MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

ÖFFENTLICHE DISKUSSION
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 22:07:08 Dass es ein Messer sei ist nicht gesichert. Im Gegenteil. Alles was wir wissen sind "Stichverletzungen" laut JS. Auch bei dem Begriff "Waffe" verhält er sich zurückhaltend.

Es könnte alles mögliche sein.
Mehrere Medien berichteten zeitnah über ein Messer als wahrscheinliches Tatwerkzeug. Ich sehe keinen Anlass, jede einzelne Medieninformation grundsätzlich infrage zu stellen, nur um ein alternatives Szenario skizzieren zu können.

Im Fall von Stichverletzungen ist ein Messer die naheliegendste und statistisch häufigste Tatwaffe [2; 3]. Damit ist es deutlich wahrscheinlicher als bspw. eine so exotische Waffe wie eine Armbrust, von der in den Medien nie die Rede war.

Stichwerkzeuge verursachen jeweils ganz charakteristische Verletzungsbilder, die Pathologen unterscheiden können. [3]

[1] https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/
[2] https://www.focus.de/panorama/24-stunde ... 0Bedrohung
[3] https://www.acepnow.com/article/emergen ... nglepage=1

(Hat sich mit dem Beitrag von @Djuke überschnitten.)
Jane Doe

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Jane Doe »

Nun, es geht nicht darum auf Zwang etwas zu konstruieren, natürlich kann es ein Messer sein, aber gefunden wurde keines und auch nie offiziell bestätigt, dass man eines sucht.



Mit den Metalldetektoren wurden insbesondere "Bezugsgegenstände" gesucht, und das könnten durchaus auch andere metallische Gegenständen sein.

Was die Medien betrifft... tendenziell wurde viel veröffentlicht und dann wieder zurückgenommen. Oft hat es sich Im Nachhinein dennoch als korrekt bestätigt, seh ich auch so. Manchmal aber auch nicht, beim verbrannten Pferd zum Beispiel.
Das Thema Messer war ja auch schon früh auf Social Media Thema, die Quellen dazu kennen wir nicht.

Ich würde auf dieser Basis nicht ausschließen, dass es sich um etwas ganz anderes handeln könnte.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Jane Doe hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 22:43:11…..
Mit den Metalldetektoren wurden insbesondere "Bezugsgegenstände" gesucht, und das könnten durchaus auch andere metallische Gegenständen sein.
……
Ich würde auf dieser Basis nicht ausschließen, dass es sich um etwas ganz anderes handeln könnte.
Der/die “Türschlüssel” sind ein Beispiel für “Bezugsgegenstände”.
Lababa

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Lababa »

Djuke hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 21:59:50 Welche Rolle soll die TV in dieser Konstellation gespielt haben?

Ich halte ein Zuführen des Opfers durch die TV ehrlich gesagt für unwahrscheinlich. Ein wie auch immer geartetes Unfallkonstrukt unter Beteiligung weiterer Täter halte ich für ausgeschlossen, dafür sehe ich keine Hinweise.

Sie hätte eben gar keine Rolle gespielt außer Finderin zu sein wegen eines Tipps von einem der drei Typen. Hypothetisch.
Sronson
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Lababa hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 23:39:33 Sie hätte eben gar keine Rolle gespielt außer Finderin zu sein wegen eines Tipps von einem der drei Typen. Hypothetisch.
Wer hat deiner Meinung nach am Tattag den orangefarbenen PickUp mit Bergmotiv vom Tümpel oder Wald kommend durch Klein Upahl gefahren?
JohnDoeyes

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von JohnDoeyes »

Hi John Foe, absolut. Was JS da gemacht hat und dass es so durchging und noch als Journalismus bezeichnet wurde ist echt unglaublich und einer von vielen Punkten die den Fall im Nachhinein unfassbar schwer zu ermitteln machen. Hier hat einfach jeder mal rumgepfutscht in laufende Ermittlungen und jeder gab seine Meinung ab digital an teils zehntausende Leute. Das ist derart wild im Nachhinein und ich frag mich wie es noch jemand verurteilt werden soll.
Djuke

