Ich vermute das es daran liegt, das die Eltern nicht so auftreten wie sich das die Öffentlichkeit wünscht / vorstellt. Aber, jeder Mensch trauert auf seine eigene Art und Weise, und nicht wie die Gesellschaft das gerne hätte. Durch die SM verstärkt sich das ganze nochmals dramatisch. Viele Menschen können es sich nicht vorstellen, das eine junge, attraktive Frau die selbst Mutter ist ein Kind ermordet. Aus der Dynamik lese ich heraus, das viele den Eltern versuchen Vorwürfe zu machen, oder Fehler zu suchen. Wahrnehmungen sind teilweise verschoben. Hinzu kommt das einiges seltsam wirkt in diesem Fall oder besser gesagt nicht nachvollziehbar. Dazu kommt die Freundin der Mutter die es m.m.n. mit ihren Videos nicht besser macht. I
MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
-
Gast8888
- Beiträge: 551
- Registriert: Sonntag, 07. Dezember 2025, 15:28:39
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Zuletzt geändert von Sronson am Samstag, 24. Oktober 2026, 11:24:12, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Grund: Zitat gekürzt
-
Gastleser
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
@Sronson Vielleicht wird dieses Thema von @weird_description in einen anderen Bereich verschoben? Das ist eine Meta-Diskussion die auch für andere Fälle von starkem Interesse ist und wirklich wichtig ist, aber vielleicht zu weit vom eigentlichen Einzel-Fall.weird_description hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:03:38 Hallo zusammen,
ich verfolge den Fall Fabian schon seit einiger Zeit und habe dabei vor allem die öffentliche Wahrnehmung beobachtet........
Mir geht es nicht darum, jemanden anzuprangern, sondern zu verstehen, wie öffentliche Wahrnehmung entsteht. Es zeigt sich, dass Emotionen, Identifikation mit einzelnen Personen und das Engagement von Unterstützer*innen die Wahrnehmung stark beeinflussen können.
Vielleicht mag ja jemand hier seine subjektive Meinung oder vielleicht auch Analyse mit mir teilen?
Ja, es scheint die Diskussion wird gebremst und zerfasert. Vielleicht aus bestimmten Grund?Überlegung hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 19:34:30 Mich lassen die Gedanken nicht los, dass hier ein Individuum die anderen Hobbyermittler auf den Arm nimmt.
Ich meine damit speziell die in übertriebener Bildungssprache abgefassten, übermäßig langen Beiträge...
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4267
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Die Leichenstarre löst sich nach max. 48 Stunden. Leichenflecken verändern sich nach zwei bis fünf Tagen; erst werden sie dunkler und dann verschwimmen sie allmählich.Gast hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:10:22 Über das spezielle Thema findet sich kaum was im Netz. Kurz: Anhand von Leichenstarre u. Flecken kommt man in der Regel an ein Zeitfenster.
Nur in unserem Fall wäre da nicht die Fragestellung, wie sich das Anzünden des Leichnams auf diese Starre und/oder Flecken auswirkt?
weird_description hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:03:38 Was mich beschäftigt, ist die Art und Weise, wie darüber in den sozialen Medien diskutiert wird. Teilweise entsteht der Eindruck, dass die Tatverdächtige mehr Sympathien erfährt als das Opfer und dessen Familie.
[…]
Warum richten wir unsere Aufmerksamkeit eher auf die Tatverdächtige als auf ein Kind und seine Familie, die einen unsäglichen Verlust erlitten haben?
Das denke ich auch. Wäre sie weniger attraktiv und hätte selbst kein Kind, sähe die Sache sicherlich anders aus.
Ich glaube außerdem, dass sich viele Menschen mit der Tatverdächtigen identifizieren können, weil sie selbst Phasen haben, in denen sie impulsiv, egozentrisch oder grundsätzlich schwierig im Umgang sind. Viele fühlen sich mMn verbunden, weil Gina keinen Hehl daraus macht, dass sie psychisch belastet ist.
-
Maxereee
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Weil noch niemand angeklagt ist und sehr viele Menschen denken, sie war es nur unwahrscheinlicherweise. Deine Frage kannst du stellen, wenn sie verurteilt ist. Dann wäre es seltsam.weird_description hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:03:38 Ich finde diese Dynamik interessant und auch irritierend: Warum richten wir unsere Aufmerksamkeit eher auf die Tatverdächtige als auf ein Kind und seine Familie, die einen unsäglichen Verlust erlitten haben?
