde von der Polizei zu keiner Zeit ausgeschlossen:
Hinweise auf ein Unglück oder ein Verbrechen liegen nicht vor. Dennoch würden sie nicht ausgeschlossen, sagte der Polizeisprecher. "Das wäre ja fahrlässig."
https://www.n-tv.de/panorama/Helfer-set ... 92107.html
"Es gibt weiterhin keine Hinweise, die auf eine Straftat hindeuten.
Gänzlich ausschließen können wir das aber natürlich nicht", sagte eine Polizeisprecherin dem NDR. https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... -1220.html
Frage in die Runde: Warum sollte man uns darüber informieren, dass Hinweise für ein Verbrechen vorliegen? Was könnte sowas auslösen?

Dass Fabians Mutter öffentlich Kritik an den Ermittlungen übt, erinnert an den Fall Rebecca Reusch – wie gesagt, die Parallelen sind da.
Auch fällt auf, dass keiner der Angehörigen auch nur ein Wort für die Einsatzkräfte übrig hat, darunter auch freiwillige Helfer, die von ihrem Haubtjob evtl. freigestellt wurden. Der betriebene Aufwand in Güstrow und Umgebung ist offenbar völlig selbstverständlich und keine Rede wert?
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

jms hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 10:36:59 Es gibt zwei Betrachtungsweisen bei so einem Fall:

a) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist in den ersten Stunden vielleicht 0.01%. Also kein Grund zur Sorge.
b) Ein Kind ist verschwunden. Die Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens ist sehr gering. Aber wenn es ein Verbrechen ist, kann man in den ersten Stunden viel retten oder mindestens viele Spuren sichern.

Die Polizei hat sich für Variante a) entschieden, die Mutter für b)
Es ist schon so, dass 99 Prozent aller vermissten Kinder wohlbehalten zu ihren Eltern zurückkehren, der größte Teil binnen 24 Stunden [1]. Die meisten dieser vermissten Kinder sind allerdings zwischen 12 und 17 Jahren alt. Bei ihnen handelt as sich im sog. Ausreißer [2]. Verschwinden jüngere Kinder, so liegt meist eine Entführung durch den nicht-sorgeberechtigten Elternteil zugrunde. Ansonsten bleiben noch Tötungsdelikte und - äußerst selten - Entführungen durch Fremde. Fabian war statistisch gesehen viel zu klein zum Weglaufen und eine Entführung durch die Eltern war ebenfalls ausgeschlossen.

Leider ist nicht bekannt, ab welchem Zeitpunkt die Polizei von einem Verbrechen ausging. Einen Tag vor Auffinden der Leiche wurden noch leerstehende Grundstücks- und Gebäudeflächen in Güstrow und dem direkten Umland sowie der Inselsee, der Sumpfsee und die Nebel abgesucht [3]. Daraus lässt sich keine Vermutung der Ermittler ableiten. Möglicherweise wurde für sie erst mit dem Fund der Leiche ein Verbrechen wahrscheinlich. Das wäre sehr bitter für die Mutter, auch wenn ich glaube, dass Fabian spätestens Freitagabend schon nicht mehr lebte.

Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 12:12:39Auch fällt auf, dass keiner der Angehörigen auch nur ein Wort für die Einsatzkräfte übrig hat, darunter auch freiwillige Helfer, die von ihrem Haubtjob evtl. freigestellt wurden. Der betriebene Aufwand in Güstrow und Umgebung ist offenbar völlig selbstverständlich und keine Rede wert?
Dass die Eltern sich nicht öffentlich bedanken, kann nachvollziehbare Gründe haben:

1. Sie haben ihren Dank privat und persönlich zum Ausdruck gebracht.
2. Die Eltern stehen unter so großem Schock, dass sie sich momentan nicht in der Lage sehen Dank auszudrücken.
3. Der Vater möchte vielleicht keine Medienaufmerksamkeit und vermeidet deshalb jede öffentliche Stellungnahme.
4. Die Eltern sind gegenüber Behörden unsicher, wie sie sich verhalten sollen.
5. Manche Menschen sind es aus ihrem Umfeld heraus nicht gewohnt, in Krisen öffentlich Dank auszusprechen.