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Djuke »

Lababa hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 23:39:33 Sie hätte eben gar keine Rolle gespielt außer Finderin zu sein wegen eines Tipps von einem der drei Typen. Hypothetisch.
Den Gedanken weitergedacht…

Warum sitzt die TV in Untersuchungshaft?
Bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die EB samt Gericht so mutig sind, sie in U-Haft zu belassen, wenn man ausschließlich von einer Auffindebeteiligung ausgehen könnte. Ihre eigenverursachten Widersprüche müssten sie schon arg reingerissen haben, wenn das alles war.

Wer kommt für die Verbringung des Opfers noch in Frage? Wer wusste von der Schulabwesenheit, hat Zugang zu Ihm und dem Tat-/Ablageort Klein Upahl?
Pickyup

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Pickyup »

Sronson hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 23:47:59 Wer hat deiner Meinung nach am Tattag den orangefarbenen PickUp mit Bergmotiv vom Tümpel oder Wald kommend durch Klein Upahl gefahren?

Ich bin erstens nicht sicher, ob der Pickup gesehen wurde (,, Dann dachten wir, jetzt muss mal Schluss sein mit dem Ganzen "...), zweitens könnte sie mit der Puppengeschichte hingelockt worden sein und war dann ratlos und drittens ist die Frage, wie viele leute hatten Zugang zum Pickup. Ich kann mir auch vorstellen, sie war es. Aber auf dieser Faktenlage jemanden verurteilen, der nicht wieder frei kommt? Glaub ich nicht dran.
weaselW
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von weaselW »

SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 20:16:17 https://www.hessenschau.de/panorama/seh ... ungspfeile.

Der Tatort wäre aus meiner Sicht mitten im Wald, im Nirgendwo und weit weg von allem. Vorstellbar wäre Groß Breesen, wo Fabians Spur im Wald abbrach.
An die Ortskundigen: wärs möglich, von dort aus durch den Wald direkt nach Klein Upahl zu fahren?

Nein, absolut unmöglich. Dazwischen muss zwingend die L17 passiert werden.
Um diese Fahrt mal zu erklären:
Erst kurz vor Lohmen gibt es einen Waldrandweg. (Und davor sogar noch einen). Da kommt man direkt auf Wohnhäuser zu und fährt an weiteren Häusern vorbei, um dann auf den nächsten Wald- und Landweg Richtung Gerdshagen zu gelangen. Hinterm Lohmer See führt ein Landweg zur L11. Dabei kommt man aber wieder an zwei Wohnhäusern vorbei. An der L11 angekommen, kurz links und dann rüber in den besagten Waldweg Richtung Tümpel.

Für mich fällt Groß Breesen raus, da dort „nur“ großflächig Suchmaßnahmen waren. Am Tag darauf ist da nichts wirkliches mehr passiert. Ein weiteres Großaufgebot mit abgesperrten Bereichen hätte man mitbekommen.
Warum allerdings die Hunde dort angeschlagen haben, fragt man sich dennoch.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Hab ich etwas verpasst oder warum haben hier so viele einen ähnlich klingenden Namen?
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 15:43:39 …..
Dennoch hält A. Nowack daran fest, nichts a die Öffentlichkeit zu geben. Obschon es kein Täterwissen mehr geben kann, weil die alleinige Täterin ja in U-Haft und an der Quelle sitzt.
…..
Deine Gedanken zur bisher ungeklärten “Immobilisierungs”-Bemerkung finde ich kreativ. Und die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, von Groß Breesen zum Tümpel über Waldwege zu gelangen, durchaus interessant.

