VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Es erscheinen immer mehr Protagonisten in diesem Fall. Jetzt taucht auch noch ein weiterer wahrscheinlich etwas älterer Mann auf Ralf genannt. Der kennt wohl Katrins Vater und hatte Katrin ebenfalls an der Bushaltestelle stehen sehen.
Was ich jetzt nun bemerkenswert finde, ist das Faktum, dass sehr viele Menschen in einer verschlafenen Kleinstadt unterwegs waren- bei klimatischen Bedingungen, an denen man normalerweise eher nicht unterwegs ist. Bei Sven und Martin ist das das eher erkklärlich, weil sie noch mit Freundinnen verabredet waren bzw. auch teilweise in deren Begleitung unterwegs waren. Bei den etwas älteren Männern ist man doch sehr erstaunt, dass sie sich bei Glatteis in ihre Autos setzen und "herumfahren".
Weiter erstaunlich ist, dass KK erst nach 18:46 die Wohnung von J verlässt, obwohl sie um 19 Uhr zu Hause sein wollte. Das kann nur bedeuten, dass sie sich sicher sein konnte unmittelbar nach Verlassen der Wohnung nach Hause gefahren zu werden, was den Täterkreis jetzt aber unwesentlich einengt.....
Was ich jetzt nun bemerkenswert finde, ist das Faktum, dass sehr viele Menschen in einer verschlafenen Kleinstadt unterwegs waren- bei klimatischen Bedingungen, an denen man normalerweise eher nicht unterwegs ist. Bei Sven und Martin ist das das eher erkklärlich, weil sie noch mit Freundinnen verabredet waren bzw. auch teilweise in deren Begleitung unterwegs waren. Bei den etwas älteren Männern ist man doch sehr erstaunt, dass sie sich bei Glatteis in ihre Autos setzen und "herumfahren".
Weiter erstaunlich ist, dass KK erst nach 18:46 die Wohnung von J verlässt, obwohl sie um 19 Uhr zu Hause sein wollte. Das kann nur bedeuten, dass sie sich sicher sein konnte unmittelbar nach Verlassen der Wohnung nach Hause gefahren zu werden, was den Täterkreis jetzt aber unwesentlich einengt.....
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Gast234
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Gibt es eine Doku oder Video in der der Fall ähnlich wie aktueller Podcast Licht ins Dunkel veranschaulicht wird?
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ocram84
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Ralles Verhalten ist verständlich, finde ich.
Er hat sie nicht an der Bushalte getroffen. Hat nur ganz kurz mit ihr gesprochen und hat sich nicht gemeldet, weil er mit dem Vater befreundet war. Er wird das Treffen als Nichtig erachtet haben.
Warum hätte er es sonst nach 18 Jahren zugeben sollen? Das hätte er ja problemlos abstreiten können. Der ist für mich raus.
Was in den ganzen Folgen völlig untergeht, ist ein mögliches Motiv.
Er hat sie nicht an der Bushalte getroffen. Hat nur ganz kurz mit ihr gesprochen und hat sich nicht gemeldet, weil er mit dem Vater befreundet war. Er wird das Treffen als Nichtig erachtet haben.
Warum hätte er es sonst nach 18 Jahren zugeben sollen? Das hätte er ja problemlos abstreiten können. Der ist für mich raus.
Was in den ganzen Folgen völlig untergeht, ist ein mögliches Motiv.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Am Sachverhalt ändert sich auch mit dem neuen Propagandist nichts. Da widerholt sich nur, was die im Fokus stehenden Personen auch sagten. Angesprochen nicht zugestiegen. Oder nur gesehen, als auch nicht gesehen haben. Wovon ich der Auffassung bin, dass die drei älteren Personen eher als unauffällig einzustufen sind. Klar bei Ralf mag man da Zweifel haben. Auf gleichem Wahrscheinlichkeitsniveau bewegen sich da Martin, Sven und Christian. Was mir bei allen Propagandisten fehlt ist ein Tatmotiv.
Aber mich beschäftigt da noch was ganz anderes. Nämlich die zwei Anrufe im November und der Anruf im Dezember. Kommissarin Dau Rödel schliesst nicht aus, dass der Anruf im Nov. von der gleichen Person ausging, wie der Anruf aus Zelle im Dez. Da dürfte die Wahrscheinlichkeit zutreffen, dass der Anrufer auch die Person ist, welche den Namen Ralf nannte. Bleibt also ein Anrufer noch im Dunklen. Ich würde nicht ausschliessen, dass diese Person auch involviert war beim Anruf aus Nürnberg.
Aber mich beschäftigt da noch was ganz anderes. Nämlich die zwei Anrufe im November und der Anruf im Dezember. Kommissarin Dau Rödel schliesst nicht aus, dass der Anruf im Nov. von der gleichen Person ausging, wie der Anruf aus Zelle im Dez. Da dürfte die Wahrscheinlichkeit zutreffen, dass der Anrufer auch die Person ist, welche den Namen Ralf nannte. Bleibt also ein Anrufer noch im Dunklen. Ich würde nicht ausschliessen, dass diese Person auch involviert war beim Anruf aus Nürnberg.
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MissHypocrisy
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Es braucht kein Motiv, weil niemand davon ausgeht, dass ein tatsächliches Motiv existierte. Ein Motiv würde bedeuten, dass die Tat geplant war. Die Polizei hat schon mehrfach gesagt, dass Sie davon ausgehen, dass es eine ungeplante Tat war. Aus dem Moment heraus. Und da ist das Motiv, das letztlich dann zur Tötung führt in der Regel sexualisierte Gewalt. Natürlich kann man sich bei sowas dann Partner und Ex-Partner genau anschauen, weil in der Regel das die Täter sind. Aber wenn sie es nicht sind, dann wird es schwierig. Findet man Spuren, eine Leiche etc, dann ist auch das zu klären. Aber so.... Ganz schwierig. Allein schon das rekonstruieren der Nacht bzw des Abends gestaltet sich als schwer.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Keiner der Zeugen bestreitet, kurz vor Katrins Verschwinden noch Kontakt mit ihr gehabt zu haben.
Weiter fehlt auch bei jeder involvierten Personen ein Motiv Katrin verschwinden zu lassen.
Zur mutmasslichen verschwinde Zeit fehlt bei allen Propagandisten ein entlastender Nachweis ihres Aufenthalts.
