MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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https://www.nordkurier.de/regional/meck ... er-4154631
Laut Medienberichten verfügt Ginas Verteidiger über eine erweiterte Akteneinsicht und im Gespräch mit unserem Reporter hat Ohm seine Einschätzung abgegeben, dass es eben mehr als einen braucht. J. Sch. wird auf dieses Zitat angesprochen, er hat mit Ohm das Interview seinerzeit geführt und kommt zum gleichen Schluss, dass Gina die Tat nicht alleine begangen haben kann.
Der Stadtpräsident von Güstrow habe das mit der Mittäterschaft weder aus dem Hut gezaubert, noch habe er sich davon irgendetwas erhofft.
Er selbst ist ja kein Ermittler.
Laut J. Sch. basiert Ohms Einschätzung auf etwas, das bereits in den Ermittlungsakten vermerkt wurde.
weaselW
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:54:59 Trifft das nur für die Fahrt mit Ginas PickUp zu oder auf grundsätzlich jedes Fahrzeug, unabhängig vom Typ?
Unabhängig vom Fahrzeugtyp. Zumindest für die normalen Strecken.
Der Waldweg ist mit PickUp grundsätzlich besser zu befahren, ja. Der Tümpelweg auch, lässt aber keine Raserei zu.
Der Waldweg ist definitiv die bessere Variante zum Befahren. Vorausgesetzt man weiß dies vorher. Ansonsten wird jeder von der schlechten Beschaffenheit des Landweges am Tümpel überrascht sein, wenn man diesen das erste Mal befährt.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:59:32 https://www.nordkurier.de/regional/meck ... er-4154631
Laut Medienberichten verfügt Ginas Verteidiger über eine erweiterte Akteneinsicht und im Gespräch mit unserem Reporter hat Ohm seine Einschätzung abgegeben, dass es eben mehr als einen braucht. J. Sch. wird auf dieses Zitat angesprochen, er hat mit Ohm das Interview seinerzeit geführt und kommt zum gleichen Schluss, dass Gina die Tat nicht alleine begangen haben kann.
Der Stadtpräsident von Güstrow habe das mit der Mittäterschaft weder aus dem Hut gezaubert, noch habe er sich davon irgendetwas erhofft.
Er selbst ist ja kein Ermittler.
Laut J. Sch. basiert Ohms Einschätzung auf etwas, das bereits in den Ermittlungsakten vermerkt wurde.
Welche Gründe gibt es deiner Meinung nach dafür, dass diese weitere tatverdächtige Person bisher nicht inhaftiert wurde? Die Ermittler müssten doch mindestens von Verdunklungsgefahr ausgehen. Ist diese Person überhaupt bekannt, oder handelt es sich um einen Verdacht gegen unbekannt?
weaselW hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 19:06:44 Unabhängig vom Fahrzeugtyp. Zumindest für die normalen Strecken.
Der Waldweg ist mit PickUp grundsätzlich besser zu befahren, ja. Der Tümpelweg auch, lässt aber keine Raserei zu.
Der Waldweg ist definitiv die bessere Variante zum Befahren. Vorausgesetzt man weiß dies vorher. Ansonsten wird jeder von der schlechten Beschaffenheit des Landweges am Tümpel überrascht sein, wenn man diesen das erste Mal befährt.
Herzlichen Dank für deine Rückmeldung.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:59:24
Vielleicht sind die jeweiligen Fahrzeiten aber auch nur in einer Gesamtbetrachtung der jeweiligen Fahrten und dazwischenliegenden Ereignisse von Relevanz.
Ich denke auch, dass 11 Uhr quasi die Abfahrtszeit ist bzw. eine tatsächlich erfasste Zeit in der Schweriner Straße.
11.15 Uhr wird als frühstmögliche Zeit für Klein Upahl erwähnt. Damit kann genauso gut der Kreuzungsbereich L11 Klein Upahl (aus Ganschow, Hägerfelde, Lohmen kommend) gemeint sein. Und dann haut‘s auch mit 15 Min Fahrzeit bis zu dieser Kreuzung hin.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