Zum “Täterwissen” die einfache Ergänzung, dass jegliches in die Medien gelangte Täterwissen keinTäterwissen mehr ist und dadurch die Verwertbarkeit der Zeugenaussagen beeinträchtigt wird, bis hin zur Unbrauchbarkeit.
Das BGH Urteil ist ein Beispiel die Folge von Medienberichten über ehemaliges “Täterwissen”.
Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 19:53:12 ……
“BGH, Urteil vom 23.08.2007 - 4 StR 180/07
https://openjur.de/u/77165.html

“ ….. Revisionen der Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch der Angeklagten
…..
Im Hinblick auf das eigentliche Tatgeschehen sei Enrico H. nur "Zeuge vom Hörensagen" und ein Großteil der von ihm weitergegebenen Informationen stelle kein Täterwissen dar, sondern sei der interessierten Öffentlichkeit durch Zeitungsberichte bereits bekannt gewesen. So sei etwa das von ihm bekundete Detail ….”
Pickyup hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 23:52:17 ….Aber auf dieser Faktenlage jemanden verurteilen, der nicht wieder frei kommt? Glaub ich nicht dran.
Es gibt rechtskräftige Urteile auf Indizienbasis, bei denen nicht nur die Tatwaffe fehlt, mutmaßlich eine Armbrust, sondern auch die mutmaßliche Leiche bis heute nicht auffindbar ist:
Gastleser hat geschrieben: Montag, 05. Januar 2026, 16:11:25 …..
Als Referenz für Indizien und Spurenlage nehme ich den „MORDFALL KARSTEN MANCZAK (51), LIEBENBURG, 2021“

https://het-forum.de/viewtopic.php?t=1012
https://regionalheute.de/drei-jahre-dan ... 06004-P2v/
https://www.beobachter-online.de/polize ... tigen.html

Das Urteil ist rechtskräftig. Der BGH hat die Revision verworfen. https://www.bundesgerichtshof.de/Shared ... 23067.html
-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 12:28:33 Zeuge Olaf aus Reimershagen gibt Anfang Dezember während seines Interviews an (kurz vor Ginas Haftprüfung), seine Aussage schon viel früher bei der Polizei gemacht zu haben. In SM schreiben viele unter seinem Video, dass es genauso war und seine Beobachtungen eben jetzt erst das Licht der Welt erblicken.
Laut meinen Informationen hat sich der Zeuge Olaf L. jedenfalls zeitnah zu Ginas Haftprüfung der Polizei gegenüber offenbart..
(...unabhängig von der Ausstrahlung seines Interview!)
SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 12:28:33 Wer aber noch einmal die stundenlangen Streams durchgeht, trifft einen Jens Schwarck, der unseren Zeugen zeitlich ganz anders einordnet.
Schlussendlich wurde die Sichtung in Klein Upahl am 10.10. um die Mittagszeit Wochen später zu Protokoll gegeben. Ein Umstand, den Jens S. im Gespräch mit jenem "What the heck"-Streamer so wiedergibt, Zitat: "nach den neuen Befragungen vor Ort" habe sich ein ganz wichtiger Zeuge gemeldet
(Olaf L.)
Zitat: "nach den neuen Befragungen vor Ort"
Genau so, wie ich es auch schon vorher im Rahmen meiner Überlegungen zu Olaf L. auch vermutet hatte.
SonntagsGast hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 12:28:33 Er hat sich nach dem PKW-Aufruf Ende November zur Polizei begeben, weshalb man vermuten könnte, dass er evtl. aus Angst bis dahin geschwiegen hat.
Aus Angst wo vor ? Vor Gina, die ja eh schon in U-Haft saß ? Angst vor der Reimershagener Dorfgemeinschaft -die gefühlt- eh schon komplett, von Ginas Schuld überzeugt war (und ist), als bekannt wurde, dass ausgerechnet sie den toten Fabian dort in Klein Upahl an einem Tümpel gefunden hat ? usw.

Welche Angst sollte da -und vor was überhaupt?-, für Olaf L. vorgelegen haben um nicht sofort als ein wichtiger Zeuge -in einem grausamen und hinterhältigem Mordfall an einem unschuldigen 8-jährigen Kind- seine Wichtige Aussage zu machen !?

Mal ganz im Ernst in die Runde gefragt...