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:48:57, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
Grund: Zitatformat korrigiert
-
-JohnDoe-
- Beiträge: 231
- Registriert: Sonntag, 14. Dezember 2025, 03:00:58
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Das hört sich -zu mindestens für mich- jetzt tatsächlich nicht so an, als hättest du den Eiskeller-Fall wirklich intensiv mitverfolgt.
Zu mindestens verklärst du mMn. mit deiner kurzen "Zusammenfassung" recht deutlich den eigentlichen Kern dieser einfach unfassbaren Geschehnisse, welche sich hinter diesem widerlichen und verabscheuungswürdigen Justizskandal im Eiskeller-Fall verbergen!
Beim lesen deiner Zeilen könnte man echt der irrigen Annahme erliegen, dass Sebastian T. nur deshalb freigekommen ist, weil die Verteidigung mit ihrer Überzeugung von einem tragischen Unfallhergang auszugehen, ein ebenso überzeugendes und gleichwertiges Alternativszenario zu bieten gehabt hätte und eben nur dies, Sebastian T. am Ende letztlich in die Freiheit zurück verholfen hätte.
Nur ist dem allerdings mitnichten so, denn wie Hanna W. letztlich ums Leben kam und ob es ein tragischer Unfall gewesen sein könnte oder doch -wie übrigens weiterhin von der Staatsanwaltschaft angenommen- ein Tötungsdelikt! Das wurde in der zweiten Hauptverhandlung gar nicht mehr erörtert!
Da nach nur wenigen Prozesstagen schon zweifelsfrei erwiesen war, dass Sebastian T. nicht der Mörder von Hanna W. gewesen sein kann! Die Hauptverhandlung gegen Sebastian T. wurde schon vorzeitig und etliche Prozesstage früher geschlossen, da man einvernehmlich zur gemeinsamen Überzeugung gelangte, dass Sebastian T. unschuldig ist!
Warum du nicht auf die Wahren und tatsächlichen Gründe des eigentlichen Skandals eingehst, auf deren Sebastians Verurteilung begründet war, bleibt mir in der Tat ein Rätsel ?
Oder wäre das in Sachen "Gina ist meine favorisierten Tatverdächtige Nr.1", argumentationstechnisch jetzt eher unklug gewesen ?
Die -wie du es formulierst- "konkrete Gegengeschichte" war es eben genau NICHT, die Sebastian -nach 2 1/2 Jahren unschuldig abgesessener U-Haft- wieder in Freiheit verhalf. Sondern die vorausgegangenen Akribie von Regina Rick und den dadurch zahlreich aufgedeckten Verfehlungen, Mauscheleien, "Ermittlungsfehler" und "Schlampereien", man stand damals in Aschau unter enormen Druck, wollte und musste dem "Pöbel" endlich einen Täter liefern, stocherte schon viel zu lange im Nebel, doch dann kam der Zeuge Sebastian T.... und selbiger auch gerade richtig!
Das halte ich jedenfalls für WICHTIG! das hier auch nochmal deutlich hervorzuheben, da auch im Fall Fabian -im WorstCase- evtl. erneut die Gefahr besteht, dass all dass sich -wenn auch in anderer Zusammensetzung- wiederholt und später noch eine Rolle spielen könnte..
Warum wurde -der nun freigesprochene- Sebastian T. im ersten Prozess jedoch überhaupt erst verurteilt? Und wie konnte der Fall überhaupt so entgleisen, dass am Ende beim Freispruch eine Richterin sich mit Tränen in den Augen -bei Sebastian T.- im Namen des Rechtssystems entschuldigte ?
Es sind die Antworten auf genau diese Fragen, die den Traunsteiner-Justizskandal ausmachen und gleichermaßen brandmarken und zu einem mahnendem und gleichermaßen erschreckenden Negativ-Beispiel haben werden lassen! Wie schon gesagt, eine absolute Pflichtlektüre!
