VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

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Geklärte Fälle: Vera B. (Datteln), Liam Colgan, Fritz Hagedorn, Kevin Hantl, Maria Henselmann, Rondk Kaniwar, Birgit Keller, Malina Klaar, Timo Kraus, Mike Mansholt, Marc Otto, Rainer Schaller, Sophie Sherpa, Jeannette Stehr, Annika T. (Seelze-Lohnde), Lars Wunder
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Zur Unfalltheorie gibt es unterschiedliche Berichte. Nach Daoust soll ein Unfall nach wie vor im Bereich des Möglichen liegen. In anderen Berichten wird sie ausgeschlossen.

So beispielsweise hier:
Die Richter gehen davon aus, dass Émile den Weiler nicht lebend verließ. Wissenschaftliche Untersuchungen, die nach dem Fund von Knochen im Frühjahr 2024 durchgeführt wurden, ergaben, dass sein Tod durch ein heftiges Gesichtstrauma verursacht wurde , das mit einem Schlag durch eine menschliche Hand oder sogar einen Gegenstand übereinstimmt . Als Ursache wurde eine kleine Verletzung in der Nähe des rechten Jochbeins des Kindes festgestellt, die nicht mit einer Verletzung durch einen Autounfall vereinbar ist. Trotz mehrerer Aufenthalte in Polizeigewahrsam wurde bisher keine Anklage erhoben.


https://www.midilibre.fr/2025/12/17/mor ... 117158.php


Der ehemalige Kommandeur der Nationalen Gendarmerie General Francois Daoust hat meiner Meinung nach auch keinen Einblick in die Ermittlungsakten. Seine Expertise hat aus diesem Grund auch kein besonderes Gewicht. Manchmal kommt er mir so vor wie ein französischer Axel Petermann, der sich gerne äußert.

Ich sehe es auch nicht so wie der General Daoust, dass die Nebenermittlungen der Großmutter in einem Ermittlungsverfahren etwas völlig Normales seien. Es mag ja sein, dass Zeugen ihre Theorie der Polizei vortragen. Ungewöhnlich ist aber nach meiner Meinung, dass Anwälte bei den Ermittlungen zugegen waren. Das ist ein Aufwand, den sich andere aus Kostengründen gar nicht leisten können. Die stundenlange Anwesenheit der Anwälte, die ja auch Personen der Justiz sind, empfinde ich als ungewöhnlich. Auf mich wirkt das sehr wie eine Inszenierung der Unschuld von jemandem der es sich leisten kann, weil Geld offenbar keine Rolle spielt. .

Die Ermittlungsbehörden sind bestrebt alles dafür zu tun, damit es später ein faires Gerichtsverfahren geben kann ohne offizielle Vorverurteilungen im Vorfeld. Darin sehe ich den Grund für die Zurückhaltung mit Äußerungen und auch mit Informationen. Ich glaube aber schon, dass die eine oder andere Information nach außen an die Presse gelangt. Die neuen intensiven Ermittlungen erkläre ich mir eher mit dem Ergebnis der Untersuchungen, dass Emile durch einen Schlag auf den Kopf getötet worden ist und dass ein Unfall somit ausgeschlossen werden kann.

Es ist meiner Meinung nach auch bemerkenswert, dass die Ermittlungen immer vor großen christlichen Festen an Schwung aufnehmen. Die Mise en situation fand vor Ostern statt, die neuen Beschlagnahmen und die Vernehmungen fanden vor Weihnachten statt. Vor diesen großen christlichen Festen sind Katholiken angehalten ihr Gewissen zu erforschen und auch zu beichten.
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Wir wissen nicht, wie die Stimmung jetzt innerhalb der Familie ist.
Stehen wirklich alle Familienmitglieder so eng beisammen, dass keine Briefmarke dazwischen passt?
Wer weiß alles, was wirklich geschehen ist, falls innwerhalb der Familie überhaupt etwas geschehen ist?
Weiß Frau V. etwas, oder hat sie einen Verdacht?
Wusste der Beichtvater was geschehen ist und konnte mit diesem Wissen nicht mehr leben?
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ich vermute, dass durch die polizeilichen Maßnahmen in der Vorweihnachtszeit Druck aufgebaut werden sollte, von dem man sich vielleicht auch Auswirkungen auf die Stimmung innerhalb der Familie erhofft haben könnte. Die Fahrräder und die sonstigen Gegenstände hätten auch früher schon beschlagnahmt werden können, denn sie standen sicher schon länger herum. Aber sie wurden erst vor Weihnachten beschlagnahmt. In Erinnerung hatte man womöglich, dass die Mise en situation ebenfalls Druck ausgelöst haben könnte, der zur Verlagerung der Knochen und somit letzten Endes zum Leichenfund geführt hat.

Der Suizid des Beichtvaters steht auch im Raum. Über Hintergründe kann man nur spekulieren. Wegen der veröffentlichung eines Bildes von Émile soll es zum Streit mit dem Großvater gekommen sein und er soll dafür gesorgt haben, dass der Pfarrer seinen Kirchenposten verliert. Von außen erkennbar ist der große Einfluss den der Großvater innerhalb der Kirche haben muss. Er scheint ein angesehener Mann zu sein auf den die Oberen hören. Der offiziell bekannt gegebene Grund für den Streit kommt mir jedenfalls vorgeschoben vor.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Nochmals zu der Frage, die hier neulich aufgekommen ist, warum Émile die Kleidungsstücke ausgezogen worden sind. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass der Körper nicht in den gefundenen Kleidungsstücken gelbes T-Shirt und Hose verwest ist. Die Kleidungsstücke müssen also separat aufbewahrt worden sein und dann neben den Knochen platziert worden sein.