Der gute Mann wohnt mit Gina in einem kleinen und äußerst überschaubaren Dorf mit gerade einmal zwei Straßen. Dass auch Olaf L. Fabian -wenn auch nur vom sehen her- kannte, davon darf man mMn. wohl getrost ausgehen, wenn auch die Anwältin von Dorina davon spricht, dass Reimershagen Fabians zweites Zuhause war und er dort sehr oft auch mit anderen Kindern aus dem Ort spielte, oder ?

Also welche Angst könnte Olaf L. davon abgehalten haben, eine so wichtige Information so lange zurück und für sich zu behalten ? Vor allem, da ihm doch auch schon lange bekannt und bewusst war, wer den Fabian da in Klein Upahl -so grausam und feige ermordet und verbrannt- aufgefunden hatte und welche Person allein durch diesen Umstand sofort in Tat-Verdacht geriet ?

Da wird an einem Freitag.. am helllichten Tag in Klein Upahl.. in unmittelbarer Nähe zu einem Feld, auf dem Olaf L. selbst an diesen Tag mit anderen Steinesammlern gemeinsam Steine gesammelt hat ( und er selbst diese Örtlichkeit nur über die Mittagszeit herum, für einen gewissen Zeitraum zum Mittagessen abholen für sich und seine Kollegen, verlassen hat / evtl aber auch noch ein weiteres mal um die Utensilien wieder zurückzubringen ?), um die Mittagszeit herum, ein kleiner Junge von gerade einmal 8-Jahren brutal und grausam ermordet und sein Leichnam angezündet.. !

Und Olaf L. sieht just an genau diesem Tag, noch während der Einnahme des Mittagessen (wofür er wie schon erwähnt, den Acker und seine Kollegen, also diese Örtlichkeit vorübergehend verlassen hatte, um das Essen für sich und seine Kollegen mit dem Firmenwagen abzuholen) , dass Auto seiner Nachbarin Gina H, dort aus einem Feldweg kommen.. (und wundert sich noch, was die Gina jetzt hier in Klein Upahl macht), welcher ganz zufällig auch der Weg ist, der zum Tümpel führt, an dem, nur wenige Tage später dann die grausam zugerichtete und teil-verbrannte Leiche von Fabian gefunden wird.. und dass dann ausgerechnet auch noch von der Frau, die nicht nur die Ex. des Vaters dieses nun grausam ermordeten Fabian ist, sondern darüber hinaus auch noch die Halterin des Fahrzeugs, dass er selbst, Olaf L. schon am -von der Polizei ermittelten- Tattag und Tatzeitraum aus DEM Feldweg kommen sehen hat, der zum Tümpel und somit zum Leichenfundort führt .. und welches er eben als das von Gina, seiner Nachbarin erkannt haben will....!!!

Näher dran, kann man an einem Kinder-Mordfall eigentlich gar nicht sein, oder ?

Und doch lässt sich Olaf L. mit seiner so wichtigen Aussage, erstaunlicher Weise und irritierend zugleich, extrem lange Zeit und gibt diese dann auch erst der Polizei gegenüber zu Protokoll, nachdem die Ermittler ungefragt persönlich bei ihm "Anklopfen" und vor seiner Haustür stehen, um ihn, wegen Gina, in einem Mordfall des ermordeten Fabian, zu befragen... Wow !!!

Aber gerne noch mal zurück zur Angst...

Wo vor könnte der Zeuge Olaf L. Angst gehabt haben, wenn er doch offensichtlich später mit einem mal, plötzlich, keine mehr hatte und zu allem Überfluss sich dann sogar auch noch traut, unverpixelt und mit seinem vollem Namen, vor die TV-Kamera (!) zu treten ?

Warum war die Angst für ihn mit einem mal gebannt ? Macht das alles Sinn ?!? Nicht wirklich, oder ?