Diese drei Punkte sind doch schon sehr auffällig.
Was die Ermittler veranlasst hat die Zeugen als Verdächtige oder gar Beschuldigte Personen genügend zu belasten erschliesst sich mir nicht.
Genau sowas sucht nach einer Erklärung wie die drei oben genannten Punkte auch.
Weiter fehlt auch bei jeder involvierten Personen ein Motiv Katrin verschwinden zu lassen.
Zur mutmasslichen verschwinde Zeit fehlt bei allen Propagandisten ein entlastender Nachweis ihres Aufenthalts.
Diese drei Punkte sind doch schon sehr auffällig.
Was die Ermittler veranlasst hat die Zeugen als Verdächtige oder gar Beschuldigte Personen genügend zu belasten erschliesst sich mir nicht.
Genau sowas sucht nach einer Erklärung wie die drei oben genannten Punkte auch.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Teil 5 des Podcast Katrin Konert
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/lichtinsdunkel/
Hier kommt ein langjähriger Begleiter des Falles wie der Familie selbst zum Wort. Der Abend und die Geschichte dazu wird mit viel Emotionen nochmals dargestellt. Ganz zu Anfang wird Kommissarin Dau Rödel zitiert: Es fehlt nur noch ein kleines Teil. Natürlich erwartet man da, dass endlich dieses Teil konkretisiert wird. Was leider nicht der Fall ist. Statt dessen wird über die Zeugen hergefahren. Sie hätten sich in Widersprüche verwickelt. Oder das richtige Auto vorenthalten. Auch dass sich Zeugen gar nicht, oder erst sehr spät melden.
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/lichtinsdunkel/
Hier kommt ein langjähriger Begleiter des Falles wie der Familie selbst zum Wort. Der Abend und die Geschichte dazu wird mit viel Emotionen nochmals dargestellt. Ganz zu Anfang wird Kommissarin Dau Rödel zitiert: Es fehlt nur noch ein kleines Teil. Natürlich erwartet man da, dass endlich dieses Teil konkretisiert wird. Was leider nicht der Fall ist. Statt dessen wird über die Zeugen hergefahren. Sie hätten sich in Widersprüche verwickelt. Oder das richtige Auto vorenthalten. Auch dass sich Zeugen gar nicht, oder erst sehr spät melden.
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Im neuen Teil des Podcast wird die Lösung des Falls eigentlich präsentiert. Neben der Tatbegehung muss auch noch die Leiche beseitigt werden. Und da wird bemerkt, dass der Täter Kontrolle erlangen wollte und sie vor allem behalten wollte bzw. weiterhin will. Ein Verbergen der Leiche an einem Ort, zu dem man Zugang hat und den man kontrollieren kann, ist da naheliegend.
Selbstverständlich könnten Martin, Christian oder Sven KK ermordet haben. Ich bin mir jedoch sicher, dass diese drei keine ausreichende Gelegenheit hatten, die Leiche so im öffentlichen Raum verschwinden zu lassen, dass man sie bislang nicht finden konnte. Bei dem Vermieter, Ralf oder einem Zufallstäter wäre das anders, weshalb sie in den Fokus rücken.
Selbstverständlich könnten Martin, Christian oder Sven KK ermordet haben. Ich bin mir jedoch sicher, dass diese drei keine ausreichende Gelegenheit hatten, die Leiche so im öffentlichen Raum verschwinden zu lassen, dass man sie bislang nicht finden konnte. Bei dem Vermieter, Ralf oder einem Zufallstäter wäre das anders, weshalb sie in den Fokus rücken.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Es gibt eigentlich nur zwei Propagandisten, bei welchen forensische Nachweise ausbleiben.
Beim Zeugen Sven, weil da das benutzte Fahrzeug nicht mehr auffindbar war. Bzw. vermutlich das falsche Fahrzeug untersucht wurde.
Beim Zeugen Ralf, weil er erst Jahre später ermittelt werden konnte. Weiter liegt hier die entlastende Gegebenheit vor, dass er nicht der letzte Zeuge war, welcher Katrin noch gesehen hat.
Bei allen andern Zeugen erfolgten kriminaltechnische Spurenüberprüfungen. Ein Nachweis dass sie mit dem Verschwinden von Katrin was zu tun haben könnten erhärtet sich nicht.
Meinem Empfinden nach wird im Podcast der Zeuge Sven unmissverständlich als Bösewicht gedeutet. Was eigentlich dem Macher gar nicht zustehet. Genau wie bei allen andern Zeugen.
Da geht die Kritik klar Richtung Kommissar Rusche. Er verharrt einfach auf der Meinung einer der Zeugen muss es sein. Viel besser hätte er sich mal Gedanken gemacht, wie er einem Propagandisten das Verschwinden nachweisen kann. Anstatt alle zu Verdächtigen und zu Beschuldigen. Da macht auch die Staatsanwaltschaft ein schiederes Bild. Und nicht weniger Kommissarin Dau Rödel. Die Äusserung der Fall sei verjährt und die Beschuldigungen aufgehoben, aber der Verdacht bestehe weiterhin. Was formal juristisch ein Denkfehler ist. Und es geht gleich weiter. Der Täter könne sich Melden. Er bräuchte keine Strafverfolgung mehr zu befürchten. Eben weil alles verjährt sei. Natürlich verjährt Mord nicht. Und ich bin mir sichert, dass versucht würde dem Täter einen Mord nachzuweisen.
Kommissarin Dau Rödel soll mal Hosen lassen. Und den kleinen fehlenden Teil beim Namen nennen. Vielleicht meldet sich dann ein Zeuge. So dass der Fall gelöst werden kann.
Was ich mir für die Familie Konert so sehr wünsche.
Beim Zeugen Sven, weil da das benutzte Fahrzeug nicht mehr auffindbar war. Bzw. vermutlich das falsche Fahrzeug untersucht wurde.
Beim Zeugen Ralf, weil er erst Jahre später ermittelt werden konnte. Weiter liegt hier die entlastende Gegebenheit vor, dass er nicht der letzte Zeuge war, welcher Katrin noch gesehen hat.
Bei allen andern Zeugen erfolgten kriminaltechnische Spurenüberprüfungen. Ein Nachweis dass sie mit dem Verschwinden von Katrin was zu tun haben könnten erhärtet sich nicht.