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Beiträge, die darauf abzielen, Klarnamen, Adressen oder den Arbeitgeber von Zeugen in Erfahrung zu bringen, sind untersagt. Solche Beiträge werden künftig vollständig und unkommentiert gelöscht und können zusätzlich mit einer Sperre geahndet werden.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 15:43:39…..
Der Oberstaatsanwalt hält Details zum Fall zurück, mit der Begründung, dass sie unter Täterwissen fallen.
Allerdings hat Gina H. über ihren Anwalt Akteneinsicht und ist im Bilde darüber, was ermittelt wurde.
Dennoch hält A. Nowack daran fest, nichts an die Öffentlichkeit zu geben. Obschon es kein Täterwissen mehr geben kann, weil die alleinige Täterin ja in U-Haft und an der Quelle sitzt.

Daraus lässt sich schließen, dass weitere Mittäter mithören könnten und über die Presse an Täterwissen gelangen würden, sollte Nowack Tatdetails preisgeben.
Bis zur Anklageerhebung ist also zum Schutz der Ermittlungen der Deckel drauf, und vermutlich
steht mindestens eine weitere Festnahme in naher Zukunft an. …..
Diese Behauptungen über den Umgang mit “Täterwissen” ist eine Spekulation ohne sachliche Grundlage.
“ ….. Über Geständnisse hinaus kann die Beweislage im Sinne der Anklage durch gewichtige objektive Spuren und mit Täterwissen durchsetzte selbst belastende Angaben sowie durch die Angaben weiterer Zeugen bestärkt werden. Was bereits durch Medienveröffentlichung bekannt ist, gilt allerdings nicht als Täterwissen. Deshalb halten sich die Ermittlungsbehörden mit der Veröffentlichung von Informationen zurück, weil sie damit Täterwissen preisgeben, das durch die Veröffentlichung keine Beweiskraft mehr besitzt. ….”
https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4terwissen

“BGH, Urteil vom 23.08.2007 - 4 StR 180/07
https://openjur.de/u/77165.html

“ ….. Revisionen der Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch der Angeklagten
…..
Im Hinblick auf das eigentliche Tatgeschehen sei Enrico H. nur "Zeuge vom Hörensagen" und ein Großteil der von ihm weitergegebenen Informationen stelle kein Täterwissen dar, sondern sei der interessierten Öffentlichkeit durch Zeitungsberichte bereits bekannt gewesen. So sei etwa das von ihm bekundete Detail ….
……
2. Diese Beweiswürdigung begegnet durchgreifenden rechtlichen Bedenken. Sie ist lückenhaft und stellt insgesamt überspannte Anforderungen a die für eine Verurteilung erforderliche Überzeugungsbildung (vgl. BGHR § 261 Beweiswürdigung 5, 16).
…..
b) In der erforderlichen Gesamtschau hätte sich das Landgericht insbesondere damit befassen müssen, dass
…..
…. insoweit die Bekundungen des Denis H. seinem Bruder gegenüber nachvollziehbar und schlüssig sind, zumal sie Details enthalten, die - soweit ersichtlich - den Medien nicht entnommen worden sein konnten, wie z.B. die Dauer des Aufenthalts im Tatobjekt …….”
SonntagsGast

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Gast47 hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:27:21 "Ein Jäger weiss, wie man immobilisiert, ohne dass Geräusche entstehen. Des Rätsels Lösung liegt in Rum Kogel."

@Nighthunter postet hier leider nicht mehr.
https://www.hessenschau.de/panorama/seh ... ungspfeile.

