MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Über eine Handvoll Personen mit Nähe zu den Beteiligten sprechen sich für einen oder mehrere Mittäter aus. M.R. geht so weit, zu sagen, dass die TV als Täterin gänzlich wegfällt. Ihre Oma weiß definitiv, dass sie mit Fabians
Verschwinden nichts zu tun hat.

Für Profiler A. Petermann wäre Ginas angenommene Motiv sehr ungewöhnlich und eine Expertin ordnet das mit dem Feuer mehr den Herren der Schöpfung zu:
"Einen Brand zu legen wäre auch eher männertypisch"
https://www.morgenpost.de/panorama/arti ... ertin.html

Der Oberstaatsanwalt hält Details zum Fall zurück, mit der Begründung, dass sie unter Täterwissen fallen.
Allerdings hat Gina H. über ihren Anwalt Akteneinsicht und ist im Bilde darüber, was ermittelt wurde.
Dennoch hält A. Nowack daran fest, nichts an die Öffentlichkeit zu geben. Obschon es kein Täterwissen mehr geben kann, weil die alleinige Täterin ja in U-Haft und an der Quelle sitzt.

Daraus lässt sich schließen, dass weitere Mittäter mithören könnten und über die Presse an Täterwissen gelangen würden, sollte Nowack Tatdetails preisgeben.
Bis zur Anklageerhebung ist also zum Schutz der Ermittlungen der Deckel drauf, und vermutlich
steht mindestens eine weitere Festnahme in naher Zukunft an.
https://www.bild.de/regional/mecklenbur ... b1c20718a2
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
Weil das bloße Langfahren dort noch gar keinen Verdachtsmoment erzeugt und bis dahin offiziell noch gar nicht geschehen war. Vielleicht musste sie zu einer bestimmten Zeit irgendwo sein? Ein Alibi aufbauen? Brauchte noch etwas? Wie hätte sie ahnen können, dass ausgerechnet Olaf dort arbeitet und ihr Auto sieht und erkennt? Man bringt ja nicht täglich ein Kind um, also kann man zuweilen auch die Kopflosigkeit verstehen, warum welche Handlungsstränge erfolgten.
Bernhard
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bernhard »

Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
- auf der Rückfahrt wäre Fabian nicht mehr an Bord gewesen, vielleicht hat die TV sich sicherer gefühlt und gedacht hier würde sie niemand kennen
- vielleicht hat sie sich im Wald fast festgefahren und wollte das Risiko des Steckenbleibens nicht noch mal eingehen
- vielleicht war sie im Wald unterwegs nicht um nicht gesehen zu werden, sondern auf der Suche nach einem geeigneten Tatort. Da sie den gefunden hat gab es keinen Grund mehr, erneut durch den Wald zu fahren
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 15:38:05 Wenn wir der Annahme folgen, dass die Anfahrt zum Tatort nicht durch Klein Upahl erfolgte, warum erfolgte die Fahrt gegen 12:30Uhr, die zur Sichtung gemäß Aussage des Zeugen OL führte, dann in Richtung Klein Upahl und nicht retour durch den Wald, der „Deckung“ bot?
Schnellster Weg nach Reimershagen?
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Fragjanur hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 13:52:41 Ich meine mich auch zu erinnern, dass sie der Güstrow Gruppe beitrat am Tattag noch bevor irgendwas mit Fabian bekannt war, noch bevor er überhaupt vermisst wurde.
…..
Aber diese scheinen für die Gerichte, auch bei 14seitiger Ausarbeitung, nicht ausgereicht zu haben, weshalb man die U-Haft aufrecht erhält. …..
Der Zeitpunkt und die Art, z.B. “Einladung”, zur Anfrage und des Beitritts zur fb Güstrow Gruppe, ist nur dem Admin der Gruppe und fb bekannt, und bei Bedarf auch den EB. Der Admin hat das nicht veröffentlicht.