PS: möchte diesen Beitrag übrigens nicht als persönliche Angriff verstanden wissen, ist er nicht
Zuletzt geändert von Sronson am Samstag, 24. Oktober 2026, 11:24:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat gekürzt
Grund: Zitat gekürzt
-
Maxarl
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Da bin ich mir auch sicher - trotzdem ändert es nichts an vielen Ungereimtheiten, die sich ja nicht ändern rein faktisch.Das denke ich auch. Wäre sie weniger attraktiv und hätte selbst kein Kind, sähe die Sache sicherlich anders aus.
Hier schauen halt mehr hin. Jedoch bleiben Die Fakten trotzdem gleich. Es kann nur bedeuten, dass möglicherweise - was ich anzweifle - etwas mehr auf ihrer Seite stehen.
Hinschauen tun bestimmt etwas mehr deswegen.
Ich sehe z. B. rein subjektiv ihre Täterchancen bei max. 30 Prozent, wenn man weiß wie verlogen die Welt allgemein ist und wenn wie so oft Lautstärke und Gruppenbildung für Lügen sprechen. Aber das ist eine reine Meinung, die ebenso erschließbar ist wie das Gegenteil.
-
Gastleser
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 20:09:49 .....
Auch auf die weiteren Prozessbeteiligten haben die Medien offenbar Einfluss......
Mehr als ein Drittel glaubt sogar, Medien hätten einen Einfluss auf das Verfahren, weil sie das Verhalten von Opfern oder Tätern vor Gericht veränderten.
https://consilium-rechtskommunikation.d ... Studie.pdf
https://www.lto.de/recht/justiz/j/umfra ... fverfahren
https://epub.jku.at/download/pdf/9797153.pdf
Super zweite Frage, kann ich aber nicht beantworten. Die gesetzgeberische Intention, die Grenzen, die Kontrolle, die Motivation, die Veränderung der Medienwirksamkeit, und vieles mehr, sollte zuerst beantwortet werden. Das ist sehr Off topic. Ein leichter Einstieg dazu sind "Die Grenzen der Medien im Strafrecht" https://epub.jku.at/download/pdf/9797153.pdf
Im Beitrag von LTO wird es so formuliert
" .... Aber hat die Berichterstattung Einfluss auf die Richter und Staatsanwälte selbst oder auf ihre Arbeit? Nein. Oder jedenfalls gibt die Studie dieses Ergebnis nicht her. Wenn die Richter, die die Fragen beantwortet haben, Medieneinfluss wahrnehmen, dann wirkt dieser sich nach ihren Angaben vor allem auf "die Atmosphäre im Gerichtssaal" aus. Aber auf die Entscheidung des Gerichts - also auch die eigene - , die Schuldfrage oder die Strafhöhe? Fehlanzeige.
Aus Sicht der befragten Staatsanwälte und Richter beeinflussen die Medien nicht sie, sondern vor allem die Öffentlichkeit - andere Journalisten, die Angeklagten, die Opfer, die Verteidiger, die Zeugen; also so ziemlich alle im Gerichtssaal; nur nicht sie selbst.
Wie gehen dann Richter und Staatsanwälte mit kritischen Berichten zu "ihren" Verfahren um? "Ich habe das Ganze auf sich beruhen lassen", gaben über 80 Prozent der Richter und Staatsanwälte an. Jeder dritte Richter und jeder zweite Staatsanwalt glauben, dass Journalisten mit ihrer Berichterstattung "das Urteil beeinflussen wollten. ....."
" .... eine der methodischen Hürden: "Richter und Staatsanwälte werden eher einen Einfluss der Medienberichterstattung auf andere Verfahrensbeteiligte und auf ihre eigenen Emotionen konstatieren als auf ihr eigenes Verhalten im Gerichtssaal. Sie werden deshalb einen derartigen Einfluss vermutlich nur dann einräumen, wenn man sich dem Sachverhalt durch die Art der Fragestellung behutsam nähert." ...."
https://www.lto.de/recht/justiz/j/umfra ... fverfahren
Einfluss wird es haben, es sei denn man nimmt eine KI oder plant es
"KI: Helfen "Tabea", "Emil" und "Aleks" der Justiz in Niedersachsen? " https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... z-106.html
""Parallel zur Einführung der E-Akte nehmen wir uns des Themas Künstliche Intelligenz an", sagte Bernhardt. Alle 13 Fachgerichte im Land arbeiten mittlerweile mit der elektronischen Akte." https://www.zeit.de/news/2024-10/21/min ... vorstellen
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4267
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
• Ein Zeuge und seine Kollegen wollen gesehen haben, dass Ginas Fahrzeug am Tattag aus der Gegend des Fundorts kommend in Richtung Klein Upahl fuhr.