Meinem Empfinden nach wird im Podcast der Zeuge Sven unmissverständlich als Bösewicht gedeutet. Was eigentlich dem Macher gar nicht zustehet. Genau wie bei allen andern Zeugen.
Da geht die Kritik klar Richtung Kommissar Rusche. Er verharrt einfach auf der Meinung einer der Zeugen muss es sein. Viel besser hätte er sich mal Gedanken gemacht, wie er einem Propagandisten das Verschwinden nachweisen kann. Anstatt alle zu Verdächtigen und zu Beschuldigen. Da macht auch die Staatsanwaltschaft ein schiederes Bild. Und nicht weniger Kommissarin Dau Rödel. Die Äusserung der Fall sei verjährt und die Beschuldigungen aufgehoben, aber der Verdacht bestehe weiterhin. Was formal juristisch ein Denkfehler ist. Und es geht gleich weiter. Der Täter könne sich Melden. Er bräuchte keine Strafverfolgung mehr zu befürchten. Eben weil alles verjährt sei. Natürlich verjährt Mord nicht. Und ich bin mir sichert, dass versucht würde dem Täter einen Mord nachzuweisen.
Kommissarin Dau Rödel soll mal Hosen lassen. Und den kleinen fehlenden Teil beim Namen nennen. Vielleicht meldet sich dann ein Zeuge. So dass der Fall gelöst werden kann.
Was ich mir für die Familie Konert so sehr wünsche.
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
In dem Fall gibt es 6 Männer, die alle unabhängig voneinander ein Motiv und die Gelegenheit hatten KK zu ermorden.
Ihr Freund Jürgen scheidet aus, weil er - so ist es jedenfalls einzuschätzen- kein Möglichkeit hatte ein Leiche nach einer Affekttat zu beseitigen. Sein Motiv wäre auch ein anderes, wie ich meine auch schwächeres, als bei den Anderen gewesen.
Bei diesen 5 verbliebenen Männern kann ein sexuelles Tatmotiv unterstellt werden. Dabei würde ich unterscheiden, ob eine Tat im Affekt begangen wurde oder ob sie planvoll ausgeführt wurde.
Sven, Christian und Martin könnten natürlich als Täter in Frage kommen. Bei diesen Dreien könnte eine Affekttat passiert sein- also etwas aus dem Ruder gelaufen sein, was letzten Endes tödlich endete. Nun stellt sich jedoch die Frage, was nach einer solchen Affekttat passiert. Soweit bekannt ist, handelt es sich bei den Dreien um junge Männer mit engen sozialen Kontakten. Es würde sich also die Frage stellen, wie es solche Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation bewerkstelligen wollen nach außen hin nicht aufzufallen und vor allem - das ist das Wesentliche- wie wollen sie es trotz großem sozialen Druck schaffen eine Leiche so verschwinden lassen, dass sie 25 Jahre nicht gefunden wird. Unter sozialem Druck verstehe ich die soziale Kontrolle, der solche jungen Männer durch Eltern, Freundin und Kumpels unterliegen. Bei Frostboden und fehlendem eigenen Grundstück ist schwer vorstellbar eine Leiche wahllos in einer abgelegenen Region "verschwinden zu lassen". KK wird ca.60 Kilo gewogen haben. Das Tragen eines solchen Gewichtes über längere Distanzen ist für einen normalen jungen Mann sehr schwierig zumal in unwegsamen Gelände. Dann müsste ein Ort ihm bekannt sein, der nicht aufgefunden wird und an dem ein tiefes Loch gegraben werden kann......
Natürlich wäre es denkbar, dass einer der Dreien eine Idee hatte, eine Leiche abzulegen, weil ihm ein Ort dazu bekannt war. Das jedoch würde bei Ermittlungen ja herausbekommen werden können. Ich hoffe die Ermittler konnten sich in die jeweiligen Tatverdächtigen in soweit hineinversetzen, dass solche Orte abgesucht wurden.
Dann gibt es ja Sexualstraftäter, denen es um Kontrolle geht. Ob Ralf oder der Vermieter zu einer solchen Tätergruppe gehören könnte oder ob sie auch eher zu einer Affekttat geneigt hätte ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall hätten beide ein eine wesentlich bessere Gelegenheit gehabt eine Leiche verschwinden zu lassen und nach der Tat auch eine Kontrolle über die Leiche zu haben.
Ihr Freund Jürgen scheidet aus, weil er - so ist es jedenfalls einzuschätzen- kein Möglichkeit hatte ein Leiche nach einer Affekttat zu beseitigen. Sein Motiv wäre auch ein anderes, wie ich meine auch schwächeres, als bei den Anderen gewesen.
Bei diesen 5 verbliebenen Männern kann ein sexuelles Tatmotiv unterstellt werden. Dabei würde ich unterscheiden, ob eine Tat im Affekt begangen wurde oder ob sie planvoll ausgeführt wurde.
Sven, Christian und Martin könnten natürlich als Täter in Frage kommen. Bei diesen Dreien könnte eine Affekttat passiert sein- also etwas aus dem Ruder gelaufen sein, was letzten Endes tödlich endete. Nun stellt sich jedoch die Frage, was nach einer solchen Affekttat passiert. Soweit bekannt ist, handelt es sich bei den Dreien um junge Männer mit engen sozialen Kontakten. Es würde sich also die Frage stellen, wie es solche Menschen in einer psychischen Ausnahmesituation bewerkstelligen wollen nach außen hin nicht aufzufallen und vor allem - das ist das Wesentliche- wie wollen sie es trotz großem sozialen Druck schaffen eine Leiche so verschwinden lassen, dass sie 25 Jahre nicht gefunden wird. Unter sozialem Druck verstehe ich die soziale Kontrolle, der solche jungen Männer durch Eltern, Freundin und Kumpels unterliegen. Bei Frostboden und fehlendem eigenen Grundstück ist schwer vorstellbar eine Leiche wahllos in einer abgelegenen Region "verschwinden zu lassen". KK wird ca.60 Kilo gewogen haben. Das Tragen eines solchen Gewichtes über längere Distanzen ist für einen normalen jungen Mann sehr schwierig zumal in unwegsamen Gelände. Dann müsste ein Ort ihm bekannt sein, der nicht aufgefunden wird und an dem ein tiefes Loch gegraben werden kann......