14 Seiten die darstellen sollten, dass es keine U-Haftgründe gibt. Das ist fast wie im HET-Forum: keine hinreichenden Gründe darstellbar.
“ „Es war doch auch vorher schon klar, dass dies jetzt nur ein Zwischenschritt sein kann“, sagte Ohm gegenüber unserer Redaktion.
….
wiederholte seine Einschätzung, dass die Ermittler gegen seine Mandantin bisher lediglich Indizien zusammengetragen haben, die nur wenig überzeugen und auch nicht lückenlos seien. „Dazu kann man aber unterschiedliche Auffassungen haben“, räumte Ohm ein. Er habe nun noch weitere Ermittlungsunterlagen angefordert. Von weiteren Beschuldigten habe er offiziell keine Kenntnis. …..”

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... an-4158740
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 14:58:43 Wie kommst du darauf?
Ab Ankunft am Tümpel blieben der Tatverdächtigen (bei direkter Fahrt dorthin) ca. 1,5 Stunden, um Fabian zu töten und abzulegen, denn Olaf will den PickUp zwischen 12:30 Uhr und 12:45 Uhr gesehen haben.
Darum geht's gar nicht. Die Tat müsste bereits 10 Minuten nach Abholung erfolgt sein können. Also bereits um 11 Uhr laut Pressemitteilung. Wann sie tatsächlich erfolgte spielt keine Rolle.
Nach dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen ist der achtjährige
Junge aus Güstrow am 10.10.2025 getötet und an dem späteren
Auffindeort abgelegt worden. Vermutlich zur Verschleierung der
Spurenlage wurde der Leichnam anschließend angezündet. Als
Zeitfenster dieser Handlungen kommt der 10.10.2025 von 11:00 Uhr bis
15:00 Uhr in Betracht.
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

Wenn er um.10.50 abgeholt wurde, müsste der Tatort auf dem Weg zum Tümpel liegen, sonst wären keine (als Minimum) 10 Minuten angegeben mit 11.00 Uhr.

Dass das Feuer um 14.57 Uhr fotografiert wurde und Olaf das Auto um 12.45 gesehen hat, spielt dabei auch keine Rolle. Die Tat selbst muss theoretisch um 11.00 Uhr bereits begangen worden sein können! Und zwar 10 Minuten nach seiner Abholung.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:16:21 Darum geht's gar nicht. Die Tat müsste bereits 10 Minuten nach Abholung erfolgt sein können. Also bereits um 11 Uhr laut Pressemitteilung. Wann sie tatsächlich erfolgte spielt keine Rolle.



https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

Wenn er um.10.50 abgeholt wurde, müsste der Tatort auf dem Weg zum Tümpel liegen, sonst wären keine (als Minimum) 10 Minuten angegeben mit 11.00 Uhr.

Dass das Feuer um 14.57 Uhr fotografiert wurde und Olaf das Auto um 12.45 gesehen hat, spielt dabei auch keine Rolle. Die Tat selbst muss theoretisch um 11.00 Uhr bereits begangen worden sein können! Und zwar 10 Minuten nach seiner Abholung.
Das ist so nicht richtig. Der gesamte Ablauf, einschließlich Tötung, ggf. Verbringung der Leiche und Anzünden, hat sich in einem Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr abgespielt. Es heißt doch eindeutig:
Als Zeitfenster dieser Handlungen kommt der 10.10.2025 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr in Betracht.
Die Ermittler gehen mMn davon aus, dass Fabian frühestens 11:00 Uhr getötet wurde, also nach Ankunft am Tümpel.
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane Doe »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:34:17 Das ist so nicht richtig. Der gesamte Ablauf, einschließlich Tötung, ggf. Verbringung der Leiche und Anzünden, hat sich in einem Zeitraum zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr abgespielt. Es heißt doch eindeutig:



Die Ermittler gehen davon aus, dass Fabian frühestens 11:00 Uhr getötet wurde, also nach Ankunft am Tümpel.
Man kommt aber in 10 Minuten nicht zum Tümpel von der Schwerinerstr. aus.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:39:11 Man kommt aber in 10 Minuten nicht zum Tümpel von der Schwerinerstr. aus.
Wenn man Gas gibt, schafft man die Strecke vielleicht in 12 Minuten oder noch weniger. Dies werden die Ermittler berücksichtigt haben und deshalb als frühesten Tatbeginn 11:00 Uhr angegeben haben.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:04:29 Schnellster Weg nach Reimershagen?
Schnellster auf öffentlichen Straßen laut Routenplaner 👍🏼

Mir leuchten alle Argumente (auch die in den beiden Beiträgen drüber) ein.
Ein Festfahren als Grund der Routenwahl würde ich nach den Fotos der Waldwege, des Fahrzeug Typs/Ausstattung und der mehrjährigen Erfahrung der TV mit Gespannfahrten auf Tunierplätzen, eher nicht in Betracht ziehen.

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass die Routenführung durch den Wald die rationell sinnvollste in der Situation gewesen wäre. Wenn man hektisch und aufgeregt ist, wählt man die tendenziell sicherste (Hinweg = Rückweg, Ausschluss gesehen zu werden) Variante.

Vielleicht verrenne ich mich mit meinen Überlegungen an Varianten, die die Zeugenaussage von OL als sicher bestätigen, oder wie auch immer hinterfragen.
Fragjanur

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Fragjanur »

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:06:01 Der Zeitpunkt und die Art, z.B. “Einladung”, zur Anfrage und des Beitritts zur fb Güstrow Gruppe, ist nur dem Admin der Gruppe und fb bekannt, und bei Bedarf auch den EB. Der Admin hat das nicht veröffentlicht.

14 Seiten die darstellen sollten, dass es keine U-Haftgründe gibt. Das ist fast wie im HET-Forum: keine hinreichenden Gründe darstellbar.
“ „Es war doch auch vorher schon klar, dass dies jetzt nur ein Zwischenschritt sein kann“, sagte Ohm gegenüber unserer Redaktion.
….
wiederholte seine Einschätzung, dass die Ermittler gegen seine Mandantin bisher lediglich Indizien zusammengetragen haben, die nur wenig überzeugen und auch nicht lückenlos seien. „Dazu kann man aber unterschiedliche Auffassungen haben“, räumte Ohm ein. Er habe nun noch weitere Ermittlungsunterlagen angefordert. Von weiteren Beschuldigten habe er offiziell keine Kenntnis. …..”

https://www.nordkurier.de/regional/gues ... an-4158740
In der Güstrow Gruppe gibt es genau dazu eine Diskussion, dass sie noch vor irgendetwas Offiziellem in dieser Gruppe auftaucht. Da war noch nichts bekannt über den Umstand, dass ein Kind vermisst wird und es sich um Fabian handelt. Es gab auch Bestätigungen von Mitforisten, die geschildert haben, dass Anfragen dazu nicht beantwortet wurden. Den EB wird er das beantwortet haben müssen. Bei Interesse in der Güstrow Gruppe zum Anfang des Falles Fabian gehen.

Ich hatte das angemerkt, dass der Verteidiger Zweifel streut. Und was du da gefettet hast. Dass er offiziell keine Kenntnis von weiteren Beteiligten habe. Aber möglicherweise welche aus Gerüchten oder Aussagen ihm gegenüber von seiner Mandantin, diese müssen ja belastbar sein. Er kann seinerseits auch recherchieren, "ermitteln" und diese entlastenden Umstände nachweisen. Mag ja so sein, es gilt aber ein mögliches Gericht davon zu überzeugen und nicht uns.