Ich habe überlegt, ob ihm vielleicht die Sachen ( Hose , gelbes T Shirt ) vor dem Mittagsschlaf ausgezogen worden sind und er wegen der Hitze nur mit Windel bekleidet den Mittagsschlaf halten sollte, damit er nicht übermäßig schwitzt und das Ausziehen vielleicht zur Prozedur vor dem Schlafen gehört hat. Zum Zudecken hatte er vielleicht eine ganz dünne Decke, ähnlich einem Laken. Im Bett hat er womöglich keine Ruhe gegeben, weil er am ersten Urlaubstag bei den Großeltern sehr aufgedreht war und ist vielleicht immer wieder aufgestanden und in der Windel umher gelaufen, vielleicht nicht nur im Haus sondern auch nach draußen in die Garage , wo er dann für sein Umherlaufen also für sein Ungehorsam, bestraft worden sein könnte . Der Zeuge, der ihn nach 17 Uhr im gelben T Shirt auf der Straße gesehen haben will, müsste sich unter diesen Umständen geirrt haben. Zeugenaussagen sind oft falsch und als schwächstes Glied in der Indizienkette bekannt.

Später hat man seine Knochen dann hoch in den Wald gebracht und die Klamotten daneben gelegt, damit es so aussah, als sei er von alleine weggelaufen und oben im Wald verdurstet. Man hat sich schon immer darüber gewundert, dass die Schnürsenkel der Wanderschuhe offen waren, als sie oben gefunden worden sind. Das war zwar eine offiziell nicht bestätigte Information, aber dementiert worden ist die Infoiramation auch nie.

Die Schnürsenkel wären offen gewesen, weil man ihm die Schuhe vor dem Mittagsschlaf ausgezogen hat.

Diese Erklärung für die ausgezogene Kleidung wäre die einfachste und nach meiner Meinung auch die plausibelste. Die Aussage des Nachbarn zur Sichtung müsste dann auf einem Irrtum beruhen. Vielleicht hat er ihn so am Morgen so draußen gesehen mit dem gelben T Shirt und das dann verwechselt, weil alle zunächst davon ausgegangen sind, dass der Kleine kurz vor der Suchaktion das Anwesen verlassen hat und eigenständig weggelaufen ist. An ein Verbrechen hat zunächst niemand gedacht.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von HP1 »

AngRa hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 04:24:49 (...)
Diese Erklärung für die ausgezogene Kleidung wäre die einfachste und nach meiner Meinung auch die plausibelste. Die Aussage des Nachbarn zur Sichtung müsste dann auf einem Irrtum beruhen. Vielleicht hat er ihn so am Morgen so draußen gesehen mit dem gelben T Shirt und das dann verwechselt, weil alle zunächst davon ausgegangen sind, dass der Kleine kurz vor der Suchaktion das Anwesen verlassen hat und eigenständig weggelaufen ist. An ein Verbrechen hat zunächst niemand gedacht.
Heißt, er wäre zu der angegebenen Zeit gar nicht gesehen worden? Oder er wäre da gesehen worden, aber nur mit Windel oder anderer Kleidung?

Warum ist der Fall eigentlich noch in der Rubrik "Vermisste"?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Meiner Meinung nach konnte Émile gegen 17 Uhr nicht mehr vom Zeugen gesehen werden, weil er zu dem Zeitpunkt schon tot war.
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

AngRa hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 04:24:49 Nochmals zu der Frage, die hier neulich aufgekommen ist, warum Émile die Kleidungsstücke ausgezogen worden sind. Die Untersuchungen hatten ergeben, dass der Körper nicht in den gefundenen Kleidungsstücken gelbes T-Shirt und Hose verwest ist. Die Kleidungsstücke müssen also separat aufbewahrt worden sein und dann neben den Knochen platziert worden sein.


Ich habe überlegt, ob ihm vielleicht die Sachen ( Hose , gelbes T Shirt ) vor dem Mittagsschlaf ausgezogen worden sind und er wegen der Hitze nur mit Windel bekleidet den Mittagsschlaf halten sollte, damit er nicht übermäßig schwitzt und das Ausziehen vielleicht zur Prozedur vor dem Schlafen gehört hat. Zum Zudecken hatte er vielleicht eine ganz dünne Decke, ähnlich einem Laken. Im Bett hat er womöglich keine Ruhe gegeben, weil er am ersten Urlaubstag bei den Großeltern sehr aufgedreht war und ist vielleicht immer wieder aufgestanden und in der Windel umher gelaufen, vielleicht nicht nur im Haus sondern auch nach draußen in die Garage , wo er dann für sein Umherlaufen also für sein Ungehorsam, bestraft worden sein könnte . Der Zeuge, der ihn nach 17 Uhr im gelben T Shirt auf der Straße gesehen haben will, müsste sich unter diesen Umständen geirrt haben. Zeugenaussagen sind oft falsch und als schwächstes Glied in der Indizienkette bekannt.

Später hat man seine Knochen dann hoch in den Wald gebracht und die Klamotten daneben gelegt, damit es so aussah, als sei er von alleine weggelaufen und oben im Wald verdurstet. Man hat sich schon immer darüber gewundert, dass die Schnürsenkel der Wanderschuhe offen waren, als sie oben gefunden worden sind. Das war zwar eine offiziell nicht bestätigte Information, aber dementiert worden ist die Infoiramation auch nie.

Die Schnürsenkel wären offen gewesen, weil man ihm die Schuhe vor dem Mittagsschlaf ausgezogen hat.

Diese Erklärung für die ausgezogene Kleidung wäre die einfachste und nach meiner Meinung auch die plausibelste. Die Aussage des Nachbarn zur Sichtung müsste dann auf einem Irrtum beruhen. Vielleicht hat er ihn so am Morgen so draußen gesehen mit dem gelben T Shirt und das dann verwechselt, weil alle zunächst davon ausgegangen sind, dass der Kleine kurz vor der Suchaktion das Anwesen verlassen hat und eigenständig weggelaufen ist. An ein Verbrechen hat zunächst niemand gedacht.
Das ist genau das, was ich ebenfalls denke.
An die lange Siesta glaube übrigens auch nicht.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Es gibt einen neuen Bericht vom 8.1.2026 über den Priester Claude Gilliot, der Émile getauft hat und der sich später am 15.3.2025 das Leben genommen hat. In dem Bericht kommt Arthur Herlin vom Paris Match zu Wort, der damals auch mit dem Pfarrer gesprochen hatte. Die Zeitschrift hatte außerdem vom Pfarrer bereits kurz nach Émiles Verschwinden Bilder von Émile bekommen. . Über Arthur Herlin erfährt man beim Googeln, dass er als Kirchen und Vatikan-Experte gilt.