• Gina soll sich seit dem Verschwinden Fabians auffällig verhalten haben.
• Bei polizeilichen Befragungen soll sie sich in Widersprüche verstrickt haben.
• Sie soll mindestens zwei Personen zur Leiche geführt haben, bevor sie diese offiziell am 14.10. entdeckte.
• Sie will die Leiche zufällig an einem Ort entdeckt haben, den sie selbst zuvor nie mit ihrer Begleitung aufgesucht hat und der für die Begleitung aufgrund deren Gehbehinderung ungeeignet war.
• Ergänzend: Ggf. Rache als mögliches Motiv im Zusammenhang mit der von Fabians Vater ausgegangenen Trennung.
-
Ludwiginho
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Gina's Fahrzeug in der Nähe als Täterkriterium kann komplett logisch negiert werden, weil das würde ja gegen alle Zeugen sprechen, die vor Ort waren - das gilt, wenn man dem O. absolut glaubt.Sronson hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 22:20:57 • Ein Zeuge und seine Kollegen wollen gesehen haben, dass Ginas Fahrzeug am Tattag aus der Gegend des Fundorts kommend in Richtung Klein Upahl fuhr.
• Gina soll sich seit dem Verschwinden Fabians auffällig verhalten haben.
• Bei polizeilichen Befragungen soll sie sich in Widersprüche verstrickt haben.
• Sie soll mindestens zwei Personen zur Leiche geführt haben, bevor sie diese offiziell am 14.10. entdeckte.
• Sie will die Leiche zufällig an einem Ort entdeckt haben, den sie selbst zuvor nie mit ihrer Begleitung aufgesucht hat und der für die Begleitung aufgrund deren Gehbehinderung ungeeignet war.
• Ergänzend: Ggf. Rache als mögliches Motiv im Zusammenhang mit der von Fabians Vater ausgegangenen Trennung.
Auffällig sind in dem Fall viele seit Anfang an.
Das mit den Befragungen wäre natürlich E I N Argument.
Die Personenstory ist doch kein Beleg, da hier ausschließlich die Anzahl der Stimmen gegen sie sprechen. Ohne Hintergründe für uns von außen nichtig.
Sie hat eine Erklärung für das Auffinden.
Es bleibt absolut nichts, was ihre Tat wahrscheinlicher macht als ein (oder X) Alternativszenario - bei dem, was wir wissen.
Zuletzt geändert von Sronson am Donnerstag, 18. Dezember 2025, 22:52:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
Grund: Zitatformat korrigiert
-
GästinF
- Beiträge: 702
- Registriert: Freitag, 05. Dezember 2025, 18:24:33
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Es gibt keine stringente Indizienkette , die zumindest uns bekannt wäre, nur einzelne Fragmente. Also, dass sie als offizielle Finderin gilt, wobei ja nicht ganz klar sein dürfte, ob sie das auch wirklich ist.Nikas hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:18:59 Welche Indizien erklären dir denn, warum sie in U-Haft sitzt?
Außer dass sie widersprüchliche Angaben gemacht sind uns doch keine Indizien bekannt, die die STA für ihren dringen Tatverdacht nutzt?
Weißt du mehr?
Ob die Zeugenaussagen die in der Presse erwähnt wurden genauso bei den EB zu Protokoll gegeben worden sind und zu den Indizien zählen, wissen wir nicht.
Ok, evtl noch dass sie ihn gefunden hat, wenn man davon ausgeht dass das kein Zufallsfund an drm Tag war (was ja aktuell so aussieht)
Von den Zeugenaussagen ist auch nur bei einer bekannt, wie sie von Anfang an wohl vorgetragen wurde, nämlich bei der von Olaf.
Welcher Art die Widersprüche waren, wissen wir nicht. (Das gab es bei Mordfällen schon häufiger, weil Menschen was verschweigen wollen).
Das Motiv wurde erdichtet, weil er sich getrennt hat und sie psychisch labil ist.
Was für die U Haft ausreicht, kann ich aber nicht sagen.