Nicht zu vergessen, dass wir in einer dynamischen Phase sind, wo vermutlich täglich neue Ermittlungsergebnisse eingehen. Man bedenke nur die Vielzahl an Spuren, von denen der StA. spricht. Bedeutet, für den Verteidiger ändert sich das auch alles dynamisch mit und auch er muss seine Verteidigung jeweils anpassen.
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane Doe »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:43:39 Wenn man Gas gibt, schafft man die Strecke vielleicht in 12 Minuten oder noch weniger. Dies werden die Ermittler berücksichtigt haben und deshalb als frühesten Tatbeginn 11:00 Uhr angegeben haben.
Aber nur, wenn man nicht den Waldweg nimmt für die Hinfahrt... Das bedeutet, sie müsste auf direkten Weg zum Tümpel gefahren sein ubd zwar durch Klein Uphal durch. Und dann laut Olaf wieder zurück um 12.30 oder 12.45.

Wo bleibt also Lähnwitz in dieser Sache?
Und mal angenommen, sie wäre um 12.45 bereits auf dem Rückweg gewesen, dann müsste das Feuer mindestens 2 Stunden lang gebrannt haben, wenn es um 14.57Uhr noch abgelichtet wurde.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:43:39 Wenn man Gas gibt, schafft man die Strecke vielleicht in 12 Minuten oder noch weniger. Dies werden die Ermittler berücksichtigt haben und deshalb als frühesten Tatbeginn 11:00 Uhr angegeben haben.
Nachfrage:
Ein Fahrt in (unter) 20min. schafft man, wenn man durch Klein Upahl in Richtung Tümpel fährt. Eine Anfahrt über den südlich gelegen Wald würde, egal ob von Westen oder Osten angefahren min. 25-30min. in Anspruch nehmen.
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von SonntagsGast »

Wie begründet man eigentlich, dass der Leichnam des Jungen in Klein Upahl angezündet wurde, wenn sich keine Zeugen finden, die das Verbringen an den Fundort beobachtet haben und auch sonst nichts eindeutig dafür spricht, dass ausgerechnet dort ein Verbrechen stattgefunden hat. Wer auch immer den Brand gefilmt hat, ist von einer Brandrodung ausgegangen. So erklärt es der Reporter J. Sch. Die Person hat sich nicht vergewissert, was genau auf dem Feld gebrannt hat. Wurde dahingehend etwas veröffentlicht, was felsenfest den Tatablauf in Stein meißelt? Z.B. auffällige Menschen, die sich auf dem Acker aufgehalten haben. Diese Anwesenheit nachweislich festgehalten mit Aufnahmen durch Wildtierkameras, eine Handyortung einer oder mehrerer Personen in unmittelbarer Nähe, gefundene Fuß-, Reifen- oder Blutspuren, die Hinweise dazu liefern, dass die Tat rund um den Tümpel passiert ist.
Das Endresultat scheint festzustehen, nur wie man an dieses Ergebnis gelangt ist, darüber schweigen sich alle Parteien aus.
Ist das ein Fakt für die Polizei, dass ein Kind genau dort tagelang gelegen hat und woraus nimmt man diese Zuversicht? Hoffentlich haben die Ermittler noch andere Abläufe auf dem Zettel, alternative Orte, wo fehlende Beweise zu sichern und wo Zeugen zu befragen wären.
Man wird das Gefühl nicht los, dass ein spartanisches Grundgerüst auf die Beine gestellt wurde und die Medien (respektive J. Sch.) schickt man insgeheim los, um genau diese Lücken mit Storytelling zu füllen.
Gast47

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast47 »

Nighthunter hat geschrieben: Montag, 15. Dezember 2025, 08:14:19 Habeta hat die Akte noch nicht... um es ganz kurz zu machen Jens S. Hat deutlich mehr Informationen, veröffentlicht diese aber nicht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden übrigens in Abstimmung mit der StA. Sein Team ist ständig vor Ort und extrem gut vernetzt. R.F. ist sehr engagiert, aber kennt keine Ermittlungsdetails. Die Strategie der StA. Ist nur schwer nachvollziehbar. Es werden wieder, so wie auch bei Gina H. , Leute als Zeugen geführt, die deutlich näher an der Tat waren, als durch Medienberichte bekannt ist. Olaf L. Ist absolut glaubhaft. Er hat mit Auzubildenden und Kollegen in der Nähe Steine gesammelt und ja maschinell aber die schlepper bzw. Traktoren müssen noch gefahren werden. Die Spurenlage ist deutlich ergibiger als H. Nowak öffentlich bekannt gibt. Ich empfehle, schaltet mal einen Gang runter und addiert nur die Fakten ...
... der alte Jägerspruch der Wald sieht und hört alles trifft hier vollkommen zu!
... kleiner Denkanstoß... ein Jäger weiß, wie man immobilisiert, ohne dass Geräusche entstehen. Des Rätsels Lösung liegt in Rum Kogel...