Also dann einfach mal DIE Preisfrage:
Warum dann überhaupt erst eine so späte Aussage, von ihm ?!
-JohnDoe-
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von -JohnDoe- »

Gastleser hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 22:57:41 Der/die “Türschlüssel” sind ein Beispiel für “Bezugsgegenstände”.
... und das fehlen selbiger, sogar ein hoch Interessanter Aspekt in den Überlegungen, warum der eigentlich fehlt und eben nicht bei Fabians Leichnam gefunden wurde!
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Ich Frage mich z.B. warum der Kindesvater zu seinem Sohn über 1 Jahr ang keinen Kontakt gehabt haben soll und erst nach der Trennung? In den SM war zu lesen 'Besuchsverbot' .
Gast8888
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Hier wird ein "Messer" erwähnt

"Möglicherweise"...

Durch den Polizei Sprecher F. Müller

https://www.facebook.com/share/v/14NQxLuVsYg/
Gast8888
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

-JohnDoe- hat geschrieben: Montag, 12. Januar 2026, 00:54:28 ... und das fehlen selbiger, sogar ein hoch Interessanter Aspekt in den Überlegungen, warum der eigentlich fehlt und eben nicht bei Fabians Leichnam gefunden wurde!
Ja, das Thema hatte ich auch schon einmal angesprochen.

Verloren als Fabian überwältigt wurde oder an Fundort gebracht wurde.

Täter könnte Gegenstand mitgenommen haben wir eine Art Trophäe.

Oder aber der Schlüssel fehlte schon vorab u. der / die Täter bekamen Zugriff unbemerkt zu Wohnung. Soll ja tatsächlich Menschen geben die am Schlüssel einen Anhänger samt Anschrift haben. Und der / die Täter könnten Zugriff unbemerkt zu Wohnung bekommen haben. Das ein Schlüssel fehlt fällt auch nicht immer sofort auf bzw. nicht jedes Kind gibt es direkt zu. Kann mich erinnern an die Tochter einer Freundin die in der Vergangenheit einmal den Schlüssel verloren hatte u. kurze Zeit später erneut, allerdings hat Sie es erst mitgeteilt Tage später.

Erst heute habe ich wieder alte Aktenzeichen XY Fälle angeschaut vor den 2000er... Es ist unglaublich was es für Fälle gibt / gab diese bis heute nicht aufgeklärt wurden.



Das nicht alles kommuniziert wird mit der Öffentlichkeit liegt auch an den besonderen Persönlichkeitsrechten / Schutz des Opfers insbesondere bei Kindern, und für die Angehörigen.


Woher stammt eigentlich das Gerücht - das Pferd wäre verbrannt worden ?

Reine Mutmaßungen... Spekulationen...
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gast8888 »

Ich habe mich mal mit dem Thema "Reporter" und "Sprachrohr" beschäftigt:

Das der Reporter oder die Freundin in den SM, Interviews gewisse Dinge Preis geben kann unter Umständen die Ermittlungsarbeiten behindern. Allerdings besteht für Privat Personen keine Geheimhaltungspflicht. Es dürfen nur keine Falschaussagen oder Verleumdung gemacht werden. Beim Reporter gibt es die sogenannte Pressefreiheit - wenn der Reporter durch Zeugen und Angehörige Dinge erfährt darf die Polizei dem Reporter nicht verbieten darüber zu berichten - also seine eigenen Quellen dafür nutzt. Auch wenn's die Ermittlungsarbeiten erschwert. Wenn Details z.b. veröffentlicht werden kann die Polizei dies wohl nicht mehr nutzen weil es ein Verlust von Täterwissen darstellen würde. Die Polizei muss wohl jedem Gerücht nachgehen.

Für Privatpersonen gilt - keine Schweigepflicht außer es besteht eine Verschwiegenheitsverpflichtung. Und es kann dazu führen das gewisse Dinge dann bei einem Geständnis weniger Wert sind weil behauptet werden könnte die Infos stammen von dritten bzw. den öffentlichen Medien.

Reporter nutzt eigene Quellen - Recherche - Pressefreiheit.