Wenn damit der Einsatz eines Narkosegewehrs gemeint war, würde das erklären, weshalb eine tox. Untersuchung angeordnet wurde. Ist das der Fall, kann das verwendete Mittel natürlich Rückschlüsse auf unseren "Affären Jäger" zulassen oder allgm. auf die Zunft der Grünröcke. Die Vorstellung, einen kleinen Menschen auf die Art bewegungsunfähig zu machen, deutet auf eine Kaltblütigkeit hin sowie auf Planung, aber vor allem auf Pathologie. Der Tatort wäre aus meiner Sicht mitten im Wald, im Nirgendwo und weit weg von allem. Vorstellbar wäre Groß Breesen, wo Fabians Spur im Wald abbrach.
An die Ortskundigen: wärs möglich, von dort aus durch den Wald direkt nach Klein Upahl zu fahren?
Bmp1981

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Nikas hat geschrieben: Samstag, 10. Januar 2026, 13:09:02 Ich könnte mir als alternatives Szenario zu Gs Täterschaft nach wie vor vorstellen, dass G Fabian zum Täter gebracht hat und dass sie zu dem Zeitpunkt nicht wusste, dass es in einem Mord enden wird.
Dieser Täter müsste dann G mit irgrndwas in der Hand gehsbt haben, dass sie dieser Forderung nachgegsngen ist.
Und der Grund dass sie diesen Namen nicht gegenüber den EB verlauten lässt, liegt darin, dass sie womöglich Angst vor Beihilfe hat, Angst um ihre Familie, und so einfach hofft, aus Mangel an Beweisen entlassen bzw später freigesprochen zu werden.

Ist nur eine Theorie, aber ich halte sie nicht für ganz unmöglich
Wer sollte denn einen Grund/ein Motiv für einen Mord an F haben? Warum wird G als Lockvogel benötigt (unnötiges Risiko)? Warum sollte sie den wahren Täter decken, insbesondere vor dem Hintergrund, dass sie selbst ein Kind hat?
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 18:54:59 Trifft das nur für die Fahrt mit Ginas PickUp zu oder auf grundsätzlich jedes Fahrzeug, unabhängig vom Typ?
Also ich hab es mehrmals berechnet... natürlich nur aus der Ferne. Aber man kommt in der Regel (und wir sprechen hier von einem Freitag Vormittag /Mittag wo es durchaus Verkehr gibt) in 10 Minuten maximal nach Ganschow, noch nicht mal nach Klein Upahl, geschweige denn zum Tümpel.

Man fährt ja auch nicht einfach durch um diese Uhrzeit. Es gibt Abzweigungen, man muss anhalten, Busse, andere Autofahrer, LKWs, möglicherweise Ampeln. Das dürfte in 10 Minuten mit einem normalen Fahrzeug kaum zu schaffen sein.

Wie es vor Ort tatsächlich aussieht kann ich nicht sagen, aber kein Versuch die 10 Minuten mit dem Tümpel nachzuvollziehen hat eine Lösung ergeben.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

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SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 20:16:17 https://www.hessenschau.de/panorama/seh ... ungspfeile.

Wenn damit der Einsatz eines Narkosegewehrs gemeint war, würde das erklären, weshalb eine tox. Untersuchung angeordnet wurde. Ist das der Fall, kann das verwendete Mittel natürlich Rückschlüsse auf unseren "Affären Jäger" zulassen oder allgm. auf die Zunft der Grünröcke. Die Vorstellung, einen kleinen Menschen auf die Art bewegungsunfähig zu machen, deutet auf eine Kaltblütigkeit hin sowie auf Planung, aber vor allem auf Pathologie. Der Tatort wäre aus meiner Sicht mitten im Wald, im Nirgendwo und weit weg von allem. Vorstellbar wäre Groß Breesen, wo Fabians Spur im Wald abbrach.
An die Ortskundigen: wärs möglich, von dort aus durch den Wald direkt nach Klein Upahl zu fahren?
Du verdächtigst jetzt einen Tierarzt?