-
GästinF
- Beiträge: 702
- Registriert: Freitag, 05. Dezember 2025, 18:24:33
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Mit verschweigen wollen, beziehe ich mich auf nicht tatrelevante Aktivitäten , die einem zB peinlich sind. 
-
Sronson
- Moderatorin
- Beiträge: 4267
- Registriert: Sonntag, 07. April 2024, 14:22:56
- Kronen: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
(ausgezeichnet mit zwei Goldenen Kronen für 2000 Beiträge) - Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Es bringt überhaupt nichts, jedes einzelne Indiz zu sezieren. So arbeiten Ermittler nicht. Stattdessen betrachten sie Indizien in der Gesamtschau – als Indizienkette. Mehrere Einzelindizien wie das Fahrzeug in Fundortnähe, Ginas auffälliges Verhalten, ihre Widersprüche in Befragungen, ein mögliches Motiv und die Kenntnis des Fundorts verstärken sich gegenseitig und ergeben zusammen ein plausibles Bild, das andere Schlussfolgerungen unwahrscheinlich macht. Kein Indiz allein beweist etwas, aber gemeinsam entsteht ein dringender Tatverdacht gegen Gina H.Ludwiginho hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 22:38:23 Gina's Fahrzeug in der Nähe als Täterkriterium kann komplett logisch negiert werden, weil das würde ja gegen alle Zeugen sprechen, die vor Ort waren - das gilt, wenn man dem O. absolut glaubt.
Auffällig sind in dem Fall viele seit Anfang an.
Das mit den Befragungen wäre natürlich E I N Argument.
Die Personenstory ist doch kein Beleg, da hier ausschließlich die Anzahl der Stimmen gegen sie sprechen. Ohne Hintergründe für uns von außen nichtig.
Sie hat eine Erklärung für das Auffinden.
Es bleibt absolut nichts, was ihre Tat wahrscheinlicher macht als ein (oder X) Alternativszenario - bei dem, was wir wissen.
-
Sami
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Hallo liebe Fragjanur. Ich zweifeln ja nicht an das, das Verbrennen stattgefunden hat. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dies nicht zu dieser Tageszeit stattgefunden haben könnte. Wenn ich mir diesen angeblichen Tatverlauf, so wie wir ihn jetzt präsentiert bekommen, versuche vorzustellen und den Ablauf nachzuvollziehen (soweit das überhaupt möglich ist), passt da irgedwas gar nicht. Sowas macht man nicht tagsüber einfach mal schnell. Nicht da an dieser Stelle, die nachdem was man weiss, ja doch recht frequentiert war. Wenn sie es war, kann sie ja auch zu dem Zeitpunkt als Olaf ihr auto wahrnehm, erstmal abgecheckt haben wo das Ablegen stattfinden könnte. Wenn sie es nicht war, oder 'nur' involviert, könnte ich mir den Jäger-Lover als Person vorstellen, die den toten Körpers zum Tümpel gebracht und verbrannt hat. Entweder auch als Gehilfe (gina Täterin) oder gar als Täter. Ein Jäger würde, auch am Tag, an dieser Stelle nicht wirklich auffallen. Zumal in der Nähe ein hochstand ist und da am Freitag und Samstag in Lähnwitz ja, lt. einiger bekannter aussagen, ohnehin ein jägertreffen stattfand. Ein Jäger, der ein 'Bündel' trägt ist auch nichts ungewöhnliches. Er könnte zumindest für diese Beseitigung und Ablage 'zuständig' gewesen sein. Ein Jäger soll sie ja auch nach ihrer Aussage angerufen haben, siehe gummipuppengeschichte. In diesem Szenario würde die Tageszeit eher passen....Fragjanur hat geschrieben: ↑Montag, 15. Dezember 2025, 17:46:49 Und wie erklärst du dir dann, dass Fabian auch angebrannt war?
Kaum einem erklärt sich, wie das tagsüber so stattfinden konnte. Wir wissen ja nicht, ob sie Fabian tot zum Tümpel brachte oder dort getötet hat und wie er überhaupt zu Tode gekommen ist.