Affaire Émile : "Le prêtre soupçonnait le...", glaçantes révélations sur l’islamologue qui l’a baptisé avant de disparaitre
Le patriarche soupçonné par Claude Gilliot qui avait baptisé son petit-fils
À l'antenne, l'animatrice Aurélie Casse lui a alors posé une question cruciale : "Il avait déjà dit qu'il soupçonnait le grand-père ?". Ce à quoi Arthur Herlin a répondu : "Oui. (...) Dès le début, il m'a expliqué que Philippe pouvait être quelqu'un qui pourrait être ferme, voir un peu agressif avec ses enfants, qu'il l'avait déjà surpris mettre une fessée violente à l'un d'eux. S'il me l'a dit, je pense qu'il en a parlé à un paroissien ou une personne de confiance, et Phillippe l'a su. Ayant su que le Père m'avait accueilli et avait donné une photo à Paris Match, ça a provoqué sa colère. Une colère noire". Particulièrement agacé, Philippe Vedovini l'aurait d'ailleurs "insulté de tous les noms".

Le patriarche soupçonné par Claude Gilliot qui avait baptisé son petit-fils
À l'antenne, l'animatrice Aurélie Casse lui a alors posé une question cruciale : "Il avait déjà dit qu'il soupçonnait le grand-père ?". Ce à quoi Arthur Herlin a répondu : "Oui. (...) Dès le début, il m'a expliqué que Philippe pouvait être quelqu'un qui pourrait être ferme, voir un peu agressif avec ses enfants, qu'il l'avait déjà surpris mettre une fessée violente à l'un d'eux. S'il me l'a dit, je pense qu'il en a parlé à un paroissien ou une personne de confiance, et Phillippe l'a su. Ayant su que le Père m'avait accueilli et avait donné une photo à Paris Match, ça a provoqué sa colère. Une colère noire". Particulièrement agacé, Philippe Vedovini l'aurait d'ailleurs "insulté de tous les noms".

"Il ne savait plus vers qui se tourner..."
"Il lui a dit qu'il ne le reverra plus et qu'il fera tout pour le renvoyer de la paroisse, ce qu'il a réussi à faire (...)", a précisé Arthur Herlin, interloqué que les autorités l'aient interrogé sur le tard, "en février 2024". Difficile pour lui d'accepter que le diocèse ait nié son suicide en évoquant une "mort naturelle". "Après sa mise au banc(...), il n'avait pas de raisons concrètes de sa mise à pied. L'évêque ne l'a même jamais reçu. Ça lui faisait énormément de mal, parce qu'il avait célébré la messe du baptême d'Émile... Le mariage de Marie et Colomban, il était dans cette paroisse depuis vingt ans. (...)", a renchéri le journaliste. "Il ne savait plus vers qui se tourner, il me l'a dit au mois de janvier dernier. Il commençait même à s'inquiéter de ne plus pouvoir célébrer la messe dans sa région d'origine dans le Nord"
Übersetzt:
Der Fall Émile: „Der Priester verdächtigte…“, erschreckende Enthüllungen über den islamischen Gelehrten, der ihn taufte und dann verschwand.
Der Patriarch, der von Claude Gilliot verdächtigt wurde, weil er seinen Enkel getauft hatte
Live stellte Moderatorin Aurélie Casse ihm dann eine entscheidende Frage: „ Hatte er schon gesagt, dass er den Großvater verdächtigt?“ Worauf Arthur Herlin antwortete: „Ja. (...) Er erklärte mir von Anfang an, dass Philippe jemand sein könne, der streng , ja sogar etwas aggressiv mit seinen Kindern umgehe , und dass er ihn schon einmal dabei erwischt habe, wie er eines von ihnen heftig geschlagen habe. Wenn er mir das erzählt hat, denke ich, dass er mit einem Gemeindemitglied oder einer Vertrauensperson gesprochen hat, und Philippe hat es erfahren. Zu wissen, dass der Priester mich willkommen geheißen und Paris Match ein Foto gegeben hatte, entfachte seinen Zorn. Eine rasende Wut .“ Besonders verärgert soll Philippe Vedovini ihn aufs Übelste beschimpft haben .
„Er wusste nicht mehr, an wen er sich wenden sollte…“
„ Er sagte ihm, er würde ihn nie wiedersehen und alles tun, um ihn aus der Gemeinde zu entfernen, was ihm auch gelang “, erklärte Arthur Herlin, verwundert darüber, dass die Behörden ihn erst so spät, im Februar 2024, befragten. „Es fiel ihm schwer zu akzeptieren , dass das Bistum seinen Selbstmord mit der Begründung ‚ natürlicher Ursachen ‘ bestritten hatte .“ „ Nach seiner Suspendierung gab es keine konkreten Gründe für seine Entlassung. Der Bischof hatte ihn nie getroffen. Das verletzte ihn sehr, denn er hatte Émiles Taufmesse gefeiert … Maries und Colombans Hochzeit; er war zwanzig Jahre lang in dieser Gemeinde gewesen “, fügte der Journalist hinzu. „ Er wusste nicht mehr, an wen er sich wenden sollte; das sagte er mir letzten Januar. Er machte sich sogar Sorgen, in seiner Heimatregion im Norden keine Messe mehr feiern zu können .“