[1] https://www.brisant.de/vermisste-kinder ... e-140.html
[2] https://de.euronews.com/my-europe/2025/ ... 7%20Jahren
[3]https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6136973
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 12:34:38
Dass die Eltern sich nicht öffentlich bedanken, kann nachvollziehbare Gründe haben:

1. Sie haben ihren Dank privat und persönlich zum Ausdruck gebracht.
2. Die Eltern stehen unter so großem Schock, dass sie sich momentan nicht in der Lage sehen Dank auszudrücken.
3. Der Vater möchte vielleicht keine Medienaufmerksamkeit und vermeidet deshalb jede öffentliche Stellungnahme.
4. Die Eltern sind gegenüber Behörden unsicher, wie sie sich verhalten sollen.
5. Manche Menschen sind es aus ihrem Umfeld heraus nicht gewohnt, in Krisen öffentlich Dank auszusprechen.
6. Die Eltern gehen auf Abwehrhaltung, in die Defensive. Öffentliche Kritik an die Polizei ja, ein Dankeschön nein.
Selbst der Initiator der Spendenaktion verzichtet in seinem gofundme–Text darauf.
Dafür weitere öffentliche Kritik + Fingerzeig:
Die Finderin wird von Fabians Mutter durch den Kakao gezogen. Ihre Freundin schließt sich vor laufender Kamera an, Quelle Nordkurier. Und das trotz Bitte der Polizei nicht zu spekulieren sowie der Meldung, dass man die Dame (Ex-Freundin) als Zeuge führt.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 12:34:38 und dem direkten Umland sowie der Inselsee, der Sumpfsee und die Nebel abgesucht [3]. Daraus lässt sich keine Vermutung der Ermittler ableiten.
Schon nach kurzer Liegezeit im Wasser verändert sich ein Leichnam und relevante Spuren verschwinden. Ein möglicher Unfall wurde offen angesprochen.
Sollte sich der Junge aber etwa in einem Wald aufhalten, stünde eher ein Unglücksfall im Raum, sagte die Polizeisprecherin.
https://www.mopo.de/im-norden/meck-pomm ... e_vignette
Eine Fremdbeteiligung durch Dritte, weshalb der Junge in den umliegenden Gewässern vermutet wurde, war offensichtlich eine Theorie der Ermittler. Eine Straftat auszuschließen...
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Der Tag des Verschwindens

Um noch mehr Verwirrung zu stiften, hier die Anfangsberichte der Ostsee Zeitung.
Eine eher seriöse Zeitung. Interview mit einer an der Suche beteiligten Rettungskraft,
O-Töne von "Klein Upahlern" plus die Analyse eines studierten Kriminologen – die OZ legt sich mehr ins Zeug als der Nordkurier, NDR oder die Ostseewelle.
So konnte ein bestimmtes Detail schon früh recherchiert werden, was einen anderen Ablauf vermuten lässt.
Die Redaktion weiß, dass Fabian am Freitag wegen Nasenbluten früher
Schulschluss hatte. Danach durfte er noch zum Spielen raus, heißt es. Er habe
Freitagabend mit Erlaubnis
das Haus verlassen.
Würde das erklären, weshalb das Handy Zuhause gelassen wurde?
Mit wem war er draußen spielen, und ruft das andere Kinder oder Jugendliche auf den Plan?

Fabian hatte laut Polizei Probleme in der Schule:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... e-100.html

Die OZ hat die o.g. Details nicht als Fehler zurückgenommen, eine Entschuldigung bleibt bis heute aus. Dafür wurde der Ablauf nach und nach abgeändert, siehe Datum.
Aus Freitagabend wurde Nachmittag. Aus dem Nasenbluten am Freitag wurde Nasenbluten und früher Schulschluss am Donnerstag. Zum Spielen raus, wurde gestrichen. Und aktuell ist die Version so, dass man sich von Fabian frühmorgens verabschiedete, mit der Ansage Zuhause zu bleiben.
Vermutung: Die alte OZ-Version entspricht der Wahrheit und wurde zum Schutz der Mutter aufgelockert.