Natürlich wäre es denkbar, dass einer der Dreien eine Idee hatte, eine Leiche abzulegen, weil ihm ein Ort dazu bekannt war. Das jedoch würde bei Ermittlungen ja herausbekommen werden können. Ich hoffe die Ermittler konnten sich in die jeweiligen Tatverdächtigen in soweit hineinversetzen, dass solche Orte abgesucht wurden.
Dann gibt es ja Sexualstraftäter, denen es um Kontrolle geht. Ob Ralf oder der Vermieter zu einer solchen Tätergruppe gehören könnte oder ob sie auch eher zu einer Affekttat geneigt hätte ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall hätten beide ein eine wesentlich bessere Gelegenheit gehabt eine Leiche verschwinden zu lassen und nach der Tat auch eine Kontrolle über die Leiche zu haben.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
In keinem der Podcast als auch in sonstigen Berichten wird ein Tatmotiv genannt. Was nahelegt, dass hier eine Straftat im Affekt begangen wurde. Was könnte der Auslöser gewesen sein? Natürlich der erste Gedanke eine Sexualstraftat. Aber ein Tötungsdelikt ist dann noch eine ganz andere Sache. Was ich mir bei den genannten Personen eher weniger vorstellen kann. Zumal auch keine Charakterisierung bekannt ist, welches ein Tötungsdelikt im Affekt erahnen lässt.
Es war mir schon längst vor dem RTL-Beitrag bekannt, dass sich Zeugen erst im Jahr 2003 gemeldet haben um Hinweise auf Kurt zu geben.
Wieso sich kurz nach dem Verschwinden keiner gemeldet hat bleibt wohl im dunklen. Meine Vermutung geht dahin, dass die Zeugen Kurt eins auswischen wollten.
Und wenn wir schon bei Hinweisen sind, da gibt es noch mindestens 3 weiter Anonyme Einflechtungen. Die auch erst Jahre später erfolgten. 2005 der Anruf zur Schwester aus einer Telefonzelle in Nürnberg, BMW schwarz Hamburg. Und 2018 ein Anruf aus Zelle mit dem Hinweis auf ein Ablageort. Im LiD Podcast wir hier von einem weiteren Anruf berichtet. Was dann 2019 zu diesen Grabungen führte. Auch 2018 dieser Anonyme Hinweis auf Ralf, einem Bekannten der Konerts. Kommissarin Dau Rödel wünscht sich, dass sich der Hinweisgeben nochmals meldet.
Dann gibt es noch diese Bushäuschen Hinweise. Und ja, zusammen mit den Nürnberger Anruf könnte da was Wahres dran sein. Vermutlich ausgehend von ein und derselben Person.
Es war mir schon längst vor dem RTL-Beitrag bekannt, dass sich Zeugen erst im Jahr 2003 gemeldet haben um Hinweise auf Kurt zu geben.
Wieso sich kurz nach dem Verschwinden keiner gemeldet hat bleibt wohl im dunklen. Meine Vermutung geht dahin, dass die Zeugen Kurt eins auswischen wollten.
Und wenn wir schon bei Hinweisen sind, da gibt es noch mindestens 3 weiter Anonyme Einflechtungen. Die auch erst Jahre später erfolgten. 2005 der Anruf zur Schwester aus einer Telefonzelle in Nürnberg, BMW schwarz Hamburg. Und 2018 ein Anruf aus Zelle mit dem Hinweis auf ein Ablageort. Im LiD Podcast wir hier von einem weiteren Anruf berichtet. Was dann 2019 zu diesen Grabungen führte. Auch 2018 dieser Anonyme Hinweis auf Ralf, einem Bekannten der Konerts. Kommissarin Dau Rödel wünscht sich, dass sich der Hinweisgeben nochmals meldet.
Dann gibt es noch diese Bushäuschen Hinweise. Und ja, zusammen mit den Nürnberger Anruf könnte da was Wahres dran sein. Vermutlich ausgehend von ein und derselben Person.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Gut möglich, dass ich was übersehe, bin nicht so sehr in diesem Fall drin. Vielleicht ist meine Frage auch etwas naiv(?)
Jedenfalls, warum ist man denn so sehr auf die 5 oder 6 bekannten Verdächtigen (oder eine Auswahl davon) eingeschossen, warum wird ein ihr unbekannter Täter auf der Durchfahrt und ohne Ortsbezug als so unwahrscheinlich abgetan?
Klar haben mehrere der bekannten Verdächtigen widersprüchliche oder im Zeitverlauf veränderliche Aussagen gemacht. Kann man als verdächtig ansehen. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass da genauso auch nicht schuldige Verdächtige widersprüchliche oder veränderliche Aussagen getätigt haben (müssen), was die Bedeutung als "verdächtig" dann wieder sehr relativiert.
Kategorisiert man mal unter der Voraussetzung von sexuell motiviertem Übergriff als Motiv:
Ein planender Täter hätte doch gerade entfernt von persönlichen Bezugspunkten nach einem Opfer gesucht, möglicherweise sogar von ihm allgemein frequentierte Strecken vermieden.
Lediglich ein planender Täter aus ihrem Umfeld, der es genau auf sie abgesehen gehabt hätte und lediglich auf eine geeignete Gelegenheit gewartet hatte sie abzugreifen, wäre da eine wirkliche Alternative.
Und ein spontaner Täter, da kommts drauf an.
Entweder eine spontane Entscheidung für einen Übergriff gegen ihren Willen, also spontanes Wahrnehmen einer Gelegenheit bei latent bereits gegebenem Motiv bzw. Tatabsicht in seiner Vorstellungswelt, das würde ich als spontanen Tateinstieg mit Tötungsabsicht von Beginn an für ausgesprochen unwahrscheinlich halten. In dem Fall viel eher impulsgesteuertes Handeln ohne das in dem Moment überhaupt so weit weiter zu denken.
Klar könnte so ein starker, rationalitätsmindernder Impuls und Mangel an Selbstkontrolle jeden betreffen. Aber ich meine, gegenüber einem ihm bekannten Opfer und im (gemeinsamen) räumlich-sozialen Umfeld wäre da die Hemmschwelle größer, während ich ein "anonymes" Setting ohne Bekanntschaft und gemeinsamem Umfeld, abseits des eigenen räumlichen Alltags sozusagen für "einladender" für solches Handeln halten würde.