Diesbezüglich hatte es auch Anfangs eine Warnung gegeben durch die Behörden.
Gastleser

Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Gastleser »

Gast8888 hat geschrieben: Montag, 12. Januar 2026, 01:28:38 Ich habe mich mal mit dem Thema "Reporter" und "Sprachrohr" beschäftigt:
…. Beim Reporter gibt es die sogenannte Pressefreiheit - wenn der Reporter durch Zeugen und Angehörige Dinge erfährt darf die Polizei dem Reporter nicht verbieten darüber zu berichten - also seine eigenen Quellen dafür nutzt. Auch wenn's die Ermittlungsarbeiten erschwert. ….
Das ist nicht ganz zutreffend, z.B. gibt es die “Richtlinie 11.4 – Abgestimmtes Verhalten mit Behörden/Nachrichtensperre” und weitere. Auch die Pressefreiheit ist durch allgemeine Gesetze beschränkt. Auch der Quellenschutz ist nicht gewährleistet, da richterlich auf Gesprächsinhalte von Journalisten innerhalb von z.B. Überwachungsmaßnahmen zugegriffen werden darf.

https://www.presserat.de/pressekodex.ht ... RL12.1.pdf
“…..
Richtlinie 11.4 – Abgestimmtes Verhalten mit Behörden/Nachrichtensperre
…. Dem Ersuchen von Strafverfolgungsbehörden, die Berichterstattung im Interesse der Aufklärung von Verbrechen in einem bestimmten Zeitraum ganz oder teilweise zu unterlassen, folgt die Presse, wenn das jeweilige Ersuchen überzeugend begründet ist. ….”
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

-JohnDoe- hat geschrieben: Montag, 12. Januar 2026, 00:48:12Und doch lässt sich Olaf L. mit seiner so wichtigen Aussage, erstaunlicher Weise und irritierend zugleich, extrem lange Zeit und gibt diese dann auch erst der Polizei gegenüber zu Protokoll, nachdem die Ermittler ungefragt persönlich bei ihm "Anklopfen" und vor seiner Haustür stehen, um ihn, wegen Gina, in einem Mordfall des ermordeten Fabian, zu befragen... Wow !!!
Könnte es sein, dass du hier zwei Zeugen durcheinanderbringst? Meines Wissens war der Mann, der an der Haustür seine Aussage gemacht hat, einer der beiden Nachtzeugen. Dass auch Olaf seine Aussage nur auf Nachfrage gemacht haben soll, nachdem die Ermittler an seiner Tür geklopft haben, höre ich gerade zum ersten Mal. Wann Olaf seine Aussage bei den Ermittlern zu Protokoll gegeben hat, ist doch gar nicht öffentlich bekannt, oder?

An dieser Stelle sei auch nochmal dran erinnert, dass Olaf im Beisein seiner Kollegen den orangefarbenen PickUp vorbeifahren gesehen hat. Diese Kollegen müssten ebenfalls von der Polizei befragt worden sein, haben sich aber offenbar nicht an die Presse gewandt. Hätten die Kollegen Olafs Aussage nicht bestätigt, säße Gina jetzt vermutlich nicht in U-Haft.
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Re: MORDFALL FABIAN L. -- Diskussion

Ungelesener Beitrag von Sronson »

Pickyup hat geschrieben: Sonntag, 11. Januar 2026, 23:52:17 Ich bin erstens nicht sicher, ob der Pickup gesehen wurde (,, Dann dachten wir, jetzt muss mal Schluss sein mit dem Ganzen "...)
Olafs genauer Wortlaut war wie folgt:
Ja und dann haben wir gedacht: Hauptsache die kriegen das endlich mal raus, dass hier in Reimershagen alles wieder ein bisschen ruhiger wird.
Ich lese daraus nicht: „Hoffentlich nehmen die Ermittler bald Gina fest, egal, ob sie es war oder nicht.“, sondern vielmehr: „Hoffentlich finden die Ermittler bald heraus, wer der Täter war ( = „das“), damit das Leben für uns wieder ruhiger wird.“ Aus meiner Sicht ein absolut nachvollziehbarer Wunsch.

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