https://www.nextplz.fr/societe/526505-a ... ter-la-vie


Die Chronologie der Ereignisse, der enge zeitliche Bezug zwischen Émiles Beerdigung, dem anonymen Brief, der Beschlagnahme des Blumenkübels, der Selbstmord des Pfarrers, die Verfatung der Großeltern und zwei ihrer Kinder spricht dafür, dass es diese Verdächtigungen seitens des Priesters gab.Emiles Beerdigung fand am 8.2.2025 statt und wurde im Fernsehen übertragen. Das könnte den Priester wieder an seinen Verdacht und an den Streit mit dem Großvater erinnert haben . Er hatte Émile getauft, aber er durfte ihn nicht beerdigen. Unmittelbar vor seinem Selbstmord am 15.3.2025 könnte er den anonymen Brief verfasst haben, der am 13.3. 2025 dazu geführt hat, dass ein Blumenkübel und andere Gegenstände aus dem Bereich der Kapelle beschlagnahmt worden sind. Die Kapelle hatten ausschließlich die Vs genutzt und sie hatten auch einen Schlüssel zur Kapelle. Unmittelbar nach seinem Tod erfolgte auch die Verhaftung der vier Vs, die aber dann wieder freigelassen worden sind. Zum damaligen Zeitpunkt stand aufgrund von Untersuchungsergebnissen zwar fest, dass Émiles Leichnam kurz vor dem Fund umgelagert worden war, aber es fehlte noch an einer eindeutigen Todesursache, dem Schlag gegen das Jochbein. Es war also damals die Unfalltheorie nicht auszuschließen und es war der Lagerungsort nicht bekannt. Für eine Täterschaft sprachen damals vor allem wohl die Persönlichkeit des Großvaters und widersprüchliche Aussagen zum Ablauf vor dem Verschwinden, die Grund für die Mise en situation waren.

Der Fall kann meiner Meinung nach nur aufgeklärt werden, wenn die Ermittlungsbehörden den Ort finden an dem Émiles Leichnam über Monate hinweg gelagert worden ist. Ich gehe davon aus, dass die Behörden den Ort finden. Die Großmutter V. hat nun eigene Ermittlungen zum Ort angestellt. Auch sie scheint zu wissen, dass der Ort der Lagerung das letzte Puzzleteil im Fall ist und zur Überführung des Täters führen wird. Daher die kostspieligen Bemühungen durch Einschalten der Rechtsanwälte den Ort zu präsentieren. .
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Ichhier »

@AngRa wie schätzt Du denn die Großmutter ein? Würde sie sich gegen ihren Mann stellen? Ich könnte mir vorstellen, sollte innerhalb der Familie etwa passiert sein, was zum Tod von E geführt hat, sich Sichtweisen ändern können.

Zuerst steht wohl im Vordergrund, möglichst weiteren Schaden abzuwenden, die Familie zusammenzuhalten, keine weiteren Kinder durch Abwendung zu verlieren usw.

Die Situation wird für alle unerträglich sein und ohne Aufklärung wird sich das auch nicht ändern. Da kann ich mir schon vorstellen, dass ein Familienmitglied seine Meinung ändert und aussagt.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@Ichhier

Ich schätze Großmutter V. als starke Persönlichkeit ein. Hier hat mal jemand geschrieben, dass von ihrer Seite das Geld kam. Die Familie ist ihr ganzer Lebensinhalt und daher würde sie sich auch nicht gegen ihren Mann stellen. Wenn die Familie auseinanderbricht und das würde sie, wenn Großvater V. sich verantworten müsste ( vermutlich würden die Eltern auch das Sorgerecht für die minderjährigen Kinder verlieren, wenn aufkommt, dass der Vater zuschlägt und die Mutter es duldet). Die Kinder wurden von ihr zumindest zeitweise in den unteren Klassen unterrichtet, denn in Frankreich gibt es keine Schulpflicht sondern eine Bildungspflicht, der man nicht zwangsläufig durch einen Schulbesuch nachkommen muss. Also sind die Kinder völlig auf die Eltern fixiert. Die haben absoluten Gehorsam gelernt und das geht nur, wenn der eigene Wille gebrochen worden ist. Ausschließen möchte ich es nicht, dass irgendwann mal jemand redet, beispielsweise wenn eines der Kinder mal einen Partner hat, der anders ist weil er nicht so streng erzogen worden ist. Momentan ist es aber nicht sehr wahrscheinlich, dass jemand redet.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Ichhier »

Meine Gedanken: es wird seit dem Verschwinden von E kein normaler Alltag/Familienleben mehr möglich sein. Es scheint ja auch so, dass bereits ein Bruch zw E Eltern und der restlichen Familie vorliegen. Evtl äußern sich weitere Kinder kritisch, hinterfragen usw.
Da könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Mutter mit ihrem Mann bricht, um nicht die anderen Kinder auch noch zu verlieren.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@Ichhier

Ja, das war zu lesen, dass das Verhältnis zwischen Eltern und Großeltern belastet ist. Die Polizei soll es durch Abhöraktionen mitbekommen haben. Ich könnte mir vorstellen, dass Émiles Vater vielleicht mal spricht, weil er anders aufgewachsen ist als seine Frau und deren Geschwister. Es war auch zu lesen, dass Großvater V. ihm vorgeworfen haben soll den Sohn nicht richtig erzogen zu haben. Émile galt ja wohl in der Großeltern-Familie mütterlicherseits als nicht zu bändigen. Das ist aber alles Hörensagen aus den Zeitungen.
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Es gibt einen neuen Bericht vom 19.1.2026.

Einige Auszüge aus diesem Bericht:
Affaire Émile : "On l'a presque sorti de force de la…", ce moment troublant lié à l’enfant au Haut-Vernet qui interpelle
Par Noëlle Binet - Publié le 19 Jan 2026 à 11:30 - Modifié le 19 Jan 2026 à 14:01
Alors que l’enquête suit son cours quant à la tragique disparition du petit Émile Soleil, la piste criminelle est désormais privilégiée par les enquêteurs, la probabilité d’une intervention d’un tiers dans sa mort ayant été confirmée. Aux dernières nouvelles, la piste intrafamiliale n’a toujours pas été écartée et une scène clé liée à l’enfant et à sa famille a été rapportée…
Disparition d'Émile Soleil : une troublante scène rapportée par un témoin
Pour rappel, le fils de Marie et Colomban Soleil avait échappé à leur vigilance après sa sieste en fin d'après-midi aux alentours de 17heures. D'après le Parisien dans un premier temps, l'enfant aurait été vu seul par l'un de leurs voisins dans l'une des ruelles du village avant que son grand-père ne le soit aussi, possiblement à ses trousses, imité par deux de ses dix enfants. Les gendarmes seront prévenus de sa disparition vers 18heures.
"Philippe avait la main leste sur ses enfants..."
Dans la presse, plusieurs personnes ayant côtoyé de près ou de loin le patriarche souvent décrit comme tyrannique sont sorties du silence pour dénoncer son comportement. "Philippe avait la main leste sur ses enfants", avait expliqué un voisin dans les pages du Nouveau Détective. "Il a pu vouloir punir Émile d'avoir désobéi, le suivre jusqu'à la cabane et lui donner une gifle trop forte...". Un témoignage choc qui fait écho à une autre source anonyme relayé par le Parisien : "Dans cette famille où tous les enfants avaient l'air de filer bien droit, Émile avait un côté un peu rock, indocile, pas encore formaté par l'éducation religieuse tradi
Son grand-père maternel au cœur des soupçons
Nos confrères du Nouveau Détective avaient aussi rapporté que le jour de sa disparition, la jeune victime aurait tenté de fuir la maison familiale pour se rendre dans la cabane confectionnée par d'autres membres de sa famille. L'an dernier, comme l'a notifié le site Purepeople, la chaîne W9 a diffusé un nouveau numéro d'Enquêtes criminelles axé sur l'affaire. Via ce reportage, on apprend que le petit Émile était assez en décalage avec les autres enfants de son clan. Décrit comme "volubile, qui ne tenait pas en place", l'intéressé aurait pu s'attirer bien malgré lui les foudres de son aïeul à cause de son comportement, à en croire le documentaire.