Bleibt noch der spontane Versuch einvernehmlicher Annäherung, die dann aus dem Ruder läuft. Auch hier würde ich das vorab Vorhandensein entsprechender Phantasien oder (eher unkonkreter) Pläne annehmen, kein Impuls "aus heiterem Himmel". Das wäre mir sowohl bekannt und mit Ortsbezug wie auch anonym ohne Ortsbezug denkbar, vielleicht wäre eine Bekanntschaft mit Katrin hier sogar begünstigend, um es zu versuchen.
Aber wie gesagt, es läuft aus dem Ruder. Das heißt, nimmt völlig ungeplant in eine Richtung, die der Täter nicht will, die nicht seinen Intentionen und seinem "Naturell" entspricht. Weder befindet man sich zum Zeitpunkt handgreiflicher Gewaltausübung/Auseinandersetzung an einem Ort, den er für diesen Zweck vorab oder spontan ausgewählt hätte, noch hat er sich vorab irgendwelche Gedanken über Verbringung der Leiche gemacht, geschweige denn Vorbereitungen dafür getroffen. Recht unwahrscheinlich, dass das einem ortsansässigen Täter gelingen würde - man ist in der Gegend wegen des Falls sowieso aufmerksam bzgl. beobachteten Auffälligkeiten, bei den Verdächtigen wurde soweit möglich nachgeforscht.
Ein anderer Punkt ist: Ein Täter ohne initiale Konfrontationsabsicht versucht die Annäherung, wird abgewiesen, wird darauf entweder zudringlich oder reagiert körperlich aggressiv auf die Ablehnung. In aller Regel ist das Opfer dann nicht tot, so viel Brutalität wäre bei einem Täter mit an sich nicht körperlich gewalttätiger Herangehensweise und gesuchter Einvernehmlichkeit nicht zu erwarten. Klar kann es auch dann tödlich verlaufen, wäre aber unwahrscheinlich. Bedeutet, dann müsste dieser Täter die Entscheidung treffen, das Opfer zur Vertuschung auch zu töten. Nicht im Affekt, sondern entschieden, vorsätzlich. Auch das in meinen Augen eher unwahrscheinlich für einen Täter, der sich bei der Suche nach sexueller Befriedigung aufs Anbaggern einer Anhalterin verlegt anstatt von vornherein klar übergriffige Handlungen gegen ihren Willen an den Tag zu legen.
Klar, das kann alles genau so sein, aber es scheint mir ein an mehreren Stellen und insgesamt unwahrscheinliches Szenario. Und es wäre eben das Szenario, wo ich am ehesten einen ihr bekannten Täter aus dem räumlich-sozialen Umfeld sehen würde.
Allgemein, Verbringung der Leiche, da wäre doch eine ausreichende Entfernung zur Tatgegend das erste hilfreiche Merkmal, wenn bis heute keine Leiche gefunden wurde. Keine Gegend, in der gesucht worden wäre. Keine Gegend, wo auf Auffälligkeiten geachtet worden wäre. Der Täter keine Person, bei der konkret genau hingeschaut worden wäre.
Also, warum halten die Ermittler die Täterschaft (irgend)eines der Verdächtigen für so wahrscheinlich, einen durchfahrenden anonymen Täter dagegen für ausgesprochen unwahrscheinlich? So hatte ich es jedenfalls in dem zuletzt geposteten Videobeitrag hier verstanden.
Liegt es nur daran, weil man über die bekannten Verdächtigen halt was weiß und den Fall neu aufrollen, alles (viel) nochmal unter die Lupe nehmen kann, während man bei einem anonymen Täter nicht viel mehr als zur Kenntnis nehmen kann, dass es ein solcher gewesen sein könnte?
Jedenfalls, warum ist man denn so sehr auf die 5 oder 6 bekannten Verdächtigen (oder eine Auswahl davon) eingeschossen, warum wird ein ihr unbekannter Täter auf der Durchfahrt und ohne Ortsbezug als so unwahrscheinlich abgetan?
Klar haben mehrere der bekannten Verdächtigen widersprüchliche oder im Zeitverlauf veränderliche Aussagen gemacht. Kann man als verdächtig ansehen. Gleichzeitig zeigt es aber auch, dass da genauso auch nicht schuldige Verdächtige widersprüchliche oder veränderliche Aussagen getätigt haben (müssen), was die Bedeutung als "verdächtig" dann wieder sehr relativiert.
Kategorisiert man mal unter der Voraussetzung von sexuell motiviertem Übergriff als Motiv:
Ein planender Täter hätte doch gerade entfernt von persönlichen Bezugspunkten nach einem Opfer gesucht, möglicherweise sogar von ihm allgemein frequentierte Strecken vermieden.
Lediglich ein planender Täter aus ihrem Umfeld, der es genau auf sie abgesehen gehabt hätte und lediglich auf eine geeignete Gelegenheit gewartet hatte sie abzugreifen, wäre da eine wirkliche Alternative.
Und ein spontaner Täter, da kommts drauf an.
Entweder eine spontane Entscheidung für einen Übergriff gegen ihren Willen, also spontanes Wahrnehmen einer Gelegenheit bei latent bereits gegebenem Motiv bzw. Tatabsicht in seiner Vorstellungswelt, das würde ich als spontanen Tateinstieg mit Tötungsabsicht von Beginn an für ausgesprochen unwahrscheinlich halten. In dem Fall viel eher impulsgesteuertes Handeln ohne das in dem Moment überhaupt so weit weiter zu denken.
Klar könnte so ein starker, rationalitätsmindernder Impuls und Mangel an Selbstkontrolle jeden betreffen. Aber ich meine, gegenüber einem ihm bekannten Opfer und im (gemeinsamen) räumlich-sozialen Umfeld wäre da die Hemmschwelle größer, während ich ein "anonymes" Setting ohne Bekanntschaft und gemeinsamem Umfeld, abseits des eigenen räumlichen Alltags sozusagen für "einladender" für solches Handeln halten würde.
Bleibt noch der spontane Versuch einvernehmlicher Annäherung, die dann aus dem Ruder läuft. Auch hier würde ich das vorab Vorhandensein entsprechender Phantasien oder (eher unkonkreter) Pläne annehmen, kein Impuls "aus heiterem Himmel". Das wäre mir sowohl bekannt und mit Ortsbezug wie auch anonym ohne Ortsbezug denkbar, vielleicht wäre eine Bekanntschaft mit Katrin hier sogar begünstigend, um es zu versuchen.