Das ist der erste und letzte Beitrag von mir ... es ist unglaublich ...
"Ein Jäger weiss, wie man immobilisiert, ohne dass Geräusche entstehen. Des Rätsels Lösung liegt in Rum Kogel."

@Nighthunter postet hier leider nicht mehr. Nochmal zum Thema Jäger. Am 11.10. Fand ja der Grüne Abend des Hegerings Lohmen im Forsthaus Lähnwitz statt. Vorbereitungen gab es sicherlich am Tag davor 10.10. Tag des Verschwiendens von Fabian. Von Lähnwitz kann man durch den Wald an besagtem Tümpel vorbei nach Klein Uphal fahren. Am 06.11. Wurde auch ein Wohnhaus in Rum Kogel von den EB durchsucht. Laut unserem Ortskundigen @weaselW handelte es sich bei dem durchsuchten Haus um das eines Jägers mit Familie und Deutsch Drahthaar Hund. Es kursiert das Gerücht die TV und eben dieser Jäger hätten eine Affaire. War er der erste Zeuge, der von der TV zum Tümpel geführt wurde ? Oder könnte dieser Jäger noch anderweitig involviert sein?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 16:43:39 Wenn man Gas gibt, schafft man die Strecke vielleicht in 12 Minuten oder noch weniger. Dies werden die Ermittler berücksichtigt haben und deshalb als frühesten Tatbeginn 11:00 Uhr angegeben haben.
Das schafft man nicht.
Gas geben wäre außerdem zu riskant gewesen.

1. Wie ich schon Mal erwähnte, gibt es einen einzigen Blitzer in Güstrow. Dieser steht ausgerechnet in der Schweriner Straße. Genau genommen ist es eine Blitzsäule. Und an dieser Blitzersäule kommt man zwingend vorbei, wenn man Richtung Bülow fährt. Bülow wird im Zeugenaufruf erwähnt.

2. Man könnte eher auffallen, wenn man zu schnell unterwegs ist. Gerade die B104 hat ein hohes Verkehrsaufkommen.

3. Wir sind ein Blitzer-Bundesland. An der B104 steht gerne mal ein mobiles Gerät, vor allem in der 70er Zone dort. Aber auch die Umgehungsstraße und auch die Landesstraße könnten dafür in Frage kommen.

Im Zeugenaufruf der Polizei vom 20.11.25 wird die erste Zeit mit 10.30 Uhr in der Schweriner Straße angegeben.
Hinzu kommt die Abfahrtszeit des Regionalbusses Parumer Weg.
Abfahrt: 10.45 Uhr
Halt Schweriner Straße: 10.49 Uhr
Ankunft Bahnhof: 10.58 Uhr

10.50 Uhr wird in Aktenzeichen Xy als Verlassen des Hauses bzw. Abholzeit genannt.
11.00 bis 15.00 Uhr wird als Zeitfenster für die Handlungen angegeben.