"Il a tout à fait pu vouloir rejoindre cette cabane seul..."
Le jour du drame, Émile Soleil aurait d'ailleurs fait une "comédie" pour pouvoir y retourner. "On l'a presque sorti de force de la cabane. Il a participé au repas familial, il est allé faire sa sieste et à son réveil, il voulait retourner à la cabane. Le grand-père a dit 'non'", précise-t-on. Après sa disparition, des membres de son entourage s'y seraient rendus dans l'espoir de le retrouver. "Il a tout à fait pu vouloir rejoindre cette cabane seul, puisqu’il y était déjà allé, il connaissait déjà le trajet", est-il expliqué. "Ils vont à la cabane, ils trouvent Émile, ils sont énervés et c’est la claque qui part... Un coup mal placé qui malheureusement aurait conduit au décès de l’enfant". Une terrible hypothèse qui fait froid dans le dos…

Übersetzt:
Der Fall Émile: „Er wurde beinahe gewaltsam aus dem Haus entfernt…“, dieser beunruhigende Vorfall im Zusammenhang mit dem Kind in Haut-Vernet wirft Fragen auf.

Von Noëlle Binet - Veröffentlicht am19. Januar 2026 um 11:30 Uhr- Geändert am19. Januar 2026 um 14:01 Uhr
Während die Ermittlungen zum tragischen Verschwinden des jungen Émile Soleil andauern, konzentrieren sich die Ermittler nun auf die Möglichkeit eines Verbrechens, da die Wahrscheinlichkeit einer Beteiligung Dritter an seinem Tod bestätigt wurde. Laut jüngsten Berichten wird ein familiärer Zusammenhang nicht ausgeschlossen, und es wurde ein wichtiger Vorfall gemeldet, an dem das Kind und seine Familie beteiligt waren.
Das Verschwinden von Émile Soleil: Eine beunruhigende Szene, geschildert von einem Zeugen
Zur Erinnerung: Marie und Colomban Soleils Sohn war am späten Nachmittag gegen 17 Uhr nach seinem Mittagsschlaf unbemerkt verschwunden. Laut Le Parisien wurde das Kind zunächst von einem Nachbarn allein in einer Dorfgasse gesehen, bevor auch sein Großvater, der ihm möglicherweise gefolgt war, und zwei seiner zehn Kinder auftauchten. Die Polizei wurde gegen 18 Uhr über sein Verschwinden informiert.
„Philippe hatte ein schnelles Händchen für seine Kinder…“
In der Presse brachen mehrere Personen , die den oft als tyrannisch beschriebenen Patriarchen kannten – ob nahe oder fern –, ihr Schweigen und prangerten sein Verhalten an. „ Philippe war seinen Kindern gegenüber sehr streng “, erklärte ein Nachbar in der Zeitung „Nouveau Détective“. „ Er wollte Émile wohl für seinen Ungehorsam bestrafen, folgte ihm zur Hütte und gab ihm eine Ohrfeige … “ Diese schockierende Aussage deckt sich mit den Aussagen einer anderen anonymen Quelle, die von „Le Parisien“ zitiert wurde : „ In dieser Familie, in der alle Kinder vorbildlich wirkten, hatte Émile eine rebellische Seite – ungestüm und noch nicht durch eine traditionelle religiöse Erziehung geprägt .“
Sein Großvater mütterlicherseits steht im Zentrum der Verdächtigungen.
Unsere Kollegen von Nouveau Détective berichteten ebenfalls, dass der junge Mann am Tag seines Verschwindens versucht hatte, aus dem Elternhaus in eine von anderen Familienmitgliedern errichtete Hütte zu fliehen. Wie die Website Purepeople berichtete , strahlte der Sender W9 letztes Jahr eine neue Folge von „Enquêtes criminelles“ (Kriminalermittlungen) aus , die sich mit dem Fall befasste. Der Bericht enthüllte, dass der junge Émile sich deutlich von den anderen Kindern seiner Familie unterschied. Er wurde als „ gesprächig und unruhig “ beschrieben und hatte sich laut der Dokumentation durch sein Verhalten möglicherweise unbewusst den Zorn seines Großvaters zugezogen.
„Es könnte durchaus sein, dass er allein in diese Hütte gehen wollte…“
Am Tag der Tragödie soll Émile Soleil etwas vorgespielt haben, um in die Hütte zurückkehren zu dürfen. „ Er wurde praktisch mit Gewalt aus der Hütte gezerrt. Er aß mit der Familie, machte ein Nickerchen und wollte nach dem Aufwachen zurück in die Hütte. Sein Großvater sagte ‚Nein ‘“, wurde erklärt. Nach seinem Verschwinden suchten Familienmitglieder dort nach ihm. „ Es ist gut möglich, dass er allein zur Hütte gehen wollte, da er ja schon dort gewesen war und den Weg kannte “, hieß es weiter. „ Sie gehen zur Hütte, finden Émile, werden wütend, und dann schlägt er sie … Ein unangebrachter Schlag, der leider zum Tod des Kindes führte .“ Eine erschreckende und beängstigende Vorstellung


https://www.nextplz.fr/societe/528496-a ... interpelle


Die Verdächtigungen gegen den Großvater sind nicht neu. Sie reißen aber auch nicht ab und man darf auch nicht vergessen, dass auch der Taufpriester den Großvater offenbar sehr schnell verdächtigt hat, der die Familie gut kannte. Er war offensichtlich der Urheber der ersten Verdächtigungen. Ein Verdacht von seiner Seite wiegt meiner Meinung nach schwer, denn als ehemaliger Professor der Universität Aix-Marseille und als Dominikaner hatte er es nicht nötig sich durch irgendwelches Geschwätz interessant zu machen.