Aber wie gesagt, es läuft aus dem Ruder. Das heißt, nimmt völlig ungeplant in eine Richtung, die der Täter nicht will, die nicht seinen Intentionen und seinem "Naturell" entspricht. Weder befindet man sich zum Zeitpunkt handgreiflicher Gewaltausübung/Auseinandersetzung an einem Ort, den er für diesen Zweck vorab oder spontan ausgewählt hätte, noch hat er sich vorab irgendwelche Gedanken über Verbringung der Leiche gemacht, geschweige denn Vorbereitungen dafür getroffen. Recht unwahrscheinlich, dass das einem ortsansässigen Täter gelingen würde - man ist in der Gegend wegen des Falls sowieso aufmerksam bzgl. beobachteten Auffälligkeiten, bei den Verdächtigen wurde soweit möglich nachgeforscht.
Ein anderer Punkt ist: Ein Täter ohne initiale Konfrontationsabsicht versucht die Annäherung, wird abgewiesen, wird darauf entweder zudringlich oder reagiert körperlich aggressiv auf die Ablehnung. In aller Regel ist das Opfer dann nicht tot, so viel Brutalität wäre bei einem Täter mit an sich nicht körperlich gewalttätiger Herangehensweise und gesuchter Einvernehmlichkeit nicht zu erwarten. Klar kann es auch dann tödlich verlaufen, wäre aber unwahrscheinlich. Bedeutet, dann müsste dieser Täter die Entscheidung treffen, das Opfer zur Vertuschung auch zu töten. Nicht im Affekt, sondern entschieden, vorsätzlich. Auch das in meinen Augen eher unwahrscheinlich für einen Täter, der sich bei der Suche nach sexueller Befriedigung aufs Anbaggern einer Anhalterin verlegt anstatt von vornherein klar übergriffige Handlungen gegen ihren Willen an den Tag zu legen.
Klar, das kann alles genau so sein, aber es scheint mir ein an mehreren Stellen und insgesamt unwahrscheinliches Szenario. Und es wäre eben das Szenario, wo ich am ehesten einen ihr bekannten Täter aus dem räumlich-sozialen Umfeld sehen würde.
Allgemein, Verbringung der Leiche, da wäre doch eine ausreichende Entfernung zur Tatgegend das erste hilfreiche Merkmal, wenn bis heute keine Leiche gefunden wurde. Keine Gegend, in der gesucht worden wäre. Keine Gegend, wo auf Auffälligkeiten geachtet worden wäre. Der Täter keine Person, bei der konkret genau hingeschaut worden wäre.
Also, warum halten die Ermittler die Täterschaft (irgend)eines der Verdächtigen für so wahrscheinlich, einen durchfahrenden anonymen Täter dagegen für ausgesprochen unwahrscheinlich? So hatte ich es jedenfalls in dem zuletzt geposteten Videobeitrag hier verstanden.
Liegt es nur daran, weil man über die bekannten Verdächtigen halt was weiß und den Fall neu aufrollen, alles (viel) nochmal unter die Lupe nehmen kann, während man bei einem anonymen Täter nicht viel mehr als zur Kenntnis nehmen kann, dass es ein solcher gewesen sein könnte?
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Natürlich versteh ich ein Stück weit warum man die 3 jungen Männer auf schwerste belastet hat.
18:46 der 3 Sek. Anruf von Katrin zu Sven
18:55 Christian sieht Katrin auf Höhe der Kirche.
19:00 bis 19:15 Martin sieht und spricht mit Katrin an der Bushaltestelle. Katrin steigt nicht zu.
19:00 bis 19:15 Hypothetisch könnt Sven auch an der Bushaltestell aufkreuzen. Will er aber nicht gemacht haben.
19:10 plus Christian fährt an der Bushaltestelle vorbei. Sieht Katrin nicht.
Es können ja nicht 3 Personen am verschwinden von Katrin beteiliget gewesen sein.
Weiter ist Martin der Einzige welcher aussagt, er habe Katrin an der Bushaltestelle gesehen und gesprochen. Und sie sei nicht zugestiegen.
So ganz ausschliessen kann man eben einen Dritt Täter nicht. Und wäre aufgrund der 3 Zeugenaussagen gar nicht so falsch.
18:46 der 3 Sek. Anruf von Katrin zu Sven
18:55 Christian sieht Katrin auf Höhe der Kirche.
19:00 bis 19:15 Martin sieht und spricht mit Katrin an der Bushaltestelle. Katrin steigt nicht zu.
19:00 bis 19:15 Hypothetisch könnt Sven auch an der Bushaltestell aufkreuzen. Will er aber nicht gemacht haben.
19:10 plus Christian fährt an der Bushaltestelle vorbei. Sieht Katrin nicht.
Es können ja nicht 3 Personen am verschwinden von Katrin beteiliget gewesen sein.
Weiter ist Martin der Einzige welcher aussagt, er habe Katrin an der Bushaltestelle gesehen und gesprochen. Und sie sei nicht zugestiegen.
So ganz ausschliessen kann man eben einen Dritt Täter nicht. Und wäre aufgrund der 3 Zeugenaussagen gar nicht so falsch.
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Teil 6 des Podcast Katrin Konert
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/lichtinsdunkel/
Hier wir nochmal dieser 3 Sek. Anruf um 18:46 Uhr erwähnt. Ob Sven diesen Anruf annahm sei nicht klar. Und ob da was gesprochen wurde sei nicht sicher. Es bleibt dabei, hier von einer Verbindung zu sprechen. Kann man als Zeichen werten, ich gehe jetzt los.
Weiter wird auch dieser neu Zeug Ralf erwähnt. Offensichtlich ist es so, dass bei den Anwohnern verschiedene Varianten umgehen wie der Zeuge ermittelt werden konnte. Anbei wird klar gesagt, dass ein anonymer Anruf über das BKMS Portal erfolgte. Und Namen wie Anschrift genannt wurden. Und dass Ralf Katrin gekannt hat.
Weiter wurde auch vor Ort mit Anwohnern gesprochen. Da auch nochmal Plakate Aufgehängt wurden. Die Anwohner befürworten die Aktion. Und wünschen sich, dass der Fall geklärt werden kann.