Die erforderlichen Voraussetzungen für den Umgang mit Teleinjektionsgeräte sind Dir vielleicht nicht bekannt.

Sachkunde:
Ablegen einer Prüfung nach § 7 Waffengesetz vor der zuständigen Bezirksregierung. Dabei muss explizit die Ablegung einer Prüfung für Teleinjektionsgeräte beantragt werden.

Bedürfnis:
- Betrieb eines landwirtschaftlichen Geheges zum Zweck der Fleischproduktion
- Tierarzt

Das Betäuben warmblütiger Tiere ist nach §5 Abs.1 Tierschutzgesetz den Tierärzten vorbehalten.
Bmp1981

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bmp1981 »

Djuke hat geschrieben: Samstag, 10. Januar 2026, 23:45:50 sehe ich bei GH aber ehrlich gesagt auch nicht.
Gerade am letzten Wochentag vor einem „besonderen“ Wochenende (Jährung Todestag des Papas). Den eigene Sohn versorgen, zur Schule bringen?, die Tiere versorgen… um dann schnell einen Mord „zu erledigen“, weil man weiß, dass das Opfer nur heute zufällig allein ist, um dann in den Mittags-/ frühen Nachmittagsstunden den Sohn in Empfang zu nehmen, diesen zu versorgen und am Nachmittag mit ihm, den Großeltern und den Tieren zu verbringen, bevor man ggf. den 1. Todestag des geliebten Papas betrauert?
Naja, weil sie so einen Mord auch nicht perfekt planen und durchführen kann, sitzt sie jetzt womöglich in U-Haft. Möglicherweise hat die Großmutter den Enkel mit Essen versorgt; wäre jetzt nicht ungewöhnlich.

Es könnte außerdem sein, dass der Mord gar nicht geplant war, sondern eine Situation aus dem Ruder lief. Könnte doch theoretisch sein, dass die TV F nur überreden wollte, ein gutes Wort für sie beim Vater einzulegen, und als F nicht mitspielen wollte, die Situation eskalierte. Außerdem könnte auch "nur" eine Entführung geplant gewesen sein.

Ich glaube auch nicht, dass sie wusste, dass F an diesem Tag nicht in der Schule ist.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 12:52:48 Der Reporter vor Ort antwortet auf eine Frage im Stream, ob G. allein gehandelt hat und bestätigt sowie verteidigt die Einschätzung von Ohm. Er habe sich das nicht ausgedacht, der Anwalt nimmt daher Bezug auf Dinge, die schon in der Ermittlungsakte stehen und ermittelt wurden, so der Reporter Jens Sch. "Zumindest eine andere Person" sei noch involviert.

https://www.youtube.com/live/L0oIZZEooR ... T9JxtYDZn1
(2:31:28 bis 2:32:28)

Wann wird diese andere Person festgenommen?
... und warum berichtet J.S. in dem oben verlinkten Stream (ab min 2:37) davon, dass Gina Angst vor Wildkameras hatte ohne aber weiteren Kontext diesbezüglich zu liefern bzw. das dort weiter auszuführen ? (..das auch der Kanalbetreiber von WTH an dieser Stelle wieder einmal "Scheuklappentechnisch" unterwegs ist und keinerlei Nachfrage stellt, offenbart mMn. -wie so oft in seinen Streams- sehr deutlich auch die absolute Befangenheit und fehlende Objektivität in diesem Fall und sei deshalb hier auch nur am Rande erwähnt. Aber er ist ja nun mal auch kein ausgebildeter Journalist wie J.S, sondern lediglich ein random YT Content-Creator, der sein Geld eben mit Streamen verdient oder verdienen möchte)

Ich mein, wenn das ein Nachbar (oder wer auch immer!) J.S. gegenüber so gesagt bzw. behauptet hat, dann sollte das -und gerade bei einer solch belastenden Aussage!-, einen objektiv und investigativ agierenden Journalisten, doch direkt und ganz automatisch mal zu weiteren Nachfragen diesbezüglich animieren ? Ja geradezu nötigen! Aber nein, nichts, nada.. absolute Fehlanzeige!