Anmerkung:
Abo-Zeitungsartikel dürfen zitiert und von Dritten veröffentlicht werden.
Voraussetzung ist nach deutschem Recht (Urheberrechtsgesetz §51), eine Auseinandersetzung mit dem verwendeten Inhalt, eine vollständige
Quellenangabe sowie den Original-Inhalt nicht zu verändern.
https://www.e-learning.tu-darmstadt.de/ ... dex.de.jsp
Dateianhänge
Andreas Meyer und Virginie Wolfram OZ vom 12.10.25.png
Andreas Meyer und Virginie Wolfram OZ vom 12.10.25.png (1023.21 KiB) 4634 mal betrachtet
Virginie Wolfram OZ vom 11.10.25.png
Virginie Wolfram OZ vom 11.10.25.png (787.95 KiB) 4634 mal betrachtet
Turmfalke23
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Turmfalke23 »

Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 13:29:12 Schon nach kurzer Liegezeit im Wasser verändert sich ein Leichnam und relevante Spuren verschwinden. Ein möglicher Unfall wurde offen angesprochen.


Eine Fremdbeteiligung durch Dritte, weshalb der Junge in den umliegenden Gewässern vermutet wurde, war offensichtlich eine Theorie der Ermittler. Eine Straftat auszuschließen...

Es wird für die Rechtsmedizin schwierig, einen genauen Tatzeitpunkt zu ermitteln.
Ein sehr wichtiger Ansatzpunkt, was für ein Tötungsdelikt von Bedeutung sein könnte.
Ich denke, sie werden auch eine Vielzahl von Daten benötigen. Welchen Temperaturen war die Leiche ausgesetzt ? Leichenflecken, Feuchtigkeit oder Wassereinlagerungen im Körper, Umlagerungen, Hinweis auf ein Sexualverbrechen, usw.

Der möglichst genaue Todeszeitpunkt ist für Alibiangaben verdächtiger Personen sehr wichtig, für die Ermittlerarbeit ebenso.

Ich nehme an, dass mehrere Spezialisten den Jungen rechtsmedizinisch untersucht haben, bevor sein Körper freigegeben wurde.
Eine abschließende Gutachtenerstellung kann dauern. Die Gewalteinwirkung auf Fabian und die DNA-Feststellung ergeben
sich m. E. aus einer nur vorläufigen Obduktion

Es ist nicht auszuschließen, dass die Mordkommission auf ergänzende Ergebnisse der Mediziner und Forensiker wartet.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Nächstes mögliches Puzzlestück, falls Fabian abends das Haus verlassen
hat -- für ein Treffen mit anderen am Inselsee? In einem Bootshaus?

Ein Freund/Bekannter der Familie äußert sich ggüber dem Nordkurier zum Start
der Suche am Samstag Mittag. Minute 1:20-1:35
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... tz-4005837
Für ihn ging das alles nicht schnell genug.
So habe er sich selbst auf die Suche gemacht.
Von allen Orten, wo der Junge hätte sein können, fährt der Bekannte
ausgerechnet an den Inselsee. Wo Leichensuchhunde nachher anschlugen.
Insgesamt fünf zählt die Ostsee Zeitung, alle hätten an derselben Stelle was gewittert.
Und der Bekannte der Familie hat den Jungen genau da vermutet?
In irgenwelchen Bootshäusern am Schilfgürtel..

Was am Inselsee so passiert:
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... 0erbrechen.
https://www.nordkurier.de/regional/neub ... de-2095291
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... k-834.html
Basti66

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Basti66 »

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Täter starken Bezug zum Kind hatte.
Entweder holte er das Kind aus der Wohnug ab als Überraschung schnell und kurzfristig, vermutlich wurde dadurch das Handy vergessen. Oder es wurde am Vortag schon ein Termin zum Treffen mit dem Kind ausgemacht. Es kann auch sein, dass das Kind unterwegs auf den Täter getroffen ist und dann in das Auto gestiegen ist. Alles andere ergibt keinen Sinn. Ein Ortsfremder Täter hätte nie im Leben die Stelle gekannt an dem das Kind gefunden wurde. Der Bezug zum Kind und zur Fundstelle prägen die Sache sehr stark.
Gast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast »

Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 20:21:45
Ein Freund/Bekannter der Familie äußert sich ggüber dem Nordkurier zum Start
der Suche am Samstagmittag. Minute 1:20-1:35
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... tz-4005837

Man suchte nach dem Kleinen also ab Samstagmittag.
Daraus ergibt sich...
a) Die Polizei hats verbockt, was sich zu 100% ausschließen lässt.

b) Die Polizei hat bereits Freitagabend die Info bekommen, eventuell
schon früher, dass irgendwer den Jungen festhält. Derjenige, welche
hat auch die Eltern informiert. Das erklärt die Aussage von Fabians
Papa: "Vielleicht ist noch was viel Schlimmeres passiert, was man sich
jetzt noch gar nicht ausmalen möchte" – RTL-Interview.
Auch erklärt das die eigenmächtige (verbotene) Suchaktion durch den
Cousin und seiner Frau. Sie wussten, es eilt, kennen evtl. die Beteiligten
und haben das auf eigene Faust versucht.

Demnach eine Kindesentziehung durch Dritte. Nur mit welchem Ziel?
laeuferin
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von laeuferin »

Basti66 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 22:21:37 Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Täter starken Bezug zum Kind hatte.
Entweder holte er das Kind aus der Wohnug ab als Überraschung schnell und kurzfristig, vermutlich wurde dadurch das Handy vergessen. Oder es wurde am Vortag schon ein Termin zum Treffen mit dem Kind ausgemacht. Es kann auch sein, dass das Kind unterwegs auf den Täter getroffen ist und dann in das Auto gestiegen ist. Alles andere ergibt keinen Sinn. Ein Ortsfremder Täter hätte nie im Leben die Stelle gekannt an dem das Kind gefunden wurde. Der Bezug zum Kind und zur Fundstelle prägen die Sache sehr stark.
Es könnte durchaus am Vortag ein Treffen vereinbart worden sein.
Und gar nicht das Nasenbluten am Vortag, sondern das kommende Treffen, vor dem er Angst hatte, der Grund dafür gewesen sein, wieso er nicht zur Schule wollte/konnte.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 13:29:12 Schon nach kurzer Liegezeit im Wasser verändert sich ein Leichnam und relevante Spuren verschwinden. Ein möglicher Unfall wurde offen angesprochen.
Sollte sich der Junge aber etwa in einem Wald aufhalten, stünde eher ein Unglücksfall im Raum, sagte die Polizeisprecherin.
Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 13:29:12Eine Fremdbeteiligung durch Dritte, weshalb der Junge in den umliegenden Gewässern vermutet wurde, war offensichtlich eine Theorie der Ermittler. Eine Straftat auszuschließen...
(…)wäre ja fahrlässig."
Herzlichen Dank für deine Ergänzungen und Korrekturen. Wäre es denkbar, dass Fabians Mutter die Aussagen der Ermittler missverstanden hat?
Gast hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 13:17:13 6. Die Eltern gehen auf Abwehrhaltung, in die Defensive. Öffentliche Kritik an die Polizei ja, ein Dankeschön nein.
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Mag sein, dass vor allem die Mutter, die Fabian einen ganzen Tag sich selbst überlassen hat, von Scham und Schuld geplagt wird und die empfundene (!) Verantwortung für seinen Tod an andere abgeben möchte.

Offensichtlich tun sich sowohl die Mutter als auch ihre Angehörigen in der Einschätzung und Reflexion komplexer Situationen schwer.