Offenbar um den Verdächtigungen etwas entgegen zu setzen hat die Familie nun ihre Einstellung geändert und äußert sich in Zeitungen. Zumindest die Großmutter hat sich bezüglich eigener Ermittlungen geäußert, die nun bald präsentiert werden sollen.
AngRa
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Hier noch ein älterer Bericht aus dem "Nouveau Detective" vom 25.3.2025 mit Aussagen des Taufpriesters Gilliot zum Streit mit dem Großvater und zur Charakterisierung der Großmutter.
Des insultes proférées par Philippe Védovini
Détective avait eu un long entretien avec le père Gilliot. Il nous avait raconté : « Vous savez à cause de cela, Vedovini m’a appelé au téléphone, il m’a injurié. Il m’a traité de tous les noms. Il m’a dit : ‘si on se limite à la messe avec vous, c’est très bien. Mais dès que vous êtes en dehors de la messe c’est autre chose…’ Il m’a accusé de ne pas croire à la virginité de la vierge Marie, ni à la présence réelle (le fait de croire que Jesus Christ est personnellement présent lors de l’Eucharistie et non pas en tant que symbole, ndlr) ». Nous lui demandions si cette situation le faisait souffrir, il répondait : « Souffrir ce n’est pas ça. Ceux qui souffrent sont ceux qui vivent en Israël, en Palestine, ou en Ukraine. Vous savez j’ai 84 ans, je ne vais pas m’écrouler comme ça. Parfois je dis : je les enterrerai tous ».
Claude Gilliot avait dressé le portrait du couple Vedovini. Au sujet d’Anne, la grand-mère d’Émile, il avait expliqué : « Elle est très intelligente, elle pourrait être directrice générale d’une grande affaire. Elle faisait l’école à la maison aux enfants, pour ne pas que ces derniers soient touchés par la crétinisation de notre société. Pour parler simplement c’est une femme qui a des couilles, et qui sait s’adapter à ses interlocuteurs, toujours avec le sourire ».
« On peut penser qu’il y a eu un accident »
Concernant le grand-père d’Émile, Claude Gilliot savait que ce dernier était parfois rude avec les enfants. « Je sais qu’il y a eu une histoire à Riaumont (l’internat dans lequel Philippe Vedovini avait été surveillant et ou certains jeunes pensionnaires, l’avaient accusé d’avoir commis des violences, ndlr), mais je ne sais pas si cela qui lui a fait renoncer à prononcer ses vœux pour devenir prêtre », avait-il dit, avant de se reprendre : « Enfin même si je le savais, je ne le dirai pas, je suis prêtre et il m’arrive de confesser ».
Le prêtre ajoutait : « Il pouvait arriver qu’il mette une gifle aux enfants qui se comportaient mal à la messe, mais je ne l’ai jamais vu faire sur les petits enfants ». Concernant la disparition d’Émile, il ajoutait : « On peut penser qu’il y a eu un accident. C’est quelque chose de possible aussi ». Nous lui avions demandé, dans le cas où la famille maternelle d’Émile aurait pu taire des faits qui expliquerait le décès du garçonnet. Claudie Gilliot répondait : « Ce n’est pas impossible. C’est difficile, mais ce n’est pas impossible. »
Übersetzt:
Beleidigungen, die von Philippe Védovini geäußert wurden
Das Magazin „Detective“ führte ein ausführliches Interview mit Pater Gilliot. Er erzählte uns: „ Wissen Sie, deswegen rief mich Vedovini an und beschimpfte mich. Er nannte mich aufs Übelste. Er sagte: ‚Wenn wir nur während der Messe mit Ihnen reden, ist das in Ordnung. Aber sobald Sie außerhalb der Messe sind, ist das eine andere Geschichte …‘ Er warf mir vor, weder an die Jungfräulichkeit der Jungfrau Maria noch an die Realpräsenz (den Glauben, dass Jesus Christus während der Eucharistie persönlich und nicht nur symbolisch gegenwärtig ist) zu glauben .“ Wir fragten ihn, ob ihm diese Situation leide, und er antwortete: „ So leide ich nicht. Diejenigen, die leiden, sind die Menschen in Israel, Palästina oder der Ukraine. Wissen Sie, ich bin 84 Jahre alt, ich werde nicht einfach so zusammenbrechen. Manchmal sage ich: Ich werde sie alle überleben .“
Claude Gilliot hatte ein Porträt des Ehepaars Vedovini gezeichnet. Über Anne, Émiles Großmutter, hatte er erklärt: „ Sie ist sehr intelligent, sie könnte die Vorstandsvorsitzende eines großen Unternehmens sein. Sie unterrichtete die Kinder zu Hause, damit sie nicht von der Verdummung unserer Gesellschaft betroffen wären. Kurz gesagt, sie ist eine Frau mit Rückgrat, die sich ihren Gesprächspartnern anzupassen weiß, immer mit einem Lächeln .“


https://www.lenouveaudetective.com/enqu ... e-vedovini

Ich nehme an, dass die Großmutter inzwischen erkannt hat, dass bloßes Schweigen nicht mehr ausreicht, weil der Verdacht gegen ihren Ehemann sich nicht einfach ausräumen bzw. aussitzen lässt. Inzwischen steht wohl aufgrund der Untersuchungen fest, dass ein Unfall ausgeschlossen ist , dass der Kleine also durch fremde Hand gestorben ist und dass auch sein Verschwinden vom Hof nicht mehr ohne Weiteres bewiesen ist, weil die sterblichen Überreste am Fundort kurz vor dem Fund gezielt platziert worden sind, eine längere Suchaktion der Familie mit Rufen etc. durch Aussagen Dritter nicht bewiesen ist und nur noch nach dem Aufbewahrungsort gesucht wird.