Ich kann es schon gar nicht mehr beziffern, an wie vielen Stellen ich in seiner Berichterstattung über diesen Fall -egal ob Print oder TV/i-Net- ich mich schon geärgert und mich ungläubig und gleichermaßen irritiert gefragt habe, warum J.S., die sich -auch aufgrund der Aussagen seiner Interviewpartner!- aufdrängenden und wichtigen Fragen in seinen Interviews NICHT und eigentlich geradezu verlässlich NIE stellt ???

Woher bzw. von Wem stammt diese Aussage bzw. belastende Behauptung überhaupt (..und Ursprünglich!) ?

Wieder einmal von einem Nachbarn mit "unfehlbarem" Wissen über Gina H.? Und falls ja, von welchem denn ?

Von dem gleichen Nachbarn/Dorfbewohner, der auch schon die Fake-Story mit dem verbrannten Pferdekadaver in Ginas Garten gestreut hat ?
Oder dem Nachbarn/Dorfbewohner, der behauptet das Gina an besagtem WE im Dorf -Reimershagen- nicht gesehen wurde ?
Oder war es der Nachbar/Dorfbewohner, der meinte „Jeder kann an fünf Fingern abzählen, was passiert ist“ ?
Oder war es der Nachbar/Dorfbewohner der sich wunderte, dass die Durchsuchungen und die Festnahme erst Wochen nach dem Leichenfund am 14. Oktober, erfolgte und meinte „Das hätte schon eher passieren können, müssen“ und der Reporter des Magazin Focus daran anknüpfend weiter schrieb --> Denn die dunkle Vorgeschichte zu der Tat ist in Reimershagen längst bekannt.
usw.

Ja was genau von der "dunklen Vorgeschichte zu der Tat" ist denn da in Reimershagen bitte schon "längst bekannt" ? Nach dieser so vollmundig verkündeten Information, sucht der objektive Leser -im vom Author N.G.- verfassten Artikel leider vergebens..

https://www.focus.de/panorama/welt/mord ... f8970.html

Ein Dorf, zwei Straßen: Der winzige Ort Reimershagen in Mecklenburg-Vorpommern.. in dem scheinbar fast jeder Nachbar/Dorfbewohner schon alles ganz genau zu Wissen meint und auch vor dem verbreiten von Fake-News nicht zurückschreckt. Dies Gepaart mit einer ganzen Reporter-Schar, die unvoreingenommenen und objektiv aufklärenden Journalismus, sowie die gebotene Sorgfaltspflicht inkl. Seriosität, in ihren Berichterstattungen mMn. in Gänze vermissen lassen. ( = Qualitätsjournalismus at it`s best .. Ironie OFF)

Aber zurück zu J.S. und Ginas Angst vor Wildkameras und Aktenzeichen XY..

Warum werden solche belastende Informationen und Details, von J.S. lediglich beiläufig erwähnt und dann sozusagen nur kurz "abgefrühstückt" ?

Ich mein, warum sollte Gina das -vor allem als mutmaßliche Täterin!- anderen gegenüber überhaupt mitteilen oder das ansprechen, dass sie Angst vor Wildkameras und Aktenzeichen XY hätte ? Und was soll da nun eigentlich der genaue Kontext/Hintergrund sein ? Etwa ein random Nachbarschafts.-Gespräch in dem es über die grausame Ermordung ihres Ziehsohns Fabian ging ? Warum wird der genaue Kontext und Hintergrund dieser Aussagen von J.S. also im Stream nicht einhergehend dargelegt, wenn er doch auch schon beiläufig Ginas Angst vor Wildkameras im Stream erwähnt und unterstellt ?
( ..oder ist das auch so eine Sache von "erzählt nur die Halbe Wahrheit", wie es Matthias R. in einem FB-Beitrag z.B. auch R.F. unterstellt hat ? )