Aufgrund der kurzen Tatzeit liegt hier aber ein Tötungswille vor. 10:50 bis 12:30, wenn sie ca. 12:45 vom Zeugen Steinesammler aus Reimershagen gesehen und erkannt wurde. Zumindest ihr Fahrzeug. Das sind also 1,5 Std. dann war der Junge tot und die Fahrt dorthin und ihn zum Tümpel bringen inkl. Was soll das sonst sein, wenn nicht der Wille zum Töten?
Zu ihrem psych. Zustand vermag ich nichts zu sagen. Kenne sie nicht. Glaube einfach nur, dass die Ermittler sehr viel gegen sie in der Hand haben, was eben auch auf genau ihre Täterschaft hindeutet. Und was vielleicht alle Seiten eint, dass man den Mörder von Fabian für die Tat verurteilen sollte. Er hat einfach nicht den Hauch einer Chance gehabt und ich könnte mir vorstellen, dass es den Ermittlern auch schwerfällt, hier ein sinniges, stimmiges Motiv zu unterstellen. Das übersteigt ja schon den normalen Horizont eines Jeden.
Ich glaube, dass zumindest noch eine andere Person involviert sein könnte, eben, siehe oben, als Täter oder Gehilfe.
In dem Szenario, wo sie das Verbringen der Leiche wirklich alleine gemacht hat und es sich tatsächlich auch noch so am Tage alles abgespielt hat, dann könnte ich mir das nur vorstellen, als das sie in höchster Panik, völlig kopflos und automatisch agiert hat, entweder wieder als Täterin oder auch als Gehilfen, die unbedingt die Leiche verschwinden hat lassen müssen. Egal wann, wo und wie...hauptsache weg, so nach dem Motto.
-
Sami
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Nein, keine würstelgriller, da wurde dann schon was vorbereitet für die Ablage, aber ohne Leiche halt noch. Vielleicht mal geschaut, wie gut dieser schilf/sumpfgrasballen brennt oder ähnliches...Juve hat geschrieben: ↑Montag, 15. Dezember 2025, 17:47:01 Du meinst, dass am 10.10. Nachmittags evtl. ein paar Kids am Würstel braten waren und sich hinter den Büschen versteckt haben, als sie Pferdegetrappel gehört haben? Ich bin mir sicher dass so ein Szenario von den Spurenanalytikern genau geprüft und ausgeschlossen wurde.
Ansonsten schießt mir schon auch regelmäßig durch den Kopf: "Und wenn es nun ganz anders abgelaufen ist?" Insofern verstehe ich deine Grundintention, weil die ganze Tat so horrormäßig wirkt, dass man denkt: "Das kann doch nicht sein!"
-
-JohnDoe-
- Beiträge: 231
- Registriert: Sonntag, 14. Dezember 2025, 03:00:58
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Das hat mit triggern nichts zu tun, mir geht es da tatsächlich eher um Plausibilität in den einzelnen Überlegungen.
Ein plausibles Szenario, wie ich es mir ebenfalls schon so oder ähnlich in meinen zahlreichen Überlegungen als eine denkbaren und auch nahliegende Möglichkeit erachte.Juve hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 18:50:12 Aber ich habe tatsächlich mal versucht, mich in die Freundin von Gina hineinzuversetzen:
Es ist der 14.10.25 und das ganze Güstrower Land sucht nach dem kleinen Fabian. Heute hat die Gina mir vorgeschlagen, mal wo ganz anders mit den Hunden spazieren zu gehen, weil sie was gehört hat und dem gerne nachgehen möchte. Ich lasse mich darauf ein, weil ich ja mithelfen will, dass der Junge endlich gefunden wird. Wir fahren Richtung Klein Upahl. Da ist ein kleiner Tümpel. Gina möchte dahin, ich nicht - ist mir zu rutschig. Gina kommt zurück und erzählt mir: "Da unten liegt der Fabian!" Ich bestehe darauf, dass wir sofort die Polizei rufen müssen.
Eins meiner dazu passenden "Vorspiel-Szenarien" wären in etwa folgendes:
Der erste -und vielleicht sogar der Jäger- vom Vorabend, hatte Gina evtl. als erstes von der Gummipuppe und der Örtlichkeit erzählt und fuhr auch mit ihr zur betreffenden Location . Zog allerdings Vorort "den Schwanz ein" als das Thema Polizei zu Sprache kam und winkte gleich ab. Gina alleine war das, aufgrund der vorhersehbaren und eh schon ihr gegenüber im Raum stehenden Verdächtigungen aber, so ganz ohne Unterstützung, jedoch auch too much, jetzt alleine die Polizei zu rufen und dann auch noch den "Schwanzeinzieher" verschweigen zu müssen und zu erklären, wie sie um diese Uhrzeit hierher kommt ..