Deswegen geht Jane bestimmt von einem frühstmöglichen Todeszeitpunkt von 11 Uhr aus und daher die 10 Minuten oder?
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 17:29:19 Nachfrage:
Ein Fahrt in (unter) 20min. schafft man, wenn man durch Klein Upahl in Richtung Tümpel fährt. Eine Anfahrt über den südlich gelegen Wald würde, egal ob von Westen oder Osten angefahren min. 25-30min. in Anspruch nehmen.
Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 17:23:12 Aber nur, wenn man nicht den Waldweg nimmt für die Hinfahrt... Das bedeutet, sie müsste auf direkten Weg zum Tümpel gefahren sein ubd zwar durch Klein Uphal durch. Und dann laut Olaf wieder zurück um 12.30 oder 12.45.
Es ist anzunehmen, dass die Ermittler die schnellstmögliche Fahrtzeit von Güstrow zum Tümpel zugrunde gelegt haben, also den direkten Weg mit einem absoluten Minimum von zehn Minuten, und daraus einen frühstmöglichen Tatbeginn um 11:00 Uhr abgeleitet haben.

Ohne Zeugensichtungen, GPS-Auswertungen oder ein Geständnis können sie aber gar nicht wissen, welchen Weg die Beschuldigte nun tatsächlich genommen hat und wann sie den Tatort erreichte. Die Annahme, sie könnte auf dem Hinweg durch das Waldgebiet gefahren sein, bleibt deshalb nur eine Vermutung unsererseits. Begründet wird sie durch eine fehlende Sichtung in Klein Upahl sowie die mögliche Suche nach einem geeigneten Tat- bzw. Ablageort im Wald.
Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 17:23:12 Und mal angenommen, sie wäre um 12.45 bereits auf dem Rückweg gewesen, dann müsste das Feuer mindestens 2 Stunden lang gebrannt haben, wenn es um 14.57Uhr noch abgelichtet wurde.
Dies wäre die eine Möglichkeit. Die andere wäre, dass sie später zurückgekehrt ist, um den Leichnam anzuzünden. Die Fahrt durch Klein Upahl könnte der Beschaffung eines Brandbeschleunigers gedient haben. Ob ihr PickUp oder sie selbst dabei von weiteren Personen gesehen wurde, ist öffentlich nicht bekannt. Entsprechende Zeugenaufrufe sind erfolgt.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von weaselW »

Aus der PM vom 20.11.25:

https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pre ... mitteilung

Besonders relevant sind für die Ermittler folgende Bereiche und Uhrzeiten:

- Güstrow, Schweriner Straße, zwischen 10:30 Uhr - 11:00 Uhr
- Bülow, Gutow, Klein Upahl, Zehna, Lohmen, zwischen
10:00 Uhr - 11:15 Uhr
- Klein Upahl/Lähnwitz/Großupahler See, zwischen
11:15 Uhr -15:00 Uhr

Ebenso bitten die Ermittler Fahrgäste, die am Freitag, 10.10.2025, mit dem Regionalbus 203 aus Richtung Güstrow/ Parumer Weg
(Abfahrtszeit 10:45 Uhr) in Richtung ZOB (Ankunftszeit 10:58 Uhr) und Autofahrer, die über verbaute Außenkameras in ihren Fahrzeugen verfügen und an den angegebenen Orten und Zeiten unterwegs waren und den Pick-up gesehen bzw. aufgenommen haben könnten, sich ebenfalls
bei der Mordkommission zu melden.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

weaselW hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:35:17 Das schafft man nicht.
Gas geben wäre außerdem zu riskant gewesen.
Trifft das nur für die Fahrt mit Ginas PickUp zu oder auf grundsätzlich jedes Fahrzeug, unabhängig vom Typ?
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

weaselW hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:35:17 Das schafft man nicht.

3. Wir sind ein Blitzer-Bundesland. An der B104 steht gerne mal ein mobiles Gerät, vor allem in der 70er Zone dort. Aber auch die Umgehungsstraße und auch die Landesstraße könnten dafür in Frage kommen.
Ich vermute zudem, dass der Ranger aufgrund des Aufbaus, des Fahrwerks und der Bereifung nicht für eine vergleichsweise schnelle Landstraßenfahrt geeignet ist.

Vielleicht sind die jeweiligen Fahrzeiten aber auch nur in einer Gesamtbetrachtung der jeweiligen Fahrten und dazwischenliegenden Ereignisse von Relevanz.
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