Also das einzigste was ich mir da jetzt plausibel nachvollziehbar und schlüssig vorstellen könnte, wäre, dass Gina diese "Angst" oder Befürchtung vor Wildkameras (..und Aktenzeichen XY), gegenüber einem der Beiden -wahrscheinlich ihrem Nachbarn / oder auch beiden- Tümpel-Zeugen geäußert hat. Und da wäre es für mich tatsächlich nachvollziehbar, dass sie das in ihrer Situation tat. Und würde in einem Alternativ-Szenario -welches sich für mich bisher tatsächlich als viel wahrscheinlicher ergibt-, dann auch überhaupt kein belastendes Indiz für Ginas etwaige Schuld darstellen und darüber hinaus auch zu Überlegungen betreffend -entlastend zu bewertenden!- Tümpel-Besuchen am Vorabend des offiziellen Leichenfunds, sehr gut passen!

Aber warum wird ein aufklärender Gesamtkontext von J.S. nicht gleich mit benannt, sondern von ihm verschwiegen ? Ist es die eigene -dann sehr gut sichtbar gewordene- Befangenheit, Unprofessionalität, Überforderung oder einfach nur die "Geilheit" auf DIE exklusive "Mami-Monster-Story" und den damit evtl. mit eingeplanten "Ruhm" und/oder Anerkennung ?

Mein starker Eindruck ist jedenfalls, dass es an der fehlenden Distanz und dem damit einhergehendem Verlust der eigenen Objektivität zusammenhängen könnte, was sich dann auch auf (s)eine "eingefärbte" und somit voreingenommene Berichterstattung ausgewirkt hat.. Oder er ist doch einfach nur einer dieser vielen unprofessionellen "Gehaltscheck-Journalisten" ohne jeglichen Biss und Berufung.. Ich persönlich tendiere jedenfalls stark zu ersterem aber was soll das schon heißen ...

Frage:
Gibt es irgendwelche Artikel/Berichte, welche die Herkunft und den expliziten Hintergrund der Behauptungen explizit aufklären können? Oder sogar davon berichten, dass Gina das gegenüber Tümpel-Zeugen geäußert haben soll ? Wäre mir dann jedenfalls wohl irgendwie entgangen und würde mich deshalb natürlich freuen, wenn da jemand grad was belegbares zur Erhellung dieses Sachverhalts parat hätte. Danke. (Ansonsten recherchiere dahingehend aber auch noch mal selbst..)

Wobei das natürlich immer noch nicht abschließend erklären würde, warum J.S. da im Stream "nur die Halbe Wahrheit" erzählt und sich damit über die Sorgfaltspflicht eines Journalisten hinwegsetzt..

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was den oben von mir zitierten Beitrag von @SonntagsGast anbelangt..

Möchte ich diesbezüglich nur noch kurz anmerken, dass auch ich RA-Ohm Aussagen dahingehend, damals schon so verstanden hatte, dass Aufgrund der Aktenlage davon auszugehen ist, dass Gina die ihr vorgeworfene Tat nicht alleine begangen haben kann.. und das lässt natürlich aufhorchen!

Ergo muss es in der Akte ja schließlich auch Dinge und Sachverhalte geben, die eine alleinige Tatbegehung seitens Gina, äußerst unwahrscheinlich werden lassen oder sogar gänzlich ausschließen!

Da darf man sicherlich sehr gespannt sein, wie die Ermittler und der Staatsanwalt, allein diesen äußerst schwerwiegenden Punkt, in einer etwaigen späteren Anklage gegen Gina dann -innerhalb eines sich abzeichnenden Indizienprozess- zu "umschiffen" oder zu erklären versuchen werden..
Vor allem, wenn sie letztlich dann keinen zweiten Täter bzw. Mittäter präsentieren können, der sich plausibel in ein gemeinschaftliches Motiv für die Tat, in sich schlüssig einbinden (oder wohlmöglich pressen?) lässt..