Offensichtlich gehen da auch Gerüchte um, Katrin könnt auch am Silvester verschwunden sein.
https://www.podcastfabrik.de/podcasts/lichtinsdunkel/
Hier wir nochmal dieser 3 Sek. Anruf um 18:46 Uhr erwähnt. Ob Sven diesen Anruf annahm sei nicht klar. Und ob da was gesprochen wurde sei nicht sicher. Es bleibt dabei, hier von einer Verbindung zu sprechen. Kann man als Zeichen werten, ich gehe jetzt los.
Weiter wird auch dieser neu Zeug Ralf erwähnt. Offensichtlich ist es so, dass bei den Anwohnern verschiedene Varianten umgehen wie der Zeuge ermittelt werden konnte. Anbei wird klar gesagt, dass ein anonymer Anruf über das BKMS Portal erfolgte. Und Namen wie Anschrift genannt wurden. Und dass Ralf Katrin gekannt hat.
Weiter wurde auch vor Ort mit Anwohnern gesprochen. Da auch nochmal Plakate Aufgehängt wurden. Die Anwohner befürworten die Aktion. Und wünschen sich, dass der Fall geklärt werden kann.
Offensichtlich gehen da auch Gerüchte um, Katrin könnt auch am Silvester verschwunden sein.
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Das Motiv dürfte klar sein- bei der Gelegenheit und dem Nachtatgeschehen bestehen Unsicherheiten.
Welches andere Motiv als ein Sexuelles sollte man denn noch annehmen ? Mir fällt keins ein.
Ein Unbekannter und Ortsfremder kann natürlich als Täter auch in Betracht kommen- das auszuschließen ist selbstverständlich nicht möglich. Jedoch ist das eher unwahrscheinlicher als die Tatbehung durch einen Ortskundigen.
Der 3 Sekunden-Anruf.... Es ist Edgar-Wallace-England-Wetter. Sven kennt sich in Bergen bestens aus. Er wird deshalb gewusst haben, wo J. wohnt und wenn ein Anruf getätigt worden wäre, dann der:
"Ich komme runter und stehe vor der Tür"
Warum sollte sie den Weg zur Bushaltestelle laufen, wenn es für beide auch einfacher gegangen wäre ?
Anders sähe die Sache aus, wenn sie mit jemadem verabredet gewesen wäre, der eben nicht wusste, wo J wohnt und der auch nicht direkt aus Bergen stammt. Da würde ein Treffpunkt "Bushaltestelle" mehr Sinn ergeben. Dass eine Verabredung getroffen wurde, würde ich daraus ableiten, dass sie Mitfahrgelegenheiten ablehnte- denn warum sollte sie das tun bei schlechten Witterungsverhältnissen und zeitlichem Druck ?
Welches andere Motiv als ein Sexuelles sollte man denn noch annehmen ? Mir fällt keins ein.
Ein Unbekannter und Ortsfremder kann natürlich als Täter auch in Betracht kommen- das auszuschließen ist selbstverständlich nicht möglich. Jedoch ist das eher unwahrscheinlicher als die Tatbehung durch einen Ortskundigen.
Der 3 Sekunden-Anruf.... Es ist Edgar-Wallace-England-Wetter. Sven kennt sich in Bergen bestens aus. Er wird deshalb gewusst haben, wo J. wohnt und wenn ein Anruf getätigt worden wäre, dann der:
"Ich komme runter und stehe vor der Tür"
Warum sollte sie den Weg zur Bushaltestelle laufen, wenn es für beide auch einfacher gegangen wäre ?
Anders sähe die Sache aus, wenn sie mit jemadem verabredet gewesen wäre, der eben nicht wusste, wo J wohnt und der auch nicht direkt aus Bergen stammt. Da würde ein Treffpunkt "Bushaltestelle" mehr Sinn ergeben. Dass eine Verabredung getroffen wurde, würde ich daraus ableiten, dass sie Mitfahrgelegenheiten ablehnte- denn warum sollte sie das tun bei schlechten Witterungsverhältnissen und zeitlichem Druck ?
Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Dass sich hier alle genannten Personen gekannt haben dürften kommt schon hin. Falls nicht, dann ganz sicher nach dem Verschwinden von Katrin. Vermutlich war es auch so, dass der Name Ralf länger schon im Umlauf war, bevor der Hinweisgeber den Namen der Polizei meldete.
Diese 3 Sek. Verbindung um 18:46 Uhr und die Zeugenaussagen zur Sichtung von Katrin passen halt ganz genau in das Zeitfenster bis Katrin an der Bushaltestelle angelangt war. Anbei will sie zwei MFG abgelehnt haben.
Es ist sicher eine Überlegung Wert, mal die Zeitangaben zu den Sichtungen zu hinterfragen. Vielleicht öffnet sich da ein Weg bei wem Katrin zugestiegen sein könnt. Oder bei jemandem bekannten an der Haustüre erschienen ist. Ich zweifle wie länger je mehr, dass Katrin ab der Bushaltestelle verschwunden ist. Möglich, dass sie am besagten Abend Bergen gar nicht mehr lebend verlassen hat. Oder eventuell bis Clenze weiter gekommen ist.
Diese 3 Sek. Verbindung um 18:46 Uhr und die Zeugenaussagen zur Sichtung von Katrin passen halt ganz genau in das Zeitfenster bis Katrin an der Bushaltestelle angelangt war. Anbei will sie zwei MFG abgelehnt haben.
Es ist sicher eine Überlegung Wert, mal die Zeitangaben zu den Sichtungen zu hinterfragen. Vielleicht öffnet sich da ein Weg bei wem Katrin zugestiegen sein könnt. Oder bei jemandem bekannten an der Haustüre erschienen ist. Ich zweifle wie länger je mehr, dass Katrin ab der Bushaltestelle verschwunden ist. Möglich, dass sie am besagten Abend Bergen gar nicht mehr lebend verlassen hat. Oder eventuell bis Clenze weiter gekommen ist.