Gleicher Abend, Gina bekommt das gesehene nicht mehr aus dem Kopf, steht unter Strom und möchte den Fund eigentlich unbedingt schnellstmöglich melden, aber nicht allein , also ruft sie noch mal jemanden anderen an, erzählt ihm die Story und bittet ihn, mit ihr noch mal dort hinzufahren, weil sie unbedingt noch mal ganz sicher gehen und sein möchte, dass es wirklich Fabian ist der da liegt. Der zweite Typ sagt spontan zu, ist selbst neugierig und fährt mit Gina zum, Tümpel. Dort angekommen schaut er sich das alles mal etwas genauer an und Gina bitte ihn, der Leiche auch einmal ins Gesicht zu leuchten, damit sie Gewissheit erhält. Dem kommt der Typ auch nach und Gina erkennt denn toten Fabian...
Leider ist aber auch dieser Typ ne absolute Luftpumpe oder möchte aus anderen Gründen, "gerade", ebenfalls nichts mit der Polizei zu tun haben. Gina nun zwar um eine weitere Erkenntnis + bittere Gewissheit reicher, jedoch nun immer noch mit ihrer Besorgnis schwanger und alleingelassen, der Polizei alleine gegenüber treten zu müssen, wenn sie denn, den Fund jetzt melden will.
SIE, die Ex.-Freundin, des Vaters dieser Kinderleiche.. Nein, dass schafft sie nicht und ist auch extrem enttäuscht und am Boden zerstört, dass keiner der beiden feigen Dorftrottel an ihrer Seite stehen hat wollen, wenn sie den Fund an diesem Abend noch der Polizei gemeldet hätte. Die eigene Verunsicherung alleine dieses Sachverhalts, dürfte die Sache für Gina jedenfalls auch nicht einfacher hat werden lassen. Brutale innere Anspannung und schier hoffnungslose Ausweglosigkeit macht sich breit... Panik und Verzweiflung PUR!
Die ganze Nacht kein schlaf immer wieder diese schrecklichen Bilder, von Fabian ihrem Ziehsohn im Kopf, ihr Unverständnis darüber, dass beide Vollpfosten von Typen sie im stich und mit der schweren Bürde -die Polizei zu informieren- alleingelassen haben, der Gedanke das ihr ja wahrscheinlich sowieso keiner glauben wird, wenn sie nun doch noch die Polizei anrufen würde... Das volle Programm, das Gedankenkarussell läuft ununterbrochen auf Hochtouren, Stunde um Stunde, bis sie dann schließlich -ununterbrochen nach einem Ausweg suchend-, plötzlich eine Idee hat, scheiß was auf die ganzen feigen Möchtegern Männer, jetzt rufe ich einfach meine Gassi-Freundin an -von der Gina ausgeht ihr auch trauen zu können und welche sie mit der schweren Last, die sie gerade trägt, wohl hoffentlich nicht auch schon wieder, allein im Regen stehen und im Stich lässt ... ----> auf auf zum 3x Fundort!
Wäre für mich jedenfalls auch eine plausible Vorgeschichte...
Wenn dann auch noch herauskommen würde, dass der erste Typ, der mit Gina am Tümpel war der ominöse Jäger ist, der Gina von der Gummipuppe + Örtlichkeit erzählt hat. Und dieser dann auch noch jener ist, der sich erst sehr viel später der Polizei offenbart hat, dann könnte durchaus ein Schuh daraus werden.
Und Ginas Fund somit auch nicht nur plausibel erklärbar, sondern sie gleichermaßen auch weniger verdächtig erscheinen lassen!
Das glaube ich nicht, nicht in einem Mordfall!Juve hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 18:50:12 Der weitere Verlauf und vorausgesetzt, dass die Freundin auch im realen Leben so tickt wie ich das unterstelle, wäre tatsächlich so, wie ich es in meinem letzten Post beschrieben habe. Ich wäre völlig überfordert gewesen, hätte der Gina weitgehend das Wort bei der Polizei überlassen und erst mal bestätigt, was sie sagte. Ich hätte am 14.10. sicherlich noch nicht gerafft, in was ich da jetzt reingeraten bin.