Und dann gibt es da ja auch noch all die anderen äußerst widersprüchlichen Dinge, Details und noch ungeklärten Gegebenheiten und Sachverhalte, für die es ja ebenfalls noch plausibler und bestenfalls beweisbare Antworten bedarf..

Da kann man eigentlich nur hoffen, dass man von behördlicher Seite her, dann auch die "Eier in der Hose hat" um gegebenenfalls Ermittlungstechnisch auch noch mal komplett umschwenken zu können, sofern sich herausstellen sollte das sich das Puzzle mit einer TV-Gina nicht plausibel und in sich schlüssig zusammensetzen lässt und sich zusätzlich abzeichnet, dass man mit einer "Was nicht passt wird passend gemacht" Strategie, vorhersehbar scheitern wird...

Also im Moment dürfte mMn. eine etwaige Anklageschrift jedenfalls auf äußerst wackligen Beinen stehen und sofern man nicht -so wie im Eiskeller-Mordfall geschehen- absolut unseriös agieren und damit dann auch nicht so krachend und absolut Image schädigend scheitern möchte, dann sollte man mMn. lieber noch mal ganz genau und sehr intensiv auch über den "Gina-Tellerrand" hinausschauen. Und dementsprechend auch anderen möglichen und plausible infrage kommenden Alternativ-Szenarien, parallel weiter nachgehen und sollte selbige keinesfalls aus den Augen verlieren...!

Hoffe das passiert im Hintergrund auch noch fleißig parallel und wird nicht vernachlässigt! Also ganz unabhängig einer schon in U-Haft sitzenden TV Gina und den daraus logischerweise resultierendem erhöhtem Belastungseifer, in ihre Richtung..

Ansonsten droht im Worst-Case , ein weiterer ungelöster Cold-Case.. da die Zeit ja bekanntlich eher dem Täter zum Vorteil verstreicht!

Frage:
Weiß man eigentlich ob die Ermittlungsgruppe im Fabian-Fall mittlerweile etwas "eingedampft" bzw. Personentechnisch reduziert wurde ? Und wenn ja , evtl. auch in welchem Umfang ?
Labertasche

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Labertasche »

Ein Unfall würde vieles erklären, auch wieso es so seltsam passiert ist. Stellt euch mal 3 Männer vor, einer hat ihn versehentlich erwischt. Dann geben diese seltsamen zeitlichen Abfolgen und Aussagen viel mehr Sinn und wären sehr leicht zu erklären. G. wäre dann sozusagen mehr oder weniger zufällig das Bauernopfer. Spekulatius.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Labertasche hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 21:01:07 Ein Unfall würde vieles erklären, auch wieso es so seltsam passiert ist. Stellt euch mal 3 Männer vor, einer hat ihn versehentlich erwischt.
Fabian ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.
Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln.

Er könnte mehrere Messerstiche erlitten haben, was u.a. gegen einen Unfall spricht. Ein Unfalltod durch eine Stichverletzung ist ohnehin äußerst unwahrscheinlich.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-100.html
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... ll-4019369
Bmp1981

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Bmp1981 »