Zum Streit zwischen Taufpriester und Großvater kann man nur feststellen, dass es sich also auch um den Glauben an sich gedreht hat, also das Eingemachte. Naja, unter Katholiken ist das ein schwerer Vorwurf, wenn jemand nicht an die persönliche Gegenwart von Jesus Christus bei der Eucharistie glauben soll. Da sind die Glaubensbrüder von den grauen Büßern sicherlich drauf angesprungen und waren mit der "Suspendierung" einverstanden.
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Wenn ich mir vorstelle, wie ein fröhliches Kindergartenkind wie Émile es war, als unbändig etc. genannt wurde,
wie sind dann die anderen Kinder in dieser Familie? Kuschen sie immer?
Wer oder was ist ihr Maßstab? Der Vater, die Mutter?
Wer von ihnen hat an diesem 8. Juli 2023 etwas mitbekommen? Wurde ihnen etwas eingetrichtert? Wurden ihnen Maulkörbe verpasst?

Wie denkt ihr darüber?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Ich gehe davon aus, dass alle Kinder der Familie zum Gehorsam und somit zum Kuschen erzogen worden sind und das hat auch in abgeschwächter Form auf den Vater von Émile abgefärbt. Die Familie sehe ich als eingeschworene Gemeinschaft, die gegen den Rest der Welt zusammenhält. Sie haben auch wohl eine spezielle politische Sicht und halten von gesellschaftlichen und staatlichen Institutionen nicht allzu viel, fühlen sich nur der traditionellen katholischen Kirche verbunden. Auch diese Sicht schweißt zusammen . Großvater V. stufe ich als Person mit zwei Seiten ein. Sicher kann er freundlich sein und dann gibt es aber noch eine dunkle, aggressive Seite, die nicht nur von den Nachbarn aus Haut-Vernet meist hinter vorgehaltener Hand so beschrieben worden ist sondern eben auch ganz öffentlich von dem Priester. . Über den Vater von Émile ist bekannt, dass auch er den Taufpriester zur Rede gestellt hat, obwohl gerade er wegen der Hochzeit und der Taufe des ersten Kindes eine besondere Beziehung zu ihm gehabt haben muss. . Er soll ihn zwar zur Rede gestellt haben, aber nicht so beschimpft haben wie sein Schwiegervater. Die Sichtweise seines Schwiegervaters hat er aber wohl weitgehend übernommen und das obwohl der Taufpriester ihn getraut und seinen Sohn getauft hat. Wegen des anonymen Briefes wurde auch im Raum Paris ermittelt. Émiles Vater soll aus dem Departement Yvelines stammen, was zum Großraum Paris gehört. Ich habe schon daran gedacht, dass noch Familienmitglieder von Émiles Vater in diesem Raum wohnen und vielleicht etwas mit dem anonymen Brief zu tun haben könnten, (der so viele Ermittlungen ausgelöst hat,) weil sie auch auf der Beerdigung des Kleinen waren und dort vielleicht etwas erfahren haben könnten. Das ist aber reine Spekulation von mir. Vielleicht denken auch sie so wie Großvater V. Auf jeden Fall scheinen Ermittlungen im Großraum Paris keinen Durchbruch ergeben zu haben.

Es ist schon merkwürdig, dass die Polizei am ersten Tag des Ermittelns glaubte, dass nur Émile und die Großeltern im Hause lebten. Die anderen Kinder waren nicht zu sehen. Ich vermute, dass sie unter dem unmittelbaren Eindruck der Geschehnisse nicht auf die Polizei treffen sollten. Da wurde Zeit gebraucht um sie einzustellen auf das, was zu sagen ist. Diesen Gedanken hat wahrscheinlich auch die Polizei.
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Gast A
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von Gast A »

Wir alle haben ein, mehr oder weniger, konkretes Bild von der Familie, zusammengesetzt aus so ziemlich Allem, was die Medien bislang hergaben.
Bei jedem neuen Bericht, der dazukommt, verschiebt sich bei mir das Bild immer wieder in die eine, oder in die andere Richtung.

Von den Berichten über Zeugenaussagen, die am Anfang des Falls zu lesen waren und die ich für glaubwürdig halte, sind mir einige ganz besonsders im Gedächtnis geblieben:
1. Eine Zeugin sah ein Kleinkind in Windeln. Deshalb habe ich ein Bild von Émile nur mit einer Windel bekleidet im Kopf.
2. Frau V. wollte unbedingt vermeiden, dass ihr Mann von einem Crash eines ihrer Teeniekinder erfährt. (Soviel zu einer liebe- und vertrauensvollen Ehe)
3. Frau V. war am 9. JulI mit ihren Kindern im Schwimmbad. Wollte sie ihre jüngeren Kinderdamit vor dem Trouble schützen und ablenken?
4. Ein ca. 16-jähriger Junge sagte mehrfach vor sich hin, dass so etwas geschehen musste, weil Émile unhatbar o. Ä. ist.
Auf was bezog sich das? Ging er davon aus, dass Émile weggelaufen ist, oder meinte er doch etwas anderes?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

Es gibt keine offiziellen Berichte darüber , was die minderjährigen Kinder am Nachmittag vor Émiles Verschwinden gemacht haben. Es war in einigen Berichten zu lesen, dass sie im Schwimmbad waren. Aber mit wem sollen sie dort gewesen sein, wenn die ältesten Geschwister und die Eltern im Haus waren? Bekannt aus Berichten ist weiter, dass die Großmutter in der Küche Bohnen geschnippelt haben soll. Das macht Sinn, dass sie mit Essensvorbereitung beschäftigt war, denn es war für 9 Kinder ( 8 eigene Kinder und 1 Enkelkind) und zwei Erwachsene zu kochen. Der Zeitaufwand dafür muss beträchtlich sein.