Außerdem musst du ja auch bedenken, dass die Freundin ebenfalls bis spät in die Nacht verhört wurde. Und das diese Verhöre, gerade auch in einem Mordfall immer getrennt erfolgen.
Die "Geschichte" die Gina als auch die Freundin an diesem ersten Abend der Polizei erzählt haben, muss relativ glaubwürdig gewesen sein! Und darüber hinaus auch weitestgehend Deckungsgleich.. Davon ist mMn. jedenfalls stark von auszugehen.
Die Telefon.- und Fahrzeugübergabe, geschah freiwillig und wäre sicherlich nicht so früh in Frage gekommen, hätte es sich eben nicht um Gina, die Ex, des Vaters des ermordeten Jungen gehandelt!
-
Sami
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Es ist ja schon einiges hier genannt worden über das Frequentiertsein am Tümpel tagsüber....u.a. Postbote, Reiter, Spaziergänger, Steinesammler, Bauer bzw. Schäfer...UND eben Jäger!Gast hat geschrieben: ↑Montag, 15. Dezember 2025, 18:36:46 Nee, mit den Bedenken bist du nicht allein.
Und solange niemand direkt aus Klein Upahl was zur Gegend sagt, wie gut das Areal um den Fundort Anfang September bei mildem Wetter
besucht ist, werden wir nicht weiterkommen.
Aber ja, wir wissen zuwenig...Es gibt soviele Szenarien...
-
unknown
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Wie genau äusserte sich den Ginas auffälliges Verhalten überhaupt?
Wie war sie den da vom 10.-14.10 auffällig auf welche Weise?
Zuletzt geändert von Sronson am Freitag, 19. Dezember 2025, 00:45:30, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
Grund: Zitatformat korrigiert
-
Sami
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
Den Ablageort selbst finde ich schon, dass das passen könnte, aus dem grund: vielleicht wollte man das Fabians Leiche gefunden wurde, nachdem durch das Verbrennen spuren versucht wurden zu beseitigen.Gast8888 hat geschrieben: ↑Montag, 15. Dezember 2025, 19:27:30 Das Zeitfenster 10:50 Uhr bis 15:00 Uhr (4 Std) ist verdammt kurz für einen Abfangen/Überwältigen, Ermorden, Verbringen zum Auffindort, Leiche anzünden!
Desweiteren, ist der Auffindort frequentiert, und nicht extrem Abgelegen im Gegenteil der Auffindort ist interessant.
Wer auch immer Fabian ermordet hat, MUSS doch davon ausgehen das zwischen dem 10.10 und 14.10 jederzeit hätte jemand Fabian auffinden können?
Für mich passt hier einiges nicht zusammen!
Was für mich nicht passt ist die Zeit, nicht der Ort. Die Zeit, (der Tat), des Verbringens, des Anzündens, das dies am hellichten Tag von der TV geschehen sein soll. Passt für mich nur, wenn es jemand anderes war (Jäger), zumindest das Verbringen, oder sie in absoluter Panik gehandelt hätte.
-
-JohnDoe-
- Beiträge: 231
- Registriert: Sonntag, 14. Dezember 2025, 03:00:58
- Kronen:
- Sterne:
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
"gebremst und zerfasert." Interessant.. Und woran genau machst du diese ominöse "Zerfaserung" fest ?Gastleser hat geschrieben: ↑Donnerstag, 18. Dezember 2025, 21:44:03 Ja, es scheint die Diskussion wird gebremst und zerfasert. Vielleicht aus bestimmten Grund?
Und vor allem was vermutest du persönlich, wenn du doch schon so ein "Vielleicht aus bestimmten Grund?" bedeutungsschwanger hinterher schiebst ?
-
unknown
Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion
klingt für mich völlig plausibel
Nachdem sie ja schon ab Tag 1 auf der roten Liste stand
Und war da nicht am WE auch das Dorffeuer in Klein Uphal?
Zuletzt geändert von Sronson am Freitag, 19. Dezember 2025, 00:53:37, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitatformat korrigiert
Grund: Zitatformat korrigiert
Açieeed! style by