Ansonsten gilt: In einer Extremsituation wie dem Verlust eines Kindes durch ein Gewaltverbrechen kann man von den Eltern kein normiertes Verhalten oder Etikette erwarten.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Basti66 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 22:21:37 Ich gehe nach wie vor davon aus, dass der Täter starken Bezug zum Kind hatte.
Entweder holte er das Kind aus der Wohnug ab als Überraschung schnell und kurzfristig, vermutlich wurde dadurch das Handy vergessen.
Wie viele Menschen wussten, dass Fabian an dem Tag zuhause sein würde? Wie viele Menschen wussten, dass seine Mutter bis zu einer bestimmten Uhrzeit arbeiten würde?
Basti66 hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 22:21:37 Oder es wurde am Vortag schon ein Termin zum Treffen mit dem Kind ausgemacht.
laeuferin hat geschrieben: Montag, 27. Oktober 2025, 23:09:59 Es könnte durchaus am Vortag ein Treffen vereinbart worden sein.
Ist ein achtjähriges Kind kognitiv und emotional bereits in der Lage, sich bewusst entgegen einer bestehenden Abmachung – etwa das Haus nicht zu verlassen – heimlich mit einer anderen Person zu einem festen Zeitpunkt zu verabreden und diese Verabredung auch umzusetzen?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von laeuferin »

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 07:14:51 Wie viele Menschen wussten, dass Fabian an dem Tag zuhause sein würde? Wie viele Menschen wussten, dass seine Mutter bis zu einer bestimmten Uhrzeit arbeiten würde?





Ist ein achtjähriges Kind kognitiv und emotional bereits in der Lage, sich bewusst entgegen einer bestehenden Abmachung – etwa das Haus nicht zu verlassen – heimlich mit einer anderen Person zu einem festen Zeitpunkt zu verabreden und diese Verabredung auch umzusetzen?
Ich denke schon, aber nur, wenn er bereits vorher manipuliert wurde oder/und Angst vor der Person hat, diese also Macht ausübt. Gibt heute viele Jugendliche, die andere Jugendliche oder Jüngere bedrohen.

Er könnte das Handy auch Zuhause gelassen haben, weil man es ihm wegnehmen wollte? Heutzutage geht es oft um Geld, Handys.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von laeuferin »

Er hatte über den Jugendclub Umgang mit Jugendlichen.

Ich hoffe nur, er wurde nicht unfreiwillig Zeuge einer Straftat. Damit meine ich ZB, dass er mitbekam, wie andere von ihrer Tat sprachen.


"POL-HRO: Zeugenaufruf der Polizei nach Diebstahl eines Motorrades in Güstrow | Presseportal" https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6132357
Basti66

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Basti66 »

Sronson hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 07:14:51 Wie viele Menschen wussten, dass Fabian an dem Tag zuhause sein würde? Wie viele Menschen wussten, dass seine Mutter bis zu einer bestimmten Uhrzeit arbeiten würde?

Ist ein achtjähriges Kind kognitiv und emotional bereits in der Lage, sich bewusst entgegen einer bestehenden Abmachung – etwa das Haus nicht zu verlassen – heimlich mit einer anderen Person zu einem festen Zeitpunkt zu verabreden und diese Verabredung auch umzusetzen?
Wie ich schon ich schon sagte, der Bezug zum Täter muss dagewesen sein. Eventuell gab es schon frühere Treffen mit ihm nur keiner wusste es. Die Person wusste auch, dass das Kind am Freitag zu Hause war. An die Sichtung vom Dönnermann glaube ich nicht. Er wird das Kind verwechselt haben. Den Bus hat der Junge nie betreten. Ich gehe auch davon aus, dass die Staatsanwaltschaft schon jemanden im Visier hat und letzte Beweise für den Abschluss benötigt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

laeuferin hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 07:52:58 Ich denke schon, aber nur, wenn er bereits vorher manipuliert wurde oder/und Angst vor der Person hat, diese also Macht ausübt. Gibt heute viele Jugendliche, die andere Jugendliche oder Jüngere bedrohen.
Das setzt voraus, dass Fabian überhaupt anfällig für Beeinflussung und Manipulation war. Ein geringer Selbstwert, Unsicherheit, starke Abhängigkeit von Zuwendung infolge mangelnder Eltern-Kind-Bindung und fehlende Grenzkompetenz machen Kinder am ehesten beeinflussbar.
Basti66 hat geschrieben: Dienstag, 28. Oktober 2025, 08:19:10 Wie ich schon ich schon sagte, der Bezug zum Täter muss dagewesen sein. Eventuell gab es schon frühere Treffen mit ihm nur keiner wusste es. Die Person wusste auch, dass das Kind am Freitag zu Hause war.
Hast du jemanden aus dem Jugendclub in Verdacht?
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