Für mich ist die Verlagerung der Knochen das Besondere an dem Fall. So etwas würde ein fremder Täter meiner Meinung nach nicht machen und das kurz vor der Mise en situation. Man fragt sich warum der Aufwand der Verlagerung betrieben worden ist. Mir fällt als rationaler Grund nur ein, dass ein unmittelbar bevorstehender Fund der sterblichen Überreste befürchtet worden ist und als emotionaler Grund, dass Émile beigesetzt werden konnte und die Eltern Gewissheit über das Schicksal erhalten sollten. Trotzdem bleibt die Verlagerung sehr besonders. Wer ist überhaupt auch zum Transport von Knochen in der Lage?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von HP1 »

AngRa hat geschrieben: Freitag, 23. Januar 2026, 06:03:41 Für mich ist die Verlagerung der Knochen das Besondere an dem Fall. So etwas würde ein fremder Täter meiner Meinung nach nicht machen und das kurz vor der Mise en situation. Man fragt sich warum der Aufwand der Verlagerung betrieben worden ist. Mir fällt als rationaler Grund nur ein, dass ein unmittelbar bevorstehender Fund der sterblichen Überreste befürchtet worden ist und als emotionaler Grund, dass Émile beigesetzt werden konnte und die Eltern Gewissheit über das Schicksal erhalten sollten. Trotzdem bleibt die Verlagerung sehr besonders. Wer ist überhaupt auch zum Transport von Knochen in der Lage?
:!:

Das ist eine "große Aktion":
Ausgeprägter direkter Umgang mit den Überresten (länger als "nur kurz") und grundsätzlich gesteigerter Nachtatstress, "Entdeckungsangst", während man mit den Überresten unterwegs ist - ziemlich unabhängig davon, wie groß das tatsächliche Entdeckungsrisiko dabei bei objektiver Betrachtung gewesen sein mag.
Genau das: Das braucht auf jeden Fall eine gewichtige Motivation, entweder eine Verlegung als mehr oder weniger zwingend notwendig angesehen oder aber stark emotional geprägte Gründe.

Was könnte man vom Auffindeort vielleicht ablesen, rein spekulativ natürlich?
- Deutet die Ortswahl darauf hin, dass die Überreste bald gefunden werden sollten? (Entsprechend Gewissheit für die Eltern, Beisetzung als Motiv)
- Von wo aus ist der Ort jeweils gut erreichbar (Dauer, Weg ohne Zeugen, Nutzung Fahrzeug, ggf. auch Fahrrad)?
- Darauf folgend: Könnte die Ortswahl auch gewollt auf unzutreffende Ausgangsorte hindeuten, also als "falsche Fährte"?
- Die gleichen Fragen in allgemeinem Kontext: Deutet der Fund der Überreste auf mögliche Hergangsdetails hin, und könnte das in dem Fall dann auch gerade ein gewollter Anschein sein?
- Was kann durch das Auffinden der Überreste alles definitiv ausgeschlossen werden?
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Re: VERMISSTENFALL ÉMILE (2), LE VERNET (FRANKREICH), 2023

Ungelesener Beitrag von AngRa »

@HP1

Ja, das verstecken der Leiche nach der Tat und die spätere Verlagerung der Knochen waren jeweils größere Aktionen und sie erfolgten meiner Meinung nach wohl überlegt und teilweise situationsbedingt, so wie es jeweils für den Täter aus seiner Sicht am vorteilhaftesten war. .

Das Verstecken der Leiche nach der Tat an einen unbekannten Ort erfolgte um ein spurloses Verschwinden des Kleinen mit unbekanntem Schicksal vorzutäuschen. Vorteilhaft aus Sicht des Täters war damals, dass es längere Zeit dauerte bis überhaupt wegen einer Straftat ermittelt worden ist . Immerhin war es möglich, dass der Kleine einfach weggelaufen ist und sich irgendwo versteckt und dann verlaufen hat und dabei ums Leben gekommen ist. Es gab daher lange Zeit keine förmlichen Zeugenvernehmungen und auch keine intensive Spurenermittlung an dem Ort, wo sich der Kleine zuletzt aufgehalten hat. Beides ist besonders misslich, denn die förmlichen Zeugenaussagen entstanden spät und waren nicht mehr authentisch, weil sie nicht unbeeinflusst von Gesprächen mit anderen blieben und eventuelle Spuren konnten mit der Zeit auch beseitigt werden. Bis dahin lief aus Sicht des Täters alles gut.

Die Verlagerung der sterblichen Überreste erfolgte dann Monate später, weil der Täter womöglich Angst vor Entdeckung des Verstecks hatte , denn die Ermittlungen verliefen nicht im Sande. Sie nahmen kein Ende, womit der Täter sehr wahrscheinlich nicht gerechnet hatte. Angst ist aber immer ein schlechter Ratgeber. Émiles verzweifellte Eltern wollten außerdem endlich Klarheit über das Schicksal ihres Kindes haben. Diese emotionale Komponente könnte den Täter ebenfalls zum Handeln bewegt haben. Es wurde zur Ablage der Knochen ein Ort im Wald gewählt, der zwar so nahe am Ort des Verschwindens lag, dass der Kleine ihn zu Fuß erreichen konnte, der aber auch so abseits gelegen war, dass ein früheres Auffinden nicht hätte erfolgen müssen, so dass niemand stutzig werden konnte, dass die Knochen nicht längst gefunden worden waren. Die Verlagerung der Knochen war im Nachhinein gesehen ein Fehler, denn nun gab es etwas zum Untersuchen ( Knochen, Kleidung, Fundort) und nach den heutigen Möglichkeiten kann man auch nach langer Lagerungszeit viel feststellen. .

Dass die Ermittlungen intensiv fortgeführt werden, liegt meiner Meinung nach auch an den Aussagen des Taufpriesters. Seiner Auffassung kommt Gewicht zu, denn er war sicher nicht jemand, der gerne andere belastet hat und sich interessant machen wollte. Außerdem war er jemand, der Familie V. gut kannte, die ansonsten wohl gerne unter sich blieb. .
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