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Trodat5203
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Ich gehe davon aus, dass Katrin nach der SMS an Sven mit dem Wortlaut "Wenn du mich fahren willst, dann sei um 19 Uhr bei J." nochmals versuchte Sven zu erreichen, da dieser auf besagte SMS nicht reagiert hatte. MMn ging die Mailbox bei dem 3 Sekunden-Anruf ran, weshalb sich Katrin dann eben auf den Weg zur Bushaltestelle machte. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass Sven nach diesem verpassten Anruf nicht doch nochmal zurückrief und Katrin ihm mitteilte, dass sie bereits losgegangen ist. Frau Dau-Rödel sagte ja, dass man nicht alle Kontakte mehr nachvollziehen bzw. Einsehen konnte. Ggf hat Sven ihr dann einfach gesagt, sie solle an der Bushaltestelle auf ihn warten. Das würde erklären, warum Katrin die beiden anderen MFG ablehnte. Zumindest die von Ralf. Bei Martin bin ich mir nämlich nach wie vor nicht sicher, ob dieser ihr wirklich angeboten hat sie zu fahren oder seine Aussage erst im Nachhinein änderte, damit man ihm keine Vorwürfe macht Katrin dort stehen gelassen zu haben. An Katrins Stelle würde ich auch nicht unbedingt mitteilen, dass mich ein Kumpel von meinem 30jährigen Freund fahren will, wenn diese Beziehung erstmal mehr oder weniger geheim bleiben soll.Jolu65 hat geschrieben: ↑Freitag, 09. Januar 2026, 07:40:52 Das Motiv dürfte klar sein- bei der Gelegenheit und dem Nachtatgeschehen bestehen Unsicherheiten.
Welches andere Motiv als ein Sexuelles sollte man denn noch annehmen ? Mir fällt keins ein.
Ein Unbekannter und Ortsfremder kann natürlich als Täter auch in Betracht kommen- das auszuschließen ist selbstverständlich nicht möglich. Jedoch ist das eher unwahrscheinlicher als die Tatbehung durch einen Ortskundigen.
Der 3 Sekunden-Anruf.... Es ist Edgar-Wallace-England-Wetter. Sven kennt sich in Bergen bestens aus. Er wird deshalb gewusst haben, wo J. wohnt und wenn ein Anruf getätigt worden wäre, dann der:
"Ich komme runter und stehe vor der Tür"
Warum sollte sie den Weg zur Bushaltestelle laufen, wenn es für beide auch einfacher gegangen wäre ?
Anders sähe die Sache aus, wenn sie mit jemadem verabredet gewesen wäre, der eben nicht wusste, wo J wohnt und der auch nicht direkt aus Bergen stammt. Da würde ein Treffpunkt "Bushaltestelle" mehr Sinn ergeben. Dass eine Verabredung getroffen wurde, würde ich daraus ableiten, dass sie Mitfahrgelegenheiten ablehnte- denn warum sollte sie das tun bei schlechten Witterungsverhältnissen und zeitlichem Druck ?
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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Jolu65
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Ja, die Frage mit wem KK verabredet war, um nach Hause zu gelangen steht im Raum. WENN es stimmt, dass sie die angebotenen Mitfahrgelegenheiten von Ralf und Martin abgelehnt hat, sollte man schlussfolgern, dass eine solche Verabredung tatsächlich bestand UND dass es tatsächlich so war, dass die Mitfahrgelegenheiten ablehnte, weil beide eben das Gleiche aussagen.
Wäre es dann aber im Falle von Sven nicht so, dass sie zumindest dem Martin gesagt hätte "Der Sven fährt mich"- davon ausgehend, dass sich beide Männer kennen. Sollte sie aber mit jemand anderen verabredet gewesen sein, dessen Existenz man besser nicht verrät, wäre ja die Nichtnennung eines Namens eher plausibel.
Wäre es dann aber im Falle von Sven nicht so, dass sie zumindest dem Martin gesagt hätte "Der Sven fährt mich"- davon ausgehend, dass sich beide Männer kennen. Sollte sie aber mit jemand anderen verabredet gewesen sein, dessen Existenz man besser nicht verrät, wäre ja die Nichtnennung eines Namens eher plausibel.
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Re: VERMISSTENFALL KATRIN KONERT, GROß GADDAU (CLENZE), 2001
Wie gesagt, ich könnte mir vorstellen, dass sie auch Martin nichts von Sven sagte wegen der mehr oder weniger geheimen Beziehung zu Joachim. Und ich könnte mir vorstellen, dass Martin sie evtl. doch nicht gefragt hatte, ob er sie fahren soll. Zu den zeitlichen Abläufen lässt sich erstmal nur feststellen, dass Ralfs Aussage zeitlich gesehen absolut passend ist. Ebenso die Aussage von Christian und Tanja. Ute will Katrin um 19:07 Uhr schon nicht mehr an der Bushaltestelle gesehen haben, ebenso wie Christian der in etwa auch um den Dreh dort nochmal lang gekommen sein will. Die Einordnung von Martin dagegen ist sehr ungenau. Könnte aber passen, dass er wirklich der letzte war, der sie sah und das muss ja auch nach 19 Uhr gewesen sein. Da wäre Katrin schon nicht mehr pünktlich Zuhause gewesen. Daher ist es nicht wirklich verständlich, warum sie ohne eine andere Aussicht diese MFG abgelehnt haben sollte.Jolu65 hat geschrieben: ↑Dienstag, 13. Januar 2026, 07:57:45 Ja, die Frage mit wem KK verabredet war, um nach Hause zu gelangen steht im Raum. WENN es stimmt, dass sie die angebotenen Mitfahrgelegenheiten von Ralf und Martin abgelehnt hat, sollte man schlussfolgern, dass eine solche Verabredung tatsächlich bestand UND dass es tatsächlich so war, dass die Mitfahrgelegenheiten ablehnte, weil beide eben das Gleiche aussagen.
Wäre es dann aber im Falle von Sven nicht so, dass sie zumindest dem Martin gesagt hätte "Der Sven fährt mich"- davon ausgehend, dass sich beide Männer kennen. Sollte sie aber mit jemand anderen verabredet gewesen sein, dessen Existenz man besser nicht verrät, wäre ja die Nichtnennung eines Namens eher plausibel.
Evtl. gibt es also auch noch einen weiteren 7. Mann, mit dem Katrin sich kurz vorher verabredet hatte, auch das kann man eigentlich nicht ausschließen. Die Vielzahl an Verdächtigen in diesem Fall und die widersprüchlichen Aussagen, sowie die mangelnde Kooperationsbereitschaft sind wirklich ungewöhnlich.
Ich gehe bergauf und bergab, aber ich bewege mich nicht. Was bin ich?
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