JS ist als Journalist aber auch an die Absprachen mit seinen Interviewpartnern gebunden. Soweit ich mich erinnere hat er erzählt, dass der Tümpel-Zeuge ihm erzählt hat, wie G ihn dazu gebracht hat, mit ihr zum Tümpel zu fahren, er aber nicht wollte, dass das öffentlich gemacht wird. Den Ermittlungsbehörden gegenüber wird der Zeuge diesbezüglich Rede und Antwort gestanden sein, für uns wäre es zwar interessant, aber ein Anrecht darauf haben wir nicht. Und als Journalist ist JS natürlich nicht verpflichtet, alles, was er erfährt, zu veröffentlichen. Wenn er etwas "im Vertrauen" erfährt, was nicht zur Veröffentlichung freigegeben wird, darf er das, wenn er seriös ist, gar nicht öffentlich machen, es sei denn, er findet eine weitere Quelle hierfür.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Labertasche hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 21:01:07 Ein Unfall würde vieles erklären, auch wieso es so seltsam passiert ist. Stellt euch mal 3 Männer vor, einer hat ihn versehentlich erwischt. Dann geben diese seltsamen zeitlichen Abfolgen und Aussagen viel mehr Sinn und wären sehr leicht zu erklären. G. wäre dann sozusagen mehr oder weniger zufällig das Bauernopfer. Spekulatius.
Welche Rolle soll die TV in dieser Konstellation gespielt haben?

Ich halte ein Zuführen des Opfers durch die TV ehrlich gesagt für unwahrscheinlich. Ein wie auch immer geartetes Unfallkonstrukt unter Beteiligung weiterer Täter halte ich für ausgeschlossen, dafür sehe ich keine Hinweise.
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane Doe »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 21:19:07 Fabian ist Opfer eines Gewaltverbrechens geworden.
Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Messer handeln.

Er könnte mehrere Messerstiche erlitten haben, was u.a. gegen einen Unfall spricht. Ein Unfalltod durch eine Stichverletzung ist ohnehin äußerst unwahrscheinlich.

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... n-100.html
https://www.nordkurier.de/regional/gues ... ll-4019369
Dass es ein Messer sei ist nicht gesichert. Im Gegenteil. Alles was wir wissen sind "Stichverletzungen" laut JS. Auch bei dem Begriff "Waffe" verhält er sich zurückhaltend.

Es könnte alles mögliche sein.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

@JohnDoe

Ich könnte der Aussage zur „Angst vor Wildkameras“ mehrere Bedeutungen zuordnen.

Die unterschwellige Angst, dass die Tat oder passende Bewegungen dazu aufgezeichnet wurden, würde Ihr als TV zugeordnet werden können.

Die Sorge, dass eine Wildkamera die Tümpelbesuche dokumentierte, ohne das sie Tatbezug hat aber dadurch in den Fokus der EB rückt, könnte eine andere Version sein.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 22:07:08 Dass es ein Messer sei ist nicht gesichert. Im Gegenteil. Alles was wir wissen sind "Stichverletzungen" laut JS. Auch bei dem Begriff "Waffe" verhält er sich zurückhaltend.

Es könnte alles mögliche sein.
Nein, der Journalist erwähnt es im “Live” und n-tv.

ntv.de, gut/dpa vom 23.10.2025, 17:56 Uhr
“Tatwaffe im Fokus der Suche
Polizei durchsucht im Fall Fabian Mülldeponie nahe Güstrow

… die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer …”

https://www.n-tv.de/panorama/Polizei-du ... 15546.html
Zuletzt geändert von Sronson am Sonntag, 11. Januar 2026, 22:36:23, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link korrigiert
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 22:07:08 Dass es ein Messer sei ist nicht gesichert. Im Gegenteil. Alles was wir wissen sind "Stichverletzungen" laut JS. Auch bei dem Begriff "Waffe" verhält er sich zurückhaltend.

Es könnte alles mögliche sein.
Die Absuche mittels Metalldetektor (Tümpel und Agrarhof) lässt schon die Vermutung zu, dass durch die EB eine metallische Hieb-/Stichwaffe vermutet wird, gleichwohl den EB bewusst sein wird, dass ein solcher Gegenstand auch ein „Küchenmesser aus Keramik“ sein könnte, dass entsprechende Suchgeräte verstummt zurück lässt.

Bei tödlichen Stichverletzungen ist ein Messer am naheliegensten, oder? Welche Gedanken zur möglichen Tatwaffen hast du?
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